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Zu Beginn:
Unsere Herbstreise soll diese Jahr in das wenig bekannte und touristisch noch nicht so überlaufene Apulien gehen. Bis zum „Absatz“ des sogenannten italienischen Stiefels sind es von uns zu Hause etwa 1.500 km – gefühlt sehr weit entfernt. Wir wollen an der langen Küste Apuliens entlangfahren bis zum Ende der Welt. Dabei unbekannte Erde entdecken sowie Traumstrände, historische Städte und Dörfer kennenlernen. Die faszinierende Kulturhauptstadt 2019, Matera, besuchen und noch vieles mehr.

Reisebeschreibung:
Reisebeginn: Samstag 25.09.2021

Reiseende: Samstag 23.10.2021 
Übernachtungen: 28
gefahrene Kilometer: 3.795 km

Literaturempfehlung:
- LandYachting Magazin für anspruchsvolle Mobil-Reisende – Ausgabe 1-2020 – www.landyachting.de

- Reisemobil Bord-Atlas Deutschland und Europa 2019, 24,90 Euro,
- Straßenatlas Italien 1:250.000, freytag&berndt,
- WOMO-Reihe, Mit dem Wohnmobil nach Süd-Italien, Teil : Der Osten, Band 353, Reinhard Schulz, Waltraud Roth-Schulz, ISBN 978-3-939789-35-2, 17,90 Euro,
- ACSI Campingcard mit Campingführer 2021, 17,95 Euro,

Reiseübersicht: Apulien    
Anfahrt:  bis Gargano  durch Apulien Calabrien, Basilikata, 
        Kampanien, Toskana
Tagesetappe nach: Tagesetappe nach: Tagesetappe nach:
1 Glurns 8 Bisceglie 16 Lido di Metaponto
2 Cola di Lazise 9 Trani   Matera
3 Mantova 10 Alberobello 17 Pontecagnano Faiano am Lido di Salerno
4 Fano 11 Ostuni 18 Lucignanao
5 Loreto   Badeplatz Punta Penne    
  Porto Recanati   Lecce    
  Numana und Sirolo 12 Melendugno    
6 Porto di Vasto   Otranto    
7 Termoli   Porto Badisco    
  Vieste   Santa Cesarea Terme    
    13 Marina di Andrano    
    14 Capo Santa Maria di Léuca    
      Punta Ristola    
      Gallipoli    
    15 Nardo    
      Sant Isidoro    
      Torre Lapillo    
      La Salina    
      Taranto    
Rückfahrt:        
Tagesetappe nach:        
19 Garda        
20 Brenzone / Assenza        
21 Biberwier/Tirol        
22 Rednitzhembach        

 

Tagesetappe 1:
Samstag, 25.09.2021 von Rednitzhembach nach Glurns am Reschenpass

Tageskilometer: insgesamt: 374 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Camping im Park, Staatstraße SS42 Richtung Schweiz, I-39020 Glurns, GPS: N46°40'13" E10°32'46",
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 20,50 €
Nebenkosten: Dusche 1,00 €
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 21,50 € 

Wir beginnen unsere Reise am Samstagvormittag. Wir fahren relativ spät um 11.30 Uhr von Rednitzhembach weg, die B2 bis Augsburg und weiter über Landsberg, Füssen, Reutte, Landeck und den Reschenpass, vorbei am Reschensee beim versunkenen Dorf Graun, wo lediglich nur noch ein Kirchturm des ehemaligen Dorfes aus dem See ragt und dann weiter nach Sankt Valentin auf der Haide. Dort kaufen wir wie immer bei „Alimentari und Weinhandlung Curnis“ die ersten italienischen Lebensmittel ein.  

Wir sind spät dran. Unterwegs haben wir uns telefonisch auf dem Campingplatz in Glurns für 18 Uhr angemeldet.  Das werden wir ohnehin nicht mehr schaffen und uns verspäten. Nach unserem Einkauf fahren wir weiter und treffen mit einer halben Stunde Verspätung auf dem Campingplatz Camping im Park, Staatstraße SS42 Richtung Schweiz, I-39020 Glurns, (GPS: N46°40'13" E10°32'46") ein. Der Campingplatz ist voll belegt. Wir haben reserviert und bekommen deshalb noch einen Platz. Der Campingplatz gefällt uns sehr, ist gepflegt und hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Den restlichen Abend verbringen wir mit einer fantastischen Südtiroler Brotzeit und einem Glas Wein im Wohnmobil bei 13 Grad Außentemperatur.


01 Campingplatz in Glurns


Tagesetappe 2:
Sonntag, 26.09.2021 von Glurns nach Cola di Lazise

Tageskilometer: insgesamt: 246 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Parcheggio Auto-Camper Parco Termale del Garda in Cola, Via Possoi 64, I-37017 Cola di Lazise, GPS: N45°28'04" E010°45'02"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 25,50 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 25,50 € 

Am Morgen wachen wir bei milden Temperaturen und Sonnenschein in Glurns auf. Nach dem Frühstück, der Versorgung des Wohnmobils und einer warmen Dusche laufen wir vom Campingplatz in wenigen Minuten entlang am Fluss Rambach, einem Seitenfluß der Etsch in den Ort.


02 Stadttor in Glurns

Glurns – die kleinste Stadt Südtirols mit charmanten mittelalterlichen Flair     

Wir spazieren durch das alten Städtchen Glurns und sehen uns ein wenig um. Glurns ist die kleinste Stadt Südtirols und hat eine vollständig erhaltene Stadtmauer. Die Laubengänge, engen Gassen und die edlen Bürgerhäuser machen Glurns zu einem historischen Juwel.


03 Marktplatz in Glurns

Wir gehen noch in einem Cafe einen Esspresso trinken und essen ein Croissant. Dann laufen wir zum Campingplatz zurück und fahren weiter mit dem Ziel Meran. Sonntag ist im Vinschgau kein guter Reisetag. Wir kommen nach einem langen Stau erst nach 1 ½ Stunden Fahrzeit in Meran an. Dort wollen wir uns mit einem ehemaligen Geschäftsführerkollegen von Helmut treffen. Aber in Meran ist kein freier Parkplatz für unser Wohnmobil zu finden. Auch alle Wohnmobilstellplätze und Campingplätze in Meran und in der Umgebung sind voll. Deshalb fahren wir weiter Richtung Gardasee. In Neumarkt/Auer machen wir vor dem uns bekannten Wohnmobilstellplatz, Platzstraße 1, I-39044 Neumarkt (GPS: N46°19′17″ E11°16′24″) Mittagspause.  


03a Wohnmobilstellplatz in Neumarkt/Auer

Nach einer kurzen Mittagsruhe fahren wir weiter über die Autobahn nach Cola di Lazise. Auf der Fahrt dorthin suchen wir den Wohnmobilstellplatz in Eppan. Die im Internet genannten GPS-Daten sind falsch und wir finden den Stellplatz nicht. Nach langen Staus auf der Brennerautobahn zwischen Trient und Affi kommen wir müde in Cola di Lazise an. Heute ist nicht unser Tag! Auf dem Weingut Le Caldane wollen wir die Nacht verbringen und Wein einkaufen, es ist jedoch kein Platz mehr frei. Deshalb fahren wir zum Wohnmobilstellplatz: Parcheggio Auto-Camper Parco Termale del Garda in Cola, Via Possoi 64, I-37017 Cola di Lazise, (GPS: N45°28'04" E010°45'02) und verbringen dort den restlichen Abend bei Regen im Wohnmobil.

Der Wohnmobilstellplatz hat 200 Plätze, WC, Duschen, Strom, Ver- und Entsorgung, und ist insbesondere für sehr große Wohnmobile geeignet, jedoch mit 36 Euro für 24 Stunden Aufenthalt hochpreisig.


04 Wohnmobilstellplatz Cola di Lazise

Cola di Lazise - kleiner Ort mit großem Flair

Cola die Lazise am Gardasee ist etwa 4 km von Lazise entfernt und bietet Ruhe und Erholung. Kleine Bars und Café`s laden zum Verweilen ein und wer ein wenig Entspannung und Erholung möchte, der besucht die Therme in Cola di Lazise und macht sich einen entspannenden Tag.

„Die schönsten Sehenswürdigkeitein in Cola di Lazise sind die vielfältigen Parkanlagen, die dem Ort ein einzigartiges Flair verleihen. Wer durch die malerischen Grünanlagen schlendert, sollte die Villa Da Sacco besuchen, nicht weit entfernt findet man ein weiteres Highlight venetianischer Architektur, die Villa Minascalchi aus dem 18. Jahrhundert. Einen Besuch wert ist auch die die Kirche San Giorgio Martire mit seinen neuklassizistischen Stilelementen ein echter Blickfang. Zugleich ist die Kirche San Giorgio Martire das mit Abstand größte Gotteshaus aus ganz Colà di Lazise.“ *(http://gardasee-insider.de/cola-di-lazise/)


04a Garten der Villa Da Sacco in Cola di Lazise

04b Blick über Cola di Lazise

Tagesetappe 3:
Montag, 27.09.2021 von Cola di Lazise nach Mantova

Tageskilometer: insgesamt: 51 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Area attrezzata Sparafucile, Via Legnano 1, I-46100 Mantova, GPS: N45°09'47.28" E10°48'43.96"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 15,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 15,00 € 

Nach der regnerischen Nacht ist am Morgen Nebel. Der lichtet sich bis wir gefrühstückt haben. Wir laufen durch die Weinberge zu einem landwirtschaftlichen Anwesen und kaufen dort frisches Obst. Daneben liegt ein Weingut, wo man auch Wein probieren kann. Das wollen wir auf der Weiterfahrt nutzen und Wein für unterwegs einkaufen. Wir laufen zuerst zurück zum Wohnmobil, duschen und versorgen das Wohnmobil. Dann fahren wir weiter, zunächst jedoch auf das Weingut Azienda Agricola Fratelli Vincenzi, Località Casa Verminia 1, I-37010 Cola di Lazise, und kaufen einige Flaschen Rot- und Weißwein, sowie Olivenöl ein.

Danach fahren wir weiter und kommen in der Mittagszeit an unserem nächsten Ziel, dem Wohnmobilstellplatz Area attrezzata Sparafucile, Via Legnano 1, I-46100 Mantova, (GPS: N45°09'47.28" E10°48'43.96") an. Der Wohnmobilstellplatz verfügt über 56 Plätze, eine Ver- und Entsorgungseinrichtung und Stromversorgung.


05 Wohnmobilstellplatz in Mantua

Der Stellplatz ist uns bereits aus einem früheren Aufenthalt bekannt. In unserem Reisebericht „Wohnmobilreise über Südtirol, zum Gardasee nach Oberitalien im Frühling“ (https://www.dammer-wohnmobilreisen.de/italien/66-wohnmobilreise-ueber-suedtirol-zum-gardasee-nach-oberitalien-im-fruehling) haben wir bereits darüber berichtet.

Kurzentschlossen laufen wir nach unserer Ankunft in die etwa 1 km vom Stellplatz entfernte Altstadt und gehen dort landestypisch essen. Gefüllte Teigtaschen mit Kürbis, Muskat und serviert mit Hackfleischsoße. Mmh… ausgezeichnet und lecker. Auf dem Rückweg zum Stellplatz kaufen wir in der uns bereits von früheren Besuchen bekannten Bäckerei Pane al Pane Via S. Giorgio, 10, I-46100 Mantova Kuchen ein. Der Kuchen ist etwas ganz besonderes, vor allem „Torta Rosa“ schmeckt uns sehr gut.


06a Kunstwerk am Weg in die Altstadt von Mantua


07 Castello di San Giorgio in Mantua


08 Castello di San Giorgio in Mantua


09 Castello di San Giorgio in Mantua


10 Piazza Sordello in Mantua

Nach einem Mittagsschlaf im Wohnmobil, einer Tasse Kaffee und Kuchen machen wir uns erneut auf den Weg in die Stadt. Vom Damm über den Mincio hat man einen fantastischen Blick auf die Altstadt.


06 Blick über den Mincio auf Mantua

Mantua – einfach wunderschön

Mantua verzaubert seine Besucher mit dem Charme vergangener Zeiten und einem einzigartigen gastlichen Flair. Die Stadt liegt inmitten einer von Geschichte, Kunst und Natur geprägten Kulturlandschaft. Mantua blickt auf eine mehr als 2000 Jahre alte Geschichte zurück und wurde im Juli 2008 von der UNESCO als Welterbe anerkannt. Die regionale Küche steht merklich unter dem Einfluss der Traditionen der herzöglichen Hofküche einerseits und der volkstümlichen Speisen andererseits. Sie wird deshalb Küche der Fürsten und des Volkes genannt.


11 Rotonda di San Lorenzo in Mantua


12 Basilica di Sant’Andrea in Mantua

Wir laufen noch eine Runde durch die Stadt, schauen noch verschiedene historische Gebäude an und kehren dann zum Wohnmobil zurück. Den Abend verbringen wir bei einer Südtiroler Brotzeit und Wein vom Weingut in Cola di Lazise im Wohnmobil.


13 Kunstvolle Fassade an einem Haus in Mantua


14 Altstadtgasse in Mantua


15 Laubengänge in der Altstadt von Mantua


16 Rio in der Altstadt von Mantua


17 Historisches Stadttor von Mantua 

Tagesetappe 4:
Dienstag, 28.09.2021 von Mantova nach Fano

Tageskilometer: insgesamt: 271 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Parking Viale Kennedy, I-61032 Fano, GPS: N43°50'43.88" E013°00'40.54"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine 

Heute ist morgens bereits Wetter für kurze Hosen. Nach dem Frühstück und der obligatorischen Versorgung unseres Wohnmobils fahren wir auf dem schnellsten Weg über die Autobahn, vorbei an Modena, Bologna, Rimini und Riccione nach Fano auf den Wohnmobilstellplatz Parking Viale Kennedy, I-61032 Fano, (GPS: N43°50'43.88" E013°00'40.54"). Der Stellplatz hat 35 Plätze, Ver- und Entsorgung und ist kostenlos. Der Wohnmobilstellplatz liegt nahe an der historischen Altstadt und der Strand ist auch fußläufig zu erreichen.


18 Wohnmobilstellplatz in Fano

Nach unserer Ankunft kochen wir im Wohnmobil und essen gemütlich zu Mittag. Es ist mittlerweile sehr warm geworden, es wäre Badewetter. Nach einem kurzen Mittagsschlaf wollen wir die Stadt erkunden. Wir laufen am Canale Albani entlang, wo seitlich bereits Boote festgemacht sind. Kurz bevor wir den Strand erreichen, kaufen wir uns ein Eis. Wir essen es mit Blick über die Adria. Der Strand ist menschenleer, obwohl das Wasser noch Badetemperatur hat. Weiter geht es über eine Fußgängerbrücke über den Canal Albani zum Hafen. Dort sind sehr viele Fischerboote festgemacht. Wir laufen durch die historische Altstadt, vorbei an tollen alten Gebäuden, Kirchen und Plätzen.


