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Wohnmobilreise rund um Sardinen entlang der Küsten und der Strände

Zu Beginn 

Bereits seit 2005 wollen wir Sardinen mit dem Wohnmobil bereisen. Die ersten Jahre war es beruflich nicht möglich, mehrere Wochen am Stück Urlaub zu machen. Danach hatten wir Bedenken, mit unserem großen Wohnmobil mit 9 m Länge die kleinen, schmalen und schlechten Straßen auf Sardinien zu befahren und scheuten die Auffahrt auf die Fähre. Nun endlich können wir unseren Urlaubstraum mit unserem neuen Allradwohnmobil verwirklichen. Die Vielfalt und Schönheit der Insel mit letzten Verstecken zum Freistehen und die Geländebeschaffenheit mit Dünenlandschaften, Geländepisten und Bergstrecken ist für uns ein wunderbarer Einstieg, um unser Allradmobil auszuprobieren und kennen zu lernen. Außerdem gehören die Strände entlang der gesamten Küste Sardiniens zu den schönsten im Mittelmeer.

Reisebeschreibung:
Reisebeginn: Donnerstag 02.06.2016         
Reiseende: Montag 04.07.2016  
Übernachtungen: 32
gefahrene Kilometer: 3.494 km

 Literaturempfehlung:
- Reisemobil Bord-Atlas Deutschland und Europa 2015, 24,90 Euro,
- Camping Card ACSI 2016, 14,95, www.campingcard.com
- Wohnmobil-Tourguide “Die schönsten Routen durch Sardinien”, Peter Höh, ISBN 3-8317-1382-0 Auflage 2005, 17,50 Euro
- General-Karte Sardinien Mair Dumont, Maßstab 1:200.000,  ISBN 978-3-8297-2081-6, 7,50 Euro
- WOMO-Reihe, Mit dem Wohnmobil durch die Toskana und nach Elba, Ralf Gréus, ISBN 978-3-86903-082-1, 19,90 Euro,
- WOMO-Reihe, Mit dem Wohnmobil nach Südtirol, Reinhard Schulz und Waltraud Roth-Schulz, ISBN 3-928840-30-4, 19,90 Euro,

Tagesetappe 1:
Donnerstag, 02.06.2016 von Rednitzhembach nach Meran
Tageskilometer: insgesamt: 463 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Wohnmobilstellplatz: Talstation Bergbahn Meran 2000, Naiftalstraße 37, 39012 Meran, GPS:N46°40'17" E11°12'33"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 12,00 €
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 12,00 €

Der Einkauf einer südtiroler Brotzeit am Reschenpass ist bei der Fahrt nach Italien bereits Tradition

Am Donnerstagvormittag beginnen wir unsere Wohnmobilreise und fahren über Augsburg, Füssen, den Fernpass nach Landeck und von dort über die Bundesstraße auf den Reschenpass. Am Reschenpass halten wir auf dem Parkplatz gegenüber dem Alimentari - Lebensmittel Curnis, I-39020 Sankt Valentin a. d. H., Landstraße 18, um dort einzukaufen. Dort kaufen wir südtiroler und regionale Lebensmittel preisgünstig und in hervorragender Qualität ein. Der Einkauf dort gehört bei unseren Reisen über den Reschenpass bereits zur Tradition. Frische Vinschgerl, südtiroler Speck und die typischen Vinschgauer Kaminwurzen gehören für uns zu einer Urlaubsfahrt über Südtirol in den Süden.

Meran – die Kurstadt im Herzen von Südtirol

Nach einer Brotzeit am Reschenpass fahren wir weiter nach Meran und verbringen unsere erste Nacht auf dem Stellplatz an der Talstation der Bergbahn Meran 2000.  Dort befindet sich ein Wohnmobilstellplatz ohne jeglichen Komfort. Die Aussicht vom Stellplatz hoch über Meran ist grandios mit herrlichem Blick auf die Bergwelt. Für die Übernachtung wird zwischenzeitlich eine Gebühr von 12 Euro erhoben. Nachdem wir erst spät am Abend ankommen und es regnet, gehen wir zeitig schlafen. 


01 Stellplatz an der Talstation der Bergbahn Meran 2000 

Über Meran haben wir bereits ausführlich in unserem Reisebericht über die „Wohnmobilreise vom Bodensee über Südtirol durch die Dolomiten ins Veneto“ berichtet.

Tagesetappe 2:
Freitag, 03.06.2016 von Meran nach Bardolino
Tageskilometer: insgesamt: 164 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Comunale S. Nicolo, Via Dante Aligheri 43, I-37011 Bardolino GPS:N45°33'1,296" E10°43'9,336".
Anzahl Übernachtungen: 3
Kosten: 108,00 €
Nebenkosten:  Kurtaxe 4,80 €
Gesamtkosten für drei Übernachtungen: 112,80 €

Bardolino – einer der bekanntesten Weinorte am Ostufer des Gardasees 

Unser erstes Reiseziel ist die Partnerstadt unseres Heimatortes Rednitzhembach, Bardolino am Gardasee. Dort findet ein dreitägiges Partnerschaftstreffen mit umfangreichem Besichtigungsprogramm statt. Deshalb fahren wir am nächsten Morgen weiter zum Gardasee, wo wir einen Stellplatz für die nächsten drei Tage auf dem Campingplatz Comunale S. Nicolo, Via Dante Aligheri 43, in 37011 Bardolino gebucht haben.  Diesen Campingplatz kennen wir bereits von früheren Besuchen. Er hat nur wenige für große Wohnmobile geeignete Plätze. Der Campingplatz ist sehr gut besucht. 


02 Stellplatz auf dem Campingplatz San Nicolo in Bardolino 

Der kommunale Campingplatz San Nicolo ist eine grüne Oase direkt am Ufer des Gardasees und liegt in fußläufiger Entfernung zum historischen Zentrum von Bardolino. 
 

03 Blick vom See auf den Campingplatz San Nicolo in Bardolino


04 Gardaseeufer auf dem Campingplatz San Nicolo in Bardolino 

Über Bardolino haben wir bereits in unserem "Reisebericht über die Wohnmobilreise Südtirol und Gardaseeausführlich berichtet. 

Wir verbringen drei sehr schöne Tage in Bardolino und am Gardasee.    

Am ersten Abend wird die Besuchergruppe aus Rednitzhembach von Bürgermeister de Beni im Rathaus von Bardolino direkt am Gardasee empfangen und zum Partnerschaftstreffen willkommen geheißen. 


05 Empfang im Rathaus Bardolino von Bürgermeister de Beni


06 Alter Hafen vor dem Rathaus in Bardolino

Vicenza – die Kunst- und Industriestadt im nördlichen Italien

Am ersten Tag fahren wir mit dem Bus der Besuchergruppe aus Rednitzhembach nach Vicenza. Dort wartet bereits die Stadtführerin auf uns und zeigt uns das Stadtzentrum von Vicenza und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.


07 Pilgerkirche Santuario della Madonna di Monte Berico auf dem Hügel von Vicenza 

Über Vicenza haben wir bereits ausführlich in unserem Reisebericht über die „Wohnmobilreise nach Oberitalien und zur Lagune von Venedig im Herbst“ berichtet. 

Die Bauwerke des Renaissancearchitekten Andrea Palladio brachten der Stadt Vicenza den Rang eines UNESCO-Welterbes ein. Bei einem Spaziergang durch die Stadt stechen die öffentlichen Gebäude sofort ins Auge: Die Basilika des Palladio, die Loge der Hauptmannschaft, die aristokratischen Anwesen der Porto und Thiene. Außerdem ist Vicenza reich gespickt mit hochherrschaftlichen Villen reicher Venezianer. Besonders sehenswert ist das Theatro Olimpico. Es wurde von Palladio geplant und nach seinem Tod von seinen Schülern nach seinen Plänen fertiggestellt. Es war das erste überdachte Theater in Europa.  


08 Eingang zum Teatro Olimpico in Vicenza    


09 Bühne mit Bühnenbild im Teatro Olimpico in Vicenza


10 Palazzo Chiericati in Vicenza


11 Museo Del Gioiello mit Torre Bissara in Vicenza 

 


12 Loggia del Capitaniato in Vicenza  

Am Abend sind wir mit der Besuchergruppe zu einer Weinprobe beim Weingut Agriturisme Tre Colline, Strada Palù, 26, 37011 Calmasino, Bardolino eingeladen. Das Weingut liegt sehr schön außerhalb von Bardolino auf einer Anhöhe und verfügt über ca. 10 Wohnmobilstellplätze mit Ver- und Entsorgungseinrichtung, Stromversorgung, Duschen und WC sowie Schwimmbad.  Nach der Weinprobe kaufen wir einige Flaschen Wein und regionale Produkte am Weingut ein.   


13 Wohnmobilstellplatz auf dem Weingut Tre Colline 

Riva del Garda – ein bereits in der Römerzeit besiedelter Ort 

Am zweiten Tag unternehmen wir mit der Besuchergruppe eine Schiffsreise von Riva über Limone nach Malcesine. Der Bus fährt uns zur Abfahrtstelle des Schiffes nach Riva. Über Riva haben wir ebenfalls bereits ausführlich in unserem Reisebericht über die „Wohnmobilreise Südtirol und Gardasee“berichtet. 


14 Piazza Garibaldi in Riva 
                                         

15 Altstadtgasse in Riva 


16 Torre Aponale mit Piazza 3 Novembre in Riva 


17 Blick von der Abfahrtstelle des Schiffes in Riva 


18 Blick zurück auf Riva vom Schiff 

Limone – die ehemalige Grenzstadt der Republik Venedig

Nach einem Stadtrundgang in Riva fahren wir mit dem Schiff nach Limone. Dort haben wir Gelegenheit, auf eigene Faust die Stadt zu erkunden. 


19 Hafen von Limone                                                  


20 Blick auf Limone mit den typischen Zitronengärten 


21 Seepromenade in Limone 

In der Spaghetteria Da Titano di Fort Enea, Via Corda 9, 25010 Limone essen wir sehr gut und preiswert zu Mittag. 


22 Spaghetteria Da Titano di Fort Enea, Via Corda 9, 25010 Limone 

Malcesine - häufig als „Perle des Gardasees“ bezeichnet

Am Nachmittag fährt das Schiff weiter nach Malcesine

In Marlecsine bleibt uns ausreichend Zeit für eine Stadtbesichtigung, bevor uns der Reisebus am späten Nachmittag wieder abholt und zurück nach Bardolino bringt. 


23 Burg von Malcesine                                                


24 Blick von der Anlagestelle von Malcesine auf den Gardasee


25 Alter Hafen in Malcesine 

Am Abend treffen wir uns zum Abschiedsessen im Ristorante La Cantinetto, Via San Martino 13, Bardolino und essen dort ausgezeichnet zu Abend.

Tagesetappe 3:
Montag, 06.06.2016 von Bardolino nach Livorno
Tageskilometer: insgesamt: 332 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Miramare Via Del Littorale 220, I-5128 Livorno, www.miramare.me, GPS: N43°28'52" E10°19'59"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 28,60 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 28,60 €

Livorno – eine beeindruckende Renaissance-Stadt mit schönen Badestränden in der Toscana

Am nächsten Morgen beginnt unser eigentlicher Wohnmobilurlaub mit der Fahrt nach Livorno, von wo aus wir eine Fährpassage nach Sardinien gebucht haben. Wir fahren am Vormittag über die Autobahn A1 Modena, Bologna, Florenz und weiter über die mehrspurige Bundesstraße FI-PI-LI nach Livorno. Wir übernachten im Campingplatz Miramare Via Del Littorale 220, I-5128 Livorno. Der Campingplatz liegt an einer Steilküste nur wenige Kilometer südlich von Livorno.   


26 Stellplatz auf dem Campingplatz Miramare in Livorno


27 Blick vom Campingplatz Miramare auf die Küste 


28 Badeplatz unterhalb vom Campingplatz Miramare


29 Badeplatz unterhalb vom Campingplatz Miramare 


30 Sonnenuntergang über dem Meer vor Livorno 

Tagesetappe 4:
Dienstag, 07.06.2016 von Livorno nach Livorno Porto
Tageskilometer: insgesamt: 21 km
Übernachtung: auf Parkplatz: Porto Livorno bei Moby, Via Guido Donegani, I-57100 Livorno, GPS: N43.55587 E10.303057  (Anfahrt: Beschilderung Porto Imbarco Passeggeri, Via Guido Donegeri folgen)
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten: keine    
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine

Livorno Porte – das Tor zu den Inseln Elba, Korsika und Sardinien 

Unsere Fähre nach Sardinien fährt am Mittwoch um 08.00 Uhr. Wir müssen deshalb zum Einchecken um ca. 5.30 Uhr im Hafen von Livorno sein. Deshalb wollen wir die Nacht von Dienstag auf Mittwoch bereits im Hafen von Livorno auf dem Parkplatz für Wohnmobile verbringen. Der Parkplatz im Hafengelände Livorno hat Platz für ca. 20 Wohnmobile und verfügt über eine Ver- und Entsorgungseinrichtung. 

Gerne hätten wir den Nachmittag noch auf dem Campingplatz Miramare in Livorno verbracht. Leider muss man den Campingplatz bereits um 12:00 Uhr verlassen. Bei einem längeren Aufenthalt muss die komplette Stellplatzgebühr für den nächsten Tag entrichtet werden. Nachdem der Campingplatz Anfang Juni noch sehr viele freie Plätze, hat haben wir für diese Regelung kein Verständnis, zumal wir nur ca. 3 Stunden länger bleiben wollten. Deshalb werden wir diesen Campingplatz in Zukunft nicht mehr besuchen. 

Wir fahren die Küste Richtung Livorno ca. 3 km weiter und bleiben bis zum frühen Abend auf einem Parkplatz mit wunderschönem Blick auf die Küste und das offene Meer mit unserem Wohnmobil kostenfrei stehen. Unterhalb des Parkplatzes befindet sich ein freier Badestrand. 

Am frühen Abend fahren wir in den Fährhafen von Livorno, um dort zu übernachten, damit wir am nächsten Morgen zeitig einchecken können.  Wir haben die Fährpassage für die Hin- und Rückfahrt von Livorna nach Olbia auf Sardinien bei Moby zum Preis von 253 Euro gebucht. Die Fähre nach Sardinien fährt im Porto Livorno an der Stazione Marittima, Via Guido Donegani, I-57100 Livorno, GPS: N43.55587 E10.303057  (Anfahrt: Beschilderung Porto Imbarco Passeggeri, Via Guido Donegeri folgen) ab. 


