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Wohnmobilreise nach Griechenland, Albanien, Montenegro und Kroatien

Zu Beginn:
Albanien war das Partnerland auf der diesjährigen CMT in Stuttgart. Dort wurden wir auf das Land und seine interessante Kultur, seine historische Vergangenheit sowie seine Sehenswürdigkeiten aufmerksam. Wir wollen das Land kennenlernen. „Einfach durch die Ferne trotten. Ungeplante und unplanbare Erlebnisse, kein Reiseführer hält so etwas bereit. Es ist nur Nase, Bauch und Herz entscheidend. Es kann auch mal in eine unattraktive Sackgasse führen. Aber man kann es erst wissen, wenn man dort gewesen ist.“ Dieses Zitat aus der Zeitschrift „Explorer“ machen wir zu unserem Motto und bereisen das für uns unbekannte Albanien. Dass wir dabei auch durch die Länder, Griechenland, Montenegro und Kroatien reisen, gestaltet die geplante Wohnmobilreise noch interessanter und bereichert unsere Reiseerlebnisse.

Reisebeschreibung:
Reisebeginn: Freitag 12.05.2017  
Reiseende: Samstag 10.06.2017
Übernachtungen: 28
Gefahrene Kilometer: 3.507 km

Literaturempfehlung:
- Band 1 Womo-Reihe „Mit dem Wohnmobil nach Griechenland“, ISBN 978-3-86903-015-9, 19,90 Euro
- Band 75 Womo-Reihe „Mit dem Wohnmobil nach Albanien“, ISBN 978-3-86903-751-6, 19,90 Euro
- Campingführer Camping.info, Kroatien, Albanien, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Slowenien, ISBN 978-3950431704, 11,00 Euro
- Straßenkarte Nordgriechenland, Nakas Road Cartography, Maßstab: 1:200 000, ISBN 978-960-448-958-9, 8,60 Euro
- Straßenkarte Albanien, Freytag & Berndt, Maßstab: 1:400 000, ISBN 978-3-7079-0578-6,
- Camping Card ACSI 2016, 15,95, www.campingcard.com

Reiseübersicht: Reiseetappen:    
    Anfahrt Griechenland - Albanien 
Anfahrt: Griechenland Albanien
Tagesetappe nach: Tagesetappe nach: Tagesetappe nach:
1 Klausen  4 Igoumenitsa 7 Ksamil/Albanien
2 Senigallia   Drepano Beach   Butrint
3 Fähre Ancona 5 Parga/Lichnos   Saranda
      Sarakiniko   "Blaues Auge"
    6 Paraskevi 8 Gjirokaster/Albanien
      Sagiada 9 Berat/Albanien
          Kavaje
        10 Bushat/Barbullush/ Albanien
          Velipoja
        11 Shkodra/Albanien
Reiseübersicht: Reiseetappen:     
    Montenegro - Kroatien - Österreich
Montenegro Kroatien Österreich
Tagesetappe nach: Tagesetappe nach: Tagesetappe nach:
12 Ulcinj/Monte-negro 15 Kupari-Mlini/Kroatien 19/ 20 Ptuj/Slowenien Leutschach/ Österreich
13 Stari Bar/Montenegro   Dubrovnik     
  Budva 16 Ston/Kroatien     
14 Bijela/Montenegro   Makarska    
  Perast 17 Stobrec/Kroatien  
  Prcanj   Split    
  Kotor 18 Biograd na Moru/Kroatien    
           
Reiseübersicht: Rückfahrt:    
Tagesetappe nach:        
21 Passau/ Deutschland        
  Lalling/ Deutschland      
22 Rednitzhembach        


Reiseroute Anfahrt

Tagesetappe 1:
Freitag, 12.05.2017 von Rednitzhembach nach Klausen
Tageskilometer: insgesamt: 415 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Parkplatz im Gewerbegebiet südlich von Brixen, I-39042 Brixen/Bressanone, Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 0,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine

Klausen – ein Künstlerstädtchen mit viel Charme und typischem südtiroler Kleinstadtflair

Wir beginnen unsere Reise am Freitagnachmittag. Das erste Reiseziel ist Klausen. Dieses Ziel haben wir gewählt, weil wir nicht mehr in Brixen mit unserem Wohnmobil übernachten können, da wir auf unserer letzten Wohnmobilreise auf der Rückfahrt einen Strafzettel auf dem Parkplatz in Brixen erhalten haben. Auf unsere Anfrage und Beschwerde beim Bürgermeister der Stadt Brixen und dem Polizeipräsidenten haben wir bisher keine Begründung für das Vorgehen erhalten. Wir suchen uns deshalb einen Übernachtungsplatz und parken in einem Gewerbegebiet in der Nähe von Klausen. Für die Einfahrt zum Wohnmobilstellplatz ist es bereits zu spät am Abend.   


01 Parkplatz im Gewerbegebiet von Klausen 

Klausen hat einen Wohnmobilstellplatz, der zum Campingplatz Gamp, Griesbruck 10, I-39034 Klausen, gehört. Der Wohnmobilstellplatz verfügt über ca. 20 Stellplätze auf Schotter, eine Versorgungs- und Entsorgungseinrichtung sowie Stromversorgung und ist auch für große Wohnmobile geeignet. Vom Stellplatz in die historische Altstadt von Klausen sind es nur wenige Gehminuten. Der Wohnmobilstellplatz gehört zum Campingplatz Gamp. Die Zufahrt ist mit einer automatischen Schrankenanlage gesichert. 

Nachdem Brixen als Reiseziel für Wohnmobile über 3,5 Tonnen nicht mehr möglich ist, wollen wir das schöne Städtchen Klausen, das wir aus früheren Aufenthalten bereits kennen, wieder einmal besuchen.

Über Klausen haben wir bereits in unserem Reisebericht über die Wohnmobilreise nach Oberitalien und zur Lagune von Venedig im Herbst, in unserem Reisebericht über die Wohnmobilreise über Südtirol zum Gardasee nach Oberitalien im Frühling und in unserem Reisebericht Wohnmobilreise südlicher Gardasee, Toskana und Maremma, sowie im Reisebericht über die Wohnmobilreise nach Südtirol zum Wandern in den Dolomiten ausführlich berichtet. 

Klausen ist ein Künstlerstädtchen mit viel Charme und typischem südtiroler Kleinstadtflair. Es zählt zu den schönsten Altstädten Italiens. Oberhalb von Klausen liegt die geschichtsträchtige Klosteranlage Säben, auch die Akropolis Tirols genannt, die zu den ältesten Tiroler Wallfahrtsorten zählt. Von der Altstadt aus führt ein Weg zunächst zur Burg Branzoll und weiter auf den Säbener Burgberg. 

Tagesetappe 2:
Samstag, 13.05.2017 von Klausen – Senigallia
Tageskilometer: insgesamt: 501 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Wohnmobilstellplatz: Area di Sosta Camper, Via Podesti, I-60019 Senigallia, GPS: N43°42'18" E13°14'14"  
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 10,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 10,00 €

Am nächsten Morgen parken wir unser Wohnmobil auf dem ortsnahen Parkplatz an der Marktstraße vor dem nördlichen Stadttor zur Altstadt in Klausen. Dort kann man gegen eine geringe Parkgebühr tagsüber parken. Von dort laufen wir in wenigen Minuten in die Altstadt und kaufen dort einige Lebensmittel ein und sehen uns in der Altstadt noch ein wenig um. Danach setzen wir unsere Fahrt fort.

Senigallia – eine Stadt an der Adria und ein Seebad in der italienischen Provinz Ancona mit einem 13 km langen feinsandigen Strand

Wir fahren die Brennerautobahn bis Verona, dann weiter über die A1 bis Bologna und die A14 bis kurz vor Ancona. Zunächst wollen wir auf einem Wohnmobilstellplatz in Fano, Viale Kennedy, I-61032 Fano, GPS: N43°50‘44“ E13°00‘39“ die Nacht verbringen. Als wir dort ankommen ist der Platz voll belegt, überwiegend mit fahrendem Volk, das offensichtlich dort seit längerem lebt.

Der nächste Wohnmobilstellplatz in der Nähe von Ancona befindet sich in Senigallia, Via Francesco Podesti 234, I-60019 Senigallia. Der Wohnmobilstellplatz verfügt über 35 Stellplätze, Ver- und Entsorgung, aber keine Stromversorgung. Zum kilometerlangen Badestrand von Senigallia sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Der Stellplatz ist auch für große Wohnmobile sehr gut geeignet, allerdings durch die vorbeiführende Straße und die nahe Hauptbahnlinie zwischen Ancona und Verona sehr laut.


02 Wohnmobilstellplatz in Senigallia

Nach unserer Ankunft laufen wir die wenigen Meter zum Meer und unternehmen noch einen Strandspaziergang.


03 Strand von Senigallia am Abend

Tagesetappe 3:
Sonntag, 14.05.2017 von Senegalia – Fähre Ancona
Tageskilometer: insgesamt: 31 km
Übernachtung: auf Fähre: Cruise Olympia Minoan Lines
Kosten: Fährpreis Camping an Bord 336,20Euro
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 336,20 Euro

Am Morgen gehen wir am Strand entlang joggen und duschen danach im Wohnmobil.


04 Strand von Senigallia am Morgen

Gegen Mittag fahren wir nach Ancona zum Parkplatz vom Fährhafen. Dort erledigen wir alle Formalitäten für die Überfahrt nach Igoumenitsa in Griechenland. Am Nachmittag müssen wir uns mit dem Wohnmobil zwei Stunden vor Überfahrtbeginn auf Gate 13 einfinden und auf die Fähre warten.


05 Blick von Gate 13 auf die Altstadt von Ancona


06 Warten auf die Fähre auf Gate 13


07 Die Fähre kommt im Fährhafen von Ancona an

Zu unserer großen Überraschung ist die ankommende Fähre überwiegend mit großen LKW belegt und das Entladen dauert mehrere Stunden. Die Auffahrt auf die Fähre verzögert sich um eine weitere Stunde. Auch bei unserer Überfahrt ist die Fähre überwiegend nur mit LKW belegt. Auch haben wir den Eindruck, dass es beim Be- und Entladen der Fähre ziemlich chaotisch zugeht. Das Ticket zum Preis von 311 Euro (Rabatt für ADAC-Mitgliedschaft bereits berücksichtigt) für die Überfahrt haben wir über ein Reisebüro zu Hause gebucht. Wir haben ein Ticket für Camping an Board bei der Fährlinie Minoan Lines gebucht. Der Aufenthalt im Wohnmobil ist jedoch bei der Überfahrt nicht gestattet. Stattdessen wird eine 2-Bett-Innenkabine mit Dusche und WC für die Nacht zur Verfügung gestellt. Für Abendessen und Frühstück an Bord wird ein Rabatt von 30 % gewährt.


08 Blick zurück nach Ancona am Abend beim Ablegen der Fähre


09 2-Bett-Innenkabine auf der Fähre


10 Sonnenuntergang auf Deck der Fähre

Wohnmobilreise durch Nordgriechenland


Griechenland
Tagesetappe nach:
4 Igoumenitsa
  Drepano Beach
5 Parga/Lichnos
  Sarakiniko
6 Paraskevi
  Sagiada


Reiseroute Griechenland

Tagesetappe 4:
Montag, 15.05.2017 von Fähre Ancona nach Igoumenitsa
Tageskilometer: insgesamt: 11 km
Übernachtung: auf dem Campingplatz: Camping Drepanos, Drepanos Beach, GR-46100 Igoumenitsa, GPS:N20.22116700 E39.51022200,
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 17,00 Euro (ACSI)
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 17,00 Euro

Mit Verspätung kommen wir in Igoumenitsa um 12.30 Uhr an und warten wieder etwa eine Stunde, bis wir von der Fähre fahren können. Endlich kann der Wohnmobilurlaub mit dem eigentlichen Ziel Griechenland, Albanien, Montenegro beginnen.


11 Fahrt mit der Fähre an der Küste von Albanien entlang


12 Blick auf Ksamil in Albanien von der Fähre aus

Drepano Beach – an einer Sandzunge gelegener toller Sandstrand entlang einer Eukalyptusallee

Unser erstes Ziel in Griechenland ist der Campingplatz Camping Drepanos, Drepanos Beach, GR-46100 Igoumenitsa, GPS:N20.22116700 E39.51022200. Der Campingplatz befindet sich nur wenige Kilometer nördlich von Igoumenitsa und liegt direkt an einem langen Sandstrand. Nach unserer Ankunft essen wir im Restaurant des Campingplatzes sehr gut und preiswert zu Mittag.


13 Stellplatz auf dem Campingplatz Drepanos


14 Sitzgruppe am Strand vor dem Restaurant am Campingplatz

Nach einem kurzen Mittagsschlaf unternehmen wir einen ausgiebigen Strandspaziergang und gehen im bereits warmen Meerwasser schwimmen. Das schöne Wetter und der Strand begeistern uns. Auf dem Campingplatz treffen wir Wohnmobilfahrer aus unserem Heimatort. So klein ist die Welt!


15 Strand am Campingplatz Drespanos


16 Strand am Campingplatz Drespanos


17 Strand am Campingplatz Drespanos


18 Brackwasser gegenüber vom Strand im Hinterland

Wir verbringen den restlichen Tag und den Abend vor unserem Wohnmobil und freuen uns auf die nachfolgenden Erlebnisse.

Tagesetappe 5:
Dienstag, 16.05.2017 von Igoumenitsa nach Parga/Lichnos
Tageskilometer: insgesamt: 55 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Enjoy Lichnos, GR-48060 Parga/Lichnos, GPS: N39°17'01" E20!25'59",
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 19,00 Euro (ACSI)
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 19,00 Euro

Am nächsten Morgen ist der Himmel bedeckt und für Mittag ist Regen und Gewitter angesagt. Wir nützen das noch warme Wetter am Vormittag und gehen nach dem Frühstück ins wunderbare Meerwasser zum Schwimmen. Heute Morgen gehört uns das Meer alleine. Das ist ein tolles Gefühl, wie auf einer einsamen Insel am Meer.

Am Vortag hat uns ein in Deutschland lebender Grieche von der schönen Küste südlich von Igoumenitsa erzählt und empfohlen, unbedingt den Ort Parga und die Strände zwischen Parga und Igoumenitsa zu besuchen. Deshalb planen wir unsere Reise kurzfristig um und fahren gegen Mittag nicht sofort nach Norden, sondern ca. 50 km nach Süden in den Ort Parga.

Parga – ein Ort wie aus dem Bilderbuch mit smaragdgrünem Wasser, eingerahmt von immergrünen Hügeln

Bei der Weiterfahrt fängt es zu regnen an. Zunächst parken wir am Ortsanfang von Parga seitlich der Straße, kaufen in einem Supermarkt noch einiges ein und laufen danach die wenigen Meter zum Hafen von Parga.


19 Parken seitlich der Straße in Parga

Leider ist das Wetter sehr schlecht und es regnet zwischenzeitlich mehr. Deshalb verschieben wir unsere Stadtbesichtigung auf den nächsten Tag und gehen in einem Restaurant in Parga essen.


20 Bucht von Parga mit Badestrand


21 Blick auf die Altstadt von Parga im Regen

Danach fahren wir zum Campingplatz Enjoy Lichnos, GR-48060 Parga/Lichnos, GPS: N39°17'01" E20!25'59", der sich ca. 3 km südlich von Parga in einer der schönsten Buchten Griechenlands befindet. Wir können unser Wohnmobil direkt oberhalb des tollen Sandstrandes auf dem Campingplatz abstellen. Leider hindert uns das schlechte Wetter daran, den Strand und das Meer ausgiebig zu genießen.


