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Wohnmobilreise nach Oberitalien und zur Lagune von Venedig im Herbst

Zu Beginn

Unser Reiseziel für den Herbst ist eigentlich Südtirol. Allerdings macht uns der frühe Wintereinbruch in den Bergen mit Schnee bis auf tausend Meter Höhe einen Strich durch die Rechnung. Deshalb fahren wir nach einer Übernachtungspause in Brixen weiter in Richtung oberitalienische Thermen, weil dort noch mildes Wetter herrscht und die unbeständige Wetterlage keine Rolle spielt. Hier wollen wir entscheiden, wie und wohin die Reise weitergeht.
 
Reisebeschreibung:
Reisebeginn: Dienstag 29.09.2015 
Reiseende: Montag 12.10.2015  
Übernachtungen: 13
gefahrene Kilometer: 1.506 km

 Literaturempfehlung:
• Reisemobil Bord-Atlas Deutschland und Europa 2015, 24,90 Euro,
• LandYachting Wohnmobil-Bildreiseführer Italien – Alpen – Adria Band 1, ISBN 978-3-943887-00-6, 26,90 Euro, http://www.landyachting.de/
• Camping Card ACSI 2015, 14,95, http://www.campingcard.com/



Kartenübersicht der Reiseroute

Tagesetappe 1:
Dienstag, 29.09.2015 von Rednitzhembach nach Brixen
Tageskilometer: insgesamt: 385 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Wohnmobilstellplatz: Parkplatz Brixen, Via Vittorio Veneto, I-39042 Brixen/Bressanone, GPS: N46°42'24.2" E11°39'1.7"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine

Brixen im Südtiroler Eisacktal – in einer der ältesten Städte Tirols trifft atemberaubende Natur auf mittelalterlichen Charme

Die erste Nacht verbringen wir in der alten Bischofstadt Brixen. Über Brixen haben wir bereits in unserem Reisebericht „Wohnmobilreise über Südtirol, zum Gardasee nach Oberitalien im Frühling“ berichtet. Obwohl wir Brixen bereits sehr gut von vielen vorangegangenen Besuchen kennen, unternehmen wir am nächsten Morgen einen Spaziergang durch die malerische Altstadt und setzen danach unsere Fahrt in Richtung Süden fort.
    

01 Wohnmobilstellplatz Parkplatz in Brixen


02 Kunstwerk in der Altstadt von Brixen


03 Blick von der Ponte Aquila zur Altstadt von Brixen  
   

04 Dom in Brixen


05 Brixner Domkreuzgang


06 Brixner Domkreuzgang

Tagesetappe 2:
Mittwoch, 30.09.2015 von Brixen nach Vicenza
Tageskilometer: insgesamt: 206 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Parkplatz am Viale Cricoli, Viale Cricoli, I-36100 Vicenza, GPS: N45°33'51" E11°32'54"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 8,40 €
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 8,40 €

Passo Pian delle Fugazze – die Verbindung zwischen Trentino und Veneto

Nach der Mittagspause fahren wir über die Autobahn bis Rovereto und dann entlang im Vallarsatal über den Pass Pian delle Fugazze nach Valli del Pasubio. Die Straße im engen und bizarren Vallarsatal ist sehr kurvenreich, teilweise steil und schmal, aber mit unserem Carthago Liner trotzdem gut zu befahren. Außerdem herrscht wenig Verkehr. Diese mehr als eineinhalbstündige Fahrt durch das wild zerklüftete Gebirge ist ein besonderes Erlebnis. Die ersten Bewohner des Vallarsatals waren deutschsprachig und wurden im ersten Weltkrieg nach Österreich umgesiedelt.

In der Nähe von Valli del Pasubio befindet sich ein Wohnmobilstellplatz. Der Wohnmobilstellplatz Area Camper Balasso, Via Rifugio Balasso, 36030 Valli del Pasubio (N:45°45’35’’E:11°11’34’’) ist auch für große Wohnmobile geeignet, verfügt über ca. 10 Stellplätze auf Schotter und eine Ver- und Entsorgungseinrichtung. Eine Stromversorgung ist nicht vorhanden. Der gebührenpflichtige Stellplatz mit super Aussicht auf einem naturbelassenen Parkplatz liegt weit abseits des Wallfahrtsortes Balasso und ist ganzjährig nutzbar. Er ist Ausgangspunkt für Wanderungen, die teilweise an alten Militärstraßen entlang zu Schauplätzen des ersten Weltkrieges führen.
    

