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Zu Beginn
In den vergangenen Jahren haben wir die italienischen Inseln Sardinen und Elba besucht. Diese Inseln haben uns sehr gut gefallen. Im Internet haben wir gelesen, dass Korsika ein Paradies für Camper ist. Deshalb haben wir uns als nächstes Ziel die Insel Korsika ausgesucht.

Reisebeschreibung
Reisebeginn: Freitag 25.05.2018
Reiseende: Freitag 15.06.2018     
Übernachtungen: 21
Gefahrene Kilometer: 2.803 km

 Literaturempfehlung
- Band 3 WOMO-Reihe „Mit dem Wohnmobil nach Korsika“, Reinhard Schul und Waltraud Roth-Schulz (17,90 Euro)     5. Auflage 2008
- Camping Card ACSI 2018, 16,95, www.campingcard.com
- Reisemobil Bord-Atlas Deutschland und Europa 2015, 24,90 Euro,
- Französisch, Sprachführer für die Reise, Redewendungen, Wörter, Gespräche,  ISBN: 3-632-98891-9,
- Merian live Korsika Reiseführer, mit extra Karte zum Herausnehmen, ISBN 978-3-8342-1988-6. 11,99 Euro,
- Kompass 3 Karten im Set Korsika Süd, ISBN N 978-3-85026-853-0, 14,99 Euro,
- Kompass 3 Karten im Set Korsika Nord, ISBN N 978-3-85026-852-3, 14,99 Euro,

Reiseübersicht:
Anfahrt und Italien
Italien
Tagesetappe nach:
1 Prämajur bei Burgeis
2 Glurns
3 Montecatini Terme
4 Livorno

Tagesetappe 1:
Freitag, 25.05.2018 von Rednitzhembach nach  Prämajur bei Burgeis am Reschenpass
Tageskilometer: insgesamt:   389 km
Übernachtung: Parkplatz: Seilbahn Watles, I-39024 Prämajur bei Burgeis, GPS: N46°42'13" E10°30'33"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine

Wir beginnen unsere Reise am Freitagvormittag. Wir fahren über Füssen, Reutte, Landeck und den Reschenpass.

Unser erstes Ziel  ist Sankt Valentin, um bei dem von uns bereits mehrfach besuchten Alimentari und Weinhandlung Kurnis Südtiroler Spezialitäten einzukaufen. Gegenüber dem Alimentari befindet sich ein Parkplatz mit Bänken und der Möglichkeit zu einer Wanderung am See. Wie überall auf den Parkplätzen am Reschenpass ist auf dem Parkplatz von 20.00 Uhr bis 08.00 Uhr Parkverbot.  In Sankt Valentin befinden sich zwei Campingplätze und ein Wohnmobilstellplatz. Der Wohnmobilstellplatz, Kirchgasse 26, I-39027 Sankt Valentin (GPS:N46°45‘52“ E10°31‘55“) ist sehr gut besucht und nahezu voll belegt. Der Stellplatz hat keinerlei Infrastruktur. Eine Ver- und Entsorgungsstation befindet sich auf dem Parkplatz vor dem Gebäude des Campingplatzes. 


01 Haidersee in Sankt Valentin 

Watles – der Erlebnisberg im Vinschgau

Unser Ziel ist die Talstation Watles in Prämajur auf dem Reschenpass. Dort haben wir schon einmal übernachtet und wollen wieder auf dem Parkplatz der Talstation der Seilbahn Watles, I-39024 Prämajur, GPS: N46.703610 E10.508721 in der Nähe von Burgeis übernachten. Dort ist das Campen verboten. Da wir jedoch am späten Abend ankommen, verbringen wir die Nacht auf dem Parkplatz der Talstation. Wir stehen dort die Nacht alleine auf 1.740 m. Auf dem Parkplatz der Talstation befindet sich auch eine WC-Anlage.


02 Parkplatz an der Talstation der Seilbahn Watles

Rund um den Erlebnispark Watles gibt es zahlreiche Wanderwege mit herrlichem Panoramablick über den Obervinschger Talkessel und die umliegende Bergwelt. Im Winter verwandelt es sich in eines der sonnigsten Skigebiete Südtirols.


03 Blick vom Parkplatz der Seilbahn Watles über den Obervinschger Talkessel

Tagesetappe 2:
Samstag,26.05.2018 von Pramajur bei Burgeis am Reschenpass nach Glurns am Reschenpass
Tageskilometer: insgesamt:   18 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Camping im Park, Staatstraße SS42 Richtung Schweiz, I-39020 Glurns, GPS: N46°40'13" E10°32'46"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 16,00 Euro
Nebenkosten: Kurtaxe und Dusche 4,50 Euro
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 20,50 Euro 

Am nächsten Morgen wollen wir eine Wanderung auf den Watles unternehmen. Es ist heute das ideale Wetter für eine Bergtour. Wir fahren von der Talstation in Prämajur mit dem Sessellift auf die Plantapatschhütte auf 2150 m. Von dort laufen wir auf dem Wanderweg Nr. 3 den direkten Weg auf den Watlesgipfel auf 2055 m. 


04 Plantapatschhütte an der Bergstation der Seilbahn Watles 

Die Bergwiesen blühen. Krokusse, Küchenschellen und auch schon der stengellose Enzian sind unsere Wegbegleiter. Da wir früh im Jahr in den Bergen unterwegs sind, müssen wir auch immer wieder Schneefeder überqueren. Vom Gipfel des Watles haben wir eine fantastische Rundumsicht von den Schnalstaler Alpen bis zum Ortler und in die Schweizer Berge. Auf dem Gipfel entscheiden wir uns für eine Rundtour auf dem Wanderweg 4 über den Galtberg und dem Großboden, vorbei am Pfaffensee zurück zur Plantapatschhütte. Auf dem Weg erhaschen wir einen Blick zum Reschensee mit dem Ort Graun. 


05 Küchenschellen auf der Wanderung zum Watlesgipfel


06 Schneefelder auf dem Wanderweg zum Watlesgipfel


07 Gipfelkreuz am Watles


08 Blick vom Gipfelkreuz des Watles zu den Schweizer Bergen


09 Blick zum Reschensee auf dem Wanderweg vom Watlesgipfel


10 Paffensee auf dem Wanderweg vom Watlesgipfel zurück zur Plantapatschhütte 

Auf der Plantapatschhütte essen wir zu Mittag und laufen danach den Wanderweg 3, vorbei an der Höferalm, zurück zur Talstation nach Prämajur. Dort steht unser Wohnmobil. Müde aber sehr zufrieden über die wunderbare Frühjahrsbergtour kommen wir am Wohnmobil an.

Wir ruhen uns noch etwas aus und fahren dann am späten Nachmittag weiter. 

Glurns – die kleinste Stadt Südtirols mit charmanten mittelalterlichen Flair     

Unser Ziel ist der Campingplatz: Camping im Park, Staatstraße SS42 Richtung Schweiz, I-39020 Glurns, GPS: N46°40'13" E10°32'46". Dort verbringen wir den restlichen Tag. Der Campingplatz liegt sehr schön in einem parkähnlichen Gelände am Zusammenfluss von Etsch und Rambach.  Der Campingplatz gefällt uns sehr, ist gepflegt und hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Wir laufen noch in das nur wenige Minuten entfernte alte Städtchen Glurns, essen dort ein sehr gutes Eis und sehen uns in der kleinen Stadt ein wenig um. 


11 Stellplatz auf dem Campingplatz in Glurns


12 Weg vom Campingplatz in das Städchen Glurns


13 Stadtmauer von Glurns 

Glurns ist die kleinste Stadt Südtirols und hat eine vollständig erhaltene Stadtmauer. Die Laubengänge, engen Gassen und die edlen Bürgerhäuser machen Glurns zu einem historischen Juwel. 


14 Parrkirche St. Pankratius vor dem Stadtmauerring in Glurns


15 Stadttor in Glurns


16 Stadtplatz in Glurns 

Tagesetappe 3:
Sonntag, 27.05.2018 von Glurns nach Montecatini Terme
Tageskilometer: insgesamt:   473 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Belsito, Via delle Vigne 1/a, I-51016 Montecatini Terme, GPS: N43°54'19" E10°47'17"
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 38,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 2 Übernachtungen: 38,00 € 

Am nächsten Morgen ist der Himmel bedeckt. Wir laufen noch die wenigen Minuten vom Campingplatz in die Altstadt und kaufen noch frisches Brot. Danach gehen wir zum Campingplatz zurück und fahren weiter. 

Montecatini Terme – eine Stadt umgeben von grünen Hügeln mit vielen verschiedenen Thermalquellen

Als nächstes Zwischenziel haben wir uns den Campingplatz Belsito, Via delle Vigne 1/a, I-51016 Montecatini Terme, GPS: N43°54'19" E10°47'17" ausgesucht. Wir kommen dort am Abend an und verbringen den restlichen Abend bei sommerlichen Temperaturen vor dem Wohnmobil. 