19 Canale Albani in Fano


21 Menschenleerer Strand in Fano


22 Blick auf die Mole im Hafen mit Fischerhütten in Fano


23 Porto Canale di Fano


24 Spiaggia dei talenti in Fano


20 Chiesa Parrocchiale di San Giuseppe al Porto

Fano -  in römischer Zeit Heiligtum der Fortuna genannt, ist wahrhaft vom Glück gesegnet

Die italienische Küstenstadt Fano bestand schon zu römischer Zeit und wurde zu dieser Zeit Fanum Fortunae genannt. Die Lage am Meer mit dem Sandstrand, der sich über mehrere Kilometer hinzieht und die Vielfältigkeit an Kulturgütern in der Stadt zieht Touristen aus aller Welt an. Dazu ist Fano einer der wichtigsten Fischereihäfen der Adria. Die Römer haben hier deutliche Spuren hinterlassen. Wer in die Altstadt möchte, kommt am Arco d’Augusto nicht vorbei. Noch heute passiert man das römische Stadttor, wenn man in den Stadtkern vordringen will. Der Bogen wurde im 10. Jahrhundert n.Chr. errichtet und ist ein Zeugnis der römischen Ingenieurskunst. *(https://www.italien.de/staedte/fano)


25 Fontana della Concordia in Fano


26 Statua della Fortuna auf der Piazza XX Settembre in Fano


27 Hildegard vor der Statua della Fortuna in Fano


28 Blick durch das Arco di Augusto in Fano


29 Arco di Augusto in Fano


30 Pincio – Giardini Roma mit Blick auf Arco di Augusto in Fano

Die Küstenstadt Fano ist sehr alt. Es sind noch Stadtmauerreste aus dem 5. Jahrhundert n.Chr. erhalten. Der Abschluss unserer Wanderung durch die Altstadt geht entlang dieser Stadtmauer und bis zu einer alten Befestigungsanlage.


31 Mura (Stadtmauer) in Fano


32 Befestigungsanlage Rocca Malatestiana in Fano


33 Innenhof von der Befestigungsanlage Rocca Malatestiana in Fano

Zurück beim Wohnmobil gibt es eine Brotzeit und ein Glas Wein. Danach sichten und organisieren wir unsere Bilder und lassen den Abend ausklingen.

Tagesetappe 5:
Mittwoch, 29.09.2021 von Fano nach Porto Recanati

Tageskilometer: insgesamt: 105 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Camping Bellamare, Lungomare Scarfiotti 13, I-62017 Porto Recananti, GPS: N43°28'17" E013°28'29" (ACSI Card)
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 36,00 €
Nebenkosten: Kurtaxe 2,00 €
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 38,00 € (ACSI Card)

Der Wohnmobilstellplatz in Fano ist sehr einfach. Deshalb haben wir am Morgen nach dem Frühstück lediglich die Toilette zu versorgen und können sehr bald bei warmen Temperaturen aufbrechen.

Wir fahren in das nur ca. 85 km entfernte Loreto. In Loreto gibt es einen Wohnmobilstellplatz in der Via Cesare Maccari, 33/a, I-60025 Loreto (https://meinwomo.net/stellplatz/italien-loreto-11316.htm). Wir parken jedoch auf dem Tagesparkplatz und laufen wenige Stufen zur Innenstadt und zur Basilika vom Heiligen Haus.


34 Parkplatz in Loreto

Wir besichtigen die Basilika von innen und sind von der Pracht überrascht. Die vielen Seitenaltäre sind äußerst kunstvoll ausgestaltet, ebenso die Kuppel über dem „Heiligen Haus“ mit der „Schwarzen Madonna“.


35 Basilika vom Heiligen Haus in Loreto


36 Piazza della Madona in Loreto


37 Maler auf der Piazza della Madona vor der Basilika in Loreto

Die „Basilika vom Heiligen Haus“ ist eine römisch-katholische Wallfahrtskirche in Loreto. Sie ist eine päpstliche Basilika, ein Internationales Heiligtum und die Kathedrale der Territorialprälatur Loreto.


38 Blick auf das Heilige Haus in der Basilika in Loreto


39 Kuppel über dem Heiligen Haus in der Basilika in Loreto

Nach der Besichtigung der Basilika laufen wir noch durch die Innenstadt und trinken dort einen Espresso.


40 Piazza Garibaldi in Loreto


41 Altstadtgasse mit Blick auf die Basilika in Loreto


42 Blick von einer Altstadtgasse auf die Basilika in Loreto


43 Blick auf die Basilika vom Parco della Rimembranza in Loreto


44 Im Parco della Rimembranza mit Blick über das Land in Loreto

Loreto – neben Rom der zweitwichtigste Wallfahrtsort Italiens

Loreto hat sich zu einer der wichtigsten Wallfahrtsorte der katholischen Welt entwickelt. Nicht wenige sagen, Loreto wäre nach dem Petersdom in Rom auf jeden Fall der wohl zweitwichtigste Wallfahrtsort Italiens.

„Berühmt wurde der Wallfahrtsort durch die „Basilika vom Heiligen Haus“. In dieser Basilika soll das Haus stehen, in dem Maria, die Mutter Jesu, aufwuchs und vom Erzengel Gabriel die Botschaft erhielt, dass sie mit dem Jesuskindlein schwanger werden würde. Nachdem die Kreuzritter das Heilige Land verloren hatten, soll das Haus der Heiligen Familie von Engelshand von Nazaret nach Loreto gebracht worden sein. Das eigentliche Haus der Maria wurde im 16. Jahrhundert mit einer monumentalen Marmorverkleidung versehen, auf der die Geschichte Marias in verschiedenen Darstellungen und Reliefs abgebildet ist. Ebenfalls im 16. Jahrhundert wurde die Basilika über dem Haus der Maria fertiggestellt.“ *(https://www.italien.de/staedte/loreto)


45 Impressionen von Loreto

Nach dem Besuch von Loreto fahren wir nach Sirolo. Dort waren wir bereits vor vielen Jahr schon einmal und fanden damals den Ort ausgesprochen schön. Leider müssen wir bei der Ankunft feststellen, dass der Campingplatz voll belegt ist. Eine weitere Möglichkeit für eine Übernachtung mit dem Wohnmobil gibt es nicht.

Wir fahren deshalb weiter nach Porto Recanati auf den Campingplatz Camping Bellamare, Lungomare Scarfiotti 13, I-62017 Porto Recananti, (GPS: N43°28'17" E013°28'29"). Dort haben wir schon häufig übernachtet. Wir kommen zur Mittagszeit an und müssen vor der Schranke warten. Um 15 Uhr können wir endlich den Platz beziehen. Anschließend gehen wir zum Strand und im warmen Meer schwimmen. Nach einer warmen Dusche und einem guten Abendessen verbringen wir den Abend bei milden Temperaturen vor dem Wohnmobil.


46 Stellplatz auf dem Campingplatz Bellamare


47 Badestrand vor dem Campingplatz Bellamare

Am Morgen scheint die Sonne und wir gehen bei warmen Temperaturen im Pool des Campingplatzes schwimmen. Nach einer kalten Dusche machen wir uns fertig, holen die Fahrräder aus der Heckgarage und fahren mit den Fahrrädern am Strand entlang am Lungomare über Porto Recanati nach Numana.


48 Badestrand von Numana

In Numana fahren wir vom Strand aus, den steilen Berg hinauf in die Oberstadt und gelangen dort zu einem Aussichtpunkt mit schönem Rundumblick.


49 Kirche in Numana


50 Rathaus in Numana


51 Aussichtspunkt mit Fernblick in Numana


52 Blick vom Aussichtspunkt auf die Spiaggia del Frate – Sottosanta in Numana


53 Aussichtspunkt mit Fernblick in Numana

Numana – Sonne, Sand und Meer

„Vom Hafen aus führt ein steiler Treppenweg, la Costarella genannt, hinauf in die Oberstadt, mit ihren bunten Fischerhäuschen. Der dortige Aussichtspunkt bietet einen atemberaubenden Fernblick über Küste und Meer. In der Stadt Numana finden Urlauber einige der schönsten Strände der Riviera del Conero.“ *(https://www.italien.de/staedte/numana)


54 Impressionen von Numana und Sirolo

Wir sehen uns in Nuama ein wenig um und radeln dann weiter am Meer entlang nach Sirolo. In Sirolo waren wir vor vielen Jahren mit unserem VW-Campingbus und haben die Stadt in guter Erinnerung. Aber die Zeit ging weiter, der Hauptplatz ist zugebaut mit Restaurants und Cafes. Wir finden auch das Lokal nicht mehr, wo wir damals gesessen haben. Eigentlich haben wir Hunger, aber keines der Lokale ist für uns einladend. Wir trinken in einer Bar einen Espresso und essen ein Brioche. Zumindest konnten wir bei unserem Bummel durch die Gassen ein paar schöne Fotos, insbesondere von den weißen Felsen und der Steilküste machen.

Sirolo – zwischen Adriaküste und sattgrünen Wäldern

„Im Städtchen Sirolo befindet sich das Centro Visite, das Besucherzentrum des Naturparks. Doch auch sonst ist die hübsche, mittelalterliche Ortschaft unbedingt einen Besuch wert. Zwischen Adriaküste und sattgrünen Wäldern In exponierter Lage, hoch auf den Klippen gelegen, bietet Sirolo dem Besucher einen unvergesslichen Ausblick, weit über das Adriatische Meer, aber auch landeinwärts, über die grünen Hügel des Conero-Parks."


55 Piazzale Marino mit Chiesa San Nicolo di Bari in Sirolo


56 Ausblick über das Adriatische Meer aus Sirolo

"Der Spaziergang durch die historischen Gassen der Altstadt führt an kleinen Läden, Restaurants und Cafes vorbei. Den Mittelpunkt bildet die Piazzetta von Sirolo. Von hier aus genießt man einen besonders schönen Ausblick auf Berge und Meer. Von der ehemaligen Burgfestung aus dem 7. Jahrhundert sind nur noch wenige Gebäudeteile und zwei Türme erhalten, von denen einer als der Torrione bekannt ist. Einen Besuch wert ist auch die Kirche Chiesa della Madonna Rosario, deren Wände mit prächtigen Fresken aus dem 16. Jahrhundert verziert sind.“ *(https://www.italien.de/staedte/sirolo)


57 Altstadtgasse in Sirolo


58 Altstadtgasse mit Stadttor Arco Gotico in Sirolo

Dann fahren wir den gleichen Weg wieder zurück zum Campingplatz in der Hoffnung im Restaurant des Campingplatzes essen zu können. Weit gefehlt, das Restaurant öffnet erst abends. Auch das Fischrestaurant „Dario“ neben dem Campingplatz, welches wir von früheren Besuchen her kennen, hat nicht geöffnet. Deshalb kochen wir beim Wohnmobil Teigtaschen mit Ragout und Krautsalat.

Nach dem Mittagsschlaf gehen wir zum Strand. Das Meer hat sehr hohe Wellen und wir baden deshalb nicht. Nach einer Runde Taichi am Strand gehen wir zurück zum Wohnmobil und verbringen des restlichen Abend bei warmen Temperaturen vor dem Wohnmobil.           

Tagesetappe 6:
Freitag, 01.10.2021 von Porto Recanati nach Porto di Vasto

Tageskilometer: insgesamt: 208 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Parkplatz: Spiaggia di Punta Penna, I-66054 Porto di Vasto, GPS: N42.1725989 E014.7014273
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine 

Heute Morgen fahren wir bei strahlendem Sonnenschein weiter in Richtung Süden. Wir haben uns vorgenommen, keine Autobahn zu fahren. Schon nach wenigen Kilometern halten wir an einem Supermarkt und frischen unsere Vorräte auf. Heute scheint es, alle Italiener sind auf der Straße. Wir kommen nur im Schneckentempo voran. Deshalb entscheiden wir, doch wieder die Autobahn zu benutzen. Aber die Autobahn zwischen Civitanova und Vasto ist eine einzige Baustelle. Wir fahren durch mindestens 20 Baustellen, mal weniger und mal viel Stau. Wir brauchen für 180 km vier Stunden Fahrzeit. Deshalb gibt es auch erst um 15 Uhr Mittagessen. Wir stehen auf dem Parkplatz in der Nähe von Porto Vesto am „Riserva Naturale di Punta Aderci“ (Parkplatz: Spiaggia di Punta Penna, I-66054 Porto di Vasto, GPS: N42.1725989 E014.7014273). Unter uns befindet sich ein sehr langer Sandstrand, der beim Hafen von Vasto endet.


59 Stellplatz auf dem Parkplatz am „Riserva Naturale di Punta Aderci“ in Porto di Vasto


60 Blick vom Wohnmobil über die Adria in Richtung Norden in Porto di Vasto


61 Blick vom Wohnmobil über die Adria in Richtung Süden in Porto di Vasto


62 Gräser neben dem Wohnmobil in Porto di Vasto

Nach dem Mittagessen und einem Mittagsschlaf laufen wir einen steilen Steig durch die Maccia zum Strand. Zuerst laufen wir nach Norden, bis ein Berg uns den weiteren Weg versperrt. Auf dem Naturstrand haben Menschen aus Schwemmholz tolle Unterkünfte und kleine Hütten gebaut. Trotz des feinen Sandes gibt es viele bunte Kieselsteine. Zurück laufen wir bis zum Hafen von Vasto mit Fischerhütten auf Stelzen auf der Mole. Über einen angelegten Holzsteig gelangen wir wieder zum Wohnmobil. Den Abend verbringen wir mit toller Sicht über das Meer auf dem Parkplatz.   


63 Strandspaziergang am „Riserva Naturale di Punta Aderci“ in Porto die Vasto


64 Strandspaziergang am „Riserva Naturale di Punta Aderci“ in Porto die Vasto


65 Strandspaziergang am „Riserva Naturale di Punta Aderci“ in Porto die Vasto


66 Strandspaziergang am „Riserva Naturale di Punta Aderci“ in Porto die Vasto


67 Fischerhütten im Hafen von Porto di Vasto


68 Fischerhütte im Hafen von Porto di Vasto


69 Naturpark am „Riserva Naturale di Punta Aderci“ in Porto di Vasto


70 Holzsteg vom Strand des Naturparks am „Riserva Naturale di Punta Aderci“ in Porto di Vasto zurück zum Wohnmobil

Naturale di Punta Aderci - ein Reservat, das in den Abruzzen im Küstenstreifen errichtet wurde

Das regionale Naturschutzgebiet von Punta Aderci mit dem gleichnamigen Felsvorsprung schützt einen der eindrucksvollsten und spektakulärsten Abschnitte der Abruzzen, der abwechselnd zwischen breiten und sandigen Stränden mit natürlichen Klippen mit Buchten und von suggestiver Schönheit ist. Es war das erste Reservat, das in den Abruzzen im Küstenstreifen (1998) errichtet wurde. Nördlich des Hafens von Vasto liegt eine große Bucht mit einem breiten Strand aus klarem und feinem Sand, der sanft in das klare und kristallklare Meer abfällt. Am Rande des Strandes, im Schatten der Klippe, erstrecken sich die charakteristischen Küstendünen, die der Landschaft einen wilden und sehr landschaftlichen Aspekt verleihen. *(https://www.abruzzoturismo.it/de/node/32899)


71 Impressionen vom Naturschutzgebiet Punta Aderci in Porto di Vasto

Tagesetappe 7:
Samstag, 02.10.2021 von Porto di Vasto nach Vieste

Tageskilometer: insgesamt: 176 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Camping Village Arizona, Lungomare Enrico Mattei 109, I-71019 Vieste, GPS: N41.859623 E016.173938
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 19,00 €
Nebenkosten: Kurtaxe 2,40 €
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 21,40 € 

Wir verbringen eine ruhige Nacht auf dem Parkplatz mit einem französischen Wohnmobil als Nachbarn. Eine Ver- und Entsorgungsstation für Wohnmobile gibt es hier nicht. Daher kommen wir zeitig nach dem Frühstück los. Wir bummeln an der Küstenstraße entlang bis Termoli. Am Hafen gibt es einen Parkplatz, wo Wohnmobile erlaubt sind (Parcheggio Porto, Via San Pietro, I-86039 Termoli, GPS: N42.004733, E14.998684, ohne Ver- und Entsorgung).