07 Zufahrt zum Wohnmobilstellplatz Area Camper Balasso


08 Wohnmobilstellplatz Area Camper Balasso


09 Wohnmobilstellplatz Area Camper Balasso

Der sehr schön, mitten in den Bergen gelegene Wohnmobilstellplatz ist so einsam, dass wir hier nicht bleiben wollen. Auch das Wetter ist trüb und regnerisch und für eine Übernachtung auf der Höhe nicht sehr einladend. Wir fahren weiter talabwärts durch Schio nach Vicenza.

Vicenza – die Kunst- und Industriestadt im nördlichen Italien

Unser Navigationsgerät soll uns eigentlich sicher zum Wohnmobilstellplatz in Vicenza führen. Es handelt sich um einen Großparkplatz mit ca. 10 Stellplätzen für Wohnmobile. Der Wohnmobilstellplatz Viale Cricoli, 36100 Vicenza (GPS: N45°33'51" E11°32'54") ist auch für große Wohnmobile geeignet, verfügt über eine Ver- und Entsorgung. Eine Stromversorgung ist nicht vorhanden. Obwohl unser Navigationsgerät meldet, dass wir das Ziel erreicht haben, ist der Großparkplatz weit und breit nicht zu sehen. Wir fahren mehrmals um verschiedene Kreisverkehre in unterschiedliche Richtungen, finden auch ab und zu ein Hinweisschild zu diesem Großparkplatz, aber keine mögliche Einfahrt. Erst als wir in Richtung Innenstadt fahren und an einem Stadttor nicht mehr weiter kommen, deshalb über einen weiteren Kreisverkehr zurück fahren, finden wir aus dieser Richtung kommend die Einfahrt zum Großparkplatz mit dem Wohnmobilstellplatz. Es ist bereits spät am Abend. Deshalb planen wir, die Stadtbesichtigung auf den nächsten Morgen zu verschieben und verbringen den Abend im Wohnmobil. 


10 Wohnmobilstellplatz auf dem Großparkplatz in Vicenza

Am nächsten Morgen fahren wir vom Wohnmobilstellplatz aus mit dem Bus, der viertelstündlich zwischen der Innenstadt und dem Großparkplatz verkehrt, in das Stadtzentrum von Vicenza.


11 Innenhof Galerie d’Italia Palazzo Leoni Montanari in Vicenza


12 Santa Corona in Vicenza


13 Kunstwerk auf der Piazza Matteotti  


14 Corso Palladio in Vicenza


15 Palazzo Chiericati in Vicenza

Die Bauwerke des Renaissancearchitekten Andrea Palladio brachten der Stadt Vicenza den Rang eines UNESCO-Welterbes ein. Bei einem Spaziergang durch die Stadt stechen die öffentlichen Gebäude sofort ins Auge: Die Basilika des Palladio, die Loge der Hauptmannschaft, die aristokratischen Anwesen der Porto und Thine. Außerdem ist Vicenza reich gespickt mit hochherrschaftlichen Villen reicher Venezianer.   
    

16 Basilika Palladiana in Vicenza


17 Loggia del Capitaniato mit Piazza dei Signori


17a Loggia del Capitaniato in Vicenza    


18 Denkmal Andera Palladio, Architekt 1508 – 1580, in Vicenza


18a Aufgang im Palazzo della Ragione 


19 Cattedrale di Santa Maria Annunciata in Vicenza   
 

20 Denkmal Giuseppe Garibaldi in Vicenza


21 Chiesa San Lorenzo in Vicenza


22 Chiesa di Santa Croce in Vicenza
  
Tagesetappe 3:
Donnerstag, 01.10.2015 von Vicenza nach Montegrotto Terme
Tageskilometer: insgesamt: 54 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Camping-Hotel-Terme Sporting-Center, Via Roma 123/125, I-35036 Montegrotto Terme, GPS: N45°20'30.4" E11°47'50.8" 
Anzahl Übernachtungen: 6
Kosten: 188,37 €
Nebenkosten:  Kurtaxe und WLAN 9,00 €
Gesamtkosten für sechs Übernachtungen: 197,37 €

