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Zu Beginn:
Im Internet haben wir erfahren, dass das Dordogne-Tal (Périgord) ein absolutes Traumziel für Genießer, Geschichtsinteressierte und Naturliebhaber sein soll. Dort soll man den Zauber der Beschaulichkeit erleben können. Deshalb haben wir uns dieses Reiseziel für unsere Frühjahrsreise ausgesucht. Außerdem fehlt uns noch ein Teil der Atlantikküste in Frankreich und wir wollen die Region von Bordeaux bis nach Les Sables-d’Olonne, der Partnerstadt unserer Nachbarstadt Schwabach kennenlernen, da wir diese Region noch nicht bereist haben.

Reisebeschreibung:
Reisebeginn: Freitag 01.05.2026 
Reiseende: Dienstag 02.06.2026      '
Übernachtungen: 32
gefahrene Kilometer: 3.427 km 

Literaturempfehlung:

  • Band 26 WOMO-Reihe „Mit dem Wohnmobil an die französische Atlantikküste“, Jürgen Engel (17,90 Euro) 5. Auflage 2013
  • Camping Card ACSI 2026, 21,95, campingcard.com
  • Reisemobil Bord-Atlas Deutschland und Europa 2024, 24,90 Euro,
  • Französisch, Sprachführer für die Reise, Redewendungen, Wörter, Gespräche
    ISBN: 3-632-98891-9
  • Michelin Straßen- und Reiseatlas, Maßstab: 1:200.000, ISBN: 2-06-711231-7  
Reiseübersicht: Frankreich            
Anfahrt:   Frankreich Dordogne Frankreich Atlantik Rückfahrt:  Rückfahrt: 
Tagesetappe Tagesetappe Tagesetappe durch Frankreich durch Deutschland:
nach: nach: nach: nach: nach:
1 Dinkelsbühl - Argentat 14 Les Mathes / La Palmyre 23 La Chapelle-Saint-Mesmin 25 Eppingen
2 Cernay 5  Beaulieu-sur-Dordogne - Chateau d'Oleron 24 Toul 26 Rednitz-hembach
3 Chalon-sur-Saone 6  Collonges-la-Rouge - St. Denis        
4 Salers - Gouffre de Padirac 15  La Cotiniere        
    7 Rocamadour - Marennes        
    8 Domme-Le-Pradal - Brouage        
    9 Sarlat-la-Canéda 16 Rochefort        
    - Gärten von Marqueyssac - La Couarde-sur-Mer        
    - La-Roque-Gageac - Saint-Martin-de-Re        
    - Chateau de Beynac - La-Flotte        
    - Beynac 17 Le Bois-Plage-en-Ré        
    10 Vezac - Ars-en-Re        
    - Castelnaud-la-Chapelle (Burg) - Leuchtturm Phare des Baleines        
    - Chateau des Milandes - Les-Portes-en-Re        
    11 La-Roque-Gageac/Vezac - La Patache        
    - Bergerac 18 St. Clement-des-Baleines        
    12 Rouffignac-de-Sigoules 19 La Roschell        
    - Saint-Emilion 20 La Tranche-sur-Mer        
    13 Mortagne-sur-Gironde 21 Les Sables-d'Olonne        
        22 Saint-Gilles-Croix-de-Vie        

 


Anreise Deutschland und Fahrt durch Frankreich an die Dordogne:
Reiseetappe 1 bis 4:

Tagesetappe 1:
Freitag, 01.05.2026 von Rednitzhembach nach Dinkelsbühl
Tageskilometer: insgesamt: 92 km
Übernachtung: Wohnmobilstellplatz P2, Mönchsrother Str., 91550 Dinkelsbühl, GPS: N49°03'30" E10°19'37"Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 8,00 €
Nebenkosten: Strom 2,00 €
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 10,00 € 

Heute beginnen wir unsere Frühjahrsreise nach Frankreich. Da wir erst in der Mittagszeit abfahren und schon länger nicht mehr in Dinkelsbühl - der Heimatstadt von Helmut – waren, machen wir hier den ersten Halt auf dem Wohnmobilstellplatz P2, Mönchsrother Str., 91550 Dinkelsbühl, GPS: N49°03'30" E10°19'37". Der Stellplatz verfügt über Stromversorgung und eine Ver- und Entsorgungseinrichtung. Dieser Stellplatz ist immer sehr voll und wir haben Glück und bekommen einen freien Stellplatz.  


01 Impressionen: Unsere Ankunft in Dinkelsbühl 

Dinkelsbühl – mit der schönsten Altstadt Deutschlands 

Die ehemalige Reichsstadt ist aufgrund des außergewöhnlich gut erhaltenen spätmittelalterlichen Stadtbildes ein bedeutender Tourismusort an der Romantischen Straße. Die einzigartige, historische Altstadt Dinkelsbühls ist von einer komplett erhaltenen Stadtmauer umgeben. Sie liegt idyllisch an der Wörnitz und ist eine stolze, ehemals freie Reichsstadt. Laut einer Umfrage des Magazins Focus besitzt Dinkelsbühl die schönste Altstadt Deutschlands. 


02 Blick auf die Stadtmauer an der Wörnitz mit dem Bäuerlinsturm in Dinkelsbühl 


03 Stadtmauer am Spitalhof in der Bleiche in Dinkelsbühl 


04 Blick über die Wörnitz auf die Stadtmauer in Dinkelsbühl 

Der erste Weg führt uns zum Grab der Eltern von Helmut. Anschließend laufen wir in die Stadt, die nur wenige Gehminuten vom Wohnmobilstellplatz entfernt ist. Wir essen ein Eis, kaufen in einem Geschäft in der Innenstadt zwei Flaschen von dem hervorragenden in Dinkelsbühl gebrauten Hauf-Bier, trinken Espresso und genießen, wie schon so oft, das Flair der wunderschönen historischen Stadt. 


05 Nördlinger Tor mit Stadtmühle in Dinkelsbühl 


06 Marktplatz vor dem Münster St. Georg in Dinkelsbühl  

Den Abend verbringen wir mit einem guten Bier von der einheimischen Brauerei im Wohnmobil. 

Tagesetappe 2:
Samstag,02.05.2026 von Dinkelsbühl nach Cernay
Tageskilometer: insgesamt: 399 km
Übernachtung: auf Campingplatz: ACSI Camping les Cigognes, 4 rue Roger Hassenforder, F-68700 Cernay, GPS: N47°48'16" E007°10'12"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 17,00 €
Nebenkosten: Kurtaxe 0,90 €
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 17,90 € 

Heute Morgen lassen wir uns Zeit. Nach dem Frühstück gehen wir zum neben dem Stellplatz befindlichen Edeka-Markt und kaufen dort noch einige Flaschen „Dinkelsbühler Haufbier“ für die Weiterfahrt. Danach laufen wir noch einmal in die Altstadt, denn samstags ist Markttag in Dinkelsbühl und wir wollen unbedingt noch einige Schneckennudeln, das Nationalgebäck von Dinkelsbühl einkaufen. Anschließend fahren wir los in Richtung Frankreich. 

Als nächstes Ziel haben wir uns für die Anfahrt einen Platz im Elsass an einem Weingut ausgesucht. Leider ist dieser Platz für unser Wohnmobil zu klein und wir können dort nicht bleiben. Als Alternative wollen wir auf einem Camping Municipal im Nachbarort ausweichen. Doch dieser Platz hat noch nicht geöffnet. Also fahren wir weiter und landen schließlich in Cernay im südlichen Elsass auf dem ACSI Camping les Cigognes, 4 rue Roger Hassenforder, F-68700 Cernay, GPS: N47°48'16" E007°10'12. Dort bekommen wir einen sehr schönen Platz auf einem parkähnlichen Gelände. 


07 Stellplatz auf dem Campingplatz in Cernay 


07a Impressionen: Halt in Cernay, der Stadt der Störche im südlichen Elsass 

Cernay im Elsass – „die Stadt der Störche“ liegt malerisch am Flüsschen Thur 

Die Stadt Cernay liegt malerisch am Flüsschen Thur, an der Flanke der Vogesen zwischen der Weinstraße und der Routes des Cretes. Mit einem historischen Erbe gelang es Cernay auch mit seinem Storchen Park aufzufallen und erhielt sogar den Spitznamen „Cernay, die Stadt der Störche“. Cernay ist somit nicht nur einen Ausflug wert, sondern auch ein schöner, ruhiger Aufenthaltsort und Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung. 


08 Blick auf den Fluss Thur in Cernay 


09 Storchennest in Cernay 


10 Katholische Kirche St. Stefan in Cernay 

Auf dem Campingplatz und in dem angrenzenden Park wimmelt es nur so von Störchen. Wir machen uns auf zu einem kurzen Spaziergang in die Stadt mit Fotoshooting für die Störche und kehren dann zum Wohnmobil zurück. Den restlichen Abend verbringen wir im Wohnmobil.  

Tagesetappe 3:
Sonntag, 03.05.2026 von Cernay nach Chalon-sur-Saone/Saint Marcel
Tageskilometer: insgesamt: 261 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Camping Car Park Chalon-sur-Saone Saint-Marcel, 10 Rue Julien Leneveu, F-71380 Saint-Marcel, GPS:  46°47'01.32" E004°52'17.56"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 14,80 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 14,80 € 

Am Morgen fahren wir bei bedecktem Himmel weiter in Richtung Süden. Unterwegs regnet es immer mal wieder. Unser heutiges Etappenziel ist Chalon-sur-Saône. Wir fahren auf einen Wohnmobilstellplatz von Camping Car Park, auf den Stellplatz Camping Car Park Chalon-sur-Saône Saint-Marcel, 10 Rue Julien Leneveu, F-71380 Saint-Marcel, GPS:  46°47'01.32" E004°52'17.56". Diese über ganz Frankreich verteilten Wohnmobilstellplätze sind sehr gut ausgestattet, haben eine Ver- und Entsorgungsstation, Stromversorgung sowie gepflegte Stellplätze und sind im Preis günstig. Wir parken direkt neben dem Fluss Saone. 


11 Wohnmobilstellplatz in Chalon-sur- Saône/Saint-Marcel 


12 Impressionen von Chalon-sur- Saône 

Chalon-sur-Saône, am Kreuzungspunkt der Wasserwege 

Die beste Gelegenheit, um das historische Stadtzentrum zu entdecken ist der „Chemin de l’Orbandale“, ein Fußgängerweg durch das historische Stadtzentrum. Startpunkt ist das Fremdenverkehrsamt von Chalon-sur-Saône. Die Stadt liegt am Fluss Saône und ist geprägt von ihren Wasserwegen, darunter der historische Canal du Centre. Besucher können antike Architektur, bedeutende Museen und verschiedene Grünflächen erkunden. Die Stadt gilt als Geburtsort der Fotografie und verfügt über eine Altstadt mit Fachwerkhäusern rund um den Place Saint-Vincent und seine Kathedrale. 


13 Straßenbrücke Pont de Bourgogne über den Fluss Saóne zur Altstadt in Chalon-sur-Saône 


14 Platz im Stadtteil auf der Ile-Saint-Laurent in Chalon-sur-Saône 


15 Tour du Doyenne auf der Ile-Saint-Laurent in Chalon-sur-Saône 


15a Tour du Doyenne an der Saóne auf der Ile-Saint-Laurent in Chalon-sur-Saône 


16 Altes Hospital auf der Ile-Saint-Laurant in Chalon-sur-Saône 

Am Spätnachmittag lichtet sich der Himmel und die Sonne scheint. Wir laufen am Fluss entlang, über Brücken zur Ile-Saint-Laurent und weiter die Pont-Saint-Laurent in die Innenstadt. Dort besichtigen wir die Cathédrale Saint-Vincent und spazieren durch die Gassen der Stadt. 


17 Cathédrale Saint-Vincent in Chalon-sur-Saône 


18 Eglise Saint-Pierre de Chalon-sur-Saône 


19 Innenansicht der Eglise Saint-Pierre de Chalon-sur-Saône 

Leider ist am Sonntagabend nicht mehr viel los und wir laufen an der Saône entlang zurück zum Wohnmobilstellplatz. Dort wird vor dem Stellplatz in einem Verkaufswagen frisch gebackene Pizza angeboten. Wir nehmen unser Abendessen vom Pizzawagen mit, essen dieses im Wohnmobil und verbringen dort den Abend bei einem Glas Bier aus Dinkelsbühl.  