72 Parkplatz im Hafen von Termoli

Von dort führt eine Treppe zur Altstadt. Die eigentliche Altstadt, in Italien „Pigna“ genannt, ist auf einem Felsen gebaut. Wir umrunden die Altstadt und besichtigen die Kathedrale. Am Ende der Altstadt steht das mächtige Castello Svevo. Von dort beginnt der Badestrand. Nach der Besichtigung der Altstadt laufen wir noch durch die Fußgängerzone, trinken einen hervorragenden typisch italienischen Espresso und kehren zum Wohnmobil im Hafen zurück.


73 Kathedrale in Termoli


74 Aufforderung zu einem Kuss – viele gleiche Schilder in der ganzen Altstadt von Termoli verteilt


75 Blick von der Altstadt über den Strand von Termoli


76 Altstadtgasse in Termoli


77 Blick auf das Kastell von der Altstadt in Termoli

Termoli – Borgo Vecchio und Stauferkastell

Termoli liegt an der Costa Molisana in der Provinz Campobasso und ist für seine sauberen Strände und sein kristallklares Wasser bekannt. Das Wahrzeichen der Stadt ist das mächtige Kastell Friedrichs II.


78 Kastell in Termoli


79 Stadttor Porta Nuova in der Altstadt von Termoli

„Borgo Vecchio oder Borgo Antico wird die Altstadt Termolis genannt, die leicht erhöht auf einer Landzunge liegt. Überragt wird sie von einem mächtigen Kastell, das im 13. Jahrhundert der Staufer Friedrich II errichtete."


80 Blick von der Altstadt auf die Treppe in der Fußgängerzone der Neustadt in Termoli


81 Belvedere alla Torretta in Termoli

"In diesem Viertel befindet sich auch der Dom San Basso aus dem 12. Jahrhundert, mit seiner normannisch-apulischen Fassade. Das Gotteshaus ist nach dem Heiligen Bassus benannt, im 3. Jahrhundert Bischof von Nizza und als Märtyrer verehrt. Das historische Stadttor, Teile der Stadtmauer und der Torre Saracea westlich des Borgo Vecchio sind ebenfalls bis heute erhalten geblieben.“ *(https://www.italien.de/staedte/termoli)


82 Impressionen aus Termoli

Weiter fahren wir an der Küstenstraße entlang Richtung Gargano. Es ist jetzt Mittagszeit und wir hoffen ein Fischlokal auf der Fahrt zu entdecken. Wir haben heute Hunger nach Fisch. In San Menaio, kurz vor Rodi Garganico werden wir fündig. Ein Lokal an der Straße mit ausreichend Parkplatz für unser Wohnmobil und Blick über das Meer. Genau wie wir es wollten. Wir essen sehr gut zu Mittag.


83 Parkplatz an der Straße in San Menaio


84 Ristorante Paposciare in San Menaio

Anschließend fahren wir weiter bis Vieste zu unserem Wohnmobilstellplatz Camping Village Arizona, Lungomare Enrico Mattei 109, I-71019 Vieste, (GPS: N41.859623 E016.173938), wo wir schon öfter zu Gast waren. Der Platz ist gegenüber früher schlecht geführt und es mangelt an vielem. Wir bleiben trotzdem, gehen im Meer schwimmen und am Strand spazieren. Den Abend verbringen wir vor dem Wohnmobil.


85 Wohnmobilstellplatz in Vieste


86 Strand am Wohnmobilstellplatz mit Blick Richtung Vieste


87 Strand am Wohnmobilstellplatz mit Blick in Richtung Süden


88 Blick auf Vieste über den Strand vor dem Wohnmobilstellplatz

Auf die Besichtigung von Vieste wollen wir verzichten, da wir schon mehrmals hier zu Besuch waren. (siehe unseren Reisebericht: Wohnmobilreise nach Sizilien über Kalabrien, Basilicata und Apulien.


89 Abendstimmung am Strand vor dem Wohnmobilstellplatz in Vieste

Vieste - ehemaliges verträumtes Fischerdorf auf einer ins Meer vorgeschobenen Klippe an der äußersten Spitze des italienischen Stiefelsporns

„Das mittelalterliche Städtchen verzückt mit einer traumhaften Lage auf der Gargano-Halbinsel und ist reich an Geschichte und Kultur. Die historische Altstadt, mit ihren weiß schimmernden Häuschen und einem Labyrinth aus Treppchen und Gassen, ist auf einem Felsvorsprung aus zerklüftetem Kalkstein gelegen: Weit ragt die Punta di San Francesco in das türkisblaue Meer der Adria hinaus - ein einmaliger Anblick.“ *(https://www.italien.de/staedte/vieste)

Tagesetappe 8:
Sonntag, 03.10.2021 von Vieste nach Bisceglie

Tageskilometer: insgesamt: 135 km
Übernachtung: auf Campingplatz: La Batteria, Panoramica Umb. Paternostro 16/18, I-76011 Bisceglie, GPS: N41°15'19" E16°28'51" (ACSI Card)
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 36,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 36,00 € (ACSI Card)

Wir nehmen heute nicht leichten Herzens Abschied von Vieste. Der Ort ist uns ans Herz gewachsen. Trotzdem machen wir uns nach dem Frühstück, einem Strandspaziergang und einem erfrischenden Bad im Meer auf den Weg weiter in Richtung Süden.

Wir fahren zunächst die sehr kurvenreiche Strecke am Gargano bis Manfredonia und dann entlang der südlichen Adriaküste bis Margherita di Savoia. Dort sehen wir einen Wegweiser Sosta Camper in Richtung Meer. Wir folgen und machen vor dem schon geschlossenen Wohnmobilstellplatz auf einem Parkplatz Mittagspause. Es gibt Sulze von daheim und Bratkartoffeln.


90 Sosta Camper in Margherita di Savoia


91 Strand in Margherita di Savoia


92 Weg zum Strand durch eine Feriensiedlung in Margherita di Savoia 

Danach fahren wir über die autobahnähnliche SS16 bis Bisceglie zum Campingplatz La Batteria, Panoramica Umb. Paternostro 16/18, I-76011 Bisceglie, (GPS: N41°15'19" E16°28'51"). Der Campingplatz ist sehr einfach, liegt aber sehr exponiert an der Steilküste mit toller Aussicht bis Trani. Wir bekommen durch den sehr rührigen und um uns besorgten Platzwart Rocco einen schönen sonnigen Platz mit Aussicht auf das Meer.


93 Stellplatz auf dem Campingplatz La Batteria in Bisceglie mit Blick auf das Meer


94 Badeplatz am Campingplatz La Batteria in Bisceglie


94a Impressionen vom Campingplatz und Umgebung in Bisceglie

Wir nehmen unsere Fahrräder aus der Heckgarage und fahren auf einem breit ausgebauten schönen Radweg am Meer in die nahe Innenstadt von Bisceglie. Der Hafen ist wunderschön und die dahinterliegende Altstadt muss man besuchen. Ein Labyrinth von engen Gassen und kleinen Plätzen und der Basilika San Pietro Apostolo. Wir genießen den Bummel durch die ganz engen Gassen und kehren beim Einsetzen der Dunkelheit zum Wohnmobil zurück. Abends gibt es ein Glas Wein und einen Grappa. 


95 Blick über den Hafen auf die Altstadt von Bisceglie


96 Altstadtgasse in Bisceglie


97 Altstadtgasse in Bisceglie


98 Cathedral of Saint Peter Apostle in Bisceglie


99 Castello Svevo Angioino di Bisceglie

Bisceglie – die Stadt der Strände

„Zwei der Top-Sehenswürdigkeiten in Bisceglie sind das normannische Kastell der Stadt sowie die Kirche Santa Margerita. Unter Einbeziehung eines aus dem 11. Jahrhundert stammenden Turms während der Herrschaft der Aragon-Anjou über Apulien wurde das Kastell erweitert und befestigt. Innerhalb der Kastellmauern befindet sich ebenso die kleine Kirche San Giovanni.“

Die Gemeinde Bisceglie ist neben ihren historischen Gebäuden vor allem für ihre Strände bekannt. Besonders empfehlenswert sind der Steinstrand Spiaggia Salsello in städtischer Umgebung.“ *(https://www.lust-auf-italien.com/reise/apulien/barletta-andria-trani/bisceglie/)


100 Impressionen von Bisceglie

Wir wachen auf bei strahlendem Sonnenschein. Der starke Wind vom Vorabend hat sich gelegt. Auch das Meer ist ruhig und fast ohne Wellen. Deshalb gehen wir gleich nach dem Frühstück im Meer baden. Das Wasser ist noch wunderbar warm. Da wir heute nicht weiterfahren, nehmen wir unsere Fahrräder und fahren in das ca. 8 km entfernte Trani.

Streckenweise müssen wir auf der Hauptstraße fahren. Trani ist bekannt durch seine Kathedrale. In unserem Führer wird sie als die fazinierendste aller Kathedralen Apuliens bezeichnet. Am Beginn von Trani ist auf einem Felsvorsprung die Kirche Monastero di Santa Maria di Colonna erbaut. Dort findet gerade eine Hochzeit statt.


101 Kirche Monastero di Santa Maria di Colonna in Trani

Wir fahren weiter auf einem ausgebauten Radweg zum Park der Villa Communale direkt am Meer mit einem tollen Blick über das Hafenbecken von Trani zur berühmten Basilica Cattedrale di San Nicola Pellegrino.


102 Park der Villa Communale in Trani


103 Kunstwerk im Park der Villa Communale mit Blick aufs Meer in Trani


104 Park der Villa Communale in Trani


105 Park der Villa Communale mit Blick auf die Basilica Cattedrale di San Nicola Pellegrino in Trani

Wir fahren dann um das Hafenbecken und besichtigen die Basilika, wo zu der Zeit auch eine Hochzeit sattfindet. Danach wollen wir noch ein wenig durch die Altstadtgassen bummeln. Aber es fehlt uns das gewisse Etwas. Die Altstadt ist nichts Besonderes. Wir gehen dann im Restaurant Rosa die Venti zum Mittagessen. Dabei haben wir einen schönen Blick über das Hafenbecken. Das Essen ist zwar gut, aber für diese Qualität etwas zu teuer.


106 Basilica Cattedrale di San Nicola Pellegrino in Trani


107 Basilica Cattedrale di San Nicola Pellegrino in Trani


108 Blick auf das Hafenbecken und die Altstadt von Trani

Nach der Heimfahrt zum Campingplatz verbringen wir den restlichen Tag beim Wohnmobil. Es weht wieder ein sehr starker Wind, der sich erst in der Dämmerung wieder legt.       

Trani – mit seiner beeindruckenden Kathedrale

Trani an der Adria ist eine wunderschöne Stadt mit altem Stadtkern und einer schönen mittelalterlichen Altstadt. „Vor allem die beeindruckende Kathedrale ist eines der Highlights der apulischen Stadt. Schon seit vielen Jahrhunderten ist die imposante Kathedrale für die Seefahrer auf der Adria eine Orientierungshilfe. Damals war der strategisch gut gelegene Hafen von Trani Ausgangspunkt für den Handel und zahlreiche Kreuzzüge. Am nördlichen Ende des Hafens wurde mit der Kathedrale ein faszinierendes Gebäude im romanischen Stil errichtet. Das attraktive Bauwerk mit seiner cremeweißen Fassade aus Kalk erinnert fast an eine mächtige Festung."


109 Castello di Trani


110 Basilica Cattedrale di San Nicola Pellegrino von Trani von der Mole aus

"Eine weitere architektonische Attraktion von Trani, ist die Burg von Kaiser Friedrich II, die im Jahr 1233 fertiggestellt wurde. An den Ecken der viereckigen Burg stehen gewaltige Türme, und trotz Restaurierung wurde die Grundstruktur von früher beibehalten.

Entspannung findet man auch im wunderschönen Stadtpark von Trani, der Villa Comunale. Die weitläufige Grünanlage ist äußerst hübsch angelegt und verfügt über plätschernde Brunnen, zahlreiche Sitzgelegenheiten und einige Kunstwerke.“ *(https://www.italien.de/staedte/trani)

Tagesetappe 9:
Dienstag, 05.10.2021 von Bisceglie nach Alberobello

Tageskilometer: insgesamt: 99 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Area Sosta Nel Verde, Via Cadore 2, I-70011 Alberobello, GPS: N40°46'58" E017°14'02"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 20,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 20,00 €

Heute ist der Himmel bedeckt und deshalb gehen wir auch nicht mehr im Meer schwimmen. Nach dem Frühstück fahren wir weiter in Richtung Süden auf der SS16 bis Bari und weiter über die SS172 bis Alberobello auf den Wohnmobilstellplatz Area Sosta Nel Verde, Via Cadore 2, I-70011 Alberobello, (GPS: N40°46'58" E017°14'02"). Der Stellplatz hat eine Ver- und Entsorgungsstation und Stromversorgung. Die Stadt und den Stellplatz kennen wir bereits von einer früheren Reise, als wir auf der Rückfahrt von Sizilien hier Halt machten. (siehe unser Reisebericht: Wohnmobilreise nach Sizilien über Kalabrien, Basilicata und Apulien).


111 Wohnmobilstellplatz in Alberobello

Gleich neben dem sehr stadtnahen Wohnmobilstellplatz ist ein kleiner „Alimentari“. Dort decken wir uns wieder mit den notwendigen Lebensmitteln ein. Anschließend kochen wir im Wohnmobil und machen nach dem Essen unseren obligatorischen Mittagsschlaf.

Hier in Alberobello scheint inzwischen wieder die Sonne. Wir beginnen unsere Besichtigungstour durch die Trulli-Stadt. Nur wenige 100 m neben dem Wohnmobilstellplatz steht die Trulli-Kirche Chiesa Sant´ Antonio (Trullo Gottes).


112 Chiesa Sant´ Antonio (Trullo Gottes) in Alberobello


113 Innenansicht Chiesa Sant´ Antonio (Trullo Gottes) in Alberobello

Hier beginnt das Viertel mit den Trullihäusern Rione Monti. In den Straßen bei den Trulli ist diesmal viel mehr los, als bei unserem letzten Besuch. Auch sind mehr Lokale und Geschäfte geöffnet. Wir kaufen als Mitbringsel für unsere Kinder kleine Trullihütchen als Topfhandschuh und für uns einen Limoncino und Dolci di Mandorla. Die Trulli sind in zwei Stadtteilen verteilt. Wir gehen nun in den zweiten Stadtteil und besichtigen dort im Viertel Aia Piccola einen Trulli von innen. Dieses Viertel ist noch bewohnt und hat nicht so sehr den Museumscharakter wie das Viertel Rione Monti.


114 Trullihäuser im Viertel Rione Monti in Alberobello


115 Trullihäuser im Viertel Rione Monti in Alberobello


116 Trullihäuser im Viertel Aia Piccola in Alberobello


117 Trullihäuser im Viertel Aia Piccola in Alberobello


118 Trullihäuser im Viertel Rione Monti in Alberobello


119 Trulli von innen in Alberobello

Danach gehen wir noch in die „Neustadt“ und besichtigen die Basilika. Wir kaufen noch Brot und süßen Nachtisch und gehen zurück zum Wohnmobil. Den Abend verbringen wir im Wohnmobil.


120 Basilika Santoario Parrrocchia Santi Medici Cosma e Damiano in der „Neustadt“ von Alberobello


121 Innenansicht Basilika Santoario Parrrocchia Santi Medici Cosma e Damiano von Alberobello

Alberobello – ein Gebirgsdorf in Apulien, bebaut mit Trulli in zwei Stadtvierteln, eine verschwundene Kultur und Tradition

Alberobello ist ein reizendes apulisches Städtchen, das wegen seiner Architektur einmalig auf der Welt ist. Es ist ein Höhepunkt auf sämtlichen Apulien-Rundfahrten. Man spaziert zwischen geweißten blitzblanken Häuschen, wie im Zwergenland. Überall werden Souvenirs angeboten, sowie handgewebte Schals und Tücher sowie für die Gegend typische Teigwaren Orecchiette. Bereits 1910 wurde per Gesetz vom italienischen Staat erlassen, dass sämtliche Trullibehausungen zum Nationaldenkmal erhoben werden. 1925 wurde der Bau einer Kirche entworfen, die mit dem Stil des Stadtteils Rione Monti harmonieren sollte. Deshalb wurde der Trullo Gottes gebaut und 1927 fertiggestellt.  


