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Wohnmobilreise entlang der Côte Vermeille in Südfrankreich und der Costa Brava in Ost-Spanien im Frühling

Zu Beginn 
Vor vielen Jahren waren wir mit unserem VW-Bus im Hochsommer in Südfrankreich an der Côte d´Azur und vor drei Jahren mit unserem Carthago Liner in der Region Languedoc – Roussillon. Nachdem der Winter im März in Franken noch einmal kräftig zurückkehrt und in diesem Jahr nicht enden will, wollen wir dem Frühling entgegen fahren. Wir haben uns als Reiseziel für unseren Osterurlaub wieder Südfrankreich ausgesucht und möchten neu Ost-Spanien kennen lernen. Als Reiseziele wollen wir noch einmal die Küste entlang des Languedoc und Roussillon sowie die Côte Vermeille in Südfrankreich besuchen und dann weiterreisen an die Costa Brava in Ost-Spanien.

Reisebeschreibung:
Reisebeginn: Montag 19.03.2018   
Reiseende: Montag 15.04.2018  
Übernachtungen: 27 
gefahrene Kilometer: 3.419 km 

 Literaturempfehlung: 
- Band 22 WOMO-Reihe „Mit dem Wohnmobil durch Languedoc und Roussillon“, Ralf Gréus (19,90 Euro) 5. Auflage 2012
- Band 28 WOMO-Reihe „Mit dem Wohnmobil nach Ost-Spanien“, Reinhard Schulz und Waltraud Roth-Schulz (17,90 Euro) 4. Auflage 2011
- Camping Card ACSI 2018, 16,95 Euro,
- Reisemobil Bord-Atlas Deutschland und Europa 2015, 24,90 Euro,
- Französisch, Sprachführer für die Reise, Redewendungen, Wörter, Gespräche,  ISBN: 3-632-98891-9
- Michelin Karte Nr. 339, Gard Hérault, Maßstab: 1:150.000
- Michelin Straßen- und Reiseatlas, Maßstab: 1:200.000, ISBN: 2-06-711231-7 

Anfahrt und Frankreich   
Frankreich     
Tagesetappe nach: Tagesetappe nach:
1 Baume-les-Dames 3 Palavas-les-Flots
2 Tournon-sur-Rhone   Bouzigues am Bassin de Thau
  Cornas   Agde
  Bagnols sur Ceze  4 Gruissan-Port
  Castillon du Gard   Leucate-Plage
    5 Argeles-sur-Mer

Tagesetappe 1:
Montag, 19.03.2018 von Rednitzhembach nach Baume-les-Dames
Tageskilometer: insgesamt:   517 km
Übernachtung: Wohnmobilstellplatz: Parking Canal Fressinet, F-25110 Baume-les-Dames, Quai du Canal, GPS: N47°20'23" E006°21'27"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 11,30 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 11,30 €

Ein plötzlicher Wintereinbruch Anfang März in Nordbayern mit den heftigsten Schneefällen des bisherigen Winters veranlassen uns, den Reisebeginn der geplanten Wohnmobilreise nach Südfrankreich, um einige Tage zu verschieben. 

Baume-les-Dames im Doubs-Tal – hier sind die Felsen überall anwesend und das Tal ist für das Klettern bekannt  

Wir beginnen unsere Reise am Montag und haben als erstes Reiseziel Baume-les-Dames in der Region Franche-Comte in Frankreich ausgesucht. Dort übernachten wir auf dem Wohnmobilstellplatz Parking Canal Fressinet, F-25110 Baume-les-Dames, Quai du Canal, GPS: N47°20'23" E006°21'27". Der Stellplatz verfügt über 44 Stellplätze, Ver- und Entsorgung, Stromversorgung, sowie WC und Dusche gegen Gebühr. Wir kennen Baumes les Dames bereits aus einen früheren Besuch und stets war der Wohnmobilstellplatz gut besucht. Auch diesmal finden wir gerade noch einen freien Platz. Der Stellplatz liegt sehr schön am südlichen Ufer des Canal Fressinet in fußläufiger Entfernung zum Ort mit Einkaufmöglichkeiten und bietet auch Bootswanderer Anlegeplätze. Als wir in Baume-les Dames ankommen wird es bereits dunkel und wir verbringen den restlichen Abend im Wohmobil. Auch hier ist es für die Jahreszeit sehr kalt, es weht ein eiskalter Nordwind und nachts hat es Frost. 


01 Wohnmobilstellplatz Baume-les-Dames


02 Canal Fressinet am Wohnmobilstellplatz Baume-les-Dames 

Tagesetappe 2:
Dienstag,20.03.2018 von Baume-les-Dames nach Tournon-sur-Rhone
Tageskilometer: insgesamt:   347 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Aire de Camping-car de l’Octroi, Chemin de Labeaume/Rond Point de la Paix, F-07300 Tournon-sur-Rhone, GPS: N45°4'22" E4°49'19"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 5,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 5,00 €

Am nächsten Morgen scheint die Sonne, aber es ist wieder bitterkalt mit Minustemperaturen und immer noch eiskaltem Nordwind. Deshalb verzichten wir auf einen Morgensparziergang am Kanal und fahren lieber gleich weiter. 

Tournon-sur-Rhone -  Einladende Kleinstadt am Ufer der Rhone 

Die Mittagspause verbringen wir unterwegs auf einem Parkplatz und kommen am frühen Abend auf dem  Wohnmobilstellplatz: Aire de Camping-car de l’Octroi, Chemin de Labeaume/Rond Point de la Paix, F-07300 Tournon-sur-Rhone, GPS: N45°4'22" E4°49'19", unserem nächsten Etappenziel für die Anfahrt an.Auch dort ist nur wenige Grad wärmer, aber dafür weht ein heftiger und sehr kalter Nordostwind, der unser Wohnmobil heftig schüttelt. In Winterkleidung unternehmen wir noch einen kleinen Stadtrundgang und kehren bei anbrechender Dunkelheit zum Wohnmobil zurück. Dort verbringen wir den restlichen Abend.  


03 Wohnmobilstellplatz in Tournon-sur-Rhone


04 Hauptstraße durch Tournon-sur-Rhone


05 Rhone mit Chateau in Tournon-sur-Rhone


06 Kirche mit Kirchplatz in Tournon-sur-Rhone


07 Blick vom Ort zum Turm Tour in Tournon-sur-Rhone


08 Abendstimmung beim Spaziergang entlang der Rhone in Tournon-sur-Rhone 

Tagesetappe 3:
Mittwoch, 21.03.2018 von Tournon-sur-Rhone nach Palavas-les-Flots
Tageskilometer: insgesamt:   231 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Port Fluvial base, Kreisverkehr neben dem Sportboothafen, F-34250 Palavas-les-Flots, GPS: N43°31'51" E003°55'26"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 30,00 €
Nebenkosten: Kurtaxe 3,32 €
Gesamtkosten für 2 Übernachtungen: 33,32 € 

Am nächsten Morgen ist strahlend blauer Himmel. Der heftige und kalte Wind hält weiter an und es macht keine Freude, sich im Freien aufzuhalten. Wir fahren deshalb weiter und kommen am Wohnmobilstellplatz Cornas, Impasse des Iris, F-07130 Cornas, (GPS: N44° 57' 36.8" E4° 50' 49.1") mit einer Ver- und Entsorgungsstation und Stellplätzen für fünf Wohnmobile vorbei. Über den Ort und den Wohnmobilstellplatz haben wir bereits in unserem Reisebericht über die „Wohnmobilreise durch die Region Languedoc - Roussillon im Frühling“ ausführlich berichtet.


09 Wohnmobilstellplatz in Cornas 

Direkt am Kreisverkehr in Ortsnähe sehen wir den  Wohnmobilstellplatz Aire de Camping-car municipale, Avenue de I‘Europe/Rue de Moulinet, F-30200 Bagnols sur Ceze (GPS: N44°10’5” E4°37’9”) mit Ver- und Entsorgung  und Stellplätze für sechs Wohnmobile. Kurz entschlossen verbringen wir auf dem Stellplatz unsere Mittagspause.   


10 Wohnmobilstellplatz in Bagnols sur Ceze 

Castillon du Gard – charmantes provenzalisches Dorf aus dem Mittelalter 

Anschließend fahren wir weiter und lesen an der Straße den Abzeig zur Pont du Gard und zum Ort Castillon du Gard, Village medieval (historische Altstadt). Nachdem wir die Pont du Gard bereits bei unserer letzen Frankreichreise besichtigt haben und darüber im Reisebericht über unserer „Wohnmobilreise durch die Region Languedoc - Roussillon im Frühling“ ausführlich berichtet haben entscheiden wir uns kurzfristig das provenzalische Dorf aus dem Mittelalter Castillon du Gard zu besuchen. 

Wir parken unser Wohnmobil am Beginn des Ortes und laufen die hübschen Gassen mit den Häusern aus vergoldetem Stein entlang. An einem Aussichtpunkt hinter der Kirche haben wir einen schönen Blick auf das Gardon-Tal und die berühmte Brücke über den Gard (Pont du Gard). Der Ort befindet sich noch im Winterschlaf. Es haben weder die Lokale geöffnet noch sind Menschen auf der Straße. 


11 Parkplatz für unser Wohnmobil in der Chemin Neuf in Castillon du Gard


12 Historische Hauseingang in Castillon du Gard


13 Kirche Eglise de Castillon du Gard


14 Altstadtgasse mit den Häusern aus vergoldetem Stein in Castillon du Gard


15 Blick auf das Gardon-Tal von Castillon du Gard


16 Platz in der Altstadt von Castillon du Gard


17 Altstadtgasse in Castillon du Gard 

Wir fahren weiter und kommen am Nachmittag am Wohnmobilstellplatz an der D6086 in F-30210 Remoulins, GPS: N43,9380988 E4,5586663 vorbei. Der Platz liegt sehr schön direkt am Fluss Gardon. Der  Platz ist bereits am frühen Nachmittag voll belegt. 

Palavas - die „Königin der Mittelmeerstände“ 

Wir wollen hier auch nicht bleiben und fahren weiter zu unserem nächsten Reiseziel dem Wohnmobilstellplatz: Port Fluvial base, Kreisverkehr neben dem Sportboothafen, F-34250 Palavas-les-Flots, GPS: N43°31'51" E003°55'26". Der Wohnmobilstellplatz ist fast vollständig belegt. Er verfügt über 140 Stellplätze mit Stromversorgung, Ver- und Entsorgung und einem Sanitärgebäude wie auf einem Campingplatz. Auch diesen Stellplatz kennen wir bereits aus unserer früheren Frankreichreise und haben darüber in unserem Reisebericht über die „Wohnmobilreise durch die Region Languedoc - Roussillon im Frühling“ ausführlich berichtet. 


18 Wohnmobilstellplatz in Palavas-les-Flots 

Wir sehen uns im Hafengelände noch ein wenig um und verbringen den restlichen Abend mit Schreiben unseres Reiseberichts im Wohnmobil. 


19 Hafengelände mit Wohnmobilstellplatz in Palavas-les-Flots


20 Abendstimmung auf dem Hafengelände mit Wohnmobilstellplatz in Palavas-les-Flots 

Palavas- les-Flotes ist ein traditionsreiches Dorf und liegt auf einer Landzunge zwischen Mittelmeer und naturbelassenen Seen. Der ehemalige Wasserturm wurde zu einer bemerkenswerten touristischen Einrichtung umgestaltet. Im Erdgeschoß befindet sich das Fremdenverkehrsamt und in 34 m Höhe ist eine Aussichtsplattform mit kompletter Glasfront über zwei Außenaufzüge zu erreichen. Außerdem befindet sich über den Aussichtsplattform ein Restaurant mit tollem Ausblick. 


21 Ehemaliger Wasserturm in  Palavas-les-Flots 

Am nächsten Morgen laufen wir nach dem Frühstück am Kanal, der den Etang mit dem Meer verbindet, ca. 500 m entlang in den Ort und sehen uns dort ein wenig um. Der Stadtteil rechts des Kanals ist mit einem Sessellift mit dem Stadtteil links des Kanals (Canal du Rhone a Sete), wo sich der Badestrand der Stadt befindet, verbunden. Wir kaufen einige Vorräte ein sowie frischen Fisch direkt vom Fischerboot und kehren gegen Mittag zum Wohnmobil zurück. Dort grillen wir den frischen Fisch vor unserem Wohnmobil und essen köstlich zu Mittag. 


22 Weg vom Wohnmobilstellplatz in den Ort entlang des Kanals in Palavas-les-Flots


23 Blick von der Brücke über den Kanal zum Meer in Palavas-les-Flots


24 Seilbahn über den Kanal in Palavas-les-Flots


25 Blick vom Sportboothafen zum Sandstrand mit Hotels in Palavas-les-Flots


26 Fischerverkauf direkt vom Boot in Palavas-les-Flots 

Am späten Nachmittag gehen wir noch einmal in den Ort uns sehen und den Stadtteil links des Kanals näher an. Wir laufen durch die Gassen bis zur Kirche Eglise St. Pierre und dann weiter bis zum weitläufigen, 7 km langen Sand- und Badestrand. Dort sammeln wir Muscheln und machen einige Übungen Taijiquan und Qigong. Danach kehren wir zum Wohnmobil zurück und verbringen den restlichen Abend im Wohnmobil.