Tagesetappe 4:
Montag, 04.05.2026 von Chalon-sur-Saône nach Salers
Tageskilometer: insgesamt: 415 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Camping Le Mouriol, D680, F-15140 Salers, GPS: N45°08'50.28" E002°29'55.71"
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 28,00 €
Nebenkosten: Kurtaxe und Strom 12,88 €
Gesamtkosten für 2 Übernachtungen: 40,88 € 

Heute kommen wir ein Stück unserem Ziel, dem Tal der Dordogne, näher. Wir fahren größtenteils über die Autobahnen Lyon und Clermont-Ferrand. Die letzten 50 km fahren wir über die Gebirgskette des Zentralmassives südwestlich von Clermont-Ferrand im Departement Puy de Dome. Zunächst fahren wir über den Col de Serre und dann über den Pas de Peyrol, dem höchsten Straßenpass des Zentralmassivs mit über 1500 Meter Höhe bis nach Salers. Auf dem Pass liegt teilweise noch Schnee und wir sind das einzige Fahrzeug, was dort unterwegs ist. Die Durchfahrt auf dem Pass ist mit festen Durchfahrtzeiten reguliert, weil die Fahrbahn teilweise so eng ist, dass nur ein Fahrzeug durchfahren kann. 


20 Stellplatz vor dem Pas de Peyrol auf dem Weg nach Salers 


21 Straße in 1500 Meter Höhe am Pas de Peyrol auf dem Weg nach Salers 


22 Impressionen: Fahrt über den Col de Serre und den Pas de Peyrol in die historische alte Stadt Salers 

Salers ist eine historische alte Stadt, gehört zu den schönsten Dörfern Frankreichs und liegt in der Nähe des Tales der Dordogne. Dort fahren wir auf den Campingplatz Municipal Camping Le Mouriol, D680, F-15140 Salers, GPS: N45°08'50.28" E002°29'55.71". Wir werden freundschaftlich vom Pächter des Platzes empfangen und können uns einen schönen Platz aussuchen. 

22a Stellplatz auf dem Campingplatz Salers   


23 Impressionen: Besichtigung von Salers, einem der schönsten Dörfer Frankreichs 

Salers – eine komplett erhaltene Kleinstadt der Renaissancezeit 

"Der Ort ist eine komplett erhaltene Kleinstadt der Renaissancezeit, mit privaten und öffentlichen Gebäuden, Stadtmauer, Wehrtürmen und Kirche und wurde in die Vereinigung der schönsten Dörfer Frankreichs aufgenommen. Salers ist die letzte größere Ansiedlung westlich des höchsten Passes des Cantal, des 1588 Meter hoch gelegenen Pas de Peyrol.  Trotz seiner mit 310 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) geringen Einwohnerzahl ist der Ort Salers ein historisches, kulturelles und landwirtschaftliches Zentrum in der dünn besiedelten Gebirgsregion der Monts du Cantal. Salers liegt am Rande eines Hochplateaus in 950 Meter Höhe, auf einem westlichen Ausläufer der Monts du Cantal, in einer rauen Weidelandschaft in der Xaintrie."*(https://de.wikipedia.org/wiki/Salers


24 Kleines Schloss Chateau de la Jourdanie in Salers 


25 Ortseingang mit Blick auf die Kirche Église Saint Matthieu in Salers 

Bei trockenem Wetter laufen wir nach unserer Ankunft auf dem Campingplatz in die nahegelegene Altstadt, kaufen dort landestypische Spezialitäten für unser Abendessen ein und kommen gerade noch trocken zum Wohnmobil zurück. Kurze Zeit später schüttet es wie aus Kübeln und wir verbringen einen gemütlichen Abend beim „Regentropfkonzert“ im Wohnmobil.  


26 Kapelle Notre Dame de Lorette in Salers 


27 Stadttor Porte du Beffroi Torturm in der Stadtmauer von Salers 

Wir bleiben noch einen weiteren Tag auf dem Campingplatz in Salers und gehen nach dem Frühstück in den Ort zu einem Besichtigungsspaziergang. Leider hat es die ganze Nacht und den halben Vormittag geregnet. Wir nutzen die angekündigte Regenpause von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr zum Ortsrundgang und machen Fotos bei bedecktem Himmel. 


28 Place Tyssandier-d’Escous in Salers 


29 Altstadthaus in Salers 

Salers liegt auf 950 m Höhe, ist ein architektonisches Juwel und zählt zu den „schönsten Dörfern Frankreichs“. Bereits im 11. Jh. n. Chr. werden die stolzen Ritter von Salers erwähnt. 

Bei unserer Rückkehr zum Wohnmobil beginnt es wieder zu regnen und wir essen zu Mittag. Danach machen wir einen ausgiebigen Mittagsschlaf. Erst am späten Abend lichten sich die Wolken. Wir genießen am Abend die vormittags eingekauften Leckereien und lassen den Abend gemütlich mit einem Glas Wein ausklingen.  


Fahrt durch Frankreich an der Dordogne: (Teil 1)
Reiseetappe 5 bis 9:

Tagesetappe 5 - Zwischenstopp:
Mittwoch, 06.05.2026 von Salers nach Argentat-sur-Dordogne
Tageskilometer: insgesamt: 61 km
Zwischenstopp: auf Parkplatz: F-19400 Argentat, Av. du 11 Novembre, GPS: N45.094931 E001.934859
Anzahl Übernachtungen: keine -  Aufenthalt: 9:50 bis 12:00 Uhr
Kosten: keine
Nebenkosten: keine
Möglicher Stellplatz in Argentat: Aire de Camping Car Privee,Route de Longgour 11, GPS: N45°06'09" E001°56'23" 

Nach heftigem Regen heute Nacht verlassen wir Salers und fahren wenige Kilometer weiter nach Argentat-sur-Dordogne an der Dordogne. 

Als wir dort ankommen ist es trocken. Wir kaufen in einem Supermarkt ein und parken dann unser Wohnmobil auf einem kostenlosen Parkplatz in der Innenstadt von F-19400 Argentat, Av. du 11 Novembre, GPS: N45.094931 E001.934859. 


30 Parkplatz in der Innenstadt von Argentat 


31 Impressionen: Ankunft in Argentat an der Dordogne 

Argentat-sur-Dordogne -  ein Dorf mit malerischen Gassen und alten Häusern 

Das Dorf Argentat-sur-Dordogne, wurde in einer Schwemmebene auf beiden Seiten der Ufer der Dordogne errichtet. Argentat markiert den Beginn des Dordogne-Tals, schmiegt sich mit schwarz glänzenden Schieferdächern an die Ufer der Dordogne und bewahrt eine Jahrhunderte alte Flusshandelsgeschichte. Von seinem Hafen legten einst die „Gabares“ voll beladen mit Holz, Leder und Öl ab nach Bordeaux. Bis heute säumen die Häuser der Schiffer und Fischer die Kopfstein-Kais. 


32 „Gabare“ am Ufer der Dordogne in Argentat 


33 Fischerhäuser mit schwarz glänzenden Schieferdächern am rechten Flussufer der Dordogne in Argentat 


33a Fischerhäuser mit schwarz glänzenden Schieferdächern am rechten Flussufer der Dordogne in Argentat


34 Blick auf die gegenüberliegende Häuserzeile am linken Flussufer über der Brücke in Argentat 


35 Fischerhäuser mit schwarz glänzenden Schieferdächern am rechten Flussufer der Dordogne in Argentat 

Danach nutzen wir die Regenpause aus und besichtigen den historischen Ort mit Fischerviertel an der Dordogne. Auf dem Rückweg zum Parkplatz fängt es schon wieder an zu regnen. 


36 Kirche St. Pierre in Argentat 


37 Innenansicht der Kirche St. Pierre in Argentat 



38 Bild in der Kirche St. Pierre in Argentat 


39 Fischerhäuser am Flussufer in Argentat 

Tagesetappe 5:
Mittwoch, 06.05.2026 von Salers über Argentat-sur-Dordogne nach Beaulieu-sur-Dordogne  
Tageskilometer: insgesamt: 85 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Stellplatz an der Dore, Rue Gontrand Royer, F-19120 Beaulieu-sur-Dordogne,
GP'S: N44°58'35" E001°50'28"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 6,00 €
Nebenkosten: Strom 2,50 €
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 8,50 € 

Wir essen im Wohnmobil zu Mittag und fahren dann weiter zu unserem nächsten Ziel nach Beaulieu-sur-Dordogne auf den Wohnmobilstellplatz Stellplatz an der Dore, Rue Gontrand Royer, F-19120 Beaulieu-sur-Dordogne, GP'S: N44°58'35" E001°50'28" Der Stellplatz verfügt über 20 Plätze, hat eine Ver- und Entsorgungsstation und Stromversorgung.  


40 Wohnmobilstellplatz in Beaulieu-sur-Dordogne 

41 Impressionen: Weiterfahrt nach Beaulieu-sur-Dorgogne und Besichtigung am Abend 

Beaulieu-sur-Dordogne – mit dem Charme einer mittelalterlichen Stadt 

Die mittelalterliche Stadt und Gourmet-Hauptstadt der Erdbeere bezaubert mit ihren bemerkenswerten Denkmälern (z. B. Kapelle der Büßer), die Freuden des Flusses sowie der Ruhe der blumigen und bewaldeten Landschaften. Gepflasterten Straßen mit Turmhäusern, Spazierwege entlang der Dordogne, wo sich der Glockenturm der Büßer spiegelt und das romanische Juwel, die Abteikirche von Saint-Pierre prägt die Stadt. 

42 Stadttor in Beaulieu-sur-Dorgogne 


43 Martkplatz in Beaulieu-sur-Dorgogne 


44 Altstadthaus in Beaulieu-sur-Dorgogne 


45 Stadttor in Beaulieu-sur-Dorgogne 

Leider regnet es nach unserer Ankunft schon wieder und wir verbringen den Nachmittag im Wohnmobil. Am Abend ist es endlich trocken und wir laufen noch in den nahegelegenen Ort. Im Tourismusbüro wird uns ein Rundweg empfohlen, der an den schönsten Sehenswürdigkeiten vorbeiführen soll.   

46 Abteikirche Abbatiale Saint-Pierre in Beaulieu-sur-Dorgogne 


47 Seitenaltar in der Abteikirche Abbatiale Saint-Pierre in Beaulieu-sur-Dorgogne 

Wir besichtigen die Kirche Abbatiale Saint-Pierre und laufen zum Fluss Dordogne. Hier ist es wunderschön und es gibt viele Fotomotive. Leider fängt es wieder stark zu regnen an. Wir stellen uns zunächst etwas unter, um uns bis zur nächsten kleinen Regenpause vom Regen zu schützen. Dann brechen wir unseren Stadtrundgang ab und gehen den kürzesten Weg zurück zum Wohnmobil, wo wir den restlichen Abend verbringen. 


48 Kapelle Chapelle des Penitents in Beaulieu-sur-Dorgogne 


49 Blick über den Fluss Dordogne am Abend in einer Regenpause in Beaulieu-sur-Dorgogne 


50 „Gabare“ am Ufer der Dordogne in Beaulieu-sur-Dorgogne 


51 Blick über die Dordogne zur Kapelle Chapelle des Penitents in Beaulieu-sur-Dorgogne 

Tagesetappe 6:
Donnerstag, 07.05.2026 von Beaulieu-sur-Dordogne nach Collonges-la-Rouge
Tageskilometer: insgesamt: 22 km
Übernachtung auf Wohnmobilstellplatz: Aire de Camping-cars Le Marchadial, La Peyrague, F-19500 Collonges-la-Rouge, GPS: N45°03'29" E001°39'33"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 12,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 12,00 € 

Heute ist es trocken und wir fahren wenige Kilometer weiter nach Collonges-la-Rouge zum Wohnmobilstellplatz Aire de Camping-cars Le Marchadial, La Peyrague, F-19500 Collonges-la-Rouge, GPS: N45°03'29" E001°39'33. Der Stellplatz verfügt über 40 Plätze, liegt im Wald bzw. am Waldrand, hat eine Ver- und Entsorgungsstation und Stromversorgung. 