122 Impressionen von Alberobello


123 Impressionen von Alberobello

Tagesetappe 10:
Mittwoch, 06.10.2021 von Alberobello nach Lecce

Tageskilometer: insgesamt: 137 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Wohnmobilstellplatz: Agritourisme Jennery Farm, Via Giovanbattista Pergolesi 20, I-73100 Lecce, GPS: N40.362057 E018.132047, www.jenneryfarm.it
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 20,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 20,00 €

Am Morgen ist Sonnenschein in Alberobello. Wir gehen nach dem Frühstück nochmal im benachbarten „Alimentari“ Wein, Wasser und Obst einkaufen. Die Fahrt geht nun weiter nach Locorotondo. Dort soll man bei einer Genossenschaft günstig Wein einkaufen können, leider ist der Verkauf jedoch geschlossen.

Wir fahren weiter bis zur „Weißen Stadt Ostuni“. Von weitem schon sehen wir die weißen Häuser auf dem Berg leuchten. Am Fuße der Altstadt finden wir gleich einen Sosta Camper (Parcheggio Stella, (GPS: N40°44'07.6 E017°34'37.8, Parken 10 Euro). Wir parken dort und haben Glück, da wir später feststellen, dass der Parkplatz den wir ursprünglich anfahren wollten, total überfüllt ist.


124 Wohnmobilsellplatz in Ostuni

Der Besitzer des Stellplatzes rüstet uns gleich mit Stadtplan und Routen für die Stadtbesichtigung aus. In sehr kurzer Entfernung vom Stellplatz beginnt bereits der Rundweg um den Borgo – die Altstadt von Ostuni. Wir umrunden zuerst die Altstadt und genießen den Blick bis zum ca. 8 km entfernten Meer und auf die Ansichten der weißen Häuser und Mauern. Auf dem Hauptplatz trinken wir einen Espresso und laufen dann mit dem Touristenstrom bis zur Kathedrale Santa Maria Assunta. Danach erkunden wir die engen Gassen und essen in einem kleinen Lokal mit Blick in die engen Gassen sehr gut zu Mittag.


125 Blick vom Rundweg um den Borgo auf die Altstadt von Ostuni


126 Blick auf den Hauptplatz mit dem Colonna di Sant’Oronzo von Ostuni 


127 Altstadtgasse von Ostuni


128 Arco Scoppa in Ostuni


129 Concattedrale Santa Maria Assunta in Cielo in Ostuni


130 Altstadtgasse in Ostuni


131 Altstadtgasse in Ostuni


132 Stadttor Porta Nova in Ostuni

Ostuni – die Stadt mit den weißen Häusern und einer Altstadt die den Zauber und die Ursprünglichkeit Italiens reflektiert

„Ostuni beeindruckt mit einer malerischen Altstadt, die den Zauber und die Ursprünglichkeit Italiens reflektiert. Die Stadt mit den weißen Häusern ist immer eine Reise wert und lockt viele Besucher an. Man muss Ostuni unbedingt besuchen. Das Wahrzeichen von Ostuni ist die wunderschöne Altstadt, die auf drei Hügeln erbaut ist. Dank der Höhe von etwa 230 Metern haben Besucher von hier einen herrlichen Blick auf das Umland mit seinen Olivenplantagen."


133 Impressionen von Ostuni

"Die Altstadt von Ostuni zeichnen vor allem ihre weißen Kalksteinhäuser aus. In den schmalen Gassen rund um die Piazza della Libertà zeigt sich die Schönheit der „Weißen Stadt" von ihrer eindrucksvollsten Seite. Zahlreiche Sakralbauten wie die Kathedrale Santa Maria Assunta warten hier darauf, besichtigt zu werden.“ *(https://www.italien.de/staedte/ostuni)


134 Impressionen von Ostuni

Wir fahren dann weiter ans Meer in die Nähe von Brindisi auf den in unseren Wohnmobilführer beschriebenen Badeplatz Punta Penne (GPS: N40°41’01.8“ E17°56’04.5“) und gehen dort im Meer schwimmen. Der Badeplatz liegt etwas abseits an einem langen Sandstrand.

Unseren Übernachtungsplatz finden wir nach einer schwierigen Anfahrt auf der Agritourisme Jennery Farm, Via Giovanbattista Pergolesi 20, I-73100 Lecce, (GPS: N40.362057 E018.132047) in der Nähe von Lecce. Der Wohnmobilstellplatz hat ein Häuschen mit WC und Duschen sowie Stromversorgung. Dort verbringen wir den Abend im Wohnmobil.     


135 Wohnmobilstellplatz Agritourisme Jennery Farm in Lecce

Tagesetappe 11:
Donnerstag, 07.10.2021 von Lecce nach Melendugno/St. Andrea

Tageskilometer: insgesamt: 45 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Wohnmobilstellplatz: I Faraglioni Sosta Camper, Via Matteotti 12, I-73026 Melendugno, GPS: N40°15'18.10" E18°26'35.78"
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 36,00
Nebenkosten: Kurtaxe 2,00 €
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 38,00 €

Am Morgen ist der Himmel bedeckt und in der Nacht hat es geregnet. Unseren Plan, vom Wohnmobilstellplatz mit den Fahrrädern in die Innenstadt von Lecce zu fahren, geben wir auf. Wir packen nach dem Frühstück zusammen und fahren mit dem Wohnmobil nach Lecce. Auf einem Großparkplatz am Rande der Altstadt in der Via Adriatica (GPS: N40.362334 E18.169617) können wir parken. Der im Wohnmobilführer genannte Parkplatz am Friedhof in Lecce (GPS: N40°21’35.0“ E18°09’59.3“) ist voll belegt.


136 Parkplatz am Rande der Altstadt in Lecce

Inzwischen scheint wieder die Sonne. Wir laufen wie im Reiseführer vorgeschlagen, vom Obelisk durch die Porta Napoli zur Basilika Santa Groce und weiter über die Piazza Sant´Oronzo zum Amphitheater. Wir kommen vorbei am Museum für Kunstwerke aus Pappmache, Cartapesta genannt. Diese Art von Kunst ist einmalig in Lecce. Anschließend besichtigen wir das Castello Carl V. und den Dom von Lecce mit dem Bischofspalast. Anschließend gehen wir in der Nähe des Doms zum Mittagessen und fahren nach einem kurzen Spaziergang weiter.


137 Obelisk in Lecce


138 Porta Napoli in Lecce


139 Basilika Santa Groce in Lecce


140 Parrocchia di Santa Maria della Provvidenza o delle Alcantarine in Lecce


141 Chiesa del Gesú in Lecce


142 Cartapesta – Papiermacher – in Lecce


143 Anfiteatro Romano di Lecce


144 Anfiteatro Romano di Lecce


145 Cartapesta Claudio Riso in Lecce


146 Castello Carl V. in Lecce


147 Kunstbrunnen Fontana Dell’Armonia auf der Piazza Filippo Bottazzi in Lecce


148 Castello Carl V. in Lecce


149 Dom Cattedrale Maria Santissima Assunta in Lecce


150 Palazzo Arcivescovile auf der Piazza del Duomo in Lecce


151 Chiesa di Santa Irene in Lecce


152 Altstadtgasse in Lecce


153 Porta Rudiae in Lecce

Lecce – die Barockstadt und das Florenz des Südens  

Lecce wird als Florenz des Südens bezeichnet. Grund dafür sind die vielen Bauten im Lecceser Barockstil. Der weiche Tuffstein, der in der Umgebung von Lecce abgebaut wird, machte ein relativ leichtes Bauen möglich, so dass viele Barock-Gebäude, im so genannten Lecceser Barock, im Zentrum zu finden sind. Dieser Baustil ist in Lecce seit dem siebzehnten Jahrhundert, der Zeit der spanischen Herrschaft weit verbreitet. Der weiche Lava-Tuffstein in Gold und warmen Farben ließ sich gut bearbeiten und bot daher zahlreiche Möglichkeiten, der Fantasie freien Lauf zu lassen.


154 Impressionen in Lecce

"Das Amphitheater befindet sich mitten im Herzen von Lecce, in der Piazza Sant’Oronzo. Es wurde unter Kaiser Augustus gebaut mit einer Größe von 102 m × 83 m und konnte 14.000 - 25.000 Zuschauer fassen. Das Zentrum des eleganten Platzes bildet neben der Statue von Sant'Oronzo, dem Schutzpatron von Lecce, die Säule, die durch die Stadt Brindisi gespendet wurde. Weiterhin befinden sich im Zentrum das alte Rathaus und daneben die Kirche San Marco. Die Burg von Lecce, das Castello wurde auf Verlangen von Karl V. errichtet mit dem Ziel, sich erfolgreich gegen die türkischen Invasoren zu verteidigen. Lecce war einst nur durch vier Stadttore zu betreten: Porta Napoli (im Nordwesten), Porta Rudiae im Westen von der antiken Stadt Rudiae, Porta San Biagio, im Süden von Capo di Leuca und Porta San Martino im Osten vom Hafen San Cataldo. Der Dom von Lecce ist die Kathedrale Maria Santissima Assunta. Die Basilika Santa Croce ist einer der größten Gebäudekomplexe von Lecce und gleichzeitig das bedeutendste Beispiel für den Lecceser Barock. Der mächtige Bau eröffnet sich, wenn man von Via Umberto kommt."*(https://www.viva-italia.it/Regionen/Apulien/Lecce.php)

Wir wollen wieder ans Meer und fahren zum Übernachtungsplatz in Sant‘Andrea, den Wohnmobilstellplatz I Faraglioni Sosta Camper, Via Matteotti 12, I-73026 Melendugno, (GPS: N40°15'18.10" E18°26'35.78").


155 Wohnmobilstellplatz in Melendugno/Sant'Andrea

Nachdem wir unseren Stellplatz eingenommen haben, gehen wir am Meer entlang und besichtigen das Naturschauspiel, die Faraglioni, die entlang der Steilküste tolle Fotomotive darstellen.


156 Faraglioni in Sant‘Andrea


157 Faraglioni in Sant‘Andrea


158 Faraglioni in Sant‘Andrea


159 Faraglioni in Sant‘Andrea


160 Faraglioni in Sant‘Andrea


161 Faraglioni in Sant‘Andrea


162 Faraglioni in Sant‘Andrea


163 Badezugang zum Meer an der Steilküste in Sant‘Andrea


164 Faraglioni in Sant‘Andrea

Sant‘Andrea – eine Naturparadies mit Klippen und sich auftürmenden Felssäulen an der Küste im Meer

Sant'Andrea ist eine Marine von Melendugno und ist ein Naturparadies an der Adria der Halbinsel Salento, dem südlichen Teil Apuliens. Das unverwechselbare Merkmal dieser Ortschaft ist die Anwesenheit von großen und kleinen Felseninseln im Meer, die durch die Kraft der Wellen geformt wurden. (diese werden "Faraglioni" genannt, übersetzt bedeutet es Klippen). Gekennzeichnet ist die Küste von Sant'Andrea von sich auftürmenden Felssäulen, die vor der kleinen, italienischen Fischergemeinde stehen. Unheimlich beeindruckend und dramatisch sehen diese Meeressäulen aus, die sich durch das Erodieren der geschmeidigen Klippen an der Küste gebildet haben, die von dem konstanten Wind- und Wasserpeitschen ausgehöhlt wurden. Risse, Tunnel, natürliche Bögen und Brücken und sich türmende Felsklumpen wurden nach und nach aus diesem Küstenabschnitt herausgeschlagen und bilden dieses unglaublich malerische Bild dieses unvergesslichen Abschnittes der italienischen Küste.


165 Impressionen Faraglioni in Sant’Andrea

Am Abend kommt dann das in der Wettervorhersage angekündigte Gewitter und es gießt wie aus Kübeln. Wir sitzen im warmen und trockenen Wohnmobil und genießen den Abend.

Die Nacht hindurch und heute Morgen hat es geregnet. Der Himmel ist wolkenverhangen mit Regenschauern. Wir frühstücken im Wohnmobil und beschäftigen uns danach mit unserem bisher gesammelten Bildmaterial.

Am späten Vormittag hört der Regen auf. Wir spazieren die Küste in südlicher Richtung entlang und sind von der eindrucksvollen Landschaft begeistert. Inzwischen scheint sogar die Sonne. Nach einiger Zeit jedoch ziehen Wolken auf und der Himmel verfinstert sich. In der Ferne hört man Donnergrollen. Der Weg entlang der Steilküste wird auch immer schwieriger. Er führt schließlich durch die Maccia als ganz schmaler Pfad und der Untergrund ist wegen den Regenfällen in der vergangenen Nacht schlammig.


166 Badebucht in Sant‘Andrea


167 Faraglioni in südlicher Richtung in Sant‘Andrea


168 Faraglioni in südlicher Richtung in Sant‘Andrea


169 Faraglioni in südlicher Richtung in Sant’Andrea


170 Farbenspiel im Meer bei aufziehendem Gewitter in Sant‘Andrea


171 Maccia bei aufziehendem Gewitter in Sant‘Andrea


172 Farbenspiel im Meer bei aufziehendem Gewitter in Sant‘Andrea

Gottseidank entdecken wir einen Pfad durch die Pineta zu einem Feriendorf, das aber im Oktober bereits geschlossen ist. Auf der Fahrstraße laufen wir die ca. 3 km zurück nach Sant’Andrea zu unserem Wohnmobilstellplatz. Unterwegs kommt dann der Gewitterregen und wir werden tropfnass.

Zu Hause angekommen kochen wir im Wohnmobil Rührei mit Schinken und Salat. Nach dem Essen machen wir einen Mittagsschlaf. Das Gewitter kommt immer wieder zurück und es regnet bis zum späten Nachmittag heftig. Nachdem der Regen gegen Abend aufhört, gehen wir in den letzten Sonnenstrahlen ein paar Schritte zum Meer und laufen noch ein Stück an der Küste entlang. Danach verbringen wir den Abend bei immer noch milden Temperaturen im Wohnmobil. 


173 Impressionen in südlicher Richtung in Sant‘Andrea

Tagesetappe 12:
Samstag, 09.10.2021 von Melendugno/Sant‘Andrea nach Marina di Andrano
Tageskilometer: insgesamt: 47 km
Übernachtung: auf Parkplatz Grotta Verde, Via Amergio Vespucci, I-73032 Marina di Andrano, GPS: N39.963923 E018.404523
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine

Heute Morgen ist blauer Himmel und es weht kein Wind. Nach der Versorgung unseres Wohnmobils fahren wir an der Küste entlang nach Otranto.


174 Parkplatz in Otranto

Wir parken in der Nähe der Stadt und spazieren entlang des Stadtstrandes zur Altstadt. Dort besichtigen wir das Kastell und wollen auch die Kathedrale besichtigen. Leider wird sie nur vormittags bis 12 Uhr und nachmittags ab 16 Uhr geöffnet.