27 Kirche Eglise St. Pierre in Palavas-les-Flots


28 Bade- und Sandstrand in Palavas-les-Flots


29 Bade- und Sandstrand in Palavas-les-Flots

Tagesetappe 4:
Freitag, 23.03.2018 von Palavas-les-Flots nach Gruissan-Port
Tageskilometer: insgesamt:   145 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Aire des 4 Vents, Quai de la Framontane, F-11430 Gruissan-Port, GPS: N43°6'16" E3°5'58"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 9,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 9,00 € 

Heute ist zwar Markttag in Palavas les Flots, aber wir haben gestern Nachmittag beim Putzen der Windschutzscheibe festgestellt, dass wir eine Steinschlag in der Windschutzscheibe haben. Deshalb telefonieren wir zuerst mit unserer Versicherung und dann mit Carglass, um den Schaden schnellstmöglich beheben zu lassen. In Carnon, einem Nachbarort von Palavs les Flots, ist eine französische Carglass-Niederlassung. Wir fahren dort hin und der freundliche Mitarbeiter erklärt uns, dass wir innerhalb der nächsten Stunde den Schaden repariert bekommen. Wir freuen uns über diesen tollen Service und bezahlen die Kosten in Höhe von 163,42 Euro für die Schadenbeseitigung an der Windschutzscheibe. 

Bouzigues am Bassin de Thau - eines der kleinsten und charmantesten Dörfer am Bassin de Thau ist für seine hervorragenden Austern bekannt 

Nach der erfolgreichen Reparatur setzen wir unsere Fahrt fort. Gegen Mittag fahren wir an einem Parkplatz vorbei, wo mehrere Wohnmobile stehen, Dadurch werden wir aufmerksam und wollen dort unsere Mittagspause verbringen. Der Parkplatz befindet sich südlich von Bouzigues am Bassin de Thau. Bouzigues liegt an einem Binnensee zwischen Sete und dem Hinterland. Hier wird im großen Stil Austernzucht betrieben. 

Neben dem Parkplatz befindet sich direkt am See das Restaurant La Table de Thau, Avenue Louis Tudesq le Mas, F-34140 Bouzigues. Das Restaurant wirbt mit frischen Austern und wir entscheiden uns hier Mittag zu essen. 


30 Restaurant La Table de Thau in Bouzigues  

Im Restaurant, sitzen wir mit wunderbarem Blick über den See bis Sete und essen Fisch und Austern satt vom Buffet. Das Buffetmittagessen ist ein kulinarisches Erlebnis. Wir können das Restaurant empfehlen. Neben dem Restaurant befindet sich noch ein Ladengeschäft mit landestypischen Erzeugnissen, wo man auch Fischspezialitäten essen kann. 


31 Restaurant La Table de Thau in Bouzigues


32 Teil des Mittagsbuffet im Restaurant La Table de Thau in Bouzigues


33 Blick von der Terrasse im Restaurant La Table de Thau in Bouzigues


34 Ladengeschäft mit landestypischen Erzeugnissen neben dem Restaurant La Table de Thau in Bouzigues 

Agde – liegt am Fluss Herault und wurde von den Griechen im 4. Jahrhundert v. Chr. gegründet  

Nach den Essen fahren wir weiter bis Agde, eine der ältesten Städte Frankreichs. Agde wurde bereits 550 vor Chr. von den Griechen gegründet. Wir parken am Quai des Chantiers, GPS: N43°18‘33“ E3°27‘55“ neben einem Parkplatz am Straßenrand. Von dort aus laufen wir nur wenige Minuten in die Altstadt und spazieren dort durch die alten, engen Gassen und sehen uns die Kirche Kathedrale Saint-Etienne an. Die Stadt ist menschenleer und wirkt auf uns wie ausgestorben. Außerdem stehen viele Geschäfte und Häuser in der Altstadt leer. 


35 Parkplatz am Quai des Chantiers in Agde


36 Uferpromenade entlang am Fluss Herault in Agde


37 Hauptplatz in Agde


38 Kirche Kathedrale Saint-Etienne in Agde


39 Bemalte Stadtkulisse in der Altstadt von Agde


40 Altstadt von Agde 

Nach der Besichtigung von Agde fahren wir weiter bis zu unserem nächsten Ziel, dem Ort Gruissan. Dort parken wir unser Wohnmobil zunächst in der Quai Duquesne, am Straßenrand auf einem Parkstreifen. Von hier aus ist die Innenstadt gut zu erreichen und wir spazieren durch die engen Gassen. Hoch über Gruissan ist die Burgruine Tour Barberousse zu sehen. Am Place Gibert kaufen wir bei Alain Bernard noch ein paar sehr wohlschmeckende süße Stückchen ein. Diese Patisserie ist uns von unserem letzten Besuch noch in sehr guter Erinnerung. 


41 Parkstreifen am Rande der Altstadt in Gruissan


42 Blick von der Kirche zur Burgruine in Gruissan


43 Altstadtgasse in Gruissan


44 Abendstimmung über dem Etang in Gruissan


45 Patisserie Alain Bernard in Gruissan 

Wir kennen Gruissan bereits aus einem früheren Besuch und haben über den Ort und die Region in unserem Reisebericht über die „Wohnmobilreise durch die Region Languedoc - Roussillon im Frühling“ ausführlich berichtet. 

Die Nacht verbringen wir auf dem Wohnmobilstellplatz Aire des 4 Vents, Quai de la Framontane, F-11430 Gruissan-Port, GPS: N43°6'16" E3°5'58". Der Stellplatz verfügt über 20 Plätze, eine Ver- und Entsorgung, WC und Duschen. Der Wohnmobilstellplatz ist zu unserer Überraschung bereits sehr gut besucht. 


46 Wohnmobilstellplatz Aire des 4 Vents in Gruissan-Port 

Tagesetappe 5:
Samstag, 24.03.2018 von Gruissan-Port nach  Argeles-sur-Mer  
Tageskilometer: insgesamt:   121 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Les Criques de Porteils, Croniche de Collioure, F-66701 Argeles-sur Mer, G'PS: N42°32'2" E3°4'4"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 19,00 € (ACSI)
Nebenkosten: Kurtaxe 2,00 €
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 21,00 € 

Heute Morgen regnet es in Strömen und auf dem Wohnmobilstellplatz steht fast überall das Wasser. Deshalb fahren wir nach dem Frühstück weiter. Zunächst fahren wir über die D32 nach Narbonne und kommen am stadtnahen Wohnmobilstellplatz Aire minicipale de la Narbonnette, Avenue Maitre Hubert Mouly, F-11100 Narbonne vorbei. Der Wohnmobilstellplatz verfügt über eine Ver- und Entsorgungseinrichtung und ca. 20 Stellplätze. Der Stellplatz ist fast vollständig belegt.

Der Regen hört nicht auf und wir fahren deshalb weiter bis Leucate Plage. Vor dem  Campingplatz Camping Municipal, Cap Leucate, Chemin de Mouret, F-11370 Leucate-Plage, (GPS: 4'11,0" E 03°03'05,0") machen wir eine Kaffeepause. 

Die Côte Vermeille, eine der schönsten französischen Küstenabschnitte westlich der Rhône im südlichen Roussillon 

Dann fahren wir weiter zu unserem nächsten Ziel, dem Campingplatz: Les Criques de Porteils, Croniche de Collioure, F-66701 Argeles-sur Mer, G'PS: N42°32'2" E3°4'4". Wir kennen den Campingplatz bereits von einem früheren Besuch und haben über den Platz und die Umgebung im Reisebericht über die die „Wohnmobilreise durch die Region Languedoc - Roussillon im Frühling“ ausführlich berichtet. 

Nach unserem Reiseführer ist der Campingplatz „der schönste in dieser Bucht, auf traumhaftem Felsplateau, mit drei kleinen Kiesbuchten und einem weitem Blick nach Nordosten übers Meer“. Diese Einschätzung können wir nur bestätigen. 


47 Stellplatz auf dem Campingpplatz Les Criques de Porteils in Argeles-sur-Mer 

Wir waren bei unserem letzten Besuch von dem Campingplatz und der Umgebung so begeistert, dass wir hier noch einmal ein paar Tage verbringen möchten.  

Nach unserer Ankunft regnet es weiter in Strömen. Es ist für heute keine Wetterbesserung zu erwarten. Wir kochen im Wohnmobil und essen zu Mittag und verbringen den restlichen Tag und den Abend im Wohnmobil.   

Am nächsten Morgen wollen wir nach dem Frühstück vom Campingplatz nach Collioure laufen. Leider ist der vom Campingplatz aus an den Klippen entlang führende, auf der Meerseite befestige Küstenwanderweg nicht mehr vorhanden, da dieser durch Sturmfluten vom Meer teilweise beschädigt wurde und deshalb nicht mehr begehbar ist. Wir laufen deshalb den Fußweg vor dem Campingplatz zum Strand. Durch die heftigen Regenfälle in den letzten Tagen ist der Einstieg zum noch vorhanden Küstenwanderweg überflutet. 


48 Reste des Küstenwanderweges auf der Meerseite am Campingplatz Les Criques de Porteils in Argeles-sur-Mer


49 Bahnbrücken vor dem Campingplatz Les Criques de Porteils in Argeles-sur-Mer 

Deshalb laufen wir den Wanderweg wieder zurück bis zum Campingplatz und dann ein Stück die Straße nach Collioure entlang bis zu einem Weinberg. Dort können wir auf einem schmalen Pfad durch den Weinberg auf den sich darunter befindlichen Wanderweg gelangen und laufen diesen bis zum Kreisverkehr am Ortseingang von Collioure entlang. Vom Kreisverkehr gelangen wir auf der Straße abwärts in die Altstadt. 

Collioure - das Kalenderblattmotiv an der Côte Vermeille

Wir sehen uns in dem einzigartigen Ort Collioure ein wenig um und stehen vor einer bezaubernden Kulisse. Collioure liegt am Golfe du Lion ca. 26 km von der spanischen Grenze entfernt. Der kleine katalanische Hafen schmiegt sich in eine geschützte Bucht, in der die felsigen Ausläufer der Pyrenäen auf die Fluten des Mittelmeeres treffen. Bereits römische und griechische Seefahrer steuerten Collioure an und hinterließen ein reiches Erbe. Im Jahr 673 wird Collioure zum Handelshafen bestätigt. 


50 Église Notre Dame des Anges in Collioure


51 Château Royal in Collioure 

Wir kennen Collioure bereits aus einem früheren Besuch und haben über den Ort und die Region in unserem Reisebericht über die „Wohnmobilreise durch die Region Languedoc - Roussillon im Frühling“ ausführlich berichtet. 

Nach unserem Ortsrundgang essen wir eine Kleinigkeit und gehen einen Kaffee trinken. Danach laufen wir  wieder zurück zum Campingplatz. Unser Weg führt uns wieder hinauf zum Kreisverkehr, dann über einen Parkplatz zur Feste Carré, die sich auf dem Plateau zwischen Collioure und der Bucht der Ouille befinden. Wir kommen an einigen Ruinen von Stellungen aus dem 2. Weltkrieg vorbei und laufen dann den befestigten Küstenwanderweg weiter bis zum Strand. 


52 Feste Carré beim Wanderweg nach Collioure


53 Blick vom Wanderweg nach Collioure


54 Ruinen von Stellungen aus dem 2. Weltkrieg auf dem Wanderweg nach Collioure


55 Blick vom Wanderweg auf die Bucht mit Plage D L’Ouille


56 Blick vom Wanderweg auf die Klippen oberhalb der Bucht am Plage D L’Ouille 

Bevor wir zum Strand gelangen, müssen wir unsere Schuhe ausziehen und barfuß durch das von den Regenfällen überflutete Teilstück des Weges waten, damit wir über den Strand wieder zum Wanderweg gelangen, der uns zurück zum Campingplatz führt.  


57 Vom Fluss Ouille überflutetes Strandstück zum Einstieg in den Wanderweg nach Collioure


58 Blühender Mimosenbaum am Wanderweg zum Campingplatz Les Criques de Porteils in Argeles-sur-Mer 

Den restlichen Tag und den Abend verbringen wir bei schönem Wetter auf dem Campingplatz und im Wohnmobil. 

Heute Morgen laufen wir nach dem Frühstück den Küstenwanderweg entlang in Richtung Argeles-sur-Mer. 


59 Blick vom Wanderweg nach Argeles-sur-Mer mit den schneebedeckten Pyrenäen 

Wir kommen vorbei an dem kleinen Ort Racou mit einem großen, dünenähnlichen Sandstrand und laufen dann zum großen Port-Argeles, wo fast alle Bootsliegeplätze belegt und Yachten sowie Boote fast aller Größenklasse anzutreffen sind. Wir umrunden den Yachthafen und kehren in einem kleinen Café ein, essen eine hervorragende Crepes und trinken einen Kaffee. Danach laufen wir über die Fußgängerbrücke zum palmengesäumten Sandstrand in Argeles-Plages. Anschließend gehen wir über den Küstenwanderweg wieder zurück zum Campingplatz. Dort verbringen wir unsere Mittagspause und essen zu Mittag. 


60 Klippenwanderweg mit Blick auf Racou


61 Sandstrand in Racou


62 Yachthafen in Port-Argeles


63 Palmenalle in Argeles-Plages 

Am späten Nachmittag machen wir einen Spaziergang zum Plage D L’Ouille der über einen Wanderweg in 10 Minuten fußläufig vom Campingplatz erreichbar ist. Dort machen wir eine Übungsrunde Qigong und Taiji und genießen das durch den Wind aufgewühlte Meer und die fantastische Stimmung. Danach kehren wir zum Wohnmobil zurück und verbringen die restliche Zeit auf dem Campingplatz und im Wohnmobil. 

