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Carthagokreis Regionaltreffen Regensburg und Weiterfahrt in das Mostviertel

Zu Beginn

Vom Carthagokreis wurde zum Regionaltreffen mit Tanz in den Mai vom 25. April bis zum 01. Mai 2012 nach Deuerling bei Regensburg eingeladen und ein vielfältiges Rahmenprogramm angeboten. Wir haben uns entschieden, an diesem Regionaltreffen in der Nähe von Regensburg teilzunehmen. Deuerling ist in eine der reizvollsten Oberpfälzer Landschaften eingebettet. Hoch über dem Ortskern, auf steil abfallendem Fels erbaut, ist die Martinskirche weithin sichtbar. In Deuerling wollen wir zusammen mit Carthago Wohnmobilfreunden ein paar schöne Urlaubstage verbringen.

Reisebeschreibung

Reisebeginn: Freitag 25.04.2012      
Reiseende: Dienstag 08.05.2012   
Anzahl Übernachtungen: 11
gefahrene Kilometer: 1.042 km

 

Literaturempfehlung

  • Kostenlose Broschüre „Die ganze Kraft des Stromes spüren“, Donauradweg von Passau bis Bratislava der Werbegemeinschaft Donau OÖ u. a., www.donauradweg.at sowie www.donau.com,
  • Euro Cart 1:300.0000 Austria oder vergleichbare Straßenkarte
  • CC 2012, Camping Card ACSI „Die Ermäßigungskarte für die Vor- und Nachsaison, www.campingcard.com,

Tagesetappe 1:
Freitag, 25.04.2012 von Rednitzhembach nach Deuerling
Tageskilometer: insgesamt: 97 km
Übernachtung: auf für das Regionaltreffen vorbereiteten Wiesenplatz, Regensburger Str. 16, 93180 Deuerling
Anzahl Übernachtungen: 4
Kosten einschließlich Programm: 120,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 4 Übernachtungen mit Programm: 120,00 €


Wohnmobilstellplatz Deuerling


Ortsansicht Deuerling

Hildegard muss am Freitagmorgen noch arbeiten. Deshalb können wir erst am Nachmittag zum Regionaltreffen anreisen. Das Regionaltreffen wird von Herzi und Helmut Ehringer organisiert und beginnt bei fantastischem Wetter am Freitag, 25.04.2012 um 18.00 Uhr. Nachdem alle Teilnehmer eingetroffen sind und sich begrüßt haben, begeben wir uns in ein extra für das Treffen aufgestelltes Bierzelt. Herzi und Helmut grillen für uns Regensburger Knackwürste und wir verbringen gemeinsam einen gemütlichen Abend im Bierzelt. Bis spät in die Nacht tauschen die anwesenden Carthagokreis-Mitglieder ihre vielfältigen Erfahrungen und Erlebnisse aus und haben sich viel zu erzählen.


Begrüßung auf dem Wohnmobilstellplatz in Deuerling

Am Samstag besuchen wir Regensburg. Um 09:00 Uhr laufen wir gemeinsam vom Wohnmobilstellplatz zum Bahnhof Deuerling und fahren mit dem Zug nach Regensburg. Am Hauptbahnhof werden wir von der Fremdenführerin zu einer zweistündigen Stadtführung abgeholt. Regensburg ist die erste bayerische Hauptstadt und ist UNESCO-Welterbe. Die Altstadt von Regensburg stellt ein herausragendes Beispiel eines binneneuropäischen, mittelalterlichen Handelszentrums dar. Nach der Führung können wir die verbleibende Zeit in Regensburg frei nach unseren Interessen zum Shopping oder zum Besuch des an diesem Wochenende stattfindenden Bierwochenendes nutzen.


Bahnhof Regensburg


Steinerne Brücke Regensburg


Blick von der Steinernen Brücke auf die Donau

Am späten Nachmittag fahren wir mit Zug zurück nach Deuerling und treffen uns zum Leberkäse-Essen im Bierzelt. Danach verbringen wir einen gemütlichen Abend in froher Runde bei Gesang und guten Getränken am Lagerfeuer, das Helmut und Herzi für uns angezündet haben.