175 Badestrand in Otranto


176 Blick auf Otranto


177 Fischerboote in Otranto


178 Largo Porta Alfonsina in Otranto


179 Lungomare degli Eroi in Otranto


180 Blick durch das Tor in die Altstadt von Ortanto


181 Castello Aragonese in Otranto


182 Castello Aragonese in Otranto


183 Altstadt in Otranto


184 Cattedrale di Santa Maria Annunziata in Otranto

Otranto – eine kleine Hafenstadt an der Meerenge zwischen Albanien und Italien

"Otranto liegt am äußersten Zipfel des italienischen Stiefelabsatzes und gilt als östlichste Stadt Italiens. Von hier aus ist das albanische Festland nur 82 km entfernt. So heißt die Meerenge zwischen Albanien und Italien an dieser Stelle auch "Straße von Otranto". Das Highlight der Stadt ist die Kathedrale Santa Maria Annunziata, in der sich ein sehr gut erhaltenes Bodenmosaik aus dem 12. Jahrhundert befindet. In der Kirche sind auch die Gebeine der 800 Märtyrer von Otranto beigesetzt, die von Katholiken als Heilige verehrt werden."
*(https://www.italien.de/staedte/otranto)


185 Impressionen in Otranto

Wir wollen nicht bis 16 Uhr warten und fahren weiter auf unserer geplanten Route in Richtung Süden bis Porto Badisco. Dort soll der wunderbarste Naturhafen sein. Wir parken auf einem großen Schotterparkplatz am Ortsende (GPS: N40°04’43.7 E18°28’58.3“) und laufen dann an der Steilküste des Hafens entlang bis zu einer kleinen Badebucht. Danach besichtigen wir noch eine kleine Grotte im Meer.


186 Parkplatz in Porto Badisco


187 Steilküste in Porto Badisco


188 Badebucht in Porto Badisco


189 Naturhafen in Porto Badisco


190 Sitzplatz über dem Naturhafen in Porto Badisco


191 Steilküste auf dem Weg zur Badebucht in Porto Badisco


192 Grotte in Porto Badisco

Porto Badisco – mit einer natürlichen Bucht und kristallklarem Wasser

„Diese kleine Otschaft hat einen Naturhafen mit kristallklarem Wasser und befindet sich ca. 12 km südlich von Otranto. Porto Badisco verfügt über einen kleinen Strand, durch zwei Granitfelsen vom Wind geschützt. Porto Badisco ist bekannt für die Klarheit und Sauberkeit von seinem kristallklaren Wasser.“ *(https://www.villainpuglia.it/DE/DettaglioLocalita/Porto_Badisco)

Nach unserer Rückkehr zum Wohnmobil fahren wir weiter nach Santa Cesarea Terme. Der Ort mit Häusern im maurischen Stil und die Badeplätze am Rande des Ortes sind etwas Besonderes. Im Ort gibt es neben der Terme ein Naturschwimmbecken im Meer.


193 Parkplatz in Santa Cesarea Terme


194 Blick auf Cesarea Terme mit Naturschwimmbecken


195 Villa Raffaela in Cesarea Terme


196 Villa Sticchi in Cesarea Terme


197 Villa Sticchi in Cesarea Terme

Auch die Badeplätze an der Steilküste sind sehenswert. Wir haben nie vorher etwas Ähnliches gesehen. Leider können wir wegen heftigen Wellen nicht im hellblauen Meer schwimmen. Nach dem Besuch der Badeplätze an der Steilküste und nachdem das Wetter für ein Bad zu kühl ist, fahren wir weiter an der Küste entlang Richtung Süden, um einen Übernachtungsplatz zu finden. 


198 Parkplatz an der Steilküste in Cesarea Terme


199 Torre di Porto Miggiano an der Steilküste in Cesarea Terme


200 Santa Cesarea Terme Porto


201 Steilküste in Cesarea Terme


202 Steilküste in Cesarea Terme

Santa Cesarea Terme - Nobler Kurort im Salento an der Adria

Ja, es gibt tatsächlich Heilquellen in Apulien, nämlich im bezaubernden adriatischen Küstenstädtchen Santa Cesarea Terme. „Die Heilquellen von Santa Cesarea Terme liefern Salzwasser mit Schwefel-Brom-Jod-Gehalt, die mit einer Temperatur von 30 ° in den Höhlen Gattulla, Solfurea, Fetida und Solfatara zu Tage treten.

Die Sehenswürdigkeiten von Santa Cesarea Terme sind vor allem Gebäude im Privatbesitz. Besonders auffällig ist die bunte Villa Sticchi die das südliche Ende des Stadbildes rahmt. Auch wenn schon in die Jahre gekommen ist, ist die rote Kuppel, die bunten Wände, Verzierungen, Arabesken, von weitem zu sehen. Erbaut wurde die Villa Sticchi zwischen 1894 und 1900. Sie gilt als wichtigstes Beispiel der Architektur im maurischen Stil, die im Salento im 19. Jahrhundert recht populär war in den Badeorten. Die Villa Raffaela wurde im späten neunzehnten Jahrhundert als Sommerresidenz erbaut, ihr Stil wird als eklektisch beschrieben. Die Kirche im Ort ist die Chiesa Madre del Sacro Cuore."


203 Impressionen in Cesarea Terme 

"In der Umgebung von Santa Cesarea Terme gibt es vier Küstentürme: Torre Santa Cesarea, Torre Miggiano, Torre Specchia di Guardia, Torre Minervino. Sie entstanden als Wehrtürme im 16. Jahrhundert entlang der Küste, um auch von Turm zu Turm kommunizieren zu können.

Santa Cesarea Terme ist ein Naturparadies mit einer felsigen Küste mit einem wunderschönen hellblauen Meer mit klarem und frisches Wasser. Einmal am Wasser bleibt man gefesselt von seiner klaren smaragdgrünen Erscheinung. Eine atemraubende Felsenküste, ein bezaubernder Blick auf das Meer, reich an Klippen und prähistorische Höhlen, verschönert durch den Sandstrand von Porto Miggiano.“ *(https://www.puglia.plus/sehenswuerdigkeiten-apulien/altstadt-santa-cesarea-terme-kurort-salento/)


204 Atemberaubende Felsenküste in Cesarea Terme


205 Naturparadies an der felsigen Küste in Cesarea Terme


206 Naturparadies an der felsigen Küste in Cesarea Terme


207 Naturparadies an der felsigen Küste in Cesarea Terme


208 Atemberaubende Felsenküste in Cesarea Terme

Wir bleiben in Marina di Andrano oberhalb des Meeres auf dem Parkplatz Grotta Verde, Via Amergio Vespucci, I-73032 Marina di Andrano, (GPS: N39.963923 E018.404523) stehen. So schön waren wir lange nicht gestanden. Wir laufen noch ein paar Schritte die Klippen am Meer entlang, machen eine Runde Taichi und verbringen dann den Abend bei lauen Temperaturen mit Blick aufs Meer im Wohnmobil.


209 Park- und Übernachtungsplatz in Marina di Andrano


210 Blick vom Parkplatz über das Meer in Marina di Andrano


211 Blick vom Parkplatz in Marina di Andrano nach Cesarea Terme


212 Blick vom Parkplatz über das Meer in Marina di Andrano


213 Blick vom Taichi-Platz in Marina di Andrano auf die Klippen

Tagesetappe 13:
Sonntag, 10.10.2021 von Marina di Andrano nach Gallipoli

Tageskilometer: insgesamt: 79 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Agricampeggio Torre Sabea, Litoranea per Santa Maria al Bagno, I-73014 Gallipoli, GPS: N40°04'22" E018°00'23"
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 32,00 € (ACSI Card)
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 32,00 €

Aufwachen mit Blick übers Meer und das bei Sonnenschein - was für ein Luxus. Nach dem Frühstück laufen wir den wunderschönen Promenadenweg entlang am Meer bis zum kleinen Hafen von Marina di Andrano und durch den Ort zurück.


214 Promenadenweg am Meer entlang in Marina di Andrano


215 Kleiner Hafen in Marina di Andrano


216 Smaragdgrünes Meer im Hafenbecken in Marina di Andrano 

Es ist schon wieder sehr warm und wir wagen es und gehen in die grüne Grotte unterhalb des Parkplatzes zum Schwimmen. Das war etwas ganz besonderes, ein tolles Farbenspiel und dann im 24 ° warmen Wasser in einer Höhle zu schwimmen. Einfach toll!


217 Grüne Grotte zum Schwimmen unterhalb des Parkplatzes in Marina di Andrano


218 Grüne Grotte zum Schwimmen unterhalb des Parkplatzes in Marina di Andrano

Marina di Andrano – die Küste mit ihrem kristallklaren Wasser

„Die Küste mit ihrem kristallklaren Wasser wurde mehrmals mit der "Blauen Flagge", eine europäische Qualitätsauszeichnung, ausgezeichnet. "Il Fiume" und die "Grotta Verde" (eine faszinierende Grüne Höhle, das Sonnenlicht spiegelt sich auf dem Meer und erzeugt Smaragdgrüne Schattierungen). Die Strand Promenade (entlang der Adria Küste) ist der ganze Stolz der Marina. Man kann die Küste entlang spazieren und die jodhaltige Luft und die Düfte von wilden Kräutern und Pinien atmen und zur gleichen Zeit den Anblick einer bezaubernden Landschaft genießen. Auf der Südseite der Marina befindet sich ein Anlegeplatz für Boote.“ *(https://www.villainpuglia.it/DE/DettaglioLocalita/Andrano)

Anschließend fahren wir bis zum Stiefelabsatz, dem südlichsten Punkt Santa Maria di Leuca. Dort steht der höchste Leuchtturm Italiens mit 47 m Höhe. Wir besichtigen die Kirche Santuario di Santa Maria deTerrae und machen anschließend auf dem Parkplatz Mittagspause.


219 Parkplatz unter dem höchsten Leuchtturm Italiens in Santa Maria di Leuca


220 Kirche Santuario di Santa Maria de Terrae in Santa Maria di Leuca


221 Marienstatue in der Kirche Santuario di Santa Maria de Terrae in Santa Maria di Leuca


222 Kirche Santuario di Santa Maria de Terrae mit Leuchtturm und Säule mit der Marienstatue in Santa Maria di Leuca 

Santa Maria di Leuca – der südlichste Punkt des Salento

„Santa Maria di Leuca ist der südlichste Punkt des Salento und beeindruckt mit seinen Farben und der unglaublichen Ruhe, die seine Kirche umgibt. Diese, erst nur ein Sanktuarium, heute Basilika, gibt dem Ort auch seinen Namen und ist auch als Santa Maria De finibus terrae (Santa Maria am Ende der Welt) bekannt, nach einem alten Glauben, der sie als das Ende aller hervorgeragten Ländern betrachtete.

Die Ruhe, die die Basilika umgibt sollte Sie aber nicht täuschen: Leuca ist ein lebhafter Badeort, mit einem antiken Hafen und einer bezaubernden Strandpromenade, reich an Oleandern und Jugendstil Villen vermischt mit einigen im Orientalisch-Afrikanischen Stil.“ *(http://www.italia.it/de/reisetipps/meer/santa-maria-di-leuca.html)


223 Blick auf den Badeort mit Hafen in Leuca 

Danach fahren wir zum Punta Ristola. Dort treffen sich adriatisches und ionisches Meer. Wir klettern auf den Felsen herum und wollen das angebliche Farbenspiel der zwei Meere entdecken.


224 Parkplatz entlang der Straße in Punta Ristola


225 Blick vom Parkplatz über die Küste von Punta Ristola


226 Blick vom Parkplatz über die Klippen der Küste von Punta Ristola

Aber wir entdecken dabei eine begehbare Grotte die, wie uns ein Einheimischer erklärt, einmal ein unterirdischer Fischerhafen war. Wir steigen den sehr steilen Steig hinab und kommen tatsächlich durch die Höhle zum Meer. Man könnte von dort aus im Meer schwimmen.


227 Zugang zur Grotta del Diavolo in Punta Ristola am südlichsten Punkt des Stiefelabsatzes


228 Blick auf den Eingang der Grotta del Diavolo in Punta Ristola am südlichsten Punkt des Stiefelabsatzes


229 Zugang vom Meer zur Grotta del Diavolo in Punta Ristola am südlichsten Punkt des Stiefelabsatzes


230 Öffnung der Grotta del Diavolo zum Meer in Punta Ristola am südlichsten Punkt des Stiefelabsatzes


231 Aufstieg in der Grotta del Diavolo in Punta Ristola am südlichsten Punkt des Stiefelabsatzes

Punta Ristola – wo sich das adriatische und das ionische Meer treffen

Apulien ist aufgrund seiner geografischen Lage seit jeher Kreuzweg von Völkern und Kulturen und Tor zwischen dem Westen und dem Osten. Dies ist gleich sichtbar für jene Besucher, die das Vorgebirge in Santa Maria di Leuca besuchen und mit Blick in Richtung Meer sehen wie das Wasser der Adria mit dem des Ionischen Meeres verschmilzt. Tatsächlich ist jedoch nur unter bestimmten Bedingungen der See das Zusammentreffen der Meere zu sehen.


232 Zusammentreffen der Adria mit dem des Ionischen Meeres am südlichsten Punkt des Stiefelabsatzes in Punta Ristola


233 Zusammentreffen der Adria mit dem des Ionischen Meeres am südlichsten Punkt des Stiefelabsatzes in Punta Ristola

Anschließend fahren wir weiter bis Gallipoli auf den Campingplatz Agricampegio Torre Sabea, Litoranea per Santa Maria al Bagno, I-73014 Gallipoli, (GPS: N40°04'22" E018°00'23"). Wir müssen uns und das Wohnmobil wieder mal versorgen. Nach der „Säuberung“ verbringen wir den Abend bei heftigem Regen im Wohnmobil.  


234 Stellplatz auf dem Campingplatz in Gallipoli


235 Blick vom Campingplatz auf Gallipoli

Das wechselhafte Wetter hält an. Heute Morgen regnet es. Wir wollen mit den Fahrrädern in die 3 km entfernte Stadt Gallipoli fahren. Aber um 11 Uhr hört der Regen auf. Wir nehmen die Fahrräder aus der Heckgarage und fahren nun bereits bei Sonnenschein am Meer entlang bis zum Hafen von Gallipoli. Von der Neustadt zur Altstadt führt nur eine Brücke, denn die Altstadt wurde auf einer Insel gebaut. Am Rande des Fischerhafens steht das älteste Bauwerk von Gallipoli, der Griechische Brunnen „Fontana grece“ von dem angenommen wurde, einer der ältesten zu sein, d.h. aus dem 3. Jh. vor Christus. Es gibt jedoch Zweifel daran und einige Wissenschaftler glauben, dass der Brunnen aus der Zeit der Renaissance stammt, in der antike Motive wieder in die Skulpturen eingearbeitet wurden.


236 Griechische Brunnen „Fontana grece“ in Gallipoli


237 Griechische Brunnen „Fontana grece“ in Gallipoli

Über dem Hafenbecken am Beginn der Altstadt ist das Kastell, eine byzantinische Festungsanlage aus dem 15. Jahrhundert zu sehen. Die Verteidigungsburg befindet sich gleich am Zugang zur Halbinsel des antiken Zentrums von Gallipoli und ist fast komplett vom Meer umgeben.


238 Byzantinische Festungsanlage „Castello di Gallipoli“ in Gallipoli


239 Byzantinische Festungsanlage „Castello di Gallipoli“ in Gallipoli

Wir laufen über die Brücke in die Altstadt. Jedoch sind wir vorher mit den Fahrrädern den ganzen Ring um die Altstadt abgefahren, um dann zu Fuß die schönsten Stellen zu erkunden. Wir besichtigen verschiedene Kirchen und laufen durch die engen Gassen. Unsere Mittagspause machen wir im Hafen im Restaurant Rivellino, Piazza Aldo Moro 1, I-73014 Gallipoli und essen dort sehr gut zu Mittag. Danach spazieren wir ein wenig durch die engen Gassen und essen zum Nachtisch ein Eis.