22 Stellplatz auf dem Campingplatz Enjoy Lichnos


23 Blick vom Wohnmobil auf den Strand am Campingplatz Enjoy Lichnos


24 Strand am Campingplatz Enjoy Lichnos


25 Strand am Campingplatz Enjoy Lichnos

Wir verbringen den Nachmittag im Wohnmobil und schreiben unseren Reisebericht. Zwischenzeitlich hat der Regen aufgehört. Am Abend gehen wir über den Kiesstrand am Meer entlang spazieren und machen noch eine Runde Taijiquan am Strand. Wir genießen die Abendstimmung am wunderbaren Strand vor dem Campingplatz.

Tagesetappe 6:
Mittwoch, 17.05.2017 von Parga/Lichnos nach Paraskevi
Tageskilometer: insgesamt: 37 km
Übernachtung: auf Wohnmobilbadeplatz: Paraskevi, GPS: N39°23'10.0" E20°16'28.0"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine

Am nächsten Morgen ist das Wetter wieder besser und es lässt sich vereinzelt bereits wieder die Sonne blicken. Nach dem Frühstück gehen wir im Meer schwimmen. Das Meerwasser ist erfrischend.


26 Blick von der Zeltwiese auf den Strand auf dem Campingplatz Enjoy Lichnos


27 Strand am Morgen auf dem Campingplatz Enjoy Lichnos


28 Strand am Morgen auf dem Campingplatz Enjoy Lichnos

Wir fahren weiter und wollen die im Wohnmobilführer genannten Badebuchten zwischen Parga und Igoumenitsa anfahren. Zuvor gehen wir bei schönem, sonnigem Wetter in Parga bummeln und sehen uns die Stadt etwas näher an. Wir laufen entlang der Hafenpromenade, durch die engen Altstadtgassen, vorbei an vielen kleinen Geschäften und gehen danach Mittagessen. Das kleine Lokal in der Zufahrtstraße zum Hafen wirbt mit griechischen Gerichten und bietet köstliche Gyrosgerichte sehr preiswert und in hervorragender Qualität.


29 Blick auf die Altstadt von Parga am Morgen


30 Wohnhaus am Hafen in Parga


31 Blick vom Hafen in Parga auf die vorgelagerte Insel


32 Altstadtgasse in Parga

Sarakiniko – der Badestrand mit dem besten und saubersten Meerwaser zwischen Igoumenitsa und Preveza

Nach dem Mittagessen fahren wir weiter zum Wohnmobilbadeplatz Sarakiniko, GPS: N39°17'11.5" E20°20'23.0". Eine Infrastruktur zur Ver- und Entsorgung von Wohnmobilen ist auf dem Badeplatz nicht vorhanden. Nach Absprache mit den Lokalbesitzern ist eine Übernachtung in der Vor- und Nachsaison möglich. Die Zufahrt dorthin ist schmal, kurvenreich und sehr eng und steil. Insbesondere der letzte Teil der Zufahrt ist mit einem normalen oder großen und langem Wohnmobil nur eingeschränkt befahrbar. Hier bewährt sich unser Allradwohnmobil.

Auf dem Parkplatz werden wir vom Besitzer des angrenzenden Strandlokals Alex‘s Bar,  Sarakiniko Beach Parga, angesprochen und eingeladen sein Lokal zu besuchen. Dort sind bereits einige Besucher aus Deutschland mit Allradmobilen. Wir gehen mit ihm und lernen interessante Weltenbummler aus der Allradszene kennen. Wir tauschen unsere Erfahrungen über Reiseziele und Erlebnisse aus und verbringen an dem wunderbaren Strand im Lokal einen sehr interessanten Nachmittag.


33 Parkplatz am Strand von Sarakiniko


34 Strand von Sarakiniko


35 Strand von Sarakiniko


36 Zufahrt zum Strand von Sarakiniko

Gerne wären wir noch geblieben, um den wunderbaren Strand und das beste und sauberste Meerwasser zwischen Igoumenitsa und Preveza zu genießen. Doch wir haben noch einige Ziele vor uns und fahren deshalb weiter.

Paraskevi – sehr schön und ruhig gelegen mit einem mediterranen Strand

Unser nächstes Ziel ist der Wohnmobilbadeplatz Paraskevi, GPS: N39°23'10.0" E20°16'28.0". Auch hier ist auf dem Parkplatz keinerlei Infrastruktur für Wohnmobile vorhanden. Wir fragen den Besitzer der angrenzenden Strandbar, ob wir mit unserem Wohnmobil hier die Nacht über stehen dürfen und erhalten die Antwort, dass dies gestattet ist.


37 Parkplatz in Paraskevi


38 Strand in Paraskevi


39 Strand in Paraskevi


40 Strand in Paraskevi


41 Strandlokal in Paraskevi

Bei einem Glas Wein in der Strandbar lassen wir die einzigartige Stimmung von Meer, Küste und Strand auf uns wirken. Den restlichen Abend verbringen wir im Wohnmobil. In der Dämmerung werden wir auf dem Parkplatz von drei ausgewachsenen Wildschweinen besucht.


42 Blick vom Wohnmobil auf den Strand in Paraskevi am Abend


43 Sonnenuntergang am Strand in Paraskevi

Wohnmobilreise durch Albanien

Albanien
Tagesetappe nach:
7 Ksamil/Albanien
  Butrint
  Saranda
  "Blaues Auge"
8 Gjirokaster/Albanien
9 Berat/Albanien
  Kavaje
10 Bushat/Barbullush/ Albanien
  Velipoja
11 Shkodra/Albanien


Reiseroute Albanien Teil 1                               Reiseroute Albanien Teil 2

Tagesetappe 7:
Donnerstag, 18.05.2017 von Paraskevi/Griechenland nach Ksamil/Albanien
Tageskilometer: insgesamt: 105 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Sunset Camping Ksamil, Road Eqerem Cabej, AL-9706 Ksamil, GPS: N39,7794 E20,00694
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 20,00 €
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 20,00 €

Am nächsten Morgen gehen wir nach dem Frühstück im glasklaren Meerwasser schwimmen. Nach dieser wunderbaren Erfrischung kaufen wir in der Strandbar Nisaki noch einen Espresso und ein Eis und setzen danach unsere Reise fort.


44 Badebucht vor der Strandbar Nisaki in Paraskevi am Morgen

Das nächste Ziel sind die im Wohnmobilführer beschriebenen Badeplätze in der Nähe des Orts Sagiada. Außerdem wird im Wohnmobilführer empfohlen, in einem der Fischrestaurants im Hafen von Sagiada essen zu gehen, da dort hervorragende Fischmenüs angeboten werden.


45 Hafen von Sagiada mit Fischrestaurants

Gegen Mittag treffen wir im Hafen von Sagiada ein und gehen dort in einem der Fischlokale Mittagessen. Anschließend fahren wir zu dem wenige Meter entfernt befindlichen Fangobadeplatz Sagiada, GPS: N39°37'36.5" E20°10'45.2", an. Dort kann man zwar mit dem Wohnmobil direkt am Meer stehen, jedoch ist die Fangobadeanlage verlassen und in verwahrlostem Zustand und eine Infrastruktur für Wohnmobile ist nicht vorhanden.


46 Fangobadeplatz in der Nähe von Sagiada

Hier wollen wir nicht bleiben und fahren weiter zum im Wohnmobilführer genannten Badeplatz Sagiada, GPS: N39°38'03.5" E20°10'16.2". Auch dieser Badeplatz befindet sich nur wenige Kilometer weiter Richtung Albanien und man kann dort direkt am Meer mit dem Wohnmobil stehen. Es gibt jedoch keinerlei Infrastruktur außer einer Stranddusche und Mülleimern.  


47 Wohnmobilbadeplatz in der Nähe von Sagiada

Kurz entschlossen setzen wir unsere Reise fort und fahren weiter nach Albanien. Die Grenzformalitäten werden ohne Probleme und schnell erledigt und die Grenzbeamten sind außerordentlich freundlich und entgegenkommend. Wir können innerhalb weniger Minuten die Grenze von Griechenland nach Albanien passieren.

Wir fahren vom Grenzübergang in Richtung Mursi, nahe dem Ort Xarre über die SH98 Richtung Pllake und kurz vor Sarande über die SH81 nach Ksamil. Dadurch sparen wir uns die Fähre bei Buttrint über den Lago Buttrinti, die einen sehr schlechten Ruf hat. Die Straße ist in einem sehr guten Zustand und es ist ein Genuss, die tolle Berglandschaft Albaniens zu durchfahren. Immer wieder werden wir von Ziegen- und Schafherden sowie von freilaufenden Kühen begleitet. Wir haben eine wunderbare Sicht über den Lago Buttrinti bis zum Ionischen Meer.


48 Berglandschaft in Albanien auf der Fahrt von der Grenze von Griechenland nach Ksamil in Albanien


49 Berglandschaft in Albanien auf der Fahrt von der Grenze von Griechenland nach Ksamil in Albanien


50 Blick auf die Stadt Ksamil

Ksamil – ein aufstrebender Touristenort im Süden Albaniens am Ufer des Ionischen Meers mit blauem Wasser wie in der Karibik

Am späten Nachmittag kommen wir an unserem nächsten Reiseziel dem Wohnmobilstellplatz Sunset Camping Ksamil, Road Eqerem Cabej, AL-9706 Ksamil, GPS: N39,7794 E20,00694 an. Der Wohnmobilstellplatz liegt sehr schön am Beginn der Stadt Ksamil über dem Meer und ist einfach ausgestattet. Er verfügt über zwei WC und zwei Duschen sowie Ver- und Entsorgung für Wohnmobile und Stromversorgung.


51 Stellplatz auf dem Wohnmobilstellplatz Sunset Camping Ksamil


52 Badestrand vor dem Wohnmobilstellplatz Sunset Camping Ksamil


53 Badebucht vor dem Wohnmobilstellplatz Sunset Camping Ksamil


54 Sonnenuntergang auf dem Wohnmobilstellplatz Sunset Camping Ksamil

Wir verbringen den restlichen Tag auf dem Wohnmobilstellplatz und am Strand und den Abend im Wohnmobil.

Butrint – eine beeindruckende Reise durch die Geschichtsepochen

Wir wollen noch einen weiteren Tag hier in Ksamil bleiben und gehen am Morgen nach dem Frühstück im Meer schwimmen. Danach holen wir die Fahrräder vom Heckträger und fahren in die ca. 8 km entfernte antike Hafenstadt Butrint. Butrint ist im Jahr 1992 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden.  Die Verbannten der gefallen Stadt Troja gründeten Butrint. Bereits im 4. Jahrhundert vor Christus wurde um den alten Wohnort eine Schutzmauer gebaut und die Stadt wurde Kulturzentrum. Butrint war ein wichtiger Hafen und Handelszentrum der adriatischen Hauptseewege.


55 Blick über den Nationalpark Butrint zum Ionischen Meer


56 Kanal zum Butrintsee mit der Fähre


57 Fähre über den Kanal in Butrint

Bevor wir uns die antiken Monumente ansehen, schauen wir dem Übersetzen der Fähre von Butrint zum anderen Kanalufer nach Vrine zu. Danach gehen wir an die Kasse zum Nationalpark Butrint und kaufen dort die Eintrittskarten für zwei Personen zum Preis von 1400 Lek (ca. 10 Euro). Wir laufen im Nationalpark den Rundweg durch die antike Stadt vorbei am antiken Theater, der Taufkapelle, der großen Basilika und durch das Löwentor auf die venezianische Burg.


58 Venezianischer Turm in der antiken Stadt Butrint


59 Blick von der antiken Stadt Butrint auf den Kanal


60 Antikes Theater mit dem Heiligtum des Gottes Askelpios in der antiken Stadt Butrint


61 Heiligtum des Gottes Asklepios in der antiken Stadt Butrint


62 Römisches Thermalbad in der antiken Stadt Butrint


63 Taufkapelle mit dem Mosaikboden in der antiken Stadt Butrint


64 Stadttor in der antiken Stadt Butrint


65 Blick vom Stadttor auf den Butrintsee


66 Große Basilika in der antiken Stadt Butrint


67 Löwentor in der antiken Stadt Butrint


68 Venezianische Burg in der antiken Stadt Butrint

Anschließend radeln wir zurück zum Wohnmobilstellplatz und verbringen dort unseren Mittag. Nach dem Mittagsschlaf fahren wir mit unseren E-Bikes die Küstenpromenade von Ksamil entlang und sehen uns in den vielen einsamen Buchten ein wenig um und essen im Standlokal Beachbar Rilinda ein sehr gutes Eis.


69 Badebucht in Ksamil


70 Blick vom Lokal Rilinda auf die Badebucht in Ksamil


71 Bucht von Ksamil mit vorgelagerten kleinen Inseln

Danach fahren wir durch die Innenstadt wieder zum Campingplatz zurück. Auf der Rückfahrt kommen wir am Campingplatz Albania Lagjia Baxho, AL-9706 Ksamil, GPS: N39.77865 E20.00573, vorbei. Die Zufahrt führt über holprige Schotterpisten durch ein Wohngebiet. Der Campingplatz ist sehr klein und nur für kleine, maximal 6 m lange Wohnmobile geeignet. Eine Wendemöglichkeit besteht nicht.  

Den restlichen Tag verbringen wir bei wunderbarem Sonnenschein vor unserem Wohnmobil. Am Abend schreiben wir im Wohnmobil an unserem Reisebericht.

Tagesetappe 8:
Samstag, 20.05.2017 von Ksamil/Albanien nach Gjirokaster/Albanien
Tageskilometer: insgesamt: 76 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Rruga Gjirokaster-Valare, AL-6013 Topullaraj, Gjirokaster, GPS: N40.10127 E20.15084, (www.campinggjirokaster.com)
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 30,00 €
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 30,00 €

Saranda – die Stadt mit dem griechisch-antiken Stammbaum und einer amphitheatralische Lage rund um die Bucht

Am Morgen gehen wir wieder im Meer schwimmen und fahren danach weiter. Unser Weg führt uns über die SH81 nach Saranda. Wir wollen Saranda besichtigen, stellen jedoch nach einer kleinen Stadtrundfahrt mit dem Wohnmobil fest, dass es in Innenstadtnähe keiner Parkmöglichkeiten gibt. Saranda ist ein Küstenort mit griechisch-antikem Stammbaum, schönen Badebuchten und weist nur wenige historische Überreste auf. Saranda ist ein kaum bekanntes Badeparadies in Albanien. Wir fahren, ohne die Stadt näher zu besichtigen, weiter, da wir nirgends parken können.

Das „Blaue Auge“ – ein Quell-Phänomen in den Albanischen Bergen umgeben von dschungelartiger Natur 

Unsere Fahrt geht über die SH99 bis Muzine und von dort zweigt der Weg ab nach Bistrica, Syri i Kalter. Unser Ziel ist das „Blaue Auge“ wo sich ein Wohnmobilstellplatz befindet. Für die Zufahrt bezahlen wir 200 Lek (1,50 Euro). Die nicht befestigte Zufahrt windet sich eng um Hügelwände und hat viele Schlaglöcher und wird bei Gegenverkehr problematisch.


72 Zufahrt zum „Blauen Auge“

Der Wohnmobilstellplatz S-1 Bistrica, Syri i Kalter, GPS: N39°55'23.2" E20°11'30.2" hat Platz für zwei Wohnmobile und bei dem Restaurant nebenan kann der Toilettentrakt benutzt werden.