31 Ankunft der Fähre Moby von Olbia nach Livorno 

Tagesetappe 5:
Mittwoch, 08.06.2016 von Livorna Porto nach Cannigione/Sardinien
Tageskilometer: insgesamt: 51 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Centro Vacanze Isuledda, Loc. Conia, I-07021 Cannigione di Arzachena, GPS: N41°07'54" E09°26'26",
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 19,00 € (ACSI)
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 19,00 €

Sardinien – die zweitgrößte Insel im Mittelmeer 

Pünktlich um 5:30 Uhr stehen wir in der Zufahrt zur Fähre auf Gate 59 und werden in die richtige Spur vom Personal eingewiesen. Um 6:00 Uhr kommt die Fähre an und wird sehr schnell entladen. Danach können wir mit vielen anderen Wohnmobilen auf die Fähre fahren und die Überfahrt nach Sardinien kann pünktlich um 08:00 Uhr starten. Nach ca. 7 Stunden Fahrzeit kommen wir am frühen Nachmittag im Hafen von Olbia auf Sardinen an. 


32 Abfahrt der Fähre Moby in Livorno                 


33 Ankunft der Fähre Moby in Sardinien 

Porto Cervo – das Herz der Costa Smeralda 

Nach einer kurzen Wartezeit können wir die Fähre verlassen und fahren die Küstenstraße an der Costa Smeralda entlang nach Porto Cervo, einem kleinen, neu erbauten, im alten Stil errichteten Fischerdorf. Der Ort befindet sich am nördlichen Ende der Costa Smeralda und ist bekannt als Ort der Superreichen und Schönen. Wir parken am Ortsteingang auf einem Busparkplatz und unternehmen einen kleinen Spaziergang durch den Ort. 


34 Geschäftsstraße in Porto Cervo                        


35 Badebucht in Porto Cervo 


36 Hafen von Porto Cervo 

Danach fahren wir die Küstenstraße weiter bis zu unserem ersten Ziel auf Sardinien, den Campingplatz Centro Vacanze Isuledda, Loc. Conia, I-07021 Cannigione di Arzachena, GPS: N41°07'54" E09°26'26". Der Campingplatz ist zauberhaft gelegen, sehr groß und sehr gut ausgestattet. Es befinden sich mehrere bildschöne Strände und Badebuchten auf dem Campingplatz. 


37 Stellplatz auf dem Campingplatz Isuledda    


38 Badebucht auf dem Campingplatz Isuledda 


39 Badebucht auf dem Campingplatz Isuledda 


40 Badebucht auf dem Campingplatz Isuledda

Tagesetappe 6:
Donnerstag, 09.06.2016 von Cannigione/Sardinien nach Aglientu/Sardinen
Tageskilometer: insgesamt: 75 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Camping Village Baia Blu la Tartuga, Pineta di Vignola Mare, I-07020 Aglientu, GPS: N41.12454 E09.06728,
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 19,00 € (ACSI)
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtungen: 19,00 € 

Capo d’Orso – ein berühmter Felsen an der Nordostküste von Sardinien 

Am Morgen gehen wir zum ersten Mal in der Badebucht Anfiteatro des Campingplatzes im Meer schwimmen. Das Wasser ist noch etwas kühl, glasklar und sehr erfrischend. Am späten Vormittag reisen wir ab und fahren zum Capo d’Orso. Capo d’Orso bedeutet „Bären-Kap“ und ist eine der großen Naturattraktionen im Norden Sardiniens. Vom Parkplatz aus erreicht man die atemberaubend schöne Felslandschaft durch zahlreich bizarr verwitterte Tafoni-Felsen mit wunderbar skurrilen Formen. Man hat eine tolle Aussicht über die Stadt Palau bis zur Insel Maddalena. 

 

41 Tafoni Felsen mit skurrilen Formen beim Capo d’Orso


42 Forte Capo d’Orso 


43 Bärenfelsen beim Capo d’Orso                         


44 Aussicht vom Bärenfelsen beim Capo d’Orso auf Palau 


45 Tafoni Felsen mit skurrilen Formen beim Capo d’Orso


46 Tafoni Felsen mit skurrilen Formen beim Capo d’Orso 


47 Aussicht vom Tafoni Felsen über die Stadt Palau 

Porto Pozzo – Ruhe und Beschaulichkeit ohne Tourismus 

Wir fahren an Palau vorbei bis Porto Pozzo. Dort parken wir direkt am Hafen und essen in der Pizzeria Bar Ristorante „Da Antonio“ Via Tibula, I-07028 S. Teresa G. sehr gut zu Mittag. Das Lokal befindet sich in unmittelbarer Nähe des Campingplatzes Arcobaleno, (GPS: N41.19326 E09.27182). Der Campingplatz befindet sich direkt am Sandstrand mit schöner Wiese und lichtem Baumbestand. 


48 Hafen in Porto Pozzo                                             


49 Parkplatz am Ristorante „Da Antonio“in Porto Pozzo 


50 Badestrand in Porto Pozzo 

Von dort aus fahren wir weiter nach Santa Teresa G. und wollen dort zum Capo Testa. Capo Testa, der nördlichste Punkt Sardiniens, wird in unserem Reiseführer als großartige Sehenswürdigkeit mit Märchenfelsengarten angepriesen. Leider ist die Zufahrt zum Capo Testa für Wohnmobile gesperrt. Deshalb müssen wir leider auf die Besichtigung dieser Sehenswürdigkeit verzichten. 

Rena Maiore – einer der schönsten naturbelassenen Strände der Region Gallura 

Wir setzen unsere Fahrt Richtung Süden fort und fahren einen unbefestigten Sandweg zur Spiaggia Rena Maiore. Es leiden gerade die Strände im Norden und im Westen oft unter Anschwemmungen aller Art, Seegras- und Teerablagerungen. Es ist einer der schönsten Strände der Region. Wir stehen mit unserem Wohnmobil auf einem Sandberg, direkt über den Klippen mit Blick auf die Badebuchten. Leider sind aufgrund von starken Windböen sehr viele dunkle Algen am Stand angeschwemmt und das Meer ist wenig einladend. 


51 Spiaggia Rena Maiore                                            


52 Über den Klippen von Spiaggia Rena Maiore 


53 Über den Klippen von Spiaggia Rena Maiore


54 Über den Klippen von Spiaggia Rena Maiore 

Spiaggia Montirussu – bildschön und einsam 

Deshalb verzichten wir auf den geplanten Strandnachmittag und fahren eine der nächsten Sandwege Richtung Meer zur Spiaggia Montirussu. Der Weg endet leider mitten in der sardischen Macchia und wir müssen zu Fuß weiter zum Meer laufen. Außerdem ist die Weiterfahrt durch Verbotsschilder gesperrt. Zwischen den Stränden führen wunderbare Naturlehrpfade mit toller Vegetation, Sandstränden und Felsen. Die Atmosphäre dort ist gewaltig. 
 

55 Spiaggia Montirussu                                               


56 Spiaggia Montirussu


57 Spiaggia Montirussu 

Mittlerweile ist es Abend geworden und wir fahren zum Campingplatz Baia Blu la Tartuga, Pineta di Vignola Mare, I-07020 Aglientu, GPS: N41.12454 E09.06728. Der Campingplatz ist sehr groß, eben, liegt direkt hinter einem langen Sandstrand und ist mit allem Komfort ausgestattet.  Der Campingplatz ist sehr nüchtern und wir sind etwas traurig, dass wir nicht auf dem Strandplatz in Spiaggia Rena Maiore geblieben sind, um dort zu übernachten. 


58 Campingplatz Baia Blu la Tartuga in Aglientu


59 Strand beim Campingplatz Baia Blu la Tartuga in Aglientu

Tagesetappe 7:
Freitag, 10.06.2016 von Aglientu/Sardinen nach La Ciaccia Valledoria/Sardinien
Tageskilometer: insgesamt: 80 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Punto Maragnani, Strada Privinciale 8/M, I- 07039 La Ciaccia Valledoria, GPS: N40.92050 E08.79223
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 30,00 €
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 30,00 €

Selbstgemachter naturreiner Käse – vom Hirten

Am Vormittag verlassen wir den Campingplatz und fahren Richtung Süden. Wir halten kurz vor der Abzweigung nach Portobello di Gallura an dem im Reiseführer als Einkaufstipp angekündigten weißen Häuschen mit der Aufschrift „Formaggi“ (bei km 42). Wir kaufen bei dem Hirten aus Tempio hausgemachten naturreinen Pecorino-Käse und eine Flasche sardischen Wein. Das war ein sehr guter Tipp im Reiseführer, denn der Käse schmeckt hervorragend. 


60 Einkauf von sardischen Käse beim Hirten 

Nach wenigen Kilometern zweigen wir dem Wegweiser Costa Paradiso folgend nach rechts ab und fahren ca. 4 km eine schmale Teerstraße entlang, die steil nach unten zum Strand führt. Dort befinden sich ein Restaurant und an einem Hang mehrere Parkplätze, die jedoch zum Parken für Wohnmobile nicht geeignet sind. Der Strand ist wunderschön und eingerahmt von roten Felsen. 


61 Strand an der Costa Paradiso

Baia Trinita – super Strand hinter weißen Dünen und zwischen roten Felsen 

Wir fahren weiter bis zum Dorf Paduledda und von dort über eine Stichstraße an das direkt am Meer gelegene Örtchen Isola Rossa, das durch das rote Felseiland den Namen erhalten hat. Da wir keinen angemessenen Parkplatz für unser Wohnmobil finden, fahren wir weiter in die zwei km entfernte Bucht Baia Trinita. Dort gibt es ausreichende Parkplätze auch für größere Wohnmobile in Strandnähe zu der Badebucht Sa Marinedda. Die Badebucht ist von roten Felsen eingerahmt und am Strand befinden sich gemütliche Strandbars. 

Wir entdecken bei einem Spaziergang eine Sandpiste hinter den Villen, die steil den Berg hinauf zu einem tollen Aussichtspunkt über den Klippen neben der Badebucht führt. Von dort aus haben wir einen wunderbaren Blick auf die Bucht von Baia Trinita mit dem Superstrand Sa Marinedda. Wir fahren mit unserem Wohnmobil dorthin und verbringen dort den Nachmittag. Über einen kleinen Fußsteig erreichen wir die Badebucht mit tollem, kristallklarem Wasser und gehen dort schwimmen und anschließend Eis essen.   


62 Bucht von Baia Trinita                                            


63 Bucht von Baia Trinita 


64 Badebucht mit dem Superstrand Sa Marinedda


65 Aussichtspunkt über den Klippen von Baia Trinita 


66 Aussichtspunkt über den Klippen von Baia Trinita


67 Aussichtspunkt über den Klippen von Baia Trinita 


68 Aussichtspunkt über den Klippen von Baia Trinita


69 Badebucht unter den Klippen von Baia Trinita 

Am späten Nachmittag fahren wir weiter nach Badesi Mare. Dort befinden sich ein toller Strand, Strandbars und viele Parkplätze für PKW. Wohnmobile sind dort nicht erwünscht. 


70 Strand von Badesi Mare 

Valledoria – mit einem wunderbaren Sandstrand an der Mündung des Flusses Coghinas 

Deshalb fahren wir umgehend weiter nach Valledoria zur kleinen Kirche San Pietro a Mare. Bei diesem Pilgerkirchlein soll sich eine Parkmöglichkeit für Wohnmobile befinden, die jedoch wegen einer Autorallye zwei Tage gesperrt ist. An dieser Stelle mündet der Fluss Coghinas ins Meer.
 

71 Mündung des Flusses Coghinas 

Es ist zwischenzeitlich Abend und wir suchen einen Platz für die Übernachtung. Auf der Straße in Richtung Castelsardo entdecken wir die Werbung zu dem Stellplatz Punto Maragnani, Strada Privinciale 8/M, I- La Ciaccia Valledoria, GPS: N40.92050 E08.79223. Er befindet sich nur wenige Kilometer nach Valledoria auf dem Gelände einer Pizzeria und verfügt über eine Ver- und Entsorgung, Stromversorgung und Duschen mit kaltem Wasser sowie Strandzugang und wirbt mit dem Slogan: Licht, Dusche, Waschbecken… Höflichkeit und viel Ruhe. Wir stehen mit unserem Wohnmobil mit toller Aussicht über den Strand und die Küste.
   

72 Wohnmobilstellplatz von Punto Maragnani über dem Meer


73 Blick vom Wohnmobilstellplatz Punto Maragnani auf den Strand von Valledoria
   

74 Abendstimmung auf dem Wohnmobilstellplatz Punto Maragnani


75 Abendstimmung auf dem Wohnmobilstellplatz Punto Maragnani 

Hier gefällt es uns sehr gut und wir beschließen einen Strandtag einzulegen. 


76 Blick vom Badestrand Valledoria auf den Wohnmobilstellplatz


77 Badestrand Valledoria unterhalb des Wohnmobilstellplatzes

Tagesetappe 8:
Sonntag, 12.06.2016 von La Ciaccia Valledoria/Sardinien nach Stintino/Sardinien
Tageskilometer: insgesamt: 101 km
Übernachtung: auf Strandparkplatz: Stagno della Saline, I- Stintino, GPS: N40°53'34,2" E08°14'48,9"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine

Thermen von Casteldoria – heißes Thermalwasser in natürlicher Flusslandschaft

Am Vormittag fahren wir ein Stück in das Landesinnere und besuchen die Terme di Casteldoria. Zwischen Santa Maria Coghinas und Viddalba verläuft der Coghinasfluss. Hier münden bis zu 70 Grad heiße Thermalquellen und temperieren den Fluss. Das Wasser fließt an mehreren Stellen in den Fluss und quillt auch aus dem Flussboden. Man suhlt sich im Schlamm und aalt sich im badewannenwarmen Wasser. Rund um den Fluss wachsen riesige Eukalyptusbäume, Pappeln, Pinien und Palmen.
 

78 Holzbrücke über den Fluss Coghinas                              


79 Thermalquelle am Fluss Coghinas 


80 Thermalbad an der Terme di Casteldoria 

Von dort aus fahren wir weiter und besichtigen den Roccia dell’Elefante an der Straße S 134.
 

81 Roccia dell’Elefante

Castelsardo – das alte Korbflechterzentrum von Sardinien

Weiter geht es Richtung Castelsardo, wo wir am Ortseingang auf dem großen Parkplatz vor den Tennisplätzen stehen bleiben können, um in fußläufiger Entfernung die Stadt zu besichtigen. Castelsardo ist ein altes Korbflechterzentrum mit einer bildschönen Altstadt und verwinkelten Treppen und Gassen. Am Gipfel steht ein altes genuesisches Kastell, das für drei Euro Eintrittsgeld besichtigt werden kann. Am Fuße der Altstadt steht die Kathedrale Sant Antonio Abate mit einer golden strahlenden Kuppel vor dem tiefen Blau des Meeres.
 

82 Blick auf Castelsardo                                              


83 Blick vom Kastell in Castelsardo über die Küste
 

84 Blick auf Castelsardo mit dem Hafen               


85 Aufgang zum Kastell in Castelsardo
 

86 Turm der Kathedrale Sant Antonio Abate in Castelsardo


87 Steilküste in Castelsardo
 

88 Kathedrale Sant Antonio Abate

Wir bummeln durch die Gassen der Altstadt, besichtigen die Kathedrale und gehen anschließend zurück zum Wohnmobil, um der Küstenstraße in Richtung Porto Torres weiter zu folgen.
 

