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Wohnmobilreise über Südtirol, zum Gardasee nach Oberitalien im Frühling

Zu Beginn
Den Winter über sind wir kaum fortgekommen. Endlich haben wir wieder Zeit und wollen dem kalten Wetter in Deutschland entfliehen und schon ein wenig Wärme und Sonne genießen. Eine Möglichkeit, um diese Jahreszeit bereits dem Frühling zu begegnen, ist eine Reise nach Südtirol, zum Gardasee und in die Thermen der Euganeischen Hügel (it. Colli Euganei). Dort ist das Klima mild und Radfahren, Wandern und Schwimmen in der freien Natur sind bereits möglich.
 
Reisebeschreibung
Reisebeginn: Donnerstag 19.03.2015 
Reiseende: Sonntag 05.04.2015  
Übernachtungen: 17
gefahrene Kilometer: 1.679 km

 Literaturempfehlung
• Reisemobil Bord-Atlas Deutschland und Europa 2015, 24,90 Euro,
• LandYachting Wohnmobil-Bildreiseführer Italien – Alpen – Adria Band 1, ISBN 978-3-943887-00-6, 26,90 Euro, http://www.landyachting.de
• Camping Card ACSI 2015, 14,95, www.campingcard.com
• Stellplätze zum Wohlfühlen, Mein Platz, Qualität mit Herz, 2015, www.mein-platz.com
 
Tagesetappe 1:
Donnerstag, 19.03.2015 von Rednitzhembach nach Aulendorf
Tageskilometer: insgesamt: 259 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Carthago Reisemobilbau GmbH, Carthago Ring 1 (Unterrauhen), D-88326 Aulendorf, GPS: N 47°56'17,0" E 09°39'12,6"
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 0,00 €
Nebenkosten: Strom 1,00 €
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 1,00 €



Der Urlaub beginnt im neuen Carthagowerk „Carthago City“ in der Schwäbischen Bäderstadt Aulendorf

Wir beginnen unsere Reise am Donnerstagnachmittag. Das erste Reiseziel ist die Stadt Aulendorf. In Aulendorf befindet sich das neue Werk „Carthago City“ der Carthago Reisemobilbau GmbH. Dort beginnt am Donnerstagabend ein zweitägiger Workshop, an dem wir als Carthago-Markenbotschafter gerne teilnehmen. Daran anschließend findet am Samstag und Sonntag die Carthago-Frühlingsmesse statt. Deshalb übernachten wir auf dem Wohnmobilstellplatz der Carthago Reisemobilbau GmbH, Carthago Ring 1 (Unterrauhen), 88326 Aulendorf. Der Stellplatz ist kostenlos und  verfügt über eine Versorgungs- und Entsorgungsstation sowie über Stromanschlüsse.   


01 Wohnmobilstellplatz Ausweichplatz Carthago City


02 Ausstellungshalle Carthago City

Über die Stadt Aulendorf haben wir bereits in unserem Reisebericht über die Wohnmobilreise südlicher Gardasee, Toskana und Maremma ausführlich berichtet.

Pünktlich um 19.00 Uhr beginnt der Workshop mit einem gemeinsamen Abendessen in der Ausstellungshalle. Wir freuen uns, alle unsere Botschafterkolleginnen und -kollegen wiederzusehen. Am nächsten Morgen um 09:00 Uhr werden wir vom Geschäftsführer von Carthago, Herrn Bernd Wuschack, begrüßt und über anstehende Modelländerungen und Neuentwicklungen informiert. Danach wird der Workshop mit vielen interessanten Themen bis zum späten Abend weiter fortgesetzt.


03 Gruppenbild Carthago Markenbotschafter

Am Samstag und Sonntag findet das alljährliche Frühlingsfest in Carthago City statt. Es kommen viele Besucher und Interessenten, um sich ausführlich zu informieren, an Werksbesichtigungen teilzunehmen und die Gelegenheit wahrzunehmen, mit einem Carthago Wohnmobil eine Probefahrt zu unternehmen.

Tagesetappe 2:
Samstag, 21.03.2015 von Aulendorf – Bad Waldsee
Tageskilometer: insgesamt: 15 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Waldsee-Therme, Unterurbacher Weg, 88339 Bad Waldsee, GPS: N47°54'51" E09°45'37"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 5,00 €
Nebenkosten:  Wasser 1,00 € und Kurtaxe 4,00 €
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 10,00 €

Bad Waldsee - das alte Kurstädtchen in der waldreichen Landschaft Oberschwabens

Am Samstagmittag verabschieden wir uns von unseren Freunden und fahren weiter nach Bad Waldsee.  Wir fahren zum Reisemobilhafen bei der Waldsee-Therme, Unterurbacher Weg, 88339 Bad Waldsee. Der Stellplatz ist neu angelegt und verfügt über 39 Plätze, Stromversorgung, eine Ver- und Entsorgung und ist auch für große Wohnmobile sehr gut geeignet. 

Wir haben uns in Bad Waldsee mit einem Jugendfreund von Helmut verabredet, den Helmut seit mehr als 25 Jahren nicht mehr gesehen hat. Die Vorfreude ist groß und wir unternehmen gemeinsam mit dem befreundeten Ehepaar eine Wanderung zum Weiler Ringers bei Bad Waldsee, zur Besenwirtschaft Mostbauer, Ringers 1, 88339 Bad Waldsee, Tel. 07524 8814. Dort kann man auch nach Voranmeldung mit dem Wohnmobil stehen und übernachten. Die Besenwirtschaft ist bekannt für selbstgemachte regionale Speisen, Säfte, Schnäpse, Most und Wein.

Wir verbringen den Abend und den nächsten Morgen mit unseren Freunden, denn es gibt sehr viel zu erzählen.
    
Über die Stadt Bad Waldsee haben wir bereits in unserem Reisebericht über die Wohnmobilreise Carthago-Kreis-Treffen „Sonne und Meer“ in Sanremo ausführlich berichtet.
  

04 Abendstimmung in Bad Waldsee


05 Innenstadt Bad Waldsee

Tagesetappe 3:
Sonntag, 22.03.2015 von Bad Waldsee - Lana
Tageskilometer: insgesamt: 313 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Komfort Camping Schlosshof, Jaufenstraße 10, I-39011 Lana, GPS: N46°36'42" E11°10'0,6"
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 66,00 €
Nebenkosten:  Kurtaxe und Strom 10,60 €
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 76,60 € 

Der Einkauf einer südtiroler Brotzeit am Reschenpass ist bei der Fahrt nach Italien bereits Tradition

Nach dem Frühstück mit unseren Freunden setzen wir unsere Fahrt fort und fahren über Lindau, Bregenz, den Arlbergtunnel, durch das Inntal nach Landeck, von dort über die Bundesstraße auf den Reschenpass. Am Reschenpass halten wir auf dem Parkplatz gegenüber dem Alimentari - Lebensmittel Curnis, I-39020 Sankt Valentin a. d. H., Landstraße 18, um dort einzukaufen. Dort kaufen wir südtiroler und regionale Lebensmittel preisgünstig und in hervorragender Qualität ein. Der Einkauf dort gehört bei unseren Reisen über den Reschenpass bereits zur Tradition. Frische Vinschgerl, südtiroler Speck und die typischen Vinschgauer Kaminwurzen gehören für uns zu einem Urlaub in Südtirol. Nach einer Brotzeit am Reschenpass fahren wir weiter nach Lana bei Meran. 
 