Montegrotto Terme - die zweitgrößte Stadt im euganeischen Thermengebiet in der italienischen Provinz Padua

Nach der Stadtbesichtigung fahren wir weiter nach Montegrotto Terme. Montegrotto Terme ist uns bereits aus mehreren Aufenthalten bekannt. Eine ausführliche Beschreibung ist in unseren Reiseberichten „Wohnmobilreise Veneto und Euganeische Hügel“ und „Wohnmobilreise über Südtirol, zum Gardasee nach Oberitalien im Frühling“ sowie „Wohnmobilreise vom Bodensee über Südtirol durch die Dolomiten ins Veneto“ nachzulesen.

Auf dem Camingplatz Camping-Hotel-Terme Sporting-Center, Via Roma 123/125, 35036 Montegrotto Terme warten wir die Schlechtwetterphase ab, verbringen dort einige Tage und genießen das wunderbare Thermalwasser.
  

23 Campingplatz Sporting Center in Montegrotto Terme


24 Campingplatz Sporting Center in Montegrotto Terme

Bei einem Aufenthalt in Montegrotto Terme darf ein Besuch in der besten Pasticeria in der gesamten Region nicht fehlen. Deshalb laufen wir am nächsten Morgen vom Campingplatz in ca. 20 Minuten zum Ortszentrum von Montegrotto Terme und kaufen dort in der Pasticceria Dalla Bona, Via Roma 1, I-35036 Montegrotto Terme ein. Dort gibt es eine riesige Auswahl an süßem Gebäck und die besten süßen Stückchen, die wir kennen. In unseren Reiseberichten haben wir bereits mehrfach über das hervorragende Gebäck  berichtet. Am Nachmittag bummeln wir durch den Ort und sehen uns ein wenig in Montegrotto Terme um.

Auch darf ein Besuch im Lokal L‘ Orlando Furioso, Via Sabbioni 20, I-35036 Montegrotto Terme, Tel. 04728390289 das wir in unserem Reisebericht "Wohnmobilreise über Südtirol, zum Gardasee nach Oberitalien im Frühling“ als echten Geheimtipp empfohlen haben, nicht fehlen.  Wir fahren mit unseren E-Bikes zum Lokal und essen dort sehr gut zu Mittag.  Das Lokal liegt ziemlich versteckt und wird auch heute von Einheimischen sehr gut besucht. Es ist sehr ansprechend, traditionell und gemütlich eingerichtet und das Essen ist fantastisch und seinen Preis absolut wert. Wir können unsere Empfehlung für das Lokal wiederholen. Der Besuch des Lokals war auch heute wieder ein Erlebnis.    

Padua – eine Stadt mit tausend Gesichtern

An einem schönen sonnigen Tag entscheiden wir uns kurzfristig, mit den E-Bikes noch einmal nach Padua zu radeln. In unserem Reisebericht „Wohnmobilreise vom Bodensee über Südtirol durch die Dolomiten ins Veneto“ haben wir bereits ausführlich über Padua berichtet. Wir stellen fest, dass der Ausflug nach Padua eine schöne Abwechslung ist. Wir kehren wieder mit neuen und interessanten Eindrücken von der wunderschönen italienischen Stadt Padua zurück. Der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt.  
    