73 Parkplatz am „Blauen Auge“ in der Nähe des Wohnmobilstellplatzes

Wir parken unser Wohnmobil am Straßenrand am Wendehammer und laufen die wenigen Meter zu dem Quell-Phänomen, welches das zuerst tiefblau, dann türkis und zum Schluss grünlich schimmernde Wasser senkrecht mit einem gewaltigen Strom in einem Waldteich sammelt und dann als reißender Fluss ins Tal fließt. Wir schauen von der Beobachtungsplattform direkt in das Quellloch. Ringsum breitet sich dschungelartig die Natur aus und bietet einen großen Reichtum an Pflanzen und Tieren.  


74 Waldteich mit Quelle am „Blauen Auge“


75 Waldteich mit Quelle am „Blauen Auge“


76 Quell-Phänomen am „Blauen Auge“


77 Dschungelartige Natur am „Blauen Auge“


78 Wildbach am „Blauen Auge“

Gjirokaster – die Stadt der Steine, eines der drei UNESCO Weltkulturerbe in Albanien

Nach einem kleinen Spaziergang trinken wir in einem der beiden Restaurants noch einen Espresso und fahren dann weiter über die SH4 nach Gjirokaster. Unterwegs, etwa 3 km südlich vor der Altstadt von Gjirokaster, treffen wir auf die Bogenbrücke über den Drino.


79 Bogenbrücke über den Drino

Ein paar Kilometer weiter parken wir auf dem Wohnmobilstellplatz Gjirokaster Viroi-Stausee, GPS: N40°06’10.9“ E20°07’23.6“ direkt am Lokal Viroi. Der Wohnmobilstellplatz hat keinerlei Infrastruktur und man parkt am Weg entlang. Wir gehen im Restaurant Viroi ausgezeichnet und preiswert Essen. Das Lokal Viroi war gut von Einheimischen besucht und ist sehr zu empfehlen. 


80 Viroi Stausee bei Gjirokaster


81 Restaurant Viroi bei Gjirokaster


82 Parkplatz bzw. Wohnmobilstellplatz am Viroi Stausee bei Gjirokaster


83 Interessantes Beförderungsmittel in Albanien

Nach dem Mittagessen fahren wir zum Campingplatz Rruga Gjirokaster-Valare, AL-6013 Topullaraj, Gjirokaster, GPS: N40.10127 E20.15084, (www.campinggjirokaster.com). Der Campingplatz liegt inmitten einer wunderbaren Landschaft im Tal des Flusses Drino und umgeben von Weinbergen. Der Campingplatz hat 20 Stellplätze mit Strom und einem Sanitärgebäude. Wein und Raki gibt es aus eigener Herstellung und der Campingplatz ist sehr zu empfehlen. Er wird sehr gut geführt und ist außerordentlich gepflegt und sauber. Es gibt ein kleines Restaurant am Platz, wo man sehr gut essen kann. Der Campingplatz ist ein Geheimtipp und wir fühlen uns hier sehr wohl.Nach einem Begrüßungsbier und einem kleinen Imbiss auf Kosten des Hauses laden wir unsere Fahrräder vom Heckträger ab und fahren die ca. 2 km bis in die Altstadt von Gjirokaster.


84 Stellplatz auf dem Campingplatz Rruga Gjirokaster-Valare


85 Restaurand auf dem Campingplatz Rruga Gjirokaster-Valare

Von der Hauptstraße führt eine neu gebaute Serpentinenstraße bis zum Beginn der historischen Altstadt. Durch die engen und steilen Gassen führt ein sehr steiler Kopfsteinpflasterweg bis zur mächtigen Festung. 


86 Blick zur historischen Altstadt mit Festung von Gjirokaster


87 Blick zur historischen Altstadt von Gjirokaster


88 Kopfsteinpflasterweg zur Festung von Gjirokaster

Gjirokaster wurde 1336 n. Chr. erstmals erwähnt. Nach einem Türkeneinfall traten alle Familien schnell zum Islam über. Die Stadt lag an Fernhandelsrouten und die handwerklichen Produkte machten die Familien damals sehr reich. Unter der Hoxha-Zeit verarmten die Eigentümer der großen Häuser und die historische Bausubstanz ist sehr stark verkommen.


89 Historische Bausubstanz in der Altstadt von Gjirokaster

Gegen ein geringes Eintrittsgeld von 200 Lek (ca. 1,50 Euro) pro Person kann man die Festung besichtigen. Wir laufen in der Festung durch die Kasematten und Galerien mit mächtigen Quadratsäulen, vorbei an seltsamen Kriegsgroßgeräten aus dem 2. Weltkrieg. Im Außenbereich der Festung haben wir eine grandiose Sicht über die Stadt und die umgebende Landschaft. Ein Teil des Außenbereichs wird gerade für eine statt findende Kulturveranstaltung genutzt.


90 Galerien mit Quadratsäulen in der Festung von Gjirokaster


91 Bogengang in der Festung von Gjirokaster


92 Kriegsgroßgerät in der Festung von Gjirokaster


93 Außenbereich mit Kasematten in der Festung von Gjirokaster


94 Außenbereich mit Blick auf die Neustadt in der Festung von Gjirokaster


95 Außenbereich in der Festung von Gjirokaster


96 Außenbereich in der Festung von Gjirokaster


97 Festivalgelände in der Festung von Gjirokaster


98 Blick auf die historische Altstadt von der Festung von Gjirokaster


99 Uhrenturm in der Festung von Gjirokaster


100 Blick über das Drinotal von der Festung von Gjirokaster

Nach der Besichtigung der Festung laufen wir durch die Altstadt mit den kleinen Geschäften mit handwerklichen Kunstgewerbe und Touristenshops. Wir werden vor einem kleinen Imbiss-Geschäft in deutscher Sprache von der Eigentümerin angesprochen. Sie bietet sich an, auf unsere Fahrräder aufzupassen, bis wir die Altstadt besichtigt haben. Sie erzählt uns, dass sie sich die deutsche Sprache selbst mit einem Programm im Internet angeeignet hatte. Wir stellen fest, dass wir hier sehr willkommen sind und von vielen Leuten freundlich mit einem Lächeln begrüßt werden. Die Freude ist groß, auch wenn man nur eine Kleinigkeit kauft. 


101 Altstadtgasse  mit kleinen kunsthandwerklichen Geschäften in Gjirokaster


102 Altstadtgasse unterhalb der Festung von Gjirokaster

Wir radeln nach unserer Besichtigungstour wieder zurück zum Campingplatz und setzen uns in das kleine Lokal am Campingplatz. Dort trinken wir eine Flasche des hervorragenden selbst produzierten biologischen Rotweins und essen noch eine hervorragend zubereitete Kleinigkeit zu Abend. Wir empfehlen bei einem Aufenthalt auf dem Campingplatz unbedingt die Gastronomie in Anspruch zu nehmen und den hervorragenden Rotwein zu probieren.

Am nächsten Morgen regnet es in Strömen und einige Gewitter ziehen im Talkessel umher. Wir verbringen den Vormittag im Wohnmobil und schreiben an unserem Reisebericht. Am Mittag gehen wir in das Restaurant am Campingplatz vorzüglich essen. Wir essen ein extra für uns traditionell gekochtes Mittagsmenü. Den restlichen Nachmittag und Abend verbringen wir bei Regen im Wohnmobil. 

Tagesetappe 9:
Montag, 22.05.2017 von Gjirokaster/Albanien nach Berat/Albanien
Tageskilometer: insgesamt: 16 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Berat Caravan Camping, Ura Vajgurore, Al-5007 Berat, GPS: N40.77849 E19.85778
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten:  30,00 Euro
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 30,00 Euro

Am nächsten Morgen geht es weiter. Wir kaufen noch in Gjirokaster Obst und Kuchen ein und fahren dann über die SH4 nach Fier. Von dort wollen wir die 7 km hinter Fier liegende Ausgrabungsstätte Apolonia besuchen. Wir verlassen uns für die die Zufahrt auf unsere Navigation und müssen feststellen, dass die Zufahrt nach Apolonia in Fier wegen einer Baustelle gesperrt ist. Eine Umleitung ist nicht beschildert. Da wir in einem Wohngebiet in Fier mit engen Straßen und sehr niedrig hängenden Stromleitungen umherirren, entscheiden wir, das Vorhaben Apolonia zu besichtigen, aufzugeben. Wir geben in unsere Navigation den Campingplatz bei der Stadt Berat ein. Unsere Navigation führt uns weiter durch enge Wohn- und Seitenstraßen, bis wir plötzlich vor einem Eisenbahntunnel stehen. Die Durchfahrtshöhe des Tunnels ist für unser Wohnmobil nicht ausreichend. Wir müssen auf der engen, einspurigen Straße mit unserem Wohnmobil wenden. Kurz vor dem Tunnel beginnt links ein Feldweg. Auf dem Feldweg liegen viel Unrat und bauschuttähnliche Steine. Um wenden zu können, müssen wir in den Feldweg einbiegen. Beim Befahren des Weges sinken wir mit der rechten Seite des Wohnmobils bis zur Achse ein. Ein Weiterfahren, weder vor noch zurück, ist nicht mehr möglich. Das Allradmobil wühlt sich bei jeder Bewegung nur noch tiefer in den morastigen Untergrund. Wir versuchen Steinbrocken unter die Räder unseres Wohnmobils zu legen um den Untergrund zu stabilisieren und rückwärts aus der problematischen Situation herauszufahren. Am Vortag hat es den ganzen Tag über heftig geregnet und deshalb ist der Untergrund morastig. Wir kommen uns vor, als wären wir im Moor. Auch mit der Schaufel können wir uns nicht aus der misslichen Lage befreien. Ein halbwüchsiger Junge, der gerade kleine Gänse hütet, versucht uns zu helfen, holt von zu Hause eine Hacke und wir versuchen damit, uns freizuschaufeln. Auch dieser Versuch missglückt und wir graben uns noch tiefer mit den Rädern ein.


103 Unser Wohnmobil festgefahren im Morast

Uns wird klar, dass wir ohne weitere Hilfe nicht mehr mit dem Wohnmobil aus dem Morast kommen. Ein junger Albaner, der gerade vorbeiläuft, sieht unsere Not und ruft seine Brüder zur Hilfe. Einer seiner Brüder kommt mit einem großen Traktor und Seilwinde. Mit vereinter Kraft zieht uns der Traktor an der Anhängerkupplung aus dem Morast und wir sind mit unserem Wohnmobil wieder fahrbereit. Das Wohnmobil ist im Bereich der Räder, der Radkästen und im Unterboden vollständig mit Morastbatzen verspritzt. Wir wollen uns für die Hilfe bei den jungen albanischen Männern bedanken und bieten ihnen einen Geldschein an. Sie geben uns zu verstehen, dass wir als Gast in Albanien willkommen sind und sie uns gerne und von Herzen helfen. Sie geben uns mit Gesten zu verstehen, dass sie uns sehr schätzen und auf keinen Fall von uns eine Entlohnung annehmen wollen. Sie erklären uns noch, wie wir weiterfahren müssen, verabschieden sich von uns und wünschen uns noch einen guten Aufenthalt in Albanien.  

Der halbwüchsige Junge bleibt noch in unserer Nähe. Als Gänsehirt kommt er bestimmt aus ärmlichen Verhältnissen. Wir stecken ihm einen Geldschein zu und bedanken uns für seine Hilfe. Er freut und bedankt sich und springt sofort nach Hause. Wir sind dankbar und überglücklich, dass man uns so hilfsbereit aus der Klemme geholfen hat. Wieder stellen wir fest, dass die Bevölkerung in Albanien freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit ist.

Auf der Weiterfahrt kommen wir an einem Betrieb vorbei, wo zwei Männer Autos mit der Hand und mit Hilfe eines Hochdruckreinigers über einer Grube waschen. Wir zeigen ihnen unser verdrecktes Wohnmobil und sie sind gerne bereit, dieses wieder in einen sauberen Zustand zu bringen. Nach einer halben Stunde glänzt unser Wohnmobil wieder wie neu und ist komplett von oben und unten gewaschen.

Wir setzen unsere Reise fort und fahren die SH73 von Fier nach Berat zum Campingplatz Berat Caravan Camping, Ura Vajgurore, Al-5007 Berat, GPS: N40.77849 E19.85778.  Der Campingplatz liegt etwa 13 km vor Berat und ist sehr gepflegt und hat alle Einrichtungen eines Campingplatzes sowie ein Restaurant. Von hier aus kann man mit dem öffentlichen Bus für 100 Lek pro Person bis Berat fahren. 


104 Stellplatz auf Campingplatz Berat

Den restlichen Nachmittag und den Abend verbringen wir entspannt auf dem Campingplatz. Am Abend gehen wir im Restaurant noch eine Kleinigkeit essen und einen sehr guten hausgemachten Wein trinken.     

Berat – die Stadt der tausend Fenster

Am nächsten Morgen fahren wir nach dem Frühstück mit unseren E-Bikes in die 13 km entfernte Stadt Berat. Berat besteht aus drei historischen Stadtteilen: Mangalem, der Burg und Gorica. Wir fahren mit den E-Bikes vorbei am Busbahnhof und durch die Rruga Antipatrea bis zum Stadtteil Mangalem und begeben uns auf die Brücke über den Fluß Semanit. Von dort haben wir einen tollen Blick auf die „Stadt der tausend Fenster“ im Stadtteil Mangalem.


105 Stadtteil Mangalem in Berat – Stadt der tausend Fenster

Entgegengesetzt liegt der Stadtteil Gorica. Auch dieser Stadtteil kann von der Brücke aus gut gesehen werden.


106 Stadtteil Gorica in Berat

Anschließend laufen wir die Fußgängerzone entlang am Park an der Bulevardi Republika. Dort befindet sich auch das Tourismusbüro, welches jedoch geschlossen ist.


107 Bulevardi Republika in Berat

Wir fahren weiter die steile Kopfsteinpflasterstraße Rruga Mihal Komnena hinauf bis vor den Eingang zur Burg. Dort lösen wir Eintrittskarten für den dritten historischen Teil von Berat, die Burg von Berat, zum Preis von 100 Lek pro Person (ca. 0,75 Euro). Ein Fremdenführer, der gut Deutsch spricht, bietet sich an, uns zum Preis von 10 Euro durch die Gassen der historischen Burg zu führen. Wir wollen die Burg auf eigene Faust erkunden und lehnen sein Angebot ab.

Wir laufen in der Burg den Hauptweg bis zum Aussichtspunkt auf das Tal des Flusses Semanit und den Stadtteil Gorica. Auf den Weg zum Aussichtspunkt besichtigen wir eine Orthodoxe Kirche. Dann gehen wir weiter zur Akropolis und zur Dreifaltigkeits-Kirche, die sich unterhalb der Akropolis befindet. Anschließend gehen wir wieder zurück Richtung Eingang und essen im ersten Restaurant nach dem Eingang in der Burg, der Bar-Restaurant Onufri,  vorzüglich und preiswert zu Mittag.