89 Alstadtgasse in Castelsardo                                


90 Alstadtgasse in Castelsardo

Weil heute Sonntag ist, war dieser Küstenabschnitt mit Sonntagsausflüglern aus den umliegenden Städten sehr gut besucht und wir finden keinen Parkplatz an einem der vielen Standabschnitte für unser Wohnmobil. Dabei kommen wir vorbei am Wohnmobilstellplatz Campside International, Strade SP 81 km 13, Loc. Platamona, GPS: N40.8156000 E08.4659000. Der Stellplatz liegt ca. 200 m vom Meer entfernt, hat Platz für ca. 50 Wohnmobile, verfügt über Ver- und Entsorgung, Stromversorgung, Duschen und Waschmaschine.
 

91 Wohnmobilstellplatz Campside International

Stintino – die weißen Strände von La Saline

Für einen Aufenthalt ist es uns noch zu früh am Tag. Deshalb fahren wir weiter vorbei an Porto Torres Richtung Stintino. Kurz vor Stintino biegen wir eine Sandpiste rechts ab und fahren diese ca. 3 km Richtung Meer entlang. Dort stehen wir zusammen mit vielen italienischen Wohnmobilisten direkt am Stand zwischen Strandhafer und Dünen in der freien Natur. Es handelt sich hier um keinen offiziellen Stellplatz und das Campieren ist hier eigentlich verboten. Wir haben den Stellplatztipp von einem deutschen Wohnmobilnachbarn erhalten. Erst am Sonntagabend verlassen uns alle anderen Wohnmobile und wir stehen komplett alleine in der Natur.   
   

92 Parkplatz bei Stintino in der freien Natur am Meer


93 Parkplatz bei Stintino in der freien Natur am Meer
 

94 Parkplatz bei Stintino in der freien Natur am Meer  


95 Strand bei Stintino in der freien Natur


96 Blumenpracht am Strand bei Stintino

Tagesetappe 9:
Montag, 13.06.2016 von Stintino/Sardinien nach Alghero Porticciolo
Tageskilometer: insgesamt: 79 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Torre del Porticciolo, Loc. Torre del Porticciolo, I-07041 Alghero, GPS: N40.64241 E8.19025
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 26,60 Euro
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 26,60 Euro 

Spiaggia della Pelosa – ein Lieblingsferienort der Italiener am Capo del Falcone

Nach einer einsamen Nacht am Strand gehen wir am Morgen im kristallklaren Meer mit weißem Strand schwimmen. Es fällt uns schwer, diesen schönen Platz zu verlassen.

Wir fahren an dem Ort Stintino vorbei zum Capo del Falcone. Kurz vor der Spiaggia della Pelosa bekommen wir an einem Kiosk einen für Camper ausgewiesenen Parkplatz. Von dort aus gehen wir über die Straße zum Meer und unternehmen einen Strandspaziergang in der Bucht von Pelosa.
 

97 Parkplatz beim Kiosk auf dem Weg zum Capo del Falcone


98 Strandspaziergang in der Bucht von Pelosa


99 Strandspaziergang in der Bucht von Pelosa

Danach fahren wir die Straße weiter, vorbei am eigentlichen weißen Sandstrand von Pelosa, der bei den Sarden außerordentlich beliebt ist. Kurz vor dem weißen Sandstrand entdecken wir auf der linken Straßenseite in einem Parkplatz ausgewiesene Parkflächen für Wohnmobile, die allerdings bereits nahezu vollständig belegt sind. Wir fahren die steile Straße zum Capo del Pelosa hinauf und finden entlang der Straße am oberen Ende Parkflächen, die auch für Wohnmobile geeignet sind. Von dort haben wir einen wunderbaren Blick über die gesamte Küste und den Torre Pelosa. Der Strand ist bereits sehr voll und deshalb entschließen wir uns zur Weiterfahrt.
 

100 weißer Sandbadestrand von Pelosa


101 Parkplatz an der Straße zum Capo del Pelosa


102 Torre del Pelosa

Wir fahren zurück bis Pozzo San Nicola und von dort über Palmadula nach Argentiera. In der Bucht Porto Palmas finden wir einen großen Parkplatz mit herrlichem Blick auf die Bucht, der auch für eine Übernachtung geeignet wäre, und verbringen dort unsere Mittagspause. Vom Parkplatz aus führt eine holprige Sandpiste hinauf auf den Bergrücken, wo auch die Möglichkeit besteht, mit dem Wohnmobil zu parken und zu übernachten.
 

103 Parkplatz in der Bucht von Porto Palmas


104 Wohnmobile auf dem Bergrücken bei der Bucht von Porto Palmas


105 Strand in der Bucht von Porto Palmas

Nach dem Mittagessen und einer Kaffeepause in der Strandbar fahren wir weiter über Palmadula zum Lago Baratz, dem einzigen natürlich entstandenen Süßwassersee auf Sardinien. Durch das Naturschutzgebiet rund um den See führen reizvoll angelegte Spazierwege. Wir parken auf einem großen Parkplatz in Seenähe, wo auch eine Übernachtung mit dem Wohnmobil möglich wäre.
 

106 Parkplatz beim Lago Baratz                               


107 Lago Baratz

Nach einem kleinen Spaziergang zum See setzen wir unsere Fahrt fort und folgen dem Wegweiser Porto Ferro. Die Straße endet nach 3 km auf einem Parkplatz. Auf dem Parkplatz sind wir wieder einmal alleine und stellen fest, dass auch hier eine Übernachtung mit dem Wohnmobil möglich ist. Leider müssen wir ver- und entsorgen und können deshalb hier nicht die Nacht verbringen.


108 Parkplatz in Porto Ferro

Das nach dem Parkplatz in etwa 100 m sich befindliche breite Plateau oberhalb von steil abfallenden Klippen bietet auf der einen Seite einen reizvollen, malerischen und grandiosen Blick bis zum Capo Caccia und auf der anderen Seite zum großen Sandstrand zwischen den beiden Sarazenentürmen. Wir sind beeindruckt von der wilden Meeresbrandung unterhalb der Klippen und dem auf der anderen Seite sich befindlichen Sandstrand, der für die dort anwesenden Wellenreiter ein Eldorado bildet. Das Naturschauspiel an dieser Stelle beeindruckt uns sehr.
 

109 Sarazenenturm in Porto Ferro                         


110 Blick von den Klippen zum Capo Caccia
 

111 Blick vom Sarazenenturm zum Badestrand mit Surfufer in Porto Ferro


112 Blick vom Sarazenenturm zum Badestrand mit Surfufer in Porto Ferro


112a Film von der Meeresbrandung in Porto Ferro

Es ist schon spät und wir sehen an der Straße die Werbung des Campingplatzes Torre del Porticciolo, Loc. Torre del Porticciolo, I-07041 Alghero, (GPS: N40.64241 E8.19025). Deshalb entscheiden wir uns, die Nacht dort zu verbringen und unser Wohnmobil für die nächste Fahrt vorzubereiten. Auf dem Campingplatz sind noch viele Plätze frei und wir bekommen einen schönen Platz unter großen Pinien.


113 Stellplatz auf dem Campingplatz Torre del Porticciolo

Tagesetappe 10:
Dienstag, 14.06.2016 von Alghero Proticciolo nach Bosa Marina
Tageskilometer: insgesamt: 123 km
Übernachtung: auf Parkplatz: Strada Bosa Marina - Turas, Localita Turas, I-08013 Bosa GPS: N40.275732 E08.484191
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine

Wir müssen den Campingplatz bis 10 Uhr verlassen und stehen deshalb bald auf. Nach dem Frühstück fahren wir das Wohnmobil auf den Parkplatz vor den Campingplatz und laufen zu der Bucht unterhalb des Campingplatzes, von wo aus wir eine wunderbare Sicht auf den Torre del Porticciolo haben.
 

114 Blick auf den Torre del Porticciolo                  


115  Strand in der Bucht unterhalb des Torre del Porticciolo

Anschließend fahren wir zum Capo Caccia. Wir sind zeitig am Vormittag vor Ort und deshalb ist noch wenig los. Wir bekommen ziemlich nahe am Einstieg zur Treppe Escala die Cabirol (sog. Rehleiter) an einer Parkbucht am Straßenrand einen Parkplatz für unser Wohnmobil. Am Ende der Straße zum Capo Caccia besteht die Möglichkeit, an einem Kreisverkehr zu wenden. Parkmöglichkeiten gibt es nur an der Straße entlang. Deshalb empfehlen wir, mit dem Wohnmobil zum Capo Caccia früh am Morgen zu fahren. Vom Parkplatz führen 654 Stufen 110 m in die Tiefe zum Eingang der Grotta di Nettuno.


116 Blick zum Capo Caccia auf der Fahrt dorthin


117 Parkstreifen neben der Straße bei der Zufahrt zum Capo Caccia
 

118 Blick über die Bucht vor dem Capo Caccia


119 Stufen in die Tiefe zum Eingang der Grotta di Nettuno

Weiter geht die Reise an der Küste entlang nach Fertilia. Fertilia ist ein verschlafener Vorort von Alghero, wo die Zeit stehen geblieben ist. Einer Empfehlung in unserem Reiseführer folgend gehen wir in das Ristorante Acquario, Via Pola 34, Fertilia zum Mittagessen und bestellen uns dort ein typisch sardisches Menü mit Fisch. Das Essen ist hervorragend und wir können die Empfehlung im Reiseführer bestätigen.
 

120 Hauptplatz von Fertilia                                        


121 Ristorante Acquario in Fertilia 

Alghero – für viele die schönste Stadt der Insel und ein Zentrum des sardischen Tourismus

Nach dem Mittagessen fahren wir auf den Parkplatz in Alghero direkt an der Hafenpromenade gegenüber der Marina in ca. 300 m Entfernung zur Altstadt (GPS: N40.56240 E08.31700). Auf dem großen ebenen Teerplatz kann man in der Mitte gegen Parkgebühr (blaue Markierung) und am Rand (weiße Markierung) kostenfrei parken.

Die Altstadt von Alghero verfügt über viele mittelalterliche Baudenkmäler, die typisch für mittelalterliche Städte auf dem Gebiet der Krone von Aragon sind. Dicke Mauern umschließen die Altstadt, die auf einem Felsvorsprung liegt. Schmale Gassen und Steinstufen führen zu den Plätzen und Kirchen.

Die Altstadt von Alghero ist autofrei. Sie unterlag 400 Jahre lang spanischen Einflüssen. Man kann es an dem katalanischen Baustil noch gut erkennen. Wir besichtigen zu Fuß die Altstadt von Alghero.
 

122 Häuserzeile in der Altstadt von Alghero      


123 Piazza Civica in Alghero
 

124 Altstadtgasse in Alghero                                    


125 Torre di S. Giacomo in Alghero


126 Bastioni Pigafetta mit dem Torre della Polveriera in Alghero

Nach der Stadtbesichtigung von Alghero fahren wir am Meer entlang in Richtung Süden und versuchen dort ein ruhiges Plätzchen für die Nacht zu finden. Bei diesem Teilstück fährt man jedoch an einer Steilküste entlang und es gibt, von einigen Haltebuchten an der Straße abgesehen, kaum eine Möglichkeit anzuhalten. Kurz vor Bosa befinden sich zwei in unserem Reiseführer ausgewiesene Wohnmobilstellplätze. Am Stellplatz Costa Blu, SP 49, bei km 7 (GPS: N40.32670 E08.44084) verhindert uns ein Metallgitter über dem schmalen Einfahrtstor die Zufahrt. Auf dem Stellplatz S’Abba Druche, SP 49, bei km 3,5 (GPS:N40.31671 E08.47372) ist die 800 m lange Sandpiste zum Stellplatz links und rechts mit Bäumen bepflanzt, deren Äste teilweise sehr niedrig sind. Deshalb ist diese Zufahrt für unser 2,55 m breites Wohnmobil mit 3,5 m Höhe nicht befahrbar.

Aus diesem Grund fahren wir weiter nach Bosa Marina, wo wir am Strand Richtung Turas in einer Haltebucht parken können (Strada Bosa Marina - Turas, Localita Turas, I-08013 Bosa GPS: N40.275732 E08.484191) und die Nacht verbringen wollen. Vor unserem Wohnmobil ist eine schöne Badebucht mit gewaltiger Brandung. Die Straße nach Turas ist sehr stark befahren. Wir stehen hier zwar sehr schön und könnten auch die Nacht verbringen, aber der Lärm der Brandung und des Autoverkehrs auf der Straße verhindert, dass wir einschlafen können.
 

127 Küstenstraße von Alghero nach Bosa                          


128 Parkbucht in Bosa Marina


129 Strand vor der Parkbucht in Bosa Marina

Deshalb fahren wir in der Nacht weiter, bis wir eine ruhige ebene Fläche neben der Straße finden, wo wir die Nacht in Ruhe verbringen können.

Tagesetappe 11:
Mittwoch, 15.06.2016 von Bosa Marina nach Arborea
Tageskilometer: insgesamt: 162 km
Übernachtung: auf Parkplatz: Marina Arborea, Strada 26 Ovest 10, I-09092 Arborea GPS: N39.803353 E.08548149
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine

Am Morgen bei Tageslicht stellen wir fest, dass wir genau unterhalb der Altstadt von Cuglieri stehen.


130 Parkbucht neben der Straße unterhalb von Cuglieri

Wir haben einen Blick bis zum Meer und über uns befindet sich die Kathedrale S. Maria della Neve. Wir gehen den steilen Berg hinauf ins Bergstädtchen Cuglieri, in Richtung Kathedrale S. Maria della Neve, die in einzigartiger Lage hoch über dem Städtchen thront. Wir gehen die schmalen Gassen entlang und sehen uns im Ort ein wenig um. In Cuglieri gibt es ein besonders feines Olivenöl. Deshalb suchen wir in den Gassen die Verkaufsstelle der Azienda biol. Giorgio Zampa, deren Öl „Pirastu Pinu“ mehrfach preisgekrönt wurde und kaufen dort Olivenöl und eingelegte Oliven ein. Danach gehen wir zum Wohnmobil zurück und fahren weiter.   
 

131 Kathedrale S. Maria della Neve in Cuglieri


132 Verkaufsstelle der Azienda biol. Giorgio Zampa in Cuglieri

Unser Weg führt uns durch eine Landschaft, die immer schöner und gebirgiger wird und wir erreichen schließlich die Passhöhe Punta Arancola und fahren weiter in Richtung Macomer und zur wasserreichen Oase San Leonardo die Siente Fuentes (GPS: N40.17974 E08.66590). Dort halten wir an, gehen ein wenig in einem alten, schattigen, parkartigen Gelände spazieren, wo sich sieben ergiebige Quellen mit kristallklarem Wasser befinden und der Oase ihren Namen geben.