25 Palazzo della Ragione in Padua


26 Uhrturm am Palazzo del Capitanio


27 Piazza dei Signori in Padua     


28 Cattedrale Battistero (Dom) in Padua


29 Kirche Sankt Nikolaus in Padua


30 Palazzo della Ragione in Padua


31 Chiesa degli Eremitani in Padua


32 Basilika des heiligen Antonius in Padua


33 Basilika des heiligen Antonius in Padua 


34 Blick von der Via Belludi auf die Basilika des heiligen Antonius in Padua

Tagesetappe 4:
Mittwoch, 07.10.2015 von Montegrotto Terme nach Fusina
Tageskilometer: insgesamt: 60 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Fusina, Via Moranzani 93, I-30030 Fusina/Venetzia, GPS: N45°25'10" E12°15'22"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 18,40 €
Nebenkosten: WLAN 3,00 €
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 21,40 €

Fusina – am Rand der Venezianischen Lagune mit einem faszinierenden Blick auf Venedig

Die Wettervorhersage für die Küstenregion um Venedig macht uns Hoffnung auf schöneres Wetter und wir fahren am Morgen weiter. Unser nächstes Ziel ist der Campingplatz in Fusina, Via Moranzani 93, I-30030 Fusina/Venezia. Der Campingplatz ist ein idealer Ausgangspunkt für den Besuch von Venedig.
     

35 Wohnmobilstellplatz auf dem Campingplatz Fusina mit Blick auf Venedig


36 Blick vom Campingplatz Fusina auf Venedig


37 Blick vom Campingplatz Fusina auf Venedig

Mittags treffen wir auf dem Campingplatz ein und beziehen einen Stellplatz direkt an der Lagune mit fantastischem Blick auf Venedig. Bei schönen, warmen und sonnigem Wetter sitzen wir vor unserem Wohnmobil und genießen die schöne Aussicht auf Venedig und die großen Schiffe, die direkt an uns vorbei zum Hafen von Mestre fahren.
    

38 Wohnmobilstellplatz auf dem Campingplatz Fusina


39 Wohnmobilstellplatz auf dem Campingplatz Fusina mit Blick auf vorbeifahrendes Frachtschiff


40 Schlepper ziehen Frachtschiff bei der Einfahrt zum Hafen von Mestre 


41 Schlepper ziehen Frachtschiff bei der Einfahrt zum Hafen von Mestre

Venedig kennen wir bereits aus einer vorangegangenen Wohnmobilreise. Deshalb machen wir am Nachmittag einen Fahrradausflug entlang des Flusses Brenta durch die Orte Moranzani, Malcontenta bis Oriago. Unterwegs kommen wir in Malcontenta am Agriturisme Ca’ Marcello (Riviera Bosco Piccolo 110, 30034 Malcontenta, GPS: N 45°26'36",  E 12°11'32"), einem Bauernhof, der im Hof einen schönen Garten mit Grillplatz und Platz für ca. vier kleinere oder zwei große Wohnmobile hat, vorbei (Öffnungszeiten sind vom 1.5. bis 1.10.).
    

42 Kleine Boote auf dem Fluss Brenta


43 Zufahrt zu einem Herrenhaus


44 Bootsanleger auf dem Fluss Brenta


45 Brentafluss in seiner ganzen Schönheit


46 Boote auf dem Fluss Brenta


47 Einfahrt zum Agriturisme Ca’ Marcello in Malcontenta  


48 Stellplatz im Agriturisme Ca’ Marcello in Malcontenta


49 Agriturisme Ca’ Marcello in Malcontenta

Von dort fahren wir auf der anderen Flussseite wieder zurück bis Fusina zum neben dem Campingplatz gelegenen Terminal. Von dort aus kann man mit der Fähre in 25 Minuten über die Süd-Lagune mitten ins Stadtzentrum von Venedig fahren und ist in ca. 15 Gehminuten am Markusplatz. Der Fahrpreis für die Hin- und Rückfahrt beträgt 13 Euro. Die Linie verkehrt ganzjährig.   
 