52 Stellplatz in Collonges-la-Rouge 


53 Impressionen: Collonges-la-Rouge eines der schönsten Dörfer Frankreichs, gebaut aus rotem Sandstein 

Dort angekommen laufen wir die kurze Strecke in das wieder einmal “schönste Dorf Frankreichs” das nur aus rotem Sandstein gebaut ist. Wir streifen durch die Gassen, besichtigen die Kirche und wie soll es anders sein, der Regen holt uns wieder ein. Also gehen wir zum Wohnmobil zurück und kochen unser Mittagessen. 


54 Altstadtgasse in Collonges-la-Rouge


54a Altstadtgasse in Collonges-la-Rouge 


55 Chateau de Vassinhac in Collonges-la-Rouge 


56 Église Saint Pierre de Collonges in Collonges-la-Rouge 


57 Büßerkapelle in Collonges-la-Rouge 


58 Innenansicht der Büßerkapelle in Collonges-la-Rouge 


59 Alte Markthalle in Collonges-la-Rouge 

Collonges-la-Rouge - erbaut aus Rubinrot leuchtendem Sandstein 

Tiefrot leuchtet das alte Dorf Collonges-la-Rouge im dichten Grün von Kastanien und Eichen in einem weiten Tal. Große Schiefer- oder Lehmdächer bedecken seine imposanten Bauten. Türmchen und Wachtürme ragen beim Bummeln durch die alten Kopfsteingassen auf. Wein rankt vor den Fassaden aus rotem Sandstein. Von seiner Vergangenheit als Zwischenstation für Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela hat das Dorf eine romanische Kirche bewahrt, deren Wurzeln bis in das Jahr 1060 zurückreichen. 

Die Église Saint-Pierre, ein mehr als 1000 Jahre alter Sakralbau befindet sich im Herzen der Stadt. Erst im 12. Jahrhundert erhielt er seinen Glockenturm: achteckig und mehr als 20 Meter hoch. In der alten Markthalle fand unter dem schönen alten Kastaniengebälk bis 1897 ein Markt für Wein und Nussöl statt. Gleich neben der Pfarrkirche steht die Büßerkapelle. Die dem Heiligen Maximin gewidmete Kapelle soll aus dem 14. Jahrhundert stammen. Wie ein Märchenschloss aus dem Mittelalter wirkt das Castel de Vassinac. Das ungewöhnliche Baumaterial von Collonges-la-Rouge entstand durch einen geologischen Crash und ist 245 bis 295 Millionen Jahre alt. *(https://meinfrankreich.com/collonges-la-rouge/


60 Auberge Le Prieure in Collonges-la-Rouge 


61 Pfarrkirche Le Saint Pierre in Collonges-la-Rouge 


62 Innenansicht der Pfarrkirche Le Saint Pierre in Collonges-la-Rouge 


63 Hotel Beaurival in Collonges-la-Rouge 

Nach der Mittagspause sind die Regenwolken verschwunden, die Sonne lacht vom blauen Himmel. Auf geht es zu einer erneuten Erkundungstour durch den Ort und jetzt gibt es tolle Fotos mit „blauem“ Hintergrund. Nach unserer Rückkehr verbringen wir den Abend bei Sonnenschein und geöffneter Tür im Wohnmobil. 


64 Schloss Maussac in Collonges-la-Rouge 


65 Schloss Benges Collonges-la-Rouge 

Tagesetappe 7 - Zwischenstopp:
Freitag, 08.05.2026 von Collonges-la-Rouge nach Padirac
Tageskilometer: insgesamt: 33 km
Zwischenstopp: auf Parkplatz: Bouygue Longue, F-46500 Padirac GPS: N44.857246 E001.752240
Anzahl Übernachtungen: keine -  Aufenthalt: zur Stadtbesichtigung
Kosten: keine
Nebenkosten: keine
Möglicher Stellplatz in Padirac: Tremouliers, F- 46500 Padirac, GPS: N44°50'46" E001°44'57" 

Nach der Ver- und Entsorgung unseres Wohnmobils fahren wir am nächsten Morgen zum „Gouffre de Padirac“, dem Schlund von Padirac. Hier wollen wir das in Frankreich einzigartige Höhlensystem mit unterirdischem Fluss besichtigen. Wir können unser Wohnmobil in der Nähe des Eingangs auf dem Parkplatz Bouygue Longue, F-46500 Padirac, GPS: N44.857246 E001.752240, abstellen. In der Vorsaison ist noch nicht so viel los. An der Kasse erwerben wir unsere Eintrittskarte für die Höhlenbesichtigung zum Preis von 17 Euro pro Erwachsenen. 


66 Parkplatz in Padirac 

Am Eingang erhalten wir einen Tour Guide fürs Ohr für Erläuterungen in deutscher Sprache auf dem Weg durch die Grotten und gehen dann mehr als 450 Stufen in die Tiefe. Gott sei Dank kann man beim Aufstieg einen Lift benutzen. 


67 Impressionen: Besuch de Gouffre de Padirac (Schlund von Padirac) – ein Höhlensystem der Superlative mit unterirdischem Fluss 

Gouffre de Padirac - Eine Wirklichkeit jenseits aller Vorstellungskraft! Der Padiracsche Abgrund 

Der Abgrund von Padirac ist ohne Zögern der schönste Abgrund Frankreichs, seine Ausmaße sind außergewöhnlich: Zunächst einmal ein Brunnen von 35 Metern Durchmesser und 103 Metern Tiefe, den man von oben, aber auch von unten mit seiner atemberaubenden Aussicht betrachten muss. 


68 Blick in den Abgrund von Padirac 


69 Blick vom Abgrund von Padirac nach oben 

Auf dem Grund des Hohlraums befindet sich der Eingang zu einem unterirdischen Netz von nicht weniger als 42 km Länge. Eine erste Galerie hinunter in die Tiefe führt zu einem unterirdischen See. Dort geht es weiter in einem Kahn mit Bootsmann für eine Entdeckung der „Unterwelt“ per Boot 500 m weit auf einem teilweise bis zu 4 m tiefen und 20 km langen Fluss bis zu einem Versturz, an dem sich die Höhle aufweitet. 


70 Unterirdischer Fluss im Schlund von Padirac 


71 Wege entlang am unterirdischen Fluss im Schlund von Padirac 


72 Bootseinstieg am unterirdischen Fluss von Padirac 

Am gegenüberliegenden Ufer angekommen, beginnt eine Besichtigungstour durch das Werk der Zeit. Riesige Kalksteinformationen, unterirdische Seen, unglaubliche Skulpturen in Form von Hängezwickeln, Plattenstapel, wird alles mit Licht beleuchtet, um die verschiedenen Höhlen, die beeindruckenden Stalaktiten und Stalagmiten und die überraschendsten Ecken und Winkel zu vergrößern. 


73 Unterirdischer See im Schlund von Padirac 


74 Unterirdischer See im Schlund von Padirac 

Wir laufen ein Stück Weg durch die Grotten und fahren dann mit dem Kahn ein Teilstück auf dem unterirdischen Fluss, der in seiner gesamten Länge 20 km lang ist und danach wieder ein Stück Weg Treppauf und Treppab durch die Grotten. Auf der Rückfahrt mit dem Kahn erhalten wir nur für uns eine englischsprechende Schiffsführerin, die uns während der Fahrt auf dem unterirdischen Fluss interessante Erläuterung gibt. Das alles ist sehr beeindruckend und ein einmaliges Erlebnis.  


75 Weg durch die Grotten im Schlund von Padirac 


76 Riesige Kalksteinformationen im Schlund von Padirac 

Tagesetappe 7:
Freitag, 08.05.2024 von Collonges-la-Rouge über Padirac nach Rocamadour
Tageskilometer: insgesamt: 51 km
Übernachtung: auf Campingplatz: ACSI Campingplatz: Camping Les Cigales, Cela Village, l'Hospitalet, F-46500 Rocamadour, GPS: N44°48'16" E001°37'57"
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 38,00 €
Nebenkosten: Kurtaxe 3,44 €
Gesamtkosten für 2 Übernachtungen: 41,44 € 

Nach dem überwältigenden Aufenthalt in der Unterwelt fahren wir am frühen Nachmittag weiter zu unserem nächsten Ziel auf den ACSI Campingplatz Camping Les Cigales, Cela Village, l'Hospitalet, F-46500 Rocamadour, GPS: N44°48'16" E001°37'57".  Dort essen wir im Wohnmobil zu Mittag und holen dann die E-Bikes aus der Heckgarage. 


77 Stellplatz auf dem Campingplatz in Rocamadour 


78 Blick auf Rocamadour mit seiner Lage an einem steilen Kalkfelsen in drei Ebenen 


79 Impressionen: Besichtigung von Rocmadour am Abend 

Mit den Fahrrädern fahren wir zum Chateau de Rocamadour, das wir morgen besichtigen wollen. Heute wollen wir eigentlich nur den Ort Rocamadour besichtigen, da es inzwischen schon später Nachmittag geworden ist. Also fahren wir mit den Fahrrädern über einen Fußweg, vorbei an der Kirche Sainte de Rocamadour und tragen unsere Räder teilweise über Treppen hinunter in den kleinen Ort. Danach unternehmen wir einen kurzen Spaziergang durch den Ort. Entlang der einzigen Ortsstraße mit historischen Häusern befinden sich unzählige kleine Souvenirläden. Nach einem kurzen Spaziergang fahren wir einen steilen Fuß- und Radweg hinauf und zurück zum Campingplatz. Den Abend verbringen wir wieder im Wohnmobil. 


80 Schloss Château de Rocamadour 


81 Blick auf das Schloss und die Kirchen am Kalkfelsen in Rocamadour 


82 Stadttor auf der untersten Ebene vor dem Dorfkern von Rocamadour 


83 Dorfstraße in Rocamadour 


84 Dorfstraße mit Blick auf die mittlere und obere Ebene von Rocamadour 


85 Dorfende von Rocamadour


86 Impressionen: Besichtigung der Burg und der Wallfahrtskirchen in Rocamadour

Rocamadour – das schönste Dorf aus dem Mittelalter

Die Lage an einem steilen Kalkfelsen hat etwas Magisches. Hinzu kommt, dass das Dorf seit über 1.000 Jahren ein wichtiger Wallfahrtsort ist: Auch heute noch finden jährlich unzählige Pilger, aber auch Touristen den Weg in das malerische Rocamadour.

Außerdem erstreckt sich das Dorf auf drei verschiedenen Ebenen:

  • unterste Ebene: der historische Dorfkern
  • mittlere Ebene: die heilige Ebene mit sieben verschiedenen Kirchen
  • obere Ebene: Schloss Château de Rocamadour und Parkplatz

Der historische Dorfkern von Rocamadour mit seinen zahlreichen, mittelalterlichen Häusern ist ein echter Blickfang!

Über eine Treppe gelangt man zur zweiten bzw. heiligen Ebene von Rocamadour. Der Grund für die Bezeichnung sind sieben unterschiedliche Kirchen, Kapellen und Basiliken, die ebenfalls direkt an die steilen Kalkfelsen gebaut wurden – mal wieder ein hammermäßiger Anblick!

Das Wichtigste der sieben Gotteshäuser ist die Marienkapelle „Notre Dame de Rocamadour“. Die restlichen sechs Kirchen und Heiligtümer sind: die Basilika Saint-Sauveu, die Krypta des heiligen Amadour, St. Jean-Baptiste, St. Blaise, St. Anne und St. Michel. Der Eintritt ist überall kostenlos.

Der Weg von der heiligen zur dritten Ebene führt aufwärts durch einen steilen, aber zauberhaften Park. Er läuft im Zick-Zack nach oben, vorbei an vielen kleinen Altären sowie zwei Grotten. Der Weg bietet außerdem wunderschöne Ausblicke. Es ist ein ganz besonderer Ort.

An der Spitze des Kalkfelsens thront zum Schluss das charmante Schloss Château de Rocamadour. Es wurde im 14. Jahrhundert errichtet und direkt an den Hang der Klippe gebaut. Der Eintritt beträgt 2 Euro pro Person.