Lagerfeuer auf dem Stellplatz in Deuerling

Der Sportverein von Deuerling hat am Sonntagmittag für uns Hähnchen und Haxen gegrillt. Nach dem leckeren Essen lernen wir Brackln. Das Brackln ist ein Mannschaftsspiel, das ähnlich wie Kegeln oder Eisstockschießen gespielt wird. Mit einer Metallscheibe wird auf ein aufgestelltes Holzscheit gezielt. Auf dem Holzscheit liegen acht 50-Cent Münzen mit der Zahl nach oben. Die Mannschaft, welche das Holzscheit mit der Metallscheibe umwirft, erhält so viele Punkte wie Münzen mit der Zahl nach oben zu liegen kommen.

Mit viel Spaß, Freude und dem notwendigen Kampfgeist treten 8 Mannschaften mit je 4 Spielern gegeneinander an. Nach dem zweistündigen Turnier werden die Ergebnisse von den Mannschaftsführern dem Schiedsrichter übergeben. Die Siegerehrung findet erst am nächsten Abend beim Tanz in den Mai statt.

Am heutigen Abend findet ein überregionales Buffetessen im Bierzelt statt. Jede Fahrzeugbesatzung bringt zum Buffet Spezialitäten aus seiner Heimatregion mit. Nachdem alle Teilnehmer das mitgebrachte und zubereitete Essen abgestellt haben, ist ein reichhaltiges und vielfältiges Buffet mit regionalen Köstlichkeiten aus ganz Deutschland aufgebaut. Nach dem hervorragenden Essen verbringen wir den Abend mit interessanten Gesprächen im Bierzelt.

Bei schönstem Sonnenschein unternehmen wir am späten Montagvormittag eine Radtour entlang der Laaber in das ca. 10 km entfernte „älteste Wirtshaus der Welt“, der Gaststätte Röhrl in Eilsbrunn bei Sinzing (www.Gaststaette-Roehrl.de). Dort erwartet uns ein schattiger Biergarten. Auf einer Speisekarte mit niederbayerischen Gerichten und Getränken findet jeder etwas Passendes und wir lassen uns das Mittagessen schmecken. Bevor wir die Rückfahrt antreten, führt uns die Wirtin noch durch das „älteste Wirtshaus der Welt“ und erläutert uns die Geschichte des Hauses. Den Nachmittag verbringen wir bei herrlichstem Wetter vor unserem Wohnmobil.


Fahrradtour entlang der Laaber

Am Abend sind wir im Saal des Brauereigasthofes zum Abschiedsabendessen angemeldet. Nach dem Abendessen findet die Siegerehrung des Brackl-Turnieres statt. Helmut und Herzi überreichen den Spielern der siegreichen Mannschaft je einen Pokal. Die Spieler der zweitplatzierten Mannschaft erhalten alle eine Medaille. Anschließend spielt Elvis zum Tanz auf und wir tanzen wie im Programm angekündigt in den Mai.


Tanz in den Mai im Saal des Brauereigasthofes

Am Dienstag heißt es Abschied nehmen. Wir treffen uns um 09:00 Uhr ein letztes Mal im Bierzelt zum Weißwurstfrühstück. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herzi und Helmut für die hervorragende Organisation des Regionaltreffens und verabschieden uns. Nachdem wir unser Wohnmobil reisefertig gemacht haben fahren wir weiter in Richtung Wachau.


Weißwurstfrühstück im Bierzelt

Das Carthagokreis Regionaltreffen mit vielen Eindrücken, sportlichen wie auch kulturellen Aktivitäten sowie interessanten Gesprächen und Begegnungen mit Gleichgesinnten aus der großen Carthagokreis-Familie hat den Aufenthalt in Deuerling zu einem schönen Erlebnis werden lassen. Einige Teilnehmer haben sich bereits für das nächste Treffen miteinander verabredet.