133 Oase San Leonardo die Siente Fuentes

Wir verlassen die Oase in Richtung Santu Lussurgiu, wo wir nach dem Überqueren des Flusses Rio Sos Molinos nach ca. 500 m zu einem Parkplatz auf der Talseite gelangen. Von dort aus führen Stufen zu einem wunderbaren Fleckchen Erde mit einem entzückenden Wasserfall, der aus 12 m Höhe sich über Felsblöcke in ein Naturbecken ergießt.


134 Wasserfall bei Santa Lussurgiu

Unser nächstes Ziel ist der Wohnmobilstellplatz Agriturismo Il Ginepro in Putzu Idu (GPS: N40.02268 E08.41456). Der Wohnmobilstellplatz hat eine Ver- und Entsorgung sowie Duschen und WC und ein Ristorante. Als wir dort ankommen, ist das Hoftor geschlossen. Wir fahren weiter an den Strand und finden einen Parkplatz vor noch nicht bewohnten Ferienhäusern. Das Meer und der Strand sind hier bezaubernd. Wir beschließen, in der nahegelegenen Strandpineta „Maestrale“, San Vero Milis, Mittag zu essen. Dort gibt es keine Speisekarte und die Spezialität des Ristorantes sind Fischgerichte. Wir folgen der Empfehlung des Chefs und essen dort sehr gut und preiswert zu Mittag.


135 Strand vor Putzu Idu                                                           


136 Strand vor Putzu Idu


137 Strand vor Putzu Idu

Nach dem Mittagessen fahren wir erneut zum vorgenannten Wohnmobilstellplatz. Das Hoftor ist nun offen. Es befindet sich kein einziges Wohnmobil auf dem Gelände. Die Übernachtung kostet hier 25 Euro und für die Entsorgung unseres WC möchte der Besitzer zusätzlich 5 Euro Gebühr haben. Das ist nach unserer Auffassung für den Wohnmobilstellplatz in dieser Lage im Hinterland unangemessen teuer und deshalb entscheiden wir uns zur Weiterfahrt.

Wir fahren verschiedene Strandabschnitte an und suchen nach einem weiteren Wohnmobilstellplatz oder einer Ver- und Entsorgungsstation. Leider finden wir keinen für uns interessanten Stellplatz, der eine schöne Lage oder eine Ver- und Entsorgung zu bieten hat.

Unser nächstes Ziel ist der Campingplatz Spinnacker in Marina di Torre Grande (GPS: N39.90237 E08.52879). Dort ist jedoch kein für unser Wohnmobil geeigneter Stellplatz vorhanden. Auf Anfrage dürfen wir jedoch die Ver- und Entsorgungseinrichtung des Campingplatzes für unser Wohnmobil kostenlos nutzen.

Danach geht es weiter an den Strand des Landwirtschaftsstädtchens Arborea, das 1928 unter Mussolini systematisch und streng geometrisch angelegt wurde. Dort fahren wir auf einen Parkplatz direkt am Strand in Marina di Arborea, Strada 26 Ovest 10, I-09092 Arborea GPS: N39.803353 E.08548149. Wir entschließen uns, dort zu übernachten, da keine weiteren und besseren Angebote vorhanden sind und es bereits spät am Abend ist.  Der Strand ist übersät mit braunen runden Seebällen aus verfilzten Pflanzenteilen des Neptungrases. Zum Baden ist dieser Strandabschnitt für uns wenig einladend. Wir erleben einen tollen Sonnenuntergang, der uns für das entgangene Badevergnügen etwas entschädigt.


138 Parkplatz am Strand in Marina di Arborea 


139 Sonnenuntergang am Strand in Marina di Arborea

Tagesetappe 12:
Donnerstag, 16.06.2016 von Arborea nach Buggeru
Tageskilometer: insgesamt: 128 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Buggeru, Parkterrasse nördlich Buggeru, oberhalb Restaurant San Nicolo , I-09010 Buggeru, GPS: N39.41783 E08.41136
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 10,00 Euro
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 10,00 Euro

Zeitig am nächsten Morgen brechen wir zu unserer nächsten Tagesetappe auf. Für heute haben wir uns die Besichtigung der Costa Verde vorgenommen. Unser erstes Ziel ist der Torre dei Corsari (GPS: N39.68139 E0844995). Wir wollen den Torre besichtigen und den schönen Ausblick von dort genießen. Als wir dort ankommen, stellen wir fest, dass rund um den Turm eine große Feriensiedlung gebaut wurde. Das Übernachten für Wohnmobile ist auf dem Parkplatz vor dem Turm nicht gestattet. Der Ausblick auf das Meer und die Steilküste ist sehr schön.
 

140 Parkplatz vor dem Torre dei Corsari              


141 Blick vom Torre dei Corsari


142 Blick vom Torre dei Corsari                                               


143 Blick zum Torre dei Corsari

Unterhalb des Turmes erstreckt sich ein kilometerlanger goldgelber Superstrand. Der Strand ist mehr als 30 m breit und landeinwärts grenzt eine ansteigende Dünenlandschaft an. Wir fahren die Serpentinenstraße zum angrenzenden Strand hinunter und stellen das Wohnmobil auf den gebührenpflichtigen Parkplatz direkt am Strand ab. Übernachtung für Wohnmobile ist auch hier nicht gestattet und es gibt Halbtagespreise für das Parken. Wir gehen im Meer baden und verbringen den frühen Nachmittag am Strand.


144 goldgelber Superstrand unterhalb des Torre dei Corsari


145 Dünenlandschaft unterhalb des Torre dei Corsari

Am Nachmittag fahren wir weiter nach Funtanaza. Dort befinden sich die Ruinen einer ausgedienten Erholungsanlage aus dem Jahre 1956, welche die Minengesellschaft von Monte Vecchio hier errichtet hatte. Der Minenbetrieb wurde 1991 eingestellt und Anlage ist sich seither sich selbst überlassen. Sie ist teils zugewachsen oder vom Meer unterspült oder eingestürzt. Der schöne Sandstrand davor ist von malerischen Felspartien eingerahmt.
 

146 Sandstrand in Funtanaza                                   


147 Sandstrand in Funtanaza mit Ruinen

Nach einer kurzen Besichtigung fahren wir weiter nach Marina di Arbus und Portu Maga. Es ist der Beginn der Costa Verde. Wir probieren auf unebenen Sandpisten die ersten Offroadversuche mit unserem neuen Bimobil.
 

148 Zufahrt zum Strand von Portu Maga             


149 Strand von Portu Maga


150 Ausfahrt vom Strand von Portu Maga

In südlicher Richtung gibt es keine durchgängige Straße. Sie endet im Tal des Riu Piscinas. Das Gelände dort ist eine Sandwüste mit riesigen Dünen, die sich kilometerweit in das Tal des Baches hineinziehen. Es führt eine Geländepiste durch dieses Tal und man muss zwei niedrige Bachfurten durchqueren.
 

151 Blick auf die Sandwüste im Tal des Riu Piscinas


152 Bachfurt im Tal des Riu Piscinas
 

153 Durchfahrt durch eine Bachfurt im Tal des Riu Piscinas


154 Steinmännlein im Tal des Riu Piscinas


155 Durchfahrt durch eine Bachfurt im Tal des Riu Piscinas

Im oberen Tal befindet sich der Campingplatz Sciopadroxiu (GPS: N39.52481 E08.47376). Der Campingplatz ist für Naturfreunde ein Traum. Die Zufahrt ist steil und holprig. Für unser großes Wohnmobil ist der Campingplatz nicht geeignet und die Plätze sind sehr uneben und schief. 

Wir fahren weiter die Straße hinauf nach Ingurtosu, die kilometerlang unbefestigt ist und tiefe Schlaglöcher aufweist. Ingurtosu ist eine verfallene Bergwerksiedlung, die im oberen Teil des Rio Piscinas liegt. Oberhalb des Ortes gibt es eine Engstelle, eine Tordurchfahrt bei der Villa Idina, durch die unser Wohnmobil mit knapper Not passt. Bei der Durchfahrt bleiben nur wenige cm Zwischenraum.


156 verfallene Bergwerksiedlung Ingurtosu 

Danach kommen wir zur SS126, der wir Richtung Meer nach Buggeru folgen. Wir übernachten auf dem Wohnmobilstellplatz vor der Bucht von Buggeru (GPS: N39.41783 E08.41136), beim Restaurant San Nicolo. Dort spendet die Quelle San Salvatore üppig Trinkwasser. Der Wohnmobilstellplatz ist auf Terrassen über dem Meer angelegt, hat eine wunderbare Sicht auf das Meer und verfügt über keine weiteren Einrichtungen, jedoch sind am Strand Kaltduschen vorhanden. Die Ver- und Entsorgung ist nur auf dem Wohnmobilstellplatz in 3 km Entfernung im Hafen von Buggeru (GPS: N39.4031667 E08.4025000) vormittags zwischen 09:00 und 11:00 Uhr möglich. 


157 Wohnmobilstellplatz vor der Bucht von Buggeru


158 Blick auf die Bucht und den Strand unterhalb des  Wohnmobilstellplatzes vor der Bucht von Buggeru


159 Strand unterhalb des Wohnmobilstellplatzes vor der Bucht von Buggeru


160 Blick auf Buggeru

Tagesetappe 13:
Freitag, 17.06.2016 von Buggeru nach Fontanamare
Tageskilometer: insgesamt: 28 km
Übernachtung: auf Parkplatz: in Fontanamare, direkt über den Strand mit Blick auf den Pan di Zucchero GPS: N39.28919 E08.43797
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine

In der Nacht hat es geregnet und am nächsten Morgen ist der Himmel bedeckt. Wir machen trotzdem nach dem Frühstück einen langen Strandspaziergang und gehen dabei schwimmen im Meer. Nach einer Runde Taiji am Strand fängt es wieder an zu regnen und wir gehen zurück zum Wohnmobil.

Dort verbringen wir den Mittag und fahren danach weiter Richtung Süden in die Cala Domestica. In der Bucht gibt es einen Parkplatz und einen Wohnmobilstellplatz (GPS: N39.37246 E08.38208) auf einer sehr großen ebenen Wiese für mindestens 80 Wohnmobile. Der Wohnmobilstellplatz hat eine Entsorgung, WC und Duschen gegen zusätzliche Gebühr. Die Versorgung mit Trinkwasser ist jedoch nicht möglich. 


161 Wohnmobilstellplatz in Cala Domestica

Über einen Holzsteg führt der Weg durch die Dünen zum tollen Sandstrand zwischen Felsenklippen. Ein kleiner Steig führt auf der rechten Seite durch einen kleinen Tunnelstollen in eine Märchenbucht mit Badestrand, die nur von hier oder über einen Steig durch die Berge erreichbar ist.


162 Holzsteg zum Strand von Cala Domestica


163 Strand von Cala Domestica


164 Tunnelstollen zur Märchenbucht von Cala Domestica


165 Badestrand in der Märchenbucht von Cala Domestica

Wir fahren weiter auf der Serpentinenstraße mit teilweise 13 % Gefälle durch ein enges Tal Richtung Süden. Nach dem Ende des Tales öffnet sich plötzlich der Blick hinab auf das tiefblaue Meer, aus dem der schneeweiße, 132 m hohe Pan di Zucchero aufragt. Es bietet sich ein fantastischer Panoramablick. Die Fahrt an diesem Küstenstück entlang ist einzigartig. Wir erreichen Nebida und parken am Ende des Ortes auf einem großen Schotterparkplatz. Von dort aus führt ein Spazierweg im Kreis um einen mächtigen Felsen in der Steilküste herum, der sensationelle Ausblicke ermöglicht.
 

166 Blick vom Ende des Tales zum Pan di Zucchero


167 Blick vom Panoramaweg in Nebida zum Pan di Zucchero


168 Blick vom Panoramaweg in Nebida zum Pan di Zucchero


169 Blick vom Panoramaweg in Nebida in Richtung Süden

Funtanamare – Lieblingsort am Meer der Bewohner aus dem nahem Iglesias

Nach diesem Spaziergang fahren wir weiter nach Fontanamare. Wir stellen unser Wohnmobil auf einen großen Parkplatz über einem endlos langen Sandstrand ab (GPS: N39.28919 E08.43797). Es gefällt uns dort so gut, dass wir beschließen, hier den Abend und die Nacht zu verbringen. Sehr schnell gesellt sich ein französisches Ehepaar mit seinem Wohnmobil zu uns und wir müssen nicht alleine in der freien Natur übernachten. Nach einem ausführlichen Abendspaziergang am Strand verbringen wir den restlichen Abend im Wohnmobil und beobachten den tollen Sonnenuntergang über dem Meer.


169a Einzigartiger Blick auf den Strand von Fontanamare


169b Parkplatz in Fontanamare


169c Blick vom Strand in Fontanamare zum Pan di Zucchero


169d Blick auf den langen Sandstrand von Fontanamare


169e Blick vom Strand in Fontanamare zum Pan di Zucchero


169f Alter Abluftschacht über Fontanamare


169g Sonnenuntergang über den Meer in Fontanamare


169h Sonnenuntergang über den Meer in Fontanamare


169i Sonnenuntergang über den Meer in Fontanamare

Tagesetappe 14:
Samstag, 18.06.2016 von Fontanamare nach Chia
Tageskilometer: insgesamt: 98 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: in Chia, Straße nach Capo Spartivento, Viale die Maestrale 14 I-09010 Domus de Maria Chia, GPS: N38.889045 E08.863984
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 17,00 Euro
Nebenkosten:  Dusche 2,00 Euro
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 19,00 Euro

Porto Pino – mit breitem Sandstrand und hohen Sanddünen

Am nächsten Morgen gehen wir noch einmal zum Strand und laufen dort ca. 2 km den Strand entlang bis zum nächsten Parkplatz, Palude sa Masa in Gonessa, auf dem ebenfalls Wohnmobile stehen und übernachten können. Nach unserer Rückkehr vom Strandspaziergang geht die Reise weiter nach Porto Pino. Dort befindet sich ein kleiner einfach ausgestatteter Campingplatz, Camping Sardegna, (GPS: N38.96359 E08.59899). Neben dem Campingplatz befinden sich große Parkplätze zwischen Hafen und Strand. Auch ist ein neu angelegter Wohnmobilstellplatz in Porto Pino, der jedoch noch nicht in Betrieb genommen wurde und durch eine Schranke gesichert ist. Es ist jedoch dort möglich, das WC zu entsorgen. Wir sehen uns den Campingplatz und den Strand an und entscheiden uns zur Weiterfahrt.   


170 Parkplatz in Porto Pino                                       


171 Hafen in Porto Pino
 

172 Wohnmobilstellplatz in Porto Pino                


173 Strand in Porto Pino 

Costa del Sud – steiler und kurvenreicher Küstenabschnitt mit toller Aussicht

Weiter geht es die Serpentinenstraße der Costa del Sud entlang an Steilhängen mit einer tollen Aussicht. An einer der nächsten Aussichtspunkte halten wir an und verbringen dort unsere Mittagspause.
 