06 Sankt Valentin am Reschenpass

Lana - im südlichen Teil des Burggrafenamtes von Südtirol, wo sich der Norden und der Süden begegnen  

Als nächstes Reiseziel haben wir uns den Komfort Camping Schlosshof, Jaufenstraße 10, I-39011 Lana, ausgesucht. Dieser Campingplatz ist stets gut besucht. In der Hauptsaison ist eine Platzreservierung empfehlenswert. Nachdem die Wintersaison zu Ende ist und das Frühjahr gerade erst begonnen hat, sind noch viele Plätze frei und wir können uns einen schönen Platz aussuchen. Außerdem kommen wir in den Genuss des Schlosshof-Sonderpreises, der in der Zeit vom 01.03. bis 28.03.2015 gilt. Neben einer großzügigen Versorgungs- und Entsorgungsstation verfügt der Campingplatz über komfortable Luxusplätze, die auch für große Gespanne oder Wohnmobile sehr gut geeignet sind. Auf dem Campingplatz kommt keine Langeweile auf, da neben dem bereits in Betrieb befindlichen Freibad, ein Hallenbad, eine kleine Sauna und Massage- und Wellnesseinrichtungen sowie ein gemütliches Restaurant vorhanden sind. Für Kinder sind ein  beheiztes Kinderspielhaus und ein großzügiger Kinderspielplatz im Außenbereich vorhanden. Der Campingplatz ist gerade auch für Familien mit Kindern sehr interessant. Auch ist auf dem gesamten Campingplatz kostenfreies W-LAN mit hoher Geschwindigkeit möglich. 
  

07 Campingplatz Schlosshof


08 Freibad auf Campingplatz Schlosshof 


09 Blick auf den Komfortbereich des Campingplatzes Schlosshof

Täglich wird von der Rezeption eine sogenannte Morgenpost ausgegeben. Darin sind Empfehlungen enthalten, für Besonderheiten in Lana und Umgebung, wie z. B. Besuch der Therme Meran, Radtour auf die Weinstraße, über das Passeiertal, das Biotop Lana und den Tappeinerweg in Meran. Diese täglichen Informationen finden wir sehr gut und hilfreich, um die Gegend rund um Lana besser kennenzulernen.

Der langestreckte Ort Lana liegt im südlichen Winkel des Meraner Talkessels und wird in Ober-, Mittel- und Niederlana unterteilt. In Lana beginnt die Passstraße über den Gampenpass. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt u. a. die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Niederlana.

Am Spätnachmittag besuchen wir die Sauna und das Schwimmbad und lassen den Tag bei frühlingshaften Temperaturen ausklingen.

Meran – die Stadt mit den Kurpromenaden an der Passer und dem alpin-mediterranen Lebensgefühl

Am nächsten Morgen laden wir unsere E-Bikes aus der Heckgarage aus und fahren damit eine Fahrtstrecke von ca. 15 km nach Niederlana, durch das Zentrum und die Fußgängerzone von Oberlana, durch Tscherms, vorbei an Marling in  das Zentrum von Meran.


10 Niederlana



11 Beginn der Fußgängerzone Oberlana 


12 Blick in die Gaulschlucht am Falschauer Gebirgsbach in Oberlana


13 Kirche in Tscherms   


14 Blick vom Fahrradweg auf Meran


15 Marling   

Dort stellen wir unsere Fahrräder an der Postbrücke ab und laufen über den Sandplatz durch das Bozner Tor in die Laubengasse. Die Laubengasse ist die historische Einkaufsstraße von Meran. In der Laubengasse befinden sich viele kleine exklusive Geschäfte mit einer großen Vielfalt an besonderen Waren. Wir laufen weiter über den Kornplatz in eine Einkaufspassage in der Via delle Corse, wo wir in dem sehr gut besuchten Ristorante Pizzeria ABC, Via delle Corse 25, I-39012 Meran, Tel. 0473 201046 gut zu Mittag essen. In diesem Restaurant werden auch typische Südtiroler Spezialitäten angeboten. Es wird überwiegend von einheimischer Bevölkerung besucht und ist sehr zu empfehlen.

Meran und das Meraner Land sind eine der vielfältigsten Ferienregionen im gesamten Alpenraum. Meran ist bekannt für sein mildes Klima und seine einzigartige Vegetation.
  

16 Postbrücke in Meran


17 Sandplatz in Meran  


18 Dom zu Meran


19  Laubengasse in Meran

Die Therme Meran – „Wunderbar - ein Ort der Ruhe im Herzen einer kleinen Stadt …“ Matteo Thun

Nach dem Mittagessen laufen wir zurück zur Passerpromenade. Entlang der Passer, die durch Meran fließt, blühen bereits die Bäume und der Frühling ist schon eingekehrt. Wir holen die Fahrräder, fahren durch die Thermenallee und besichtigen die bekannte Therme Meran. Dort kann man in 25 verschiedenen Becken das radonhaltige in 1.500 m Höhe entspringende Regenwasser der Berge genießen und dabei entspannen.
  

20 Passerpromenade in Meran


21 Blick vom Sandplatz zur Passerpromenade in Meran 


22 Blick vom Thermenplatz zum Kurhaus in Meran

Anschließend fahren wir ca. 10 km über den Radweg Meran – Bozen, der teilweise durch Weingärten führt, nach Lana zurück auf den Campingplatz. Auf der Dachterrasse des Premiumbades vom Campingplatz genießen wir in den Sonnenliegen die bereits wunderbar wärmenden Sonnenstrahlen.
 

23 Sonnenliegen auf der Dachterrasse des Premiumbades auf dem Campingplatz Schlosshof

Nach einer gemütlichen Tasse Kaffee im Wohnmobil entschließen wir uns noch zu einem Spaziergang durch die Fußgängerzone von Oberlana. Am Abend besuchen wir noch einmal die Sauna und das Hallenbad auf dem Campingplatz. Den restlichen Abend verbringen wir gemütlich im Wohnmobil.
 

24 Kapuzinerkloster in Oberlana
  
Tagesetappe 4:
Dienstag, 24.03.2015 von Lana nach Bardolino
Tageskilometer: insgesamt: 164 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Serenella, Loc. Mezzariva 19, I-37011 Bardolino, GPS: N45°32'52" E10°43'16"
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 40,60 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 40,60 €


 
Über Bardolino und Garda haben wir bereits in unserem Reisebericht über die Wohnmobilreise Südtirol und Gardasee ausführlich berichtet.

Bardolino – einer der bekanntesten Weinorte am Ostufer des Gardasees

Für die nächsten Tage ist schlechtes Wetter vorausgesagt. Wir entscheiden uns am Morgen für die Weiterfahrt nach Bardolino. Dort können wir auch bei schlechtem Wetter, aber milden Temperaturen, eine angenehme Zeit verbringen.  Bei unserer Fahrt entlang des Gardasees von Torbole, über Malcesine nach Garda und zu unserem Ziel Bardolino stellen wir fest, dass noch fast alle Campingplätze geschlossen sind und auch der von uns sehr oft besuchte Wohnmobilstellplatz in Garda, Via Carmelo Preite, I-37016 Garda (GPS: N45°34‘35“ E10°42‘50“) noch nicht geöffnet hat. Der einzige bereits geöffnete Campingplatz in Bardolino ist der im Campingführer ACSI Card enthaltene Campingplatz Serenella, Loc. Mezzariva 19, I-37011 Bardolino.

Bardolino ist eines der Hauptziele am Gardasee und Zentrum eines bekannten Weinbaugebietes mit dem gleichen Namen. Der rote Bardolino und der Roséwein mit dem Namen „Chiaretto“ sind sehr beliebte Weine. Unsere mittelfränkische Heimatgemeinde Rednitzhembach im Landkreis Roth ist Partnergemeinde von Bardolino. Bekannt sind die jährlich stattfindenden Weinfeste.
  