17 Stellplatz auf Campingplatz Belsito in Montecatini Terme 

Am nächsten Morgen gehen wir nach dem Frühstück in einem der beiden Schwimmbäder auf dem Campingplatz schwimmen. Anschließend laufen wir in die nahe gelegene Altstadt Montecatini Alto. Dort schlendern wir durch die Gassen und fahren dann mit der Funicolare, die älteste noch funktionierende Standseilbahn der Welt, hinab nach Montecatini Terme.


18 Stadttor in die Altstadt von Montecatini Alto


19 Piazza G. Giusti in der Altstadt von Montecatini Alto



20 Altstadthäuser in Montecatini Alto


21 Blick von der Altstadt von Montecatini Alto auf Montecatini Terme


22 Blick von der Standseilbahn auf die Altstadt von Montecatini Alto

Wir spazieren durch den Parco Termale, vorbei an der Terme Tettuccio, an der Terme Tamerici und der Terme Excelsior zum Piazza del Popolo, einen kurzes Stück Weg an dem Corso Roma und wieder zurück zur Talstation der Funicolare. Wir erreichen gerade noch vor der Mittagspause die Bahn und fahren wieder hinauf zu unserem Ausgangspunkt Montecatini Alto. 


23 Terme Tettuccio in Montecatini Terme


24 Terme Tamerici in Montecatini Terme


25 Salon StoricoTerme Excelsior in Montecatini Terme


26 Giacomo Puccini in Montecatini Terme


27 Standseilbahn Funicolare in Montecatini Terme


28 Standseilbahn Funicolare in Montecatini Terme 

Nach einer kurzen Runde durch die Altstadt und der Besichtigung der Kirche Propositura di S. Pietro Apostolo gehen wir zum Campingplatz zurück. Dort kochen wir ein Mittagsmenü und verbringen den restlichen Tag bei herrlichem Wetter auf dem Campingplatz.      


29 Blick von der Kirche auf die Dächer von Montecatini Alto 

Tagesetappe 4:
Montag, 29.05.2018 von Montecatini Terme nach Livorno
Tageskilometer: insgesamt:   78 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Porto Livorno bei Moby, Via Guido Donegani, I-57100 Livorno, GPS: N43.55587 E10.303057  (Anfahrt: Beschilderung Porto Imbarco Passeggeri, Via Guido Donegeri folgen)
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: keine

Livorno Porto – das Tor zu den Inseln Elba, Korsika und Sardinien

Am nächsten Morgen gehen wir nach dem Frühstück noch einmal schwimmen. Danach fahren wir weiter. Unser nächstes Ziel ist der Hafen von Livorno. Dort parken wir im Porto Livorno bei Moby, Via Guido Donegani, I-57100 Livorno, GPS: N43.55587 E10.303057  (Anfahrt: Beschilderung Porto Imbarco Passeggeri, Via Guido Donegeri folgen). Wir kaufen uns im Hafenbüro bei Mobby ein Ticket zur Überfahrt nach Bastia auf Korsika zum Preis von 97 Euro.  

Unsere Fähre nach Korsika fährt am nächsten Morgen um 08.30 Uhr. Wir müssen deshalb zum Einchecken um ca. 7.00 Uhr im Hafen von Livorno sein. Deshalb wollen wir die Nacht von Dienstag auf Mittwoch im Hafen von Livorno auf dem Parkplatz für Wohnmobile verbringen. Der Parkplatz im Hafengelände Livorno hat Platz für ca. 15 Wohnmobile und verfügt über eine Ver- und Entsorgungseinrichtung. 


30 Parkplatz im Porto Livorno bei Moby 

Wir haben Zeit und gehen im Self Service in der Station Maritima Mittagessen. Nach dem Mittagsschlaf holen wir uns am Infostand einen Stadtplan und laufen vom Hafen die kurze Entfernung in die Innenstadt von Livorno. Dort bummeln wir entlang der Kanäle, vorbei am Fortezza Nuova und durch die Via Grande zurück zum Hafen und zu unserem Wohnmobil. Zwischenzeitlich hat sich der Parkplatz mit Wohnmobilen gefüllt und ist vollständig belegt. Wir sind froh, dass wir schon so früh angereist sind. Wir verbringen den restlichen Tag und den Abend auf dem Parkplatz und im Wohnmobil. 


31 Kanal in der Altstadt von Livorno


32 Fortezza Nuova in der Altstadt von Livorno


33 Eingang zur Fortezza Nuova in der Altstadt von Livorno


34 Piazza della Repubblica in Livorno


35 Arkaden in der Via Grande in Livorno


36 Cattedrale di San Francesco in Livorno

Reiseübersicht:    
Frankreich    
Rundreise Korsika    
Tagesetappe nach: Tagesetappe nach:
5 Bastia 10 Bucht von Figari
  Plage Fiorentine   Campomoro
6 Aleria 11 Ometo
7 Palombaggia/Porto-Vecchio   Filitosa
8 Porto-Vecchio   Ajaccio
  Stausee Barrage de L´Ospedale 12 Porticcio
  Wasserfall Piscia di Gallo 13 Vizzavona
  Zonza 14 Corte
  Col de Bavella 15 Calvi
  Solenzara   Bastia
9 Bonifacio    

Tagesetappe 5:
Mittwoch, 30.05.2018 von Livorno nach Bastia/Koriska
Tageskilometer: insgesamt:   6 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Les Sables Rouges, Plage de L'Arinella, F-20600 Bastia, GPS: N42°40'24.7" E09°26'21.9"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 21,00 Euro
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 21,00 Euro

Bastia – die zweitgrößte Stadt Korsikas mit vielen Gesichtern

Am nächsten Morgen stehen wir um 7.00 Uhr pünktlich in der Anfahrtspur zur Fähre nach Bastia. In weniger als einer halben Stunde haben wir unser Wohnmobil auf der Fähre eingeparkt und warten auf die Abfahrt um 08:30 Uhr.


37 Blick auf den Wohnmobilstellplatz im Hafen von Livorno von der Fähre


38 Blick zurück in den Hafen von Livorno von der Fähre


39 Ankunft im neuen Hafen in Bastia


40 Blick auf die Zitadelle in Bastia von der Fähre

Nach vier Stunden Fahrt landen wir in Bastia und fahren vom Fährhafen direkt zum Campingplatz Les Sables Rouges, Plage de L'Arinella, F-20600 Bastia, GPS: N42°40'24.7" E09°26'21.9" im Süden  von Bastia.


41 Stellplatz auf dem Campingplatz Les Sables Rouges in Bastia

Der Campingplatz verfügt über eine einfache Ausstattung, ein gut besuchtes Lokal und liegt direkt am Meer. Wir verbringen den Nachmittag auf dem Campingplatz, genießen das wunderbare Wetter und das schwimmen im bereits angenehm warmen Meer. 


42 Strand vor dem Campingplatz Les Sables Rouges in Bastia


43 Blick vom Strand auf den Campingplatz Les Sables Rouges in Bastia

Am Abend fahren wir mit dem Fahrrad den 2,5 km langen Radweg vom Campingplatz zur Zitadelle. Wir stellen die Räder am Ende des Radweges ab und laufen die Stufen hinauf zur Zitadelle und bummeln durch die Altstadtgassen bis kurz vor dem alten Hafen. Bei einbrechender Dunkelheit kehren wir wieder zurück zum Campingplatz und verbringen dort den restlichen Abend.


44 Blick von der Zitadelle auf den alten Hafen und die Katholische Kirche in Bastia


45 Hauptplatz Place du Donjon in der Zitadelle in Bastia


46 Palais des Gouverneurs mit dem Museum in Bastia


47 Katholische Kirche „Paroisse Saint Marie“ in Bastia


48 Blick von der Zitadelle auf die Altstadt von Bastia


49 Blick von der Altstadt auf den alten Hafen

Tagesetappe 6:
Donnerstag, 31.05.2018 von Bastia/Korsika nach Aleria/Korsika  
Tageskilometer: insgesamt:   98 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Marina d' Aleria, Plage de Padulone, F-20270 Aleria, GPS: N41°06'41" E09°32'58"
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 39,60 € (ACSI)
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für zwei Übernachtung: 39,60 € 

Am nächsten Morgen gehen wir nach dem Frühstück im Meer schwimmen.Danach setzen wir unsere Reise über die Insel Korsika fort. Wir fahren entlang am Etang de Biguglia und sind enttäuscht, dass wir auf der gesamten Strecke keinen einzigen Parkplatz finden, der nicht mit einer Schranke versehen ist. Hier will man keine Wohnmobile haben.

Unterwegs kommen wir vorbei an der Kathedrale Santa Maria Assunta „La Canonica“ und halten hier kurz an.


50 Kathedrale Santa Maria Assunta „La Canonica“ 

Wir fahren weiter und versuchen den im Wohnmobilführer angekündigten Badeplatz an der Golo-Mündung zu finden. Das gelingt uns jedoch nicht, weil die schmale Teerstraße ca. 800 m vor dem Ziel in einen schmalen Schotterfeldweg mündet, der mit dem Wohnmobil nicht zu befahren ist. 