87 Innenhof vom Schloss Château de Rocamadour auf der Spitze des Kalkfelsens in Rocamadour


88 Weg auf den Balustraden im Schloss Château de Rocamadour

Wir bleiben noch einen weiteren Tag auf dem Campingplatz in Rocamadour, denn heute wollen wir die historischen Gebäude des Ortes besichtigen. Gestern haben wir einen kurzen Einblick erhalten. Heute wollen wir alles erkunden und fahren zuerst mit unseren E-Bikes auf der obersten Ebene der Stadt entlang, wo wir mit der Besichtigung des Schlosses Château de Rocamadour beginnen. Vom Schloss aus laufen wir die Balustraden entlang und haben von dort aus einen tollen Rundumblick. Bei einem Blick nach unten sehen wir deutlich, wie sich alles im Ort an die steile Felswand klammert. Leider kann man das Schloss und die Burg nicht besichtigen. 


89 Grotte (Unterirdische Kirche von St. Amadour) auf dem Weg von der dritten zur zweiten Ebene durch den Park in Rocamadour 


90 Ausblick vom Weg (Cité Religieuse) von der dritten zur zweiten Ebene durch den Park in Rocamadour 

Anschließend fahren wir ein kurzes Stück den Fußweg entlang nach unten, stellen die Fahrräder ab und laufen den Kreuzweg in Serpentinen durch den Park, vorbei an kleinen Altären und einer Grotte zum Wallfahrtsort Sanctuaire Notre-Dame de Rocamadour. In dem Ensemble des Wallfahrtsortes befinden sich 8 Kapellen rund um einen Innenhof angeordnet. 216 Treppen trennen die Kirchen auf der zweiten Ebene von der Stadt auf der ersten Ebene. 


91 Innenhof im Historisches Zentrum vom Wallfahrtsort Sanctuaire Notre-Dame de Rocamadour 


92 Kapelle Notre-Dame im Historischen Zentrum vom Wallfahrtsort Sanctuaire Notre-Dame de Rocamadour 


93 Schwarze Madonna im Wallfahrtsort Sanctuaire Notre-Dame de Rocamadour 


94 Kapellen Saint-Michel und Saint-Louis im Historischen Zentrum vom Wallfahrtsort Sanctuaire Notre-Dame de Rocamadour 


95 Weg zur Kapelle Saint-Louis im Historischen Zentrum vom Wallfahrtsort Sanctuaire Notre-Dame de Rocamadour 


96 Innenansicht der Kapellen Saint-Louis Louis im Historischen Zentrum vom Wallfahrtsort Sanctuaire Notre-Dame de Rocamadour 


97 Basilika Saint-Sauveur im Historischen Zentrum vom Wallfahrtsort Sanctuaire Notre-Dame de Rocamadour 


98 Innenhof vor dem Kapellen Sainte Anne, Saint-Blaise und Saint-Jean-Baptiste im Historischen Zentrum vom Wallfahrtsort Sanctuaire Notre-Dame de Rocamadour 


99 Krypta des heiligen Amadour im Historischen Zentrum vom Wallfahrtsort Sanctuaire Notre-Dame de Rocamadour 

Nach der Besichtigung des Wallfahrtsortes mit seinen Kapellen laufen wir den steilen Kreuzweg wieder zurück zu unseren Fahrrädern. Es ist auch möglich mit Aufzügen von der Stadt zum Wallfahrtsort und zum Chateau zu gelangen. 

Auf der Rückfahrt essen wir in einem italienischen Restaurant sehr gut zu Mittag. Die beste und auch liebevoll dekorierte Pizza, die wir seit langem gegessen haben. Auf dem Weg zum Campingplatz entdecken wir noch eine Brauerei, wo wir natürlich eine kleine Auswahl der dort gebrauten Biere einkaufen. Den restlichen Nachmittag und Abend verbringen wir im Wohnmobil.  


100 Historisches Gebäude auf dem Weg zum Campingplatz in Rocamadour  


101 Oldtimer auf dem Weg zum Campingplatz in Rocamadour  

Am späten Abend in der Dunkelheit unternehmen wir noch einen kleinen Nachtspaziergang zu einer Aussichtsplattform, von wo aus wir auf die toll beleuchtete Stadt Rocamadour hinabsehen und diesen Anblick bewundern können. 


102 Schöner Blick auf die beleuchtete historische Stadt Rocamadour 

Tagesetappe 8:
Sonntag, 10.05.2026 von Rocamadour nach Domme-Le-Pradal
Tageskilometer: insgesamt: 52 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Le Pradal 26 F-24250 Domme, GPS: N44°48‘02“ E001°13‘18“
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 25,00 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 25,00 € 

Wir müssen heute bis spätestens um 10 Uhr den Campingplatz verlassen. Deshalb fahren wir ohne Frühstück ab und wollen an unserem neuen Ziel Domme-Le-Pradal in ca. 50 km Entfernung das Frühstück einnehmen. Die Fahrt verläuft über durchwegs sehr schmale und kurvenreiche Straßen. Bei unserer Ankunft auf dem Wohnmobilstellplatz stellen wir fest, dass die Übernachtung 25 Euro kosten soll und die angekündigten Stromsäulen nicht vorhanden sind. Wir wollen aber die zu den „Schönsten Dörfern Frankreichs“ gehörende Stadt Domme unbedingt besichtigen. Deshalb bleiben wir auf dem Wohnmobilstellplatz Le Pradal 26 F-24250 Domme, GPS: N44°48‘02“ E001°13‘18“. Der Platz verfügt über 20 Plätze, hat eine Ver- und Entsorgung sowie eine WC-Anlage. Eine Stromversorgung ist nicht vorhanden. 


103 Stellplatz auf dem Wohnmobilstellplatz in Domme 


104 Impressionen. Domme – alte historische Stadt mit intakter Stadtmauer auf einem Felsplateau über dem Fluss Dordogne 

Domme-Le-Pradal – mit einem faszinierenden Panorama 

"Die Gemeinde an der Dordogne gehört zu den „Schönsten Dörfern Frankreichs“. Voraussetzung für die Verleihung dieses Titels sind eine außergewöhnliche Erhaltung und Pflege des kulturellen Erbes. Derzeit (Stand Januar 2018) tragen 157 Dörfer in Frankreich diesen Titel.

Domme ist eine Festungsstadt mit spektakulärem Panoramablick über das Dordogne-Tal. Von der Promenade am nördlichen Ortsrand streift der Blick aus 250 Meter Höhe weit über das Tal der Dordogne. Von der Aussichtsterrasse La Barre erkennt man im Westen die Burganlage von Beynac und im Osten die Dordogne-Schleife von Montfort. 

Das Zentrum des Ortes bildet der Place de la Halle mit der Markthalle aus dem 17. Jahrhundert. Unter ihren Arkaden befindet sich der Eingang zu einer Tropfsteinhöhle mit teilweise zusammengewachsenen Stalagmiten und Stalaktiten, die der Bevölkerung in Kriegszeiten als Zuflucht diente. Gegenüber steht das Maison de Gouverneur aus dem 16. Jahrhundert, in dem heute das Office de Tourisme untergebracht ist. Die Kirche wurde nach der Zerstörung durch die Hugenotten 1622 wieder neu aufgebaut, Ihr Portal und der Glockenturm stammen aus dem Jahr 1837." *(http://www.reisemobile.de/france/dep/24-dordogne/domme.html


105 Stadttor „Porte de la Combe“ der Festungsstadt Domme 


106 Altstadtgasse in der Festungsstadt Domme 


107 Markthalle aus dem 17. Jahrhundert im Zentrum der Festungsstadt Domme 

Gleich nach dem verspäteten Frühstück laufen wir in die nahe gelegene Stadt, die auf einem Felsplateau über dem Fluss Dordogne liegt. Die Stadt hat rundum eine intakte Stadtmauer mit drei Stadttoren. 


108 Kirche im Zentrum der Festungsstadt Domme 


109 Turm und Wohnhaus an der Promenade des Falaises in der Festungsstadt Domme  

Wir beginnen unseren Rundgang am Stadttor „Porte de la Combe“ und gehen zuerst zur Touristeninfo, um einen Stadtplan zu bekommen. Auf dem Stadtplan ist der Rundweg markiert, der an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbeiführt. Die Promenade des Falaises ist sehr schön, dort haben wir einen tollen Blick über die Felsabbruchkante auf das Tal der Dordogne. In der alten Stadt gibt es viele alte Häuser und Bauwerke zum Fotografieren.   


110 Blick vom Jardin Public über das Tal der Dordogne von der Festungsstadt Domme 


110a Jardin Public über das Tal der Dordogne von der Festungsstadt Domme


111 Porte Del Bos in der Festungsstadt Domme 


112 Blick durch die Porte Del Bos in die Festungsstadt Domme 

Nach unserem Rundgang sehen wir uns ein wenig in den touristisch geprägten Läden um, trinken einen Espresso, kaufen Wein und Dosen mit Fleischspezialitäten ein. Für Helmut finden wir ein schönes Kurzarmhemd. 


113 Weg entlang der Stadtmauer in der Festungsstadt Domme 


114 Auf dem Weg entlang der Stadtmauer in der Festungsstadt Domme


114a Altstadtstraße in der Festungsstadt Domme 

Zurück beim Wohnmobil kochen wir unser Mittagessen und machen einen Mittagsschlaf. Am Nachmittag ist der Himmel bewölkt und es regnet immer wieder. Den Abend verbringen wir im Wohnmobil. 

Tagesetappe 9:
Montag, 11.05.2026 von Domme-Le-Pradal nach Sarlat-la-Canéda
Tageskilometer: insgesamt: 15 km
Übernachtung: auf ACSI Campingplatz: Huttopia Sarlat, Chemin de la Vigne 11, F-24200 Sarlat-la-Canéda, GPS: N44°53'35" E001°13'43"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 23,00 €
Nebenkosten: Kurtaxe 1,32 €
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 20,32 € 

Heute Morgen fahren wir noch vor dem Frühstück zu unserem nächsten Ziel, der Stadt Sarlat-la-Canéda. Dort fahren wir zum stadtnahen ASCI Campingplatz Huttopia Sarlat, Chemin de la Vigne 11, F-24200 Sarlat-la-Canéda, GPS: N44°53'35" E001°13'43". Von dort aus sind es nur ca. 800 m bis zur Innenstadt. Leider hat das Navi vom Wohnmobil nicht erkannt, dass die Zufahrt zum Campingplatz wegen einer Baustelle gesperrt ist. Das Handy von Hildegard routet uns über Goggle Maps schließlich durch ein Wohngebiet doch noch ans Ziel. Dort machen wir erst einmal Platz und frühstücken im Wohnmobil. 


115 Stellplatz auf dem Campingplatz in Sarlat-la-Caneda 

Da der Campingplatz oben am Berg liegt, nehmen wir die E-Bikes aus der Heckgarage und machen uns auf den Weg in die Stadt. Bereits im 13. Jahrhundert hatte Sarlat eine Stadtmauer und zählte ca. 5000 Einwohner. Seit 1962 wird die Stadt ständig restauriert, auch von den aufeinanderfolgenden Stadtverwaltungen. In der historischen Stadt innerhalb der gut erhaltenen Stadtmauer haben wir kein einziges renovierungsbedürftiges Gebäude entdeckt. Sarlat bietet ein Stadtzentrum mit am dichtesten ausgestatteten Denkmählern in Frankreich.  


116 Impressionen: Besichtigung der historischen, außergewöhnlichen alten Stadt für Kunst und Geschichte – Salat-la-Caneda 

Sarlat-la-Canéda - Hauptstadt des Périgord Noir, eine mittelalterliche Stadt

Sarlat-la Caneda: Das Herzstück des Perigord Noir, bekannt für seine perfekt erhaltene Altstadt und den Wochenmarkt. Die kopfsteingepflasterten Straßen sind von zahlreichen mittelalterlichen Herrenhäusern, Kirchen und Denkmälern mit Goldsteinen gesäumt, von denen die Kathedrale, das Maison de La Boétie und das Manoir de Gisson zu den schönsten gehören. 


117 Chorseite der Kathedrale St-Sacerdos in Sarlat-la-Caneda 


118 Markthalle in der ehemaligen Kirche Sainte-Marie und dahinter das Manoir de Gisson in Sarlat-la-Caneda 


119 Maison de La Boétie in Sarlat-la-Caneda 

Die Altstadt von Sarlat gilt als eine der schönsten in Frankreich. Aus gutem Grund ist sie auch ein beliebter Drehort für historische Filme. Charakteristisch für die Altstadt sind die goldenen Gebäude mit Schieferdächern, die verwinkelten Gassen und die mit Kopfstein gepflasterten Plätze. Da das Stadtzentrum kompakt und größtenteils eine Fußgängerzone ist, ist es ein großartiger Ort zum Bummeln. 