108 Blick auf den Eingang der Burg in Berat


109 Gasse in der Burg in Berat


110 Historisches Wohnhaus in der Burg in Berat


111 Haus mit der orthodoxen Kirche in der Burg in Berat


112 Blick durch die Burgmauer auf den Bulevardi Republika von der Burg in Berat


113 Blick auf das Tal der Stadt Berat von der Burg in Berat


114 Blick auf den Stadtteil Gorica von der Burg in Berat


115 Akropolis in der Burg in Berat


116 Dreifaltigkeitskirche unterhalb der Akropolis in Burg in Berat


117 Blick vom Restaurant zum Eingang in der Burg in Berat

Nach dem Mittagessen gehen wir zu unseren E-Bikes zurück und wollen die Straße Rruga Muzak Topia links von der Burg ins Tal fahren. Dabei fällt uns der Blick auf das Lokal Taverna „Lazaro“ und ein Schild, das auf einen Wohnmobilstellplatz aufmerksam macht. Im selben Augenblick spricht uns jemand in deutscher Sprache an. Der Besitzer des Restaurants lädt uns ein, den Wohnmobilstellplatz Taverna „Lazaro“, Castle of Berat, Al-5007 Berat, (GPS: N40.711382 E19.946827) Tel. +355 696514633, zu besichtigen. Der Wohnmobilstellplatz befindet sich auf einem Plateau neben dem Restaurant, hat ca. 7 Stellplätze, Wasserversorgung, Strom, WC und Dusche. Außerdem ist ein kleiner Zeltplatz auf dem Areal vorhanden. Der Blick vom Stellplatz auf Berat ist gewaltig. Außerdem bietet das Restaurant zu angemessenen Preisen Touristenmenüs an. Dieser Wohnmobilstellplatz direkt neben der Burg ist für die Besichtigung von Berat ein Geheimtipp. Schade, dass wir den Stellplatz jetzt erst entdeckt haben, da auch der Stellplatz bisher in keinem Führer gelistet ist. Der Besitzer spricht perfekt die deutsche Sprache, war bereits als Fußballtrainer in Deutschland tätig und hat seine Ausbildung zum Fußballtrainer in Malente absolviert. Wir freuen uns über diesen  interessanten Kontakt und geben die Wohnmobilstellplatzadresse gerne an unsere Leser weiter. Wir würden uns freuen, wenn der eine oder andere Albanienreisende diesen zentralen Stellplatz in Berat besuchen würde. 


118 Wohnmobilstellplatz Taverna „Lazaro“ in Berat


119 Wohnmobilstellplatz Taverna „Lazaro“ in Berat


120 Eingang zum Restaurant Taverna „Lazaro“ in Berat


121 Restaurant Taverna „Lazaro“ in Berat


122 Zeltwiese beim Wohnmobilstellplatz Taverna „Lazaro“ in Berat


122a Menüe in der Taverna "Lazaro" in Berat

Am Nachmittag fahren wir mit unseren E-Bikes von Berat zum Campingplatz zurück und verbringen den restlichen Tag bei unserem Wohnmobil.

Tagesetappe 10:
Dienstag, 23.05.2017 von Berat/Albanien nach Bushat/Barbullush/Albanien
Tageskilometer: insgesamt: 202 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Albania, Llagjia Dedaj, Al-4022 Bushat/Barbullush/Albanien, GPS: N41.92413 E19.54149
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 12,00 Euro
Nebenkosten:  Strom 2,00 Euro
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 14,00 Euro

Am Morgen des nächsten Tages fahren wir nach dem Frühstück von Berat über die SH4 nach Kavaje zum Camping Pa emer, Syney - Karpen 3, Al-2501 Kavaje, GPS: N41.18101 E19.47691. Wir haben uns vorgestellt, dass wir dort noch ein oder zwei Strandtage am Meer verbringen können. Die Zufahrt von Kavaje zum Campingplatz Pa emer von mehreren Kilometern ist mit Schlaglöchern übersät und wir können nur im Schritttempo fahren.


123 Zufahrtstraße zum Campingplatz Pa emer in Kavaje

Als wir ankommen, stellen wir fest, dass es für unser 3,50 m hohes Wohnmobil keinen Stellplatz gibt. Weder ist die Zufahrt für unser Wohnmobil geeignet noch können wir auf dem Campingplatz irgendeinen Platz anfahren. Die Plätze sind sehr eng und schmal parzelliert. Außerdem ist das Meer am Campingplatz schmutzig und der Strand ist mit Seegras übersät.  Die Campingplatzanlage ist zwar schön geplant und macht einen interessanten Eindruck, aber vom Platzangebot und von der Lage am Meer für uns nicht ansprechend. Wir bleiben nicht und fahren den schlechten Weg wieder zurück bis kurz vor Kavaje.


124 Campingplatzeinfahrt zum Campingplatz Pa emer in Kavaje


125 Strand am Campingplatz Pa emer in Kavaje


126 Steg vom Campingplatz zu einer künstlich angelegten Insel am Campingplatz Pa emer in Kavaje


127 Stellplätze auf dem Campingplatz Pa emer in Kavaje

In Kavaje entdecken wir ein Restaurant und gehen dort gut und preiswert zu Mittag essen. Nach dem Mittagessen fahren wir weiter und unsere Navigation spielt uns wieder mal einen Streich und möchte uns an einer Stelle auf die Autobahn lotsen, wo es keine Auffahrt zur Autobahn gibt. Wir landen an einem Schrottplatz in einer Sackgasse und müssen auf der engen einspurigen Straße unser Wohnmobil wenden. In der ganzen Stadt finden wir nicht einen Wegweiser, der uns die Richtung zur Autobahn zeigen könnte.

Nach dem Wendemanöver halten uns mehrere junge Männer auf und einer davon spricht uns in deutscher Sprache an. Er fragt uns, wo wir hin möchten und bietet an, mit seinem PKW voraus zu fahren, um uns den richtigen Weg zur Auffahrt auf die Autobahn Richtung Tirana zu zeigen. Kurz vor der Auffahrt hält er an, zeigt uns seine Gesundheitskarte aus Deutschland und erzählt uns, dass er in Nordrheinwestfalen wohnt und derzeit seinen Heimaturlaub in Albanien verbringt. Bis zur Auffahrt auf die Autobahn hätte uns das Navigationsgerät noch zweimal in eine falsche Richtung geschickt. Wir bedanken uns bei den jungen Männern und sind wiederholt von der Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen in Albanien beeindruckt.

Nach weiteren zwei Stunden Autofahrt auf gut ausgebauten Straßen kommen wir kurz vor Shkodra an unserem heutigen Ziel, dem Campingplatz Albania, Llagjia Dedaj, Al-4022 Bushat/Barbullush/Albanien, GPS: N41.92413 E19.54149 an. Der Campingplatz hat eine sehr gute Infrastruktur, ein schönes Schwimmbad und ein ganz liebevoll und ansprechend eingerichtetes, gemütliches Restaurant. Wir parken unser Wohnmobil auf einer grünen Rasenfläche inmitten von einigen holländischen Wohnmobilfahrern. Der Campingplatz wird sehr gut von einer holländischen Familie geleitet.


128 Stellplatz auf dem Campingplatz Albania in Bushat/Barbullush


129 Restaurant auf dem Campingplatz Albania in Bushat/Barbullush


130 Restaurant auf dem Campingplatz Albania in Bushat/Barbullush

Wir verbringen den restlichen Tag auf dem Campingplatz und lassen am Abend das tolle Ambiente des gemütlichen Restaurants bei einem Glas Wein auf uns wirken.

Tagesetappe 11:
Donnerstag, 25.05.2017 von Bushat/Barbullush/Albanien nach Shkodra/Albanien  
Tageskilometer: insgesamt: 103 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Camping Legjenda, Road Agron 1, Al-4001 Shkodra, GPS: N42°02'35.88" E19°29'19.32"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 15,00 Euro
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 15,00 Euro

Shkodra – eine der ältesten Städte in Albanien, am Ufer des Sees Skutari gelegen  

Am nächsten Morgen haben wir Regen. Wir fahren trotzdem weiter und wollen die Stadt Shkodra besichtigen. Vom Campingplatz haben wir eine Kopie des Innenstadtplanes mitbekommen zur besseren Orientierung. Wir versuchen mit dem Wohnmobil in Innenstadtnähe von Shkodra zu parken und fahren bis zur Ruga fedih Dzdari und haben Glück, weil wir dort am Straßenrand einen freien Parkplatz bekommen. Wir sind uns zuerst nicht sicher, ob wir hier parken dürfen. Als wir aussteigen, wird wie so oft, von zwei Männern unser Wohnmobil bewundert. Wir kommen mit den beiden Männern in englischer Sprache ins Gespräch. Sie erklären uns, dass hier das Parken des Wohnmobils problemlos möglich ist. Auch zeigen sie uns an unserem Kartenausschnitt, wie wir schnellstmöglich zu Fuß in die Innenstadt von Shkodra gelangen können.


131 Parkplatz entlang der Straße in Shkodra

Wir laufen die Rruga Qemal Dracini und Rruga Europa entlang und sehen dort eine Vielfalt von Straßenhändlern, kleinen basarähnlichen Geschäften aller Art, Handwerksbetrieben und kleinen Restaurants und Cafés.  


132 Kleines Schuhgeschäft in Shkodra


133 Marktähnlicher Bazar in Shkodra


134 Marktähnlicher Bazar in Shkodra


135 Bekleidungsgeschäft in Shkodra


136 Geschäft für Fahrradzubehör in Shkodra

Dann laufen wir weiter zum Hauptplatz Sheshi Demokracia, besichtigen dort die neue Moschee, das Stadttheater und gehen dann weiter zur Rruga Kol Idromeno, wo wir in einem kleinen Lokal zu Mittag essen. In der Zwischenzeit regnet es kräftig und wir laufen den gleichen Weg zurück zum Wohnmobil. Unterwegs trinken wir noch in einer kleinen Bar einen Kaffee und kaufen uns in einer Pasticceria ein Stück selbst gebackene Torte.


137 Neue Moschee in Shkodra


138 Stadttheater in Shkodra


139 Rruga Kol Idromeno, das neue Shkodra


140 Historisches Kraftfahrzeug in Shkodra


141 Kaffeebar in Shkodra


142 Kleines Ladengeschäft gegenüber unseres Parkplatzes in Shkodra

Es hört nicht auf zu regnen. Wir fahren trotzdem zum in unserem Reiseführer ausgewiesenen Wohnmobilbadeplatz Baks am Meer Restaurant Ibiza, GPS: N41°51'20.0" E19°28'12.6". Auf dem Weg dorthin kommen wir bei vielen kleinen Bauernhöfen mit  unterschiedlichsten Tieren vorbei. 


143 Hausschwein am Straßenrand bei Baks


144 Schafherde in einer Einzäunung bei Baks


145 Ziegen im Stall bei Baks


146 Pferdefuhrwerk bei Baks

Leider ist der Betrieb am Strand noch nicht geöffnet und auch die Parkplätze sind noch versperrt. Wir parken unser Wohnmobil am Straßenrand, laufen zu Fuß an den Strand und machen ein paar Fotos im strömenden Regen.


147 Parkplatz am Straßenrand beim Restaurant Ibiza in Baks 


148 Restaurant Ibiza in Baks


149 Strand am Restaurant Ibiza in Baks


150 Strand am Restaurant Ibiza in Baks


151 Lagunenlandschaft hinter dem Restaurant Ibiza in Baks

Wir unternehmen noch einen weiteren Versuch und fahren zum ca. 20 km entfernten am Meer liegenden Camping Velipoja, Camping Ura Vilunit, GPS: N41°51'48.4" E19°26'31.8". Auf dem Weg dorthin kommen wir an einer Vielzahl von Hotels vorbei, die alle noch nicht geöffnet haben. Wir kommen uns vor als würden wir durch eine Geisterlandschaft fahren und können uns nicht vorstellen, hier einen Urlaub zu verbringen.

Die Saison hat hier noch nicht begonnen. Wir fahren wieder zurück nach Shkodra auf den stadtnahen Campingplatz Camping Legjenda, Road Agron 1, Al-4001 Shkodra, GPS: N42°02'35.88" E19°29'19.32".

Zwischenzeitlich stürmt und regnet es so stark, dass wir nicht einmal aus dem Wohnmobil aussteigen können, um uns anzumelden. Der Campingplatz hat ein Schwimmbad und eine gute Infrastruktur sowie ein vorzügliches Restaurant. Wir warten ab, bis der Regen und der Sturm etwas nachlassen, melden uns an und gehen im Restaurant vorzüglich zum Abendessen. Den restlichen Abend verbringen wir im Wohnmobil.


152 Stellplatz auf dem Campingplatz Legjenda in Shkodra


153 Schwimmbad auf dem Campingplatz Legjenda in Shkodra

Wohnmobilreise in Montenegro

Montenegro
Tagesetappe nach:
12 Ulcinj/Monte-negro
13 Stari Bar/Montenegro
  Budva
14 Bijela/Montenegro
  Perast
  Prcanj
  Kotor


Reiseroute Montenegro Teil 1                         Reiseroute Montenegro Teil 2

Tagesetappe 12:
Freitag, 26.05.2017 von Shkodra/Albanien nach Ulcinj/Montenegro
Tageskilometer: insgesamt: 42 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Miami Autocamp, MNE-85360 Ulcinj, GPS: N41.90826 E19.25046
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 14,00 Euro
Nebenkosten:  Kurtaxe 1,40 Euro
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 15,40 Euro

Ulcinj – die südlichste Stadt Montenegros mit einer osmanischen Vergangenheit

Am nächsten Morgen hat es aufgehört zu regnen, aber zwischendurch gibt es immer wieder noch ein paar Regentropfen. Wir wollen unsere Reise fortsetzen, verlassen nun Albanien und fahren weiter nach Montenegro. An der Grenzstation in Sukobin/Muriqan stehen wir eine halbe Stunde in der Schlange. Vor dem Grenzübergang werden wir von Romas sehr stark bedrängt und angebettelt. Das ist uns sehr unangenehm. Es sind nur wenige Autos vor uns und die Abfertigung geht trotzdem sehr schleppend voran.

Nachdem wir den Grenzübergang ohne weitere Probleme passiert haben, fahren wir zu unserem nächsten Ziel, dem Campingplatz Miami Autocamp, MNE-85360 Ulcinj, GPS: N41.90826 E19.25046. Der Campingplatz wird in unserem Campingführer sehr gut bewertet und liegt direkt am ca. 12 km langen und breiten Sandstrand. Es ist noch wenig Betrieb auf dem Campingplatz und wir bekommen einen Platz mit Sicht auf das Meer. Der Campingplatz ist gepflegt und sehr sauber. Die gute Bewertung im Campingführer ist berechtigt.


154 Stellplatz auf dem Campingplatz Miami Autocamp in Ulcinj


155 Blick vom Stellplatz auf den Strand vor dem Campingplatz Miami Autocamp in Ulcinj


156 Sonnenschirme vor dem Strandlokal des Campingplatz Miami Autocamp in Ulcinj

Außerhalb von Ulcinj beginnt der längste Sandstrand an der östlichen Adriaküste. Dazu gehört auch das FKK-Gebiet auf der Insel Ada an der Mündung des Flusses Bujana. Ulcinj wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. von den Illyren gegründet. Ulcinj hat eine sehr schöne Altstadt, die man auf jeden Fall besuchen sollte.

Nach dem Mittagessen im Wohnmobil unternehmen wir noch einen ausgiebigen Strandspaziergang.


157 Langer Strand vor dem Campingplatz Miami Autocamp in Ulcinj


158 Fischfanganlagen am Beginn des langen Sandstrandes in Ulcinj


159 Fischer auf dem Weg zur Arbeit in Ulcinj

Am Abend machen wir am Strand noch ein wenig Qigong und Taijiquan und verbringen den restlichen Abend im Wohnmobil, da es im Freien sehr kühl und ungemütlich ist. Das warme Wetter lässt weiterhin auf sich warten.  