25 Gardaseeuferstraße zwischen Torbole und Garda


26 Wohnmobilstellplatz Garda (Bild aus 2013)

Der Campingplatz ist bereits gut besucht und wir haben mit unserem großen Wohnmobil fast Schwierigkeiten einen geeigneten Platz zu finden. Die mit ACSI Card nutzbaren preiswerten Plätze im Campingplatz sind ausschließlich nur für kleine Wohnmobile geeignet und überwiegend uneben. Aus diesem Grund können wir den Preisvorteil der ACSI Card nicht nutzen und parken unser Wohnmobil auf einem der teureren Plätze im unteren Bereich des Campingplatzes im Anschluss zur Seepromenade. Nicht mehr zeitgemäß empfinden wir, dass W-LAN auf dem Campingplatz nur für 4 Euro in der Stunde möglich ist sowie das W-LAN-Signal nicht überall verfügbar ist und auf unserem Platz nicht empfangen werden kann.
 

27 Campingplatz Serenella in Bardolino

Bei milden Temperaturen spazieren wir die Seepromenade entlang, vorbei am Hafen, in das Zentrum von Bardolino und bummeln durch die Gassen mit den vielen kleinen interessanten Geschäften. Auf der Piazza Giacomo Matteotti trinken wir im Café Bardolino Espresso und lassen uns hierzu ein   Schokoladenbrioche gut schmecken. Leider ist unser Stammlokal hinter der Kirche Santi Niccoló e Severo, die Pizzeria Bardolino, Via Fosse 27, I-37011 Bardolino Tel. 045 6212069, heute geschlossen. Deshalb kaufen wir im daneben befindlichen Alimentari Obst, Nudeln und Backwaren für das Abendessen im Wohnmobil ein. Nach dem Abendessen im Wohnmobil schreiben wir noch ein wenig an unserem Reisebericht.
  

28 Blick von der Seepromenade am Campingplatz auf den Gardasee


29 Blick von der Seepromenade auf den Gardasee   


30 Blick von der Seepromenade auf Bardolino


31 Alter Hafen mit Rathaus in Bardolino 
 

32 Altstadtgasse in Bardolino

Am nächsten Morgen schlafen wir aus und laufen nach einem gemütlichen Frühstück noch bei trockenem Wetter an der Seepromenade entlang nach Garda. Auf dem Weg dorthin kommen wir an dem Parkplatz Parking La Serenella, Via Gardesana dell´ Acqua, I-37011 Bardolino (GPS: N45°33‘42“ E10°42‘53“) vorbei, wo auch das Übernachten für kleinere Wohnmobile bis 6 m Länge gestattet ist.
 

33 Wohnmobilstellplatz Parking La Serenella in Bardolino

Wir bummeln durch die Altstadtgassen, trinken in einem Café am See einen Espresso und laufen bei beginnendem leichtem Regen die Seepromenade zurück zum Campingplatz. Das angekündigte Regengebiet hat Bardolino erreicht und am Nachmittag und am Abend regnet es in Strömen. Wir verbringen die Zeit im Wohnmobil und schreiben an unserem Reisebericht.
  

34 Seepromenade Richtung Garda


35 Blick von der Seepromenade Richtung Garda  


36 Altstadtgasse in Garda

Tagesetappe 5:
Donnerstag, 26.03.2015 von Bardolino nach Peschiera
Tageskilometer: insgesamt: 17 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Area Camper Peschiera, Via Milano 43, I-37019 Peschiera del Garda, GPS: N45°26'21" E10°41'03"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 15 €
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 15,00 € 

Peschiera del Garda – eine reizvolle Kombination aus See- und Flusslandschaft

Es regnet die ganze Nacht und auch noch am Morgen. Wir entscheiden uns für die Weiterfahrt nach Peschiera del Garda am südlichen Gardaseeufer. Dort ist unser Ziel der neu gebaute Wohnmobilstellplatz Area Camper Peschiera, Via Milano 43, I-37019 Peschiera del Garda. Der Wohnmobilstellplatz liegt im Ortskern in Hafen- und Altstadtnähe, verfügt über 80 ebene Stellplätze auf Schotter, die auch für große Wohnmobile sehr gut geeignet sind, sowie Versorgung und Entsorgung, Stromsäulen, ein kleines Gebäude mit WC- und Duschen sowie kostenloses WLAN. Der Wohnmobilstellplatz ist sowohl von der Ausstattung als auch von seiner Lage sehr empfehlenswert.
 

37 Wohnmobilstellplatz Area Camper Peschiera

Peschiera liegt am Südufer des Gardasees in der Provinz Verona am Fluss Mincio. Die Festungsanlagen trennen Teile der von Kanälen umflossenen Altstadt vom Festland. Die Orte Peschiera, Verona, Legnano und Mantua bilden das oberitalienische Festungsviereck, das von den Österreichern erbaut wurde, um ihre Stellung in Oberitalien zu halten. Besondere Sehenswürdigkeiten sind der historische Ortskern, die Festungsmauer und die römischen Ausgrabungen.
  

38 Festungsmauer in Peschiera


39 Festungsmauer in Peschiera   


40 Stadttor von Peschiera


41 römische Ausgrabungen in Peschiera

Zwischenzeitlich hört es auf zu regnen, aber der Himmel ist nach wie vor grau und wolkenverhangen. Am Nachmittag laufen wir die kurze Entfernung vom Wohnmobilstellplatz zum Hafen und in die Altstadt.  Wir bummeln durch die engen Gässchen mit den vielen kleinen Geschäften sowie netten Bars. Danach unternehmen wir noch einen Abstecher zu den Festungsmauern und den Ausgrabungen. Wir wollen das Altstadtflair noch ein wenig genießen und besuchen deshalb ein gemütliches Café. Auf dem Heimweg kaufen wir in einem kleinen Geschäft noch Obst und Lebensmittel ein und verbringen den restlichen Abend im Wohnmobil auf dem Stellplatz.
  

42 Hafen in Peschiera


43 Altstadtgasse in Peschiera  


44 Blick von der Via Donatori di Sangue auf den Fluss Mincio


45 San Martino Kirche in Peschiera 


46 Blick vom Piazza Ferdinando di Savoia auf den Fluss Mincio

Tagesetappe 6:
Freitag, 27.03.2015 von Peschiera del Garda über Lonato nach Valeggio sul Mincio
Tageskilometer: insgesamt: 68 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Borghetto, Via Monte Borghetto 13, I-37067 Valleggio sul Mincio, GPS: N45°21'42" E10°43'27"
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 38 €
Nebenkosten:  Strom usw. 8,00 €
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 46,00 €

 

Lonato – ein interessante Stadt mit vielen gut erhaltenen Denkmälern zwischen Gardasee und der Ebene

Heute haben wir trockenes Wetter und die Sonne scheint bereits am Morgen. Wir wollen weiter. Unser nächstes Ziel ist eigentlich Desenzano. Der einzige bereits geöffnete Campingplatz ist terrassenförmig an einem Steilufer angelegt und fast vollständig belegt. Mit einem Campingbus hätten wir eine Chance noch unterzukommen. Jedoch sind wir mit unserem fast 9 m langen Reisemobil chancenlos.
 

47 Blick über den Gardasee nach Manerba

Im Internet haben wir einen Stellplatz kurz nach Desenzano am Lido di Lonato entdeckt. Leider ist auch dieser Stellplatz noch nicht geöffnet und macht auch keinen guten Eindruck. Deshalb wollen wir auf Informationen über diesen Stellplatz verzichten. Wir entscheiden uns, den Gardasee zu verlassen und fahren kurz entschlossen in die nahegelegene Stadt Lonato, um eine kleine Reise zwischen Kunst, Geschichte und Natur zu erleben. Vor ca. 20 Jahren haben wir diese Stadt bereits einmal besucht und waren von der Festung beeindruckt.

