Jun2404_1.jpg

Wohnmobilreise von Südtirol zum Gardasee auf unbekannten Wegen

Zu Beginn 
Im vergangen Jahr haben wir die Dolomiten bei herrlichem Bergwetter erlebt und haben für dieses Jahr wieder einige schöne Wanderungen geplant. Leider macht das Wetter nicht mit und in den Dolomiten ist es kalt und teilweise liegt bereits Schnee. Deshalb müssen wir auf die geplanten Bergwanderungen verzichten, suchen uns jedoch eine interessante Alternative und fahren mit dem Wohnmobil einige Bergrouten. So lernen wir interessante Landschaften etwas abseits von den vielbefahrenen Touristenstraßen kennen.

Reisebeschreibung
Reisebeginn: Montag 25.09.2017
Reiseende: Montag 09.10.2017
Übernachtungen: 14
gefahrene Kilometer: 1.359 km

Literaturempfehlung

  • Reisemobil Bord-Atlas Deutschland und Europa 2015, 24,90 Euro,
  • Autokarte Northern Italy , Verlag freytag & berndt, Maßstab: 1:500 000
  • WOMO-Reihe, Mit dem Wohnmobil durchs Trentino und rund um den Gardasee, Band 42, Peter Simm, Silvia Sussmann, ISBN 3-928840-42-8xc 19,90 Euro,
  • Lagir Aplpina Wanderkarte: Lago di Garda, Maßstab: 1:50 000
  • Kompass Wanderkarte Italia: Meran, Dorf Tirol, Algund, Maßstab: 1:25 000

Tagesetappe 1:
Montag, 25.09.2017 von Rednitzhembach nach Pramajur bei Burgeis am Reschenpass
Tageskilometer: insgesamt: 379 km
Übernachtung: auf Parkplatz: Seilbahn Watles, I-39024 Pramajur bei Burgeis, GPS: N46.703610 E10.508721,
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 0,00 €
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 0,00 €

Wir beginnen unsere Reise am Montagvormittag. Wir fahren über Füssen, Reutte, Landeck und den Reschenpass. 


01 Blick vom Parkplatz auf das Hohe Schloss in Füssen 

Dort halten wir am Reschensee beim versunkenen Dorf Graun, um ein paar Fotos zu machen. Es ragt lediglich der Kirchturm des versunkenen Dorfes aus dem See. 


02 Kirchturm vom versunkenen Dorf Graun 

Anschließend fahren wir weiter nach Sankt Valentin, um bei dem von uns bereits mehrfach besuchten Alimentari und Weinhandlung Kurnis  Südtiroler Spezialitäten einzukaufen. Gegenüber dem Alimentari befindet sich ein Parkplatz mit Bänken und der Möglichkeit zu einer Wanderung am See. Wie überall auf den Parkplätzen am Reschenpass ist auf dem Parkplatz von 20.00 Uhr bis 08.00 Uhr Parkverbot. 


03 Blick vom Parkplatz in Sankt Valentin auf den Lago della Muta / Haidersee unterhalb vom Reschensee


04 Blick vom Parkplatz in Sankt Valentin auf den Lago della Muta / Haidersee unterhalb vom Reschensee 

Pramajur Watles – mit herrlichem Panoramablick über den Obervinschger Talkessel und die umliegende Bergwelt 

Unser nächstes Ziel ist die Talstation Watles in Pramajur auf dem Reschenpass. Dort übernachten wir auf dem Parkplatz der Talstation der Seilbahn Watles, I-39024 Pramajur, GPS: N46.703610 E10.508721 in der Nähe von Burgeis. Dort ist das Campen verboten. Da wir jedoch am späten Abend ankommen, verbringen wir die Nacht auf dem Parkplatz der Talstation. Wir stehen dort die Nacht alleine auf 1.740 m. Auf dem Parkplatz der Talstation befindet sich auch eine WC-Anlage. 


05 Parkplatz an der Talstation Watles in Pramajur


06 Blick über den Obervinschger Talkessel


07 Almhütte unterhalb der Talstation Watles in Pramajur


08 Blick über den Parkplatz an der Talstation Watles in Pramajur am Morgen 

Rund um den Erlebnispark Watles gibt es zahlreiche Wanderwege mit herrlichem Panoramablick über den Obervinschger Talkessel und die umliegende Bergwelt. Im Winter verwandelt es sich in eines der sonnigsten Skigebiete Südtirols. 

Tagesetappe 2:
Dienstag, 26.09.2017 von Pramajur bei Burgeis nach Lago di Coredo/Tavon in Coredo
Tageskilometer: insgesamt: 133 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: am Lago di Coredo/Tavon, Punto Sosta Camper, I-38010 Coredo, GPS: N46.3525577,E11.1036879,
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine

Am nächsten Morgen haben wir eine Wanderung auf den Watles geplant. Leider hat es in der Nacht immer wieder geregnet und die Berge sind am Morgen wolkenverhangen und es ziehen dicke Nebelschleier vom Tal herauf. Die von uns geplante Bergtour ist wegen mangelnder Fernsicht und wegen Schneefalls auf dem Gipfel nicht sinnvoll. Wir fahren deshalb am späten Vormittag weiter nach Meran.  