240 Porto Antico (Hafenbecken) in Gallipoli


241 Fischmarkt in Gallipoli


242 Altstadtgasse in Gallipoli


243 Basilica Concattedrale di Sant’Agata in Gallipoli


244 Chiesa di Santa Maria degli Angeli in Gallipoli


245 Innenansicht Chiesa di Santa Maria degli Angeli in Gallipoli


246 Oratoria della Confraternita del SS. Crocifisso in Gallipoli


247 Centro di Cultura del Mare in Galllipoli


248 Chiesa di San Francesco D’Assisi in Gallipoli


249 Riviera Sauro in Gallipoli


250 Riviera Sauro in Gallipoli


251 Hafenbecken vor dem Castello di Gallipoli in Gallipoli


252 Spiaggia di Gallipoli in Gallipoli


253 Chiesa Rettoria Santa Maria della Purita in Gallipoli


254 Spiaggia di Gallipoli in Gallipoli


255 Restaurant Rivellino, Piazza Aldo Moro 1 in Gallipoli

Anschließend fahren wir bei nunmehr bedecktem Himmel am Meer entlang zum Campingplatz. Am Abend regnet es wieder. Wir verbringen den Abend bei einem Glas Wein im Wohnmobil.

Gallipoli – „die schöne Stadt“, mit einer vom Wasser umgebene verwinkelten Altstadt

"In der Kleinstadt Gallipoli treffen Besucher auf ein erstaunlich unverfälschtes Stück Italien - arm und doch voller Grandezza."*( https://www.sueddeutsche.de/reise/am-stiefelabsatz-von-italien-armes-reiches-gallipoli-1.1225111)

Gallipoli, übersetzt „die schöne Stadt“, liegt auf der Halbinsel Salent und gehört zu den ältesten Städten der Region. „Die ganze Altstadt von Gallipoli gleicht einer Festung. Sie liegt auf einer Insel, die über Brücken zu erreichen ist, und wurde jahrhundertelang von Mauern, Türmen und Basteien vor Eindringlingen geschützt. Heute kann man Letztere besteigen und fantastische Ausblicke auf die Stadt und das Meer genießen.“


256 Impressionen von Gallipoli

"Gallipoli unterteilt sich in zwei Stadtviertel: die auf der Insel gelegene Altstadt, das Centro Storico und das Dorf der Borgo. Sehenswert ist die gesamte Altstadt mit ihren Kirchen, Befestigungsanlagen und Palästen. Im Herzen des Centro Storico und am höchsten Ort der Altstadt liegt die Kathedrale, die Basilica concattedrale di Sant'Agata. Neben den vielen anderen Kirchen ist auch das Castello angioino, die rekonstruierte Befestigungsburg aus dem 19. Jahrhundert, ein Besuchermagnet.“*(https://www.italien.de/staedte/gallipoli)  

Tagesetappe 14:
Dienstag, 12.10.2021 von Gallipoli nach Taranto

Tageskilometer: insgesamt: 107 km
Übernachtung: auf Parkplatz: Praia a Mare, Viale del Tramonto, I-74122Taranto, GPS: N40.424028 E17.221638
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine

Heute Nacht hat es heftig gewindet und morgens ist es noch sehr frisch. Wir entscheiden uns nicht, die Küstenstraße wie geplant Richtung Norden zu fahren, sondern einen Abstecher ins Landesinnere zu machen und die Stadt Nardò zu besichtigen. In unserem Führer wird Nardò als Barockjuwel angekündigt.

Wir fahren in Nardò auf den Parkplatz am Friedhof (GPS: N40.180027 E018.022441), der ziemlich nahe zum historischen Zentrum der Stadt liegt. Durch Google-Maps ist das alles kein Problem und wir finden auf Anhieb die barocken Bauten im Zentrum.


257 Parkplatz am Friedhof in Nardò

Besonders beeindruckend ist der Dom. In der Stadt sind zahlreiche Kirchen, besondere Paläste, „Palazzi“ genannt und ein trutziges Kastell. Auch ein Stück der alten Stadtmauer ist erhalten.


258 Dom Basilica cattedrale di Santa Maria Assunta in Nardò


259 Chiesa di San Domenico in Nardò


260 Sedile in Nardò


261 Rückseite der Chiesa di San Domenico mit Brunnen in Nardò 


262 Umgebautes Schloss – Palazzo di città – heute Rathaus in Nardò


263 Guglia dell’Immacolata in Nardò

Nardò – ein bedeutendes Barockstädtchen

Der Ort ist ein architektonisches Juwel des Salento. Im historischen Stadtkern stehen neben bemerkenswerten Sakralbauten zahlreiche Barockpaläste und ein im 17. Jh. umgebautes Schloss, heute Sitz des Rathauses. Sehenswert sind die Kathedrale Santa Maria de Nerito, die Kirche Santa Maria del Carmine, ein üppiger Barockbau mit Bildern aus dem 17. und 18. Jh. und die Kirche San Domenico. 


264 Chiesa del Carmine in Nardò


265 Kastell in Nardò


266 Rückseite vom Kastell in Nardò


267 Reste der Stadtmauer in Nardò

Nach der Besichtigung und einigen Einkäufen fahren wir in Richtung Meer und machen in Sant Isidoro Mittagspause.

Sant Isidoro - Ortschaft an der Ionischen Küste mit Sand und Felsenküste

Eine wunderschöne Ortschaft mit Blick auf eine lange Sanddüne und einem Turm aus dem 15. Jahrhundert (einer der drei Türme zur Verteidigung von Porto Cesareo).


268 Blick über den Strand vom Parkplatz auf den Turm Torre Sant Isidoro


269 Blick vom Parkplatz über das Meer


270 Torre Sant Isidoro

Die Küste ist so abwechslungsreich und wunderschön, sodass wir noch mehrmals anhalten. Am Torre Lapillo, in Punto Prosciutto und in La Salina, einem wunderschönen Naturschutzgebiet.

Torre Lapillo – mit dem Wachturm Torre di San Tommaso

"Torre Lapillo ist ein salentinischer Badeort an der ionischen Küste.  Der Wachturm, der auch unter dem Namen Torre di San Tommaso bekannt ist, wurde erst kürzlich restauriert und ist einer der größten in der Gegend. Dieser wurde mit einer quadratischen Grundfläche gebaut und mit einer Eingangstreppe mit drei Bögen darunter versehen von dem der letzte Bogen erst in jüngster Zeit hinzugefügten wurde: die Treppe endete tatsächlich mit einer Zugbrücke. Der Turm ist 16 Meter lang und 17 Meter hoch." *(https://www.villainpuglia.it/DE/DettaglioLocalita/Torre%20Lapillo)


271 Parkplatz am Torre Lapillo


272 Torre di San Tommaso in Torre Lapillo


273 Aufgang zum Torre di San Tommaso in Torre Lapillo


274 Blick über das Meer in Torre Lapillo

Punto Prosciutto – weißer Strand und kristallklares Wasser

Die Punta Prosciutto, in der Provinz Lecce in Apulien, gehört zur Gemeinde Porto Cesareo. Die Gegend ist durch mediterrane Macchia-Vegetation, bis zu acht Meter hohe Dünen und kilometerlange weiße Sandstrände und kristallklares Wasser geprägt.

La Salina dei Monaci – und das Meer - Naturpark in der Gemeinde Manduria im Salento

"Salina Monaci ist eine Gemeinde der Stadt Manduria, in der Provinz von Taranto, bekannt für sein Meer und die umliegende Natur mit Naturpark. Hier gibt es viele freie und nicht überfüllt Strände (Punta Prosciutto), Naturlehrpfade und kulturelle Festivals, Sagre (landwirtschaftliche Feste) mit traditionellen Produkte und Dienstleistungen aller Art." *(https://www.villainpuglia.it/DE/DettaglioLocalita/Torre%20Colimena)


275 Naturpark La Salina dei Monaci


276 Übergang vom Parkplatz zum Strand im Naturpark La Salina dei Monaci


277 Strand im Naturpark Naturpark La Salina dei Monaci


278 Strand im Naturpark Naturpark La Salina dei Monaci


279 Strand im Naturpark Naturpark La Salina dei Monaci

Der Campingplatz in der Nähe von Taranto, den wir als nächste Ziel ausgesucht haben, ist leider schon geschlossen. Wir halten deshalb auf einem Parkplatz in der Bucht von Taranto, in Praia a Mare, Viale del Tramonto, I-74122Taranto, (GPS: N40.424028 E17.221638), direkt am Strand mit Blick auf die Stadt Taranto und den Hafen mit den großen Schiffen. Es wird uns noch ein toller Sonnenuntergang beschert. Da schmeckt ein Glas Wein und ein Grappa besonders gut. 


280 Parkplatz in der Bucht von Taranto


281 Blick vom Parkplatz auf Taranto


282 Abendstimmung am Parkplatz in Taranto


283 Öltanker in der Bucht von Taranto


284 Abendstimmung am Wohnmobil auf dem Parkplatz in der Bucht von Taranto


285 Sonnuntergang in der Bucht von Taranto



Tagesetappe 15:
Mittwoch, 13.10.2021 von Taranto nach Matera

Tageskilometer: insgesamt: 121 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Azienda Agrituristica Masseria del Pantaleone, Contrada Chiancalata 27, I-75100 Matera, GPS: N40°39'09.27" E16°36'26.80 "
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 40,00 €
Nebenkosten: Dusche
Gesamtkosten für zwei Übernachtungen: 40,00 €

Wir wachen bei bedecktem Himmel auf. Nach dem Frühstück wollen wir noch den Strandabschnitt in der Nähe unseres Übernachtungsplatzes erkunden. Wir laufen mit Blick auf die Stadt und den Hafen Taranto ein Stück am Meer entlang. Es sind aber alle Strandlokale geschlossen und auch sonst ist niemand unterwegs. Deshalb fahren wir weiter.

Als Ziel haben wir uns den Wohnmobilstellplatz in Metaponto ausgesucht. Er liegt bereits in Kalabrien und wir müssen die Großstadt Taranto umfahren. Aber es gibt eine recht gute Stadtautobahn und wir sind relativ schnell am Ziel. Der von uns ausgewählte Wohnmobilstellplatz ist wieder einmal geschlossen. Google-Maps hilft und wir finden einen Stellplatz direkt am Meer in Lido di Metaponto, Lido Ermitage, Lungomare Arenile, I-75012 Pernalda,(GPS: N40.363520 E16.839652).


286 Parkplatz am Lido di Metaponto in Pernalda

Zuerst laufen wir an der Standpromenade ein Stück entlang und finden ein Lokal, wo wir einen Espresso trinken. Der Besitzer der Bar empfiehlt das Lokal seiner Eltern, Ristorante Il Terrazzino degli Dei, Viale delle Sirene 9-6, I-75012 Lido di Metaponto, wo wir sehr gut zu Mittag essen. Da das Meer heute sehr ruhig ist und der Sandstrand toll und sauber ist, schwimmen wir eine Runde im nunmehr etwas kühleren Meer.


287 Strand am Lido di Metaponto in Pernalda


288 Am Strand am Lido di Metaponto in Pernalda

Nach einer Dusche vor dem Wohnmobil und einer Tasse Kaffee mit Gebäck fahren wir weiter nach Matera zu dem Wohnmobilstellplatz Azienda Agrituristica Masseria del Pantaleone, Contrada Chiancalata 27, I-75100 Matera, (GPS: N40°39'09.27" E16°36'26.80"), wo wir bei unserem letzten Besuch auch übernachtet haben.


289 Wohnmobilstellplatz in Matera

Über unseren Besuch in Matera vor einigen Jahren haben wir in unserem Reisebericht: Wohnmobilreise nach Sizilien über Kalabrien, Basilicata und Apulien berichtet.

In Matera ist es sehr kalt und es fängt nach unserer Ankunft an zu regnen. Den Abend verbringen wir im Wohnmobil.

Am nächsten Morgen scheint die Sonne, aber es ist sehr kalt und es weht ein heftiger Wind der die wenigen Grad noch kälter erscheinen lässt. Heute besichtigen wir die Höhlenstadt Matera, Weltkulturerbe mit einer 7000jährigen Geschichte. Unser Übernachtungsplatz ist ca. 3 km vom historischen Zentrum entfernt. Wir nehmen unsere Fahrräder aus der Heckgarage und fahren die Serpentinen steil nach oben. Bereits nach 20 Minuten sind wir am Beginn der historischen Wohnsiedlung, „Sassi“ genannt.


290 Einstieg in die Sasso Caveoso in Matera


291 Stadtansicht von Matera

Wir stellen die Fahrräder ab und besichtigen zuerst den ältesten Stadtteil „Sasso Caveoso“. Dort sieht man noch die ursprünglichsten Höhlenwohnungen. Wir bummeln auf den teilweise steilen Wegen und Treppen an den endlosen Höhlenwohnungen entlang. Bis 1950 sollen es noch 12.000 Wohnungen in Höhlen gewesen sein.


292 Höhlenwohnungen im Stadtteil Sasso Caveoso in Matera


293 Höhlenwohnungen im Stadtteil Sasso Caveoso in Matera


294 Treppen vom Stadtteil Sasso Caveoso in die Gravinaschlucht in Matera


295 Links die Chiesa di San Pietro Caveoso und Rechts im Felsen die Chiesa Rupestre di Santa Maria di Idris in Matera


296 Blick über den Stadtteil Sasso Caveoso und die Gravinaschlucht in Matera


297 Im Vordergrund die Chiesa di San Pietro Caveoso und darüber im Felsen die Chiesa Rupestre di Santa Maria di Idris in Matera


298 Blick über den Stadtteil Sasso Caveoso und die Gravinaschlucht in Matera

Über den Domplatz gelangt man in den etwas jüngeren Stadtteil „Sasso Barisano“. Die ganzen Höhlenwohnungen sind am Rande der Gravinaschlucht gebaut worden. Die Eindrücke sind spektakulär und an einem Tag kaum zu erfassen. Nach dreistündiger Wanderung bergauf und bergab genehmigen wir uns eine Pause. Wir essen eine Kleinigkeit und trinken Espresso und Cappuccino.


299 Domplatz mit Kathedrale von Matera


300 Blick über den Stadtteil Sasso Barisano in Matera


301 Chiesa di San Pietro Barisano in Matera


302 Kunstwerk von Salvatore Dali in Matera


303 Blick über den Stadtteil Sasso Barisano mit der Kathedrale auf dem höchsten Punkt in Matera


304 Chiesa di San Giovanni Battista in Matera


305 Rathaus in Matera


306 Chiesa die San Francesco d`Assisi mit Kunstwerk in Matera


307 Kunstmuseum in Matera

Anschließend besichtigen wir das Kastell an der höchsten Stelle der Stadt und fahren dann mit den Fahrrädern zurück zum Wohnmobilstellplatz. Den restlichen Tag verbringen wir im Wohnmobil immer noch im Gedanken bei den Menschen, die bis Mitte der 50er Jahr in diesen ärmlichen Verhältnissen lebten.        


308 Castello Tramontano in Matera


309 Castello Tramontano in Matera

Matera – eine Stadt auf einer felsigen Landzunge in der Region Basilicata, mit den Sassi, einem Komplex aus Höhlensiedlungen, die in die Felswand geschlagen wurden und viele hundert Höhlenwohnungen beherbergen

Matera ist eine der ältesten Städte der Welt. Nachweislich haben bereits in den vergangenen 7000 Jahren Menschen an diesem Ort gelebt. Die Menschen haben sich Wohnungen in die Felsen gebaut. Daraus entstanden zwei Stadtteile. Der ältere Stadtteil Sasso Caveoso und neuere Stadtteil Sasso Barisano. In der Mitte steht am höchsten Punkt die Kathedrale.