120 Place de la Liberté in Sarlat-la-Caneda 


121 Verwinkelte Gasse in Sarlat-la-Caneda 


122 Kunstwerk vor dem Manoir de Gisson in Sarlat-la-Caneda 

Der auf einem Stadtplan vorgeschlagene Stadtrundgang gefällt uns sehr gut. Nach der Runde durch die Stadt bummeln wir noch etwas durch die Geschäfte, lassen aus auf ein Angebot eines Restaurants ein und essen in der Stadt zu Mittag. Leider trifft das Essen nicht ganz unseren Geschmack. Wir gehen noch zum Bäcker und zu einem Supermarkt und kaufen dort noch notwendige Lebensmittel ein. Danach fahren wir ganz gemütlich den steilen Berg hinauf zurück bis zum Campingplatz, trinken im Wohnmobil Kaffee und essen eine Kleinigkeit von den eingekauften Süßigkeiten. 


123 Historisches Haus in Sarlat-la-Caneda 


124 Totenlaterne „Lanternes des Morts“ in Sarlat-la-Caneda 


125 Rathaus in Sarlat-la-Caneda 

Am späten Nachmittag gehen wir im Campingplatzschwimmbad eine Runde schwimmen. Das erfrischt uns! Den Abend verbringen wir bei Sonnenschein aber kühlen Temperaturen im Wohnmobil. 


Fahrt durch Frankreich an der Dordogne: (Teil 2)
Reiseetappe 10:
 

Tagesetappe 10:
Dienstag, 12.05.2026 von Sarlat-la-Canéda nach Vezac
Tageskilometer: insgesamt: 13 km
Übernachtung: auf ACSI Campingplatz: Les Deux Valees, 168 Impasse du teps Ipre, F-24220 Vezac, GPS: N44°50'08" E01°09'30"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 26,00 € (Aufschlag auf ACSI Preis in Höhe von 5 Euro wegen XL Platz)
Nebenkosten: 1,22 €
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 27,22 € 

Auch am nächsten Morgen fahren wir ohne Frühstück die wenigen Kilometer bis zum ACSI Campingplatz Les Deux Valees, 168 Impasse du teps Ipre, F-24220 Vezac, GPS: N44°50'08" E01°09'30". Dieser Campingplatz hat eine ideale Lage um die nächsten Besichtigungsziele von hier aus mit dem Fahrrad durchführen zu können. Auf dem Campingplatz bekommen wir einen großzügigen Stellplatz mit freier Sicht zum Chateau Beynac. 


126 Stellplatz auf dem Campingplatz in Vezac mit Sicht zum Chateau Beynac 

Besichtigungen: 

Nach dem Frühstück fahren wir mit den E-Bikes zum Eingang der Gärten von Marqueyssac. Diese Gärten stehen unter Denkmalschutz, haben ca. 6 km Wanderwege und eine tolle Sicht auf das Tal der Dordogne. Die Gärten liegen ca. 150 m über dem Tal und werden von steilen Felsabbruchkanten begrenzt. Am Beginn der Gärten befindet sich ein Chateau, das auch besichtigt werden kann. 


127 Impressionen: Ein besonderes Naturerlebnis – Besuch der unter Denkmalschutz stehenden Gärten von Marqueyssac 

Gärten von Marqueyssac – ein Meisterwerk der grünen Kunst 

„Die Gärten und das Schloss von Marqueyssac werden oft auch als die hängenden Gärten von Marqueyssac bezeichnet, da die gesamte Anlage sich 130 Meter auf einem Felssporn oberhalb der Dordogne in der Nähe einer Flussbiegung befindet. Mit mehr als 150.000 handgeschnittenen Buchsbäumen und anderen Laubbäumen entfalten die Gärten, die völlig auf Blüten verzichten, eine faszinierende Landschaft aus Formen und Schatten, die immer wieder neue Aus- und Einblicke eröffnet.“ 


128 Das Schloss Le Chateau von Marqueyssac am Eingang zu den Gärten von Marqueyssac 


129 Pfau zum Empfang am Eingang der Gärten von Marqueyssac 


130 Handgeschnittenen Buchsbäume in den Gärten von Marqueyssac 

„Das Herrenhaus ist eine schlichte chartreuse, ein Lustschlösschen in U-Form. Es wurde Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut. Sein zentraler Treppenturm ist das letzte Überbleibsel des Vorgängerbaus. Drinnen birgt es einen Speisesaal mit einem Kachelofen im flämischen Stil. Den Salon schmücken Möbel im Empire-Stil. Hingucker im Schlafzimmer ist das Himmelbett aus dem späten 19. Jahrhundert.“ 


131 Das Herrenhaus in U-Form in den Gärten von Marqueyssac 


132 Speisesaal im flämischen Stil im Herrenhaus in den Gärten von Marqueyssac 


133 Himmelbett aus dem späten 19. Jahrhundert im Herrenhaus in den Gärten von Marqueyssac 

„Der Pavillon de la Nature birgt einen 150.000 Jahre alten Dinosaurier, den Kléber Rossillon 2016 für die Jardins de Marqueyssac erwarb. Solch ein 7,5 Meter langer Carnosaurier lebte während der Jurazeit in Europa.“ 

„Mit ihren gewundenen Alleen sind die Jardins de Marquessac typisch für die Lustgärten, die zur Regierungszeit von Napoleon III. in Frankreich entstanden.Die Formen der Buchsbäume greifen die sanften Hügel und der kantigen Felsen der Dordogne auf und sorgen für Harmonie zwischen der ursprünglichen und der gestalteten Natur.“*(https://meinfrankreich.com/die-haengenden-gaerten-von-marqueyssac/) 

Wir bezahlen den Eintritt für zwei Personen in Höhe von 25,80 € und laufen dann durch die Gärten mit schön beschnittenen Buchsbaumsträuchern. Weiter gehen wir an steilen Felsen vorbei bis zum Aussichtspunkt, von wo aus wir das gesamte Tal der Dordogne überblicken können. Auf dem Rückweg werden viele Bilder aus der Region am Wegrand gezeigt bzw. ausgestellt. In diesen Gärten kann man sich lange aufhalten und es wird nicht langweilig. 


134 Steile Felsen am Weg in den Gärten von Marqueyssac 


135 Steile Felsen am Weg in den Gärten von Marqueyssac 


136 Aussichtspunkt mit Blick über das gesamte Tal der Dordogne in den Gärten von Marqueyssac 


137 Bilder aus der Region am Wegesrand in den Gärten von Marqueyssac 


138 Von Buchsbäumen gesäumter Weg in den Gärten von Marqueyssac 


139 Bogenallee in den Gärten von Marqueyssac 


140 Asile du Poete in den Gärten von Marqueyssac 


141 Kapelle in den Gärten von Marqueyssac 

Wir verlassen die Gärten von Marqueyssac und fahren mit unseren Rädern eine kurze Strecke in den Ort La-Roque-Gageac.an der Dordogne. Dort essen wir eine Kleinigkeit zu Mittag. 


142_Impressionen: Besuch von La-Roque-Gageac am Fluss Dordogne 

La-Roque-Gageac – in reizvoller Lage am Fuß einer hoch aufragenden, nach Süden ausgerichteten Felsklippe 

„La-Roque-Gageac: Ein in den Felsen gebautes Dorf direkt an der Dordogne. Mit goldgelben Häusern und schiefergedeckten Dächern schmiegt sich La Roque-Gageac an die Kalkklippen der Dordogne. La Roque-Gageac wird touristisch geschätzt als Teil eines der schönsten Abschnitte des Dordogne-Tals, für ihr nahezu mediterranes Klima und ihre tropische Vegetation.“ 


143 La Roque-Gageac, ein in den Felsen gebautes Dorf 


144 Kalkklippen an der Dordogne in La Roque-Gageac

„Um sich vor Feinden zu schützen wurden die einige Etagen über dem Talgrund eingeschnittenen Aushöhlungen und Abrisse in den steilen Felswänden der Flusstäler der Vézère, Dordogne und deren Zuflüsse genutzt und ausgebaut. Durch ihre Höhenlage ließen sich ihre oft umständlichen Zugänge verhältnismäßig leicht verteidigen. Es ist anzunehmen, dass derartige Behausungen schon in weitaus früheren Zeiten genutzt wurden. 

Die Klippen von La Roque-Gageac waren wegen ihrer Orientierung in südliche Himmelsrichtungen besonders begehrt und weisen daher eine Menge solcher Höhlenunterkünfte auf, die oftmals mit in den felsgetriebenen Gängen untereinander verbunden sind.“ 


145 Aushöhlungen und Höhlenunterkünfte in den steilen Felswänden in La Roque-Gageac 


146 Geschäftshaus unterhalb der Höhlenunterkünfte in den steilen Felswänden in La Roque-Gageac 

„Bis Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts spielte die Binnenschifffahrt auf der Dordogne und La Roque-Gageac als Handelsplatz eine wichtige Rolle. Diese wurde ermöglicht durch kommerziellen Verkehr unter Einsatz traditioneller Schiffe mit flachem Boden, den sogenannten Gabarres und ergänzt durch Fischerei auf diesem fischreichen Fluss. 

Zwischen Dordogne und der senkrecht aufsteigenden Felsklippe „eingezwängt“ reihen sich die jüngeren Häuser des Ortes an der schmalen Uferstraße auf. Die übrigen meist älteren Häuser staffeln sich auf schmalen Terrassen, in zwei bis vier Stufen hinter- und übereinander. Die obersten Häuser stoßen teilweise gegen den Felsen.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/La_Roque-Gageac


147 Aufgang zu den schmalen Terrassen oberhalb der Uferstraße in La Roque-Gageac 


148 Weg entlang der schmalen Terrassen oberhalb der Uferstraße in La Roque-Gageac 


149 Weg entlang der schmalen Terrassen oberhalb der Uferstraße in La Roque-Gageac 

Nach dem Mittagessen laufen wir durch den Ort mit den historischen Gebäuden. Danach fahren wir zum Campingplatz zurück. Dort laden wir zunächst unsere Smartphones auf, denn durch die vielen Fotos und durch das routen ist der Akku ziemlich leer.  

Nach einer kurzen Kaffeepause fahren wir weiter zu unserem nächsten Ziel, dem Schloss Beynac. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einer Wahlnussmühle vorbei, die besichtigt werden kann.  

Le Moulin du Trel -  in einer wunderschönen Umgebung in der Stadt Vézac im Périgord Noir 

„Die Mühle des Baumes aus dem zwölften Jahrhundert gehörte dem Château de Beynac, es war eine Mühle "BANAL". Das bedeutet, dass die Bewohner der Seigneurei von Beynac verpflichtet waren, ihre Körner zu mahlen und ihre Nüsse in der Mühle zu zerkleinern. Im Gegenzug nahm der Herr von Beynac dann einen Prozentsatz aus dem Mehl und Öl. Die Mühle findet ihre Energie für die Produktion von extra nativem Mutternöl dank eines hydraulischen Rades, das von dem Wasser angetrieben wird.“ *(https://lemoulindutrel.com/


150 Mühle des Baumes (Le Moulin du Trel) in der Umgebung von Vézac 


151 Mühlrad der Mühle des Baumes in der Umgebung von Vézac 


152 Absperrung am Flusslauf der Mühle des Baumes hinter der Mühle 

Wir besichtigen die Mühle und kaufen auch ein kleines Fläschchen Wahlnussöl ein. Danach fahren wir weiter zum Chateau de Beynac. Es steht ganz oben auf Klippen über dem Tal der Dordogne, wo es seit dem 9 Jh. über die Dordogne wacht. Die Burg Beynac war kurze Zeit im Machtbereich von England, dem König Richard Löwenherz. Ein Zimmer der Festung ist im Gedenken an König Richard Löwenherz noch so eingerichtet, wie es damals für ihn war. 