Meran – die Stadt mit den Kurpromenaden an der Passer und dem alpin-mediterranen Lebensgefühl 

Wir parken unser Wohnmobil an der Gampenstraße auf einem Parkseitenstreifen bei der Pferderennbahn. Von dort laufen wir vorbei am Campingplatz Meran und durch den Thermenpark über die Passerbrücke in die Altstadt von Meran. Wir bummeln die Laubengasse entlang. Diese ist die historische Einkaufsstraße von Meran. In der Laubengasse befinden sich viele kleine exklusive Geschäfte mit einer großen Vielfalt an besonderen Waren. In einer Seitenstraße essen wir in einem Restaurant zu Mittag. 


09 Laubengasse in Meran 

Meran und das Meraner Land sind eine der vielfältigsten Ferienregionen im gesamten Alpenraum. Meran ist bekannt für sein mildes Klima und seine einzigartige Vegetation. 

Nach dem Mittagessen laufen wir über den Pfarrplatz zum Passeier Stadttor und von dort die Passerpromenade entlang. 


10 Passerpromenade in Meran

In einem Café an der historischen Wandelhalle neben dem Kurhaus essen wir einen sehr guten Apfelstrudel mit Zimteis und laufen dann weiter die Promenade entlang und wieder zurück zu unserem Wohnmobil. 


11 Steinerner Steg über die Passer in Meran


12 Blick vom Café zur Wandelhalle in Meran 


13 Wandelhalle in Meran 

Es ist noch früh am Abend. Deshalb wollen wir noch eine kleine Wegstrecke weiterfahren. Wir fahren über Lana, Tisens, den Gampenpass nach Fondo. Auf dem ganzen Weg finden wir keinen geeigneten Wohnmobilstellplatz oder Parkplatz zum Übernachten. Der Campingplatz in Fondo Camping Park Baita Dolomiti, Via Cesare Battisti 18, I-38011 Sarnonico-Fondo liegt nicht besonders schön, ist sehr teuer und hat keine Stellplätze für Wohnmobile. 

Lago di Tavon e Coredo – zwei Gletscherseen eingebettet in ein faszinierendes Gebirgsszenario  

Auf unserer Suche nach einem Übernachtungsplatz lesen wir eine Werbung an der Straße und fahren nach dem Ort Sanzeno am Lago di Sangiustina nach Coredo und zum Lago di Coredo und Lago di Tavon. Dort ist direkt am See ein wunderbarer Wohnmobilstellplatz eingerichtet. Der Wohnmobilstellplatz Lago di Coredo Punto Sosta Camper, I-38010 Coredo, GPS: N46.3525577, E11.1036879, ist nur in den Sommermonaten kostenpflichtig und ab 15. September kostenfrei. Der Stellplatz verfügt über ca. 20 Stellplätze, hat allerdings keinerlei Infrastruktur und keine Stromversorgung sowie Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten, jedoch befindet sich eine WC-Anlage in der Nähe des Stellplatzes.  Neben dem Stellplatz befindet sich ein weitläufiger Park mit Picknickplätzen, Trimm-Dich-Pfad, Beachvolleyballplatz und einem großen Kinderspielplatz. 


14 Blick vom Wohnmobilstellplatz auf den Lago di Coredo


15 Picknickplatz am Lago di Coredo mit Gästen 

Die Lage der beiden Seen ist traumhaft. Die zwei kleinen Seen liegen eingebettet in ein faszinierendes Gebirgsszenario auf einer Höhe von 830 m. Hier kann man nicht nur Momente der Entspannung und Ruhe verleben, sondern auch schöne Wanderungen und ausgedehnte Fahrradtouren unternehmen, zur Wallfahrtskirche San Romedio laufen und die historische Venezianische Sägemühle besichtigen. 


16 Venezianische Sägemühle am Lago di Coredo


17 Blick über den See zum Wohnmobilstellplatz mit Gebirge im Hintergrund am Lago di Coredo 

Hier verbringen wir den späten Abend und die Nacht.      

Tagesetappe 3:
Mittwoch, 27.09.2016 von Lago die Coredo – Molveno
Tageskilometer: insgesamt: 63 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Via Lungo Lago, I-38018 Molveno, GPS: N46°08‘29“ E10°57‘32“.
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 10,00 €
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 10,00 €

Am nächsten Morgen gehen wir um den Lago di Coredo und den Lago Tavon dauerlaufen. Nach dem Mittagessen machen wir noch Taijiquan und Qigong am See. Danach besichtigen wir die oberhalb des Wohnmobilstellplatzes gelegene historische Sägemühle. Leider ist diese nur in den Sommermonaten Juli und August an Wochenenden offen und zu besichtigen. Aber schon die Lage der Sägemühle und deren Umgriff sind sehenswert.  