Lonato hat eine venezianische „Cittadella“ im Altstadtkern und wird von der Burg und dem Haus des Podestá überragt. In der „Cittadella“ liegt der Bürgerturm, genannt „Torre Maestra“, der im Jahr 1555 gebaut wurde, um die Glocken der Stadt aufzunehmen. Der Turm war, und ist auch heute, ein Symbol für die Gemeinschaft.
 

48 Blick über die Altstadt „Cittadella“ in Lonato

Wir parken gegen Mittag in der Via Borgo Clio nahe am Bahnhof und am Sportplatz. Von dort sind es nur wenige Gehminuten in die Altstadt und auf die Burg. Bevor wir mit der Stadtbesichtigung beginnen, wollen wir zu Mittag essen. Auf dem Weg in die Altstadt befindet sich das Lokal Palumbo´s Ristopizza, in der Via Gerardi 9, Tel. 329 2268219, wo wir beim Lesen der Speisekarte von einem italienischen Herrn in deutscher Sprache angesprochen werden. Er lädt uns ein, die Speisen im Restaurant zu probieren. Wir lassen uns auf das Angebot ein und er bietet uns neben einer kleinen Vorspeise handgemachte Gnocchi mit Meeresfrüchten an. Als Getränk serviert er uns einen kleinen Prosecco. Das Lokal ist nicht sehr gemütlich und erinnert eher an einen Schnellimbiss, ist aber sehr ordentlich und sauber. Es entwickelt sich eine nette Unterhaltung mit dem italienischen Herrn, der, wie sich  herausstellt, in Saarbrücken in Deutschland arbeitet und gerade seinen Freund im Restaurant unterstützt. Wir haben den Eindruck, dass der Restaurantbesitzer sich freut, für uns etwas Besonderes vorbereiten und servieren zu dürfen. Die uns angebotenen Speisen stehen nicht auf der Speisekarte, schmecken aber hervorragend. Der Preis ist zwar für dieses Lokal etwas gehoben, aber für die Qualität der Speisen durchaus noch in Ordnung. Zum Abschied erhalten wir noch einen Laib selbstgebackenes Bauernbrot als Geschenk zum Mitnehmen. 
 

49 Parkplatz am Sportplatz in Lonato

Mit vollem Bauch und fast ein wenig müde, beginnen wir unsere Stadtbesichtigung. Wir laufen durch die Via Tarello, vorbei an der Basilica von San Giovanni Battista, über die Piazza Martiri, vorbei am Bürgerturm den Berg hinauf zur Burg. Ein Blütenmeer von Gänseblümchen liegt wie ein Teppich vor der Burg. Wir umrunden die Burg und genießen auf der Rückseite einen Blick bis zum Gardasee. Auf dem Rückweg kommen wir vorbei an dem Museum „Haus von Podestá“, besichtigen die Kirche von Sant Antonio und anschließend die Basilika von San Giovanni Battista. Danach laufen wir zurück durch die Via Antiche Mura, wo noch Reste der Stadtmauer mit einem alten Stadttor zu sehen sind, zum Parkplatz. 
  

50 Basilica von San Giovanni Battista in Lonato


51 Piazza Martiri in Lonato


52 Bürgerturm in Lonato


53 Burg von Lonato mit Gänseblümchenteppich  


54 Blick von der Burgrückseite von Lonato auf den Gardasee


55 Eingang zum „Haus von Podestá“ in Lonato  


56 Kirche von Sant Antonio in Lonato


57 Basilika von San Giovanni Battista in Lonato  


58 Basilika von San Giovanni Battista mit Bürgerturm in Lonato


59 Reste der Stadtmauer mit altem Stadttor in Lonato

Valeggio sul Mincio –  die Stadt der traditionellen handgemachten Nudeln und Tortellini

Nachdem am südlichen Gardasee um diese Jahreszeit noch fast keine Campingplätze und Wohnmobilstellplätze geöffnet haben, entscheiden wir uns den Gardasee zu verlassen. Unser nächstes Ziel ist Valeggio sul Mincio, das uns bereits von einer früheren Reise in sehr guter Erinnerung geblieben ist (siehe Reisebericht: Wohnmobilreise südlicher Gardasee, Toskana und Maremma). Als Ziel suchen wir uns den Campingplatz Borghetto, Via Monte Borghetto 13, I-37067 Valleggio sul Mincio aus. Der Besitzer ist uns bei unserer vorhergehenden Reise bei der Besichtigung des Campingplatzes in guter Erinnerung geblieben. Außerdem ist der Campingplatz im neuesten Heft „Stellplätze zum Wohlfühlen – Mein Platz“ enthalten. Auf dem Campingplatz ist noch wenig Betrieb und wir haben unser eigenes kleines Sanitärgebäude, das auf anderen Campingplätzen teuer bezahlt werden muss. Der Campingplatzbesitzer bemüht sich sehr um seine Gäste und ist außerordentlich freundlich. Das Campingplatzgelände ist parkähnlich gestaltet und lädt zu einem längeren Aufenthalt ein. 
  

60 Unser Wohnmobil vor der Visconti Brücke kurz vor dem Campingplatz


61 Blick über den Campingplatz Borghetto  


62 Stellplatz auf dem Campingplatz Borghetto


63 Blick vom Campingplatz zur Scaligerburg in Valeggio sul Mincio

Vom Campingplatzbesitzer haben wir erfahren, dass heute in Valeggio sul Mincio Markttag ist. Deshalb stehen wir etwas zeitiger auf und fahren mit den E-Bikes die kurze Entfernung von Borghetto nach Valeggio in die Innenstadt. Wir bummeln die Markstände entlang und kaufen einige Köstlichkeiten.
  

64 Markt in Valeggio sul Mincio


65 Blick vom Markt auf die Scaligerburg in Valeggio sul Mincio

Valeggio sul Mincio ist bekannt durch die vielen Geschäfte, wo es handgemachte Nudeln und Tortellini zu kaufen gibt. In der Nähe des Marktes befindet sich einer der vielen Nudelhersteller, der  Pastificio al Castello, Via Jacopo Foroni 6,  in I-37067 Valeggio sul Mincio. Dort kaufen wir eine Auswahl der angebotenen handgemachten Nudeln.
 

66 Pastificio al Castello in Valeggio sul Mincio

An einem Marktstand kaufen wir wunderbar zubereitete frittierte Meeresfrüchte und essen diese als kleine Vorspeise aus der Hand. Danach reihen wir uns in die Gebräuche der Italiener ein und trinken in einer Cafébar ein kleines Gläschen Weißwein vor dem Mittagessen. Danach fahren wir zum Campingplatz zurück, bereiten das erste Nudelgericht zu und essen bei  wunderschönem Frühlingswetter vor unserem Wohnmobil zu Mittag.

Am Nachmittag fahren wir mit unseren E-Bikes noch einmal nach Valeggio sul Mincio und besichtigen die Scaligerburg.
  

67 Eingang zur Scaligerburg in Valeggio sul Mincio


68 Auf der Scaligerburg mit Blick auf Valeggio sul Mincio 


69 Blick von der Scaligerburg in Valeggio sul Mincio auf die Viscontibrücke in Borghetto

Borghetto sul Mincio - das historische Mühlendorf unweit vom südlichen Gardasee

Auf dem Weg dorthin fahren wir durch Borghetto, das Dorf mit den vielen Mühlen am Fluss Mincio. Den besten Blick auf das romantische Örtchen haben wir von der Viscontibrücke.
  

70 Blick von Borghetto sul Mincio auf Viscontibrücke


71 Stadttor von Borghetto sul Mincio  


72 Blick auf den Fluss Mincio von Borghetto in Richtung Süden


73 Blick von der Viscontibrücke auf die Mühlen von Borghetto sul Mincio  


74 Blick von der Viscontibrücke auf die Mühlen von Borghetto sul Mincio


75 Blick durch die Ruinen der Viscontibrücke auf die Scaligerburg in Valeggio sul Mincio
 
Anschließend spazieren wir noch ein wenig durch die Innenstadt von Valeggio sul Mincio, die ohne Marktstände ein ganz anderes Aussehen hat.
  