153 Impressionen: Besichtigung der mittelalterlichen Festung Beynac  

Chateau de Beynac – eine mittelalterliche Höhenburg 

„Sie zählt heute zu den besterhaltenen Burgen Frankreichs. Im 12. Jahrhundert als bloßer Bergfried auf einem 150 Meter über der Dordogne erhabenen und schwer zugänglichen Kalksteinplateau errichtet, diente die Anlage als ein strategisch optimaler Beobachtungs- und Verteidigungsposten. Nach ihrer Errichtung durch Maynard de Beynac bemächtigte sich 1194 Richard Löwenherz in seiner Eigenschaft als Herzog von Aquitanien kurzzeitig der Burg. 

Aufgrund der Lage am Steilhang über dem Fluss, ist die Burg nur auf der Nordseite durch eine zweifache Umwallung geschützt. Hier befindet sich auch der Zugang zu der ursprünglich im 13. Jahrhundert errichteten, später umgebauten und erweiterten Anlage. Schaustück im Inneren ist der mittelalterliche Grande Salle des Etats mit seinem beeindruckenden Spitzbogengewölbe sowie einem mit Steinreliefs verzierten Renaissancekamin.“ *(https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Beynac)


154 Blick auf das Chateau de Beynac 


155 Zimmer von Richard Löwenherz im Chateau de Beynac 


156 Küche im Chateau de Beynac 


157 Hauskapelle im Chateau de Beynac 


158 Saal der Barone des Perigord 


159 Arbeitszimmer im Chateau de Beynac 

Wir besichtigen in der Festung sehr viele, teilweise eingerichtete Räume, steigen auf die Zinnen und genießen den tollen Rundumblick. Die 12,50 Eintritt pro Person haben sich in jedem Fall gelohnt. 


160 Blick über den Burgfried im Chateau de Beynac 


160a Blick auf das Chateau de Beynac


161 Weg ins Dorf Beynac-et-Cazenac 


162 Tordurchgang ins Dorf Beynac-et-Cazenac 

Nach der Besichtigung der Festung streifen wir durch den historischen Ort Beynac-et-Cazenac entlang an den gepflasterten Straßen, fahren mit den Rädern an die Dordogne und anschließend zurück zum Campingplatz, wo wir den Abend verbringen.  


163 Impressionen: Spaziergang am Abend durch den alten Ort Beynac an der Dordogne 

Beynac-et-Cazenac - ein mittelalterliches Dorf im Herzen des Dordogne-Tals 

Beynac-et-Cazenac: Beeindruckende Burg die hoch über dem Fluss thront. Beynac stammt aus dem 12. Jahrhundert, wie das gleichnamige Schloss. Es ist ein malerisches mittelalterliches Dorf direkt am Fluss Dordogne und für seine hochgelegene Burg bekannt. Steingepflasterte Gassen, Häuser aus ockergelben Steinen prägen den Ort. 


164 Dorfstraße in Beynac-et-Cazenac


164a Blick von der Dorfstraße über die Dordogne in Beynac-et-Cazenac


165 Blick zur Uferstraße, über das Dorf und zur Burg in Beynac-et-Cazenac 

Tagesetappe 11 - Zwischenstopp:
Mittwoch, 13.05.2026 von Vezac nach Castelnaud-la-Chapelle (Burg)
Tageskilometer: insgesamt: 4 km
Zwischenstopp: auf Parkplatz der Burg GPS: N44°48'46.44" E001°09'08.60"
Anzahl Übernachtungen: keine -  Aufenthalt: zur Burgbesichtigung
Kosten: 27,20 € Eintritt für 2 Personen 
Nebenkosten: keine Parkgebühren 

Heute frühstücken wir erst einmal gemütlich, versorgen unser Wohnmobil und fahren dann weiter nach Castelnaud-la-Chapelle. Dort gibt es unterhalb der Burg und des Ortes einen kostenlosen Parkplatz für Wohnmobile (GPS: N44°48'46.44" E001°09'08.60"), der nur tagsüber genutzt werden kann.  


166 Parkplatz in Castelnaud-la-Chapelle 

Wir laufen vom Parkplatz durch den historischen alten Ort bis zum Chateau / zur Burg. Die Häuser sind fast an die Felsen geklebt und der Weg ist sehr steil und uneben. Schon früh am Morgen müssen wir uns sehr anstrengen, um zur Burg zu gelangen. 


167 Weg durch den Ort zur Burg Castelnaud-la-Chapelle 


168 Tor in die Burg Castelnaud-la-Chapelle 

Die Burg ist sehr alt und war sehr umkämpft. Überall wird Kriegswerkzeug ausgestellt. Die Burg ist auch sehr weitläufig und wir müssen viele Treppen hinauf und wieder hinuntersteigen. 


169 Impressionen: Burg Castelnaud über dem Tal der Dordogne mit einem Museum vom Krieg im Mittelalter 

Castelnaud-la-Chapelle – Museum des Krieges im Mittelalter 

Diese spektakuläre mittelalterliche Burg aus dem 13. Jahrhundert thront 150 Meter über dem Tal der Dordogne und bietet einen atemberaubenden Panoramablick und beherbergt das Museum für den Krieg im Mittelalter. Eine außergewöhnliche Sammlung historischer Waffen, Ritterrüstungen und lebensgroßer Belagerungsmaschinen sind zu besichtigen. 


170 Ritter mit Rüstung aus 1250 Schutzplatten aus Metall im 14 Jh. auf der Burg Castelnaud-la-Chapelle 


171 Zimmer mit Wandgemälde in der Burg Castelnaud-la-Chapelle 


172 Wurfgeschoße im Außenbereich der Burg Castelnaud-la-Chapelle 


173 Küche in der Burg Castelnaud-la-Chapelle 


174 Blick auf die Burg Castelnaud-la-Chapelle 

Der Ort Castelnaud-la-Chapelle ist Mitglied der Vereinigung der schönsten Dörfer Frankreichs und ist eines jener Dörfer im Périgord Noir, die direkt aus dem Geschichtsbuch zu stammen scheint. Das Dorf ist in zwei Teile geteilt, die jeweils eine andere Geschichte erzählen: die Unterstadt, vom Fluss begrenzt und von charmanten Steinhäusern unterbrochen, und die Oberstadt, die sich bis zur Burg hinaufschlängelt. 


175 Innenhof der Burg Castelnaud-la-Chapelle 


176 Werkstätten von Handwerkern in der Vorburg der Burg Castelnaud-la-Chapelle 

177 Mittelalterlicher Garten für medizinische und kulinarische Zwecke in der Vorburg der Burg Castelnaud-la-Chapelle 

Gegen Mittag laufen wir den steilen felsigen Weg zurück und kaufen im Supermarkt neben dem Parkplatz unser Mittagessen ein. Nach dem Mittagessen fahren ca. 6 km weiter zum Chateau des Milandes.   

Tagesetappe 11 - Zwischenstopp:
Mittwoch, 13.05.2026 von Castelnaud-la-Chapelle (Burg) nach Chateau des Milandes
Tageskilometer: insgesamt: 6 km
Zwischenstopp: auf Parkplatz beim Chateau des Milandes GPS: N44°49'19.26" E001°06'52.66"
Anzahl Übernachtungen: keine -  Aufenthalt: zur Chateaubesichtigung
Kosten: 26,50 € Eintritt für 2 Personen  
Nebenkosten: keine Parkgebühren 

Auch hier gibt es eine Möglichkeit tagsüber kostenlos mit dem Wohnmobil zu parken (Parkplatz Chateau des Milandes GPS: N44°49'19.26" E001°06'52.66"). Wir lösen unsere Eintrittskarten, erhalten einen Tour Guide fürs Ohr für Erläuterungen in deutscher Sprache und laufen los. Von den großzügigen Parkanlagen, die gleich vom Eingang aus zu sehen sind, werden wir angenehm überrascht. Wir spazieren vorbei an Blumenbeeten und Wasserspielen und gelangen schließlich zum Eingang des Schlosses 


178 Parkplatz beim Chateau des Milandes 


179 Impressionen: Chateau des Milandes – eine prachtvolle Residenz von einer mutigen Frau – Josephine Baker 

Chateau des Milandes – Josephine Bakers ehemaliges Wohnhaus 

„Das Schloss Les Milandes liegt mitten in einer terrassierten Parkanlage am linken Ufer der Dordogne. Das Schloss wurde 1489 von François de Caumont, Graf von Castelnaud, auf Initiative seiner Frau Claude de Cardaillac erbaut. Ihm gehörten auch die Festungen Castelnaud und Berbiguières, zwischen denen das Schloss situiert war. 1870 erwarb der Industrielle Charles Claverie das ursprünglich aus einem Hauptgebäude und einem viereckigen Turm bestehende Schloss. Er renovierte das Bauwerk komplett und baute es um; unter anderem wurden zwei zusätzliche Türme und ein weiteres Hauptgebäude errichtet. Insbesondere die Schlosskapelle von Anfang der 16. Jahrhunderts, die zu den ältesten Gebäudeteilen zählt, wurde in den Jahren 2018 bis 2023 aufwändig instandgesetzt.“ 

„Im Jahr 1938 wurde das Schloss von Josephine Baker zuerst gemietet und dann 1947 gekauft. Sie veranlasste Strom- und Wasseranschluss im Schloss sowie im angrenzenden Dorf Milandes, welches damit das erste Dorf im Périgord mit diesen Annehmlichkeiten wurde. Josephine Baker beauftragte zudem eine völlige Erneuerung der Innenausstattung. Josephine Baker meldete sich während des Zweiten Weltkrieges zum Dienst als Rot-Kreuz-Schwester am Pariser Gare du Nord. Sie sammelte Geld für De Gaulles Freies Frankreich und arbeitete heimlich nebenher als Kurier für Resistance und Geheimdienst. Sie versteckte sogar jüdische Flüchtlinge in Les Milandes, das einige Zeit in der unbesetzten Zone lag. Ab 1950 adoptierte sie mit päpstlichem Segen zehn Jungen und zwei Mädchen aus Waisen- und Armenhäusern aus fünf Kontinenten. Das Schloss diente als Zuhause für ihre „Regenbogen-Familie.“ 

„Das Schloss beinhaltet heute eine ausführliche Sammlung von Exponaten aus dem Leben von Josephine Baker, die von Möbeln über Kostüme von berühmten Bühnenauftritten bis zu Zeugnissen ihrer militärischen Karriere reichen. Es kann ganzjährig besichtigt werden und gehört zu den größten Touristenattraktionen im Perigord“ *(https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Les_Milandes


180 Blick vom Parkplatz auf das Chateau des Milandes mit seiner danebenliegenden Kapelle 

Wir bekommen über den Audio Guide jeweils in deutscher Sprache zu den jeweiligen Stationen bei der Besichtigung des Schlosses viele Erklärungen und Informationen geliefert. 


181 Blick in den Park im Chateau des Milandes 

182 Blick in den Park im Chateau des Milandes 


183 Arkaden im Park im Chateau des Milandes 

Josephine Baker hat sich in den 1930er Jahren in das Schloss verliebt, hat es zuerst angemietet und dann erworben. Da sie kinderlos blieb hat sie viele Kinder aus allen Nationen adoptiert (sie nennt sie ihren „Regenbogenstamm“) und dafür das Schloss umgebaut und modernisiert, hat Bäder eingebaut und Strom und Wasser installieren lassen. Sie lebte mit ihrem Mann und den Adoptivkindern in dem Schloss bis sie nach vielen Jahren, auch bedingt durch Krankheit, das Schloss nicht mehr finanzieren konnte und es versteigert wurde. Josephine Baker wurde nach ihrer Krankheit und Verarmung vom monegassischen Fürstentum, Fürst Rainer und Gracia aufgenommen und nach ihrem Tod dort begraben. 


184 Blick von der Parkanlage auf das Chateau des Milandes 


185 Kapelle neben dem Chateau des Milandes 


186 Esszimmer im Chateau des Milandes 

Das Schloss ist auch heute wieder seit wenigen Jahren in Privatbesitz. Es wurde liebevoll restauriert, die Gärten wurden angelegt und die daneben befindliche Kapelle dazugekauft und ebenfalls renoviert. Es ist jetzt ein wunderbares Ensemble, das sich unbedingt lohnt anzusehen. Auch ehren die jetzigen Eigentümer das Leben von Josephine Baker und erhalten die Geschichte über ihr Leben aufrecht. 