50 Terminal an der Lagune neben dem Campingplatz Fusina zur Überfahrt nach Venedig

Tagesetappe 5:
Donnerstag, 08.10.2015 von Fusina nach Bardolino
Tageskilometer: insgesamt: 152 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Comunale S. Nicolo, Via Dante Aligheri 43, I-37011 Bardolino
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 42,00 €
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 42,00 €

Bardolino – einer der bekanntesten Weinorte am Ostufer des Gardasees

Die weitere Wettervorhersage für das Gebiet um Venedig ist leider nicht sehr vielversprechend. Deshalb fahren wir am nächsten Morgen weiter zum Gardasee, da dort besseres Wetter zu erwarten ist. Unser nächstes Reiseziel ist der Campingplatz Comunale S. Nicolo, Via Dante Aligheri 43, in 37011 Bardolino.  Diesen Campingplatz kennen wir bereits von früheren Besuchen. Er hat nur wenige für große Wohnmobile geeignete Plätze. Der Campingplatz ist sehr gut besucht. Wir haben Glück und finden gerade noch einen passenden Stellplatz für unser Wohnmobil.
     

51 Stellplatz auf dem Campingplatz Comunale S. Nicolo


52 Blick vom Campingplatz Comunale S. Nicolo auf den Gardasee in Richtung Norden


53 Blick vom Campingplatz Comunale S. Nicolo auf den Gardasee in Richtung Süden 


54 Blick vom Schwimmsteg im Gardasee auf den Campingplatz Comunale S. Nicolo 
  

55 Blick vom Campingplatz Comunale S. Nicolo auf den Gardasee


55a Blick vom Campingplatz Comunale S. Nicolo auf den Gardasee in Richtung Norden


55b Blick vom Campingplatz Comunale S. Nicolo auf den Gardasee in Richtung Westen

Der kommunale Campingplatz San Nicolo ist eine grüne Oase direkt am Ufer des Gardasees und liegt in fußläufiger Entfernung zum historischen Zentrum von Bardolino.
    

56 Weg vom Campingplatz entlang am Gardasee ins Zentrum von Bardolino


57 Blick vom Uferweg zurück zum Campingplatz


58 Sportboothafen am Ortsanfang von Bardolino 


59 Uferpromenade am Ortsanfang von Bardolino

Über Bardolino haben wir bereits in unserem Reisebericht über die „Wohnmobilreise Südtirol und Gardasee“ ausführlich berichtet.
    

60 Altstadtgasse in Bardolino


61 Altstadtgasse in Bardolino


62 Einkaufsstraße im Zentrum von Bardolino mit Blick auf die Kirche San Zeno    


63 Einkaufsgasse in Bardolino


64 Uferpromenade in Bardolino


65 Blick von der südlichen Uferpromenade auf Bardolino 


66 Alter Fischereihafen von Bardolino mit Blick zum Rathaus

Bardolino ist die Partnerstadt unserer Heimatgemeinde Rednitzhembach. Deshalb ist bei einer Wohnmobilreise zum Gardasee der Besuch von Bardolino für uns obligatorisch. Genauso gehört es zu unserem Ritual bei einem Einkaufbummel durch die wunderschöne Altstadt, in der Gelateria Cristallo auf der Piazza S. Nicolo, 69 ein Eis zu essen und in der Pizzeria Bardolino Trattoria, Via Fosse, 38 einzukehren.
 

67 Pizzeria Bardolino Trattoria, Via Fosse 38 in Bardolino

Wir verbringen zwei wunderschöne Sonnentage in Bardolino und am Gardasee. 
    

68 Abendstimmung am Gardasee auf dem Campingplatz S. Nicolo in Bardolino


69 Abendstimmung am Gardasee auf dem Campingplatz S. Nicolo in Bardolino


70 Abendstimmung am Gardasee auf dem Campingplatz S. Nicolo in Bardolino

Tagesetappe 6:
Samstag, 10.10.2015 von Bardolino nach Meran
Tageskilometer: insgesamt: 161 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Camping Hermitage, Via Val di Nova 29, I-39012 Meran, GPS: N46°40'08" E11°12'21"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 27,00 €
Nebenkosten:  Kurtaxe 3,90 €
Gesamtkosten für eine Übernachtungen: 30,90 €

Meran – die Kurstadt im Herzen von Südtirol

Am Morgen brechen wir auf und beginnen unsere Heimfahrt. Wir wollen noch eine Nacht in Meran verbringen, um uns mit Freunden zu treffen. Das nächste Ziel ist der Campingplatz Camping Hermitage, Via Val di Nova 29, I-39012 Meran.