76 Rathaus in Valeggio sul Mincio


77 Kirche San Pietro in Cattedra in Valeggio sul Mincio 


78 Blick durch die Via Castello auf die Scaligerburg in Valeggio sul Mincio

Auf dem Rückweg schauen wir am Wohnmobilstellplatz Camper Parking Borghetto, Strata Provinciale 55, I-37067 Borghetto-Valeggio sul Mincio, GPS: N 45°21'11,3" E 10°43'35,8" vorbei. Der Wohnmobilstellplatz befindet sich nur wenige Meter vom historischen Mühlendorf Borghetto entfernt und verfügt über ca. 40 Stellplätze mit Ver- und Entsorgung und ausreichenden Stromsäulen. Außerdem befinden sich auf dem Stellplatz ein Sanitärgebäude mit Duschen und WC, ein Kinderspielplatz, Grillplätze sowie einige Sitzgruppen und Ruhebänke auf gepflegten Rasenflächen. Der Wohnmobilstellplatz ist fast bis auf den letzten Platz mit Wohnmobilen aus Italien belegt, die das schöne Wochenendwetter für einen Wohnmobilausflug nutzen. Den restlichen Nachmittag und Abend verbringen wir auf dem parkähnlichen Campingplatz vor unserem Wohnmobil.
 

79 Wohnmobilstellplatz Camper Parking Borghetto

Der Campingplatzbesitzer bietet uns an, über den Mittag hinaus kostenlos auf dem Campingplatz zu verweilen. Wir nehmen das Angebot gerne an und spazieren gegen Mittag noch einmal in das nur wenige Gehminuten entfernte Mühlendorf Borghetto sul Mincio. Dort herrscht reger Ausflugsbetrieb, die Lokale sind gut besucht und alle Geschäfte sind geöffnet. Wir laufen noch ein Stück Richtung Süden am Fluss Minico den Park entlang und machen noch einige schöne Fotos von Borghetto und der Scaligerburg. Zum Mittag essen wir vor unserem Wohnmobil die eingekauften handgemachten Tortellini aus Valeggio sul Minico.  
  

80 Fluss Mincio mit Scaligerburg in Borghetto sul Mincio


81 Die Mühlen von Borghetto sul Mincio 


82 Liebesschlösser in Borghetto sul Mincio

Tagesetappe 7:
Sonntag, 29.03.2015 von Valeggio sul Mincio nach Mantua
Tageskilometer: insgesamt: 34 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Area Camper, Via Legnano, I-46100 Mantova, GPS: N45°09'43" E10°48'42"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 15 €
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 15,00 €

 

Mantua – einfach wunderschön

Am frühen Nachmittag verabschieden wir uns vom netten Campingplatzbesitzerehepaar und fahren zu unserem nächsten Reiseziel, dem Wohnmobilstellplatz Area Camper, Via Legnano, I-46100 Mantova. Der Wohnmobilstellplatz liegt in der Nähe der historischen Altstadt am Lago die Mezzo und verfügt über 60 Stellplätze, Stromversorgung und eine Versorgungs- und Entsorgungsstation sowie ein Sanitärgebäude mit WC und Duschen. Der Stellplatz ist auch für große Wohnmobile sehr gut geeignet. Wohnmobile über 9 m Länge müssen eventuell in der Einfahrt ein wenig rangieren.  
 

83 Wohnmobilstellplatz Area Camper Mantua

Nach unserer Ankunft gehen wir zu Fuß in die ca. 1 km vom Wohnmobilstellplatz entfernte Altstadt von Mantua. Schon auf dem Hinweg begegnen uns viele Spaziergänger. Als wir die Altstadt betreten, sind wir sehr erstaunt über die vielen Menschen, die dort am Sonntagspätnachmittag unterwegs sind und in den Cafés und Restaurants sitzen. Alle Geschäfte sind geöffnet und entlang der Arkaden und auf den Plätzen befinden sich allerlei Marktstände mit einem vielfältigen Angebot. Das Leben in Mantua pulsiert am Sonntag. Es herrscht regelrecht Jahrmarktstimmung, wie bei uns zu Hause an der Kirchweih.
  

84 Piazza Sordello mit Dom in Mantua


85 Piazza Sordello mit Dom in Mantua  


86 Arkaden zwischen Piazza Broletto und Piazza Erbe in Mantua


87 Marktstand auf dem Piazza Sordello in Mantua

Mantua verzaubert seine Besucher mit dem Charme vergangener Zeiten und einem einzigartigen gastlichen Flair. Die Stadt liegt inmitten einer von Geschichte, Kunst und Natur geprägten Kulturlandschaft. Mantua blickt auf eine mehr als 2000 Jahre alte Geschichte zurück und wurde im Juli 2008 von der UNESCO als Welterbe anerkannt. Die regionale Küche steht merklich unter dem Einfluss der Traditionen der herzöglichen Hofküche einerseits und der volkstümlichen Speisen andererseits. Sie wird deshalb Küche der Fürsten und des Volkes genannt.

  

88 Kastell S. Giorgio im Palazzo Ducale (heute Mueseum Corte Vecchia und Corte Nuova) in Mantua 


89 Arkaden am Palazzo Ducale in Mantua  


90 Palazzo Ducale mit Wassergraben in Mantua

Gleich am Beginn unseres Spazierganges durch die Altstadt entdeckten wir ein typisches Gebäck, die sogenannte Sbrisolona, eine Streuseltorte mit Mandeln, die uns hervorragend schmeckt. Bei unserem ca. zweistündigen Stadtspaziergang laufen wir vorbei am Museum Palazzo Ducale, am Dom, an der Basilika Sant´ Andrea, am Palazzo della Ragione und dem Uhrenturm, der Kirche Rotonda di San Lorenzo und am Nationalen Geschichtsmuseum der Feuerwehr. 
  

91 Palazzo Ducale mit Nationalem Archäologischen Museum in Mantua


92 Dom zu Mantua  


93 Palazzo della Ragione mit dem Uhrenturm in Mantua


94 Kirche Rotonda di San Lorenzo in Mantua 


95  Basilika Sant´ Andrea in Mantua

Am nächsten Morgen laden wir die E-Bikes aus der Heckgarage aus und fahren über die Via Legnago zum Porto Catena, von dort weiter entlang des Flusses Rio und durch die Altstadt bis zur Piazza d´Arco. Das Palais d’Arco wurde für die gleichnamigen Grafen vom nördlichen Gardasee in Mantua gebaut. Dann fahren wir weiter am Ufer des Lago di Mezzo bis zur Piazza Sordello, wo wir unsere E-Bikes abstellen. Zu Fuß gehen wir weiter und besichtigen die Basilika Sant‘ Andrea. Die Basilika in ihrer majestätischen Gestalt wurde von Ludovico II. Gonzaga errichtet.
  

96 Blick von der Zufahrt vom Wohnmobilstellplatz zur Altstadt von Mantua


97 Blick vom Fluss Rio auf die Altstadt von Mantua  


98 Blick von der Via Massari auf den Fluss Rio in der Altstadt von Mantua


99 Palais d’Arco in Mantua

Zwischenzeitlich ist es Mittag und wir gehen in der Pizzeria Acqua e Farina, Via Broletto 11, I-46100 Mantova landestypisch essen. Wir essen die Spezialität von Mantua, Tortelli di Zucca und als Nachtisch das süße Gebäck Sbrisolona. Anschließend fahren wir mit den E-Bikes zurück. In der Nähe des Wohnmobilstellplatzes beginnt ein Fuß- und Radweg entlang der nördlichen Seite des Mincioflusses. Auf diesem Weg befinden sich mehrere moderne Kunstwerke. Zu Beginn der Wegstrecke haben wir einen wunderbaren Blick über den Mincio auf die Altstadt von Mantua.
  