18 Morgenstimmung am Lago di Coredo


19 Spazierweg entlang am Lago di Coredo


20 Blick über den See zur Informationshütte am Lago di Coredo


21 Morgenstimmung am Lago di Coredo


22 Hof der historischen Sägemühle am Lago di Coredo 

Der Molvenosee liegt auf 800 Höhenmeter am Fuße der Brentagruppe und ist einer der schönsten Seen in ganz Italien

Am Nachmittag fahren wir weiter durch das Val di Non nach Mezzolombardo bis zu unserem nächsten Ziel, dem Wohnmobilstellplatz am Lago di Molveno. Der Wohnmobilstellplatz Via Lungo Lago, I-38018 Molveno, (GPS: GPS: N46°08‘29“ E10°57‘32“) verfügt über ca. 50 Stellplätze, hat Stromversorgung und eine Ver- und Entsorgung. Bis zum See sind es ca. 200 m.


23 Wohnmobilstellplatz in Molveno


24 Blick vom Wohnmobilstellplatz auf die Berge der Brentagruppe in Molveno 

Vom Wohnmobilstellplatz aus laufen wir die ca. 200 m zum See, schauen kurz bei dem direkt am See gelegenen Campingplatz vorbei und laufen dann weiter am See mit seinem weißen Kiesstrand entlang, über die Mündung des Rio Masso in das Ortszentrum von Molveno


25 Spielplatz neben dem Campingplatz am Molvenosee mit auf die Berge der Brentagruppe


26 Campingplatz am Molvenosee mit Blick auf die Brentagruppe


27 Weißer Kiesstrand am Molvenosee


28 Rio Masso im Ortszentrum von Molveno


29 Sportboothafen am Molvenosee 

In der Fußgängerzone findet sich so gut wie alles, was das Herz begehrt, Restaurants, Cafes und schöne Geschäfte. Von der Ortsmitte gibt es einen ausgeschilderten Fußweg direkt zurück zum Stellplatz. 

Der Molvenosee ist ein Lapislazuli in den Brenta-Dolomiten, ist innen blau und hat außen herum alle anderen Farben. Der See wird durch mehrere kleine Zuflüsse aus den Bergen gespeist. Nach Molveno kommen vor allem Naturliebhaber und Kulturinteressierte. Der Strand am Molvenosee gehört zu den schönsten im Trentino, auch weil sich am Ufer des Sees eine breite, saubere Wiese mit englischem Rasen befindet. Leider ist es Ende September bereits zu spät, um im See schwimmen zu gehen. 


30 Ufer des Molvenosees mit englischem Rasen und weißen Kiesstrand 

Tagesetappe 4:
Donnerstag, 28.09.2016 von Molveno nach Riva del Garda
Tageskilometer: insgesamt: 92 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Area di Sosta per Camper, Via Brione, I-38066 Riva del Garda, GPS: N45°52'45" E10°51'31"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 12,00 €
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 12,00 € 

Am Morgen laufen wir nach dem Frühstück vom Wohnmobilstellplatz entlang des Rio Masso. Auf dem letzten Teil der kurzen Wanderung entlang am Fluss verwandelt sich dieser in eine Klamm und führt zu der Molin dei Mori, dem Rest einer alten Mühle. Rechts braust der Fluss über Steinbrocken und links sprudelt vom Berg ein munterer kleiner Wasserfall herab und vereinigt sich mit dem Fluss. Die Wanderung geht entlang einem Waalweg und dauert nur ca. 20 Minuten. Es lohnt sich, die Zeit zu investieren und diese kleine Wanderung zu unternehmen. 


31 Rio Masso in Molveno


32 Rio Masso wird zur Klamm entlang am Wanderweg in Molveno


33 Rio Masso wird zur Klamm entlang am Wanderweg in Molveno


34 Rio Masso mit Blick auf die Berge der Brentagruppe in Molveno


35 Kleiner Wasserfall am Ende der Klamm des Rio Masso in Molveno 

Wir gehen dann den Waalweg von der Molin dei Mori zurück bis zum Abzweig und weiter fast eben am Berghang entlang bis kurz vor dem Molvenosee, wo ein historisches Sägewerk besichtigt werden kann. Am Sägewerk endet der Waalweg. Von hier aus sind es nur wenige Minuten Fußweg an der Straße entlang zum Wohnmobilstellplatz. 


36 historisches Sägewerk in Molveno 

Nach der Wanderung fahren wir weiter bis Terme di Comano. Dort befindet sich ein Wohnmobilstellplatz an der Via Lungo Sarca, I-38077 Comano Terme für ca. 30 Wohnmobile. Eine weitere Parkmöglichkeit für Wohnmobile gibt es entlang der Hauptstraße nicht. Sämtliche Parkplätze sind für Wohnmobile verboten. Auch der große Parkplatz am wunderschön angekündigten Kurpark ist nur für PKW zugelassen. Aus diesem Grund können wir weder in die Therme gehen noch den Kurpark besuchen und fahren deshalb weiter.  


37 Wohnmobilstellplatz in Terme di Comano

Unser Weg führt uns in östlicher Richtung im Sarcatal bis zum Lago Toblino. Auch dort gibt es keine Möglichkeit zum Halten. Deshalb fahren wir weiter bis zum Lago di Lamar. Wir fahren eine sehr enge Straße entlang bis zum Parkplatz in Seenähe. Hier ist nichts mehr los. Auch die Gastwirtschaft am See hat nur noch Getränke und kalte Speisen zu bieten. Wir entscheiden uns, hier nicht zu bleiben. 