310 Impressionen von Matera

Matera war noch bis nach dem Zweiten Weltkrieg bitterarm. Die meisten Bewohner hausten in Höhlensiedlungen ohne fließendes Wasser und Strom. Als dann eine Malaria-Epidemie ausbrach, beschloss man die Bewohner in modernere Steinhäuser umzusiedeln. Doch die Höhlen, ein im mediterranen Raum einzigartiges Lebenssystem gerieten nicht in Vergessenheit. Die sogenannten Sassi wurden 1993 zum Weltkulturerbe erklärt und mit der Zeit restauriert. Noch heute bilden sie einen wichtigen Teil der Altstadt und laden zu einer Reise in die Vergangenheit ein.


311 Impressionen von Matera

Tagesetappe 16:
Freitag, 15.10.2021 von Matera nach Pontecagnano Faiano

Tageskilometer: insgesamt: 205 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Camping Salerno, Via Lago Trasimeno 1, I-84098 Pontecagnano Faiano, www.campingsalerno.it, GPS: N40°35'44" E14°52'16"
Anzahl Übernachtungen: 3
Kosten: 54,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für drei Übernachtungen: 54,00 €

Heute Morgen ist es kalt und sehr windig. Wir haben heute Nacht ohne Heizung im Wohnmobil gefroren. Nach der Versorgung unseres Wohnmobils fahren wir auf die andere Seite der Gravina-Schlucht, um einen schönen Blick über die Sassi von Matera von der anderen Seite zu bekommen. In unserem Wohnmobilführer ist ein bestimmter Platz genannt, von wo man diesen Blick genießen kann.


312 Parkplatz auf der anderen Seite der Gravina-Schlucht im Parco Regionale della Murgia Materana in Matera

Leider ist das letzte Stück der Zufahrt gesperrt und wir parken unser Wohnmobil auf einem Parkplatz und laufen zu Fuß die ca. 1,5 km bis zur Abbruchkante der Gravina-Schlucht. Wir müssen uns sehr warm anziehen, denn über die Hochfläche weht ein sehr starker und eiskalter Wind. Nachdem wir einige Fotos gemacht haben, laufen wir zurück. Auf dem Rückweg können wir noch einen Blick durch ein Gitter in eine Höhlenkirche werfen.


313 Blick über die Gravina-Schlucht auf Matera


314 Blick über eine historische Höhlenkirche und die Gravina-Schlucht auf Matera


315 Blick in die Höhlenkirche in Matera


316 Höhlenkirche in Matera

Weiter fahren wir dann zu unserem heutigen Ziel dem Campingplatz Camping Lido di Salerno, Via Lago Trasimeno 1, I-84098 Pontecagnano Faiano, www.campingsalerno.it, (GPS: N40°35'44" E14°52'16"). Die ganze Fahrt weht ein sehr starker Wind und Helmut hat große Mühe und muss sehr aufmerksam fahren, um das Wohnmobil auf der richtigen Spur zu halten.

Am späten Mittag kommen wir bei Sonnenschein an und bekommen einen Platz in der ersten Reihe direkt am Strand mit Blick auf die Amalfiküste und Capri.


317 Stellplatz mit Blick auf das Meer auf dem Campingplatz Lido di Salerno


318 Blick vom Strand auf den Stellplatz auf dem Campingplatz Lido di Salerno

Wir kochen, essen im Wohnmobil und machen unseren obligatorischen Mittagsschlaf. Danach ziehen wir Badesachen an und laufen am Strand entlang. Es ist ein wunderbarer Sandstrand. Wir stellen fest, dass das Wasser wärmer als die Luft ist. Deshalb schwimmen wir ausgiebig im warmen Meer und gehen danach ausgiebig Duschen.


319 Blick über den Strand und das Meer auf Salerno vor dem Campingplatz Lido di Salerno


320 Sandstrand vor dem Campingplatz Lido di Salerno


321 Sandstrand vor dem Campingplatz Lido di Salerno

Vom Wohnmobil aus sehen wir einen fantastischen Sonnenuntergang mit Blick auf die Insel Capri. Mit Blick auf den Sonnenuntergang und einem Glas Wein in der Hand singen wir das Lied vom Capri-Fischer: „Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt ….“ 


322 Abendstimmung auf dem Campingplatz Lido di Salerno


323 Abendstimmung am Strand vor dem Campingplatz Lido di Salerno


324 Sonnenuntergang über dem Meer mit Blick auf Capri und die Amalfiküste am Campingplatz Lido di Salerno

Camping Lido di Salerno – direkt am Meer

Im Süden Italiens, direkt am Meer, liegt der Camping Lido di Salerno. Vom Campingplatz aus kann man zu Fuß zum Sandstrand gehen. Von den vorderen Plätzen aus hat man einen Panoramablick auf den Golf von Salerno und die Amalfiküste und bis zur Insel Capri. Der Campingplatz ist der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge nach Salerno, Neapel, Paestum, Pompeji und den Vesuv. Camping Lido di Salerno ist ein einfacher Campingplatz mit Privatstrand, einer Pizzeria und einer gemütlichen Terrasse.


325 Impressionen vom Campingplatz Lido di Salerno

Samstag, 16.10.2021

Heute ist Sonnenschein, das Meer schimmert silbern und es weht kaum ein Wind. Am frühen Morgen traben Pferde mit Sulky und Reiter über den Strand. Nach dem Frühstück geht Helmut am Stand joggen und Hildegard macht einen strammen Spaziergang. Danach gehen wir im Meer schwimmen, welche Wonne, das ganze Meer für uns Beide allein. Nach einer ausgedehnten Dusche holen wir die Fahrräder aus der Heckgarage und fahren in Richtung Salerno.


326 Pferde mit Sulky und Reiter am Strand vor dem Campingplatz in Lido di Salerno


327 Strand vom dem Campingplatz in Lido di Salerno


328 Strand vor dem Campingplatz in Lido di Salerno

Grund für die Fahrt ist auch ein nötiger Einkauf von Lebensmitteln. Zuerst gibt es einen Radweg, der aber bald endet und wir müssen auf der teilweise 4-spurigen Fahrbahn fahren. Die Fahrt ist kein Vergnügen. Das Meer ist nicht sichtbar, in einen Hafen dürfen wir nicht einfahren. Am Eingang steht ein Security und lässt nur autorisierte Personen passieren. Nach ca. 13 km haben wir das Zentrum von Salerno noch immer nicht erreicht, obwohl rechts der Straße Hochhäuser dicht an dicht stehen.

Auf dem Handy suchen wir, wo sich der nächste Supermarkt befindet. Wir haben Glück und finden in der nächsten Querstraße einen typischen italienischen Supermercato, der alle unsere Einkaufswünsche erfüllt. Wir kaufen auch fertiges Mittagessen ein. Danach machen wir uns auf den Heimweg, essen, machen Mittagsschlaf und am Abend am Strand eine Runde Taichi. Den restlichen Abend verbringen wir bei milden Temperaturen vor dem Wohnmobil mit einem Glas Wein.


329 Abendstimmung am Strand vor dem Campingplatz in Lido di Salerno


330 Taichi am Strand vor dem Campingplatz in Lido di Salerno

Salerno – die von Römern gegründete Stadt am Golf von Salerno

Die von den Römern gegründete Stadt Salerno bezaubert vor allem durch ihre wunderschöne Lage am Golf von Salerno. Salerno gehört nicht unbedingt zum Pflichtprogramm von Italienreisenden, hat aber doch viel zu bieten: Die schöne Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, der normannische Dom aus dem 11. Jahrhundert und das Castello Arechi, von dem aus man eine tolle Aussicht auf die Stadt und das Meer genießen kann, sind nur einige der Sehenswürdigkeiten, die Touristen in Salerno erwarten.


331 Impressionen vom Lido di Salerno

Sonntag, 17.10.2021

Heute Morgen ist es etwas wärmer, aber der Himmel ist bedeckt. Wir wollen heute nochmal auf dem schönen Strandcampingplatz bleiben und das Meer und den Strand genießen. Auch nach dem Frühstück ist der Himmel bedeckt und wir entscheiden uns für einen Spaziergang zu einem in der Nähe gelegenen Obsthändler an der Hauptstraße. Dort kaufen wir ein und kehren zum Wohnmobil zurück. Danach machen wir einen sehr langen Strandspaziergang.

Zwischenzeitlich blinzelt die Sonne immer wieder durch die Wolken und es ist relativ warm. Wir gehen nun schwimmen. Das Meer ist ruhig und warm. Wir können ein langes Stück am Meer entlang schwimmen. Danach gehen wir warm duschen. Inzwischen ist es Mittagszeit und wir kochen im Wohnmobil. Nach dem Mittagessen, einem Nachtisch und einen Kaffee machen wir vor dem Wohnmobil unseren Mittagsschlaf.


332 Hildegard beim Fotografieren

Am Nachmittag scheint die Sonne und wir machen am Strand mit Blick zum Meer eine große Runde Taichi. Anschließend sitzen wir vor dem Wohnmobil und sehen der untergehenden Sonne zu. Heute Abend ist es nicht mehr so warm und es weht auch ein kühler Wind. Deshalb gehen wir ins Wohnmobil und essen dort zu Abend. Den Abend beschließen wir mit einem Glas Wein.


333 Strand am Abend vor dem Campingplatz in Lido di Salerno


334 Taichi am Strand vor dem Campingplatz in Lido di Salerno


335 Abendstimmung am Strand vor dem Campingplatz in Lido di Salerno



Tagesetappe 17:
Montag, 18.10.2021 von Pontecagnano Faiano nach Lucignano

Tageskilometer: insgesamt: 449 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Area attrezzata per camper, Localita Fontepozzolo, I-52046 Lucignano, GPS: N43°16'32.03" E011°44'43.23"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: keine
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: keine

Wir wachen bei Sonnenschein auf und müssen heute Abschied nehmen vom Meer. Nach dem Frühstück machen wir uns auf Richtung Norden. Wir fahren auf der Autobahn an Salerno und Neapel vorbei auf die A1, vorbei an Rom in Richtung Toskana. Orvieto direkt an der Autobahn kennen wir bereits als Zwischenstation. Wir wollen aber in dieser Gegend wieder etwas Neues kennenlernen, da wir nicht mehr als 400 km am Tag fahren wollen.

Wir haben uns deshalb den Wohnmobilstellplatz Area attrezzata per camper, Localita Fontepozzolo, I-52046 Lucignano, (GPS: N43°16'32.03" E011°44'43.23") ausgesucht. Unsere Navigation schickt uns auf einen reinen Parkplatz oberhalb von Tennisplätzen ohne jegliche Infrastruktur direkt unterhalb der historischen Altstadt. Im Wohnmobilführer ist zwar die Ausstattung mit Strom- und Wasserversorgung und einer Versorgungsmöglichkeit für das WC beschrieben. Aber der Parkplatz bietet viel Platz, parken mit Wohnmobil ist nicht verboten und wir haben einen tollen Blick über die Toskana sowie auf die Altstadt von Lucignano. Also bleiben wir hier stehen. (Stellplatzbeschreibung Lucignano – siehe nachstehende Tagesetappe 18)


336 Parkplatz in Lucignano

Bei unserem Spaziergang in die Altstadt von Lucignano durch eine kleine Grünanlage entdecken wir eine Toilettenanlage. Hier könnte man notfalls das Camping-WC entsorgen. Die historische Altstadt ist vollkommen erhalten und wird komplett von einer Stadtmauer umringt. In die Stadt führen viele Tore und die Gassen sind eng. Aber man merkt, hier wird gelebt. Die Hauseingänge sind geschmückt und die ganze Stadt ist sauber und aufgeräumt.


337 Stadttor Porto San Giusto in Lucignano


338 Blick durch das Stadttor Porto San Giusto in Lucignano


339 Altstadthaus in Lucignano


340 Altstadtgasse mit weiterem Stadttor in Lucignano


341 Altstadtgasse in Lucignano


342 Blick von der Altstadt auf das Teatro Rosini mit den zwei Türmen in Lucignano

Wir bummeln durch die Gassen bis zur höchsten Stelle, wo sich die Kirche befindet. Es gibt jedoch noch mehrere Kirchen. Auch einen Supermarkt gibt es, der sehr gut sortiert ist. Nach einem ausgiebigen Stadtbummel kehren wir zum Wohnmobil zurück, von wo aus wir den fantastischen Blick über die Toskana genießen. Lucignano hat uns fasziniert. Den Abend verbringen wir im Wohnmobil. 


343 Kirche Collegiata di San Michele Arcangelo in Lucignano


344 Piazza del Tribunale mit Blick auf die Kirche San Francesco in Lucignano 


345 Kirche San Francesco in Lucignano 


346 Rathaus mit Museo di Lucignano

Lucignano – eine intakte mittelalterliche Stadt auf einem Hügel im Val di Chiana

Das Bergdorf Lucignano liegt auf einem Hügel zwischen Siena und Arezzo, zwischen Florenz und Perugia verkehrsgünstig neben der Autobahn. Lucignanos Ursprung reicht wahrscheinlich in die Zeit des Römischen Kaiserreiches zurück. Zu jener Zeit war Lucignano nur ein “castrum” an der Strasse zwischen Siena und Arezzo gelegen. Das heutige Dorf behält fast intakt sein mittelalterliches Aussehen, das Dorf hat eine ovale Form und ist teilweise noch von Mauern umgeben.


347 Instituto Comprensivo in Lucignano


348 Altstadtgasse in Lucignano


349 Historischer Eingang in Lucignano


350 Piazza della Collegiata mit Blick auf den Turm vom Teatro Rosini in Lucignano

„Die heutigen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten in Lucignano entstanden vor allem ab dem 13ten Jahrhundert und machen die Gemeinde auf 390 Meter Höhe zu einem echten Juwel des mittelalterlichen Städtebaus. Bekannt ist außerdem das Museum im Palazzo Comunale, wo ein immenser Reliquienschrein in Form eines 2 Meter hohen Baumes aus dem 15ten Jahrhundert ausgestellt ist.“*(https://www.culinarypixel.de/lucignano-toskana-bildergalerie-reise-empfehlung/)


351 Geschmückter Hauseingang in Lucignano


352 Geschmückter Hauseingang in Lucignano


353 Chiesa Santa Annunziata in Lucignano


354 Blick durch das Tor in eine Altstadtgasse in Lucignano


355 Geschmückter Hauseingang in Lucignano

„Im Inneren des Rathauses ist das Museum, das zahlreiche Werke der Renaissance und des Mittelalters bewahrt. Unter der Herrschaft der Medici im Jahre 1554 begann der Bau der Festung bestehend aus zwei Bastionen in Richtung Siena.“ *(https://www.itstuscany.com/de/lucignano/)

Tagesetappe 18:
Dienstag, 19.10.2021 von Lucignano nach Garda

Tageskilometer: insgesamt: 348 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Parking Via Preite, Via Carmelo Preite/Via Colombo, I37016 Garda, GPS: N45°34'35.55" E10°42'52.80"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 17,00 €
Nebenkosten: Dusche 1,00 €
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 18,00 €

Am Morgen ist es am Fuße der Altstadt von Lucignano nur 5 Grad warm. Wir frieren sogar im Wohnmobil, wollen jedoch die Heizung nicht in Betrieb setzen. Obwohl blauer Himmel ist, scheint bei uns noch nicht die Sonne. Wir wollen noch einmal in die Altstadt und laufen den kurzen Weg zum Stadttor. Dort ist eine Pasticceria, wo wir frische süße Teilchen einkaufen. Danach gehen wir noch eine kleine Runde durch die Altstadt, die uns so fasziniert.