Wir kehren um und fahren weiter bis zum Badeplatz am Plage Fiorentine (GPS: N42°16’28.6“ E09°33’31.1“). Dort befindet sich ein unbefestigter Parkplatz ganz nahe am Naturbadestrand. Hier verbringen wir unsere Mittagspause und laufen ein Stück am schönen Naturstandstrand entlang. Um diese Jahreszeit ist hier noch keine Betrieb und wir sind fast alleine.  


51 Parkplatz am Badeplatz am Plage Fiorentine


52 Zugang zum Strand am Plage Fiorentine


53 Blick über die Dünen am Plage Fiorentine


54 Plage Fiorentine 

Aleria – die alte historische Hauptstadt  Korsikas mit einem archäologischen Freiluftmuseum  

Am Nachmittag fahren wir weiter zu unserem nächsten Ziel, dem Campingplatz Marina d' Aleria, Plage de Padulone, F-20270 Aleria, GPS: N41°06'41" E09°32'58". 400 m vor dem Campingplatz sehen wir die Einfahrt zum Weingenossenschaft SCA Union de Vignerons de I’lle de Beaute site et caveau Aleria, F- 20270 Aleria (GPS: N42.114751 E009.550800) Dort probieren wir verschiedene Sorten Wein und kaufen ein paar Flaschen Wein direkt von der Winzergenossenschaft von Aleria. 


55 Stellplatz auf dem Campingplatz Marina d’Aleria

Den restlichen Tag verbringen wir auf dem Campingplatz und am wunderbaren Sandstrand vor dem Campingplatz. Gleich nach dem Campingplatz mündet der Fluss Tavignano in das Meer. Dadurch werden viele Baumstämme und Totholz am Strand angeschwemmt und es entsteht dadurch eine sehr romantische Strandstimmung. 


56 Strand vor dem Campingplatz Marina d’Aleria


57 Strand vor dem Campingplatz Marina d’Aleria


58 Flussmündung des Tavignano am Strand vor dem Campingplatz Marina d’Aleria 

Den Abend verbringen wir am Wohnmobil und trinken den eingekauften korsischen Wein.  

Am nächsten Morgen gehen wir wieder nach dem Frühstück ins Meer schwimmen. Anschließend fahren wir mit den E-Bikes zu den ca. 7 km vom Campingplatz entfernten archäologischen Ausgrabungen der historischen Stadt Aleria. Dort kommen wir gerade kurz vor Mittag an, als das Museum und die Ausgrabungsstätte wegen der Mittagspause schließt. Wir gehen deshalb in das nahe gelegene Restaurant Snack Bella-Vista, Quai Saveriu Matra, F-20270 Aleria zum Mittagessen. Hier sitzen wir auf einer sehr schönen Aussichtsterrasse und haben einen Blick bis zum Etang Diana und über die ganze Flussmündung des Trivignano und bis zum Campingplatz. Wir essen das Tagesmenü und können das Lokal empfehlen. 


59 Restaurant Bella-Vista in Aleria mit Blick auf die Umgebung 

Nach der Mittagspause besuchen wir die Ausgrabungsstätte und das archäologische Museum. Die historische Hauptstadt Aleria blickt auf eine spannende Geschichte zurück. Sie war einst Flottenstützpunkt unter römischer Herrschaft, besaß einen Kriegs- und Handelshafen und zählte mehr als 25.000 Einwohner. Die erste Besiedlung war bereits im 6. Jahrhundert vor Christus. 


60 Kirche in der historischen Altstadt von Aleria


61 Museum in der historischen Altstadt von Aleria


62 Blick von der Ausgrabungsstätte auf die historische Altstadt von Aleria


63 Ausgrabungsstätte in Aleria


64 Ausgrabungsstätte in Aleria 

Danach fahren wir den Weg zurück und essen in Caterragio noch ein Eis und kaufen  in dem Supermarkt eine neu Kaffeemaschine, da die Kaffeemaschine im Wohnmobil nicht mehr funtioniert. Den restlichen Tag verbringen wir wieder mit vielerlei Aktivitäten auf dem Campingplatz.  

 

Tagesetappe 7:
Samstag, 02.06.2018 von Aleria nach Palombaggia/Porto-Vecchio
Tageskilometer: insgesamt:   108 km
Übernachtung: auf Stellplatz: Parking de Palombaggia, hinter den Dünen, F-20137 Palombaggia/Porto-Vecchio, GPS: N41°33'39.9" E09°20'12.5"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 10,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 10,00 € 

Am nächsten Vormittag setzen wir unsere Reise fort und fahren zunächst in die ca. 14 km von Aleria entfernte Whisky Degustation Domaine Mavela, U Licettu, F-20270 Aleria,(GPS:N42.084503 E09.456972). Hier wollen wir den dort hergestellten Whisky probieren. Leider müssen wir bei unserem Besuch feststellen, dass eine Verkostung nur nach rechtzeitiger Voranmeldung und Buchung eines Seminars möglich ist. Deshalb müssen wir die Katze im Sack kaufen, ohne den Whisky probieren zu können.  Trotz unserer Enttäuschung entscheiden wir uns trotzdem ein Flasche P&M Vintage  zum Preis von 24,90 Euro einzukaufen. Der Whisky ist 7 Jahre gelagert. Etwas verärgert über den schlechten Service fahren wir weiter. 


65 Whisky Degustation Domaine Mavela in Aleria


66 Fasslagerkeller der Whisky Degustation Domaine Mavela in Aleria


67 Verkaufsraum der Whisky Degustation Domaine Mavela in Aleria 

In Solenzara fahren wir zum Jachthafen und sehen uns dort ein wenig um. Wir parken auf einem großen Parkplatz vor dem Jachthafen (GPS:N41°51’23.2“ E09°24’07.1“).

Palombaggia – der wohl berühmteste Strand von Korsika mit einer prächtigen Kulisse 

In unserem Reiseführer wird der Strand von Palombaggia, südlich von Porto-Vecchio, als besonders schön beschrieben.  Wir fahren zunächst auf den Stellplatz Parking de Palombaggia, hinter den Dünen, F-20137 Palombaggia/Porto-Vecchio, GPS: N41°33'39.9" E09°20'12.5". Der Stellplatz liegt mitten im Korkeichenwald und etwa. 100 m vom Strand entfernt. Das Gelände ist uneben und es gibt nur eine Wasserversorgung und eine Kaltwasseraußendusche. Eine weitere Infrastruktur ist nicht vorhanden. Zunächst sind wir enttäuscht und parken unser Wohnmobil außerhalb des Stellplatzes am Straßenrand. Alle weiteren Parkplätze sind mit einer Schranke versehen. 


68 Stellplatz Parking de Palombaggia


69 Korkeiche auf dem Stellplatz Parking de Palombaggia 

Wir laufen zum Strand, um uns kurz umzusehen. Uns erwartet ein weißer karibikähnlicher Sandstrand mit türkisfarbigem Wasser, eingerahmt von roten Felsen. Wir ärgern uns, dass wir keinen Fotoapparat mitgenommen haben. 

Trotz des schönen Strandes wollen wir zunächst mit dem Wohnmobil nicht bleiben. Im Führer werden weitere schöne Badebuchten mit Parkplätzen angekündigt. Dort wollen wir erst vorbei schauen, ob wir nicht schöner oder direkt am Strand stehen können. 

Wir fahren auf der Straße weiter Richtung Süden und müssen leider feststellen, dass alle Parkplätze mit dem Wohnmobil nicht anzufahren sind. Die Zufahrten sind sehr eng und steil. Außerdem sind die Parkplätze bereits von PKW zugeparkt. Wir parken auf der Straße an einem Seitenstreifen und laufen ca. 800 m eine enge Zufahrt zum Strand hinab. Auch dieser Strandabschnitt ist ein traumhaft schön. 


70 Parkplatz am Seitenstreifen über den Badebuchten von Palombaggia


71 Blick auf eine weitere Badebucht von Palombaggia 

Der kilometerlange weiße Sandstrand von Palombaggia liegt versteckt hinter einem Pinienhain, südlich von Porto-Vecchio. Er zählt zu den berühmtesten und schönsten Stränden von Korsika. Das Wasser ist klar wie Glas, türkisblau und seicht – ein Paradies für Familien mit Kindern.  

Kurz entschlossen drehen wir um und fahren zurück zum Stellplatz Parking de Palombaggia in den Korkeichenwald. Der Platzwart ist sehr freundliche und erklärt uns, dass wir zum Preis von einer Übernachtung den gesamten nächsten Tag bis zum Abend bleiben können. 


72 Badebucht am Sandstrand von Palombaggia


73 Türkisfarbenes Wasser in der Badebucht am Sandstrand von Palombaggia 

Wir gehen am wunderbaren Sandstrand entlang spazieren und gehen noch im Meer schwimmen. Den restlichen Abend verbringen wir am Strand und im Wohnmobil.  