Die Zufahrt zum Campingplatz ist relativ steil und durch PKW einseitig zugeparkt. Wir müssen auf der Zufahrtstraße anhalten, um uns anzumelden. Nach der Anmeldung wird das Nummernschild vor der Einfahrtschranke von einer automatischen Kamera fotografiert, damit bei einer weiteren Durchfahrt die Schranke automatisch öffnet. Hierzu ist es notwendig, an der steilsten Stelle der Einfahrt anzuhalten und nach dem Fotografieren anzufahren. Sowohl für unser Wohnmobil als auch für Wohnwagengespanne ist das problematisch und grenzwertig. Unsere Kupplung vom Wohnmobil leidet sehr darunter und stinkt gewaltig. Wir haben große Mühe, überhaupt anfahren zu können. Als wir nach mehrmaligen Anfahrversuchen im steilen Gelände auf der Terrasse ankommen, wo sich unser Stellplatz befindet, stellen wir zu unserer Überraschung fest, dass der vom Stellplatzbesitzer zugewiesene Platz für unser Wohnmobil viel zu klein ist. Außerdem parkt ein kleiner Campingbus auf dem Nachbarstellplatz halb in die Straße, sodass wir unmöglich in den Platz einparken können.

Nur mit Not und langwieriger Rangierarbeit können wir unser Wohnmobil in einen der nächsten freien Stellplätze einparken. Dabei stehen wir mit dem Mobil immer noch ein Stück in die Straße. Unser Fazit: Dieser Campingplatz ist für Wohnmobile über 8 m nicht gut geeignet, vor allem dann, wenn der Campingplatz fast vollständig belegt ist. Auch haben wir den Eindruck, dass der Platzwart wenig Ahnung davon hat, welche Platzverhältnisse für ein großes Wohnmobil oder ein großes Gespann für den Ein- und Ausparkvorgang notwendig sind. Der gesamte Campingplatz ist für große Wohnmobile und Wohnwagengespanne viel zu eng ausgelegt und die Zufahrt eng und steil. Diese negative Erfahrung kann auch nicht durch die vorhandenen komfortablen Sanitäranlagen wett gemacht werden. Außerdem befindet sich die Ver- und Entsorgungseinrichtung im steilen Gelände in der Ausfahrt. Ein Entleeren der Tanks ist deshalb nur bedingt möglich.
 

71 Stellplatz auf dem Campingplatz Hermitage in Meran

Die Aussicht vom Terrassenplatz hoch über Meran ist grandios mit herrlichem Blick auf die Bergwelt. Vor der Einfahrt zum Campingplatz ist eine Bushaltestelle. Von dort fährt regelmäßig der Linienbus nach Meran. Für Ausflüge mit dem Fahrrad ist es allerdings schwierig, da die Anfahrt zum Campingplatz von Meran aus stetig steil aufwärts geht und die Linienbusse keinen Transport der Fahrräder ermöglichen. Der Campingplatz eignet sich deshalb nur für einen Besuch der Umgebung mit dem Linienbus oder PKW. Schloss Trauttmansdorff und die Bergbahn Meran 2000 liegen unweit vom Campingplatz entfernt und können vom Campingplatz aus gut erreicht werden.
    

72 Blick vom Stellplatz auf dem Campingplatz Hermitage in Meran


73 Blick vom Stellplatz auf dem Campingplatz Hermitage in Meran auf die Burg Goyen in Obermais 


74 Blick vom Stellplatz auf dem Campingplatz Hermitage in Meran

Über Meran haben wir bereits ausführlich in unserem Reisebericht über die „Wohnmobilreise vom Bodensee über Südtirol durch die Dolomiten ins Veneto“ berichtet.

Schenna – malerisches Dorf auf dem Meraner Sonnenhügel

Am Nachmittag fahren wir mit den E-Bikes in das ca. 3 km vom Campingplatz entfernte malerische Bergdorf Schenna. Diese Entfernung und das auf und ab der Straße sind mit einem E-Bike problemlos zu bewältigen.