187 Ansicht vom Park auf das Chateau des Milandes 


188 Blick auf die angebauten Türme am Chateau des Milandes 

Im Jahr 2009 wurden das Schloss, sein Weinlager, seine französischen Gärten und seine Stallungen vollständig als historisches Denkmal eingestuft. Dieses Schloss und die Erläuterungen dazu gefallen uns sehr. Wir erfahren vieles über das Leben dieser interessanten Frau, Josephine Baker, die eine engagierte Kämpferin gegen Rassismus war.


Fahrt durch Frankreich an der Dordogne: (Teil 3) 
Reiseetappe 11 bis 13:
  

Tagesetappe 11:

Mittwoch, 13.05.2026 von Vezac nach La-Roque-Gageac/Vezac
Tageskilometer: insgesamt: 18 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Camping Car Park Stellplatz Vezac (Dordogne), La Malartrie, F-24220 La-Roque-Gageac/Vezac, GPS: N44°49'28.2" E001°10'10.38"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 14,05 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 14,05 € 

Zum Übernachten fahren wir auf den Wohnmobilstellplatz Camping Car Park Stellplatz Vezac (Dordogne), La Malartrie, F-24220 La-Roque-Gageac/Vezac, GPS: N44°49'28.2" E001°10'10.38", der am Rande des Ortes La-Roque-Gageac liegt.  


189 Stellplatz auf dem Camping Car Park in La-Roque-Gageac 

Nach unserer Ankunft spazieren wir noch in den Ort, kaufen uns dort ein Eis und spazieren an der Dordogne entlang zurück. Den Abend verbringen wir bei Sonne, aber viel Wind und niedrigen Temperaturen im Wohnmobil.   

Tagesetappe 12:
Donnerstag, 14.05.2026 von La-Roque-Gageac/Vezac über Bergerac nach Rouffignac-de-Sigoules
Tageskilometer: insgesamt: 81 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Camping Car Park in 28 Passage de Compostelle, F-24240 Rouffignac-de-Sigoules, GPS: N44°46'47.89 E000°26'49.05"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 14,05 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 14,05 € 

Heute Morgen frühstücken wir gemütlich, denn heute soll es den ganzen Tag regnen und wir wollen ein Stück weiter entlang an der Dordogne fahren. Als wir losfahren ist es noch trocken, aber schon bald beginnt kräftiger Regen. Als Ziel haben wir uns die Stadt Bergerac ausgesucht. Wir wollen auf dem stadtnahen Campingplatz eine Nacht bleiben. Als wir dort ankommen ist die Rezeption geschlossen und öffnet erst wieder um 15 Uhr. So lange wollen wir nicht warten. Wir fahren zu einem stadtnahen Parkplatz, wo Wohnmobil parken dürfen (Parkplatz von F-24100 Bergerac, Rue Emile Vieillefond 8, GPS: N44°50'58.56" E000°29'16.43"). 


190 Parkplatz in Bergerac 

Heute ist außerdem Feiertag - Christi-Himmelfahrt – da haben alle Geschäfte geschlossen. Deshalb ist auch der zentrumsnahe Parkplatz nicht voll belegt. Bei unserer Ankunft regnet es gerade und wir nutzen eine trockene Phase und holen uns von einem nahen Pizzalieferdienst eine Pizza zum Mittagessen. Schon während des Mittagessens fängt es wieder an zu regnen. 


191 Impressionen: Besuch der Stadt Bergerac – eine alte Handelsstadt am Ufer der Dordogne mit einer Fülle mittelalterlichen Reize 

Bergerac – eine alte Handelsstadt am Ufer der Dordogne mit charmant beschaulichem Flair 

Bergerac ist die Hauptstadt des Périgord Pourpre und Zentrum des Weinbaus. Die charmante Altstadt von Bergerac klettert nördlich vom Hafen das Ufer der Dordogne hinauf und erstreckt sich bis zur Rue de la Résistance. Beim Bummel durch die von Fachwerkhäusern gesäumten Gassen und die zahlreichen Wohnhäuser schlendert man in eine andere Zeit. Im Zentrum der Stadt steht die Kirche Notre Dame aus dem 19. Jahrhundert. Auf der Dordogne kann man die "Gabares", die traditionellen Flachbodenboote, die in der Vergangenheit für den Warentransport verwendet wurden, beobachten. Die Cyrano-Statue, das Wahrzeichen der Stadt, befindet sich auf dem Place Pélissière. 


192 Altstadtgasse mit Fachwerkhäusern in Bergerac 


193 Kreuzgang der Franziskaner-Rekollekten in Bergerac 


194 Mit Fachwerkhäusern gesäumte Gasse und Wohnhäuser in Bergerac 


195 Mit Fachwerkhäusern gesäumte Gasse und Wohnhäuser in Bergerac 


195a Mit Fachwerkhäusern gesäumte Gasse und Wohnhäuser in Bergerac


196 Kirche Saint-Jacques in Bergerac 

Wir machen einen ausgiebigen Mittagsschlaf und laufen, als der Regen eine Pause macht, in die Stadt Bergerac. Dort gehen wir zuerst zum Ufer der Dordogne und von dort durch die Gassen und über Plätze durch die historische Altstadt. Auf einem zentralen Platz steht ein Denkmal von „Cyrano de Bergerac“ den Dichter aus dem 17. Jh. 


197 Denkmal von „Cyrano de Bergerac“ in Bergerac


197a Denkmal von „Cyrano de Bergerac“ in Bergerac 

Wir besichtigen die Eglise Notre-Dame, den Hafen der alten Hansestadt mit den historischen „Gabarre“ Holzbooten, womit der Handel betrieben wurde. Leider sind die Geschäfte wegen des Feiertages geschlossen. So ist auch die Markthalle, die wir immer gerne besuchen, heute geschlossen. 


198 Kirche Notre Dame in Bergerac 


199 Innenansicht der Kirche Notre Dame in Bergerac 


200 Kunstwerk in Bergerac 


201 Am Ufer der Dordogne in Bergerac 


202 Historische „Gabarre“ am Ufer der Dordogne in Bergerac 


203 „Gabarres“ auf der Dordogne vor der Brücke Vieux Pont in Bergerac 

Den nächsten Regenschauer warten wir in der Touristeninformation ab. Es ist schade, dass Feiertag und dazu noch schlechtes Wetter ist, denn wir sehen an den vielen Lokalen, dass an anderen Tagen hier viel los ist. Wir gehen zurück zum Wohnmobil und beschließen ein Stück weiter zu fahren. 

Wir entdecken etwa 10 km südlich von Bergerac den Wohnmobilstellplatz Camping Car Park in 28 Passage de Compostelle, F-24240 Rouffignac-de-Sigoules, GPS: N44°46'47.89 E000°26'49.05" und werden dort übernachten. Bei unserer Ankunft bunkern wir Frischwasser und entsorgen die Toilette. Der Stellplatz bietet Platz für 24 Wohnmobile. 

Nach kurzer Zeit werden wir von einer Frau von einem örtlichen Weingut zu einer Weinprobe eingeladen. Am Rande des Wohnmobilstellplatzes befinden sich einige Holzhäuschen, wo die Weinverkostung stattfindet. Gerne nehmen wir das Angebot an und kaufen auch ein paar Flaschen von dem köstlichen Wein, der voll unseren Geschmack trifft. 

Wie soll es anders sein, es regnet den restlichen Abend ununterbrochen. Wir überlegen uns im Wohnmobil die Reiseziele für die nächsten Tage, trinken ein Glas Wein und verbringen den restlichen Abend mit Regen im Wohnmobil. 

Tagesetappe 13 - Zwischenstopp:
Freitag, 15.05.2026 von Rouffignac-de-Sigoules nach Saint-Emilion
Tageskilometer: insgesamt: 62 km
Zwischenstopp: geplant auf Parkplatz von F-33330 Saint-Emilion, Grand Pontet 20, jedoch alle Plätze belegt (N44°53'49" W000°09'19") – Wir parken außerhalb der Ortschaft an einem Weg zwischen den Weinbergen
Anzahl Übernachtungen: keine -  Aufenthalt: zur Stadtbesichtigung
Kosten: keine
Nebenkosten: keine 

Am Morgen ist es wieder trocken und ein paar kleine Löcher in den Wolken lassen einen blauen Himmel erahnen. Wir frühstücken, versorgen unser Wohnmobil und fahren einem neuen Ziel entgegen. 

In verschiedenen Medien haben wir sehr viel über Saint-Emilion gelesen und gehört und wollen dort einen Zwischenstopp auf dem Weg zum Atlantik einlegen. Als wir dort ankommen und den ausgesuchten Parkplatz anfahren wollen merken wir, dass alle Plätze besetzt sind und es unmöglich ist für ein Wohnmobil eine Parkmöglichkeit zu finden. Im Ort ist viel los und Menschenmassen sind unterwegs. Schließlich parken wir unser Mobil außerhalb des Ortes in einer Seitenstraße inmitten von Weinbergen am Straßenrand. 


204 Parkplatz für Wohnmobil am Straßenrand in Saint-Émilion 


205 Impressionen: Saint-Émilion – mitten in einem großen Weinbaugebiet – gegründet von einem Mönch im 8. Jh.  

Saint-Émilion – ein berühmtes Weinbaugebiet am Unterlauf der Dordogne im Weinbaugebiet Bordeaux 

Eine sehr charmante Mittelalterstadt, die stolz auf einem Felsvorsprung liegt. Dieses Städtchen ist für seinen Grand Cru-Wein berühmt und gehört tatsächlich zu den größten Weingütern in Bordeaux. 


206 Reste einer großen Wehrmauer in Saint-Émilion 


207 Eglise Collegiale (Stiftskirche) in Saint-Émilion 


208 Innenansicht der Eglise Collegiale (Stiftskirche) in Saint-Émilion 


209 Kreuzgang im Kloster der Stiftskirche in Saint-Émilion 


210 Wandmalereien im Kreuzgang im Kloster der Stiftskirche in Saint-Émilion 


211 Königsturm in Saint-Émilion 

Was ist an Saint-Émilion so besonders? Hier kann man einer 1300jährigen Geschichte nachspüren. Der Ort wurde im 8. Jh. von einem Mönch mit dem Namen Émilion gegründet. Heute besteht das Ortsgebiet aus ca. 5.400 ha Weinanbau und mehr als 800 Weingütern. In den alten Häusern ist eine Weinverkostung neben der anderen. Dieser Ort und seine Umgebung sind Weltkulturlandschaft seit 1999. 


212 Felsenkirche mit Glockenturm in Saint-Émilion 


213 Eingang zur Felsenkirche in Saint-Émilion 


214 Place de L’Eglise Monolithe in Saint-Émilion 


215 Tor der Cadene (Innentor zur Stadt) in Saint-Émilion

Wir laufen durch die Gassen und machen einige Fotos von den historischen Gebäuden im Ort. Aber nach einiger Zeit ist uns der Rummel in der Stadt zu viel und wir fahren ein Stück weiter.

Tagesetappe 13:
Freitag, 15.05.2026 von Rouffignac-de-Sigoules nach Mortagne-sur-Gironde
Tageskilometer: insgesamt: 159 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Camping Municipal Bel Air, Rue Bel air 3, F17120 Mortagne-sur-Gironde, GPS: N45°28'45" W000°47'28"
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 36,00 €
Nebenkosten: Kurtaxe 0,48 €
Gesamtkosten für 2 Übernachtungen: 36,48 € 

Unterwegs kaufen wir noch unser Mittagessen, genießen es im Wohnmobil, machen etwas Pause und fahren dann bis Mortagne-sur-Gironde an der Mündung der Gironde. Hier hat sich bereits die Dordogne und die Garonne zur Gironde vereinigt. 

Wir finden einen Platz auf dem sehr kleinen Campingplatz, den Camping Municipal Bel Air, Rue Bel air 3, F17120 Mortagne-sur-Gironde, GPS: N45°28'45" W000°47'28". Der Campingplatz liegt auf einem Felsplateau mit Sicht auf den darunterliegenden großen Hafen und mit Blick zur Gironde, die hier so breit ist, dass man denkt man ist bereits am Atlantik. 