Tagesetappe 2:
Dienstag,01.05.2012 von Deuerling nach Au an der Donau
Tageskilometer: insgesamt: 266 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Camping Au an der Donau, Hafenstraße 1, A-4332 Au an der Donau (www.camping-audonau.at)
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 37,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 37,00 €

Wir fahren die Autobahn A3, A8 und A1 bis zur Ausfahrt 155 Enns/Steyr und gelangen an unser nächstes Reiseziel, den Campingplatz Au an der Donau. Dort treffen wir am Nachmittag ein und verbringen die Zeit bis zum frühen Abend auf dem Campingplatz. Danach unternehmen wir eine Radtour an der Aist entlang bis Perg und zurück an der Naarn über Hörstorf, Rupprechtshofen und Naarn nach Au. Nach der 35 km langen Strecke schmerzt bei Helmut der Hintern gewaltig. Die erste Radtour in diesem Jahr fordert seinen Tribut.

Au an der Donau liegt im Marchlande und gehört zur Marktgemeinde Naarn. Au besaß als früher selbständige Gemeinde sehr früh das Marktrecht. Kaiser Ferdinand I. bestätigte am 3. März 1530 die Marktfreiheit von Au. Bis vor ca. 70 Jahren stand Au an der Donau ganz im Zeichen der Flößerei und der Holzschwemme. Flöße, die von Orten stromaufwärts kamen, vor allem aus der Ennsmündung, wurden hier zu größeren Flößen für die Weiterfahrt nach Wien und Budapest zusammengebaut.


Campingplatz Au an der Donau


Campingplatz Au an der Donau

Kurzfristig entscheiden wir uns, noch einen weiteren Tag in Au an der Donau zu bleiben und mit dem Fahrrad in die älteste Stadt Österreichs, in das schöne Städtchen Enns, zu fahren, um dieses zu besichtigen. Wir verbringen den Vormittag auf dem Campingplatz und reinigen die Front unseres Wohnmobils von Fliegen und Schmutz.

Am frühen Nachmittag fahren wir mit dem Fahrrad ein Stück den Donauradweg entlang bis zur Personen- und Fahrradfähre Mauthausen/Enns. Dort setzen wir über die Donau und fahren noch ca. 6 km bis in die Innenstadt nach Enns. Wir stellen unsere Fahrräder ab und erkunden die Stadt zu Fuß.

Wir laufen ein Stück den Ennser Stadt-Erlebnisweg entlang. Dieser entführt uns zu einer spannenden Zeitreise durch mehr als 2000 Jahre Kulturgeschichte. Er begleitet uns schließlich durch die bezaubernde Ennser Altstadt rund um den unübersehbaren Stadtturm und das Schloss Ennsegg (Informationen: Tourismusverband Enns, Hauptplatz 19, A4470 Enns, Tel. 0039 7223 82777).

Nach der Stadtbesichtigung fahren wir den gleichen Weg zurück. Auf der Rückfahrt machen wir noch einen kleinen Abstecher nach Enghagen und besichtigen die ehemalige Salzumladestation aus dem 16. Jahrhundert. Wir kommen an einem Mostbauernhof vorbei und setzen uns in den Wirtsgarten, um ein Glas heurigen Most zu trinken. Nach dem Übersetzen über die Donau besichtigen wir noch den Ort Mauthausen und kaufen im nahegelegenen Einkaufszentrum noch ein paar Vorräte ein. Den Abend verbringen wir bei sommerlichen Temperaturen auf dem Campingplatz vor unserem Wohnmobil.


Hauptplatz in Enns


Stadtturm und Altstadt von Enns


Schloss Ennsegg


Mauthausen, von der Fahrradfähre aus

Tagesetappe 3:
Donnerstag,03.05.2012 von Au an der Donau nach Marbach an der Donau
Tageskilometer: insgesamt: 54 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Marbacher Freizeitzentrum, A 3671 Marbach a. d. Donau
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 19,00 € (ACSI Sonderpreis)
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 19,00 €

Heute haben wir kräftigen Wind und es regnet gelegentlich ein wenig. Wir fahren auf der B 3 an der Donau entlang bis Marbach an der Donau, kurz vor Melk. Nachdem wir uns auf dem Campingplatz eingerichtet haben, besichtigen wir das kleine Örtchen Marbach an der Donau.