74 Badebucht am Sandstrand von Palombaggia am Abend


75 Badebucht am Sandstrand von Palombaggia am Abend 

Tagesetappe 8:
Sonntag, 03.06.2018 von Palombaggia/Porto-Vecchio nach Porto-Vecchio
Tageskilometer: insgesamt: 19 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Les Ilots D'Or, Route de Pezza Cardo, F-20137 Porto-Vecchio, GPS: N41°37'21" E09°17'59"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 17,80 € (ACSI)
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 17,80 € 

Am nächsten Morgen haben wir tolles Badewetter. Deshalb wollen wir den Tag hier verbringen und den tollen Sandstrand und das fantastische Meer genießen. Wir gehen mehrmals schwimmen, laufen den Sandstrand in allen Richtungen entlang, machen Fotos und genießen den wunderbaren Badetag am Strand. 


76 Blick von den roten Felsen auf den Badestrand von Palombaggia


76a  Weißer Sandstrand in der Badebucht von Palombaggia


77 Rote Felsen am Badestrand von Palombaggia


78 Strand von Palombaggia


79 Küste neben dem Strand von Palombaggia

Gegen Abend fahren wir zum nahegelegenen ACSI-Campingplatz Les Ilots D'Or, Route de Pezza Cardo, F-20137 Porto-Vecchio, GPS: N41°37'21" E09°17'59". Dort verbringen wir den restlichen Abend auf dem Campingplatz und im Wohnmobil. 


80 Stellplatz auf dem Campingplatz Les Ilots D’Or in Porto-Vecchio


81 Strand vor dem Campingplatz Les Ilots D’Or in Porto-Vecchio 

Tagesetappe 9:
Montag, 04.06.2018 von Porto-Vecchio nach Bonifacio
Tageskilometer: insgesamt:   164 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Pian del Fossa, Route de Santa Manza, F-20169 Bonifacio, GPS: N41°23'59" E09°12'04"
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 35,60 € (ACSI)
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 35,60 €

Stausee Barrage de L´Ospedale – ein idyllischer Bergsee im dichtem Kiefernwald

Für heute haben wir uns die Panoramatour ins Hochgebirge vorgenommen. Wir fahren zunächst die Panoramastraße durch Schwarzkiefernwald zum Ort L´Ospedale und kurz darauf glitzert der Stausee Barrage de L´Ospedale durch die dunklen Kiefern hindurch. Dort parken wir unser Wohnmobil auf dem großen eben Parkplatz, am Beginn des Stausees. Hier wäre auch eine Übernachtung mit dem Wohnmobil möglich. (N41°39’34.1“ E09°11’35.4“) 


82 Stausee Barrage de L´Ospedale


83 Stausee Barrage de L´Ospedale


84 Stausee Barrage de L´Ospedale 

Wasserfall Piscia di Gallo - der höchsten Wasserfall Korsikas

Nach einem kurzen Aufenthalt fahren wir wenige Autominuten weiter zum Hochplateau von Ospedale und beginnen eine Wanderung zum Wasserfall Piscia di Gallo, dem höchsten Wasserfall Korsikas. Die Wanderung wird mit 45 Minuten ab dem Parkplatz auf einem Schild angekündigt. Wir waren froh, dass wir unsere Bergstiefel angezogen haben, denn nach unserer Meinung ist die Wanderung teilweise sehr anspruchsvoll und man sollte trittfest sein. Auch die Zeitangabe auf dem Schild stimmt nicht. Für die Wandertour bis zum Wasserfall muss man mindestens eine Stunde hin und eine Stunde zurück einrechnen. Vom Aussichtsplateau zum Wasserfallsee braucht man noch einmal für den Abstieg und den jeweils eine halbe Stunde. Die Wandertour ist sehr schön und wird von vielen Wanderern begangen. Deshalb ist man hier nie alleine und muss an Engstellen oft warten.


85 Parkplatz am Hochplateau von Ospedale


86 Am Wanderweg zum Wasserfall Piscia di Gallo


87 Am Wanderweg zum Wasserfall Piscia di Gallo


88 Großer Fels am Wanderweg zum Wasserfall Piscia di Gallo


89 Wasserfall Piscia di Gallo 

Col de Bavella – mit den sieben Hauptnadeln, die als Krone Südkorsikas bezeichnet werden

Nach unserer Wandertour machen wir Mittagspause und fahren dann weiter bis zum geschäftigen Bergdorf Zonza. Leider finden wir keinen Platz zum Parken für unser Wohnmobil. Deshalb fahren wir weiter die Passstraße zum Col de Bavella und genießen die Aussicht auf die Bergspitzen der Aiguilles de Bavella, mit den sieben Hauptnadeln welche auch als Krone Südkorsikas bezeichnet werden.    


90 Aiguilles de Bavella die Krone Südkorsikas


91 An der Passstraße zum Col de Bavella


92 An der Passstraße zum Col de Bavella 

Auf der Passhöhe Col de Bavella können wir auch nur kurz mit dem Warnblinker anhalten, um ein paar Fotos zu machen. Trotz Vorsaison sind bereits sehr viele Touristen unterwegs. 


93 Passhöhe Col de Bavella


94 Passhöhe Col de Bavella


95 Passhöhe Col de Bavella


96 Passhöhe Col de Bavella 

Uns führt der Weg weiter bergab über den Col de Larone und entlang des Solenzaratales bis ans Meer nach Solenzara.


97 Blick vom Col de Larone zu den Bergspitzen des Aiguilles de Bavella

Vorher halten wir noch kurz am Solenzara-Fluss und sehen zu, wie bereits mutige Motorradfahrer in dem Badegumpen schwimmen und sich erfrischen.  


98 Solenzara-Fluss


99 Solenzara-Fluss 

Wir wollen unbedingt noch bis in die Nähe von Bonifacio fahren. In  unserem Reiseführer ist ein Bade- und Übernachtungsplatz am Golf di Sant´ Amanza (N41°24’40.1“ E09°13’51.3“) angekündigt. Wir fahren dort hin. Der Platz liegt sehr schön, aber sehr exponiert und in Alleinlage. Außerdem ist der Platz uneben und man kann auch mit Auffahrkeilen das Wohnmobil kaum gerade stellen. Wir trauen uns nicht hier alleine zu übernachten. 


100 Bade- und Übernachtungsplatz am Golf di Sant´ Amanza


101 Blick über den Golf di Sant´ Amanza


102 Blick über den Golf di Sant´ Amanza 

Wir fahren zum nächsten Ziel in unserem Wohnmobilführer, einem angeblichen Stellplatz am Leuchtturm von Bonifacio (N41°22’34.1“ E09°10’36.1“). Wir fahren die steile Bergstraße bis zum Leuchtturm, und noch ein Stück Schotterpiste. Leider sind nur ein paar schiefe Ausweichstellen am Straßenrand vorhanden. Vor allen anderen Plätzen verhindern große Steine die Einfahrt. Außerdem ist ein großes Schild mit Parkverbot für Wohnmobile angebracht. Wir bedauern es sehr, dass wir hier nicht bleiben können, denn die Aussicht ist Prachtvoll. Wir wollen auf jeden Fall noch einmal mit den Fahrrädern hier her fahren, um die Aussicht zu genießen. 


103 Leuchtturm von Bonifacio 

Zwischenzeitlich ist es schon spät am Abend und wir fahren zum nächstgelegenen ACSI-Campingplatz  Pian del Fossa, Route de Santa Manza, F-20169 Bonifacio, GPS: N41°23'59" E09°12'04". Als wir dort ankommen, ist der Campingplatz bereits voll belegt. Wir dürfen jedoch auf einem Stellplatz, wo normalerweise die Fahrzeuge des Campingplatzes abgestellt werden übernachten. 

Sehr müde uns froh, dass wir doch noch einen Übernachtungsplatz gefunden haben trinken wir noch ein Glas Wein und gehen schlafen. 

Bonifacio – die malerische Hauptstadt von Korsika und Höhepunkt des Südens

Im Stadtplan von Bonifacio wird die Stadt als echtes Freilichtmuseum auf der „Insel der Schönheit“ bezeichnet. Die Stadt liegt in einer außergewöhnlich seltenen Landschaft, sowohl auf dem Land als auch am Meer und beherbergt eine Sammlung historischer Denkmäler.  Es wird empfohlen sich Zeit zu nehmen und mit viel Freude alles zu entdecken, denn die Erinnerung wird extrem sein. 

Am nächsten Morgen parken wir unser Wohnmobil auf einen frei gewordenen Stellplatz auf dem Campingplatz um. 


104 Stellplatz auf Campingplatz Pian del Fossa in Bonifacio 

Dann fahren wir zunächst mit unseren Fahrrädern vom Campingplatz die ca. 7 km bergauf zum Leuchtturm, an der Steilküste von Bonifacio. Von dort haben wir einen fantastischen Blick auf die weiß leuchtenden Kreidefelsen und die Hafen- und Festungsstadt Bonifacio. Die Altstadt liegt in schwindelerregender Höhe auf einer unterspülten Felsterrasse.