100 Kunstwerk am Fuß- und Radweg an der nördlichen Seite des Mincioflusses in Mantua 


101 Blick auf die Altstadt von Mantua vom nördlichen Ufer des Mincioflusses

Tagesetappe 8:
Montag, 30.03.2015 von Mantua nach Montagnana
Tageskilometer: insgesamt: 61 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Nähe Lidl, Via 28 Aprile, I-35044 Montagnana, GPS: N45°14'18,0" E11°27'46,9"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine 

Montagnana – eine Perle des Mittelalters und ein großes Geschenk der Antike

Am frühen Nachmittag setzen wir unsere Reise fort und fahren zu dem nächsten Ziel der Reise, dem Wohnmobilstellplatz in der Nähe des Einkaufsmarktes Lidl, Via 28 Aprile, I-35044 Montagnana. Der Wohnmobilstellplatz verfügt über 10 Stellplätze mit Stromversorgung und einer Versorgungs- und Entsorgungsanlage. Der Stellplatz ist sehr gut besucht und es sind nur noch wenige Plätze frei. Für große Wohnmobile bis ca. 9 m Länge sind nur ca. drei Stellplätze geeignet. In der Nähe befindet sich ein weiterer Wohnmobilstellplatz in der Nähe der Stadtmauer, Stellplatz Ostella Citta Murata, Via Circonvallazione Nord 239, I-35044 Montagnana. Der Wohnmobilstellplatz hat ca. 20 Standplätze und ist auch für große Wohnmobile geeignet. Er verfügt über eine Ver- und Entsorgung und eine WC-Anlage. Dieser Stellplatz ist jedoch derzeit von fahrendem Volk mit Wohnwägen belegt und steht deshalb nicht zur Verfügung. 
  

102 Wohnmobilstellplatz Nähe Lidl in Montagnana


103 Blick vom Wohnmobilstellplatz auf die Altstadt von Montagnana

Nach unserer Ankunft begeben wir uns zu Fuß in die nur wenige Meter entfernte Altstadt von Montagnana, die vollständig von einer Stadtmauer mit 24 Wachtürmen umfasst ist. Montagnana hat eine der am besten erhaltenen Stadtbefestigungen in ganz Europa. Anfang des 14. Jahrhunderts baute der venezianische Adel prächtige Paläste und investierte in die Stadt. Es gelangten auch wertvolle Kunstwerke nach Montagnana. Die Stadt war schon im späten Neolithikum bewohnt und stellte in römischer Zeit einen idealen Kontrollpunkt in der Region dar. Nach Streitigkeiten zwischen dem Papsttum und dem römischen Reich hat Ezzelino die Stadt im Jahr 1242 niedergebrannt und in Besitz genommen. Jedoch ließ er sie, angefangen vom Hauptturm, der noch heute seinen Namen trägt, wieder aufbauen.
  

104 Stadtmauer mit den Türmen von Montagnana


105 Blick auf die Porta Legnago in Montagnana  


106 Porta Legnago in Montagnana


107 Blick aus einer Schießscharte der Stadtmauer in Montagnana

Wir betreten die Altstadt durch die Porta Legnago, laufen durch die Via Giacomo Matteotti bis zur Piazza Vittorio Emanuele II., von dort zur Kirche San Francesco, weiter an der Stadtmauer entlang bis zur Porta Padova und dem anschließendem Castel San Zeno. Dort lässt uns ein freundlicher Herr in den Innenhof des Castel und versorgt uns mit einem Stadtplan und einem Flyer von Montagnana. Leider spricht er weder Englisch noch Deutsch und kann uns deshalb keine weiteren Erklärungen über das Castel geben. Durch die Altstadtgassen gehen wir zurück zum Hauptplatz Piazza Vittoro Emanuele II. und besichtigen den Dom S. Maria Assunta.
  

108 Kirche San Francesco in Montagnana


109 Castel San Zeno in Montagnana  


110 Innenhof vom Castel San Zeno in Montagnana


111 Hauptplatz Piazza Vittorio Emanuele II. von Montagnana  


112 Dom S. Maria Assunta in Montagnana


113 Imposantes Altstadtgebäude in Montagnana 


114 Laubengang in der Altstadt von Montagnana

Die Geschichte der Entstehung der kleinen Häuserzeilen links und rechts der Porta Vicenca in Montagnana

Vom Dom laufen wir die Via Roma zur Porta Vicenca, wo uns ein italienischer Herr fragt, aus welchem Land wir kommen. Er freut sich, als er erfährt, dass wir aus Deutschland kommen, denn seine Tochter lebt in Frankfurt. Ohne Deutschkenntnisse und mit viel Gestik versucht er zu erklären, dass die Via Mure Nord eine besondere Geschichte hat. „Die arme Bevölkerung von Montagnana sagte sich von den kirchlichen Herren der Stadt los, weil die hohen Steuern und Abgaben der Kirche von den Leuten nicht mehr bezahlt werden konnten. Sie bauten sich mit Unterstützung der Stadtherren entlang der Stadtmauer kleine Häuschen, installierten im höchsten Turm der nördlichen Stadtmauer eine Kirchenglocke und setzten auf die Zinnen des Turmes mehrere Kreuze. Somit schufen sie sich ihre eigenen Glaubenssymbole.“  Wir bedanken uns für die interessante Information über die Geschichte der armen Bevölkerung in der Stadt und die Entstehung der kleinen Häuserzeilen links und rechts der Porta Vicenca. Anschließend verabschieden wir uns von dem freundlichen Italiener und gehen zurück zum Wohnmobil, wo wir den restlichen Abend verbringen. 
  

115 Häuserzeile links der Porta Vicenca in Montagnana


116 Häuserzeile rechts der Porta Vicenca in Montagnana mit Glockenturm und den Kreuzen auf den Zinnen

Tagesetappe 9:
Dienstag, 31.03.2015 von Montagnana nach Montegrotto Terme
Tageskilometer: insgesamt: 42 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Camping-Hotel-Terme Sporting-Center, Via Roma 123/125, I-35036 Montegrotto Terme, GPS: N45°20'30,4" E11°47'50,8"
Anzahl Übernachtungen: 4
Kosten: 137,60 €
Nebenkosten:  Kurtaxe und WLAN 10,00 €
Gesamtkosten für vier Übernachtungen: 147,60 € 

Montegrotto Terme – ein bevorzugtes Ziel in den Euganeischen Hügeln von Gästen, die Gesundheit und Wohlbefinden suchen

Über Montegrotto Terme haben wir bereits in unserem Reisebericht über die Wohnmobilreise vom Bodensee über Südtirol durch die Dolomiten ins Veneto und in unserem Reisebericht Wohnmobilreise Veneto und Euganeische Hügel ausführlich berichtet.