174 Blick über die Costa del Sud                              


175 Aussichtspunkt an der Costa del Sud

Chia – im Herzen der Südküste mit einer Badebucht wie aus dem Bilderbuch

Auch bei der Weiterfahrt finden wir entlang der Küste keinen geeigneten Badeplatz mit Übernachtungsmöglichkeit. Der erste geeignete Wohnmobilstellplatz, den wir finden, ist am Ortseingang von Chia, Straße nach Capo Spartivento, Viale die Maestrale 14 I-09010 Domus de Maria Chia, GPS: N38.889045 E08.863984. Der Wohnmobilstellplatz liegt an einer Lagune, die durch den Sandstrand vom Meer abgetrennt ist. Der karibikähnliche Sandstrand liegt nur in fußläufiger Entfernung vom Stellplatz entfernt. Der Wohnmobilstellplatz verfügt ca. 80 Plätze sowie über eine Ver- und Entsorgung, Wasserversorgung, Stromversorgung und Duschen (gegen Gebühr). Der nächste Campingplatz, der Campingplatz Torre Chia (GPS: N38.89828 E08.88438), ist ca. drei Kilometer von diesem Stellplatz entfernt.


176 Wohnmobilstellplatz Chia


177 Lagune Nähe Wohnmobilstellplatz in Chia 

Als wir unser Wohnmobil abgestellt haben, besuchen wir unverzüglich den fantastischen Sandstrand und verbringen dort den restlichen Nachmittag.


178 Badestrand von Chia                                           


179 Badestrand von Chia

Tagesetappe 15:
Sonntag, 19.06.2016 von Chia nach Cagliari
Tageskilometer: insgesamt: 66 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Wohnmobilpark Cagliari Park, Via  Stanislao Caboni 17, I-09125 Cagliari, GPS: 39.210309 E09.127480
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 25,00 Euro
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 25,00 Euro

Am nächsten Morgen regnet es in Strömen. Nach dem Gewitter ist wieder blauer Himmel und wir unternehmen einen ausgedehnten Strandspaziergang. Danach fahren wir weiter, da für den heutigen Tag immer wieder Gewitter zu erwarten sind.


180 Weg entlang der Lagune zum Badestrand von Chia


181 Badestrand von Chia

Nora – die älteste und bedeutendste antike Stätte auf Sardinien

Wir wollen Pula besichtigen und fahren bis zum Parkplatz der Aera Archeologica di Nora, die antike Römerstadt Nora. Nora wurde von den Phöniziern im Laufe des 8. Jh. v. Chr. auf dem Capo di Pula gegründet. Vor der antiken Römerstadt wurde im 11. Jh. Die Kirche Sant’Efisio errichtet. Diese Kirche ist im Mai Ziel Sardiniens größter und bedeutendster Prozession. Wir fahren noch kurz durch die kleine Stadt Pula, die jedoch am Sonntagnachmittag wie ausgestorben ist.


182 Torre die Cortellazzo in Pula                             


183 Ausgrabungen der antiken Römerstadt Nora in Pula


184 Ausgrabungen der antiken Römerstadt Nora in Pula


185 Eingang zur Kirche Sant’Efisio in Pula


186 Kirche Sant’Efisio in Pula                                    


187 Wandbild an der Kirche Sant’Efisio von der Prozession in Pula

Cagliari – Schmelztiegel der Rassen und Kulturen

Deshalb fahren wir weiter nach Cagliari auf den  Wohnmobilpark Cagliari Park, Via  Stanislao Caboni 17, I-09125 Cagliari, GPS: 39.210309 E09.127480, um dort die Nacht zu verbringen und am nächsten Tag die Stadt zu besichtigen.


188 Wohnmobilstellplatz in Cagliari 

Cagliari ist eine uralte, quicklebendige Stadt am Schnittpunkt zweier Welten. Ein Ort, an dem sich Europa und Afrika begegnen.

Am nächsten Morgen gehen wir zu Fuß nur mit dem Kartenausschnitt aus dem Reiseführer in Richtung Innenstadt. Am nächsten Zeitungskiosk kaufen wir uns einen Stadtplan, da wir ohne genaue Ortskenntnisse nicht in die historische Innenstadt finden. Die fußläufige Entfernung bis zum Castello-Viertel beträgt ca. ein halbe Stunde.
 

189 Eingang zum Castello-Viertel Bastione de Saint Remy in Cagliari


190 Castello-Viertel mit Stadtbefestigung in Cagliari

Dort beginnen wir mit der Besichtigung der Bastione de Saint Remy, danach gehen wir zum Duomo Santa Maria und durch die engen Altstadtgassen vorbei am Torre dell’Elefante. Viele Antiquitäten- und Handwerkerläden prägen das Castello-Viertel. Die Häuser sind ohne Farben und der Putz bröckelt.

Kurz bevor wir das Castello-Viertel verlassen, kommen wir am Palazzo Boyl  an einem kleinen unscheinbaren Ausstellungsraum des einheimischen Malers, Tonio Spada, via Università 12, I-09124 Cagliari vorbei. Dort sehen wir uns ein wenig um und stellen fest, dass er ganz fantastische Bilder mit Motiven aus der gesamten Region in seiner Ausstellung hat. Wir können nicht umhin, dort einzukaufen und freuen uns über den interessanten, außerordentlich freundschaftlichen und sehr netten Kontakt mit dem Künstler. Der Künstler überreicht uns zum Abschied eine Broschüre über seine interessantesten Werke und versieht sie mit einer persönlichen Widmung für uns. 


191 Duomo Santa Maria mit dem Domplatz in Cagliari


192 Altstadtgasse unterhalb des Domes in Cagliari


193 Torre d. Elfefante in Cagliari

Wir gehen weiter durch enge Altstadtgassen in das Fischer- und Matrosenviertel, das man auch den Bauch Cagliaris nennt. Nirgendwo anders finden sich so viele Trattorien, Osterien, Locanden und Restaurants wie hier. In der gesamten Altstadt befinden sich außerdem viele kleine und typische sardische Geschäfte. Die Stadt lebt, pulsiert und man merkt, dass durch die Universität viele junge Leute aus allen Nationen hier leben. In der via Napoli 66, I-09124 Cagliari finden wir den Verkaufsladen Durke, der für seine sardischen „Dolci“ bekannt ist und kaufen dort eine kleine Auswahl der süßen Köstlichkeiten ein.  Nun ist es bereits Mittag und wir essen in der Trattoria ci Pensa Cannas, via Sardegna 37, I-09124  Cagliari, einem typischen Einheimischenlokal, sehr gut und preiswert zu Mittag. 


194 Altstadtgasse auf dem Weg in das Fischer- und Matrosenviertel in Cagliari


195 Pasticceria Durke in Cagliari
 

196 Altstadtgasse im Fischer- und Matrosenviertel in Cagliari

Nach dem Mittagessen bummeln wir die Flaniermeile am Hafen, die via Roma entlang. Am Beginn der Via Roma, vor dem Palazzo Civico auf der Piazza G. Matteotti, lagern unter riesigen Gummibäumen viele dunkelhäutige Menschen, die hier ihren Treffpunkt haben und offensichtlich nirgendwo anders wohnen können. Zwischenzeitlich fängt es an, leicht zu regnen. Wir brechen unsere Besichtigungstour ab und laufen entlang der Viale Bonaria bis zur Basilika Nostra Signora di Bonaria, einer Wallfahrtsstätte aus dem 14. Jahrhundert. In nächster Nähe dieser Basilika befindet sich der Wohnmobilstellplatz.


197 Flaniermeile Via Roma am Hafen in Cagliari


198 Palazzo Civivo in Cagliari


199 Basilika Nostra Signora di Bonaria in Cagliari

Capo Carbonara – die schmale, niedrige Halbinsel mit der vorgelagerten Leuchtturminsel Isola dei Cavoli

Nachdem wir unser Wohnmobil ver- und entsorgt haben, fahren wir bei strömendem Regen an der Küste entlang bis Villasimius. Auf dem Weg von dort zum Capo Carbonara scheint die Sonne und wir haben wieder wunderbares Wetter. Unterhalb des Capos finden wir einen Strandabschnitt, wo bereits viele Wohnmobile stehen. Wir fahren einen ganz schmalen Weg durch die Büsche und finden ein Plätzchen für uns alleine direkt am Wasser, um dort zu parken und eventuell die Nacht zu verbringen. Wir baden im Meer und genießen den schönen restlichen Nachmittag. Am frühen Abend kommt ein Polizeiauto mit drei Ordnungshütern, die uns zu verstehen geben, dass wir hier gerne stehen bleiben, jedoch nicht übernachten dürfen.


200 Stellplatz am Strandabschnitt unterhalb des Capo Carbonara


201 Strand am Capo Carbonara


202 Blick auf die Isola dei Cavoli mit dem Leuchtturm

Deshalb fahren wir am Abend weiter und suchen nach einer Bleibe für die Nacht. Die Küstenstraße zwischen Villasimius und der Costa Rei ist landschaftlich außerordentlich reizvoll. Wir sind auf dem Weg zum Campingplatz Camping Limone Beach, Loc. Cala Sinzias (GPS: N39.19658 E09.55884). Etwa 500 m vorher entdecken wir eine kleine Stichstraße zum Strand mit einem Parkplatz, wo bereits Wohnmobile stehen. Wir fahren dorthin und bekommen direkt am Strand einen Stellplatz. Die Wohnmobilnachbarn aus Italien geben uns auf unsere Anfrage zu verstehen, dass das Übernachten für Wohnmobile hier geduldet wird. Wir freuen uns über den tollen Übernachtungsplatz und unternehmen noch einen kurzen Spaziergang am Meer entlang.     


203 Strandparkplatz in Cala Sinzias                         


204 Abendstimmung am Strand von Cala Sinzias


204a Film über Abendstimmung am Strand von Cala Sinzias


205 Blick auf den Strand von Cala Sinzias vom Wohnmobil aus


206 Strandparkplatz vor dem Strand von Cala Sinzias

Tagesetappe 16:
Montag, 20.06.2016 von Cagliari nach Cala Sinzias/Castiadas
Tageskilometer: insgesamt: 77 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Strandparkplatz Loc. Spiaggia Cala Sinzias, I-09040 Castiadas, GPS: N39.189047 E09.562843
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine

Cala Sinzias – kleine Küstenebene von tief gestaffelten Bergketten eingerahmt

Da wir uns an der Ostküste befinden, gibt es keinen Sonnenuntergang über dem Meer zu beobachten. Deshalb stehen wir am nächsten Morgen zeitig auf, um den Sonnenaufgang über dem wunderbaren Meer zu erleben. Nach dem Frühstück gehen wir am Strand spazieren und ausgiebig im Meer baden. Zwischenzeitig füllt sich der Strand mit Urlaubern und es entsteht richtiger Urlaubsflair. Der Strand ist hier ca. 2 km lang und es gibt an den verschiedenen Strandabschnitten mehrere Strandkneipen. In dem Strandlokal Tamatete, das unserem Stellplatz am nächsten liegt, und auf dessen Parkplatz die Übernachtung für Wohnmobile geduldet wird, gehen wir Mittagessen.  
 

207 Der Tag erwacht am Strand von Cala Sinzias


208 Sonnenaufgang am Strand von Cala Sinzias
 

209 Strand von Cala Sinzias Richtung Süden


210 Strand von Cala Sinzias Richtung Norden
 

211 Strandlokal Tamatete am Strand von Cala Sinzias 


212 Blick vom Meer auf den Strand von Cala Sinzias
 

213 Blick von den Felsen auf den Strand von Cala Sinzias

Tagesetappe 17:
Dienstag, 21.06.2016 von Cala Sinzias/Castiadas nach Muravera
Tageskilometer: insgesamt: 38 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Camping Quattro Mori, Loc. Is Perdigonis, I-09043 Muravera GPS: N39.37589 E09.59914
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 61,00 Euro
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 61,00 Euro

Costa Rei – Traumstrand oder Massentourismus

Nach dem Mittagessen und dem Mittagsschlaf schreiben wir an unserem Reisebericht, da es am Strand viel zu warm ist. Am Nachmittag setzen wir unsere Fahrt fort in Richtung Norden zur Costa Rei. Dort wollen wir auf dem Campingplatz Capo Ferrata, Loc. Monte Nai, in Costa Rei GPS: N39.24266 E09.56925 übernachten. Doch der Campingplatz ist voll belegt. Wir dürfen jedoch dort kostenlos unsere Campingtoilette entsorgen.  

An der Costa Rei finden wir kaum eine Möglichkeit, mit dem Wohnmobil direkt an das Meer oder den Strand zu kommen. Außerdem ist die Costa Rei bereits sehr gut besucht, touristisch überlaufen, mit Geisterstädten zugepflastert und wird nach unserer Meinung überbewertet. Der Strand und die Küste von Cala Sinzias ist mindestens ebenso schön, wesentlich ursprünglicher und interessanter als die Costa Rei. Deshalb sind wir nicht sehr traurig, nicht an der  Costa Rei bleiben zu können und wenden uns gerne neuen Zielen zu.

Wir setzen unsere Fahrt fort und wollen versuchen, einen Übernachtungsplatz am Meer zu finden. Wir kommen vorbei am Camping Le Dune, Loc. Costa Rei GPS: N39.27679 E09.58219 und wollen hier nicht bleiben. Das nächste Ziel wäre der Ort Torre Salinas, der bereits in der nächsten Bucht nach dem Capo Ferrato liegt. Wir fahren die Küstenstraße weiter Richtung Muravera, bis zum Capo Ferrato.

Capo Ferrato – eine Urlandschaft nur über Geländepiste erreichbar

Plötzlich endet hier ohne jede Ankündigung die Teerstraße und wird zur Geländepiste. Ohne ein geeignetes Geländefahrzeug ist diese Strecke nicht passierbar. Sie ist fast alle 5 bis 10 m von riesigen Gräben vom Wasser ausgewaschen. Hier können wir die Fähigkeiten unseres Allradwohnmobils wieder einmal richtig testen. In unserem Reiseführer steht die Anmerkung, dass diese Straße für ein normales Wohnmobil nicht passierbar ist. Wer Richtung Muravera fahren möchte, sollte nicht bis zum Ende der Bucht fahren, sondern bereits vorher landeinwärts Richtung Olia Speciosa abbiegen. 

Nach dem Capo Ferrato führt die Geländepiste in Serpentinen zu den Stränden bei Torre Salinas, vorbei an dem Strand Feraxi Mare. Hinter den Dünen will man für das Parken am Tag 5 Euro und für die Nacht 10 Euro verlangen. Es fehlt an jeglichem Service. Nur eine einfache Strandkneipe ist vorhanden.