Am nächsten Morgen scheint die Sonne und es ist merklich wärmer. Wir bleiben noch auf dem Campingplatz, um den wunderbaren Strand zu nutzen. Am Morgen machen wir einen ausgiebigen Strandspaziergang und eine kleine Joggingrunde am Strand. Danach gehen wir im warmen Meerwasser schwimmen.


160 Campingrestaurant Miami Beach am Strand vor dem Campingplatz Miami Autocamp in Ulcinj


161 Impressionen am Strand vor dem Campingplatz Miami Autocamp in Ulcinj


162 Impressionen am Strand vor dem Campingplatz Miami Autocamp in Ulcinj

Gegen Mittag fahren wir mit unseren E-Bikes vom Campingplatz in die ca. 5 km entfernte Innenstadt von Ulcinj und kommen am Restaurant Bella Vista in der Ul. H. Ali Riza Ulqinaku, MNE-85360 Ulcinj vorbei. Dort sehen wir auf die Speisekarte und werden in deutscher Sprache vom Restaurantbesitzer angesprochen. Er erklärt uns seine Speisekarte. Das Angebot ist ansprechend und preiswert, deshalb entscheiden wir uns, hier Mittag zu essen. Wir essen vorzüglichen Fisch mit Kartoffeln und Spinat und als Vorspeise einen griechischen Salat. Das Essen ist sehr gut und preiswert.  


163  Restaurant Bella Vista in Ulcinj

Nach dem Essen fahren wir mit den Rädern zum Stadtstrand und danach zum kleinen Hafen. Dort haben wir einen schönen Blick auf die Bucht und die Altstadt, die sich oberhalb des kleinen Hafens befindet.


164 Stadtstrand von Ulcinj


165 Blick auf die Burg vom kleinen Hafen in Ulcinj


166 Kleiner Hafen in Ulcinj

Wir essen noch ein Eis und fahren dann mit den Fahrrädern den Berg hinauf zum Eingang der historischen Altstadt Stari grad. Wir laufen durch die engen Gassen, vorbei an Bauruinen, die seit dem Bosnienkrieg noch nicht wieder aufgebaut sind.


167 Blick vom Eingang der Altstadt auf die Bucht in Ulcinj


168 Altstadtgasse in Stari grad in Ulcinj


169 Altstadtgasse in Stari grad in Ulcinj

In der Altstadt befinden sich einige Lokale und Hotelbetriebe. Der Restaurantbesitzer des Restaurantes Teuta, Stari grad, MNE-85360 Ulcinj, sieht uns kommen und lädt uns ein, sein Restaurant zu besichtigen. Er zeigt uns auch die Küche, wo gerade Fischspezialitäten zubereitet werden. Leider haben wir schon zu Mittag gegessen, denn das Angebot und der tolle Blick vom Restaurant über die Bucht sind überwältigend. Wir haben eine sehr nette Unterhaltung und der Restaurantchef lädt uns noch zu einem Schnaps ein. Dieses Lokal ist sowohl von der Lage, als auch vom Angebot auf der Speisekarte und vom Ambiente ein echter Geheimtipp.


170 Restaurante Teuta, Stari grad, MNE-85360 Ulcinj


171 Restaurante Teuta, Stari grad, MNE-85360 Ulcinj

Wir verlassen die Altstadt wieder und fahren mit den Rädern zurück zum Campingplatz. Unterwegs trinken wir noch einen kleinen Kaffee und kaufen Vorräte ein.

Den restlichen Nachmittag verbringen wir im Liegestuhl und am Strand bei wunderschönem Sommerwetter.


172 Abendstimmung am Strand vor dem Campingplatz Miami Autocamp in Ulcinj


173 Abendstimmung am Strand vor dem Campingplatz Miami Autocamp in Ulcinj


174 Abendstimmung am Strand vor dem Campingplatz Miami Autocamp in Ulcinj

Erst spät am Abend gehen wir ins Wohnmobil schlafen.

Tagesetappe 13:
Samstag, 27.05.2017 von Ulcinj/Montenegro nach Stari Bar/Montenegro
Tageskilometer: insgesamt: 41 km
Übernachtung: auf Campingplatz: My Olive Garden Camp Bartula, Bartula MNE-85354 Stari Bar, GPS: N42°04'56.57" E19°08'47.645"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 15,00 Euro
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 15,00 Euro

Am nächsten Morgen gehen wir noch einmal im Meer schwimmen und fahren dann weiter zu unserem nächsten Reiseziel. Wir wollen nach Bar und nach Stari Bar. In Bar parken wir am Hafen auf einem gebührenpflichtigen Parkplatz und laufen durch einen Park zum Dom. Viel mehr gibt es hier nicht zu sehen.


175 Parkplatz im Hafen von Bar


176 Blick auf den Badestrand am Hafen von Bar


177 Dom zu Bar

Nachdem wir kaum brauchbares Kartenmaterial haben, gehen wir davon aus, dass wir nicht in der Nähe von Stari Bar mit unserem großen Fernreisemobil parken können. Deshalb fahren wir zum der Stadt nächstgelegenen Campingplatz. In unserem Campingführer ist dies der Campingplatz My Olive Garden Camp Bartula, Bartula MNE-85354 Stari Bar, GPS: N42°04'56.57" E19°08'47.645".Die Campingplatzbeschilderung führt uns in einen gesperrten Weg, der sehr eng und schmal bergauf geht. Wir gehen davon aus, dass wir auf diesem Weg problemlos den Campingplatz erreichen können. Die Zufahrt wird jedoch sehr steil und noch enger, so dass wir gerade noch mit unserem Fernreisemobil hindurch kommen. Aber ein Umdrehen oder Rückwärtsfahren ist nicht möglich. Also weiter vorwärts in der Hoffnung, dass alles gut geht. Nach 1,7 km stehen wir plötzlich vor der steilen Zufahrt zum Campingplatz, die noch zu allem Übel von einem engen Tor begrenzt wird. Im Zeitlupentempo und durch Einweisung von Hildegard schaffen wir es mit unserem Fernreisemobil tatsächlich in den Campingplatz.


178 Zufahrt in den Campingplatz Bartula in Stari Bar

Allerdings stellen wir nun fest, dass es eigentlich ein Zeltplatz und kein Campingplatz ist. Auf der obersten Plattform haben wir die Möglichkeit, mit unserem Wohnmobil stehen zu bleiben und den restlichen Tag und die Nacht dort zu verbringen. Auch besteht für uns hier die Möglichkeit zum Wenden. Der Campingplatz hat eine komplette Infrastruktur mit WC, Duschen und einer eingerichteten Küche. Auch kann man sehr gut unter einem überdachten Freisitz sitzen und dort essen und trinken.  


179 Stellplatz auf dem Campingplatz Bartula in Stari Bar


180 Überdachter Freisitz auf dem Campingplatz Bartula in Stari Bar

Der Campingplatz ist bestenfalls für zwei oder drei Kastenwagen und für Zelte geeignet. Wir müssen alle anderen Wohnmobilfahrer davor warnen, diesen Platz anzufahren.

Allerdings ist die Umgebung und die Anlage des Campingplatzes ein wahres Naturerlebnis. Ringsum eingerahmt von hohen Bergen befinden sich mehrere Plateaus mit Olivenbäumen und anderen Obstbäumen. Außerdem befindet sich ein uriges Baumhaus auf dem Grundstück, worin man übernachten kann. Unterhalb des Campingplatzes, auf einem steilen Pfad bergabwärts, erreicht man einen Wildbach, der sogar für ein kurzes Bad geeignet ist. Im hinteren Teil des Baches kommt ein Wasserfall herab und bildet eine Wasserfläche in der Größe eines Swimmingpools. Dort kann man baden.


181 Sitzgruppe unter Olivenbäumen auf dem Campingplatz Bartula in Stari Bar


182 Baumhaus auf dem Campingplatz Bartula in Stari Bar


183 Blick vom Baumhaus auf die Plattformen mit Olivenbäumen der Zeltwiese auf dem Campingplatz Bartula in Stari Bar


184 Alter Olivenbaum mit Blick auf die Berge auf dem Campingplatz Bartula in Stari Bar


185 Kleiner See am Wildbach unterhalb des Campingplatzes Bartula in Stari Bar


186 Wasserfall mit Badesee am Wildbach unterhalb des Campingplatzes Bartula in Stari Bar


187 Wildbach unterhalb des Campingplatzes Bartula in Stari Bar

Vom Campingplatz aus führt ein enger Fußpfad nach Stari Bar. Die Laufzeit beträgt nach Angaben des Campingplatzbesitzers etwa eine Stunde.


188 Fußpfad vom Campingplatz nach Stari Bar

Wir sehen uns die interessante Campingplatzanlage mit Umgebung näher an und verbringen den Tag auf dem Gelände.

Tagesetappe 14:
Montag, 29.05.2017 von Stari Bar/Montenegro nach Bijela/Montenegro
Tageskilometer: insgesamt: 78 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Camping Zlokovic, Kamenari 2, MNE-85343 Bijela, GPS: N42.45713 E18.66384 
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 20,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 20,00 €

Stari Bar – heute nicht mehr als eine Ruinenstadt ist sie dennoch eine der kulturhistorisch wertvollsten Städten Montenegros 

Am nächsten Morgen fahren wir zeitig weiter und wollen noch zur kulturhistorischen Stadt Stari Bar fahren, um diese näher anzusehen. Hierfür haben wir uns im Internet den Parkplatz kurz vor der Altstadt in Stari Bar (GPS: N42.092103 E19.132844) zum Parken ausgesucht. Der Parkplatz ist groß und sehr gut anzufahren. Er ist gebührenpflichtig und kostet für ein Wohnmobil 3,00 Euro am Tag.


189 Blick von der Altstadt auf den Parkplatz in Stari Bar


190 Blick vom Parkplatz auf die Altstadt von Stari Bar

Vom Parkplatz aus ist man in wenigen Minuten am Eingang zu der historischen Altstadt. Der Besuch der historischen Altstadt kostet 2,00 Euro Eintritt pro Person. Der Zugang zur historischen Altstadt führt durch eine touristisch geprägte Gasse mit vielen kleinen Souvenirläden und Gaststätten.


191 Gassen vor der historischen Altstadt von Stari Bar


192 Zugang zur historischen Altstadt in Stari Bar

Wir laufen der Rundwegkennzeichnung entlang durch die kulturhistorisch wertvollen Ruinen und Gebäudereste und genießen die fantastische Aussicht in die Berge und bis zum Meer.


193 Rundgang durch die kulturhistorisch wertvolle Altstadt von Stari Bar


194 Rundgang durch die kulturhistorisch wertvolle Altstadt von Stari Bar


195 Rundgang durch die kulturhistorisch wertvolle Altstadt von Stari Bar


196 Rundgang durch die kulturhistorisch wertvolle Altstadt von Stari Bar


197 Rundgang durch die kulturhistorisch wertvolle Altstadt von Stari Bar


198 Rundgang durch die kulturhistorisch wertvolle Altstadt von Stari Bar


199 Rundgang durch die kulturhistorisch wertvolle Altstadt von Stari Bar


200 Rundgang durch die kulturhistorisch wertvolle Altstadt von Stari Bar

Gut zu sehen ist auch das historische Aquädukt. 


201 Blick von der historischen Altstadt von Stari Bar auf das Aquädukt


202 Blick von der historischen Altstadt von Stari Bar auf das Aquädukt

Nach der Besichtigung der Altstadt gehen wir in einem Lokal noch einen Kaffee trinken und kaufen in einigen Läden noch Gemüse, Obst und verschiedene Lebensmittel ein. Danach fahren wir weiter.

Budva – lag ursprünglich auf einer Insel die mittlerweile durch eine Sandbank mit dem Festland verbunden ist und ist zwischenzeitlich die touristische Metropole Montenegros


203 Blick von der Straße 2 Richtung Budva auf die Bucht mit der Stadt Petrovac


204 Blick von der Straße 2 Richtung Budva auf die Altstadt von Sveti Stefan

Wir fahren an der Küste entlang bis Budva. Kurz vor Budva können wir an einem freien Platz direkt am Strand parken. Dort laufen wir die Strandpromenade entlang und essen in einem Lokal zu Mittag. Der Parkplatz ist groß genug, um auch übernachten zu können.


205 Strand in der Bucht kurz vor Budva

Da es noch früh am Tag ist, fahren wir weiter und kommen kurz danach an einem Campingplatzschild vorbei. Die Beschilderung ist jedoch irreführend und wir können den Campingplatz zuerst nicht finden. Nach etwa 500 Meter sehen wir unterhalb der vierspurigen Straße den Campingplatz Camp Budva, Velji Vinogradi b.b. MNE-85310 Budva, GPS: N42.28986.E18.8465.

Nach der Stadt Budva entdecken wir eine weitere schöne Badebucht. Wir biegen kurz entschlossen von der Straße links ab und parken in der Nähe des Hotel Poseidon. Es gibt dort lediglich ein paar Strandbars und keinen Ort in der Nähe. Auch hier wäre das Gelände für eine Übernachtung mit dem Wohnmobil geeignet. Im Internet wird dieser Bereich als Jaz Campground bezeichnet (GPS: N42.284082 E18.804660) Der Strand und das Meer ist dort wunderbar und deshalb gehen wir kurzentschlossen im Meer schwimmen und in einer Strandbar einen Kaffee trinken.


206 Strand in der Bucht nach Budva neben dem Hotel Poseidon


207 Strand in der Bucht nach Budva neben dem Hotel Poseidon

Fjord der Adria – er schneidet sich wie ein skandinavischer Fjord in die dalmatinische Küste von Montenegro und war ein Schlupfwinkel für Seeräuber und Piraten, aber auch ein Handelsumschlageplatz

Danach fahren wir weiter bis zur Bucht von Kotor am Fjord der Adria. Der Fjord reicht ganze 28 km ins Inland von Montenegro hinein. Die Fähre bringt uns zum Preis von 9,00 Euro von Lepetani ans andere Ufer nach Kamenari Bijela.


208 Blick von der Fähre auf Lepetani

Dort haben wir uns den Campingplatz Camping Zlokovic, Kamenari 2, MNE-85343 Bijela, GPS: N42.45713 E18.66384 zur Übernachtung ausgesucht. Der Campingplatz verfügt über eine gute Infrastruktur, hat allerdings nur zeitweise warmes Wasser in den Duschen und ist für das was geboten wird teuer. Er liegt direkt am Fjord der Adria.


209 Stellplatz auf dem Campingplatz Zlokovic in Bijela

Den restlichen Abend verbringen wir auf dem Campingplatz und am Wohnmobil.

Am nächsten Morgen wollen wir nach dem Frühstück am Strand vor dem Campingplatz schwimmen gehen. Doch das Wasser ist wenig einladend und wir verzichten deshalb auf unser Vorhaben. Stattdessen gehen wir noch eine kleine Runde in den Ort, kaufen Obst und Gemüse ein und holen von der Bank noch Bargeld ab. Danach setzen wir unsere Reise fort.

Risan, Perast und Kotor – sind Städtchen mit einer zauberhaften Altstadt, die einen Zwischenstopp wert sind

Wir wollen mit dem Wohnmobil rund um den Fjord fahren und die im Reiseführer genannten interessanten Orte, Risan, Perast und Kotor besichtigen. Wir fahren rund um die Bucht von Kotor. In Risan können wir leider nicht parken und fahren deshalb weiter. 