Freizeitzentrum mit Hafen in Marbach


Haus in Marbach

Am Nachmittag entschließen wir uns zu einer kleinen Radtour nach Ybbs. Wir fahren den Donauradweg entlang über Gottsdorf, Persenbeug nach Ybbs. Die landesfürstliche Stadt Ybbs gehört unstreitig zu einer der schönst gelegenen Städte an der Donau und ist infolge des hohen Alters eine der herausstechenden alten Städte Österreichs. Bereits zur Zeit der Kelten hat sich eine Siedlung auf einem Hügel in der Nähe von Ybbs befunden. Schon vor 900 n. Chr. war an der Stelle von Ybbs eine karolingische Reichsburg. Das Stadtrecht erhielt Ybbs im Jahr 1317 durch die Verleihung des Blutgerichts. Sehenswert sind unter anderen die Stadtpfarrkirche St. Laurenz, das Fahrradmuseum, der Pulverturm und das Salzamt.

Bei unserem Stadtbummel kaufen wir in einem Bücherladen einige Raritäten zu einem Spottpreis. Schon aus diesem Grund hat sich unsere 27 km lange Radtour gelohnt. Nach der Rückkehr verbringen wir den Abend in unserem Wohnmobil.


Ortsmitte Persenbeug


Schloss Persenbeug


Fahrraddenkmal in Ybbs


Stadtansicht von Ybbs

Tagesetappe 4:
Freitag,04.05.2012 von Marbach a. d. Donau nach Ardagger Markt / Kollmitzberg
Tageskilometer: insgesamt: 119 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Freizeithafen Ardagger, Felleismühle 6, A 3321 Kollmitzberg, GPS: 48° 11,602´ 14° 50,849´ www.steckerlfisch-ardagger.at
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 34,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 34,00 €

Vom 04. bis 05. Mai findet die Hausmesse der Firma Grabner mit der Möglichkeit zum Bootstest am Wallsee statt. Nachdem wir uns in der Nähe befinden, wollen wir die Gelegenheit nutzen und einige Zweierkajaks zur Probe fahren. Am Wallsee befindet sich ein interessantes Freizeit- und Wassersportgelände. Nach der Testfahrt mit verschiedenen Zweierkajaks wollen wir auch die Einerkajaks ausprobieren. Das Ergebnis ist für uns überraschend. Entgegen unserer bisherigen Meinung fährt es sich mit einem Einerkajak wesentlich besser, einfacher und schneller. Man ist beim Paddeln nicht auf den Partner angewiesen und kann das Tempo selbst bestimmen. Die Investition in Höhe von ca. 4.800 Euro für zwei Einerkajaks mit Zubehör ist uns momentan zu hoch. Deshalb fahren wir ohne eine Kaufentscheidung zu treffen weiter und steuern unser nächstes Ziel, Grein an der Donau, an.


Wallsee


Bootstest am Wallsee

Der Campingplatz in Grein ist im ACSI-Führer enthalten und deshalb kann man in der Vor- und Nachsaison günstig übernachten. Zu unserer großen Überraschung will der Campingplatzbetreiber aufgrund der Größe unseres Fahrzeugs uns den günstigen ACSI-Preis nicht gewähren. Außerdem will der Platzwart noch eine zweite Stellplatzgebühr in Rechnung stellen. Unser Hinweis, dass wir Anspruch auf die günstigen Konditionen des ACSI-Führers haben, wird von ihm einfach ignoriert. Daraufhin verlassen wir den Campingplatz. Nachdem der Campingplatz nur zu einem Drittel belegt ist, können wir das unfreundliche Verhalten des Campingplatzbetreibers nicht nachvollziehen und sind darüber verärgert. In Zukunft werden wir diesen Campingplatz auf jeden Fall meiden.