105 Blick vom Leuchtturm auf Bonifacio mit den Kreidefelsen


106 Steilküste in Richtung Leuchtturm


107 Blick vom Leuchtturm auf Bonifacio mit den Kreidefelsen


108 Blick vom Leuchtturm auf Bonifacio mit den Kreidefelsen


109 Blick vom Leuchtturm auf Bonifacio mit den Kreidefelsen

Auf der anderen Seite sehen wir den Leuchtturm am Capo Pertusato und die steilen Klippen aus weißem Kreidefels. Wir überlegen kurz, ob wir hier oben noch eine Wanderung unternehmen sollen, da dieses Plateau eine Fernsicht nach allen Richtungen ermöglicht. 


110 Leuchtturm am Capo Pertusato

Wir wollen jedoch lieber die Stadt Bonifacio besichtigen und dort zu Mittag essen. Deshalb fahren wir die steile Straße vom Leuchtturm zurück und kommen direkt in der Unterstadt in der exklusiven Hafengegend an. Dort stellen wir unsere Fahrräder ab. Wir erkunden den in einem natürlichen Fjord angelegten Yacht- und Fährhafen, wo auch die Touristenschiffe zur Besichtigung der Kreidefelsen ablegen. 


111 Blick vom Hafen auf die Altstadt von Bonifacio


112 Blick vom Hafen auf die Altstadt von Bonifacio 

Dann laufen wir entlang vom Hafenbecken zum Festungsberg. Die mittelalterliche Oberstadt, die der toskanische Graf Bonifazius II im Jahr 828 n. Chr. auf dem Kreidefelsen errichten ließ. Wir laufen die vielen Stufen bis zum Patrouille Weg und genießen die Aussicht zum Leuchtturm am Capo Pertusato und die Kreidefelsen. 


113 Aufgang zur Altstadt von Bonifacio


114 Blick vom Aufgang der Altstadt auf das Hafenbecken von Bonifacio


115 Aufgang zur Altstadt mit Stadttor in Bonifacio


116 Blick auf das Capo Pertusatio und die Kreidefelsen von der Altstadt in Bonifacio 

Dann gehen wir durch das Stadttor und sehen uns in der mittelalterlichen Stadt um. 


117 Altstadtgasse in Bonifacio


118 Altstadtgasse in Bonifacio


119 Restaurant in der Altstadt in Bonifacio


120 Fjordartiger Naturhafen in Bonifacio 

Nach dem Mittagessen gehen wir zurück zum Hafen und essen dort in der Eisdiele Le Glacier Rocca Serra noch ein hervorragendes Eis.


121a Eisdiele Le Glacier Rocca Serra in Bonifacio 

Auf dem Rückweg kaufen wir noch einige Vorräte ein und fahren zurück zum Campingplatz. Den restlichen Abend verbringen wir auf dem Campingplatz am Wohnmobil.   

Tagesetappe 10:
Mittwoch, 06.06.2018 von Bonifacio  nach Bucht von Figari/Nähe Tour de Caldarello
Tageskilometer: insgesamt:   33 km
Übernachtung: auf Parkbucht am Straßenrand am Beginn des Sandstrandes von San Giovanni, Bucht von Figari/Nähe Tour de Caldarello, GPS: N41.461254 E09.046883
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: keine 

Am Morgen setzen wir unsere Reise fort und fahren über die N196 vorbei am Golf de Ventilegne. Dort finden wir keinen Abzweig zu den im unserem Reiseführer genannten Badeplätzen. Vielleicht sind diese auch nicht mehr vorhanden. 

Bucht von Figari – Bucht an Bucht reihen sich malerisch aneinander, eingerahmt von Tafonifelsen 

Wir fahren weiter bis zum Beginn der Bucht von Figari. Dort zweigen wir ab und fahren ca. 3 km bis zu einem kleinen Yachthafen. Dieser Platz ist in unserem Reiseführer als Bade- und Übernachtungsplatz (GPS: N41°28’20.5“ E09°04’37.1“) angegeben. Auf dem Parkplatz finden wir ein Parkverbot für Wohnmobile. Der Hafen macht einen verwahrlosten Eindruck und lädt nicht zum Verweilen ein.


121 Parkplatz am Yachthafen in der Bucht von Figari


122 Yachthafen in der Bucht von Figari 

Wir fahren zurück auf die N196 bis nach Pianottoli-Caldarello. Dort kaufen wir im Supermarkt ein und fahren dem Wegweiser zu den Campingplätzen Le Damier und Kevano Plage nach und wollen versuchen, direkt am Strand einen Parkplatz für eine Mittagspause zu finden. Leider ist am Kevano Plage kein Parkplatz vorhanden. Wir fahren die Straße weiter und kommen wieder an die Bucht von Figari und finden am Strand von San Giovanni neben der Straße eine Parkbucht, gerade groß genug für unser Wohnmobil, mit einem wunderbaren Blick über die Bucht von Figari und den Sandstrand von San Giovanni in der Nähe des Tour de Caldarello (GPS: N41.461254 E09). 


123 Parkplatz am Straßenrand am Strand von San Giovanni


124 Blick über den Strand von San Giovanni vom Wohnmobil aus


125 Strand von San Giovanni unterhalb vom Parkplatz des Wohnmobils


126 Privater Zugang vom Wohnmobil zum Strand von San Giovanni

Dort parken wir unser Wohnmobil und gehen den Strand entlang spazieren. Wenn man den Strand entlang geht kommt man von einer Bucht in die nächste, einmal mit feinem Sandstrand, dann wieder mit kleinen Kieselkörnern und von vielen Tafonifelsen eingerahmt. Bucht an Bucht reihen sich malerisch aneinander. Die Tafonifelsen haben mit einiger Fantasie die Formen von Tieren, Köpfen oder Gesichtern. Wir können uns gar nicht satt sehen und genießen die fantastischen Eindrücke.  


127 Strand in der Badebucht von San Giovanni


128 Tafonifelsen in Form eines liegenden Indianergesichtes in der Badebucht von San Giovanni


129 eine der Badebuchten von San Giovanni


130 Macchia in den Dünen am Strand von San Giovanni


131 Tafonifelsen in Form einer Schildkröte in der Badebucht von San Giovanni 

Nach dem Spaziergang und dem Mittagessen gehen wir schwimmen und machen viele Fotos, um die besondere Landschaft festzuhalten. 


132 eine der Badebuchten von San Giovanni


133 eine der Badebuchten von San Giovanni


134 eine der Badebuchten von San Giovanni 

Da wir hier wunderschön stehen und niemanden stören, entscheiden wir uns den Abend und die Nacht hier zu verbringen. 

Tagesetappe 11:
Donnerstag, 07.06.2018 von Bucht von Figari nach Olmeto
Tageskilometer: insgesamt:   92 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Ras L'Bol, Olmeto Plage, F-20113 Olmeto, GPS:N41°42'11" E08°50'09"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 17,00 € (ACSI)
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 17,00 € 

Nach einer wunderbar ruhigen Nacht gehen wir noch nach dem Frühstück schwimmen. Es ist herrlich erfrischend und lässt den Tag beschwingt beginnen. 

Rocca Pina – bewacht von einem seltsamen Löwen aus Stein

Wir fahren entlang der Bucht von Figari zurück zur Hauptstraße in Pianottoli, der wir bis zum Aussichtspunkt Rocca Pina folgen. Dort halten wir am Straßenrand an und machen Fotos von dem gleichnamigen Strandabschnitt mit den Felsformationen. Das ehemalige Straßenwärterhäuschen bietet heute eine Ausstellung mit Schauspieleinlage über die Legende des geheimnisvollen Löwen aus Stein. 


135 Blick vom Aussichtspunkt Rocca Pina auf den gleichnamigen Strandabschnitt und dem Löwen aus Stein auf der Bergspitze


136 Blühende Mohnblumen am Straßenrand


137 Löwen aus Stein auf der Bergspitze am Aussichtspunkt Rocca Pina 

Eigentlich wollen wir auf den Campingplatz Arepos Roca Pina, der direkt am Badestrand Rocca Pina liegen soll, noch einen Tag verbringen. Jedoch beim Abzweig zum Campingplatz ist ein Sperrschild für Wohnmobile und die Zufahrtstraße ist nicht befestigt und nur Einspurig. Deshalb fahren wir weiter auf der N196 bis Sartene.

Sartene – die korsischste aller korsischen Städte 

In Sartene parken wir auf dem ausgeschilderten Großparkplatz oberhalb des Supermarktes (GPS: N41°37’00.8“ E08°58’29.5“). Von dort laufen wir nur wenige Minuten in das Zentrum von Sartene. 


138 Parkplatz in Sartene

Wir besorgen uns im Tourismusbüro einen Stadtplan und Informationsmaterial in deutscher Sprache und sehen uns danach in der Stadt um und laufen durch die alten Gassen. 


139 Hauptplatz vor der Kirche in Sartene


140 Altstadtgasse in Sartene

Sartene war einstmals Hochburg des korsischen Banditentums. Die Stadt bietet Gassenschluchten, Torbögen und krumme Treppenaufgänge. Die Innenstadt war einst das düstere Armenviertel. 