210 Blick auf Risan

Am Orteingang von Perast sind Parkplätze entlang der Straße vorhanden, die auch groß genug sind für unser Wohnmobil. Wir parken ein und wollen die Stadt besichtigen. Mehrere junge Männer sprechen uns an, wo wir herkommen und ob wir auf die vorgelagerte Insel fahren wollen.


211 Blick auf die Inseln vor der Stadt Perast

Wir verneinen und sagen, wir wollen lediglich die Stadt besichtigen. Sie fragen uns, wie lange wir parken wollen. Als wir zwei Stunden Parkzeit angeben, wollen Sie von uns 10,00 Euro Parkgebühr. Nirgends ist ein Schild, dass es sich um einen gebührenpflichtigen Parkplatz handelt. Es auch in keinem anderen Auto ein Parkschein sichtbar. Nachdem wir nur einen Parkplatz belegen, weigern wir uns, für zwei Stunden 10,00 Euro Parkgebühr zu bezahlen. Daraufhin werden die jungen Männer frech und belästigen uns. Wir verlassen daraufhin den Parkplatz.

Auf der Weiterfahrt entdecken wir etwa 200 m weiter am Seitenstreifen der Straße hinter parkenden PKW noch einen freien Seitenstreifen, wo unser Wohnmobil parken kann. Von dort aus laufen wir über einen steilen Fußweg auf Treppen hinab in die Altstadt und kommen mitten auf dem Hauptplatz neben der Kirche an. Wir sehen uns im Ort um, wollen allerdings hier nicht länger bleiben, um zu Mittag zu essen. 


212 Fußweg auf Treppen hinab in die Altstadt von Perast 


213 Kirche in Perast


214 Uferpromenade in Perast

Wir kehren zum Wohnmobil zurück und fahren weiter nach Kotor. Dort ist so viel los, dass wir auf den ersten Blick keinen Parkplatz finden. Wir bedauern sehr, dass wir Kotor nicht besichtigen können. Also fahren wir weiter. Unser Ziel war es immer, am Fjord entlang zu fahren. Unsere Navigation lotst uns auf dem direkten Weg wieder in Richtung Tivat. Wir können nicht mehr wenden und fahren den Tunnel bis kurz vor Tivat. Wir bedauern sehr, dass wir das letzte Teilstück zwischen Kotor und der Autofähre nicht mehr am See entlang gefahren sind und gesehen haben.

An der Autofähre wollen wir unser Ticket kaufen, um in Richtung Kroatien zu fahren. Am Fahrkartenschalter ist heute ein anderer Angestellter als bei unserer Hinfahrt und möchte für die Fähre statt 9,00 Euro wie am Vortag heute den Preis von 12,50 Euro haben. Wir können nicht nachvollziehen, warum der Fährpreis nach persönlichem Ermessen des Fahrkartenverkäufers bezahlt werden muss. Deshalb entscheiden wir uns, nicht die Fähre zu nehmen, sondern den Fjord noch einmal mit dem Wohnmobil zu umrunden. Dabei können wir das Teilstück auf der Länge von 14 km zwischen Lepetani und Kotor auch noch kennen lernen.

Durch die Häuser von Lepetani ist die Straße sehr eng und so schmal wie eine einspurige Straße. Immer wieder müssen entgegenkommende Fahrzeuge zurücksetzen oder in eine Hofeinfahrt ausweichen, damit wir weiterfahren können. Unsere Hoffnung, dass die Straße auf der Weiterfahrt nach Kotor breiter wird, erfüllt sich leider nicht. Die gesamten 14 km sind eine einspurige Straße, teilweise begrenzt mit einer Mauer zum See oder tiefen Gräben, sehr kurvenreich, aber glücklicherweise immer wieder mit Ausweichmöglichkeiten versehen. Im Schritttempo fahren wir dieses Teilstück. Trotzdem freuen wir uns, dass wir diese Strecke fahren, denn nach unserer Meinung ist es der schönste und ursprünglichste Küstenabschnitt an der Bucht von Kotor.


215 Einspurige Straße von Lepetani nach Kotor

In Prcanj können wir an einer Kirche unser Wohnmobil am Straßenrand abstellen, ohne jemand zu behindern. Wir machen einige Fotos von dem sehr schönen Ort und gehen dort zum Mittagessen.


216 Parkplatz vor der Kirche in Prcanj


217 Uferpromenade in Prcanj


218 Uferpromenade in Prcanj


219 Uferpromenade in Prcanj

Nach dem Mittagessen fahren wir die restlichen 5 km auf der engen Straße nach Kotor. Zu unserer Freude finden wir dort sofort auf einem kostenpflichtigen bewachten Parkplatz einen Platz, wo wir unser Wohnmobil parken können.


220 Parkplatz in Kotor

Wir laufen die wenigen Meter vom Parkplatz zum Beginn der Altstadt von Kotor. Wir gehen durch das Stadttor und bummeln durch die Gassen der alten Stadt.


221 Kampanaturm mit der Zitadelle in Kotor


222 See- oder Westtor in Kotor


223 Kathedrale von St. Triphon in Kotor


224 Altstadtgasse in Kotor


225 Nordtor in Kotor


226 St. Marienkirche in Kotor


227 Platz nach dem Westtor in Kotor

Nach der Stadtbesichtigung fahren wir weiter die Küstenstraße entlang am Fjord, wieder vorbei an Perast und Risan und dann weiter bis zur Grenze nach Kroatien. Die Grenzabfertigung ist problemlos und in wenigen Minuten erledigt.

 

Wohnmobilreise durch Dalmatien in Kroatien

Kroatien
Tagesetappe nach:
15 Kupari-Mlini/Kroatien
  Dubrovnik 
16 Ston/Kroatien 
  Makarska
17 Stobrec/Kroatien
  Split
18 Biograd na Moru/Kroatien


Reiseroute Kroatien Teil 1                           Reiseroute Kroatien Teil 2

Tagesetappe 15:
Dienstag, 29.05.2017 von Bijela/Montenegro nach Kupari-Mlini/Kroatien
Tageskilometer: insgesamt: 148 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Camping Kupari, Kuparsko polje 1, HR-20207 Mlini, GPS: N42.62416 E18.18888
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 28,00 €
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 28,00 €

Wir fahren weiter und kommen am Abend an unser Ziel, den Campingplatz Camping Kupari, Kuparsko polje 1, HR-20207 Mlini, GPS: N42.62416 E18.18888. Der Campingplatz ist sehr groß und verfügt über 980 Plätze. Wir suchen uns einen Stellplatz und verbringen den restlichen Abend auf dem Campingplatz und im Wohnmobil.  


228 Stellplatz auf dem Campingplatz Kupari 

Dubrovnik – die Perle der Adria 

Am nächsten Morgen fahren wir mit dem Taxiboot vom Strand in der Nähe des Campingplatzes nach Dubrovnik. Das Taxiboot kommt im Alten Hafen von Dubrovnik an.


229 Strand in der Nähe des Campingplatzes Kupari


230 Taxiboot nach Durbrovnik

Von dort laufen wir durch das Stadttor auf den Hauptplatz und sehen uns ringsum die schönen, erhabenen Gebäude an. Wir kommen vorbei an der Cityhall, an verschiedenen Palazzi und Kirchen. Wir bummeln durch die Altstadtgassen und sehen uns in den Geschäften ein wenig um. In der Konoba Dundo Maroje, Kovacka 1, HR-20000 Dubrovnik gehen wir sehr gut essen. Dieses Lokal liegt zentral und wir können es bestens empfehlen.


231 Blick auf Dubrovnik vom Taxiboot


232 Blick vom Taxiboot auf den Hafen in Dubrovnik


233 Hauptstraße Placa in Dubrovnik


234 St. Blaise Kirche in Dubrovnik

Nach dem Mittagessen sehen wir uns weiter in Dubrovnik um und wollen am Ende der Placa auf die Stadtmauer gehen. Der Eintritt kostet doch sage und schreibe pro Person 150 Kunar (21,50 Euro). Wir finden diesen Preis unangemessen teuer und verzichten deshalb auf das Vergnügen. Auf unserem Weg kommen wir an der Sankt Ignatiuskirche vorbei, laufen weiter vorbei an der Kathedrale, dann durch die Gassen und die Treppen hinauf bis zur nördlichen Stadtmauer. Vorher gehen wir noch in der Eisdiele Dolce Vita, Naljeskoviceva 1a, HR-20000 Durbrovnik, ein vorzügliches Eis essen. Anschließend gehen wir zum Anlegeplatz des Taxibootes und fahren wieder zurück nach Kupari/Srebreno.


235 Altstadtgasse in Dubrovnik


236 Großer Onofrio’s Brunnen in Dubrovnik


237 Treppen zur St. Ignatius Kirche in Dubrovnik


238 Altstadtgasse in Dubrovnik


239 Altstadtgasse in Dubrovnik


240 Stadtmauer in Dubrovnik


241 Blick über die Stadtmauer zum Hafen in Dubrovnik

Nach der Ankunft gehen wir in Srebreno noch einen Kaffee trinken und bummeln anschließend noch durch das neue Einkaufszentrum Centar Dubrovnik. Von dort laufen wir zurück zum Campingplatz, packen unsere Badesachen ein und gehen zum nahegelegenen Strand zum Schwimmen und Sonnenbaden. Am Abend sitzen wir noch vor unserem Wohnmobil. 

Tagesetappe 16:
Donnerstag, 01.06.2017 von Kupari-Mlini/Kroatien nach Ston/Kroatien
Tageskilometer: insgesamt: 41 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Autocamp Prapratno, 20230 Ston, GPS: N42.81737 E17.67621
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 15,80 Euro
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 15,80 Euro

Am nächsten Morgen setzen wir unsere Fahrt fort und haben auf der E65 noch einmal einen herrlichen Blick auf die Altstadt Dubrovnik und die Insel Lokrum.


242 Blick auf die Altstadt von Dubrovnik


243 Blick auf die Insel Lokrum

Ston – ist das Tor zur Insel Peljesac, der Insel der Weine und der Kapitäne

Die in verschiedenen Buchten liegenden Ortsteile Veliki Ston und Mali Ston sind durch einen Berg getrennt und durch mächtige Mauern mit einem ausgeklügelten Befestigungssystem verbunden. Die massiven Steinwälle reichen über den ganzen Höhenrücken mit fast 6 km.


244 Befestigungen von Ston

Wir fahren zur Insel Peljesac und wollen in Ston einkaufen. Dort sind zwei große Parkplätze in der Ortsmitte, die wenig belegt und mit Parkuhren versehen sind. Als wir dort parken wollen und an der Parkuhr einen Parkschein lösen wollen, kommt der Parkwächter und gibt uns zu verstehen, dass wir die 6-fache Parkgebühr eines PKW bzw. Wohnmobil in Höhe von 30 Kunar (4,28 Euro) pro Stunde zu bezahlen hätten, da unser Wohnmobil ein LKW ist. Wir belegen jedoch mit unserem 7,60 m langen Wohnmobil nur einen PKW Parkplatz.

Der Parkwächter ist nicht bereit, von seiner Meinung abzuweichen und unser Fahrzeug als Wohnmobil zu akzeptieren. Deshalb fahren wir etwa 200 weiter auf einen Parkplatz außerhalb des Ortes in der Nähe der Salinen. Auf diesem Schotterparkplatz steht kein Auto und es sind auch keine Markierungen angebracht. Dort lösen wir einen Parkschein für eine Stunde in Höhe von 5 Kunar und gehen die wenigen Meter zurück in den Ort, um einzukaufen. Danach sehen wir uns den Ort noch ein wenig an. Dabei stellen wir fest, dass es außer der hohen Mauer, einer Kirche und ein paar Gaststätten weiter nichts zu sehen gibt. Der Eintritt zur hohen Mauer kostet 50 Kunar (ca. 7,20 Euro) pro Person.


245 Steinwallmauer in Ston


246 Kirche in Ston


247 Salinen in Ston

Wir verlassen Ston nach einer Stunde und fahren weiter zu unserem nächsten Ziel, dem Campingplatz Autocamp Prapratno, 20230 Ston, GPS: N42.81737 E17.67621. Der Campingplatz liegt an einem wunderbaren Strand direkt am Meer mit türkisfarbigen, kristallklaren Wasser. Wir suchen uns einen Platz mit Schatten und verbringen den restlichen Tag am Strand mit Schwimmen und Sonnenbaden und vor dem Wohnmobil. 


248 Stellplatz auf dem Autocamp Prapratno in Ston


249 Badestrand vor dem Autocamp Prapratno in Ston


250 Badestrand vor dem Autocamp Prapratno in Ston

Tagesetappe 17:
Freitag, 02.06.2017 von Ston/Kroatien nach Stobrec/Kroatien
Tageskilometer: insgesamt: 170 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Camping Stobrec Split, Sv. Lovre 6, HR-21311 Stobrec/Kroatien, GPS: N43.50393 E16.52652, www.campingsplit.com
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 42,90 Euro (ACSI)
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 42,90 Euro (ACSI)

Neretva-Delta – eine breite Mündungslandschaft des aus dem Landesinneren kommenden bosnischen Flusses Neretva

Am nächsten Morgen gehen wir nach dem Frühstück am sehr schönen Strand mit dem türkisfarbigem Meerwasser noch einmal schwimmen. Danach fahren wir weiter. Wir müssen einen Korridor des Landes Bosnien Herzegowina passieren und fahren dann am Rande des fruchtbaren Neretva-Delta entlang. Es ist von Bergen eingerahmt, von 12 Flussarmen durchzogen und ist wie ein kleiner Garden Eden. Es wachsen hier vielfältige Obst- und Gemüsesorten, die man an zahlreichen Ständen entlang der Straße einkaufen kann. Das Obst und Gemüse wächst in langen schmalen, von Wasser umgebenen Parzellen und die Menschen fahren in Nachen zu ihrer Arbeit auf den Feldern. Wir halten an einem der vielen Verkaufsstände an und kaufen Obst und Gemüse, Honig und Wein ein.

Riviera von Makarska – ein besonders eindrucksvoller Küsenabschnitt

Unser nächstes Ziel ist zunächst der Wohnmobilbadeplatz aus unserem Wohnmobilführer in Makarska, GPS: N43°17.490‘ E017°01.220‘. Dort stehen wir auf dem Parkplatz im Hafen und zahlen Parkgebühren für den Aufenthalt. Unterhalb des Parkplatzes befindet sich ein kleiner Badestrand mit Strandduschen. Wir verbringen auf dem Parkplatz im Hafen unsere Mittagspause.


251 Parkplatz im Hafen von Makarska


252 Blick vom Hafen auf Makarska


253 Badestrand neben dem Hafen in Makarska

Anschließend setzen wir die Fahrt fort bis zum Campingplatz Autocamp Sirena, Cetvrt Vrilo 10, HR-21310 Lokva Rogoznica, GPS: N43.40579 E16.777756. Der Campingplatz ist sehr schön auf Terrassen über dem Meer gelegen und hat zum Schwimmen einige kleine Badebuchten. Er liegt etwa 35 km vor Split. Der Campingplatz ist sehr gut besucht und fast bis auf den letzten Platz belegt. Wir wollen Split besichtigen und fahren deshalb weiter, obwohl uns der Campingplatz sehr gut gefällt.


254 Autocamp Sirena in Lokva Rogoznica


255 Autocamp Sirena in Lokva Rogoznica

In Omis befindet sich ein weiterer Campingplatz Camping Galeb, Vukovarska 7, HR-21310 Omis, GPS: N43.4404 E16.68085. Dieser Stellplatz ist in der Nähe der Stadt Omis und ca. 25 km von Split entfernt.