38 Parkplatz in Seenähe des Lago di Lamar


39 Lago di Lamar 

Wir fahren zurück bis zum Ort Padergnone, der an der Hauptverbindungsstraße zwischen Trient und Riva del Garda liegt. Dort essen wir im Restaurant Il Giardino delle Spezie, Via Nazionale 109, I-38070 Padergnone sehr gut zu Mittag. Dieses Lokal wird überwiegend von Einheimischen besucht und wir können es sehr empfehlen. 


40 Restaurant Il Giardino delle Spezie, Via Nazionale 109, I-38070 Padergnone 

Danach fahren wir nach Arco und wollen auf dem Wohnmobilstellplatz, Viale Rovereto, I-38062 Arco stehen bleiben und im Ort bummeln. Leider ist der Stellplatz für Wohnmobile über 7 m nicht geeignet. Aus diesem Grund müssen wir leider den Stellplatz wieder verlassen. Wir versuchen, im nahegelegenen Camping Arco und im 1,5 km außerhalb des Ortes befindlichen Camping Zoo einen Stellplatz für eine Nacht zu bekommen. Beide Campingplätze verfügen über keinerlei Wohnmobilübernachtungsplätze. Wir sind nicht bereit die hohen Campinggebühren für ein paar Stunden Aufenthalt zur Ortsbesichtigung zu bezahlen. Deshalb fahren wir weiter. 

Riva del Garda – eines der größten Zentren des Gardasees – krönt den Gardasee im Norden 

Als nächstes Ziel fahren wir den Wohnmobilstellplatz Area di Sosta per Camper, Via Brione, I-38066 Riva del Garda, GPS: N45°52'45" E10°51'31" an. Die Einfahrt ist mit einer automatischen Schranke versehen. Mit Hilfe des Technikpersonals können wir nach einer halben Stunde endlich in den Platz einfahren, da die automatische Lichtschranke unser Fernreisemobil mit viel Bodenfreiheit nicht erkennt.  


41 Wohnmobilstellplatz in Riva del Garda 

Wir verbringen den restlichen Nachmittag auf dem Stellplatz. Am frühen Abend spazieren wir den wunderschönen Seeuferweg vom in der Nähe des Stellplatzes gelegenen Segelhafen bis zur historischen Altstadt von Riva del Garda. Die Stadt hat einen antiken Kern, um den sich großzügig das moderne Zentrum entwickelt hat. Durch die Innenstadt und entlang der Einkaufsstraße gehen wir wieder zum Wohnmobilstellplatz zurück. 


42 Abendstimmung entlang am Seeuferweg in Riva del Garda


43 Abendstimmung entlang am Seeuferweg in Riva del Garda


44 Museo Alto Garda in Riva del Garda


45 Piazza del Brolio in Riva del Garda


46 Alter Hafen am Mueso Alto Garda in Riva del Garda 

Riva del Garda kennen wir bereits aus früheren Besuchen und haben darüber bereits in unserem Reisbericht über die „Wohnmobilreise rund um Sardinien entlang der Küsten und der Strände“ sowie in unserem Reisebericht über die „Wohnmobilreise Südtirol und Gardasee“ berichtet.   

Tagesetappe 5:
Freitag, 29.09.2017 von Riva del Garda nach Arco
Tageskilometer: insgesamt: 15 km
Übernachtung: auf Agricamp:  Altogarda, Via Mantova, I-38062 Arco, (GPS: N 45°54'20",  E 10°53'03")
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 26 €
Nebenkosten:  Kurtaxe 1,40 €
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 27,40 € 

Am Morgen laufen wir nach dem Frühstück vom Wohnmobilstellplatz zum ca. 200 m entfernten Gardasee und gehen dort schwimmen. Die Wassertemperatur beträgt ca. 18 Grad und das Bad ist erfrischend. Nach dem Baden im See gehen wir in Riva einkaufen. Wir ergänzen unsere Lebensmittel und essen im Wohnmobil zu Mittag. 

Arco –  eine Kletterhochburg mit traumhaften Steilfelsen im milden Sarcatal   

Nach dem Mittagessen fahren wir nach Arco. Wir wollen nochmals versuchen, dort einen ortsnahen Stellplatz zu finden. Wir fahren verschiedene Parkplätze an und müssen zu unserem Bedauern feststellen, dass Parken von Wohnmobilen nirgends gestattet ist oder die Parkplätze zu klein sind. Zufällig kommen wir am Agricamp Altogarda in der Via Mantova, I-38062 Arco, (GPS: N 45°54'20",  E 10°53'03"), vorbei. Dort befindet sich ein neuer, sehr gut ausgestatteter Agricamp mit ca. 15 Stellplätzen, neuem Sanitärgebäude mit Duschen, WC und einer Ver- und Entsorgungsstation. Dieser Platz überrascht uns positiv und wir können ihn sehr empfehlen. Zur Ortsmitte sind es ca. 15 Gehminuten entlang am Rad- und Fußweg des Flusses Sacra. 