Auf der Anfahrt nach Grein haben wir ca. 5 km vor dem Ort einen Freizeithafen Ardagger an der Donau mit einem Campingplatzschild gesehen. Der Platz ist in keinem Campingführer enthalten. Auf unsere Anfrage hin sind wir hier herzlich willkommene Gäste und können uns einen Platz direkt am Freizeithafen auf einer wunderschönen, parkähnlichen Wiese aussuchen. Die Freizeitanlage liegt direkt am Donauradweg beim Restaurant Steckerlfisch, welches gute und günstige Speisen und Getränke für Radler und Camper bereithält. Wir verbringen den Abend auf dem schönen Hafengelände und entschließen uns einen weiteren Tag hier zu bleiben, um Grein zu besichtigen.


Stellplatz Freizeithafen Ardagger


Freizeithafen Ardagger

Am nächsten Morgen radeln wir auf dem Donauradweg die ca. 5 km nach Grein und besichtigen die Stadt mit dem Schloss Greinburg und der Stadtpfarrkirche Grein. Im Gasthof Goldene Krone, Blumauer am Stadtplatz in Grein essen wir preiswert und hervorragend zu Mittag. Uns wurde empfohlen unbedingt den Tempel des Genusses, das Cafe und Konditorei Schörgi, Rathausgasse 2 in Grein aufzusuchen. Deshalb gönnen wir uns den Nachtisch in diesem Cafe und sind von der großen Auswahl an Torten und Gebäck begeistert. Das Cafe und Konditorei Schörgi ist Preisträger der Goldenen Kaffeebohne 2007 – eine österreichische Auszeichnung, die ihm für kreative Kaffeekultur, genussvolle heimische Mehlspeisen– und Eistradition und Confiseriekunst auf höchster Ebene verliehen wurde.


Greinburg


Stadtplatz in Grein


Hafen in Grein


Stadtansicht Grein mit Greinburg

Den Nachmittag und den Abend verbringen wir vor unserem Wohnmobil auf dem Hafengelände.

Tagesetappe 5:
Sonntag,06.05.2012 von Ardagger Markt / Kollmitzberg nach Gmunden am Traunsee
Tageskilometer: insgesamt: 127 km
Übernachtung: keine – nur Besichtigung

Auf der Autobahn zwischen Linz und Passau entscheiden wir uns kurzfristig die Rückfahrt zu unterbrechen und noch einen Abstecher nach Gmunden an den Traunsee zu unternehmen. Das Wetter ist gut und wir haben den Traunsee bisher noch nicht kennengelernt. Der Umweg zum Traunsee beträgt nur ca. 60 km.

Wir parken auf dem Großparkplatz an der Dr. Franz Thomas Straße gegenüber der Touristeninformation. Für Wohnmobile ist dort das einmalige Übernachten kostenlos gestattet. Eine Ver- und Entsorgung ist allerdings nicht vorhanden, jedoch befindet sich auf dem Parkplatz ein öffentliches WC-Gebäude.


Wohnmobilstellplatz in Gmunden


Stadtansicht Gmunden am Traunsee

Gmunden am Traunsee ist eine geschichtsträchtige Stadt. Während der k.-u.-k.-Monarchie galt Gmunden als renommierte Sommerfrische, wovon heute noch die zahlreichen Villen künden. Schon Kaiser Franz Josef verbrachte hier seine Ferien. Das Seeschloss Ort in Gmunden wurde bereits 909 n. Chr. das erste Mal erwähnt. Wir besichtigen die Stadt mit dem Fahrrad und machen einen Spaziergang zum Seeschloss Ort. Leider schlägt das Wetter um und es regnet in Strömen. Deshalb entschließen wir uns unsere Besichtigungstour zu beenden. Anschließend setzen wir wie geplant unsere Rückfahrt fort und besuchen noch kurz im niederbayerischen Bäderdreieck den Ort Bad Füssing.