Deshalb fahren wir weiter zum Campingplatz Camping Stobrec Split, Sv. Lovre 6, HR-21311 Stobrec/Kroatien, GPS: N43.50393 E16.52652. Von hier aus wollen wir am nächsten Tag mit den Fahrrädern nach Split fahren und die Stadt besichtigen. Der Campingplatz liegt direkt am Meer, hat zwei Strandabschnitte und verfügt über mehr als 300 Stellplätze. Er ist gut ausgestattet und sehr gut besucht. Wir haben Glück und bekommen noch einen freien Stellplatz mit Blick auf den Strand.


256 Stellplatz auf  dem Campingplatz Stobrec

Am Abend unternehmen wir noch einen Spaziergang in die Altstadt von Stobrec. Wir laufen die Standpromenade entlang bis zum Hafen, die Klippen am Meer entlang, dann ein wenig durch die alten Gassen und wieder zurück zum Campingplatz.


257 Badestrand vor dem Campingplatz Stobrec


258 Hafen von Stobrec


259 Klippen am Meer in Stobrec


260 Kleine Kirche in Stobrec

Am Abend haben wir eine tolle Kulisse. Auf den Ort Podstrana auf der anderen Seite der Bucht scheint die Abendsonne glutrot. Nach Sonnenuntergang verbringen wir den restlichen Abend mit Schreiben unseres Reiseberichtes.


261 Blick vom Campingplatz Stobrec auf Pordstrana bei Sonnenuntergang

Split – die Stadt im Kaiserpalast

Am nächsten Morgen nehmen wir die E-Bikes von unserem Heckträger und fahren ca. 10 km mit dem Fahrrad nach Split. Wir fahren vom Campingplatz immer an der Küste entlang bis zu den ersten Hotels am Badestrand von Split und dann den vierspurigen Zubringer Pojisanska zum Hafen. Dort stellen wir unsere Fahrräder ab. In Split ist reger Betrieb und vor allem sind sehr viele Reisegruppen in der Stadt unterwegs.


262 Zweiradparkplatz am Hafen in Split

Wir gehen bei unserer Stadtbesichtigung zuerst durch die Porta Aenea und kommen in den Kryptoportikus, den unterirdischen Säulengang des Diokletianspalastes. Dort reihen sich vielzählige Verkaufsstände mit unterschiedlichem touristischem Angebot aneinander. Von dort aus kommen wir direkt in das Peristyl, das war zur Kaiserzeit das Palastfestibül für offizielle Termine. Der Diokletianspalast wurde als Alterssitz für den römischen Kaiser Diokletian im Jahr 295 n. Chr. errichtet.  Um diesen Kaiserpalast gründete sich die Stadt Split. Wir laufen vorbei an der Kathedrale,  durch Gassen und über Plätze zum Fischmarkt. Danach beginnt der neuere Teil von Split und wir finden in einer Seitenstraße ein Restaurant, das Bistro „Skalinada“, Varoski prilaz 4, Hr-21000 Split, wo wir sehr gut zu Mittag essen.   


263 Kryptoportikus in Split


264 Peristyl in Split


265 Turm der Kathedrale in Split


266 Eingang zur Kathedrale in Split


267 Diokletianspalast in Split


268 Altstadtgasse in Split


269 Trg brace Radic Platz in Split


270 Fischmarkt in Split

Nach dem Mittagessen gehen wir vorbei am Platz der Republik, dem Franziskanerkloster und  entlang an der Hafenpromenade. Die heiße Sonne macht uns ein wenig zu schaffen und wir gehen deshalb durch das Hafentor zurück in die Altstadtgassen. Danach gehen wir in den kleinen Park zum Denkmal von Bischof Grgur Ninski und durch die von römischen Soldaten bewachte Porta Aurea. Danach zurück durch das Peristyl und durch die Porta Argentea vorbei an der Kirche Sv. Dominik zum grünen Markt. Dort kaufen wir an verschiedenen Ständen noch Käse, Wurst, Gemüse und Obst ein.


271 Platz der Republik in Split


272 Franziskanerkloster in Split


273 Hafenpromenade in Split


274 Altstadtgasse in Split


275 Stadtmauer in Split


276 Denkmal Bischof Grgur Ninski in Split


277 Porta Aurea mit römischen Soldaten in Split


278 Kirche Sv. Dominik in Split


279 Marktstände in Split

Bevor wir heim fahren, laufen wir noch vorbei am römischen Jupitertempel und durch die Ruinen oberhalb des Kryptoportikus.  Dann gehen wir zu unseren Fahrrädern und fahren zurück zum Campingplatz. Den restlichen Tag verbringen wir mit verschiedenen Aktivitäten auf dem Campingplatz und den Abend wieder im Wohnmobil.


280 Römischer Jupitertempel in Split


281 Blick von den Ruinen oberhalb des Kryptoportikus auf die Kathedrale in Split


282 Ruinen oberhalb des Kryptoportikus in Split

Tagesetappe 18:
Sonntag, 04.06.2017 von Stobrec/Kroatien nach Biograd na Moru/Kroatien
Tageskilometer: insgesamt: 130 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Campingplatz: Camping Park Soline, Put Kumenta 16, HR-23210 Biograd na Moru, GPS: N43.92916 E15.45222
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 44,00 € (ACSI)
Nebenkosten:  inclusive
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 44,00 €

Am nächsten Morgen fahren wir weiter die Küstenstraße E65 Richtung Norden, vorbei an Trogir, Primosten und Sibenik . Diese Orte kennen wir bereits und haben darüber in unserem Reisebericht über die Wohnmobilreise nach Mitteldalmatien in Kroatien  über die Südsteiermark und Kärnten berichtet.


283 Blick auf Primosten von der Straße E65 aus


284 Badebucht in der Nähe von Primosten

Wir fahren über den Fluss Krka und haben eine beeindruckende Sicht auf den tief unten liegenden Fluss und die schöne Berglandschaft.


285 Blick auf den Fluss Krka

Biograd na Moru – das Herz der Adria, eine der schönsten Urlaubsdestinationen in Kroatien 

Weiter fahren wir auf der E65 vorbei an der Insel Murter, die wir ebenfalls bereits aus einem früheren Besuch kennen und darüber in unserem vorher genannten Reisebericht berichtet haben. Unseren ersten Halt machen wir in Drage beim Camping Oaza Mira, Ul. Dr. Franje Tudmana 2, HR-23211 Drage, GPS: N43.88638 E15.53243. Der Campingplatz ist bereits sehr gut besucht und wir entscheiden uns weiterzufahren.  Unser nächstes Ziel ist der Campingplatz Camping Park Soline, Put Kumenta 16, HR.23210 Biograd na Moru, GPS: N43.92916 E15.45222. Dort finden wir einen schönen Platz für unser Wohnmobil und verbringen dort die nächsten beiden Tage.


286 Stellplatz auf Camping Park Soline in Biograd na Moru

Vor dem Campingplatz befinden sich verschiedene Badebuchten, teilweise mit Kies oder Sand. An einer schönen Uferpromenade mit vielen Restaurants, Cafés und kleinen Geschäften erreicht man in 15 Minuten zu Fuß die Altstadt von Biograd. Der Campingplatz ist auch für große Wohnmobile und Familien mit Kindern gut geeignet. Nachdem wir angekommen sind, gehen wir erst einmal im sehr schönen Meer vor dem Campingplatz  schwimmen.


287 Badebucht vor dem Campingplatz Camping Park Soline in Biograd na Moru


288 Badebucht vor dem Campingplatz Camping Park Soline in Biograd na Moru


289 Strandpromenade mit Lokalen an der Badebucht vor dem Campingplatz Camping Park Soline in Biograd na Moru


290 Badebucht vor dem Campingplatz Camping Park Soline in Biograd na Moru


291 Badebucht gegenüber dem Campingplatz Camping Park Soline in Biograd na Moru

Am Abend laufen wir zu Fuß in die Altstadt bis zum Hafen, wo die Fähren und die Ausflugsschiffe zu den vorgelagerten Kornaten abfahren. Es ist Pfingstsonntag und auf der gesamten Länge der Uferpromenade in Biograd sind Marktstände mit Kleinkunst, nationalen Spezialitäten und Geschenkartikeln aufgebaut. Es spielen verschiedene Musikkapellen und es herrscht Jahrmarktstimmung. Bei einem Glas Weißwein in einem der Lokale erleben wir einen fantastischen Sonnenuntergang. Danach gehen wir zurück zu unserem Wohnmobil und sitzen bis spät in der Nacht bei lauen Temperaturen vor unserem Wohnmobil.


292 Beginn der Strandpromenade von Biograd na Moru


293 Marktstände an der Strandpromenade von Biograd na Moru


294 Strandpromenade von Biograd na Moru


295 Strandpromenade mit Marktständen in Biograd na Moru


296 Lokale entlang der Strandpromenade von Biograd na Moru


297 Blumenschmuck vor einem Lokal an der Strandpromenade von Biograd na Moru


298 Abendstimmung am kleinen Hafen von Biograd na Moru


299 Sonnenuntergang  an der Strandpromenade von Biograd na Moru

Am nächsten Morgen gehen wir nach dem Frühstück Dauerlaufen und danach im Meer schwimmen. Anschließend bummeln wir die Uferpromenade entlang in die nahe gelegene Altstadt von Biograd. Mittags gehen wir im Restaurant San Pietro, Kralja Petra 21a, HR-23210 Biograd na Moru sehr gut essen. Das Restaurant können wir empfehlen. Nach dem Essen bummeln wir noch ein wenig durch die kleine Altstadt, vorbei an der Kirche Sv. Stosije und an der Uferpromenade wieder zurück zum Campingplatz. Dort verbringen wir den Nachmittag mit Schwimmen, Sonnenbaden und lesen. 


300 Kirche Sv. Stosije von Biograd na Moru


301 Altstadtgasse in Biograd na Moru

Rückfahrt über Slowenien und Österreich

Slowenien und Österreich
Tagesetappe nach:
19/ 20

Ptuj/Slowenien Leutschach/ Österreich


Reiseroute Slowenien und Österreich

Tagesetappe 19:
Dienstag, 06.06.2017 von Biograd na Moru/Kroatien nach Leutschach/Österreich
Tageskilometer: insgesamt: 460 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Wohnmobilstellplatz: Weingut Peter Grill, Kranach 48, A-8463 Leutschach , (GPS: N46°41’03’’E15°28’15’)
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten:  keine
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung:  keine

Am nächsten Morgen ist das Wetter bedeckt. Wir gehen nach dem Frühstück noch eine Runde im Meer schwimmen und freuen uns über das wunderbare Wasser. Danach fahren wir weiter, die Küstenstraße E65 entlang bis kurz vor Zadar. Zwischenzeitlich beginnt es leicht zu regnen. Wir verlassen das Meer und fahren weiter über die Autobahn A1, vorbei an Zagreb, über die Grenze nach Slowenien  und zu unserem nächsten Ziel, dem Thermalbadeort Ptuj kurz vor Maribor.

Ptuj – die älteste Stadt Sloweniens

Im heutigen Stadtgebiet von Ptuj wurde bereits in der Jungsteinzeit gesiedelt. Die Stadt gewann in der Zeit des römischen Reiches um die Jahrtausendwende an Bedeutung und erhielt Stadtrechte.

In Ptuj befindet sich der Campingplatz Kamp Terme Ptuj, Pot v toplice 9, SL0-2250 Ptuj,GPS: N46.42166 E15.85388. Wir schauen uns kurz den Campingplatz an und entscheiden uns, die Stadt zu besichtigen und dann weiterzufahren. Wir parken neben der Altstadt auf einem gebührenpflichtigen Parkplatz am Fluss Drau. Von dort aus laufen wir eine Besichtigungsrunde durch die alte Stadt Ptuj.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die Terme, das Schloss,  die Basilika, das Orpheus Monument, das Stadttheater, das Regierungsgebäude und die Weinkeller. 


302 Stadtansicht von Ptuj


303 Katholische Kirche Sv. Jurija mit dem Stadttheater in Ptuj


304 Altstadtstraße in Ptuj


305 Altstadtgässchen zum Schloss in Ptuj


306 Erker an einem Haus in Ptuj


307 Orpheus Monument in Ptuj


308 Stadthaus in Ptuj


309 Weinkeller in Ptuj


310 Basilika Sv. Petra in Pavla in Ptuj

Anschließend fahren wir weiter nach Leutschach in der Südsteiermark. Leutschach ist die Partnergemeinde des Marktes Feucht in Mittelfranken und uns aus früheren Besuchen bereits sehr gut bekannt. In unserem Reisebericht über die Wohnmobilreise über die Südsteiermark nach Kroatien sowie in unserem Reisebericht über die Wohnmobilreise nach Mitteldalmatien in Kroatien über die Südsteiermark und Kärnten haben wir über Leutschach bereits ausführlich berichtet.

Leutschach an der Weinstraße, wo Wein und Hopfen zur Vollendung reifen und die Landschaft selbst ein Kunstwerk ist

Das südsteirische Rebenland: Ein Himmelreich aus Hügeln, Weingärten, je nach Jahreszeit in zartem Grün oder bunt wie ein Malkasten. Kurvige Straßen, die immer zu verträumten Weinlauben und sonnigen Terrassen führen. Ein Land zum Leben. Hier möchte man bleiben. Wenn nicht für immer, dann wenigstens für einige Zeit. 

Wir fahren zum Wohnmobilstellplatz beim Weingut Peter Grill, Kranach 48, A-8463 Leutschach , (GPS: N46°41’03’’E15°28’15’).  Von dem Stellplatz aus hat man einen herrlichen Panoramablick in alle vier Himmelsrichtungen. Außerdem bietet das Weingut eine gute Auswahl einheimischer Spezialitäten und ausgezeichnete Weine aus eigenem Anbau. Leider regnet es bei unserer Ankunft. Außerdem ist am Dienstag auf dem Weingut Ruhetag und wir können zwar eine Flasche Wein einkaufen, aber bekommen nichts zu essen und verbringen deshalb den Abend im Wohnmobil.


311 Wohnmobilstellplatz auf dem Weingut Peter Grill mit Blick auf das Weingut in Leutschach


312 Wohnmobilstellplatz mit Blick auf die Wohnmobilstellplatzterrassen auf dem Weingut Peter Grill in Leutschach

Leutschach im südsteirischen Rebenland und in der näheren Umgebung gibt es im Reisemobil Bordatlas mehrere Stellplatzangebote. Weitere Stellplatzmöglichkeiten befinden sich beim Buschenschank Krampl, Schlossberg 9, A-8463 Leutschach, (GPS: N46°38’20’’E15°27’31’), Camping Route 69, Eichberg-Trautenburg 69, A-8463 Leutschach.

Am nächsten Morgen regnet es noch ein wenig und der Himmel ist bedeckt. Trotzdem können wir uns nicht losreißen und entscheiden uns, noch einen weiteren Tag in dieser wunderbaren Landschaft zu verbringen.