47 Wohnmobilstellplatz am Agricamp Altogarda in Arco 

Nach unserer Ankunft laufen wir in den Ort und bummeln dort durch die Gassen mit den kleinen Geschäften, essen ein Eis, trinken Kaffee und sind am Abend wieder am Wohnmobil. 


48 Erzherzoglicher Park in der Ortsmitte von Arco


49 Katholische Kirche Maria Assunta in Arco 

Wir kennen Arco bereits von früheren Besuchen und haben bereits in unserem Reisebericht über die Wohnmobilreise „Südtirol und Gardasee“ berichtet. 

Tagesetappe 6:
Samstag, 30.09.2017 von Arco nach Ferrara di Monte Baldo
Tageskilometer: insgesamt: 88 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Ferrara di Monte Baldo, Via Chiesa, I-37020 Ferrara di Monte Baldo, GPS: N45°40'41.3" E10°51'16.9"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine 

Am nächsten Morgen gehen wir nach dem Frühstück entlang am Fluss Sacra auf dem Fuß- und Radweg Richtung Torbole eine Stunde Dauerlaufen. Gegen Mittag fahren wir dann weiter. Zuerst fahren wir noch zu der in ca. 500 m vom Stellplatz in Richtung Arco entfernten Pasticceria Cristini, Via Mantova 17, I-38062 Arco und kaufen dort noch die hervorragend schmeckenden kleinen Törtchen ein. 

Dann fahren wir durch Nago nach Mori, zweigen dort ab nach Brentonico und dann über die Berge bis nach San Valentino


50 Bergstraße nach San Valentino 

Auf einem großen Parkplatz am Ortsende kochen wir und verbringen dort unsere Mittagspause. 


51 Mittagspause auf einem Parkplatz am Ortsende von San Valentino 

Wir fahren weiter entlang des Monte Baldo Massives zum Stausee Pra de la Stua und dann auf teilweise extrem engen Straßen und ganz engen Haarnadelkurven bis nach Ferrara di Monte Baldo.


52 Blick zu einer Berghütte auf dem Monte Baldo


53 Einspurige Bergstraße über den Monte Baldo


54 Einspurige Bergstraße über den Monte Baldo


55 Einspurige Bergstraße über den Monte Baldo 

Auf etwas breiteren Straßen fahren wir weiter bis Spiazzi und besichtigen dort die in den Felsen gebaute Wallfahrtskirche Madonna delle Corona

Madonna della Corona – eine Wallfahrtskirche die wie ein Adlerhorst im steil abfallenden Felsen klebt 

Diese Wallfahrtskirche sieht man auch vom Autobahnabschnitt zwischen Affi und Rovoreto. Vom Parkplatz am Ortsanfang von Spiazzi laufen wir in ca. 20 Minuten den steilen Weg bergab zur Wallfahrtskirche. Wir können dort einem Gottesdienst beiwohnen und kehren danach wieder zurück zum Wohnmobil. 

Die Wallfahrtskirche Madonna della Corona klebt wie ein Adlerhorst an einem steil abfallenden Felsen. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert und man hat von dort schwindelerregende Blicke auf das Etschtal. Entlang dem steilen Fußweg zur Wallfahrtskirche passieren wir Kreuzwegstationen, die mit kunstvoll gestalteten Bronzefiguren gestaltet sind. 


56 Beginn der Kreuzwegstationen zur Wallfahrtskirche Madonna delle Corona in Spiazzi


57 Blick auf die Wallfahrtskirche Madonna delle Corona in Spiazzi


58 Wallfahrtskirche Madonna delle Corona in Spiazzi


59 Wallfahrtskirche Madonna delle Corona in Spiazzi 

Ferrara die Monte Baldo – ein kleines unscheinbares Bergdorf am Fuße des Monte Baldo 

Wir wollen die Nacht in den Bergen verbringen und fahren deshalb von Spiazzi zurück nach Ferrara di Monte Baldo auf den dort befindlichen Wohnmobilstellplatz, Ferrara di Monte Baldo, Via Chiesa, I-37020 Ferrara di Monte Baldo, (GPS: N45°40'41.3" E10°51'16.9"). Der Stellplatz liegt sehr schön zwischen der Kirche und dem Friedhof auf einer Aussichtskanzel. Die Zufahrt ist eng und steil auf einem Schotterweg und nur für kleine Wohnmobile mit max. 7 m Länge geeignet. Auf zwei Etagen ist Platz für ca. 6 bis 8 kleine Wohnmobile. Auf der obersten Etage befindet sich eine Ver- und Entsorgung. Der Stellplatz verfügt über Stromversorgung, die jedoch in dieser Jahreszeit bereits abgestellt war. Ebenso war kein Frischwasser mehr verfügbar. 


60 Wohnmobilstellplatz in Ferrara di Monte Baldo


61 Wohnmobilstellplatz in Ferrara di Monte Baldo


62 Steile Zufahrt zum Wohnmobilstellplatz in Ferrara di Monte Baldo 

Ferrara die Monte Baldo ist die kleinste Gemeinde in Venetien, hat nur 213 Einwohner und ist ein kleines Bergdorf am Fuße des Monte Baldo. Deshalb freuen wir uns ganz besonders darüber, dass diese kleine Gemeinde einen Wohnmobilstellplatz anbietet. 