Seeschloss Ort in Gmunden am Traunsee


Seeschloss Ort in Gmunden am Traunsee

Tagesetappe 5:
Weiterfahrt Sonntag,06.05.2012 von Gmunden am Traunsee nach Bad Füssing
Tageskilometer: insgesamt: 89 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Erlebnis Wirtshaus Schlossgarten, Inntalstraße 24 - 26, 94072 Bad Füssing
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 5,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 5,00 €

In Bad Füssing stellen wir unser Wohnmobil auf dem Parkplatz vom Erlebnis Wirtshaus Schlossgarten, melden uns an der Rezeption der Gaststätte an und trinken noch ein Bier in der Tanzmetropole. Zum Tanzen allerdings sind wir zu müde, weshalb wir uns bald in unser Wohnmobil zurückziehen.

Nach dem Frühstück parken wir das Wohnmobil auf den Parkplatz hinter der Spielbank, von wo aus wir zur Europatherme zu Fuß gehen können. Wir verbringen den Vormittag und den frühen Nachmittag in der Therme und genießen das warme Thermalwasser. Am Nachmittag bummeln wir noch ein wenig durch Bad Füssing. Der Kurpark zeigt sich in schöner Blumen- und Farbenpracht.


Parkplatz hinter Spielbank Bad Füssing


Kurpark in Bad Füssing

Danach unternehmen wir einen kurzen Abstecher nach Bad Griesbach-Schwaim, Schwaimer Straße 67, um Glaswaren im Glashaus Weinfurtner und Sportkleidung beim Trigema-Outlet einzukaufen. Danach setzen wir unsere Heimreise fort und fahren noch bis Passau auf den Stellplatz im Winterhafen (Winterhafen Racklau/B8, GPS: 48°34’26”N, 13°25’38”O).


Wohnmobilstellplatz Winterhafen Passau


Residenzplatz in Passau

Tagesetappe 6:
Montag,07.05.2012 von Bad Füssing nach Passau
Tageskilometer: insgesamt: 62 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Winterhafen Racklau/B8 94036 Passau
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine

Mit dem Fahrrad sind es vom Wohnmobilstellplatz bis zur Innenstadt nur ca. 3 km. Deshalb besichtigen wir noch die Innenstadt von Passau und essen in einem italienischen Lokal am Residenzplatz sehr gut zu Abend. Anschließend fahren wir zum Stellplatz zurück und verbringen den Abend in unserem Wohnmobil.


Burg in Passau


Passau am Schiffsanleger

Tagesetappe 7:
Dienstag, 08.05.2012 von Passau nach Rednitzhembach
Tageskilometer: insgesamt: 228 km

Regensburg ist immer einen Besuch wert und hat viel zu bieten. Die Stadt lebt und bietet für alle Altersklassen interessante Erlebnisse und Perspektiven.

Bei unserer Weiterfahrt nach Österreich sind wir entlang der Donau und dem Donauradweg gereist. Das Mostviertel lohnt in jedem Fall einen Besuch. Anfang Mai ist hier der Frühling schon etwas weiter als anderswo. Natur, Geschichte und Kultur sind in dieser Region gleichermaßen bemerkenswert. Die Wohnmobilreise entlang der Donau werden wir bestimmt irgendwann fortsetzen, über die Wachau weiterreisen und der Stadt Wien einen Besuch abstatten.

Fahrtkostenzusammenstellung:
Fahrtkosten Diesel: 114,36 Liter
Gesamtkosten Diesel: 206,03 €
Gesamtfahrstrecke: 1.042 km
Durchschnittskosten je Liter: 1,43 €
Durchschnittsverbrauch je 100 km: 13,85 Liter

Übernachtungskostenzusammenstellung:
Anzahl Übernachtungen: 11
Gesamtkosten Übernachtungen: 215,00 € (inkl. Kostenbeitrag Carthagokreis)
Durchschnittskosten je Übernachtung: 19,55 €
Nebenkosten insgesamt: 0,00 €
Gesamtkosten: 421,03 €
Durchschnittskosten je Übernachtung: 38,28 €

Copyright © 2012

Helmut Dammer und Hildegard Löffler-Dammer, Rednitzhembach

Zusätzliche Informationen