141 Treppenaufgang in der Altstadt von Sartene


142 Treppenaufgang in der Altstadt von Sartene 

Im Restaurant Caramama , Rue Caramama, F.20100 Sartene gehen wir zum Mittagessen und essen eine Platte mit einer Auswahl von korsischen Spezialitäten. Danach gehen wir zum Wohnmobil zurück und fahren weiter.


143 Restaurant Caramama in Sartene


144 Rückweg durch das Stadttor in der Altstadt von Sartene 

Von Sartene aus fahren wir in die Bucht von Campomoro. Dort wollen wir eigentlich übernachten. Als wir ankommen stellen wir fest, dass der Campingplatz dort nicht mehr betrieben wird. Auch Parkmöglichkeiten für Wohnmobile sind nicht vorhanden oder mit Parkverbot belegt. In dieser Bucht will man Wohnmobile nicht haben. 


145 Blick von der Straße aus in die Bucht von Campomoro 

Wir fahren zurück nach Propriano und dann weiter auf der D157 bis Abbartello. Wir finden dort den ACSI-Campingplatz Campingplatz Ras L'Bol, Olmeto Plage, F-20113 Olmeto, GPS:N41°42'11" E08°50'09" in Strandnähe. Dort kommen wir bei Gewitterregen an und können vorerst das Wohnmobil nicht verlassen. 


146 Stellplatz auf dem Campingplatz Ras L'Bol in Olmeto 

Nachdem sich das Wetter wieder bessert, suchen wir uns einen Platz und laufen danach noch über den nur wenige Meter vom Campingplatz entfernten weitläufigen Sandstrand. Den restlichen Abend verbringen wir auf dem Campingplatz und im Wohnmobil.  


147 Strand vor dem Campingplatz Ras L'Bol in Olmeto


148 Strand vor dem Campingplatz Ras L'Bol in Olmeto


149 Strand vor dem Campingplatz Ras L'Bol in Olmeto


150 Strand vor dem Campingplatz Ras L'Bol in Olmeto


151 Strand vor dem Campingplatz Ras L'Bol in Olmeto


152 Strand vor dem Campingplatz Ras L'Bol in Olmeto


153 Strand vor dem Campingplatz Ras L'Bol in Olmeto 

Tagesetappe 12:
Freitag, 08.06.2018 von Olmeto nach Ajaccio und Porticcio
Tageskilometer: insgesamt:   83 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Benista, Pisciatello/D55, F-20166 Porticcio, GPS: N41°54'25" E08°49'21"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 19,80 € (ACSI)
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 19,80 € 

Heute haben wir uns ein umfangreichen Programm vorgenommen und verzichtet deshalb auf das Badevergnügen im Meer. 

Filitosa – die prähistorische Hauptstadt Korsikas, eines der wichtigsten archäologischenTeile Korsikas und touristischer Hauptanziehungspunkt

Wir fahren die kurze Strecke vom Campingplatz in prähistorische Freilichtmuseum Filitosa. Dort parken wir auf dem großen Parkplatz (GPS: N41°44’38.6“ E08°52’17.3“) neben dem Museum in Filitosa. Wir bezahlen den Eintritt in Höhe von 7 Euro pro Person und laufen auf dem ausgeschilderten Rundweg durch das Freilichtmuseum. 


154 Beginn des Rundweges im prähistorische Freilichtmuseum Filitosa


155 Menhirstatuen im prähistorische Freilichtmuseum Filitosa 

In Filitosa befindet sich das megalithische Freilichtmuseum mit seinen Menhir-Statuten und Rundmonumenten und Tafonihöhlen aus der Steinzeit 8000 v. Chr. Bis ins 21. Jahrhundert ist Filitosa ein erstaunliches Zentrum der archäologischen Kunst im Mittelmeer.   


156 Tafonihöhlen im prähistorische Freilichtmuseum Filitosa


157 Blick über einen Teil des Rundwegs im prähistorische Freilichtmuseum Filitosa


158 Menhir-Statuen im prähistorische Freilichtmuseum Filitosa


159 Tafonifelsen im prähistorische Freilichtmuseum Filitosa 

Ajaccio – die Hauptstadt von Korsika und Geburtsstadt Napoleons

Anschließend fahren wir weiter die N196 bis Ajaccio. Dort parken wir in der Nähe des Gare Maritime (GPS: N41°55’11.3“ E08°44’18.7“). Der Parkplatz ist sehr gut besucht und bietet eigentlich nur PKW-Parkplätze. Wir haben Glück und finden zwei freie Parkplätze hintereinander, wo wir unser Wohnmobil parken können. Die Parkgebühr beträgt 0,50 Euro pro Stunde.


160 Parkplatz in der Nähe des Gare Maritime in Ajaccio 

Vom Parkplatz aus sind es am Hafen entlang ca. 10 Gehminuten zur Innenstadt. Die Touristenformation ist sehr gut ausgeschildert. Dort besorgen wir uns Informationsmaterial und einen Stadtplan. Anschließend laufen wir die empfohlenen Rundgänge durch die Stadt.


161 Napoleondenkmal am Platz Foch in Ajaccio


162 Zitadelle mit dem Stadtstrand in Ajaccio 

In Ajaccio gibt es fantastische Strände, charmante Gassen, eine atemberaubende Gemäldegalerie, das Haus der Familie Bonaparte und bedeutende Denkmähler, eine Zitadelle aus dem 16. Jahrhundert und einen idyllischen Hafen. In einem Wort: ein zauberhafter Ort, in dem es sich gut leben lässt.


163 Zitadelle in Ajaccio


164 Geburtshaus Napoleon und der Familie Bonaparte in Ajaccio


165 Hafen Tino Rossi in Ajaccio


166 Hauptgeschäftsstraße in Ajaccio


167 Passage de la Guinghetta in Ajaccio


168 Gasse im Fremdenviertel in Ajaccio


169 Grand Hotel in Ajaccio


170 Blick auf die Altstadt in Ajaccio


171 Kathedrale in Ajaccio

Am Abend sind wir vom Stadtbummel durch Ajaccio müde und fahren zum nächstgelegenen ACSI-Campingplatz  Benista, Pisciatello/D55, F-20166 Porticcio, GPS: N41°54'25" E08°49'21". Bei der Fahrt dorthin kommen wir in Ajaccio am Kreisverkehr in der Nähe des Flugplatzes an einem großen unbefestigten Platz vorbei, wo mehrere Wohnmobile in Strandnähe stehen und wahrscheinlich dort übernachten (GPS: N41.925914 E08.779771). 

Die Rezeption des Campingplatzes ist bereits geschlossen und wir suchen uns selbst einen Platz zum Übernachten. Den restlichen Abend verbringen wir auf dem Campingplatz und im Wohnmobil.  

Tagesetappe 13:
Samstag, 09.06.2018 von Porticcio nach Vizzavona
Tageskilometer: insgesamt:   48 km
Übernachtung: auf Parkplatz: Bahnhof Vizzavona, GPS: N42°07'43.1" E09°08'02.7"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: keine

Cascades des Anglais – eine Aneinanderreihung schönster Badegumpen entlang des Agnonebaches

Am nächsten Vormittag fahren wir über die N193 bis zur Passhöhe Col de Vizzavona. Der Pass markiert die höchste Stelle der Strecke Bastia – Ajaccio.  Dort parken wir unser Wohnmobil und laufen ca. 500 m bergabwärts bis zur Wegmarkierung GR20 und Cascades des Anglais.


172 Parkplatz auf der Passhöhe Col de Vizzavona


173 Weg von der Passhöhe Col de Vizzavona zum Beginn des Wanderweges GR20

Dort laufen wir der rotweisen GR20-Markierung nach bis zu einer Fußgängerbrücke und dann den schattigen Buchenwald entlang des Agnonebaches bis zu den Cascaden und den Badegumpen. Diese Wanderung erfrischt den Körper, die Seele und den Geist und bietet ein wunderbares Naturschauspiel.


174 Agnonebach am Beginn des Wanderweges GR20


175 Biwakhütte am Wanderweg GR20


176 Badegumpe im Agnonebach am Wanderweg GR20


177 Cascaden des Agnonebaches am Wanderweg GR20


178 Cascaden des Agnonebaches am Wanderweg GR20


179 Cascaden des Agnonebaches am Wanderweg GR20

Nach der Wanderung und einer Mittagspause im Wohnmobil fahren wir weiter bis zum Bahnhof Vizzavona und parken dort unser Wohnmobil hinter dem Bahnhof auf einem großen Parkplatz (GPS: N42°07'43.1" E09°08'02.7").


180 Parkplatz hinter dem Bahnhof Vizzavona

Bahnfahrt von Vizzavona nach Corte – auf dem wildesten Streckenabschnitt der „Chemin de Fer de la Corse“

Es ist noch früh am Nachmittag und wir entschließen uns mit dem Zug nach Corte zu fahren. Nach unserem Reiseführer ist es der wildeste Streckenabschnitt der „Chemin de Fer de la Corse“. Bei dem Verlauf der Schienen müssen 510 Höhenmeter bezwungen werden und über Schluchten vorbei an Felswänden und über die 300 m  lange Pont du Vecchio von Monsieur Eiffel.