63 Blick über das kleine Bergdorf Ferrara di Monte Baldo

Tagesetappe 7:
Sonntag, 01.10.2017 von Ferrara di Monte Baldo nach Garda
Tageskilometer: insgesamt: 23 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Parking via Preite, Via Carmelo Preite, I-37016 Garda GPS: N45°34'35" E10°42'50"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 17,00 Euro
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 17,00 Euro 

Am nächsten Morgen sehen wir uns in dem kleinen Ort Ferrara die Monte Baldo ein wenig um. Wir besichtigen zuerst die Kirche, die gerade von der Mesnerin für den Sonntagsgottesdienst aufgesperrt wird. Dann laufen wir die Dorfstraße entlang und wieder zurück zur Kirche. Dort beginnt gerade der Sonntagsgottesdienst, dem wir beiwohnen. 


64 Dorfstraße in Ferrara di Monte Baldo


65 Ausfahrt aus dem Wohnmobilstellplatz in Ferrara di Monte Baldo 

Garda – ist die bekannteste Stadt am Gardasee und Namensgeber des gleichnamigen Sees. 

Nach dem Gottesdienst fahren wir weiter nach Garda. Hier parken wir unser Wohnmobil auf dem Wohnmobilstellplatz Parking via Preite, Via Carmelo Preite, I-37016 Garda GPS: N45°34'35" E10°42'50", wo nur noch einige wenige Plätze frei sind. Der Wohnmobilstellplatz hat ein Ver- und Entsorgung, eine WC-Anlage jedoch keine Stromversorgung.  Wir kennen Garda bereits aus früheren Besuchen und haben über den Orts bereits in unserem Reisebericht über die "Wohnmobilreise durch die Toskana und zur Insel Elba" berichtet. 


66 Wohnmobilstellplatz in Garda 

Wir essen im Wohnmobil zu Mittag und laufen danach durch die Altstadtgassen von Garda zum See und an der Seepromenade entlang bis Bardolino. In Bardolino findet derzeit das Weinfest statt. Dort treffen wir zufällig Jugendfreunde, die gerade ihren 40. Hochzeitstag in Bardolino feiern. Wir verbringen den Nachmittag in netter vertrauter Gesellschaft und laufen am frühen Abend dann zurück zu unserem Wohnmobil.


67 Hafen in Garda


68 Altstadtgasse in Garda


69 Musikkapelle in Garda 

Tagesetappe 8:
Montag, 02.10.2017 von Garda nach Bardolino
Tageskilometer: insgesamt: 4 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Comunale S. Nicolo, Via Dante Aligheri 43, I-37011 Bardolino
Anzahl Übernachtungen: 5
Kosten: 147,50 €
Nebenkosten:  Kurtaxe 8,00 Euro
Gesamtkosten für fünf Übernachtungen: 155,50 € 

Bardolino – einer der bekanntesten Weinorte am Ostufer des Gardasees 

Gleich nach dem Frühstück fahren wir nach Bardolino um auf dem bereits von früheren Aufenthalten bekannten Campingplatz Comunlae S. Nicolo, Via Dante Aligheri 43, I-37011 Bardolino die nächsten Tage zu verbringen. In Bardolino ist zur Zeit Weinfest und der Platz ist voll belegt. Wir haben aber Glück und es wird ein für unser Wohnmobil geeigneter Stellplatz frei. Wir kennen Bardolino aus mehreren früheren Aufenthalten und sind hier bereits zu Hause. 


70 Stellplatz auf dem Campingplatz in Bardolino 

Wir versäumen es nicht in unserem Stammlokal hinter der Kirche Santi Niccoló e Severo,  in der die Pizzeria Bardolino, Via Fosse 27, I-37011 Bardolino Tel. 045 6212069, wieder köstlich Mittag zu essen. Auch kaufen wir wieder im daneben befindlichen Alimentari Obst, Nudeln und Backwaren für das Abendessen im Wohnmobil ein. In der Bäckerei Panificio Benvenuti, Via Amerigo Vespucci 24, I-37011 Bardolino kaufen wir sehr gut schmeckende süße Törtchen und  Gebäck ein.  


71 Pizzeria Bardolino in Bardolino 

In unseren Reiseberichten über die „Wohnmobilreise durch die Toskana und zur Insel Elba“ und „Wohnmobilreise rund um Sardinen entlang der Küsten und der Strände“ sowie „Wohnmobilreise nach Oberitalien und zur Lagune von Venedig im Herbst“ und „Wohnmobilreise über Südtirol, zum Gardasee nach Oberitalien im Frühling“ sowie „Wohnmobilreise Südtirol und Gardasee“ haben wir über Bardolino bereits ausführlich berichtet.

Wir verbringen in Bardolino und der näheren Umgebung wieder wunderschöne Urlaubstage. 