Von früheren Aufenthalten kennen wir den Ort Montegrotto Terme. Dort wollen wir noch einige Tage das wunderbare Thermalwasser genießen und fahren deshalb weiter auf den Campingplatz Camping-Hotel-Terme Sporting-Center, Via Roma 123/125, I-35036 Montegrotto Terme. Dort kommen wir am Dienstagmittag an und essen im Wohnmobil zu Mittag. Am Nachmittag besuchen wir das Thermalschwimmbad am Platz. Der Campingplatz und das Thermalschwimmbad haben sich seit unserem letzten Aufenthalt vor ca. 20 Jahren kaum verändert. Für jeweils zwei Stellplätze ist ein eigenes kleines Sanitärgebäude mit Dusche, WC und Geschirrspülbecken vorhanden. Vom Wohnmobil aus können wir mit dem Bademantel in das nur wenige Meter entfernte Schwimmbad gelangen. Das 50-m-Becken mit mehreren Schwimmbahnen ist mit warmem Thermalwasser (ca. 33 bis 35 °C) gefüllt. Ebenso das angrenzende größere Nichtschwimmerbecken. Auf dem Platz befindet sich noch ein Springerbecken mit Sprungturm, ein rundes Thermalbecken mit ca. 39 °C warmem Thermalwasser, das mit Wasserpilz, Wasserdüsen und Sprudelliegen ausgestattet ist. Über das großzügige Angebot an Thermalwasserbecken sind wir angenehm überrascht. Dadurch wird der optisch etwas veraltete Eindruck der Anlage ins Positive umgekehrt.
  

117 Wohnmobilstellplatz Sporting-Center in Montegrotto

118  Wohnmobilstellplatz Sporting-Center in Montegrotto

Zusammen mit Abano bildet Montegrotto Terme das Hauptzentrum der Euganeischen Thermen. Der heutige Ruf von Montegrotto begründet sich auf die Thermalanlagen, die es zu einem bevorzugten Ziel von ganz Europa macht. Im 2. Jahrhundert v. Chr. wurde Montegrotto mit Ankunft der Römer ein großer renommierter Kurort. Das euganeische Thermalwasser galt als wunderheilend.

Am Mittwoch ist ein sehr schöner, sonniger und warmer Tag. Wir genießen die frühsommerlichen Temperaturen und verbringen den ganzen Tag auf dem Campingplatz und besuchen immer wieder stundenweise das Thermalschwimmbad. Mit der Tageskarte zum Preis von 7,00 Euro pro Person kann man das Thermalschwimmbad während den Öffnungszeiten mehrmals besuchen. Am Mittag gehen wir im gepflegten Ristorante Il Calderone, Via Roma 123, I-35036 Montegrotto Terme auf dem Campingplatzgelände zum essen. Sowohl die Qualität des Essens sowie der gute Service, als auch der Preis begeistern uns.
 

119 Thermalschwimmbad auf dem Campingplatz Sporting Center in Montegrotto Terme

Am Abend machen wir noch einen kleinen Spaziergang in die Innenstadt und kaufen in der Pasticceria Dalla Bona, Via Roma 3, I-35036 Montegrotto Terme, das in unseren Reiseberichten bereits mehrfach erwähnte hervorragende Gebäck ein. 

Am Donnerstag ist es nicht mehr ganz so warm, aber sonnig. Es weht ein frischer Wind. Wir entschließen uns zu einer kleinen Radtour in den ca. 9 km entfernten Ort Battaglia Terme am Fuße der Euganeischen Hügel. Wir fahren von Montegrotto zum Bahnhof, weiter entlang am Canale della Battaglia, vorbei am Castello del Catajo nach Battaglia Terme. Dort kaufen wir in einem interessanten Bekleidungsgeschäft ein und fahren einen Radweg zuerst entlang am Canale und danach durch Weinberge wieder zurück nach Montegrotto. Nach dem Mittagessen im Wohnmobil unternehmen wir am späten Nachmittag noch einen Spaziergang in die ca. 1 km vom Campingplatz entfernte Innenstadt von Montegrotto Terme.
  

120 Blick vom Radweg auf Montegrotto Terme und die Euganeischen Hügel


121 Radweg entlang am Canale della Battaglia  


122 Eingang zum Castello del Catajo in Battaglia Terme


123 Castello del Catajo in Battaglia Terme   


124 Blick vom Canale della Battaglia auf den gleichnamigen Ort


125 Battaglia Terme 


126 Kirche in Battaglia Terme

Am Abend haben wir uns mit unseren Wohnmobilnachbarn vom Campingplatz zum Abendessen verabredet. Sie nehmen uns in ihrem PKW mit in das von Einheimischen empfohlene Lokal L´ Orlando Furioso, Via Sabbioni 20, I-35036 Montegrotto Terme, Tel. 04728390289.  Das Lokal liegt ziemlich versteckt und wird von Einheimischen sehr gut besucht. Es ist sehr ansprechend, traditionell und gemütlich eingerichtet und das Essen ist fantastisch und seinen Preis absolut wert. Wir können das Lokal als echten Geheimtipp sehr empfehlen.   


126a Fischplatte mit frittierten Fischen im Restaurant Lokal L´Orlando Furioso

Der nächste Tag ist nochmal ein Badetag auf dem Campingplatz. Wir genießen das tolle Thermalschwimmbad und die herrliche Sonne sowie die milden Temperaturen. Wir haben heute ein Wetter wie bei uns zu Hause im Juni. Erst gegen Abend machen wir noch einen Spaziergang in den Ort zu unserer Lieblingskonditorei Pasticceria Dalla Bona und kaufen dort noch ein wenig ein, da wir bereits morgen wieder nach Hause fahren.
  

127 Glaskunst vor dem Rathaus in Montegrotto Terme


128 Kunstbrunnen vor dem Hotel Petrarca in der Ortsmitte von Montegrotto Terme

Tagesetappe 10:
Samstag, 04.04.2015 von Montegrotto Terme nach Brixen
Tageskilometer: insgesamt: 283 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Parkplatz Brixen, Via Vittorio Veneto, I-39042 Brixen/Bressanone, GPS: N46°42'24.2" E11°39'1.7".
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine

Brixen im Südtiroler Eisacktal – in einer der ältesten Städte Tirols trifft atemberaubende Natur auf mittelalterlichen Charme

Der leichte Nieselregen am heutigen Morgen erleichtert uns den Abschied von Montegrotto Terme ein wenig und wir machen uns am Vormittag auf die Heimfahrt. Wir wollen uns wie immer auf der Heimfahrt Zeit lassen und mit dem Wohnmobil nach Hause bummeln.

Wir verlassen die Autobahn bei der Ausfahrt Klausen und fahren am Wohnmobilstellplatz der zum Campingplatz Gamp, Griesbruck 10, I-39034 Klausen, vorbei. Der Wohnmobilstellplatz verfügt über ca. 20 Stellplätze auf Schotter, eine Versorgungs- und Entsorgungseinrichtung sowie Stromversorgung und ist auch für große Wohnmobile geeignet. Der Wohnmobilstellplatz gehört zum Campingplatz Gamp. Die Zufahrt ist mit einer automatischen Schrankenanlage gesichert. Der Wohnmobilstellplatz wurde vom Platz neben dem Friedhof auf das hintere Ende des Parkplatzes bei der Feuerwehr verlegt und hat dadurch nach unserer Auffassung etwas von seiner früheren Gemütlichkeit eingebüßt. In unserem Reisebericht Wohnmobilreise südlicher Gardasee, Toskana und Maremma haben wir über Klausen und den Wohnmobilstellplatz bereits ausführlich berichtet.
 

129 Wohnmobilstellplatz Camping Gamp in Klausen

Wir fahren weiter  bis Brixen/Bressanone, um diese schöne Stadt, die wir aus früheren Aufenthalten bereits kennen, wieder einmal zu besuchen. Wir übernachten auf dem Parkplatz Brixen, Via Vittorio Veneto, I-39042 Brixen/Bressanone, GPS: N46°42'24.2" E11°39'1.7". Dort ist zwar das Campen verboten und der Parkplatz hat keinerlei Infrastruktur für Wohnmobile, aber das Übernachten wird dort geduldet. Eine Ver- und Entsorgungsstation befindet sich an der ca. 250 m entfernten Tankstelle.
 