Spanien     
Rundreise Spanien    
Tagesetappe nach: Tagesetappe nach:
6 Cadaques 10 Pals
7 Roses   Begur
  Castello d'Empuries   Sa Tuna
  Sant Pere Pescador   Far de Sant Sebastia
8 Empuries-l'Escala   Cap Roig
9 L'Escala 11 Platja d‘Aro
  Ullastret 12 Tossa de Mar
  Peratallada 13 Blanes
    14 Girona

Tagesetappe 6:
Dienstag, 27.03.2018 von Argeles-sur-Mer nach Cadaques
Tageskilometer: insgesamt:   67 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Campingplatz: Cadaques, Ctra. Port Lligat 17, E-17488 Cadaques, GPS: N42.291842 E03.283133
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 23,00 €
Nebenkosten: Kurtaxe 0,99 €
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 23,99 € 


Bei leichtem Nieselregen fahren wir weiter in Richtung Spanien. Wir fahren die serpentinenreiche Küstenstraße vorbei an Banyuls-sur-Mer und Cerbere nach Spanien. Wir kommen vorbei am Wohnmobilstellplatz am Cap Peyrefite, der knapp unterhalb der Küstenstraße, kurz vor Cerbere liegt. Vielleicht liegt es auch am schlechten Wetter, aber der schwarze Strand und die Umgebung ist für uns nicht einladend. Wir fahren deshalb auch sofort weiter. 


64 Strand am Cap Peyrefite neben dem Wohnmobilstellplatz


65 Sicht von der Küstenstraße aus auf Cerbere, den letzten Ort in Frankreich 

Cadaques – das weiße Dorf ist eines der schönsten Dörfer an der Costa Brava

Nach einer kurzen Mittagsrast in El Port de la Selva kommen wir am Nachmittag an unserem nächsten Reiseziel, dem weißen Dorf Cadaques an der Costa Brava an. Dort parken wir zunächst unser Wohnmobil auf dem altstadtnahen öffentlichen Parkplatz in der Riera de Sant Vicenc. 


66 Öffentlicher Parkplatz in der Nähe der Altstadt von Cadaques


67 Öffentlicher Parkplatz in der Nähe der Altstadt von Cadaques 

Von dort laufen wir in die Altstadt und besorgen uns eine Straßenkarte für die Costa Brava und im Tourismusbüro einen Stadtplan. Im Tourismusbüro wird uns empfohlen auf dem Campingplatz zu übernachten, um die Sehenswürdigkeiten von Cadaques und dem nahe gelegenen Cap de Creus zu besichtigen. Auch befinden sich in der Nähe des Campingplatzes das kleine Fischerdorf Portlligat und das dort befindliche Casa Museu Salvador Dali.  


68 Altstadtgasse in Cadaques


69 Blick von der Kirche auf die Dächer von Cadaques


70 Altar in der Kirche Santa Maria in Cadaques


71 Altstadtgasse in Cadaques


72 Denkmal Salvador Dali 

Cadaques war jahrhundertelang den Angriffen von Piraten und Seeräubern ausgesetzt. Erst als das Mittelmeer sicherer wurde, konnte ich Ortschaft wachsen und Industrie, Handel und Überseewege aufgebaut werden. Heute stellt der Tourismus den wichtigsten wirtschaftlichen Motor dar. 


73 Casa Serinyana katalanischen Jugendstilgebäude aus der Zeit der Amerikarückwanderer


74 Blick von der Strandpromenade auf die Altstadt von Cadaques 

Am Abend verlassen wir den Parkplatz und übernachten auf dem Campingplatz Cadaques, Ctra. Port Lligat 17, E-17488 Cadaques (GPS: N42.291842 E03.283133). Bevor wir den Abend in unserem Wohnmobil verbringen unternehmen wir noch einen Abendspaziergang vom Campingplatz in die Altstadt von Cadaques. 


75 Stellplatz auf dem Campingplatz in Cadaques


76 Abendstimmung in Cadaques


77 Abendstimmung in Cadaques  

Tagesetappe 7:
Mittwoch, 28.03.2018 von Cadaques nach Roses
Tageskilometer: insgesamt:   25 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Camping Salata, Port Reig 44, E-17480 Roses, www.campingsalata.com, GPS: N42°15'59" E03°09'22"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 19,00 € (ACSI)
Nebenkosten: Kurtaxe 1,00 €
Gesamtkosten für 1i Übernachtung: 20,00 € 

Am nächsten Morgen holen die Fahrräder aus der Heckgarage und fahren vom Campingplatz den Berg hinab nach Portlligat. Dort befindet sich das Wohnhaus und das Casa Museu Salvador Dali (Dali-Wohnhaus-Museum). Eine Besichtigung ist nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung möglich. Deshalb können wir leider das Wohnhaus-Museum nicht besichtigen. 


78 Casa Museu Salvador Dali in Portlligat


79 Blick über die Lieblingsbucht von Salvador Dali in Portlligat


80 Dorfplatz von Portlligat 

Wir sehen uns in der Bucht ein wenig um und genießen die besondere Atmosphäre dieser Umgebung. Danach fahren wir mit den E-Bikes die für Wohnmobile gesperrte Zufahrt zum Leuchtturm auf Cap de Creus. Die Fahrt dorthin ist ein Naturerlebnis. 

Wir kommen vorbei an den Olivenhainen deren Treppen und Hütten mit Natursteinen ohne Zuhilfenahme von Fugenmaterial traditionell errichtet wurden. Die Steilhänge werden gesäumt von großen Kakteen. 


81 Olivenhain an der Zufahrt zum Cap de Creus 


82 Große Kakteen an den Steilhängen an der Zufahrt zum Cap de Creus  

Je weiter wir zum Cap de Creus kommen nehmen die Felsen außergewöhnliche Formen an. Die Dorfbewohner haben den Felsen ungewöhnliche Namen wie Kamel, Adler oder Schildkröte gegeben. Am meisten hat uns die Felsformation Kamel beeindruckt. 


83 Felsformation in der Form eines Kamels an der Zufahrt zum Cap de Creus  

Rund um den Leuchtturm des Cap de Creus, weist das Felsgestein außergewöhnliche geologische Formationen mit Strukturen und Aufschlüssen aus. Außerdem haben wir einen fantastischen Fernblick über die gesamte Küstenlandschaft. 


84 Felsgestein am Cap de Creus


85 Felsgestein mit einer kleinen Badebucht am Cap de Creus


86 Fernblick am Cap de Creus


87 Fernblick am Cap de Creus 

Neben dem Leuchtturm befindet sich das Restaurant Cap de Creus Wir trinken dort einen Kaffee auf der Terrasse direkt über den herrlichen Buchten und staunen über die wunderbare Landschaft. Dieser Fahrradausflug ist eine tolle Begegnung mit einer fantastischen Landschaft. 


88 Blick von der Terrasse des  Restaurants am Cap de Creus


89 Leuchtturm am Cap de Creus 

Wir fahren die Straße mit den Fahrrädern zurück bis kurz vor Portlligat und gehen in dem Lokal  Xiringuito Can Juli, das sich neben dem Parkplatz Platja de Port Ligat E-17488 Cadaques.befindet, zum Mittagessen. Wir essen das angebotene Mittagsfischmenü mit Octopus auf galizische Art zubereitet. Auch das Essen ist ein Erlebnis und wir können das Lokal sehr empfehlen. Am Parkplatz neben dem Lokal besteht die Möglichkeit in der Nebensaison eine Nacht mit dem Wohnmobil stehen zu bleiben. 


90 Lokal  Xiringuito Can Juli neben dem Parkplatz Platja de Port Ligat


91 Parkplatz Platja de Port Ligat mit Wohnmobilen 

Danach fahren wir mit den E-Bikes noch einmal in die Altstadt von Cadaques, um bei Sonnenschein noch einmal ein paar Fotos zu machen. Dann kehren wir zum Campingplatz zurück, packen unsere Fahrräder in die Heckgarage des Wohnmobils und setzen unsere Fahrt zu unserem nächsten Ziel Roses fort. 


92 Stadtansicht von Cadaques bei Sonne 

In Roses fahren wir zunächst den im Wohnmobilreiseführer angebotenen Stellplatz bei den Sportanlagen an. Hierbei handelt es sich um einen großen Sandplatz ohne jegliche Infrastruktur. Hier wollen wir nicht bleiben. 


93 Stellplatz bei den Sportanlagen in Roses 

Als nächsten Ziel haben wir den ACSI-Campingplatz Camping Salata, Port Reig 44, E-17480 Roses, GPS: N42°15'59" E03°09'22 ausgesucht. 


94 Stellplatz auf dem Campingplatz Salata in Roses 

Bei der Anfahrt sehen wir einen weiteren Wohnmobilstellplatz, der sich unmittelbar am Kreisverkehr ca. 100 m vor dem Campingplatz befindet. Der Autocaravaningpark Roses, Carretera de l`Estacio de Vilajuiga 5, E-17480 Roses, verfügt über Stromversorgung, eine Ver- und Entsorgung sowie 67 Stellplätze (GPS: N42°17‘06“ E03°09‘07“) und ist ganzjährig geöffnet. Die Übernachtung kostet 10,00 Euro (Nebensaison), zuzüglich Strom 3,00 Euro und Ver- und Entsorgung 3,00 Euro.  


95 Wohnmobilstellplatz Autocaravaningpark Roses 

Wir entscheiden uns die Nacht im Campingplatz Salata zu verbringen. Nach unserer Ankunft laufen wir die nur ca. 300 m Campingplatz entfernte Strandpromenade entlang zu den historischen Befestigungsanlagen von Roses.   


96 Strandpromenade in Roses 

Roses ist eine der bedeutendsten Ferienorte der Pyrenäenküste. Roses wurde im 4. Jh. v. Chr. gegründet. Die Überreste der alten Stadt Rodhes – Ciutadella de Roses – kann heute mit seinen Befestigungsanlagen aus dem 7. Jh. n. Chr. noch besichtigt werden. Roses liegt an einer Küste voller Kontraste mit über 6 km langen Sandstränden und kristallklarem Meer.    

Für eine Besichtigung der Befestigungsanlagen ist es leider schon zu spät und wir machen ein paar Fotos durch den Zaun. Danach laufen wir zurück zum Campingplatz und verbringen dort den Abend. 


97 Eingang zu den Befestigungsanlagen in Roses


98 Blick auf die Befestigungsanlagen in Roses 

Tagesetappe 8:
Donnerstag, 29.03.2018 von Roses nach Empuries-l'Escala
Tageskilometer: insgesamt: 43 km
Übernachtung: auf Parkplatz: Museu d'Arqueologia de Catalunya-Empuries, E-17130 Empuries, GPS: N42.129999 E03.122199
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: keine 

Am nächsten Morgen laufen wir vom Campingplatz noch bis zum neuen Hafen von Roses. Dort trinken noch einen Kaffee und gehen dann zum Campingplatz zurück. Danach fahren wir weiter. 

Castello d’Empuries – eine alte Grafenstadt mit mittelalterlicher Vergangenheit 

Unser nächstes Reiseziel ist Castello d’Empuries, eine alte Grafenstadt mit mittelalterlicher Vergangenheit. Wir parken am Ortseingang in der Straße C. del Rentador in der Nähe der historischen Altstadt. 


99 Parkplatz in Castello d’Empuries 

Vom Parkplatz aus laufen wir durch die Gassen und sehen uns im Ort ein wenig um. In einem kleinen Café am Hauptplatz kehren wir ein und setzen danach unseren Stadtrundgang fort. Wir wollen die gotische Basilika von Santa Maria besichtigen. Dort verlangt man jedoch pro Besucher 2,50 Euro Eintritt. Wir haben kein Verständnis dafür, dass für den Besuch einer Kirche ein Eintritt verlangt wird und verzichten deshalb auf die Besichtigung. Sehenswert sind die gotischen Arkaden, die öffentliche Waschstelle Rentador und das Ecomuseu-Farinera. 


100 Waschstelle Rentador in Castello d’Empuries


101 Hauptplatz in Castello d’Empuries


102 Historisches Kloster in Castello d’Empuries


103 Basilika von Santa Maria in Castello d’Empuries


104 Gotische Arkaden in Castello d’Empuries


105 Rückseite der Basilika von Santa Maria in Castello d’Empuries 

Sant Pere Pescador – ein kleiner Ort in einmaliger Naturlandschaft am Fluß Fluvia 

Wir setzen unsere Reise fort und kommen vorbei am Parc Natural dels Aiguamolls. Dieser Park ist nur zu Fuß zu begehen und es sind nur PKW Parkplätze vorhanden. Deshalb fahren wir weiter nach Sant Pere Pescador. Dort parken wir auf dem Parkplatz der Touristeninformation am Ufer des Riu Fluvia. Dort verbringen wir unsere Mittagspause und laufen danach in den Ort Sant Pere Pescador. Der Ort ist wie ausgestorben und wir können nicht einmal einen Kaffee trinken. Eigentlich wollen wir auf dem Campingplatz Aquarius übernachten. Der Campingplatz liegt weit außerhalb der Ortschaft direkt am Sandstrand. Das Wetter ist derzeit nicht zum Baden und für einen Strandurlaub geeignet. Deshalb fahren wir lieber weiter. 


106 Parkplatz der Touristeninformation am Ufer des Riu Fluvia in Sant Pere Pescador


107 Blick vom Parkplatz auf Sant Pere Pescador


108 Altstadtgasse in Sant Pere Pescador 

Empuries-l'Escala – Überreste einer griechischen und römischen Stadt aus verschiedenen Epochen 

Als nächstes Ziel haben wir uns Empuries-l'Escala mit den Ausgrabungen ausgesucht. Auf dem Weg zum Parkplatz zum  Museu d'Arqueologia sehen wir auf einem in der Nähe befindlichen Parkplatz angrenzend an den Strand einige Wohnmobile stehen. Wir parken dort auch unser Wohnmobil und besuchen das Museu d'Arqueologia. 