Bardolino ist eines der Hauptziele am Gardasee und Zentrum eines bekannten Weinbaugebietes mit dem gleichen Namen. Der rote Bardolino und der Roséwein mit dem Namen „Chiaretto“ sind sehr beliebte Weine. Unsere mittelfränkische Heimatgemeinde Rednitzhembach im Landkreis Roth ist Partnergemeinde von Bardolino. Bekannt sind die jährlich stattfindenden Weinfeste. 


72 Weinfest in Bardolino


73 Gardaseeufer am Campingplatz in Bardolino


74 Gardaseeufer am Campingplatz in Bardolino


75 Wolkenstimmung am Campingplatz in Bardolino


76 Wolkenstimmung am Campingplatz in Bardolino


77 Wolkenstimmung am Campingplatz in Bardolino 

Torri del Benaco – mit einer breiten Uferpromenade an der sogenannten Olivenriviera  

Wir fahren heute mit unserem Roller nach Torri del Benaco und sehen uns in dem kleinen Ort ein wenig um. Uns gefällt es hier sehr gut. Der Ort hat seinen ursprünglichen Charakter erhalten. Leider kann man weder mit dem Wohnmobil parken noch dort übernachten. Auf dem Großparkplatz am südlichen Ortsende sind lediglich Parkplätze für Wohnmobile mit einer maximalen Länge von 5,50 m zugelassen. Das ist sehr schade, denn wir wären gerne hier geblieben, um das gute Angebot an Restaurants, Cafés und kleinen Geschäften zu nutzen. 


78 Scaligerburg in Torri del Benaco


79 Kunstwerk am Hafen in Torri del Benaco


80 Hafen in Torri del Benaco


81 Altstadtgasse in Torri del Benaco


82 Seepromenade in Torri del Benaco


83 Seepromenade in Torri del Benaco 

Wir fahren mit unserem Roller zurück über Bardolino und Lazise in den kleinen Ort Cola. Dort besuchen wir das Weingut Le Caldane, Loc. Caldane Nr. 1, I-37017 Lazise. Hier essen wir eine sehr gute Brotzeit und trinken den sehr guten hausgemachten Wein. Auch der hausgemachte Kuchen schmeckt uns hervorragend. Wir kaufen noch Wein und Olivenöl ein und fahren zum Eingang des Thermalparks in Cola. Dort informieren wir uns über die Öffnungszeiten und Preise des Thermalparks Parco Termale del Garda Villa dei Cedri. In der Nähe des Parco Termale befindet sich ein Wohnmobilstellplatz Agriturismo, La Vigna, Cola di Lazise


84  Weingut Le Caldane in Cola di Lazise 

Lazise – ist vom Flair eines typischen italienischen Hafenstädtchens gekennzeichnet 

Anschließend fahren wir nach Lazise, um uns mit guten Freunden aus unserem heimischen Wohnmobilclub zu treffen. Wir verbringen gemeinsam den Nachmittag in Lazise und fahren am Abend zurück zu unserem Wohnmobil.    


85 Stadttor in Lazise 

Heute ist Markttag in Bardolino. Wir gehen schwimmen im See und danach bummeln wir durch die Marktstände. Am Mittag gehen wir in unserem Stammlokal  Pizzeria Bardolino, Via Fosse 27, I-37011 Bardolino Tel. 045 6212069, wieder köstlich essen. Den Nachmittag verbringen wir auf dem Campingplatz. 

Tagesetappe 9:
Samstag, 07.10.2017 von Bardolino nach Brenzone sul Garda
Tageskilometer: insgesamt: 27 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Campingplatz Puntoverde, Via del Loc. 3, I-37010 Brenzone sul Garda
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten:  18,00 €
Nebenkosten:  keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 18,00 € 

Assenza - Ruhe und Ursprünglichkeit am Ostufer des Gardasees am  Fuß des Monte Baldo 

Leider müssen wir langsam an unsere Heimreise denken und fahren deshalb heute Morgen weiter am östlichen Seeufer des Gardasees entlang bis nach Assenza sul Garda zum Campingplatz Puntoverde, Via del Loc. 3, I-37010 Brenzone sul Garda. Assenza ist uns bereits aus früheren Urlauben ohne Wohnmobil mit unseren Kindern bekannt. 


86 Stellplatz auf dem Campingplatz Puntoverde in Assenza


87 Gardaseestrand mit vorgelagerter Insel in Assenza 

Wir wollen Mittagessen gehen und müssen leider feststellen, dass in Assenza zu dieser Jahreszeit mittags kein Lokal geöffnet hat. Deshalb kochen wir im Wohnmobil die in Bardolino eingekauften Nudeln aus Vallegio. 

Malcesine – die Perle des Gardasees 

Nach dem Mittagessen laufen wir den Fuß- und Radweg am Gardasee entlang von Assenza nach Cassone, weiter über Val di Sogno bis Malcesine. Die Entfernung beträgt ca. 6 km und ist in etwa einer Stunde und 15 Minuten zu schaffen. Es lohnt sich diesen Weg zu gehen, da fantastische Aussichten und Impressionen den Weg begleiten. Wir bummeln durch die alten Gassen von Malcesine. Der Rückweg wäre auch mit dem zur halben Stunde fahrenden Bus möglich. Wir wollen jedoch aufgrund des tollen Wetters und der fantastischen Ausblicke auch den Rückweg  zu Fuß am See entlang laufen. Am Abend sind wir wieder zurück und genießen die Abendstimmung am Seeufer in Assenza bei einem Glas Wein. Den restlichen Abend verbringen wir im Wohnmobil. 