Das malerische Dorf Schenna liegt oberhalb von Meran inmitten von Weinbergen und Obstwiesen mit wunderbarem Panoramablick auf die alpine Bergwelt. Das ehemals verschlafene Dörfchen ist heute ein ruhiger und doch quirliger Ort mit bewegter Geschichte. Davon zeugt der historische Ortskern mit Kirchen, dem Mausoleum Erzherzog Johanns und dem mächtigen Schloss Schenna aus dem 14. Jahrhundert.
    

75 Blick von Schenna auf Dorf Tirol

76 Blick von Schenna auf die Bergwelt von Meran


77 Blick auf den Kirchturm von Schenna  


78 Mausoleum Erzherzog Johanns in Schenna


79 Schloss Schenna

Nach einer kurzen Ortsbesichtigung von Schenna treffen wir uns mit Freunden und verbringen den restlichen Nachmittag auf der Sonnenterasse im Christoph’s Café am Dorfplatz in der Nähe der Bushaltestelle. 

Am Spätnachmittag fahren wir zum Campingplatz zurück und genießen den Abend im Wohnmobil mit wunderbarem Blick auf die schöne Bergkulisse von Meran.  
 
Tagesetappe 7:
Sonntag, 11.10.2015 von Meran über den Reschenpass nach Wertach
Tageskilometer: insgesamt: 241 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Grüntensee Camping International, Grüntenseestraße 41, 87497 Wertach, GPS: N47°36'36" E10°26'49"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 19,40 €
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 19,40 €

Der Einkauf einer südtiroler Brotzeit am Reschenpass ist bei der Fahrt nach oder von Italien bereits Tradition

Nach dem Frühstück wollen wir unsere Rückfahrt fortsetzen. Damit wir aus dem Stellplatz heraus fahren können, bitten wir den Campingplatznachbarn von gegenüber seinen neben dem Wohnwagen auf seinem Stellplatz geparkten PKW wegzufahren, damit wir mit dem Wohnmobil aus unserem Stellplatz ausparken können. Dann fahren wir durch Meran und durch den Vinschgau auf den Reschenpass. Am Reschenpass halten wir auf dem Parkplatz gegenüber dem Alimentari - Lebensmittel Curnis, I-39020 Sankt Valentin a. d. H., Landstraße 18, um dort einzukaufen. Dort kaufen wir südtiroler und regionale Lebensmittel preisgünstig und in hervorragender Qualität ein. Der Einkauf dort gehört bei unseren Reisen über den Reschenpass bereits zur Tradition. Frische Vinschgerl, südtiroler Speck und die typischen Vinschgauer Kaminwurzen gehören für uns zu einem Urlaub in Südtirol. Nach einer Brotzeit am Reschenpass fahren wir weiter nach Wertach im Allgäu.
  

80 Parkstreifen vor Alimentari - Lebensmittel Curnis in Sankt Valentin a.d.H.


81 Blick auf den Reschensee von Sankt Valentin a.d.H. 

Wertach und Grüntensee – zu jeder Jahreszeit einfach wunderschön

Über Wertach und den Grüntensee haben wir bereits in unserem Reisebericht über die „Wohnmobilreise ins Allgäu im Winter“ berichtet.

Der Campingplatz Grüntensee Camping International, Grüntenseestraße 41, 87497 Wertach, GPS: N47°36'36" E10°26'49" ist uns aus früheren Aufenthalten bereits sehr gut bekannt. Außerdem können wir über die Camping Card ACSI 2015 dort preisgünstig übernachten. Der Campingplatz verfügt auch über preisgünstige Wohnmobilstellplätze mit Stromsäulen sowie Ver- und Entsorgungsmöglichkeit auf dem Campingplatz.
 

82 Stellplatz auf dem Campingplatz Grüntensee

Der Grüntensee ist ein langgezogener Stausee des Flusses Wertach mit einem Umfang von 8,2 km und ca. 130 ha großer Wasseroberfläche. Der Stausee wurde 1962 fertiggestellt und dient dem Hochwasserschutz und der Energieerzeugung. Am Grüntensee hat man Gelegenheit für unterschiedliche Freizeitaktivitäten, wie Wandern, Rad fahren, Angeln und Baden sowie Segeln und Surfen. Um den See führt ein schöner Rad- und Wanderweg. Auch im Winter ist der Grüntensee ein ideales Ziel für Skilangläufer, Winterwanderer und Skifahrer.
    