109 Parkplatz beim Museu d'Arqueologia 

Es ist zwar schon Abend, aber die Ausgrabungsstätte hat bis 19.00 Uhr geöffnet. Deshalb entscheiden wir uns noch für die Besichtigung der Ausgrabungsstätte. Für den Hauptrundgang wird laut Angaben im Prospekt eine Mindestdauer von 1 Stunde und 15 Minuten und für die Besichtigung des Museums 20 Minuten benötigt. Wir stellen allerdings bei unserer Besichtigung fest, dass es besser wäre mindestens zwei bis drei Stunden Zeit mitzubringen. 

Die Besichtigung der Ausgrabungsstätte ist ein ganz besonderes Erlebnis und sollte keinesfalls versäumt werden. Leider ist für unsere Besichtigung die Zeit ein wenig zu kurz und wir müssen im Schnelldurchgang die interessanten Ruine und ihre Geschichte erfahren. Mit Hilfe einer audiovisuellen Führung bekommen wir viele Informationen. 


110 Ausgrabungsstätte Griechische Stadt


111 Ausgrabungsstätte Griechische Stadt mit Museum


112 Ausgrabungsstätte Mosaikboden Griechische Stadt


113 Asklepios Statue im Museum


114 Mosaikarbeiten im Museum


115 Ausgrabungsstätte Blick von der Römischen zur Griechischen Stadt


116 Ausgrabungsstätte Römische Stadt 

Die Geschichte des Ortes beginnt im 7. Jh. v. Chr. mit Handelsbeziehungen zu den Etruskern, Phöniziern und Griechen. Im 6. Jh. v. Chr. gründeten griechische Händler ihre erste Ansiedlung. Im Jahr 218 v. Chr. eroberte das römische Heer den Hafen von Empuries und gründeten neben der griechischen, die römische Stadt. Bereits Mitte des 3. Jh. n. Chr. war der gesamte Bereich völlig verlassen. 1908 begann die Wissenschaft mit den Ausgrabungen. Bis heute sind nur etwa 25 % der Fundstätte ausgegraben.

Wir entscheiden uns auf dem Parkplatz  Museu d'Arqueologia de Catalunya-Empuries, E-17130 Empuries, GPS: N42.129999 E03.122199 neben 9 weiteren Wohnmobilen zu übernachten. 

Nach dem Abendessen unternehmen wir noch einen kleinen Spaziergang entlang der Strandpromenade und machen noch einige Qigong- und Taijiübungen am Strand.   


117 Strandpromenade zwischen L’Escala und Empuries


118 Strandpromenade zwischen L’Escala und Empuries


119 Strandpromenade zwischen L’Escala und Empuries


120 Strand zwischen L’Escala und Empuries 

Danach kehren wir zum Wohnmobil zurück und verbringen dort den Abend und die Nacht.  

Tagesetappe 9:
Freitag, 30.03.2018 von Empuries-l'Escala nach L‘Escala/Montgo
Tageskilometer: insgesamt:   6 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Illa Mateua, Avda de Montego 260, E-17130 L'Escala, GPS: N42°06'37" E03°09'56",
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 19,00 € (ACSI)
Nebenkosten: Kurtaxe 1,00 €
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 20,00 €



Am nächsten Morgen laufen wir die Strandpromenade entlang von unserem Übernachtungsplatz nach Sant Marti d‘ Empuries. Dieser Ort ist ebenso alt wie die archäologischen Ausgrabungsstätten, die wir gestern besucht haben. Sant Marti d‘ Empuries war als die Griechen an Land gingen noch eine Insel und war dann später Bischofssitz und Hauptort der Grafschaft Empuries. Wir laufen durch die Gassen und sehen uns den kleinen Ort an. 


121 Weg nach Sant Marti


122 Stadtansicht von Sant Marti


123 Altstadtgasse in Sant Marti


124 Stadttor von Sant Marti


125 Kirche in Sant Marti


126 Strand bei Sant Marti 

Danach laufen wir zurück zu unserem Wohnmobil. Nach einer kleinen Kaffeepause entscheiden wir uns in die nahe gelegene Altstadt von L’Escala zu laufen. Der Weg führt immer am Meer entlang über die Klippen mit einer wunderbaren Sicht in die Bucht von Roses. In der Altstadt von L’Escala laufen die Vorbereitungen für eine Karfreitagsprozession. 


127 Weg nach L’Escala mit Blick in die Bucht von Roses 

Wir kommen vorbei an der Eglesia  de Sant Pere, laufen weiter durch die Gassen und dann zum Stadtstrand und entlang der Strandpromenade bis zum Restaurant L’Escull de L’Escala, Pasatge Jesus Ma Isern 94, E-17130 L’Escala, wo wir sehr gut zu Mittag essen. Wir können dieses Lokal sehr empfehlen. 


128 Strandpromenade in L’Escala


129 Eglesia  de Sant Pere in L’Escala


130 Denkmal an der Strandpromenade in L’Escala 

Nach dem Mittagessen bläst ein kräftiger Wind und es ist trotz Sonnenschein richtig kühl. Wir gehen zum Wohnmobil zurück und entscheiden uns für die Weiterfahrt, um den Abend und die Nacht in einem Campingplatz zu verbringen. 

Unser nächstes Ziel ist der nur 6 km entfernte Campingplatz Illa Mateua, Avda de Montego 260, E-17130 L'Escala, GPS: N42°06'37" E03°09'56". Am späten Nachmittag kommen wir dort an und sehen uns auf dem Platz und in der näheren Umgebung etwas um. 


131 Stellplatz auf dem Campingplatz Illa Mateua in L‘Escala 

Wir laufen von unserem Campingplatz zum 100 m entfernten Sandstrand Platja de Montgo und dann auf die andere Seite des Campingplatzes zur Steilküste am Meer in der Cala de L’Illa Mateua. Danach verbringen wir den Abend auf dem Campingplatz.  


132 Sandstrand Platja de Montgo in der Nähe des Campingplatzes Illa Mateua


133 Steilküste am Meer in der Cala de L’Illa Mateua 

Wir wollen auf dem Campingplatz noch einen weiteren Tag verbringen. Am Morgen laufen wir vom Campingplatz aus den Wandersteig um das Cap Montgo entlang und haben dabei eine wunderbare Sicht über die Küste der Costa Brava. Auf dem Plateau des Cap Montgo steht ein ehemaliger Wachturm, den man leider nicht besteigen kann. Jedoch haben wir von dort eine herrliche Rundumsicht. Durch das Wohngebiet am Cap Montgo laufen wir wieder zurück zum Campingplatz. Dort essen wir im Wohnmobil zu Mittag. 


134 Start des Wandersteigs um das Cap Montgo am Sandstrand Platja de Montgo  


135 Impressionen entlang des Wandersteigs um das Cap Montgo


136 Impressionen entlang des Wandersteigs um das Cap Montgo


137 Wachturm Torre Montgo


138 Blick vom Wachturm Torre Montgo nach L’Escala und zu den schneebedeckten Pyrenäen


139 Impressionen entlang des Wandersteigs um das Cap Montgo 

Mittags wird das Wetter schlechter und es kommt ein kleines Gewitter. Am späten Nachmittag klart es auf, jedoch weht noch ein kräftiger Wind. Wir laufen vom Campingplatz den Wanderweg GR92 an der Steilküste entlang in Richtung Norden zum Hafen von L’Escala. Die landschaftlichen Eindrücke sind bemerkenswert und es blühen dort im Naturschutzgebiet wilde Iris in Gelb und Lila. Kurz vor dem Hafen befinden sich noch intakte Kriegsstellungen. 


140 Blühende Iris im Naturschutzgebiet entlang des Wanderweges GR92


141 Impressionen entlang des Wanderweges GR 92 an der Steilküste


142 Impressionen entlang des Wanderweges GR 92 an der Steilküste


143 Intakte Kriegsstellung am Wanderweg GR 92 vor dem Hafen


144 Innenansicht einer intakten Kriegsstellung am Wanderweg GR92 vor dem Hafen 


145 Trockendock am Hafen in L’Escala am Ende des Wanderweges GR92


146 Hafen in L‘Escala 

Im Hafen ist noch kein Betrieb. Deshalb laufen wir die Straße zurück zum Campingplatz. Den restlichen Abend verbringen wir auf dem Campingplatz.  

Tagesetappe 10:
Sonntag, 01.04.2018 von L‘Escala  nach Pals
Tageskilometer: insgesamt:   44 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Mas Patoxas, Ctra de Palafragell a Pals km 339, E-17256 Pals, GPS: N41°57'19" E03°09'26"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 17,00 €
Nebenkosten: Kurtaxe 1,00 €
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 18,00 € 

Ullastret – größte Ortschaft Kataloniens zur Zeit des Iberervolkes im 6. Jh. v. Chr. 

Am nächsten Morgen setzen wir unsere Reise fort. Heute wollen wir die Ausgrabungsstätte Ullastret besichtigen. Wir fahren auf den Parkplatz der Ausgrabungsstätte Ullastret GPS: N42°00’25.6“ E03°04’36.2“. Wir kaufen uns eine Eintrittskarte und besichtigen die iberische Siedlung auf dem Puig de St. Andreu aus dem 6. Jh. v. Chr. 


147 Parkplatz der Ausgrabungsstätte Ullastret 

Die Ausgrabungsstätte zeigt Reste der iberischen Stadt Ullastret, der damaligen Hauptstadt Kataloniens, aus dem 6. Jh. v. Chr. wo etwa 6.000 Menschen gelebt haben. Die Stadt war von einer gewaltigen Mauer mit unterschiedlich behauenen Steinquadern und Rundtürmen beschützt. Wir können die Reste von Tempeln, Zisternen, Getreidesilos und Wohnhäusern mit Innenhöfen erkennen und so das damalige Leben nachvollziehen. In einem Museum werden außerdem interessante Ausgrabungsfunde ausgestellt und so ein Einblick in die damalige Kultur gegeben. 


148 Gewaltige Stadtmauer in der Ausgrabungsstätte Ullastret


149 Ehemalige Getreidespeicher in der Ausgrabungsstätte Ullastret


150 Zisterne mit Blick über die Ausgrabungsstätte Ullastret


151 Blick von der Ausgrabungsstätte Ullastret auf einen ehemaligen See und zum nächsten Ort Fontanilles


152 Ausgestellte Schädel im Museum in der Ausgrabungsstätte Ullastret


153 Blick von der Ausgrabungsstätte Ullastret zu den schneebedeckten Bergen der Pyrenäen


154 Blick über die Ausgrabungsstätte Ullastret     

Nach der Besichtigung der Ausgrabungsstätte essen wir im Wohnmobil zu Mittag  Danach fahren wir in den bewohnten ca. 1 km von der Ausgrabungsstätte befindlichen Ort Ullastret und parken dort auf einem Parkplatz am Kreisverkehr vor der Altstadt. 


155 Parkplatz am Kreisverkehr in Ullastret 

Wir laufen entlang der alten Stadtmauer und durch die wenigen Gassen der gut erhaltenen Altstadt von Ullastret. In dem alten Ort leben zwar Leute, aber es nur in den zwei Restaurants reger Betrieb, ansonsten sind keine Menschen sichtbar und der Ort ist wie ausgestorben. 


156 Kirche von Ullastret


157 Stadtmauer von Ullastret


158 Altstadtgasse in Ullastret


159 Kirche in Ullastred 

Peratallada – eine kleine befestigte mittelalterliche Stadt aus „geschnitztem Stein“ 

Nach unserem Stadtrundgang fahren wir weiter nach Peratallada. Die Stadt ist umgeben von einer steinernen Mauer, die Häuser sind aus Stein und die Straßen ebenso. Es leben nur noch wenige Menschen hier. Deshalb ist die kleine Stadt schon eine Art Museum. Aber es macht unglaublichen Spaß durch die alten Gassen zu bummeln. 

Wir parken unser Wohnmobil auf einem großen Parkplatz, der auch für Busse ausgeschildert ist (GPS: N41.976903 E03.092540). 


160 Blick vom Parkplatz nach Peratallada 

Von dort aus sind es nur wenige Schritte in die Altstadt. Dort bummeln wir durch die alten Gassen und es herrscht reger Betrieb. Viele Menschen sehen sich diese wunderbare alte Stadt an. In der Tortenbäckerei Magdaleneria Tuset, Placa de l’Oli E-17113 Peratallada, kaufen wir uns wunderbar schmeckende „Magdalenas“ und einen Kaffee und setzen uns vor der Tortenbäckerei auf die angebotenen Stühle in die Sonne. Dieses Gebäck ist ein Genuss und muss unbedingt probiert werden. 


161 Plaza de les Voltes in Peratallada


162 Altstadtgasse in Peratallada


163 Altstadtgasse in Peratallada


164 Tortenbäckerei Magdaleneria Tusetin Peratallada


165 Altstadtgasse in Peratallada


166 Altstadtgasse in Peratallada


167 Altstadtgasse in Peratallada


168 Altstadtgasse in Peratallada


169 Esglesia de Sant Steve de Pera in Peratallada


170 Altstadtgasse mit Blick auf den Torre de les Hores in Peratallada 

Nach der Besichtigung von Peratallade fahren wir weiter zu unserem Übernachtungsziel, dem  Campingplatz Mas Patoxas, Ctra de Palafragell a Pals km 339, E-17256 Pals, wwwcampingmaspatoxas.com, GPS: N41°57'19" E03°09'26". Dort verbringen wir den Abend und die Nacht.  