356 Parkplatz unterhalb der Altstadt in Lucignano

Anschließend kehren wir zum Wohnmobil zurück. Vor dem Wohnmobil spricht uns ein deutsches Ehepaar an und fragt uns nach dem Weg in die Altstadt. Dabei erfahren wir, dass wir gar nicht auf dem Wohnmobilstellplatz übernachtet haben. Dieser befindet sich unterhalb der Tennisplätze etwa 150 m von uns entfernt. Also hat uns unser Navi an der Nase herumgeführt. Wir sehen uns noch kurz den Wohnmobilstellplatz an. Dieser ist mit allem ausgestattet, wie im Wohnmobilführer beschrieben ist.  


357 Wohnmobilstellplatz in Lucignano

Danach machen wir uns auf den Weg in Richtung Autobahn. Vorher brauchen wir noch eine Tankstelle, die wir auch kurz vor der Autobahnauffahrt finden. Wir fahren auf der Autobahn vorbei an Florenz, durch kilometerlange Tunnels, vorbei an Bologna bis kurz vor Carpi. Dort machen wir auf einer Autobahnraststätte Mittagspause. Jetzt sind es noch etwa 100 km bis zu unserem nächsten Ziel Cola di Lazise.

Dort wollen wir auf dem Weingut Azienda Agricola Fratelli Vincenzi, Località Casa Verminia 1, I-37010 Cola di Lazise, noch einmal Rose- und Weißwein, sowie Grappa und Olivenöl einkaufen. Wir haben schon am Beginn unseres Urlaubs dort eingekauft und der Wein und der Grappa haben uns sehr gut geschmeckt.

Nach dem Einkauf auf dem Weingut fahren wir weiter nach Bardolino, der Partnerstadt unserer Heimatgemeinde Rednitzhembach. Aber der Campingplatz San Nicolò, Via Dante Alighieri, 43, I-37011 Bardolino, der sehr ortsnah liegt und auf dem wir sonst immer stehen, ist komplett ausgebucht.

Deshalb fahren wir weiter zum Wohnmobilstellplatz Parking Via Preite, Via Carmelo Preite/Via Colombo, I-37016 Garda, (GPS: N45°34'35.55" E10°42'52.80") und finden einen freien Stellplatz. Der Wohnmobilstellplatz ist mit allem ausgestattet, hat auch ein WC-Gebäude mit Duschen und wird sehr gut geführt.


358 Wohnmobilstellplatz in Garda

Anschließend laufen wir in Richtung Zentrum von Garda und zum See. Wir kommen vorbei an unserer Lieblingseisdiele und genießen das Eis. Dann bummeln wir durch Garda am Gardasee entlang und verbringen nach unserer Rückkehr den Abend gemütlich bei einem Glas Wein im Wohnmobil.    


359 Blick über den Gardasee in Garda


360 Seepromenade in Garda


361 Hafen in Ga
rda      

Tagesetappe 19:
Mittwoch, 20.10.2021 von Garda nach Brenzone/Assenza

Tageskilometer: insgesamt: 24 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Camping Puntoverde, Via del Loc 3, I37010 Brenzone/Assenza, GPS: N45.728419 E010.781920
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 20,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 20,00 €

Heute Morgen ist zuerst der Himmel etwas diesig, aber dann kämpft sich die Sonne durch. Wir laufen nach dem Frühstück in den Ort Garda, kaufen ein paar Mitbringsel für die Kinder und für Hildegard eine neue Daunenjacke.

Nach dem Bummel durch Garda fahren wir weiter nördlich am See entlang bis Assenza kurz vor Malcesine. Dort haben wir öfter Urlaub in einer Ferienwohnung gemacht, als die Kinder noch klein waren. Wir bekommen noch Platz auf dem kleinen Campingplatz Camping Puntoverde, Via del Loc 3, I37010 Brenzone/Assenza, (GPS: N45.728419 E010.781920), mit Blick auf den See. Nach dem Mittagessen im Wohnmobil gehen wir im Supermercato, der zum Campingplatz gehört, einkaufen und melden uns an. Der Einkaufsmarkt ist super ausgestattet.


362 Stellplatz auf Camping Puntoverde in Assenza

Danach spazieren wir durch Assenza und suchen die Plätze auf, wo wir früher mit den Kindern waren. Wir finden es schade, dass die Strandkneipe „Da Pippo“ nicht mehr existiert und abgebrochen wurde. Viele Erinnerungen von uns hängen an dieser Strandkneipe und seinem Besitzer.


363 Blick vom Stellplatz über den Gardasee zur Isola in Assenza


364 Promenade am Gardasee in Assenza

Assenza am Gardasee – idyllischer Ferienort am Ostufer des Gardasees

In Assenza befindet sich eine kleine, sehenswerte, romanische Kirche, die im 14. Jahrhundert erbaut wurde, die Pfarrkirche San Nicolai di Bari. In ihrem Inneren befinden sich wunderschöne Fresken. Die vielen kleinen Gässchen im Ortskern haben sich ihre Ursprünglichkeit erhalten. So kann man sich noch heute an der historischen Architektur erfreuen.


365 Badestrand in Assenza


366 Blick über den Gardasee von Assenza nach Cassone

Positiv ist, dass entlang am Gardasee ein durchgängiger Rad- und Fußweg angelegt wurde. Wir spazieren auf diesem Weg bis Cassone di Malcesine. Dieser kleine Ort mit dem kürzesten Fluss der Welt, „Aril“, und einem kleinen Hafen ist etwas ganz besonderes und ein Kleinod. Wir laufen zurück zum Wohnmobil und verbringen den Abend bei milden Temperaturen im Wohnmobil bei geöffneter Tür.


367 Hafen in Cassone di Malcesine


368 Hafen mit Torre in Cassone di Malcesine

Cassone di Malcesine – ruhig und ursprünglich

Ruhe und Ursprünglichkeit bietet das ehemalige Fischerdorf Cassone di Malcesine. Es ist nur wenige Kilometer von jeglicher Hektik entfernt. Das Bild des kleinen Ortes wird vor allem geprägt durch den kurzen Fluss Aril, der oberhalb des Ortes entspringt, durch dessen altes Zentrum läuft und nahe dem Hafen in den Gardasee mündet.


369 Kürzester Fluss der Welt Aril in Cassone di Malcesine


369a Kunstwerk im Hafen in Cassone di Malcesine

Donnerstag, 21.10.2021

Heute Nacht hat es geregnet und morgens ist der Himmel bedeckt. Wir frühstücken und überlegen, was wir an diesem Tag unternehmen können. Da melden sich Klaus und Anni, wohnhaft in der Nähe von Biberach. Wir haben uns auf einer Wohnmobilreise auf der fränkischen Bierstraße kennengelernt. Sie sind mit ihrem Wohnmobil ebenfalls am Gardasee unterwegs und wollen sich mit uns treffen. Wir verabreden uns und treffen uns am Campingplatz in Assenza.

Wir laufen dann zusammen auf dem schönen Fuß- und Radweg die 5 km von Assenza nach Malcesine und haben uns dabei viel zu erzählen. Leider bessert sich das Wetter nicht und es ist grau, windig und kalt. Wir gehen in Malcesine im  Ristorante Pizzeria Treccani, Piazza Turazza Don Quirico 8, I-37018 Malcesine, das direkt am See liegt, vorzüglich zum Essen. Wir können das Ristorante sehr empfehlen.  


370 Spaziergang mit Freunden von Assenza nach Malcesine entlang am Gardasee


371 Blick vom Fuß- und Radweg entlang am Gardasee nach Malcesine


372 Blick vom Fuß- und Radweg entlang am Gardasee nach Malcesine

Anschließend bummeln wir durch die engen Gassen der Altstadt von Malcesine und laufen dann nach Assenza zurück. Dort gehen wir gemeinsam noch in einer Bar an der Hauptstraße einen Kaffee trinken. Es zeigt sich am nördlichen Teil des Sees ein wenig blauer Himmel. Durchgefroren gehen wir ins Wohnmobil, wo wir auch den restlichen Abend verbringen.       


373 Hafen von Malcesine


374 Blick von der Piazza Statuto auf die Chiesa Santo Stefano in Malcesine

Malcesine - die Perle des Gardasees

Bunte Häuser, blumenverzierte Balkone, mittelalterliches Flair und eine mächtige Burg, die schon Johann Wolfgang von Goethe inspirierte. Prägend für das Stadtbild ist das Castello Scaligero auf dem kantigen Burgfelsen, um den die Stadt bereits vor Jahrhunderten herumgebaut worden ist. Der Burgfelsen mit der alten Scaligerburg scheint über dem See und der Altstadt zu thronen. Zwei weitere „alte Schätzchen“ von Malcesine sind die Pfarrkirche Santo Stefano und den Palazzo dei Capitani, einen Skaligerpalast aus dem 13. Jahrhundert. Mit der Seilbahn Funiva, dessen Station sich in unmittelbarer Nähe zur Stadt befindet, kann man auf den Monte Baldo fahren und so die 1700 Höhenmeter überwinden.

Tagesetappe 20:
Freitag, 22.10.2021 von Brenzone/Assenza nach Biberwier/Tirol

Tageskilometer: insgesamt: 305 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Alpencamp Marienberg, Marienbergweg 15, A-6633 Biberwier/Tirol, GPS: N47°22'31.52" E10°53'22.80"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 17,50 €
Nebenkosten: Kurtaxe 8,00 €
Gesamtkosten für eine Übernachtung: 25,50 €

Heute Morgen sind wir in Assenza bei blauem Himmel aufgewacht. Es war nahezu windstill, aber doch etwas frisch da die Sonne an der Ostseite des Sees sehr spät scheint. Wir frühstücken und gehen Duschen. Anschließend verabschieden wir uns von unseren Freunden Klaus und Anni und fahren am See entlang, vorbei an Malcesine und Torbole bis zur Autobahn in Richtung Brenner.

Wir fahren weiter über Meran, durch den Vinschgau und über den Reschenpass. Es ist das erste Mal, dass wir am Haidersee beim Alimentari Curnis auf dem Parkplatz nicht halten können, da sämtliche Parkplätze belegt sind. Es ist stahlblauer Himmel, also herrlichstes Bergwetter und überall parken PKW. Die Leute genießen wahrscheinlich nochmal das schöne Oktoberwochenende. Wir halten auf der Reschenpasshöhe auf einem LKW-Parkplatz und machen Mittagspause.

Nach einem kurzen Mittagsschlaf fahren wir weiter bis Landeck und über den Fernpass. Wir bleiben dann in Biberwier auf dem Wohnmobilstellplatz beim Alpencamp Marienberg, Marienbergweg 15, A-6633 Biberwier/Tirol, (GPS: N47°22'31.52" E10°53'22.80") direkt neben dem Sessellift stehen.


375 Wohnmobilstellplatz beim Alpencamp Marienberg in Biberwier

Der Campingplatz und der Wohnmobilstellplatz sind im Winter bei Skibetrieb, direkt neben dem Lift, sicher voll belegt. Wir melden uns an und erkunden anschließend die nähere Umgebung. Es hat 7° und wir frieren. Die Heizung im Wohnmobil wird heute Nacht angemacht. Den Abend verbringen wir im Wohnmobil. Die Zugspitze ist leider wolkenverhangen und nicht zu sehen.    


376 Blick vom Wohnmobilstellplatz über den Campingplatz auf die Zugspitze in Biberwier

Tagesetappe 21:
Samstag, 23.10.2021 von Biberwier/Tirol nach Rednitzhembach

Tageskilometer: insgesamt: 264 km

Am nächsten Morgen setzen wir unsere Heimreise fort. Hildegard muss am Montag zum Zahnarzt und wir müssen nach Hause. Deshalb geht unser Urlaub heute zu Ende und wir sind spät am Abend wieder zu Hause in Rednitzhembach. 

Fazit:

Nach 4 Wochen und fast 4000 km kommen wir mit sehr vielen neuen Eindrücken wieder zu Hause an und sind uns sicher, dass wir bestimmt noch einmal nach Apulien reisen werden. Vielleicht das nächste Mal im September, dann ist das Meer noch etwas ruhiger und hat vielleicht weniger starken Wellengang. Vieles haben wir noch nicht gesehen oder hatten dafür zu wenig Zeit.

Apulien, der Absatz des Stiefels ist eine zauberhafte Region, ein Landstreifen im Meer mit einer großen Auswahl an zauberhaften Küsten für jeden Geschmack, interessante Städte und Dörfer und eine Vielzahl historischer Stätten, die von ihrer antiken Kultur erzählen. Die Küstenabschnitte der Halbinsel Salent gehören zu den Schönsten Italiens; Städte und Dörfer bezaubern mit ihrem ursprünglichen Charme. Wir haben die wunderschöne Wohnmobilreise sehr genossen und sind überwältigt von der Schönheit Apuliens.

Wohnmobil-Logbuch      
Reise:     Apulien       
Etappe Datum   Wochentag von nach km
1   25.09.2021   Samstag Rednitzhembach Glurns 374
2   26.09.2021   Sonntag Glurns Cola di Lazise 246
3   27.09.2021   Montag Cola di Lazise Mantova 51
4   28.09.2021   Dienstag Mantova Fano 271
5   29.09.2021   Mittwoch Fano  Loreto  
            Porto Recanati 105
            Numana und Sirolo  
6   01.10.2021   Freitag Porto Recanati Port0 di Vasto 208
7   02.10.2021   Samstag Porto di Vasto Termoli  
            Vieste 176
8   03.10.2021   Sonntag Vieste Bisceglie 135
9   04.10.2021   Montag Bisceglie Trani  
10   05.10.2021   Dienstag   Alberobello 99
11   06.10.2021   Mittwoch Alberobello Ostuni  
          N40°41'01.8" E017°56'04.5" Badeplatz Punta Penne  
            Lecce 137
12   07.10.2021   Donnerstag Lecce Melendugno 44
          Melendugno Otranto  
            Porto Badisco  
            Santa Cesarea Terme  
13   09.10.2021   Samstag   Marina di Andrano 47
14   10.10.2021   Sonntag Marina di Andrano Capo Santa Maria di Léuca  
            Punta Ristola  
            Gallipoli 79
15   12.10.2021   Dienstag Gallipoli Nardo  
            Sant Isidoro  
            Torre Lapillo  
            La Salina  
            Taranto 107
16   13.10.2021   Mittwoch Taranto Lido di Metaponto  
            Matera 121
17   15.10.2021   Freitag Matera Pontecagnano Faiano am Lido di Salerno 205
18   18.10.2021   Montag Pontecagnano Faiano Lucignanao 449
19   19.10.2021   Dienstag Lucignanao Garda 348
20   20.10.2021   Mittwoch Garda Brenzone / Assenza 24
21   22.10.2021   Freitag Brenzone / Assenza Biberwier/Tirol 305
22   23.10.2021   Samstag Biberwier/Tirol Rednitzhembach 264
               
    Fahrstrecke gesamt:     3795

Fahrtkostenzusammenstellung:
Fahrtkosten Diesel: 446,06 Liter
Gesamtkosten Diesel: 679,24 €
Gesamtfahrstrecke: 3.795 km
Durchschnittskosten je Liter: 1,52 €
Durchschnittsverbrauch je 100 km: 11,75 Liter

Übernachtungskostenzusammenstellung:
Anzahl Übernachtungen: 28 

Gesamtkosten Übernachtungen: 446,90 €  
Durchschnittskosten je Übernachtung: 15,96 €
Nebenkosten insgesamt: 114,60 €     
Gesamtkosten: 1.240,74 €
Durchschnittskosten je Übernachtung: 44,31 €

Copyright © 2021
Helmut Dammer und Hildegard Löffler-Dammer, Rednitzhembach

 

 

 

Zusätzliche Informationen