83 Blick vom Campingplatz Grüntensee auf den Grüntensee


84 Blick vom Seeuferweg auf den Grüntensee


85 Seeuferweg Grüntensee

Nachdem wir unseren Stellplatz direkt am See eingenommen haben, unternehmen wir einen Spaziergang entlang am Seeuferweg des Grüntensee bis zur Staumauer und über die grünen Almwiesen wieder zurück zum Campingplatz. Der Grüntensee bietet im Herbst eine eigenartige, unheimliche von Nebelschwaden durchzogene Stimmung und wir genießen das tolle Naturschauspiel. Es zaubert das Licht eine einmalige Stimmung und wir haben Freude am Fotografieren. Ruhe und Beschaulichkeit begleiten uns auf der kleinen Wanderung um den See. 
    

86 Angler auf den Grüntensee


87 Blick vom Seeuferweg auf den Grüntensee


88 Blick vom Seeuferweg über den Grüntensee nach Wertach 
  

89 Angler auf dem Grüntensee


90 Blick vom Seeuferweg auf den Grüntensee


91 Weg über die Almwiesen oberhalb vom Grüntensee
 

92 Blick vom Weg über die Almwiesen auf den Grüntensee

Den restlichen Abend verbringen wir mit schönem Blick vom Wohnmobil über den See und machen es uns im Wohnmobil gemütlich. 

Tagesetappe 11:
Montag, 12.10.2015 von Wertach nach Rednitzhembach
Tageskilometer: insgesamt: 247 km

Nach dem Frühstück setzen wir die Heimfahrt fort und sind am frühen Nachmittag wieder zu Hause in Rednitzhembach.

Wieder hat sich der Vorteil des Wohnmobilreisens bestätigt, da man die Reiseziele entsprechend dem Wetter frei wählen kann.  Die Abwechslung zwischen Bergen, Seen, alten Städten mit geschichtlichen Schönheiten und intakter natürlicher Landschaft sowie Thermalbädern haben immer wieder ihren Reiz. Es war eine Reise, die von der Wetterlage bestimmt war und wo die Erholung mehr als die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten im Vordergrund stand. Auch hierfür ist das Wohnmobil ideal geeignet.

Wohnmobil-Logbuch          
Reise:       Oberitalien und zur Lagune Venedig  
Etappe Datum   Wochentag von nach km
1   29.09.2015   Dienstag Rednitzhembach Brixen 385
2   30.09.2015   Mittwoch Brixen Vicenca 206
3   01.10.2015   Donnerstag Vicenca Montegrotto-Terme 54
4   07.10.2015   Mittwoch Montegrotto-Terme Fusina 60
5   08.10.2015   Donnerstag Fusina Bardolino 152
6   10.10.2015   Samstag Bardolino Meran 161
7   11.10.2015   Sonntag Meran Wertach 241
8   12.10.2015   Montag Wertach Rednitzhembach 247
    Fahrstrecke gesamt:     1506

Fahrtkostenzusammenstellung:
Fahrtkosten Diesel:    237,88 Liter   
Gesamtkosten Diesel:     273,09 €  
Gesamtfahrstrecke:      1.506 km
Durchschnittskosten je Liter:   1,15 €  
Durchschnittsverbrauch je 100 km:  15,81 Liter

Übernachtungskostenzusammenstellung:
Anzahl Übernachtungen:   13 
Gesamtkosten Übernachtungen:  319,47 € 
Durchschnittskosten je Übernachtung:      24,57 €
Nebenkosten insgesamt:   105,07 €  
Gesamtkosten:     697,63 €
Durchschnittskosten je Übernachtung:      53,66 €


Copyright © 2015
Helmut Dammer und Hildegard Löffler-Dammer, Rednitzhembach

 


      

 

  

Zusätzliche Informationen