171 Stellplatz auf dem Campingplatz Mas Patoxas in Pals 

Tagesetappe 11:
Montag, 02.04.2018 von Pals nach  Platja d‘Aro
Tageskilometer: insgesamt:   74 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Riembau, Santiago Rusinol, E-17250 Platja d'Aro, www.riembau.com, GPS: N41°48'35" E03°02'48"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 19,00 €
Nebenkosten: Kurtaxe 1,00 €
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 20,00 € 

Pals – ein Kulturgut von nationaler Bedeutung mit heimeliger Atmosphäre 

Heute wollen wir uns Pals näher ansehen. Deshalb fahren wir vom Campingplatz auf den Parkplatz am Rande der historischen Altstadt, am Kinderspielplatz GPS: N 41°58’15.8“ E03°08’48.1“. Von dort aus sind es nur wenige Schritte in die Altstadt von Pals. 


172 Parkplatz in Pals 

Der ganze Ort Pals  ist sehr sauber und die gut erhaltenen Mauern dieser kleinen Stadt sind einen Besuch wert. Die Gassen sind gepflastert und die Häuser sind immer wieder begrünt. Der ganze Ort wirkt wie eine Puppenstube. Die enge Gassen schlängeln sich durch die dicht an dicht gebauten Häuser.  Straßen, Mauern, Plätze, alles ist aus Stein gebaut, aber doch irgendwie heimelig. Der Stundenturm (la torre de les hores) ist das älteste Gebäude in der Stadt und stammt aus dem 11. Bis 12. Jh. n. Chr.. 


173 Stundenturm in Pals 

Wir laufen durch das Stadttor zum Hauptplatz vorbei am Kulturmuseum und der Kirche Sant Pere zum Torre de les Hores (Stundenturm). Neben dem Stundenturm kann man einen kurzen Blick in den Innenhof des privat genutzten Schlosses werfen. Pals ist auch bekannt durch den Reisanbau in der Region. Bis heute genießt der Reis von Pals ein hohes Ansehen, auch außerhalb von Spanien. Deshalb kaufen wir regional angebauten Reis und Honig ein.  


174 Gasse zur Altstadt in Pals


175 Altstadthaus in Pals


176 Kirche Sant Pere in Pals


177 Blick zur Kirche Sant Pere in Pals


178 Altstadtgasse in Pals


179 Blick in den Innenhof des privat genutzten Schlosses in Pals


180 Stundenturm in Pals


181 Tordurchgang in der Altstadt in Pals


182 Tordurchgang in der Altstadt in Pals 

Im außerordentlich geschmackvoll eingerichteten Café mit interessantem Bazar (Bazara, c/de la Creu 2, E-17256 Pals) trinken wir noch einen Kaffee und essen einen sehr guten Käsekuchen, sehen uns im Geschäft noch ein wenig um, bevor wir zum Wohnmobil zurück laufen.  

Begur - zählt zu den schönsten kleinen Städten in der Baix Empordà im Hinterland der Costa Brava 

Anschließend fahren wir nach Begur. Dort parken wir auf einem Parkplatz Cruilla de Sa Rierra  nach dem Kreisverkehr (GPS: N41.957182 E03.205755) und laufen von dort teilweise steil bergauf über enge Gassen zum alten Kastell. 


183 Parkplatz in Begur 

Es lohnt sich zum Kastell aufzusteigen. Von hier aus bietet sich eine wunderschöne Aussicht auf die Küste bis weit hinein in das Hinterland bis zu den derzeit noch schneebedeckten Bergen der Pyrenäen. Ein großer Pluspunkt von Begur ist die bevorzugte Lage an den beiden Kaps Cap sa Sal und Cap de Begur. Die gesamte Stadt ist rund um den Felsenberg, auf dem das Kastell steht, erbaut. 


184 Aufstieg vom Parkplatz zum Kastell in Begur


185 Aufstieg vom Parkplatz zum Kastell in Begur


186 Kapelle von Eremit San Ramon in Begur


187 Blick beim Aufstieg auf das Kastell in Begur


188 Blick vom Kastell auf die Altstadt von Begur


189 Hof des Kastells mit Blick über das Meer in Begur 

Wir laufen vom Kastell bergabwärts in Richtung Kirche und Altstadt. Dabei kommen wir an

Häuser und Villen von reich in ihre spanische Heimat zurückgekehrten Amerika- und Kuba-Auswanderern aus dem 19. Jahrhundert vorbei, die auch teilweise zu besichtigen sind. Wir laufen weiter durch die Altstadt und kehren in der Nähe der Kirche im Lokal El Tabas de Begur, an der Plasa de la Vila 1 in Begur ein und probieren die wohlschmeckenden angebotenen Tapas. Danach laufen wir zu unserem Wohnmobil durch die Seitengassen von Begur zurück. 


190 Weiße Häuser auf dem Weg vom Kastell in die Altstadt von Begur


191 Wandmalereien an einem Altstadthaus in Begur


192 Villa eines zurückgekehrten Amerika- oder Kubaauswanderers in Begur


193 Hauseingang einer Villa eines zurückgekehrten Amerika- oder Kubaauswanderers in Begur


194 Lokal El Tabas de Begur, an der Plasa de la Vila 1 in Begur


195 Kirche Esglesia Sant Pere in Begur


196 Turm in der Altstadt in Begur 

Sa Tuna – eine zurückgezogene Bucht mit türkisfarbenes Wasser vor weißen Häusern und grauem Fels 

Zu Füßen der pinienbestandenen Felsküste in Beguar liegen schöne Buchten und Strände mit kleineren Urlaubssiedlungen. Wir suchen uns die schönste Bucht aus und fahren in die Bucht von Sa Tuna. Der Weg schlängelt sich in Serpentinen hinunter bis ans Meer.

Wir haben Glück und können unser Wohnmobil am Straßenrand, kurz vor der Bucht Sa Tuna, parken. 


197 Parkplatz entlang der Straße in Sa Tuna 

Von dort aus laufen wir die wenigen Meter zum Strand und auf dem Wanderweg entlang an den Klippen in die Bucht von Aiguafreda. Die Aussicht und die Eindrücke sind gewaltig. Das Meer und die Felsen verändert ihre Farben ständig und bieten immer wieder neue Perspektiven.  


198 Bucht von Sa Tuna


199 Bucht von Sa Tuna


200 Bucht von Sa Tuna


201 Bucht von Sa Tuna


202 Bucht von Aiguafreda 

Unser nächstes Ziel ist der Leuchtturm vom Cap de Sant Sebastia. Dort ist nach unserem Reiseführer ein Wohnmobilstellplatz ausgewiesen. Die Auffahrt zum Leuchtturm ist sehr steil und bringt unser Wohnmobil fast an seine Grenzen. Außerdem stellen wir fest, dass es dort den im Reiseführer genannten Wohnmobilstellplatz nicht gibt. Wir parken unser Wohnmobil kurz am Straßenrand, um ein paar Bilder zu machen und wenigstens für einen kurzen Augenblick den Ausblick in die Bucht von Calella de Palafrugell in uns aufzunehmen. Auch die Abfahrt vom Leuchtturm ist sehr steil und eng. 


203 Leuchtturm vom Cap de Sant Sebastia


204 Ausblick vom Leuchtturm in die Bucht von Calella de Palafrugell 

Botanischer Garten in Cap Roig – eine einmalige Gartenanlage in der Natur und Frieden herrschen 

Wir fahren weiter zum Cap Roig. Dort befindet sich ein Botanischer Garten. Auch hier ist in unserem Reiseführer ein Wohnmobilstellplatz angegeben. Doch bei unserer Ankunft stellt sich heraus, dass es sich lediglich um den Parkplatz vor dem Botanischen Garten handelt. Eine Übernachtung mit dem Wohnmobil wäre zwar möglich, aber wir wissen nicht ob dafür eine Erlaubnis notwendig wäre. 


205 Parkplatz beim Botanischen Garten in Cap Roig 

Für eine Besichtigung des Botanischen Gartens ist es bereits etwas zu spät. Außerdem blühen derzeit noch keine Blumen. Deshalb verzichten wir auf eine Besichtigung und laufen stattdessen ein Stück am Wanderweg neben dem Botanischen Garten entlang Richtung Meer. Wir können von dort einige Blicke in den Botanischen Garten werfen und uns so einen kleinen Eindruck verschaffen. 


206 Blick in den Botanischen Garten in Cap Roig


207 Blick in den Botanischen Garten in Cap Roig 

Wir überlegen noch kurz ob wir hier übernachten, entscheiden uns jedoch für die Weiterfahrt. Wir fahren zunächst zum ACSI-Campingplatz Benelux in Palamos. Dort können wir jedoch die Nacht nicht verbringen, da am nächsten Tag Straßenbauarbeiten am Zufahrtsweg geplant sind und deshalb eine Ausfahrt aus dem Campingplatz für die nächsten Tage nicht mehr möglich wäre.   

Deshalb fahren wir weiter bis zum Campingplatz: Riembau, Santiago Rusinol, E-17250 Platja d'Aro, GPS: N41°48'35" E03°02'48". Der Campingplatz ist nicht unser Geschmack. Er ist eine große Bungalowstadt mit wenigen Touristenplätzen. Aber es ist schon spät am Abend und deshalb bleiben wir für diese Nacht auf diesem Campingplatz. 


208 Stellplatz auf dem Campingplatz Riembau in Platja d‘Aro 

Leider haben wir erst auf dem Campingplatz festgestellt, dass es in Platja d’Aro auch einen Wohnmobilstellplatz gibt. Der Wohnmobilstellplatz in Platja D’Aro befindet sich nach dem Reisemobil Bordatla in der Avenida Paris, GPS: 41°48‘37“ E03°03‘29“ und verfügt über 30 Stellplätze. 

Tagesetappe 12:
Dienstag, 03.04.2018 von Platja d‘Aro nach Tossa de Mar
Tageskilometer: insgesamt:   32 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Cala Lievadó, Ctra Gl-682 Lloret a Tasso km 18,9, E-17320 Tossa de Mar, GPS: N41°42'47" E02°54'23"
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 38,00 €
Nebenkosten: Kurtaxe 2,00 €
Gesamtkosten für 2 Übernachtungen: 40,00 €

 

Heute Morgen fahren wir weiter entlang an dem laut Reiseführer schönsten Teil der Costa Brava. Wir fahren vorbei an Sant Feliu de Guixols und über die Küstenstraße bis Tossa de Mar. Erst kurz vor Tossa de Mar gibt es Parkmöglichkeiten an der gut befahrbaren Serpentinenstraße um die fantastischen Ausblicke im Bilde festhalten zu können. 


209 Impressionen entlang der Costa Brava


210 Impressionen entlang der Costa Brava


211 Parkplatz am Rand der Serpentinenstraße entlang der Costa Brava


212 Blick von der Serpentinenstraße nach Tossa de Mar


213 Blick von der Serpentinenstraße nach Tossa de Mar 

Südlich von Tossa de Mar fahren wir auf den Campingplatz Cala Lievadó, Ctra Gl-682 Lloret a Tasso km 18,9, E-17320 Tossa de Mar, GPS: N41°42'47" E02°54'23". Der Campingplatz liegt sehr schön oberhalb von mehreren Stränden und Buchten. 


214 Stellplatz auf dem Campingplatz Cala Lievadó in Tossa de Mar 

Am Nachmittag laufen wir vom Campingplatz die steilen Stufen hinab zum Sandstrand, laufen diesen entlang bis in eine kleine Bucht. Dort machen wir Qi gong- und Taijiübungen. Anschließend laufen wir weiter am Strand entlang und kommen vorbei an einer Strandbar. Dort essen wir ein Eis und trinken einen Kaffee. Danach laufen wir durch eine Ferienbungalowsiedlung den Berg hinauf und wieder zurück zum Campingplatz. Den Abend verbringen wir im Wohnmobil.  


215 Blick vom Campingplatz auf den Sandstrand


216 Blick vom Campingplatz auf das Meer


217 Blick vom Campingplatz auf die zweite Badebucht


218 Badestrand unterhalb vom Campingplatz


219 Badestrand unterhalb vom Campingplatz 

Tossa de Mar – reizvollste Lage an der Costa Brava 

Nach dem Frühstück laufen wir den Wanderweg vom Campingplatz nach Tossa de Mar. Der Weg führt steil bergab und bergauf, durch ein Naturschutzgebiet, entlang an den Klippen bis zu einer Aussichtsplattform oberhalb der Altstadt von Tossa de Mar. Steile Klippen und bewaldete Hügel umrahmen die halbkreisförmige Bucht mit dem beliebten Städtchen und einem feinen Sandstrand. 


220 Blick von der Aussichtsplattform auf die Klippen in Tossa de Mar


221 Hildegard auf der Aussichtsplattform oberhalb Tossa de Mar


222 Helmut auf der Aussichtsplattform oberhalb Tossa de Mar 

Von der Plattform haben wir einen wunderbaren Blick zur Steilküste und wenige Schritte weiter zur Altstadt Vila Vellla. Wir laufen vom Aussichtspunkt weiter einen engen Pfad und dann die Stufen hinunter zur Altstadt. Die Altstadt ist von Mauern und sieben Türmen umgeben und steht unter Denkmalschutz. 


223 Blick auf die Altstadt Vila Vella in Tossa de Mar 


224 Einstieg beim Torre des  Codolar in die Altstadt von Tossa de Mar 

Wir kommen am Museum vorbei und laufen durch die Altstadtgasse hinauf, vorbei an der Ruine der alten Kirche „Esglesia vella de Sant Vicenc“ bis zum Leuchtturm El Far. Dort haben wir einen sehr schönen Rundumblick. 


225 Altstadtgasse in Tossa de Mar


226 Blick über die Altstadt Vila Vella in Tossa de Mar


227 Altstadthaus in Tossa de Mar


228 Blick vom Leuchtturm auf Tossa de Mar


229 Kirche „Esglesia vella de Sant Vicenc“ in Tossa de Mar 

Im Lokal am Leuchtturm essen wir eine Kleinigkeit. Sind jedoch mit dem Angebot nicht zufrieden und können deshalb das Lokal nicht empfehlen.