181 Bahnhof Vizzavona


182 Einfahrender Zug im Bahnhof Vizzavona


183 Blick aus dem Zug von der Pont du Vecchio auf der Zugfahrt nach Corte

Corte – die heimliche Hauptstadt der Korsen

Wir kommen am späten Nachmittag in Corte an und haben leider nicht viel Zeit bis zur letzen Rückfahrt des Zuges nach Vizzavona. Wir laufen vom Bahnhof in die Altstadt durch ein paar Gässchen, über den Platz Pasquale Paoli zum Place Gaffori, vorbei an der Eglise de l’Annonciation und dann wieder zurück zum Bahnhof.


184 Blick vom Bahnhofsplatz auf die Altstadt von Corte


185 Altstadthäuser in Corte


186 Hauptstraße am Abend in Corte


187 Denkmal von General Pascal Paoli in Corte


188 Place Paoli in Corte


189 Blick auf die Zitadelle in Corte

Dann fahren wir wieder mit dem Zug von Corte nach Vizzavona zurück und verbringen die Nacht mit unserem Wohnmobil auf dem Parkplatz des Bahnhofes in Vizzavona.     

Tagesetappe 14:
Sonntag, 10.06.2018 von Vizzavona nach Corte
Tageskilometer: insgesamt:   37 kmÜbernachtung: auf Campingplatz: De Tuani, Valee de la Restonica, F- 20250 Corte, GPS: N42°16'30.5" E09°06'25.9",
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 25,40 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 25,40 €

Heute wollen wir noch einmal Corte etwas näher ansehen und fahren am Vormittag von Vizzavona nach Corte.


190 Pont du Vecchio von Monsieur Eiffel auf der Fahrt von Vizzavona nach Corte


191 Landschaft auf der Fahrt von Vizzavona nach Corte

Dort parken wir in der Nähe des Bahnhofs am Kreisverkehr bei den Tennisplätzen. Von hier sind es nur wenige Gehminuten in die Altstadt von Corte.


192 Parkplatz in der Nähe des Bahnhofes in Corte

Wir laufen die in unserem Reiseführer empfohlene Runde bis zur Zitadelle und durch die Geschäftsstraßen und Seitengassen wieder zurück zum Wohnmobil.


193 Aufgang zur Kirche Ste-Croix in Corte


194 Treppenaufgang in Corte


195 Blick über die Dächer von Corte


196 Kirche l’Annonciation in Corte


197 Treppenaufgang in der Altstadt von Corte


198 Platz in Corte


199 Altstadtgasse in Corte


200 Altstadthaus in Corte


201 Altstadtgasse in Corte

Danach fahren wir zum Campingplatz De Tuani, Valee de la Restonica, F- 20250 Corte, GPS: N42°16'30.5" E09°06'25.9". Der Naturcampingplatz liegt links und rechts vom Restonica- Fluss und hat nur wenige Stellplätze für große Wohnmobile. Wir finden einen sehr schönen Stellplatz für unser Wohnmobil direkt am Fluss in einem lichten Mischwald.


202 Stellplatz auf dem Campingplatz De Tuani

Nach der Mittagspause erkunden wir das Gelände und finden am Restonica-Fluss eine tolle Badestelle umgeben vom Felsen zum Schwimmen und Baden. Wir genießen das fantastische Naturerlebnis und das erfrischende Gebirgswasser. Hier wollen wir erst mal bleiben und verbringen den gesamten restlichen Tag mit Baden in den Badegumpen und vor unserem Wohnmobil.


203 Restonica-Fluss am Campingplatz De Tuani


204 Restonica-Fluss am Campingplatz De Tuani


205 Restonica-Fluss am Campingplatz De Tuani


206 Restonica-Fluss am Campingplatz De Tuani


207 Badegumpen im Restonica-Fluss am Campingplatz De Tuani

Tagesetappe 15:
Montag, 11.06.2018 von Corte nach Calvi
Tageskilometer: insgesamt:   37 km
Übernachtung: auf Campingplatz: La Pinéde, route de la Pinéde, F-20260 Calvi, GPS: N42°33'13" E08°46'07"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 19,80 € ACSI
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 19,80 €

Heute ist der Himmel bedeckt und es fallen immer wieder ein paar Regentropfen vom Himmel. Trotzdem gehen wir nach dem Frühstück in den Badegumpen ins Wasser und schwimmen ein paar Schwimmzüge in dem frischen Wildwasser. Die Wanderung im Restonicatal zu den schönsten Seen Korsikas wollen wir wegen dem schlechten Wetter nicht unternehmen. Wir nehmen uns vor bei unserer nächsten Korsikareise diese Wanderung auf jeden Fall nachzuholen.

Wir fahren weiter auf der N193 und der N197 vorbei an I´lle-Rousse nach Calvi. Unterwegs halten wir an der Steilküste kurz vor I´lle-Rousse auf einem Parkplatz und genießen den wunderbaren Blick übers Meer.


208 Blick über die Bucht von Ostriconi


209 Weg vom Parkplatz kurz vor I´lle-Rousse entlang der Steilküste


210 Weg vom Parkplatz kurz vor I´lle-Rousse entlang der Steilküste

Dort ist der  Campingplatz La Pinéde, route de la Pinéde, F-20260 Calvi, GPS: N42°33'13" E08°46'07" unser nächstes Ziel. Der Campingplatz liegt direkt am Strand und die Stadt Calvi ist von hier aus in 20 Minuten zu Fuß zu erreichen.


211 Stelllplatz auf dem Campingplatz La Pinéde

Wir holen uns nach unserer Ankunft im Lokal des Campingplatzes eine Pizza und essen im Wohnmobil zu Mittag. Danach gehen wir zum Strand und machen einen ausgiebigen Strandspaziergang.


212 Blick vom  Strand vor dem Campingplatz Richtung Calvi


213 Badestrand vor dem Campingplatz La Pinéde


214 Badestrand vor dem Campingplatz La Pinéde

Am frühen Abend laufen wir den Holzsteg, entlang an der Bahnlinie die zwischen der Straße und dem Strand vom Campingplatz bis zur Innenstadt verläuft, entlang und bummeln durch die alten Gassen in Calvi. Auch scheuen wir uns nicht davor, die vielen Stufen vom Place Christophe Colomb bis zur Genuesischen Zitadelle hochzulaufen. In der Zitadelle besichtigen wir die Kathedrale Saint-Jean-Baptiste. Anschließend laufen wir am Hafenquai entlang, setzen uns noch in eine Bar und trinken einen Pastis und gehen danach wieder zurück zum Campingplatz, wo wir den restlichen Abend im Wohnmobil verbringen.  


215 Blick vom Holzsteg entlang der Bahnlinie auf die Altstadt von Calvi


216 Blick vom Hafen auf die Altstadt von Calvi


217 Altstadtgasse in Calvi


218 Aufgang zur Zitadelle mit dem Columbus-Denkmal in Calvi


219 Kirche Sankt-Jean-Baptiste in der Zitadelle von Calvi


220 Eingang zur Kirche Sankt-Jean-Baptiste in der Zitadelle von Calvi


221 Hauseingang in der Zitadelle von Calvi


222 Blick von der Zitadelle auf den Hafen von Calvi


223 Tafonifelsen unterhalb der Zitadelle von Calvi


224 Häuserzeile am Quai Landry in Calvi

Wir erhalten die Nachricht, dass heute zu Haus ein Unwetter getobt hat und durch Starkregen Wasser in unseren Keller eingedrungen ist. Unsere Kinder versuchen, den Schaden zu beheben. Trotzdem entscheiden wir uns, die Wohnmobilreise abzubrechen und schnellstmöglich nach Hause zu fahren.

Reiseübersicht:    
Rückfahrt  Italien, Österreich und Deutschland 
Reiseetappen:     
Italien    
Tagesetappe nach:    
  Livorno    
16 Marina di Pisa    
17 Valeggio sul Mincio    
       
Österreich    
Tagesetappe nach:    
18 Pfunds    
       
Deutschland    
Tagesetappe nach:    
19 Rednitzhembach    

Tagesetappe 16:
Dienstag, 12.06.2018 von Calvi über Bastia, Livorno nach Marina di Pisa
Tageskilometer: insgesamt:   128 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Camper Parking Pisa 1, Lungarno Gabriele D'Annunzio 212, I-56128 Marina di Pisa, GPS: N43.679110 E10.278731
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 12,00 €  
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 12,00 €

Heute treten wir die Heimreise an. Wir fahren von Calvi auf dem kürzesten Weg nach Bastia. Unterwegs auf etwa halber Strecke halten wir an der Boulangerie – Patisserie Les Portes De la Balagne in F-20218 Pietralba (GPS: N42.542845 E09.185012) an, trinken dort einen Kaffee und kaufen hervorragendes Gebäck und sehr gutes Brot ein. Dieser Zwischenstopp lohnt sich und wir können die Boulangerie empfehlen. Danach fahren wir weiter bis in den Hafen von Bastia.