Torre Salinas – Strand soweit das Auge reicht 

Wir fahren weiter auf einer Waschbrettpiste bis kurz vor Torre delle Saline, wo wir wieder auf die Teerstraße der SS125 treffen. Wir sehen uns den Campingplatz Torre Salinas, Loc. Torre Salinas, GPS: N39.36707 E09.59374 an und entscheiden uns für die Weiterfahrt, da der Campingplatz nicht direkt am Meer liegt. 1,5 km weiter treffen wir auf den Campingplatz Quattro Mori, Loc. Is Perdigonis, I-09043 Muravera GPS: N39.37589 E09.59914. Wir sehen uns den Campingplatz an und sind von der schönen Anlage beeindruckt. Auch der Preis ist für das Angebot absolut in Ordnung. Der Campingplatz Quattro Mori ist insbesondere für Familien mit Kindern ein interessantes Urlaubsziel.


214 Stellpatz auf dem Campingplatz Quattro Mori in Muravera


215 Strand vor dem Campingplatz Quattro Mori in Muravera
 

216 Strand vor dem Campingplatz Quattro Mori in Muravera


217 Eingang zum Campinglatz Quattro Mori in Muravera
 

218 Schwimmbad auf dem Campingplatz Quattro Mori in Muravera 

Wir entscheiden uns, auch den nächsten Tag hier zu verbringen und machen am nächsten Vormittag einen ausgiebigen Strandspaziergang und gehen mehrmals im Meer schwimmen. Mittags essen wir in der Strandkneipe eine Kleinigkeit und verbringen den Nachmittag auf dem Campingplatz und am Strand sowie in der fantastischen Badelandschaft des Campingplatzes. 

Tagesetappe 18:
Donnerstag, 23.06.2016 von Muravera nach Bari Sardo/Spiaggia Cea
Tageskilometer: insgesamt: 80 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: CamperService Faraglioni Rossi, Loc. Cala Cea, I-08048 Cea, GPS: N39.86871 E09.67888
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 15,00 Euro
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 15,00 Euro

Spiaggia Cea - einer der schönsten Strände Sardiniens mit in allen Blautönen schimmerndem Meer

Am nächsten Morgen fahren wir weiter und fahren erst einmal ca. 3 km in Richtung Cagliari zurück, um bei einer Bäuerin am Straßenrand, wo wir bereits bei der Hinfahrt eingekauft haben, noch einmal frisches Obst, Gemüse und Wein einzukaufen. Danach geht es weiter die SS125 durch Muravera, Villaputze nach Bari Sardo. Dort sind wir gegen Mittag an dem Superstrand von Cea angekommen und fahren zum Camper Service Faraglioni Rossi, Loc. Cala Cea, I-08048 Cea, GPS: N39.86871 E09.67888, um dort den restlichen Tag und die Nacht zu verbringen. Auf dem Wohnmobilstellplatz kann man sehr aufgelockert unter hohen Eukalyptusbäumen stehen. Der Stellplatz hat Duschen, WC und Stromanschluss sowie eine Entsorgung. Der Strand ist nur ca. 100 Meter entfernt. Am Stellplatz befindet sich außerdem ein kleines Lokal. Der Betreiber ist sehr freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend.


219 Wohnmobilstellplatz Camper Service Faraglioni Rossi, Cala Cea 

Nach dem Mittagessen gehen wir zum herrlich weißen feinsandigen Strand mit einem kristallklaren und in allen blautönen schimmernden Meer sowie einigen puterroten Porphyrfelsen. Dort unternehmen wir einen ausgiebigen Strandspaziergang bis zu einer kleine Flussmündung, wo man auch in warmem Süßwasser baden kann. Wir gehen im Meer mehrmals schwimmen und verbringen den Abend bei angenehm warmen Temperaturen am Wohnmobil.   


220 Strand von Cea in Bari Sardo                            


221 Strand von Cea in Bari Sardo


222 kleine Flussmündung am Strand von Cea in Bari Sardo 

Tagesetappe 19:
Freitag, 24.06.2016 von Bari Sardo/Spiaggia Cea nach Lotzorei/Santa Maria Navarrese
Tageskilometer: insgesamt: 43 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Costa Orientale, Area Attrezzata, Via Tancau, I-08040 Lotzorai/Santa Maria Navarrese, GPS: N39.983309 E09.686093
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 15,00 Euro
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 15,00 Euro

Lido di Orri – das malerische Badeparadies

Am nächsten Morgen gehen wir im erfrischenden glasklaren Meer schwimmen, bevor wir weiterfahren. Zunächst machen wir einen Abstecher zum Lido di Orri mit seinem kilometerlangen Badeparadies, das von malerischen Felsgruppen unterbrochen wird. Uns hat es jedoch an der Spiaggia Cea, wo wir den Tag vorher verbracht haben, besser gefallen.  Wir kommen am Wohnmobilstellplatz Area Camper Tanca Orri, Loc. Lido di Orri, GPS: N39.90371 E09.68218 vorbei und sehen uns diesen kurz an. Der Wohnmobilstellplatz ist lediglich von einer Straße vom Strand getrennt und hat eine Ver- und Entsorgung, Stromversorgung und Duschen. Wir entscheiden uns jedoch weiterzufahren.


223 Wohnmobilstellplatz Area Camper Tanca Orri    


224 Strand Lido di Orri

Arbatax – berühmt für seine malerischen roten Felsen

Wir fahren zurück nach Tortoli und nehmen die Straße nach Arbatax. Dort fahren wir zunächst Richtung Hafen und besichtigen die malerischen, roten Porphyrfelsen, die sich direkt hinter dem Hafen befinden. Anschließend suchen den im Reiseführer genannten Wohnmobilstellplatz kurz nach Arbatax, zwischen Strand und Stagno. Dieser Stellplatz ist jedoch nicht mehr vorhanden. Jedoch gibt es das vom Reiseführer empfohlene Fischlokal „La Capannina“ noch, allerdings wird nur ein Fischmenü zum Preis von 38,00 Euro pro Person angeboten. Preisgünstigeres Essen kann man nicht bestellen. Uns ist der Preis zu hoch und deshalb fahren wir weiter in Richtung Santa Maria Navarrese.
    

225 rote Porphyrfelsen in Arbatax                         


226 Parkplatz neben dem Strand in der Nähe von Arbatax


227 Strand in der Nähe von Arbatax mit Blick in die Stadt 

Santa Maria Navarrese – das ruhige Dörfchen am Ende der Steilküste des Golfes von Orosei

In Santa Maria Navarrese fahren wir auf den Wohnmobilstellplatz Costa Orientale, Area Attrezzata, Via Tancau, I-08040 Lotzorai/Santa Maria Navarrese, GPS: N39.983309 E09.686093 Der Stellplatz verfügt über Ver- und Entsorgungsstation, Warmdusche, WC und Stromversorgung und ist nur durch eine Straße vom Strand getrennt. Der Stellplatz ist sehr gepflegt. Nach dem Mittagessen gehen wir zum Strand, machen einen Strandspaziergang und gehen schwimmen.               


228 Wohnmobilstellplatz Costa Orientale in Lotzorai/Santa Maria Navarrese


229 Blick vom Wohnmobilstellplatz zum Strand von Lotzorai/Santa Maria Navarrese            


230 Strand von Lotzorai/Santa Maria Navarrese


231 Strand von Lotzorai/Santa Maria Navarrese

Am Abend unternehmen wir noch einen Spaziergang in den kleinen, aber sehr netten und malerisch gelegenen Ort Santa Maria Navarrese, der vom Stellplatz aus fußläufig sehr gut zu erreichen ist. In der neben dem Stellplatz sich befindlichen Pizzeria „Il Gabbiano“ bestellen wir uns noch eine Pizza, die wir beim Wohnmobil zu Abend essen.  


232 Badestrand von Santa Maria Navarrese mit Torre


233 Blick von Santa Maria Navarrese über die Bucht am Beginn des Golfes von Orosei             


234 Blick von Santa Maria Navarrese über das Meer


235 Blick vom Uferweg zum Hafen von Santa Maria Navarrese
 

236 Weg hinab zum Strand vom Torre in Santa Maria Navarrese

Tagesetappe 20:
Samstag, 25.06.2016 von Lotzorei/Santa Maria Navarrese nach Budoni
Tageskilometer: insgesamt: 160 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Camping Village Pedra e Cupa, Via Nazionale, I-08020 Budoni, GPS: N40.70045 E09.71404, Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 41,00 Euro
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 41,00 Euro

Supramonte-Gebirge – Fahrt auf einer der schönsten und spektakulärsten Gebirgsstrecken Sardiniens

Am nächsten Morgen geht es wieder weiter. Es gibt keine Möglichkeit, an der Küste weiter nach Norden zu fahren, denn das Supramonte Gebirge ist ein gewaltiger Sperrriegel, der den Weg nach Norden versperrt. Wir fahren in vielen Serpentinen in das Gebirgsdorf Baunei, durch eine sehr enge Ortsdurchfahrt und weiter die steile Serpentinenstraße bis zum Park- und Picknickplatz Area Sosta Monte Lopene.


237 Blick von Baunei auf Triei mit dem Tal des Rio Molentina

Dort ist eine wunderbare Rastanlage mit fest gemauerten Grillplätzen, Sitzgruppen und Aussichtspunkten in einem lichten, duftenden Kiefernwald angelegt. Mit einigen Stufen und Treppen kann man die kleine Felsnadel besteigen und hat einen sagenhaft schönen Ausblick auf die umliegenden schwarzblau schimmernden Berge. An einem wunderbaren Kraftplatz machen wir gemeinsam einige Qigongübungen und nehmen die vorhandene gewaltige Energiestimmung in uns auf.  
 

238 Parkplatz am Park- und Picknickplatz Area Sosta Monte Lopene 


239 Park- und Picknickplatz Area Sosta Monte Lopene
 

240 Grillofen im Park- und Picknickplatz Area Sosta Monte Lopene


241 Blick von der Felsnadel am Park- und Picknickplatz Area Sosta Monte Lopene in das Supramontegebirge


242 Blick von der Felsnadel am Park- und Picknickplatz Area Sosta Monte Lopene in das Supramontegebirge

Nach diesem wunderbaren Aufenthalt setzen wir die Fahrt zum Passo Genna Silana in 1017 m Höhe fort. Kurz vor der Passhöhe zweigt rechts ein kleiner Schotterweg zu einem Wohnmobilstellplatz neben dem Passo Genna Silana, der auf einer tollen Aussichtskanzel installiert wurde, ab. Der Wohnmobilstellplatz ist gut anzufahren und hat eine Ver- und Entsorgungseinrichtung sowie Stromversorgung. 
 

243 Fahrt auf der Passstraße zum Passo Genna Silana


244 Wohnmobilstellplatz neben dem Passo Genna Silana

Nach einem kurzen Abstecher ins Gelände mit unserem Allradwohnmobil fahren wir bis zur Passhöhe und von dort weiter bis zur Ruine der Straßenmeisterei „Cantoniera Bidicolai“, wo wir einen sehr guten Blick auf den Eingang in die gigantische Gorropu-Schlucht haben. Hier machen wir Mittagspause.


245 Abstecher ins Gelände vor dem Passo Genna Silana


246 Abstecher ins Gelände vor dem Passo Genna Silana


247 Blick vom Parkplatz der Ruine der Straßenmeisterei „Cantoniera Bidicolai“ zur Gorropu-Schlucht

Danach geht es weiter nach Dorgali und von dort über eine Serpentinenstraße ans Meer nach Cala Gonone. Dort haben wir uns den Wohnmobilstellplatz Camper Service Palmasera, Viale Bue Marino, I-08022 Cala Gonone, (GPS: N40.27954 E09.62995) für unsere nächste Übernachtung ausgesucht. Der Wohnmobilstellplatz verfügt über eine Ver- und Entsorgung, Stromversorgung und Duschen. Eigentlich ist der Ort bekannt für die Bootsausflüge an die Steilküste im Golf von Orosei. Jedoch kann man mit dem Wohnmobil weder parken noch in den Ort fahren oder den Strand erreichen, da überall die Durchfahrt für Wohnmobile verboten ist.  Also können wir das großartige Naturspektakel nicht ansehen, da sich der Wohnmobilstellplatz mehrere Kilometer oberhalb des Ortes und des Strandes befindet. Er ist zwar sehr schön auf Terrassen angelegt, aber ohne ein Fahrzeug sind der Strand und die Sehenswürdigkeiten nicht zu erreichen. Deshalb verlassen wir den wohnmobilfeindlichen Ort.


248 Wohnmobilstellplatz Camper Service Palmasera, Viale Bue Marino in Cala Gonone

Wir fahren weiter nach Orosei und von dort entlang der Küste nach S. Lucia. Diese Gegend ist ein einziger großer Obst- und Gemüsegarten. In S. Lucia wollen wir zunächst zum Campingplatz S’Elema, Viale dei Pini, I-S. Lucia, um zu übernachten. Der Campingplatz liegt in einem Pinienwald und ist für unser 3,50 m hohes Wohnmobil nicht befahrbar. Auch in den nebenan liegenden Campingplatz Mandragola, Viale die Pini, I-S. Lucia, passen wir wegen des Pinienwaldes mit unserem Wohnmobil auf keinen Stellplatz. Kurzzeitig überlegen wir, ob wir im Hafen von La Caletta übernachten. Auf dem großzügigen Parkplatz am Hafen wäre das Übernachten für Wohnmobile geduldet, da keine Verbotsschilder vorhanden sind. Am Samstagabend ist in dem kleinen Städtchen sehr viel Betrieb. Deshalb entscheiden wir uns trotz des fortgeschrittenen Abends für die Weiterfahrt. 

Also fahren wir weiter durch die Macchia und sehen leider wenig von der Küste. Etwa 10 km vor Budoni zweigt zum Strand Spiaggia Berchida eine Sandpiste ab, welche die ersten 1,5 km breit ist und dann durch Hecken- und Baumbewuchs immer enger wird. Deshalb ist das in unserem Reiseführer angekündigte fantastische Strandparadies von außergewöhnlicher Schönheit und Unberührtheit von uns trotz unseres Allradwohnmobiles nicht anzufahren und wir müssen auf der engen Sandpiste zurücksetzen und wenden. 

Budoni – ein Sommer- Sonne- Strandparadies

Zwischenzeitlich ist es spät am Abend und die geplanten Übernachtungen auf Stellplätzen, Campingplätzen oder Strandabschnitten waren leider nicht möglich. Im Campingplatz Pedra e Cupa, Via Nazionale, I-08020 Budoni, GPS: N40.70045 E09.71404 bietet man uns an, entweder vor der Schranke oder im Campingplatz auf dem PKW-Parkplatz der Mobilheimgäste zu übernachten. Wir entscheiden, uns unser Wohnmobil für die Nacht neben einer schönen Oleanderhecke auf dem PKW-Parkplatz im Campingplatz abzustellen, da die meisten Stellplätze mit Mattendächern als Sonnenschutz versehen sind.


249 Stellplatz auf dem PKW-Parkplatz auf dem Campingplatz Pedra e Cupa in Budoni  

Am nächsten Vormittag erkunden wir den Strand und sind begeistert. An diesem Strand fehlt nichts.