Auf dem Weg zurück in die historische Altstadt kommen wir an der Statue von Ava Gardener vorbei, die Tossa de Mar bekannt gemacht hat. Von hier aus laufen wir weiter durch die Gassen und hinab zum Strand. 


230 Statue von Ava Gardener in Tossa de Mar


231 Altstadtgasse in Tossa de Mar


232 Kleines Bauwerk in Tossa de Mar 

Die Gassen unterhalb der Altstadt sind wesentlich von der Gastronomie geprägt. Wir laufen noch durch einige Gassen und trinken einen Kaffee. Dann machen wir uns auf den Rückweg wieder entlang den Klippen, durch den Wald und zurück zum Campingplatz. Für den Rückweg brauchen wir etwa eine Stunde. 


233 Gasse unterhalb der Altstadt von Tossa de Mar


234 Strand in Tossa de Mar 

Am Abend gehen wir die 178 Stufen vom Campingplatz hinunter zum Strand. Dort sehen wir den wilden Wellen des Meeres zu und machen noch Qi Gong und Taiji am Strand. Dann laufen wir noch ein Stück am Strand entlang bis zu einer kleinen Bucht und trinken dort in der Strandkneipe noch ein Glas  Wein. Die Sonne geht unter und es wird inzwischen sehr kühl und wir laufen zum Campingplatz zurück und verbringen den restlichen Abend im Wohnmobil. 


235 Strandimpressionen am Abend am Strand unterhalb vom Campingplatz


236 Strandimpressionen am Abend am Strand unterhalb vom Campingplatz


237 Strandimpressionen am Abend am Strand unterhalb vom Campingplatz 

Tagesetappe 13:
Donnerstag, 05.04.2018 von Tossa de Mar nach Blanes
Tageskilometer: insgesamt:   25 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Bella Terra, Av. Villa de Madrid 35-40, E-17300 Blanes, GPS: N41°39'31" E02°46'44"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 19,00 €
Nebenkosten: Kurtaxe 1,00 €
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 20,00 €

Blanes – Ferienort mit vielen Hotelanlagen und einem Sandstrand soweit das Auge reicht  

Am nächsten Morgen fällt es uns sehr schwer Tossa de Mar zu verlassen. Hier könnten wir uns vorstellen auch einen längeren Urlaub zu verbringen. Aber wir wollen noch einige Ziele in Katalonien bereisen und fahren deshalb weiter. Unser nächstes Ziel ist zunächst der Hafen von Canyelles. Dort können wir in der Nähe des Hafens kurz auf einem Parkplatz stehen bleiben. Wir machen ein paar Fotos und fahren dann weiter. Es lohnt sich nicht hier länger zu verweilen. 


238 Strand in Canyelles 

Unsere Fahrt geht die GI-682 entlang, vorbei an Lloret de Mar  nach Blanes. Dort fahren wir zunächst auf den Wohnmobilstellplatz in der Straße Antoni Gaudi in E-17300 Blanes. Auf dem Großparkplatz sind Wohnmobilstellplätze ausgewiesen. Eine Infrastruktur ist nicht vorhanden. Die Stadt und der Strand befinden sich in Laufentfernung und sind in wenigen Minuten erreichbar. 


239 Wohnmobilstellplatz in Blanes 

Wir verlassen den Wohnmobilstellplatz wieder und fahren weiter bis zum Campingplatz Bella Terra, Av. Villa de Madrid 35-40, E-17300 Blanes, GPS: N41°39'31" E02°46'44".  Der ACSI-Campingplatz befindet sich direkt am Strand und ca. 2 km von der Stadt entfernt. 


240 Stellplatz auf dem Campingplatz Bella Terra in Blanes 

Am Nachmittag laufen wir vom Campingplatz die Strandpromenade Platja de s’Abanell entlang bis zum Felsen Sa Palomera und von dort die Promenade bis zum Hafen. 


241 Strandpromenade Platja de s’Abanell in Blanes


242 Felsen Sa Palomera in Blanes


243 Promenade Platja de Blanes


244 Hafen in Blanes 

Vom Hafen aus gehen wir in die Altstadt bis zur Kirche Santa Maria. Dann weiter durch die Fußgängerzone und die verschiedenen Altstadtgeschäftsstraßen und gehen in der Pastisseria Forn de Pa, Rambla de Joaquim Ruyra, E-17300 Blanes fantastischen Gebäck kaufen und einen Kaffee trinken. Diese Pastisseria ist ein Geheimtipp und man muss das Gebäck unbedingt probieren. Danach laufen wir weiter durch die Geschäftsgassen und danach zurück zum Campingplatz. Den Abend verbringen wir im Wohnmobil. 


245 Aufgang zur Kirche Santa Maria in Blanes


246 Kirche Santa Maria in Blanes


247 Altstadtgasse in Blanes


248 Pastisseria Forn de Pa in Blanes


249 Altstadtgasse Passeig de Dintre in Blanes 

Tagesetappe 14:
Freitag, 06.04.2018 von Blanes nach Girona
Tageskilometer: insgesamt:   45 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Parking Vayreda-la Devesa, C. Joaquim Vayreda 55, E-17001 Girona, GPS: N41°59'03.2" E002°48'50.2",
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 12,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 12,00 €

 

Girona – die 2000 Jahre alte Stadt übt eine besondere Anziehungskraft auf Besucher aus 

Am nächsten Morgen gehen wir an der Strandpromenade noch Dauerlaufen. Danach machen wir uns reisefertig und fahren weiter. Heute wollen wir nach Girona und diese mittelalterliche Stadt besichtigen. Wir fahren die GI-600 und N-II und sind in einer Stunde in Girona. Dort parken wir auf dem Wohnmobilstellplatz: Parking Vayreda-la des Devesa, C. Joaquim Vayreda 55, E-17001 Girona, GPS: N41°59'03.2" E002°48'50.2". Der Stellplatz befindet sich auf einem privaten Areal unweit vom Zentrum in der Nähe des Parkes De la Devesa. 

Zunächst führt uns die Navigation vor eine Durchfahrt mit nur 2,15 m Höhe. Deshalb fahren wir dort vorbei und wollen um die Ecke in einen PKW-Parkplatz einfahren. Der PKW Parkplatz ist jedoch voll belegt und die Durchfahrt ist nicht möglich. Wir wollen deshalb wenden und sind zunächst ratlos, wo wir parken können. Inzwischen sind wir von PKWs eingekesselt und das Wenden ist auch nicht mehr möglich. Unsere Notlage wird von einer Anwohnerin bemerkt, die beherzt vorbei eilt, für uns den Verkehr regelt und die PKWs abschirmt, damit wir wenden können. Danach läuft sie vor uns her und zeigt uns den Weg zur rückwärtigen Einfahrt des Wohnmobilstellplatzes, die nicht höhenbegrenzt ist. 

Die Einfahrt zum Wohnmobilstellplatz ist in der Straße Passatge Massaguer. Man fährt dazu an der offiziellen Einfahrt vorbei, fährt die nächste Straße nach rechts, dann wiederum die nächste Straße nach rechts und dann die nächste Straße wieder rechts in die Passatge Massaguer, wo sich die Einfahrt zum Stellplatz befindet. Der Wohnmobilstellplatz hat ca. 30 Stellplätze, eine Ver- und Entsorgung und Toilettenanlage. Der Stellplatz ist komplett abgesichert über Zugangskontrollen. Vom Stellplatz aus sind es 10 Minuten zu Fuß in die Altstadt von Girona. Der Platzwart ist sehr zuvorkommend, außerordentlich freundlich und stattet uns mit Informationsmaterial aus und erklärt uns wie wir in die Stadt kommen und wo wir gut essen können. 


250 Wohnmobilstellplatz in Girona 

Nach unserer Ankunft laufen wir in die Altstadt von Girona. Dort wollen wir zunächst etwas zu Mittag essen. Wir finden auf dem Placa de la Independencia 17, das Restaurant Boire, E-17001 Girona, das direkt am Fluß Riu Onyar liegt und eine fantastische Aussicht auf die Häuserzeile am Onyar bietet, ein interessantes Menüangebot. Wir essen dort hervorragend zu Mittag und können das Restaurant sehr empfehlen. 


251 Placa de la Independencia in Girona


252 Restaurant Boire in Girona


253 Blick auf die berühmte Häuserzeile am Onyar in Girona 

Danach besichtigen wir die Girona. Wir laufen über die Brücke Pont de Sant Agusti, dann entlang der Rambla de la Llibertat und besichtigen die rote Eisenbrücke „Pont de les Peixateries Velles“ die von Eiffel erbaut wurde, und gehen anschließend zur Esglesia de Sant Marti Sacosta. Es führen viele Treppenstufen zur Eingang der Kirche. 


254 Rambla de la Llibertat in Girona


255 Eisenbrücke „Pont de les Peixateries Velles“ die von Eiffel in Girona


256 Blick von der Eisenbrücke über den Fluß Onyar zur berühmten Häuserzeile in Girona


257 Esglesia de Sant Marti Sacosta mit der Freitreppe in Girona 

Danach laufen wir durch den Jardins dels Allemanys zum Torre GironelIa. Dort haben wir eine wunderbare Sicht auf die östliche mittelalterliche Stadtmauer und die Altstadt von Girona mit dem Judenviertel und der Kathedrale. Dann laufen wir ein Stück auf der Stadtmauer bis zur Kathedrale. Von der Kathedrale aus laufen wir vorbei an den Arabischen Bädern aus dem 12. Jahrhundert zur Basilika Sant Feliu und danach durch den ältesten Teil der Stadt das sog. Judenviertel mit seinen vielen Treppengässchen. 


258 Jardins dels Allemanys mit Torre GironelIa in Girona


259 Östliche mittelalterliche Stadtmauer in Girona


260 Wunderbare Sicht auf Altstadt von Girona


261 Teil der Karolingischen Stadtmauer in Girona


262 Kathedrale in Girona


263 Basilika Sant Feliu in Girona


264 Altstadtgasse im Judenviertel in Girona


265 Treppengässchen Judenviertel in Girona 

Auf dem Heimweg laufen wir durch den Parc de la Devesa und die Gärten des Parc de la Devesa zurück zum Wohnmobilstellplatz. 


266 Parc de la Devesa in Girona


267 Gärten des Parc de la Devesa in Girona 

Am Abend wollen wir das besondere Flair der Altstadt noch einmal genießen und in uns aufnehmen. Wir laufen entlang des Parc de la Devesa über die Pont de Sant Feliu zu der Skulptur der Löwin aus dem 12. Jahrhundert. Um als Auswärtiger die Gewähr für einen erneuten Besuch der Stadt Girona zu haben, muss man der Löwin der Tradition zu folge ans Hinterteil fassen. Natürlich wollen wir das auch ausprobieren ob es klappt. 


268 Skulptur der Löwin aus dem 12. Jahrhundert in Girona 

Anschließend bummeln wir durch das Judenviertel und die mittelalterliche Stadt oberhalb der Rambla de la Llibertat und trinken in einem Lokal auf dem Placa del Vi ein Bier und einen Wein und sehen dem munteren Treiben zu. Anschließend gehen wir über die Steinerne Brücke Pont de Betra und durch die Gasse Santa Clara zurück zum Wohnmobil. 

Rückfahrt  Frankreich und Deutschland 
Reiseetappen:     
Frankreich  Deutschland
Tagesetappe nach: Tagesetappe nach:
  Bages    
  Sete    
15 Frontignan-Plage    
16 St. Paul-de-Varax    
17 Clerval    
    18 Bad Bellingen
19 Eguisheim    
20 Kaysersberg    
    21 Stetten
    22 Bad Wörishofen
    23 Rednitzhembach

Tagesetappe 15:
Samstag, 07.04.2018 von Girona nach Frontignan-Plage
Tageskilometer: insgesamt:   266 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Les Tamaris, Avenue d'Ingril 140,  F-34110 Frontignan-Plage, GPS: N43°26'59" E03°48'21"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 19,00 € ACSI
Nebenkosten: Kurtaxe 1,20 €
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 20,20 €


 

Am nächsten Morgen treten wir die Heimfahrt an. 

Bages – ist überraschend malerisch und hat sich vom Fischer- zum Künstlerort gewandelt 

Unsere Mittagspause verbringen wir in Bages am Etang de Bages. Wir parken unser Wohnmobil am Straßenrand der D105 kurz vor Bages, direkt am Etang. Bei der Weiterfahrt kurz vor Bages können wir Flamingos bei der Mittagsmahlzeit beobachten. Leider können wir in Bages nirgendwo parken, da überall Parkverbot für Wohnmobile herrscht oder die Parkplätze abgeschrankt sind. Deshalb können wir uns den Ort nicht näher ansehen. 


269 Straßenrand der D105 kurz vor Bages


270 Flamingos im Etang de Bages 

Sete – eine Hafenstadt an der Mittelmeerküste Südfrankreichs  

Unser erstes Ziel auf der Heimreise ist Séte. Dort waren wir schon auf einer früheren Südfrankreichreise auf dem Stellplatz direkt am Strand, haben aber damals keinen Platz gefunden, da der Stellplatz voll belegt war. 

Am späten Nachmittag kommen wir auf den Wohnmobilstellplatz Aire Municipale de Stationnement et de Services des 3 Digues, F-34200 Sete GPS:43°22‘02“ E03°37‘02“ an. Der Wohnmobilstellplatz hat 40 Stellplätze, eine Ver- und Entsorgung. Am Strand befindet sich eine Toilettenanlage. Der Stellplatz liegt direkt hinter den Dünen am Strand. Eigentlich wollen wir hier bleiben. Aber das Wetter ist in der Zwischenzeit wenig einladend und es weht ein starker Wind. 