313 Blick auf Leutschach vom Weingut Peter Grill

Tagesetappe 20:
Mittwoch, 07.06.2017 von Leutschach/Österreich nach Leutschach/Österreich
Tageskilometer: insgesamt: 65 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Weingut Eory, Pössnitz 65, A-8463 Leutschach,
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine

Wir wollen am Weingut Peter Grill zu Mittag essen. Jedoch müssen wir zu unserer Überraschung feststellen, dass alle Türen geschlossen sind und niemand zu Hause ist, obwohl nach den an der Türe veröffentlichten Öffnungszeiten jemand da sein müsste. Hungrig fahren wir vom Wohnmobilstellplatz weg und fahren in den Ort Leutschach, um dort in dem uns aus früheren Besuchen bekannten Gasthaus Tscheppe Mittag zu essen. Doch hier ist heute Ruhetag!  Wir fahren mit dem Wohnmobil weiter zur uns bekannten Krennmühle in Schloßberg, Schloßberg 60, A-8463 Leutschach an der Weinstraße.

Wir werden von der Besitzerin herzlich begrüßt und zu einer kostenlosen Schnapsprobe eingeladen. Die Krennmühle befindet sich seit 1874 im Besitz der Familie Muster und wird derzeit als Lohn- und Handelsmühle betrieben. Die derzeitige Müllerin war österreichweit die jüngste Meisterin ihres Gewerbes. Der selbst gebrannte Schnaps schmeckt hervorragend und kann mit anderen regionalen Köstlichkeiten wie z. B. Kernöl, Kastanienhonig, Käferbohnen und spezielle Mehlsorten preiswert erworben werden. Wir wollen noch weiterfahren und können deshalb das Angebot zur Schnapsprobe nicht annehmen. Wir entscheiden uns  trotzdem für den Kauf von jeweils einer Literflasche Kümmelbrand und „Kriecherl-Schnaps“ (Brand aus kleinen wilden Pflaumen). Außerdem kaufen wir zwei große Packungen Kürbiskerne ein. 

Die Müllerin empfiehlt uns den Besuch der Vinofaktur Vogau-Ehrenhausen, An der Mur 13, A-8641 Vogau. Dort können wir zu Mittag essen und auch Wein- und andere Köstlichkeiten einkaufen. Leider wird das Wetter nicht besser und es beginnt wieder zu regnen. Wir folgen der Empfehlung der Müllerin und fahren mit dem Wohnmobil zur Vinofaktur Vogau-Ehrenhausen, um dort zu essen und einzukaufen. 

Danach fahren wir über Vogau, vorbei am Aupark Vogau, Dorfstraße 45 A-8461 Vogau wo man auch mit dem Wohnmobil stehen bleiben kann, nach Gamlitz. Am Ortseingang von Gamlitz befindet sich ein Wohnmobilstellplatz an einem Freizeitpark mit Badesee, der Motorikpark Gamlitz,  Untere Hauptstraße 455, A-8462 Gamlitz, GPS: 46.720651 E15.566422.  Der Wohnmobilstellplatz ist durch eine Schranke gesichert.  Die Übernachtung auf dem Wohnmobilstellplatz kostet 20,00 Euro.

Von dort aus fahren wir über die Südsteirische Weinstraße zum Weingut Eory, Pössnitz 65, A-8463 Leutschach, www.eoryschenke.at.  Auf der Fahrt entlang der Südsteirischen Weinstraße haben wir einen wunderbaren Blick über das gesamte Rebenland bis nach Slowenien. Schade, dass es heute regnet und das Wetter die Aussicht trübt.

Auf dem Weingut Eory können wir mit unserem Wohnmobil stehen bleiben und kostenlos übernachten, obwohl sich hier kein offizieller Stellplatz befindet.  Natürlich wird erwarten, dass man im Weingut einkehrt. Wir essen im Weingut zu Abend und verbringen den restlichen Abend bei Regenwetter im Wohnmobil.


314 Stellplatz beim Weingut Eory in Leutschach

Tagesetappe 21:
Donnerstag, 08.06.2017 von Leutschach/Österreich nach Passau/Deutschland
Tageskilometer: insgesamt: 339 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Winterhafen Racklau, Racklau, D-94032 Passau
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine

Am nächsten Morgen haben wir herrliches sonniges Wetter. Wir genießen die schöne Aussicht rund um das Weingut Eory. Neben der größten Weintraube der Welt (sie besteht aus Edelstahl und verschmolzenem Glas und ist 5 m hoch und 4 m breit und fast 2 m tief) machen wir noch eine Runde Taiji und Qigong und lassen die Stimmung auf uns wirken. Dann gehen wir zum Wohnmobil zurück und setzen unsere Heimfahrt fort.


315 Größte Weintraube der Welt auf dem Weingut Eory in Leutschach


316 Kunstwerk auf dem Weingut Eory in Leutschach


317 Weingut Eory in Leutschach


318 Gastgarten auf dem Weingut Eory in Leutschach


319 Blick nach Slowenien vom Weingut Eory in Leutschach

Rückfahrt in Deutschland

Reiseübersicht: Rückfahrt:
Tagesetappe nach:    
21 Passau/ Deutschland    
  Lalling/ Deutschland  
22 Rednitzhembach    


Reiseroute Rückfahrt

Passau – liegt am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ils in Niederbayern und wird deshalb die „Dreiflüssestadt“ genannt

Wir fahren die Autobahn A9 bis Wels und dann die verschiedenen Bundesstraßen über Eferding weiter bis zur Schlögener Schleife an der Donau zum Camping Freizeitanlage Schlögen, Mitterberg 3, A-4083Haibach ob der Donau, GPS: N48.422809 E13.868744. Der Campingplatz ist nahezu voll belegt.  


320 Schlögener Schleife beim Camping Freizeitanlage Schlögen


321 Sportboothafen beim Camping Freizeitanlage Schlögen

Weiter geht es über die Bundesstraße 130 bis Passau. Dort stellen wir unser Wohnmobil auf dem Wohnmobilstellplatz Busparkplatz Bahnhofsstraße, Regensburger Str./ Bahnhofstraße, D-94032 Passau, GPS: N48.573940 E13.445320, ab und gehen in die naheliegende Fußgängerzone zum Bummeln. Anschließend fahren wir zu unserem Übernachtungsplatz, dem Wohnmobilstellplatz Winterhafen Racklau, Racklau, D-94032 Passau, GPS: N48.574104 E13.427554. Dort verbringen wir den restlichen Abend vor und im Wohnmobil.


322 Wohnmobilstellplatz Winterhafen Racklau in Passau

Tagesetappe 22:
Freitag, 09.06.2017 von Passau/Deutschland nach Rednitzhembach
Tageskilometer: insgesamt: 261 km

Heute scheint die Sonne und wir haben schönes Sommerwetter. Wir gehen nach dem Frühstück noch einkaufen in der etwa 800 m vom Wohnmobilstellplatz entfernten Metzgerei und Bäckerei. Sehen uns in verschieden in der  Nähe befindlichen Geschäften etwas um und setzen danach die Heimreise fort.

Lalling – Klein und vielfältig mit Deutschlands einzigem öffentlichen Feng Shui Kurpark

Wir fahren über die Autobahnen A3 Richtung Regensburg  bis zur Abfahrt Hengersberg. Dort fahren wir weiter auf der B533 in Richtung Grafenau bis zur Ausfahrt Lalling. Wir wollen in Lalling noch im Feng Shui Kurpark, der sich noch vor der Ortszufahrt auf der linken Seite befindet, einen Zwischenstopp einlegen und den Mittag und den Nachmittag noch im Park verbringen.


323 Blick vom Feng Shui Kurpark auf Lalling

Am Feng Shui Kurpark, Am Kurpark 1, 94551 Lalling, befindet sich ein eigener Parkplatz mit Schranke. Zur Einfahrt müssen wir einen Euro einwerfen und können dann ohne Zeitbegrenzung stehen bleiben.  Bei der Ausfahrt muss man einfach nur an die Schranke heranfahren, diese öffnet dann automatisch. Den Feng Shui Kurpark kann kostenlos genutzt werden. Bevor wir in den Parkplatz einfahren, fahren wir zuerst zu der nur wenige Meter vor dem Kurpark befindlichen Ver- und Entsorgung in der Waldstraße am Tennisplatz  GPS: N48°50'28" E13°08'13"

Zwischenzeitlich ist es Mittag. Wir stellen unser Wohnmobil auf dem Parkplatz ab und essen im Wohnmobil zu Mittag. Gekühlte Getränke und  ein Eis für den Nachtisch besorgen wir uns in dem im Kurpark befindlichen Imbiss. Danach gehen wir in den Feng Shui Kurpark.

Bereits am Eingangsbereich haben wir einen schönen Blick auf den Kursee. Der Kursee wird auch von Besuchern und Familien als Badesee genutzt.  Beim Spaziergang durch den Kurpark werden wir von einer besonderen Energie gefangen. Wir entspannen uns, lassen unsere Gedanken baumeln und fühlen die Kraft des Parks. Bereits nach einigen Schritten im Kurpark  fühlen wir uns geerdet. Hier kann man Kraft und Energie für den Alltag schöpfen, seinen Ruhepunkt finden, Energie holen. Wir machen im Park Taijiquan und nehmen dabei die besondere Atmosphäre des Parks in uns auf.

Der Feng Shui Kurpark in Lalling ist Deutschlands einziger öffentlich zugänglicher Feng Shui Kurpark dieser Art mit Kursee, Störzonenlehrpfad, Organ- und Chakraweg, Keltenhaus und verschiedenen Themengärten,  Obst- und Wildkräuterwiese, Kinderspiel- und Grillplatz, Holzsteg über den Zuedinger Bach zum Naßwiesenareal. Er hat eine Gesamtgröße von 6 ha, der Rundweg über die Brücken und Bachauen ist ca. 3,5 km lang. Schwerpunktthemen sind der Vergleich der östlichen mit der westlichen Betrachtung der Natur - Feng Shui und Altes Wissen. 


324 Blick auf den Kursee mit Energiestein im Feng Shui Kurpark in Lalling


325 Blick auf den Kursee im Feng Shui Kurpark in Lalling


326 Biotop im Feng Shui Kurpark in Lalling


327 Holzsteg über den Zuedinger Bach im Feng Shui Kurpark in Lalling

Am Nachmittag kehren wir zu unserem Wohnmobil zurück und fahren über die Autobahn A3 bis Nürnberg und dann weiter die A 6 nach Rednitzhembach. Am Abend sind wir wieder zu Hause in Rednitzhembach.

Beeindruckt sind wir von der Schönheit Nordgriechenlands mit den wunderbaren Stränden und der natürlichen Landschaft sowie der Gastfreundschaft und Aufgeschlossenheit der Griechen. Wir wollen ganz sicher zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Wohnmobil Griechenland bereisen und uns das interessante Land näher ansehen.

Albanien wirkt naiv unverdorben, wie aus der Zeit gefallen. Und das mitten in Europa. Die Aufbruchsstimmung und der Wille, das Land vorwärts zu bringen ist überall bei den Menschen sichtbar. Die Gastfreundschaft sowie die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen in Albanien ist überwältigend. Auch wenn in vielen Bereichen noch Improvisation vorherrscht und Albanien noch Entwicklungsland ist, hat das Land außerordentlich viel zu bieten und ist auf jeden Fall eine Reise wert. Albanien ist ein Höhepunkt auf unserer vierwöchigen Wohnmobilreise.     

In Montenegro gefällt uns die Umgebung von Ulcinj mit den langen Sandstränden besonders gut.  Auch die alten Städte, die herrliche Gebirgslandschaft und die schönen Buchten und Fjorde sind beeindruckend. Der Zustand der Straßen in Montenegro ist jedoch schlecht und wir haben hin und wieder den Eindruck, dass bei Urlaubern aus Deutschland auch gerne mal für eine Leistung etwas mehr Geld kassiert wird. Das gilt beim Einkaufen am Markt genauso wie in der Gastronomie, auf Parkplätzen und manchmal auch auf dem  Campingplatz. Wir haben mehrmals das Gefühl, dass das Preis-, Leistungsverhältnis nicht ganz stimmt. Wir hören immer wieder, dass nur wenige Urlauber aus Deutschland nach Montenegro kommen.  Nach dieser Wohnmobilreise finden wir auch die Erklärung, warum das so ist. 

Kroatien kennen wir bereits aus früheren Wohnmobilreisen sehr gut und kommen immer wieder gerne in dieses Land. Ein besonderes Erlebnis ist für uns, Dubrovnik und das südliche Kroatien kennen zu lernen. Man findet hier eine großartige Landschaft mit alten Städten und Kulturen, fantastischen Strände, steile Klippen und ein wunderbares türkisblaues Meer.  Dort kann man ohne Einschränkungen einen Wohnmobilurlaub verbringen. Das gilt nach unserer Beobachtung insbesondere auch für Familien mit Kindern.

Wohnmobil-Logbuch      
Reise:     Griechenland - Albanien - Montenegro - Kroatien
Etappe Datum   Wochentag von nach km
1   12.05.2017   Freitag Rednitzhembach Klausen  415
2   13.05.2017   Samstag Klausen  Senigallia 501
3   14.05.2017   Sonntag Senigallia Fähre Ancona 31
4   15.05.2017   Montag Fähre Ancona Igoumenitsa 11
5   16.05.2017   Dienstag Igoumenitsa Parga/Lichnos 55
6   17.05.2017   Mittwoch Parga/Lichnos Paraskevi 37
7   18.05.2017   Donnerstag Paraskevi/ Griechenland Ksamil/Albanien 105
8   19.05.2017   Samstag Ksamil/Albanien Gjirokaster/ Albanien 76
9   22.05.2017   Montag Gjirokaster/ Albanien Berat/Albanien 156
10   24.05.2017   Mittwoch Berat/Albanien Bushat/Barbullush/Albanien 202
11   25.05.2017   Donnerstag Bushat/Barbullush/ Albanien Shkodra/Albanien 103
12   26.05.2017   Freitag Shkodra/Albanien Ulcinj/Montenegro 42
13   28.05.2017   Sonntag Ulcinj/Montenegro Stari Bar/Montenegro 41
14   29.05.2017   Montag Stari Bar/Montenegro Bijela/Montenegro 78
15   30.05.2017   Dienstag Bijela/Montenegro Kupari-Mlini/ Kroatien 148
16   01.06.2017   Donnerstag Kupari-Mlini/Kroatien Ston/Kroatien 74
17   02.06.2017   Freitag Ston/Kroatien Stobrec/Kroatien 170
18   04.06.2017   Sonntag Stobrec/Kroatien Biograd na Moru/Kroatien 137
19   06.06.2017   Dienstag Biograd na Moru/Kroatien  Leutschach/ Österreich 460
20   07.06.2017   Mittwoch  Leutschach/ Österreich  Leutschach/ Österreich 65
21   08.06.2017   Donnerstag  Leutschach/ Österreich Passau/ Deutschland 339
22   09.06.2017   Freitag Passau/Deutschland Rednitzhembach 261
               
    Fahrstrecke gesamt:     3507

Fahrtkostenzusammenstellung:
Fahrtkosten Diesel: 650,67 Liter       
Gesamtkosten Diesel: 736,44 €
Gesamtfahrstrecke: 3.507 km
Durchschnittskosten je Liter: 1,11 €   
Durchschnittsverbrauch je 100 km: 18,53 Liter

Übernachtungskostenzusammenstellung:
Anzahl Übernachtungen: 28 
Gesamtkosten Übernachtungen: 353,17 € 
Durchschnittskosten je Übernachtung: 12,61 €
Nebenkosten insgesamt:  483,36 € (Maut und Fähre)
Gesamtkosten: 1.572,97 €
Durchschnittskosten je Übernachtung: 56,18 €

Copyright © 2017
Helmut Dammer und Hildegard Löffler-Dammer, Rednitzhembach

 

 

 

 

      

 

 

 

  

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