Es ist einer der schönste Badestrände auf Sardinien. Dieser Strand bekommt seinen Namen „Riviera dei Pini“ von der herrlichen hinter dem Badestrand entlang führenden Strandpineta.


250 Film vom Badestrand "Riviera dei Pini" in Budoni

 
251 Zugang vom Campingplatz Pedra e Cupa in Budoni zum Badestrand


252 wunderschöne Strandpineta hinter den Dünen des Badestrandes in Budoni
 

253 Badestrand „Riviera dei Pini“ in Budoni


254 Süßwasser-Lagunensee hinter der „Riviera dei Pini“ in Budoni

Wir stellen fest, dass im vorderen Bereich des Campingplatzes die Mattendächer fast 4 m hoch sind und unser Allradwohnmobil darunter passt. Also parken wir unser Wohnmobil um und verlängern unseren Aufenthalt um einen Tag.
 

255 Stellplatz auf dem Campingplatz Pedra e Cupa in Budoni 

Wir gehen noch ein wenig im Meer schwimmen, danach in den Ort zum Einkaufsbummeln und sehr gut zum Mittagessen in der Pizzeria La Margherita 2, Via Nazionlae 226, I-08020 Budoni.  Den Nachmittag und Abend verbringen wir am Strand und am Wohnmobil.


256 Pizzeria La Margherita 2, Via Nazionlae 226, I-08020 Budoni

Tagesetappe 21:
Montag, 27.06.2016 von Budoni nach Marina die Cugnana/Olbia
Tageskilometer: insgesamt: 64 km
Übernachtung: auf Stellplatz: Camper Service Marina die Cugnana, Loc. Marina die Cugnana, I-07026 Marina di Cugnana/Olbia, GPS: N41.019713 E09.514399Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 25,00 Euro
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 25,00 Euro

Tavolara – ein Kalkriff im Meer vor Porto San Paolo

Nach zwei sehr schönen Tagen in Budoni fahren wir an der Küste entlang in Richtung Olbia. Wir wollen uns den Campingplatz Camping Tavolara, Loc. Porto Taverna, I-07020 Porto San Paolo (GPS: N40.85877 E09.64337) in Porto San Paolo ansehen. Der Campingplatz liegt in der Bucht von Taverna, ca. 10 Fußminuten vom Strand entfernt. Wir fahren in die Bucht zum Badestrand. Der Badestrand ist für die Jahreszeit sehr gut besucht und man hat von dort einen sehr schönen Blick zur Isola Tavolara.


257 Bucht von Taverna mit dem Blick zur Isola Tavolara in Porto San Paolo


258 Bucht von Taverna mit dem Blick zur Isola Tavolara in Porto San Paolo

Unser Weg führt uns weiter in den Ort Porto San Paolo, wo zentral ein großer Parkplatz zu einem Aufenthalt und zur Mittagsrast einlädt. Außerdem sind rund um den Parkplatz zahlreiche kleine, nette Geschäfte zum Einkaufen sowie verschiedene Lokale. Gleich gegenüber dem Parkplatz befindet sich ein typisch sardisches Lebensmittelgeschäft Sa Pintadera, Via P. Nenni 13, I-07020 Porto San Paolo, wo wir uns das letzte Mal in Sardinien mit Brot, Wein, Käse und Wurstwaren versorgen.


259 Lebensmittelgeschäft Sa Pintadera, Via P. Nenni 13, I-07020 Porto San Paolo 

Anschließend gehen wir in einer Pizzeria essen. Daneben befindet sich die Gelateria und Yogurteria Artigianale nella Riss, Via Petro Nenni, I-07020 Porto San Paolo. Dort gibt es ein fantastisches Eis, das alleine schon die Anfahrt dorthin lohnt. Außerdem werden ausgezeichnete und wie gemalte Torten, Kuchen und kleines süßes Gebäck in eigener Produktion hergestellt.
 

260 Gelateria und Yogurteria Artigianale nella Riss, Via Petro Nenni, I-07020 Porto San Paolo


261 Torten, Kuchen und süßes Gebäck in der Gelateria und Yogurteria Artigianale nella Riss, Via Petro Nenni, I-07020 Porto San Paolo

Bucht von Cugnana – Surfmöglichkeiten in ruhigem Wasser

Nach der Mittagspause fahren wir durch Olbia bis Marina di Cugnana zum Wohnmobilstellplatz, Camper Service Marina die Cugnana, Loc. Marina die Cugnana, I-07026 Marina di Cugnana/Olbia, GPS: N41.019713 E09.514399, unserem heutigen Ziel. Hier wollen wir die letzte Nacht auf Sardinien verbringen und von hier aus morgen Vormittag die wenigen Kilometer zum Fährhafen in Olbia zur Anlegestelle der Fähre zurücklegen. Der Wohnmobilstellplatz verfügt über eine Ver- und Entsorgung, Stromversorgung, Duschen und WC sowie ein Schwimmbad. Auf den ersten Blick ist es ein schlichter Parkplatz. Die Wohnmobilfahrer dürfen jedoch die gesamten Einrichtungen des Yachthafens mitbenutzen. Außerdem befindet sich ein Restaurant am Yachthafen.

Wir genießen das Flair des Yachthafens und das ruhige Meer am Platz und verbringen den Nachmittag und Abend auf der Anlage.


262 Wohnmobilstellplatz Camper Service Marina die Cugnana


263 Blick vom Restaurant am Stellplatz auf den Yachthafen und die Bucht von Cugnana


264 Blick auf den Yachthafen und die Bucht von Cugnana 

Tagesetappe 22:
Dienstag 28.06.2016 von Cugnana/Olbia nach Marina di Pisa
Tageskilometer: insgesamt: 31 km
Übernachtung: auf Stellplatz: Marina di Pisa, Via Litoranea, I-06128 Marina die Pisa, GPS: N43.658146 E10.281080
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 12,00 Euro
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 12,00 Euro

Moby Lines – die größte Fährlinie zwischen Livorno und Olbia

Am Morgen machen wir uns auf zum Fährhafen in Olbia. Dort informieren wir uns, an welcher Mole unsere Fähre nach Livorno abfährt. Gegen 11:00 Uhr werden wir vom Personal des Fährhafens bereits in die Abfahrtsspur eingewiesen. Die Fähre von Moby Lines steht bereits im Hafen und um 12:45 Uhr werden wir aufgefordert, auf die Fähre zu fahren. Pünktlich um 14:15 Uhr legt die Fähre im Hafen von Olbia Richtung Livorno ab. Wir verbringen den restlichen Nachmittag und Abend auf der Fähre mit Fotografieren und Lesen. Außerdem führen wir interessante Gespräche und tauschen uns über unsere Erlebnisse auf Sardinien mit anderen Fahrgästen aus.
 

265 Warten auf der Abfahrtspur der Fähre in Olbia


266 Blick auf den Fährhafen in Olbia
 

267 Abschied von Sardinien                                      


268 Abschied von Sardinien

Marina di Pisa – das Straßendorf mit weißem Kiesstrand an der Mündung des Flusses Arno

Um 21:00 Uhr landet die Fähre im Hafen von Livorno. Wir fahren vom Fährhafen die Küstenstraße entlang bis zum Wohnmobilstellplatz in Marina di Pisa, Via Litoranea, I-06128 Marina die Pisa, GPS: N43.658146 E10.281080. Dort verbringen wir die erste Nacht wieder auf dem Festland.

Am Morgen laufen wir die Strandpromenade von Marina di Pisa entlang und gehen an einem Strandabschnitt mit weißen Kieseln und türkisfarbenen Wasser im Meer schwimmen. Danach laufen wir an den verschiedenen Strandabschnitten zurück zum Wohnmobil. Nach einer erfrischenden Dusche in unserem komfortablen Wohnmobil setzen wir unsere Fahrt Richtung Heimat fort. 


269 Wohnmobilstellplatz Marina di Pisa              


270 Blick vom Wohnmobilstellplatz über den Strand Richtung Süden in Marina di Pisa
 

271 Strandpromenade in Marina di Pisa              


272 Stadtbadestrand in Marina di Pisa


273 Bagni, kostenpflichtige Badeanstalten, in Marina di Pisa


274 freier Badestrand mit weißem Kies in Marina di Pisa

Ponte del Diavolo – eine Brücke aus dem dritten Jahrhundert

Für die Weiterfahrt haben wir das Gebiet der Garfagnana-Lucca-Toscana gewählt. Der Weg führt uns nach Pisa, dann weiter nach Lucca und im Tal des Fiume Serchio nach Borgo a Mozzano mit der Teufelsbrücke. Lucca ist eine der größten toskanischen Städte mit einer vollkommen intakten Befestigungsanlage. Über Lucca haben wir bereits in unserem Reisebericht „Wohnmobilreise südlicher Gardasee, Toskana und Maremma“ berichtet.

An der Teufelsbrücke Ponte del Diavolo machen wir einen Zwischenstopp und schauen uns die Brücke an, die ein Beispiel mittelalterlicher Baukunst mit fünf asymmetrischen Bögen darstellt. Die Brücke stammt aus dem dritten Jahrhundert und ist eines der bekanntesten Bauwerke der Provinz Lucca.    
 

275 Ponte del Diavolo, Teufelsbrücke, in Borgo a Mozzano


276 Aufgang zur Ponte del Diavolo, Teufelsbrücke, in Borgo a Mozzano
 

277 Ponte del Diavolo, Teufelsbrücke, in Borgo a Mozzano


278 Übergang über die Ponte del Diavolo, Teufelsbrücke, in Borgo a Mozzano

Garfagnana – auf der Rückseite der Alpi Apuane

Das Gebiet der Garfagnana in der Toskana hat für norditalienische Verhältnisse unglaublich viel unberührte Natur. Der Reisende findet keinen Ölbaum und nur selten eine Zypresse, aber auch keinen Massentourismus. Wer kurvenfest ist und auf dem Heimweg nicht die Küstenautobahn, sondern die Route durch die Garfagnana nehmen will, wird sich nicht wundern, wenn er sich auf dieser touristischen noch unentdeckten Route in die Apuanischen Alpen verliebt.  

Barga – das eleganteste Städtchen im Tal des Fiume Serchio

Unser nächstes Ziel ist Barga, ein sehr schönes Städtchen, das in der Liste „einer der schönsten Orte Italiens“ zu finden ist. Wir fahren auf einen Parkplatz, der im Reiseführer als Wohnmobilstellplatz ausgewiesen ist, mit den GPS-Daten: N44°04‘20“ E10°28‘57“. Der Parkplatz ist zwar für einige Wohnmobile groß genug und man kann von dort aus in ca. 10 Minuten die Altstadt erreichen. Jedoch ist die GPS-Angabe im Reiseführer für den offiziellen Wohnmobilstellplatz falsch. Der Wohnmobilstellplatz in Barga befindet sich in der Via Hayange,I-55051 Barga, GPS: N44.07277 E10.48192. Die Zufahrt ist am Beginn der Altstadt vor der Mauer beschildert und ist relativ eng und steil. Der Wohnmobilstellplatz verfügt über eine Ver- und Entsorgung sowie Stromversorgung und hat einen schönen Blick auf die Altstadt.   
 

279 Park mit Blick auf die Altstadt oberhalb des Wohnmobilstellplatzes in Barga


280 Brücke über den Rio Fontanamaggio in Barga


281 Piazza Matteotti in Barga

Wir unternehmen einen Spaziergang durch die wunderschöne Altstadt und besichtigen die Kirchen und den Dom. Vom Dom und der grünen Domwiese aus hat man einen wunderbaren Blick auf das Rot der Dächer, auf die blaugrünen Wälder und die weißschimmernden Berge der Apuanischen Alpen. Es ist eine wunderbare Farbenkomposition, die im Bild gar nicht wirklichkeitsgetreu festzuhalten ist. Schon alleine diese Aussicht lohnt den Besuch von Barga.
 

282 Altstadtgasse in Barga                                         


283 Altstadtgasse in Barga
 

284 Dom in Barga           


285 Blick vom Domplatz auf Barga und die Berge der Apuanischen Alpen
 

286 Blick zurück von der Altstadt in Barga zum Dom      


287 Stadttor in Barga

Im Ristorante, Caffe‘ Capretz, Piazza Salvo Salvi N. 1, I-55051 Barga gehen wir sehr gut Mittagessen. Das Restaurant ist von unserer Seite sehr zu empfehlen. Wir wurden, da es bereits nach 14.00 Uhr ist, von anderen Restaurants abgewiesen. Der Chef des Caffe‘ Capretz ist zuvorkommend und sehr freundlich und es ist für ihn eine Selbstverständlichkeit, am Nachmittag nur für uns zu kochen.


288 Ristorante, Caffe‘ Capretz, Piazza Salvo Salvi N. 1, I-55051 Barga

Es ist noch früh am Nachmittag und deshalb wollen wir noch nicht in Barga bleiben, obwohl der Ort dazu einlädt. Wir wollen in das nur 14 km entferne Castelnuovo di Garfagnana fahren und dort auf dem Wohnmobilstellplatz Via Mal Maira, I-55012 Castelnuovo, (GPS: N44°06‘45“ E10°24‘18“) den Abend verbringen und das Örtchen ansehen. Der Wohnmobilstellplatz befindet sich seitlich des Flusses Serchio unter einigen Pappeln, nahe dem Stadion. Er verfügt über Ver- und Entsorgung.  Als wir in Castelnuovo ankommen, können wir den Stellplatz nicht anfahren, da für den jeden Donnerstagvormittag stattfindenden Markt bereits aufgebaut wird und die Straße gesperrt ist. Unsere Navigation bietet uns leider keine andere Zufahrt an und wir müssen unsere Fahrt unfreiwillig fortsetzen.

Wir fahren entlang des Flusstales vom Fiume Serchio auf einer sehr schlechten, schmalen Serpentinenstraße in der Hoffnung, einen Übernachtungsplatz zu finden. Zufällig entdecken wir bei der Fahrt entlang des Lago di Gramolazzo auf der gegenüberliegenden Seeseite Wohnwägen. Wir fahren auf Sicht rund um den See, um den Campingplatz zu finden. Erst kurz vor einer Abzweigung wird Werbung für diesen idylisch direkt am See gelegenen Campingplatz Camping Lago Apuane, Loc. Foresto di Gofigliano, I-55034 Minucciano / Lucca,  (GPS: N44°09'35,810'' E10°14'49,760'') gemacht. Der kleine und verträumt liegende Campingplatz mit wunderbarer Aussicht auf die Apuanischen Alpen verfügt über eine Ver- und Entsorgung, Bungalows und ein Ristorante. Hier verbringen wir den restlichen Abend und die Nacht.    