271 Wohnmobilstellplatz Aire Municipale de Stationnement et de Services des 3 Digues in Sete


272 Strand vor dem Wohnmobilstellplatz in Sete 

Frontignan-Plage – ein typischer Badeort Südfrankreichs mit riesigen Stränden so weit das Auge reicht 

Deshalb verlassen wir den Wohnmobilstellplatz und fahren weiter zum Campingplatz Les Tamaris, Avenue d'Ingril 140,  F-34110 Frontignan-Plage, GPS: N43°26'59" E03°48'21". Dort verbringen wir den Abend und die Nacht.       


273 Stellplatz auf dem Campingplatz Les Tamaris in Fortignan-Plage


274 Strand am Campingplatz Les Tamaris in Fortignan-Plage 

Tagesetappe 16:
Sonntag, 08.04.2018 von Frontignan-Plage nach St. Paul-de-Varax
Tageskilometer: insgesamt:   376 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Domaine de la Dombes, Etang du Moulin Chemin de Verfey, F-01240 St. Paul-de-Varax, GPS: N46°05'11" E05°09'07",
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 15,00 €  ACSI
Nebenkosten: Kurtaxe 0,90 €
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 15,90 € 

St. Paul-de-Varax – inmitten der Seenlandschaft der Dombes 

Am nächsten Morgen ist es sehr kühl und weht ein kräftiger Wind. Nach dem Frühstück unternehmen wir noch einen kleinen Strandspaziergang vor dem Campingplatz und sehen den wilden Wellen und den mutigen Kitesurfern zu. 


275 Kitesurfer am Strand vor dem Campingplatz 

Danach setzen wir unsere Rückreise fort. Gegen Abend kommen wir an unserem nächsten Reiseziel dem Campingplatz Domaine de la Dombes, Etang du Moulin Chemin de Verfey, F-01240 St. Paul-de-Varax, GPS: N46°05'11" E05°09'07", , an. 


276 Stellplatz auf dem Campingplatz in St. Paul-de-Varax 

Diesen ACSI-Campingplatz haben wir zufällig ausgewählt, weil er auf unserer Rückreiseroute günstig gelegen ist. Wir sehen uns auf dem Campingplatz ein wenig um und sind erstaunt in welches Idyll wir geraten sind. 


277 Idyll auf dem Campingplatz in St. Paul-de-Varax


278 Idyll auf dem Campingplatz in St. Paul-de-Varax


279 Idyll auf dem Campingplatz in St. Paul-de-Varax 

Der Campingplatz liegt an einem Etang und hat außer Wohnmobilstellplätzen auch Lodges, Baumhäuser, Schwimmhäuser auf einem kleinen Natursee und mehrere Freigehege mit verschiedenen Tieren sowie im Sommer ein Freischwimmbad mit Sandstrand und einen Klettergarten zu bieten. Die Lage und die Einrichtungen sind beindruckend schön. Hier könnte man einen wunderschönen Familienurlaub, insbesondere mit Kindern, verbringen. Wir laufen durch die Anlage und nehmen die besondere Atmosphäre in uns auf.

Den Abend verbringen wir im Wohnmobil.   


280 Lodges am See auf dem Campingplatz in St. Paul-de-Varax


281 Lodges am See auf dem Campingplatz in St. Paul-de-Varax


282 Klettergarten auf dem Campingplatz in St. Paul-de-Varax


283 Kleintiergehege auf dem Campingplatz in St. Paul-de-Varax


284 Trollhäuser im Wald auf dem Campingplatz in St. Paul-de-Varax 

Tagesetappe 17:
Montag, 09.04.2018 von St. Paul-de-Varax nach Clerval
Tageskilometer: insgesamt:   214 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Camping Municipal des Isles, Rue de la Porte des Noies, F-25430 Clerval, GPS: N47.394190 E06.498516
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 11,40 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 11,40 € 

Am nächsten Morgen haben wir noch schönes Wetter. Wir joggen zweimal um den See und machen nach dem Duschen noch einige Taijiübungen in der Nähe des Sees. Dann fahren wir weiter und setzen unsere Heimreise fort. 

Clerval – ein kleiner französicher Ort im Tal des Flusses Doubs mit einem schönen Campingplatz  

Wir fahren die N83 vorbei an Lons-le-Saunier und Besancon weiter bis Clerval. Hier entdecken wir zufällig den kommunalen Campingplatz Camping Municipal des Isles, Rue de la Porte des Noies, F-25430 Clerval, GPS: N47.394190 E06.498516 direkt an dem Fluss Doubs. Der Campingplatz liegt sehr schön, hat ein kleines altes aber sehr sauberes Sanitärgebäude, die Stellplätze sind geschottert eben und gepflegt. Dieser Campingplatz ist ein Geheimtipp. 


285 Stellplatz auf dem Campingplatz Clerval


286 Blick vom Campingplatz auf die Rückseite des Museum in Clerval 

Wir laufen noch eine kurze Runde durch den Ort und müssen leider feststellen, dass es außer einem Museum und einem Supermarkt keinerlei Infrastruktur gibt. Den Abend verbringen wir im Wohnmobil. 


287 Museum in Clerval 

Tagesetappe 18:
Dienstag, 10.04.2018 von Clerval nach Bad Bellingen
Tageskilometer: insgesamt:   125 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Balinea Thermen, Badstr. 14, D-79415 Bad Bellingen, GPS: N47°43'47" E07°33'07"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 14,00 €
Nebenkosten: Kurtaxe 4,50 €
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 18,50 € 

Bad Bellingen – zwischen Schwarzwald und Vogesen im südlichen Markgräflerland, wo Erholung zum Erlebnis wird 

Am nächsten Tag fahren wir weiter. Wir brauchen dringen ein Campinggasflasche, da unser Vorrat zu Ende geht. Deshalb fahren wir zurück nach Deutschland. Nachdem wir  unterwegs in einem Hornbach Baumarkt ein Campinggasflasche eingekauft haben kommen wir am frühen Nachmittag an unserem nächsten Ziel den Wohnmobilstellplatz: Balinea Thermen, Badstr. 14, D-79415 Bad Bellingen, GPS: N47°43'47" E07°33'07" . an. Nach der kurzen Mittagspause im Wohnmobil gehen wir in die Therme. Den Abend verbringen wir im Wohnmobil. 


288 Wohnmobilstellpatz Balinea Thermen in Bad Bellingen 

Tagesetappe 19:
Mittwoch, 11.04.2018 von Bad Bellingen nach Eguisheim
Tageskilometer: insgesamt:   126 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Les Trois Châteaux, Rue du Bassin, F-68420 Eguisheim, www.camping-eguisheim.fr, GPS: N48°02'34" E07°17'58"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 17,00 € ACSI
Nebenkosten: Kurtaxe 1,20 €
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 18,20 € 

Am nächsten Morgen gehen wir in den Supermarkt neben den Wohnmobilstellplatz einkaufen und frischen unsere Vorräte auf. Anschließend wollen wir die nähere Umgebung erkunden. 

Wir laufen zunächst von der Therme durch den Fußgängertunnel zur Rheinpromenade, dort ein Stück entlang bis zu den Sportanlagen, dann zurück in das Kurgebiet und laufen anschließend die Bad- und die Rheinstraße entlang, besichtigen die katholische Kirche und gehen über den Happleweg zurück zum Kurpark. Bei der Abenteuer-Golfanlage trinken wir einen Kaffee und lassen die bunten Blumenbeete auf uns wirken. 


289 Fußweg vom Wohnmobilstellplatz zur Balinea Therme in Bad Bellingen


290 Osterschmuck vor der Kirche in Bad Bellingen


291 Kurpark in Bad Bellingen


292 Kurpark in Bad Bellingen 

Danach laufen wir in den Naturpark und entschließen den 800 m langen Barfußpark entlang zu gehen. Der Barfußweg ist für die Füße ein ganz neues Erlebnis und eine Herausforderung. Nun gehen wir wieder zurück zum Wohnmobil, essen dort zu Mittag und fahren dann weiter. 


293 Barfußweg im Naturpark in Bad Bellingen 

Trotz tollem Wetter entscheiden wir uns am Nachmittag für die Weiterfahrt. Wir wollen noch eine kleine Tour durch das in der Nähe liegende Elsass unternehmen. Nach unserem Stellplatzführer ist in Thann ein Wohnmobilstellplatz in der Rue du General de Gaulle, F-68800 Thann. Diesen Stellplatz fahren wir als nächstes Ziel an, müssen jedoch bei unserer Ankunft feststellen, dass der Platz durch Schausteller wegen des bald beginnenden Frühlingsfestes belegt ist.  

Also fahren wir weiter und entscheiden uns als nächstes Reiseziel für die Stadt Colmar. Im Internet finden wir den Wohnmobilstellplatz Port de Plaisance, Rue du Canal 6, F-68000 Colmar (GPS: N48°04‘50“ E007°22‘33“) Der Stellplatz liegt an der Marina und hat 75 Stellplätze. Als wir dort ankommen ist der Platz voll belegt und wir können nicht einmal einfahren, da das Tor geschlossen ist. Wir fahren weiter zu dem auf unserer Navigation angezeigten Wohnmobilstellplatz Rue Henri Wilhelm, in F68000 Colmar, (GPS: N48°05‘01“ E07°21‘18“) mit 16 Stellplätzen. Der Stellplatz ist nur für Wohnmobile als Parkplatz zugelassen und hat keinerlei Infrastruktur. Zwar liegt er nur 7 Gehminuten von der Altstadt entfernt, aber uns ist der Platz zu unsicher. Hier wollen wir nicht bleiben und entscheiden uns deshalb weiterzufahren und Colmar nicht zu besichtigen. 


294 Wohnmobilstellplatz Rue Henri Wilhelm in Colmar 

Eguisheim – die Wiege der elsässischen Weinberge, ein kleiner Schatz mit unzähligen Auszeichnungen   

Als nächstes Ziel suchen wir uns die kleine Stadt Eguisheim aus. Dort befinden sich mehrere Wohnmobilstellplätze. Wir fahren zunächst auf den Wohnmobilstellplatz Air Municipal,  Rue du Malsbach, F--68420 Eguisheim. Es handelt sich hierbei um einen großen Parkplatz. Eine Infrastruktur ist nicht vorhanden. 


295 Wohnmobilstellplatz Air Municipal in Eguisheim 

Es stehen zwar mehrere Wohnmobile auf dem Stellplatz wir wollen trotzdem hier nicht bleiben und entscheiden uns für den  Campingplatz: Les Trois Châteaux, Rue du Bassin, F-68420 Eguisheim (), GPS: N48°02'34" E07°17'58". Dort kommen wir am Abend an. 


296 Stellplatz auf dem Campingplatz Rue du Bassin in Eguisheim 

Nach dem Abendessen laufen wir noch eine kleine Runde durch den schönen alten Stadtkern und freuen uns darauf die Stadt am nächsten Tag zu erkunden. Nach unserer Rückkehr zum Campingplatz verbringen wir den Abend wieder im Wohnmobil. 

 
297 Place du Marche in Eguisheim  

Tagesetappe 20:
Donnerstag, 12.04.2018 von Eguisheim nach Kaysersberg
Tageskilometer: insgesamt:   28 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Air de Campingcar, Rodade Place de l'Erlenbad, F-68240 Kaysersberg, GPS: N48°08'09" E07°15'43"
 Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 11,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 11,00 € 

Am nächsten Morgen sehen wir uns in dem Stächchen Eguisheim näher um. Eguisheim liegt im Herzen des schönen Elsass und ist ein richtig kleiner Schatz. Diese kleine Stadt fällt durch ihre Originalität und unerwartete Schönheit auf. Die Stadt ist ein einzigartiges Beispiel elsässischer Farbenpracht. Die Stadt hat eine einzigartige Form. Sie ist rund. Die Gassen haben eine ovale Form. Auf den Dächern der Stadt nisten viele Störche. 


298 Störche in Eguisheim 

Wir laufen die vom Tourismusbüro empfohlene Runde in 9 Etappen durch die Altstadt von Eguisheim. Die Runde beginnt am sogenannten Taubenschlag und führt durch die Gassen vorbei an der Burg und der Kirche bis zu den Zehnthöfen. 


299 Beginn des Rundgangs am Taubenschlag in Eguisheim


300 Charakteristische Winzerhäuser der Begüterten in den Pastellfarben der Region in Eguisheim 


301 Fachwerkhaus in Eguisheim


302 Ovale Altstadtgasse in Eguisheim


303 Altstadtgasse in Eguisheim


304 Inschriften auf dem Fachwerk mit Initialen der Besitzer und Datum der Errichtung des Hauses auf einem Altstadthaus in Eguisheim


305 Altstadtgasse in Eguisheim


306 Torbogen mit Unterschriften des Steinmetzes der den Türsturz gebaut hat an einem Altstadthaus in Eguisheim


307 Achteckige Burg mit der Kapelle im Innenhof in Eguisheim - hier erblickte Papst Leo IX. (1049 -1954) das Licht der Welt


308 Zehnthof in Eguisheim 

Bevor wir zum Wohnmobil zurück kehren, kaufen wir in der Metzgerei am Place du Château noch unser Mittagessen ein. Danach laufen wir zum Campingplatz zurück und fahren zum Wohnmobilstellplatz Air Municipal im Ort, da wir den Campingplatz bis 12 Uhr verlassen müssen. Auf dem Wohnmobilstellplatz essen wir zu Mittag und fahren dann weiter. 