130 Parkplatz Brixen

Brixen befindet sich im Südtiroler Eisacktal und ist eine der ältesten Städte Tirols. Es liegt 40 km nördlich von Bozen und 45 km südlich des Brennerpasses am Zusammenfluss von Eisack und Rienz. Im Brixner Talkessel wurden verschiedene prähistorische Siedlungen nachgewiesen. Brixen war weit über die Tiroler Landesgrenzen hinaus über mehrere Jahrhunderte hinweg einflussreicher Sitz von Fürstbischöfen, die von 1027 bis 1803 deutsche Reichsfürsten waren.
 

131 Blick über den Fluss Eisack auf Brixen

Sowohl für einen Wanderurlaub im Sommer in den Dolomiten, als auch für einen Winterurlaub, wo die Plose mit einem Skigebiet der Extraklasse sowie der längsten Talabfahrt Südtirols auf die Wintersportler wartet, ist Brixen eine sehr interessante Urlaubsregion. Während unseres Aufenthaltes sind die Skilifte auf der Plose noch in Betrieb und im Tal ist es zwar noch kühl, aber man kann den Frühling schon etwas erahnen.

Nach unserer Ankunft laufen wir in die ca. 20 Gehminuten vom Parkplatz entfernte, historische Altstadt, kommen vorbei am Brixner Dom mit dem angrenzenden Domkreuzgang, der Hofburg, der Pfarrkirche St. Michael, der Frauenkirche und der Johanneskapelle. Wir bummeln durch die Laubengassen und gehen in der Innenstadt in den vielen kleinen, interessanten Geschäften ein wenig schoppen. Im Cafe´Pupp, Altenmarktgasse 37, I-39032 Brixen, einem der vielen Cafés, probieren wir die ausgezeichnete, hausgemachte Tiramisu-Torte.
  

132 Brixner Dom


133 Brixner Domplatz 


134 Kreuzgang im Brixner Dom


135 Hofburg in Brixen  


136 Pfarrkirche St. Michael in Brixen


137 Frauenkirche und Johanneskapelle in Brixen  


138 Laubengassen in Brixen


139 Brixner Altstadt  


140 Fluss Eisack in Richtung Süden


141 Blick auf Brixen mit Pfarrkirche St. Michael

Am Abend besuchen wir den angebotenen Gottesdienst zur Osternacht im Brixner Dom. Es ist ein wunderbares Erlebnis, im Schein von Hunderten von Kerzen dem glockenreinen Gesang des Domchores zu Brixen zu lauschen und die gewaltige Atmosphäre des Ostergottesdienstes, der in deutscher und italiensicher Sprache unter der Leitung von Bischof Ivo Muser mit Priestern und Diakonen gefeiert wird, im Brixner Dom auf sich wirken zu lassen. 

Tagesetappe 11:
Sonntag, 05.04.2015 von Brixen nach Bad Aibling (Zwischenstopp)
Tageskilometer: insgesamt: 197 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Therme Bad Aibling, Heubergstrasse 1, D-83043 Bad Aibling, N47°51'23,1" E12°0'21,4" ()
Anzahl Übernachtungen: keine – nur Zwischenstopp 

Nach einer kalten Nacht mit nur noch 7° C fahren wir am nächsten Morgen bei schönem Wetter weiter zum Brennerpass. Dort wechseln wir vom Frühling zurück in den Winter. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt erwartet uns links und rechts der Brennerautobahn eine Winterlandschaft. Auch stellen wir fest, dass noch viele Skilifte entlang der Strecke in Betrieb sind. Bei leichtem Schneetreiben passieren wir die Brennerautobahn und fahren weiter Richtung Heimat.
 
142 Brennerautobahn in Österreich

Kurz entschlossen verlassen wir auf der A8 bei der Ausfahrt Bad Aibling die Autobahn und fahren zum Wohnmobilstellplatz bei der Therme Bad Aibling Heubergstrasse 1, D-83043 Bad Aibling, um uns dort ein wenig umzusehen und vielleicht noch eine Nacht zu verbringen. Der Wohnmobilstellplatz verfügt über 31 Plätze, die auch für große Wohnmobile gut geeignet sind, sowie Stromversorgung und eine Versorgungs- und Entsorgungseinrichtung. Die Therme Bad Aibling sowie das Eissportstadion befinden sich nebenan. Bei der Ankunft ist das Wetter wenig einladend. Schneegestöber und Sonne wechseln sich im Viertelstundenrhythmus ab, es weht dazu sein sehr kalter Wind und die Temperaturen liegen bei 6°C. 
 

143 Wohnmobilstellplatz in Bad Aibling

Tagesetappe 11:
Sonntag, 05.04.2015 von Bad Aibling nach Rednitzhembach
Tageskilometer: insgesamt: 230 km

Nach der Mittagspause entscheiden wir, die Heimfahrt fortzusetzen und sind am frühen Abend wieder zu Hause in Rednitzhembach.

Wir freuen uns über die milden angenehmen Temperaturen, die Ende März und Anfang April auf unserer Reiseroute von Südtirol über den Gardasee ins Veneto und in die südlichen Euganeischen Hügel herrschen. Die Wohnmobilreise zu diesem Zeitpunkt in diese Region ist ideal, weil kaum Touristen unterwegs sind und wir die besondere Atmosphäre der Ruhe genießen können. Wir erleben Italien ursprünglich, inmitten der italienischen Bevölkerung, ohne Massentourismus und fühlen uns wie zu Hause. 

Die Abwechslung zwischen Bergen, Seen, alten Städten mit geschichtlichen Schönheiten und intakter natürlicher Landschaft sowie Thermalbädern haben ihren Reiz. Zu Haus ist noch Winter und in diese Region ist bereits das Frühjahr eingekehrt. Das macht die Reise in diese Region zu dieser Zeit besonders wertvoll. Es war eine Reise vom Winter in den Frühling und wieder zurück in den Winter. Deshalb planen wir auf jeden Fall, diese Region außerhalb der Hauptreisezeiten wieder zu besuchen.

Wohnmobil-Logbuch          
Reise:       Südtirol, Gardasee, Oberitalien im Frühling  
Etappe Datum   Wochentag von nach km
1   19.03.2015   Donnerstag Rednitzhembach Aulendorf 255
2   21.03.2015   Samstag Aulendorf Bad Waldsee 15
3   22.03.2015   Sonntag Bad Waldsee Lana 313
4   24.03.2015   Dienstag Lana Bardolino 164
5   26.03.2015   Donnerstag Bardolino Peschiera del Garda 17
6   27.03.2015   Freitag Peschiera del Garda Valeggio sul Mincio 68
7   29.03.2015   Sonntag Valeggio sul Mincio Mantua 34
8   30.03.2015   Montag Mantua Montagnana 61
9   31.03.2015   Dienstag Montagnana Montegrotto-Terme 42
10   04.04.2015   Samstag Montegrotto-Terme Brixen 283
11   05.04.2015   Sonntag Brixen Bad Aibling 197
11   05.04.2015   Sonntag Bad Aibling Rednitzhembach 230
    Fahrstrecke gesamt:     1679

Fahrtkostenzusammenstellung:
Fahrtkosten Diesel: 240,61 Liter   
Gesamtkosten Diesel: 290,72 €  
Gesamtfahrstrecke: 1.679 km
Durchschnittskosten je Liter: 1,21 €  
Durchschnittsverbrauch je 100 km: 14,33 Liter

Übernachtungskostenzusammenstellung:
Anzahl Übernachtungen: 17 
Gesamtkosten Übernachtungen: 346,70 € 
Durchschnittskosten je Übernachtung: 20,39 €
Nebenkosten insgesamt: 82,24 €  
Gesamtkosten: 719,66 €
Durchschnittskosten je Übernachtung: 42,33 €

Copyright © 2015
Helmut Dammer und Hildegard Löffler-Dammer, Rednitzhembach

 

Zusätzliche Informationen