289 Stellplatz auf dem Campingplatz Lago Apuane in Minucciano


290 Blick auf den Lago di Gramolazzo vom Campingplatz

Tagesetappe 23:
Mittwoch 29.06.2016 von Marina di Pisa nach Minucciano/Lucca
Tageskilometer: insgesamt: 118 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Camping Lago Apuane, Loc. Foresto di Gofigliano, I-55034 Minucciano / Lucca, GPS: N44°09'35,810'' E10°14'49,760''
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 23,00 Euro
Nebenkosten:  Strom 3,00 Euro
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 26,00 Euro

Am nächsten Morgen schreiben wir erst einmal ein Stück weiter an unserem Reisebericht. Danach gehen wir zum See und genießen die tolle Atmosphäre des Seeufers mit den umliegenden Bergen. Der malerische Gramolazzo Stausee, in dessen Wasser sich die Spitzen der Apuanischen Berge spiegeln, hat einen Grasstrand und einen kleinen Steg für die Boote. Gegen Mittag setzen wir unsere Fahrt fort und wollen möglichst schnell zu unserem nächsten Etappenziel Pontremoli im Tal des Fiume Magra gelangen.


291 Pieve S. Lorenzo in der Nähe von Minucciano

Pontremoli – eine Stadt mit vielen Brücken im historischen Stil

Die Weiterfahrt vom Gramolazza Stausee nach Aula zur Autobahnauffahrt war wie am Vortag anstrengend, kurvenreich, mit sehr schlechten Straßen und viel LKW-Gegenverkehr. Wir waren richtig froh, als wir endlich in der kleinen Stadt Pontremoli angekommen sind. Zu unserem Bedauern müssen wir feststellen, dass der im Reiseführer genannte Stellplatz in der Via del Seminario nicht mehr vorhanden ist. Wir fahren auf einen Parkplatz an der Via Madonna del B. C., kurz vor der Ponte Allcide de Gasperi. Dort finden wir sehr viel freien Parkraum. Bei unserer Nachfrage im Büro der Touristeninformation wird uns bestätigt, dass auf diesem Parkplatz das Übernachten mit Wohnmobilen geduldet  wird. Allerdings sind keinerlei Einrichtungen zur Ver- und Entsorgung vorhanden.
 

292 Torre di Castelnuovo mit Porta e Ponte del Casotto in Pontremoli


293 Torre di Castelnuovo mit Porta e Ponte del Casotto in Pontremoli

Der Parkplatz liegt sehr zentrumsnah und wir laufen durch eine Gasse direkt in die historische Altstadt. Dort sehen wir uns in den Altstadtgassen ein wenig um und laufen zur Burg und von dort wieder zurück zu unserem Wohnmobil. Obwohl es schon Abend ist, entscheiden uns zur Weiterfahrt bis zum Gardasee. 
 

294 Blick von der Altstadt auf den Torre di Cacciaguerra in Pontremoli


295 Via Garibaldi in Pontremoli
 

296 Aufgang zum Castello del Piagnaro in Pontremoli


297 Aufgang zum Castello del Piagnaro in Pontremoli


298 Blick auf die Ponte della Cresa und das Castello del Piagnaro in Pontremoli

Tagesetappe 24:
Donnerstag 30.06.2016 von Minucciano/Lucca nach Sirmione
Tageskilometer: insgesamt: 270 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Area Sosta Camper, "Lugana Marina", Via Cantarane 18, I-25019 Sirmione, GPS: 45°27'37" E10°37'58"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 20,00 Euro
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 20,00 Euro

Sirmione, die Stadt aus der Steinzeit auf der Halbinsel am südlichen Gardasee

Am späten Abend kommen wir auf dem Wohnmobilstellplatz Area Sosta Camper, "Lugana Marina", Via Cantarane 18, I-25019 Sirmione, GPS: 45°27'37" E10°37'58" an. Der Stellplatz verfügt über 140 Plätze, liegt direkt am Gardasee Südufer, hat Ver- und Entsorgung und teilweise Stromversorgung. Toilette und Duschen sind nur in den Sommermonaten verfügbar. Wir unternehmen noch einen Abendspaziergang am See und verbringen den restlichen Abend in unserem Wohnmobil. Über Sirmione haben wir bereits in unserem Reisebericht „Wohnmobilreise südlicher Gardasee, Toskana und Maremma“ berichtet.


299 Wohnmobilstellplatz auf Area Sosta Camper, "Lugana Marina” in Sirmione


300 Abendstimmung am Gardasee vor dem Stellplatz in Sirmione

Am Morgen machen wir am See Taijiquan und gehen im Gardasee schwimmen. Danach schreiben wir noch ein wenig am Reisebericht und spazieren die Seepromenade entlang.


301 Morgenstimmung am Gardasee vor dem Stellplatz in Sirmione

Tagesetappe 25:
Freitag 01.07.2016 von Sirmione nach Tarsch
Tageskilometer: insgesamt: 204 km
Übernachtung: auf Parkplatz: Talstation Sessellift Tarscher Alm, I-Tarsch, GPS: N46°35.580' E10°53.588'
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine

Tarsch – Wander- und Bikeparadies in der Kulturregion Vinschgau

Am frühen Nachmittag setzen wir unsere Heimreise fort und fahren die Brennerautobahn bis Bozen und weiter über Meran in den Vinschgau. In Latsch zweigen kurz vor dem Campingplatz Camping Latsch an der Etsch, Reichstraße 4, I-39021 Latsch, links ab nach Tarsch und fahren die steile Auffahrt zur Talstation des Sesselliftes Tarscher Alm. Dort befinden sich mehrere Parkplätze auf verschiedenen Eben. Der Liftbetreiber gestattet uns, auf der obersten Ebene für eine Nacht kostenlos stehen zu bleiben. Wir verbringen hier den Abend und die Nacht. Am Abend werden wir von mehreren Kühen besucht, die uns ein Kuhglockenkonzert darbieten. Nach der Besichtigung unseres Wohnmobils durch die Kühe sind wir bei Einbrechen der Dunkelheit wieder alleine.
 

302 Parkplatz an der Talstation der Seilbahn Tarscher Alm


303 Parkplatz an der Talstation der Seilbahn Tarscher Alm


304 Besuch von Kühen am Abend vor unserem Wohnmobil 

Am nächsten Morgen wollen wir mit dem Lift (Hin- und Rückfahrt 14 Euro für Erwachsene) zur Tarscher Alm und von dort zur Latscher Alm wandern. Der Wanderweg dauert ca. 45 Minuten. Aber das Wetter ist wenig einladend. Die Berge befinden sich in einer dicken Wolkendecke und für den Mittag oder frühen Nachmittag ist Regen zu erwarten. Aus diesem Grund verzichten wir auf die geplante Wanderung und fahren stattdessen weiter in Richtung Heimat.
 

305 Abfahrt vom Stellplatz Talstation Tarscher Alm


306 Abfahrt vom Stellplatz Talstation Tarscher Alm

Wir fahren weiter über den Reschenpass und halten an unserer obligatorischen „Versorgungsstelle“,  auf dem Parkplatz gegenüber dem Alimentari - Lebensmittel Curnis, I-39020 Sankt Valentin a. d. H., Landstraße 18, um dort nochmal kräftig einzukaufen. Dort kaufen wir wie immer auf unserer Hin- und Rückreise nach und von Italien südtiroler und regionale Lebensmittel preisgünstig und in hervorragender Qualität ein. 

Zur Mittagsbrotzeit ist es noch etwas zu früh. Deshalb fahren wir weiter und besichtigen unterwegs den Wohnmobilstellplatz in Reschen, an der Schönebenbahn, Talstation Schönebenlift GPS: N46°49.286‘ E10°30.623‘. Dort dürfen Wohnmobile auf dem Parkplatz stehen. Der Parkplatz ist mit einer Schranke versehen und der Aufenthalt kostet je Stunde 1,00 Euro. Weitere Einrichtungen sind nicht vorhanden.


307 Parkplatz an der Talstation Schönebenlift am Reschensee 

Von dort geht die Fahrt über den Reschenpass zur Talstation der Kabinenbahn in Nauders. Auf dem Parkplatz der Bergbahn verbringen wir unsere Mittagspause. Hier wäre auch eventuell eine Übernachtung mit dem Wohnmobil möglich.


308 Parkplatz an der Talstation der Kabinenbahn in Nauders 

Nach der Mittagspause fahren wir weiter und das Wetter wird immer unbeständiger und unterwegs beginnt es kräftig zu regnen.

Tagesetappe 26:
Samstag 02.07.2016 von Tarsch nach Hopfen am See/Füssen
Tageskilometer: insgesamt: 198 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Hopfensee, Fischerbichl 17, D-87629 Füssen im Allgäu,
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 80,40 Euro
Nebenkosten:  Strom .. Euro
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 80,40 Euro

Hopfen am See – Bereits Ludwig Ganghofer sagte: „Wen Gott lieb hat, den lässt er fallen in dieses Land“

Wir fahren weiter bis zum Campingplatz Hopfensee, Fischerbichl 17, D-87629 Füssen im Allgäu. Der Campingplatz ist uns bereits von früheren Aufenthalten bekannt. In unserem Reisebericht „Wohnmobilreise und Taichi am Bodensee und im Allgäu haben wir ausführlich über diesen Campingplatz und die Umgebung berichtet. Nach unserer Ankunft gehen wir noch im Hallenbad des Campingplatzes schwimmen und verbringen den restlichen Abend im Wohnmobil. 

Auch den nächsten Tag beginnen wir mit Schwimmen im Hallenbad. Danach frühstücken wir und gehen am See entlang spazieren. An der Seepromenade stellen heute Kunsthandwerker aus der Region ihre Produkte aus und bieten sie zum Kauf an. Nach dem Mittagessen und dem Mittagsschlaf unternehmen wir eine ca. 1 ½ stündige Wanderung rund um den Hopfensee bei weißblauem Himmel.
 

309 Morgenstimmung am Hopfensee


310 Blick vom Ufer des Campingplatzes nach Hopfen am See
 

311 Morgenstimmung am Hopfensee


312 Alphornbläser „Die Alpen-Hörner“ beim Kunsthandwerkermarkt am Hopfensee
 

313 Stimmungsbilder vom Wanderweg rund um den Hopfensee


314 Stimmungsbilder vom Wanderweg rund um den Hopfensee
 

315 Stimmungsbilder vom Wanderweg rund um den Hopfensee


316 Stimmungsbilder vom Wanderweg rund um den Hopfensee

Am Abend gehen wir noch einmal im Hallenbad schwimmen und verbringen den Rest des Abends wieder im Wohnmobil.

Tagesetappe 27:
Montag, 04.07.2016 von Hopfen am See/Füssen nach Rednitzhembach
Tageskilometer: insgesamt: 240 km

Am nächsten Morgen treten wir die letzte Etappe unserer Heimfahrt an und kommen am Nachmittag zu Hause in Rednitzhembach an.

Unser neues Allradwohnmobil hat sich bewährt. Die Vielfalt der sardischen Landschaft, die Möglichkeit, ab und zu frei und alleine in der Natur, fernab vom Touristenstrom mit dem Wohnmobil zu stehen und keinen Komfort zu vermissen, ist ein gigantisches Erlebnis. Darüber hinaus bietet Sardinien alles, was wir uns als Wohnmobilfahrer wünschen.

Sardinien ist eine Insel der Träume mit türkisgrünem Wasser, bizarren Felsen, goldenen und weißen Sandstränden, eine Trauminsel für mobile Urlauber. Ein landschaftlicher Höhepunkt nach dem anderen. Der Juni ist für Sardinien eine tolle Reisezeit, da noch Vorsaison auf der Insel ist und noch nicht sehr viel Betrieb herrscht, aber das Wetter bereits warm, aber nicht zu heiß ist und kaum Niederschläge fallen. Der Reichtum an Eindrücken, den Sardinien zu bieten hat, ist nicht zu übertreffen und kann in Bildern nicht festgehalten werden. Wir werden Sardinen auf jeden Fall wieder bereisen.    

Wohnmobil-Logbuch      
Reise:     Sardinen entlang der Küsten und der Strände
Etappe Datum   Wochentag von nach km
1   02.06.2016   Donnerstag Rednitzhembach Meran 463
2   03.06.2016   Freitag Meran Bardolino 164
3   06.06.2016   Montag Bardolino Livorno  332
4   07.06.2016   Dienstag Livorno Livorno -Porto 21
5   08.06.2016   Mittwoch Livorno -Porto Cannigione/Sardinien 51
6   09.06.2016   Donnerstag Cannigione/Sardinien Aglientu/Sardinien 75
7   10.06.2016   Freitag Aglientu/Sardinien La Ciaccia Valledoria 80
8   12.06.2016   Sonntag La Ciaccia Valledoria Stintino/Sardinien 101
9   13.06.2016   Montag Stintino/Sardinien Alghero Porticciolo 79
10   14.06.2016   Dienstag Alghero Porticciolo Bosa Marina 123
11   15.06.2016   Mittwoch Bosa Marina Arborea 162
12   16.06.2016   Donnerstag Arborea Buggeru 128
13   17.06.2016   Freitag Buggeru Fontanamare 28
14   18.06.2018   Samstag Fontanamare Chia 98
15   19.06.2016   Sonntag Chia Cagliari 66
16   20.06.2016   Montag Cagliari Cala Sinzias/Castiadas 77
17   21.06.2016   Dienstag Cala Sinzias/Castiadas Muravera 38
18   23.06.2016   Donnerstag Muravera Barisardo/Spiaggia Cea 80
19   24.06.2016   Freitag Barisardo/Spiaggia Cea Lotzorai/S. Maria Navarrese 43
20   25.06.2016   Samstag Lotzorai/S. Maria Navarrese Budoni 160
21   27.06.2016   Montag Budoni Marina di Cugnana/Olbia 64
22   28.06.2016   Dienstag Marina di Cugnana/Olbia Marina di Pisa 31
23   29.06.2016   Mittwoch Marina di Pisa Minucciano/Lucca 118
24   30.06.2016   Donnerstag Minucciano/Lucca Sirmione 270
25   01.07.2016   Freitag Sirmione Tarsch 204
26   02.07.2016   Samstag Tarsch Hopfen am See/Füssen 198
27   04.07.2016   Montag Hopfen am See/Füssen Rednitzhembach 240
    Fahrstrecke gesamt:     3494

Fahrtkostenzusammenstellung:
Fahrtkosten Diesel: 687,40 Liter 
Gesamtkosten Diesel: 803,00 €
AdBlue: 22,83 Liter
Gesamtkosten AdBlue: 13,58 € 
Gesamtfahrstrecke: 3.494 km
Durchschnittskosten je Liter: 1,15 € 
Durchschnittsverbrauch je 100 km: 19,68 Liter 

Übernachtungskostenzusammenstellung:
Anzahl Übernachtungen: 32 
Gesamtkosten Übernachtungen: 585,30 € 
Durchschnittskosten je Übernachtung: 18,29 €
Nebenkosten insgesamt: 315,70 €  
Gesamtkosten: 1.717,58 €
Durchschnittskosten je Übernachtung: 53,67 €

Copyright © 2016
Helmut Dammer und Hildegard Löffler-Dammer, Rednitzhembach

Zusätzliche Informationen