Kaysersberg – gehört zu den Schmuckstücken des Elsass 

Unser nächstes Ziel ist eine der schönsten Städte im Elsass Kaysersberg, der Geburtsort von Albert Schweitzer. Wir fahren dort auf den Wohnmobilstellplatz Air de Campingcar, Rodade Place de l'Erlenbad, F-68240 Kaysersberg, www.ville-kaysersbad.fr, GPS: N48°08'09" E07°15'43". Der Stellplatz hat 80 Plätze und eine Ver- und Entsorgung. Außerdem ist eine WC-Anlage die tagsüber geöffnet ist am Platz. 


309 Wohnmobililstellplatz Air de Campingcar in Kaysersberg 

Nach der Kaffeepause laufen wir vom Stellplatz auf dem direkten Weg zur Touristeninformation im Rathaus. Dort besorgen wir uns Informationsmaterial und einen Stadtplan mit einem empfohlenen Rundgang vorbei an allen Sehenswürdigkeiten der Stadt. 


310 Rathaus mit Touristeninformation in Kaysersberg


311 Place Jean Ittel mit dem Brunnen des Kaisers Konstantin in Kaysersber 

Wir laufen den Rundweg vom Osten der Stadt bis in den Westen, zum Geburtshaus von Albert Schweitzer und durch die Altstadtgassen wieder zurück. 


312 Holzfachwerkhaus Buchele aus dem Jahr 1458 in Kaysersberg


313 Renaissancehaus in Kaysersberg


314 Haus Bohn mit geschnitztem Fachwerk in Kaysersberg


315 Kesslerturm in Kaysersberg


316 Rue des Forgerons in Kaysersberg


317 Stadtansicht mit dem Fluss La Weiss in Kaysersberg


318 Befestigte Brücke von 1514 in Kaysersberg


319 Geburtshaus von Albert Schweitzer in Kaysersberg


320 Rue du General-de-Gaulle (Grand Rue) in Kaysersberg 

Am Abend kehren wir zum Wohnmobil zurück und verbringen dort den restlichen Abend.

Tagesetappe 21:
Freitag, 13.04.2018 von Kaysersberg - Stetten
Tageskilometer: insgesamt:   223 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Alte Brennerei, Riedetsweiler Str. 5, D-88719 Stetten, GPS: 47°41'34" E09°17'53"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 9,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 9,00 €

 

Am nächsten Morgen regnet es in Strömen. Wir verbringen den Vormittag im Wohnmobil und schreiben unseren Reisebericht. Gegen Mittag hört es auf zu regnen und wir entschließen uns weiterzufahren. Der Wetterbericht zeigt nur in der Region um den Bodensee schönes Wetter. Also entscheiden wir uns, die Rückfahrt über den Bodensee fortzusetzen.

Uhldingen-Mühlhofen – den Bodensee von seiner schönsten Seite genießen  

Am Nachmittag kommen wir zunächst in Uhldingen-Mühlhofen am Bodensee an. Dort parken wir auf dem Wohnmobilstellplatz Parkplatz am See, Ehbachstraße 1, D-88690 Uhldingen-Mühlhofen (GPS: N47°43’30 E09°14‘11“). Dort werden 21 Parkplätze für Wohnmobile angeboten. Eine Infrastruktur ist nicht vorhanden. Neben dem Parkplatz befindet sich das Reptilienhaus. Dort sind Toiletten vorhanden, deren Benutzung jedoch 0,50 Euro kostet. Der Stellplatz kosten pro Nacht 10,00 Euro und am Tag noch einmal 6,00 Euro. Das ist uns zu teuer für einen Stellplatz ohne jegliche Einrichtung. Deshalb lösen wir nur einen Parkschein für eine Stunde und laufen kurz zum Bodensee um uns dort ein wenig umzusehen. Der Parkplatz ist für die Besichtigung der Pfahlbauten und des Reptilienhauses gut geeignet.


321 Wohnmobilstellplatz in Uhldingen-Mühlhofen


322 Hafen in Uhldingen-Mühlhofen


323 Blick auf Pfahlbaumuseum in Uhldingen-Mühlhofen


324 Uferpromenade in Uhldingen-Mühlhofen 

Meersburg – das hübsche Bodenseestädtchen mit der ältesten bewohnten Burg Deutschlands 

Danach fahren wir weiter nach Meersburg. In Meersburg befinden sich drei Wohnmobilstellplätze: Almendweg Parkplatz 1, Almendweg Parkplatz 2 und Reisemobilstellplatz Ergeten. Diese Stellplätze sind in unmittelbarer Nachbarschaft. Der Stellplatz Ergeten, Deisendorfer Straße hat 38 Stellplätze eine Ver- und Entsorgung, eine WC-Anlage sowie Stromversorgung und liegt direkt neben einem Supermarkt. Der Stellplatz Almendweg Parkplatz 1 hat ebenfalls eine Ver- und Entsorgung, eine WC-Anlage und Stromversorgung. Es sind 10 Stellplätze vorhanden. Der Stellplatz Almendweg Parkplatz 2 hat 25 Stellplätze und keinerlei Infrastruktur.  Bei unserer Ankunft sind nur noch auf dem Stellplatz Almendweg Parkplatz 2 freie Plätze vorhanden. Wir kennen die Stellplätze und die Stadt Meersburg bereits aus früheren Aufenthalten und haben darüber bereits in unseren  Reisberichten über die „Wohnmobilreise vom Bodensee über Südtirol durch die Dolomiten ins Veneto“ und „Wohnmobilreise Allgäu – Bodensee“ ausführlich berichtet. 

Stetten – eine Reblandschaft oberhalb des Bodenseeufers mit besonderem Reiz und weitem Blick auf das einmalige Alpenpanorama 

In unserer Navigation sehen wir einen Wohnmobilstellplatz in dem Ort Stetten. Stetten liegt zwischen Meersburg und Hagnau und wir waren noch nicht auf diesem Stellplatz. Deshalb fahren wir dorthin und übernachten auf dem  Wohnmobilstellplatz „Alte Brennerei“, Riedetsweiler Str. 5, D-88719 Stetten, GPS: 47°41'34" E09°17'53". Der Wohnmobilstellplatz hat 20 Stellplätze, eine Ver- und Entsorgung sowie eine Stromversorgung und befindet sich bei einem Gasthof. 


325 Wohnmobilstellplatz in Stetten 

Wir verbringen den Abend vor und in unserem Wohnmobil. 

Tagesetappe 22:
Samstag, 14.04.2018 von Stetten nach Bad Wörishofen
Tageskilometer: insgesamt:   157 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Therme Bad Wörishofen, Thermenallee 1, 86825 Bad Wörishofen, www.therme-badweorishofen.de, GPS: N48°01'20" E010°35'24"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 9,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 9,00 €

 

Heute Morgen scheint die Sonne und es ist ein wunderbarer Tag. Nach dem Frühstück laufen wir von Stetten durch die Weinberge und Obstgärten über den Höhenweg, vorbei am Rebhäuschen zum Rebgut Haltnau und die Uferpromenade entlang bis zum Seglerhafen Meersburg. Von dort durch die Weinberge vorbei am Wetterkreuz zurück nach Stetten. Wir haben unterwegs eine wunderbare Sicht über den Bodensee bis nach Konstanz und zu den Schweizer Bergen. Wir können sogar den Säntis erkennen.


326 Rebhäuschen am Bodensee in der Nähe von Stetten


327 Rebgut Haltnau am Bodensee in der Nähe von Stetten


328 Blick über den Bodensee in der Nähe von Stetten


329 Blick auf die Weinberge am Bodensee in der Nähe von Stetten


330 Blick vom Wetterkreuz am Bodensee in der Nähe von Stetten nach Meersburg


331 Blick vom Wetterkreuz am Bodensee zum Berg Säntis in der Schweiz 

Gegen Mittag sind wir wieder am Wohnmobil und setzen unsere Heimreise fort. Wir fahren vorbei an Hagnau, Immenstaad, Friedrichhafen bis nach Wasserburg. Dort parken wir am Straßenrand an einem Parkstreifen und laufen von dort in den Ort. Wir essen zu Mittag und sehen uns noch ein wenig in Wasserburg um. 


332 Wasserburg am Bodensee 

Danach fahren wir weiter bis Lindau. Gerne wären wir in Lindau auf dem Campingplatz Zech noch eine Nacht stehen geblieben, jedoch sind der Campingplatz und der Wohnmobilstellplatz vor dem Campingplatz voll belegt. 

Bad Wörishofen - Auf den Spuren von Pfarrer Sebastian Kneipp

Deshalb fahren wir weiter über die A96 bis Memmingen und überlegen uns unterwegs, noch einen Zwischenstopp für eine Nacht in Bad Wörishofen einzulegen. Am späten Nachmittag kommen wir auf dem Wohnmobilstellplatz Therme Bad Wörishofen, Thermenallee 1, 86825 Bad Wörishofen, www.therme-badweorishofen.de, GPS: N48°01'20" E010°35'24" an. Der Stellplatz ist voll belegt, aber wir können auf einem Ausweichplatz unser Wohnmobil parken.


333 Wohnmobilstellplatz an der Therme in Bad Wörishofen

Wir kennen Bad Wörishofen bereits aus früheren Reisen und haben in unseren Reiseberichten über die „Wohnmobilreise und Taichi am Bodensee und im Allgäu“ und "Wohnmobilreise südlicher Gardasee, Toskana und Maremma" berichtet. 

Nach unserer Ankunft laufen wir die ca. 2 km den Fußweg von der Therme am Waldrand entlang in den Kurpark von Bad Wörishofen. Hier blühen bereits viele Osterglocken, Narzissen, Tulpen, Schlüsselblumen und Hyazinthen sowie sogar eine Schachbrettblume. Durch den Kurpark laufen wir dann weiter in den Ort und die Kneippstraße entlang, wo sehr schöne Blumenbeete übersät mit Frühlingsblühern ein buntes Bild abgeben. Entlang des Mühlbaches laufen wir wieder zurück zum Wohnmobil. Dieser Spaziergang durch den Kurpark und den Ort Bad Wörishofen war ein Hochgenuss für den Körper und die Seele.  


334 Kurpark in Bad Wörishofen


335 Kurpark in Bad Wörishofen


336 Schachbrettblume im Kurpark in Bad Wörishofen


337 Blumenbeete in der Kneippstraße in Bad Wörishofen 

Den Abend verbringen wir wieder im Wohnmobil.

Tagesetappe 23:
Sonntag, 15.04.2018 von Bad Wörishofen nach Rednitzhembach
Tageskilometer: insgesamt: 182 km 

Nach dem Frühstück setzen wir unsere Heimreise fort und sind am Mittag wieder zu Hause in Rednitzhembach. 

Wir wollten dem schlechten Wetter in Deutschland entfliehen. Leider müssen wir feststellen, dass auch in Südfrankreich und Nordspanien Ende März und Anfang April das Wetter nicht wesentlich besser sondern tageweise eher schlechter ist als in Mittelfranken. Die Temperaturen sind sehr kühl, es ist immer wieder unbeständig und regnerisch und sehr windig und stürmisch. Das schlechte Wetter hat unsere tollen Reiseerlebnisse ein wenig überschattet. Deshalb würden wir die Reise künftig erst Ende April oder Anfang Mai beginnen.

 Die Reiseziele in Südfrankreich haben uns auch bei dieser Reise wieder beeindruckt und sind ein Erlebnis. Ganz neu war für uns die Region Costa Brava und Katalonien. Unsere Reiseziele durch drei Jahrtausende waren übersät mit fantastischen Eindrücke, Naturerlebnissen, historischen Stätten und alten Städten und Dörfern mit vielen Besonderheiten. 

Wir werden auf jeden Fall Spanien wieder besuchen.  

Reiseübersicht:    
Anfahrt und Frankreich   
Frankreich     
Tagesetappe nach: Tagesetappe nach:
1 Baume-les-Dames 3 Palavas-les-Flots
2 Tournon-sur-Rhone   Bouzigues am Bassin de Thau
  Cornas   Agde
  Bagnols sur Ceze  4 Gruissan-Port
  Castillon du Gard   Leucate-Plage
    5 Argeles-sur-Mer
       
Reiseübersicht:    
Spanien     
Rundreise Spanien    
Tagesetappe nach: Tagesetappe nach:
6 Cadaques 10 Pals
7 Roses   Begur
  Castello d'Empuries   Sa Tuna
  Sant Pere Pescador   Far de Sant Sebastia
8 Empuries-l'Escala   Cap Roig
9 L'Escala 11 Platja d‘Aro
  Ullastret 12 Tossa de Mar
  Peratallada 13 Blanes
    14 Girona
       
Reiseübersicht:    
Rückfahrt  Frankreich und Deutschland 
Reiseetappen:     
Frankreich  Deutschland
Tagesetappe nach: Tagesetappe nach:
  Bages    
  Sete    
15 Frontignan-Plage    
16 St. Paul-de-Varax    
17 Clerval    
    18 Bad Bellingen
19 Eguisheim    
20 Kaysersberg    
    21 Stetten
    22 Bad Wörishofen
    23 Rednitzhembach

Fahrtkostenzusammenstellung:
Fahrtkosten Diesel: 398,23 Liter 
Gesamtkosten Diesel: 501,51 €
Gesamtfahrstrecke: 3.419 km
Durchschnittskosten je Liter: 1,26 €
Durchschnittsverbrauch je 100 km:  11,58   Liter 

Übernachtungskostenzusammenstellung:
Anzahl Übernachtungen: 27 
Gesamtkosten Übernachtungen: 418,81 €
Durchschnittskosten je Übernachtung: 15,51 €
Nebenkosten insgesamt: 63,00 € 
Gesamtkosten: 983,32 €
Durchschnittskosten je Übernachtung: 36,42 €

Copyright © 2018
Helmut Dammer und Hildegard Löffler-Dammer, Rednitzhembach

Zusätzliche Informationen