Wir kaufen uns bei Moby Line ein Fährticket zum Preis von 99,70 Euro und können um 16:15 Uhr bereits mit der Fähre nach Livorno übersetzten. Bis dahin warten wir auf dem Hafengelände auf die Abfahrt und essen dort in unserem Wohnmobil zu Mittag.


225 Parkstreifen auf dem Hafengelände in Bastia

Pünktlich legen wir ab und der Himmel beginnt zu weinen, weil wir Korsika verlassen müssen. Am liebsten möchten wir auch mit weinen, da uns der Abschied sehr schwer fällt.


226 Blick zurück von der Fähre auf Bastia im Regen


227 Ankunft in Livorno – Blick von der Fähre auf Livorno

Gegen 20:30 kommen wir in Livorno an und fahren dann weiter bis zum Wohnmobilstellplatz Camper Parking Pisa 1, Lungarno Gabriele D'Annunzio 212, I-56128 Marina di Pisa, GPS: N43.679110 E10.278731. Der Stellplatz hat eine Ver- und Entsorgung, Frischwasserversorgung, Abspülbecken und eine Dusche gegen Entgelt. Er ist großzügig angelegt und total eben. Dort verbringen wir den restlichen Abend und die Nacht.


228 Wohnmobilstellplatz Camper Parking Pisa 1 in Marina di Pisa

Tagesetappe 17:
Mittwoch, 13.06.2018 von  Marina di Pisa nach Valeggio sul Mincio
Tageskilometer: insgesamt:   332 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Caravanpark Borghetto, Via Monte Borghetto 2, I-37067 Valeggio sul Mincio, GPS: N45°21'25" E10°43'16",
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 25,00 €
Nebenkosten: Strom 2,00 €
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 27,00 €

Am nächsten Morgen haben wir ein Gewitter und es regnet bis etwa 9 Uhr. Danach ist der Himmel bedeckt.  Nach dem Frühstück laufen wir vom Wohnmobilstellplatz in wenigen Minuten durch einen Fußweg in die Geschäftsstraße von Marina di Pisa. Dort bummeln wir entlang, trinken einen Espresso in einem Straßencafe und laufen an der Strandpromenade entlang, vorbei am Hafen und wieder zurück zum Wohnmobilstellplatz. Der Wohnmobilstellplatz liegt direkt an der Flussmündung des Arno. Dort sehen wir noch ein wenig den Anglern zu, bevor wir zum Wohnmobil zurückkehren.


229 Strand in Marina di Pisa


230 Strandpromenade in Marina di Pisa


231 Hafen in Marina di Pisa


232 Angler an der Flussmündung des Arno in Marina di Pisa

Valeggio sul Mincio ist bekannt für seine handgemachten Nudeln

Danach fahren wir weiter über Pisa auf die A11 bis Florzenz und weiter über die A1 Bologna, Modena und die A22 Brennero bis zur Ausfahrt Peschiera und dann nach Valeggio sul Minicio. Dort parken wir auf einem großen Parkplatz im Zentrum und gehen von dort einkaufen.


233 Parkplatz im Zentrum von Valeggio sul Minicio

In der Pastificio Tortellini Remelli, di Valeggio, Via Sala 30, I-37067 Valeggio sul Minicio, kaufen wir die berühmten Tortellini – genannt Liebesknoten – mit verschiedenen Füllungen ein. Danach bummeln wir noch ein wenig durch die Stadt und fahren anschließend zum Campingplatz Caravanpark Borghetto, Via Monte Borghetto 2, I-37067 Valeggio sul Mincio, GPS: N45°21'25" E10°43'16".


234 Pastificio Tortellini Remelli, di Valeggio in Valeggio


235 Kirche in Valeggio


236 Blick von der Altstadt zur Scaligerburg in Valeggio


237 Rathaus in Valeggio

Es gibt Stellplätze die mit einem eigenen Sanitärgebäude und mit einem Stromanschluss ausgestattet sind, aber auch Stellplätze mit Wasser- und Abwasseranschluss sowie einfache Stellplätze mit Stromanschluss und  gemeinschaftlichem Sanitärhaus. Außerdem verfügt der Platz über eine Ver- und Entsorgung sowie ein Schwimmbad. Vom Platz aus hat man einen herrlichen Blick auf Valeggio mit der Scaligerburg und zum Parco Sigurta.  


238 Stellplatz auf dem Campingplatz Caravanpark Borghetto mit Blick auf die Scaligerburg

Dieser Platz ist ein absoluter Geheimtipp und vor allem auch für einen längeren Aufenthalt geeignet.

Diesen Campingplatz und den Ort Valeggio sul Minicio kennen wir von früheren Besuchen und haben darüber bereits ausführlich in unserem Reisebericht über die Wohnmobilreise südl. Gardasee, Toskana und Maremma berichtet.

Den restlichen Tag verbringen wir auf dem Campingplatz und im Wohnmobil. 

Tagesetappe 18:
Donnerstag, 14.06.2018 von Valeggio sul Minicio nach Pfunds
Tageskilometer: insgesamt:   270 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Camping Via Claudiasee, Rauth 714, A-6542 Pfunds, GPS: N46°57'14" E010°30'46"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 10,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 10,00 €

Borghetto sul Mincio das historische Mühlendorf unweit vom südlichen Gardasee

Am Morgen laufen wir vom Campingplatz bis zur Visconti-Brücke und machen ein paar Fotos zu den historischen Mühlen von Borghetto.


239 Visconti-Brücke in Borghetto


240 Visconti-Brücke in Borghetto mit Blick zur Scaligerburg


241 Historischen Mühlen von Borghetto


242 Historischen Mühlen von Borghetto

Danach kehren wir zum Campingplatz zurück und fahren über Peschiera und die A22, vorbei an Bozen nach Meran und durch den Vinschgau über den Reschenpass bis Sankt Valentin auf der Haide am Haidersee. (Lago della Muta). Dort kaufen wir – wie immer auf der Hin- und Rückfahrt über den Reschenpass – im  Alimentari und Weinhandlung Kurnis Südtiroler Spezialitäten ein.


243 Alimentari und Weinhandlung Kurnis in Sankt Valentin

Wegen des außerordentlich schönen Wetters entscheiden wir uns kurzfristig den Haidersee zu umrunden. Helmut joggt auf dem Seeuferweg und Hildegard läuft und macht Fotos.


244 Blick vom Parkplatz auf den Ortler mit dem Haidersee in Sankt Valentin


245 Blick vom Parkplatz auf den Ortler mit dem Haidersee in Sankt Valentin


246 Parkplatz vor dem Alimentari und Weinhandlung Kurnis in Sankt Valentin


247 Blick vom Seerundweg zurück nach Sankt Valentin


248 Weg an der Westseite des Haidersee in Sankt Valentin

Anschließend fahren wir über die Passhöhe, vorbei an Nauders, zum Wohnmobilstellplatz beim Campingplatz Camping Via Claudiasee, Rauth 714, A-6542 Pfunds, GPS: N46°57'14" E010°30'46". Dort verbringen wir den restlichen Abend im Wohnmobil.


249 Stellplatz auf dem Campingplatz Via Claudiasee in Pfunds


250 Campingplatz Via Claudiasee in Pfunds


251 Badesee am Campingplatz Via Claudiasee in Pfunds

Tagesetappe 19:
Freitag, 15.06.2018 von Pfunds nach Rednitzhembach    
Tageskilometer: insgesamt: 182 km

Nach dem Frühstück setzen wir unsere Heimreise fort und sind am Mittag wieder zu Hause in Rednitzhembach.

Die Insel Korsika bietet neben felsigen Küsten feinsandige Strände und türkisfarbenes Meer. Faszinierend finden wir die wilde Schönheit der Insel und die wunderschönen Wanderwege im Landesinneren. Selbst für Kenner halten die Sehenswürdigkeiten und Landschaften immer wieder neue Überraschungen bereit. Auf Korsika findet man in den atemberaubenden Bergwelten jede Menge Abwechslung.

Im Gebirge sind Regenfälle häufiger und es herrscht öfter dichter Nebel. Das Wetter kann sich sehr schnell ändern. An der Küste haben wir überwiegend sonniges Mittelmeerklima.

Leider müssen wir die Reise vorzeitig beenden und lernen deshalb die Insel im Norden und Nordwesten nicht mehr kennen.

Wir werden auf jeden Fall Korsika wieder besuchen.

Fahrtkostenzusammenstellung:
Fahrtkosten Diesel: 340,16 Liter  
Gesamtkosten Diesel: 504,68 €
Gesamtfahrstrecke: 2.803 km
Durchschnittskosten je Liter: 1,48 €
Durchschnittsverbrauch je 100 km: 12,14 Liter

Übernachtungskostenzusammenstellung:
Anzahl Übernachtungen: 21
Gesamtkosten Übernachtungen: 314,90 €
Durchschnittskosten je Übernachtung: 15,00 €
Nebenkosten insgesamt: 309,63 €
Gesamtkosten: 1.129,21 €
Durchschnittskosten je Übernachtung: 53,77 €

Copyright © 2018
Helmut Dammer und Hildegard Löffler-Dammer, Rednitzhembach

Zusätzliche Informationen