88 Hafen in Cassone


89 Historischer Turm am Hafen in Cassone


90 Kunstwerk in Cassone


91 Blick vom Gardaseeuferweg nach Val di Sogno


92 Blick vom Gardaseeuferweg nach Malcesine


93 Park in Malcesine


94 Blick vom Gardaseeuferweg nach Malcesine    

Tagesetappe 10:
Sonntag, 08.10.2017 Brenzone sul Garda nach Klausen
Tageskilometer: insgesamt: 148 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Camping Gamp, Griesbruck 10, I-39043 Klausen,
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten:  15,00 €
Nebenkosten: Kurtaxe 2,00 Euro
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 17,00 € 

Am nächsten Morgen joggen wir den Fuß- und Radweg entlang von Assenza Richtung Malcesine und gehen danach im Gardasee schwimmen. Assenza und der kleine Campingplatz haben uns sehr gut gefallen und wir wollen den Ort und den Campingplatz bei nächster Gelegenheit wieder besuchen.

Klausen: ein Künstlerstädtchen mit viel Charme und typischem südtiroler Kleinstadtflair 

Am frühen Nachmittag setzen wir unsere Heimreise fort und fahren bis zu unserem nächsten Ziel auf den Wohnmobilstellplatz Camping Gamp, Griesbruck 10, I-39043 Klausen. Der Wohnmobilstellplatz ist mit Strom und Wasseranschluss ausgestattet und hat Platz für ca. 20 Wohnmobile. Die WC- und Grauwasser-Entsorgung ist auf einem extra Platz außerhalb des Stellplatzes in der Nähe des Friedhofes möglich. Der Stellplatz liegt direkt neben dem Bus- und Zugbahnhof und der Brennerautobahn sowie in der Nähe der Eisenbahnlinie auf einem Schotterplatz. Uns war es zu laut und nur eine Notlösung, da der Parkplatz in Brixen als Übernachtungsplatz nicht mehr für uns nutzbar ist. Auch ist der Stellplatz in Klausen mit 15 Euro zuzüglich Kurtaxe teuer. 


95 Wohnmobilstellplatz in Klausen 

Wir kennen Klausen bereits aus früheren Besuchen und haben in unserem Reisebericht über die „Wohnmobilreise südlicher Gardasee, Toskana und Maremma“ bereits berichtet. 

Wir gehen am Abend durch die menschenleere Stadt Klausen und trinken im Brauereigasthaus Gassl Bräu, Gerbergasse 18, I-39043 Klausen noch ein Bier. Das Bier schmeckt sehr gut. Aber leider müssen wir feststellen, dass die Preise für das Angebot unangemessen teuer sind. Etwas enttäuscht kehren wir zu unserem Wohnmobil zurück und verbringen den Abend und die Nacht im Wohnmobil. Wir beschließen Klausen in nächster Zeit nicht mehr zu besuchen..

Tagesetappe 11:
Montag, 09.10.2017 von Klausen nach Rednitzhembach
Tageskilometer: insgesamt: 230 km

Am Vormittag treten wir die Heimfahrt endgültig an und sind am späten Abend wieder zu Hause in Rednitzhembach.

Wir haben eine schöne Bergwelt gesehen, entlang von nicht stark frequentierten, aber kurvenreichen Bergstraßen, die jedoch mit dem Wohnmobil problemlos zu bewältigen sind. Die Orte sind ursprünglich und nicht sehr touristisch geprägt. Der eine oder andere von uns besuchte Wohnmobilstellplatz liegt idyllisch und ist ein echter Geheimtipp.  

Der Gardasee bietet insbesondere zu dieser Jahreszeit beständiges warmes Wetter und die Möglichkeit noch im Oktober im See zu baden. Auch zu dieser Jahreszeit ist der Gardasee ein gefragtes Urlaubsziel und sehr gut besucht.  

Fahrtkostenzusammenstellung:
Fahrtkosten Diesel: 276,53 Liter
Gesamtkosten Diesel: 307,99 € 
Gesamtfahrstrecke: 1.359 km
Durchschnittskosten je Liter: 1,11 €
Durchschnittsverbrauch je 100 km: 18,13 Liter 

Übernachtungskostenzusammenstellung:
Anzahl Übernachtungen:  14
Gesamtkosten Übernachtungen: 262,20 €   
Durchschnittskosten je Übernachtung: 18,73 €
Nebenkosten insgesamt: 14,76 € 
Gesamtkosten: 584,95 €
Durchschnittskosten je Übernachtung:  41,78 €

Copyright © 2017
Helmut Dammer und Hildegard Löffler-Dammer, Rednitzhembach

 

 

 

 

      

 

 

 

  

Zusätzliche Informationen