216 Stellplatz auf dem Campingplatz in Mortagne-sur-Gironde 


217 Impressionen: Aufenthalt auf dem Campingplatz in Mortagne am Fluss Gironde mit Blick auf den Hafen 


218 Blick über den Campingplatz zum Hafen in Mortagne-sur-Gironde 

Mortagne-sur-Gironde - eine Stadt am rechten Ufer der Gironde-Mündung 

Die Stadt ist in zwei separate Einheiten unterteilt: die antike Stadt, die auf einer Klippe errichtet und um ihre Kirche und einige Einkaufsstraßen herum organisiert ist, während der Hafen darunter von alten Mühlen begrenzt wird. Die Gemeinde gehört seit 2011 auch zum Netz "Dörfer von Steinen und Wasser", einem vom Generalrat initiierten Etikett, um außergewöhnliche Standorte zu fördern. 


219 Altstadtgasse vor dem Hafenbereich in Mortagne-sur-Gironde 

Nach einer kurzen Pause gehen wir in den nahen Ort und kaufen etwas Vorräte ein. Anschließend laufen wir die steile Straße vom Campingplatz hinunter zum unterhalb liegenden Hafen und genießen dort am Abend die Hafenatmosphäre. 


220 Hafen in Mortagne-sur-Gironde 


221 Lokal im Hafenbereich in Mortagne-sur-Gironde 

Zurück beim Wohnmobil essen wir zu Abend und verbringen einen gemütlichen Abend bei sehr kühlen Temperaturen. 

Am nächsten Morgen entscheiden wir uns noch einen weiteren Tag auf dem Campingplatz in Mortagne-sur-Gironde zu bleiben. Der Platz gefällt uns sehr gut, er wird gut geführt, liegt toll und ist sehr sauber.  

Wir holen unsere Fahrräder aus der Heckgarage und fahren an den unterhalb vom Campingplatz liegenden Hafen, den wir am Vorabend schon ein wenig erkundet haben. 

Nach der ausgiebigen Hafenbesichtigung fahren wir in nördlicher Richtung durch Wiesen, über Hügel und durch kleine Dörfer bis Talmont-sur-Gironde und stellen am Dorfrand unsere Fahrräder ab. 


222 Église Saint-Séverin in Saint-Seurin D‘Uzet entlang am Radweg nach Talmont-sur-Gironde 


223 Blick vom Radweg nach Talmont-sur-Gironde auf den Fluss Gironde 


224 Impressionen: Fahrradausflug nach Talmont-sur-Gironde unweit des Flusses Gironde in den Atlantik 

Talmont-sur-Gironde - ein denkmalgeschütztes Dorf mit zwei Klippen auf einer Halbinsel 

Helle Kalksteinklippen, kleine weiß getünchte Häuser, eine romanische Kirche aus Sandstein und tief unten die Fluten der Gironde: Talmont-sur-Gironde ist ein Bilderbuch-Ort. Stockrosen säumen die verkehrsberuhigten Gassen. Rosen ranken vor den Fassaden. Apfel- und Kirschbäume recken hinter alten Steinmauern ihre Kronen in den Himmel. Ein Panoramaweg an den Klippen entlang führt zum bekanntesten Bauwerk des Ortes: der katholischen Kirche Sainte-Radegonde, ein Wahrzeichen der Region Royan und des Departements. 


225 Romanische Kirche Sainte-Radegonde in Talmont-sur-Gironde 


226 Blick über den Fluss Gironde auf die Fischrhütten in Talmont-sur-Gironde 


227 Das alte Zollhaus Saintonge in Talmont-sur-Gironde 

Auch Talmont-sur-Gironde ist ebenfalls eines der schönsten Dörfer Frankreichs und ist auf einer in die Gironde reichende Felsnase errichtet. Die Geschichte des Orts reicht bis in die römische und gallorömische Zeit zurück. Der Friedhof neben der Kirche Sainte-Radegonde ist ein Seemannsfriedhof, der auch Gräber von nicht mehr heimgekehrten Seeleuten beherbergt.  


228 Weg Remparts de Talmont entlang der Felsnase mit Blick auf die Gironde 


229 Romanische Kirche Sainte-Radegonde in Talmont-sur-Gironde 


230 Seemannsfriedhof zwischen Mündung und Kirche in Talmont-sur-Gironde 

Bei unserer Ankunft sehen wir viele Menschen die alle Drachen steigen lassen und Drachen mit Zubehör verkaufen. Auch in den Gassen mit den weiß gekalkten Häusern mit blauten Fensterläden drängeln sich viele Menschen. 

Wir besichtigen die Kirche und den Friedhof und schlängeln uns durch die Gassen. Es ist Mittagszeit und wir möchten nach der Besichtigung des Ortes gerne etwas essen. Aber in den vielen Lokalen ist kein Platz zu finden. Es stehen Menschen am Eingang der Restaurants und warten auf freie Plätze. 


231 Altstadtgasse Gd Rue du Port in Talmont-sur-Gironde 


232 Rue de l’Ancien Chateau in Talmont-sur-Gironde 


233 Kunstvoll gestaltetes Gartenhaus in Talmont-sur-Gironde 


234 Reste der Stadtmauer in Talmont-sur-Gironde 

Also radeln wir den gleichen Weg den wir gekommen sind zurück und bekommen am späten Nachmittag bei uns am Hafen noch etwas zu essen. Nach dem Essen machen wir Kaffeepause im Wohnmobil. 

Am späten Nachmittag fahren wir mit unseren Rädern entlang der Gironde in südöstlicher Richtung und kommen vorbei an der Ermitage Monolithe. Das ist eine in den Felsen gehauene Kirche, die man alleine nicht besichtigen darf und Führungen nur in französischer Sprache stattfinden. 


235 Hafen von Maubert 

Wir fahren dann weitere 6 km zum Hafen von Maubert. Der Ausflug hierher hat sich nicht gelohnt. Der Hafen ist nicht gepflegt und es liegen nur wenige Boote von Einheimischen im Hafen. Wir fahren etwas enttäuscht bei Gegenwind und kühlen 15 Grad wieder zurück zum Campingplatz. Hier genießen wir die Ruhe auf dem Platz und lassen den Tag gemütlich ausklingen. 


Fahrt durch Frankreich Entlang am Atlantik: (Teil 1)
Reiseetappe 14 bis 16:
 

Tagesetappe 14:
Sonntag, 17.05.2026 von Mortagne-sur-Gironde nach Les Mathes / La Palmyre
Tageskilometer: insgesamt: 95 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Camping Car Park in La Palmyre, Av. De l'Atlantique, F-17570 Les Mathes / La Palmyre, GPS: N45°41'31.73" W001°11'19.79"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 14,05 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 14,05 € 

Wir verlassen heute den wunderschönen und familiären Campingplatz Bel Air und fahren nach zwei Wochen endlich an den Atlantik. Dort haben wir uns den Wohnmobilstellplatz Camping Car Park in La Palmyre, Av. De l'Atlantique, F-17570 Les Mathes / La Palmyre, GPS: N45°41'31.73" W001°11'19.79" als nächstes Übernachtungsziel ausgesucht. Der Stellplatz hat 48 Plätze und eine Ver- und Entsorgungsstation sowie Stromversorgung. 


236 Stellplatz auf dem Wohnmobilstellplatz in Les Mathes / La Palmyre 

Schon auf dem Weg nach La Palmyre fällt uns auf, dass sehr viele Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind. Auch der Wohnmobilstellplatz ist für die Jahreszeit außergewöhnlich gut besucht. 


237 Impressionen: Ankunft in La Palmyre am Atlantik 

La Palmyre – ein kleiner Badeort im Umkreis des Meeresnaturschutzgebiet der Gironde-Mündung und des Pertuis-Meeres an der Atlantikküste 

„Am Ende der Gironde-Mündung, in einer Bucht, die von einer Halbinsel gebildet geschützt, die die Spitze des Coubre erstreckt, bietet La Palmyre Besuchern die Möglichkeit, eine Reihe von Wassersportaktivitäten (Strände, Hafen) zu genießen oder durch den riesigen Kiefernwald zu spazieren.“*(https://www.france-voyage.com/frankreich-stadte/la-palmyre-90239.htm

Wir nehmen die Fahrräder aus der Heckgarage und radeln auf sehr gut ausgebauten Radwegen zuerst am noch nicht vorhandenen Wasser entlang, vorbei am Hafen und bis zum Badestrand. Dann biegen wir ab in die Dorfmitte. Nun erklärt sich uns alles. In La Palmyre ist heute am Sonntag Markt. 


238 Hafen in La Palmyre 

Es ist Mittagszeit und wir schlendern durch die Marktstände. Dabei beobachten wir, dass alle bereits im Aufbruch sind und der Markt sich langsam auflöst. Ein Mann verkauft noch die letzten Portionen seiner Paella. Das passt für uns zum Mittagessen und wir kaufen ein. Am Nachbarstand kaufen wir noch Brot sowie süßes zum Nachtisch und auf dem Nachhauseweg an einem Bistro einen Portion Salat und ein Portion Pommes. Das Sonntagsfestmahl kann beginnen. Wir essen im Wohnmobil und ruhen uns anschließend etwas aus. 

Nach der Mittagspause fahren wir auf sehr gut ausgebauten Radwegen ca. 4 km zum Leuchtturm „Phare de La Coubre“. Leider ist das Gelände um den Leuchtturm eingezäunt und wir erhaschen noch keinen Blick zum Atlantik. Deshalb fahren wir den Radweg weiter bis zu einem Übergang der sehr hohen Dünen zum Plage de la Bouverie. 


239 Übergang zu den Dünen in der Nähe des Wohnmobilstellplatzes in La Palmyre 


240 Leuchtturm „Phare de La Coubre“ in La Palmyre 

Jetzt endlich nach einem kurzen Aufstieg über eine Düne sind wir am Atlantik. Der Strand ist breit und feinsandig. Nur ein paar wenige Menschen sind da. Wir fotografieren und fahren dann wider zurück nach La Palmyre. 


241 Sandstrand in La Palmyre 


242 „Bauwerk“ am Sandstrand in La Palmyre 

Jetzt ist auch hier das Wasser angekommen und die Bucht, die heute Mittag noch grün war, ist nun mit Meerwasser gefüllt. Eine Menge Kite-Surfer tummeln sich hier im Wind. Dort wo der Fahrradweg entlanggeht, kommt nun das Meer ganz nahe heran. 


242a Blick über das Meer mit den Kite.Surfern im La Palmyre 

Wir machen noch einen kurzen Abstecher in den Ort, der keine historischen Gebäude hat. Hier ist alles neu und modern, viele Geschäfte und Boutiquen, alles auf den Sommertourismus ausgelegt. 

Uns friert es und die Sonne ist zwischenzeitlich wieder hinter Wolken verschwunden. Wir fahren zum Wohnmobil zurück und wärmen uns im Mobil wieder auf. Zwischenzeitlich ist der Stellplatz leer, die Wochenendtouristen sind fort und wir genießen die Ruhe.    

Tagesetappe 15 - Zwischenstopp:
Montag, 18.05.2026 von Les Mathes / La Palmyre nach Chateau d'Oleron
Tageskilometer: insgesamt: 32 km
Zwischenstopp: auf Parkplatz: Boulevaard Thiers in F-17480 Chateau d'Oleron auf der Insel Ile d'Oleron GPS: N45°53'15.60" W001°11'39.20" – Parken für Wohnmobile in der Zeit von 23:00 Uhr bis 06:00 Uhr verboten
Anzahl Übernachtungen: keine -  Aufenthalt: zur Besichtigung der Citadelle du Chateau d'Oleron, sowie Fischerhäuser Couleurs Cabanes und Altstadtrundgang
Kosten: keine
Nebenkosten: keine 

Heue fahren wir weiter zu unserem nächsten Ziel, auf die Insel Ile d’Oleron. Dort hinüber führt die längste Brücke Frankreichs und sie kostet nicht einmal eine Gebühr. Gleich im Süden der Insel liegt der Ort „Chateau d’Oleron“. 

Dort parken wir direkt in der Stadt neben der Citadelle auf dem Parkplatz Boulevaard Thiers in F-17480 Chateau d'Oleron auf der Insel Ile d'Oleron GPS: N45°53'15.60" W001°11'39.20". Dort ist das Parken für Wohnmobile in der Zeit von 23:00 Uhr bis 06:00 Uhr verboten. In der übrigen Zeit ist das Parken von Wohnmobilen hier kostenlos erlaubt. 


243 Stellplatz auf Parkplatz in Chateau d‘Oleron 


244 Impressionen: Auf der Insel Ile d’Oleron – Besuch der Citadelle, der Altstadt und der Fischerhäuser im Ort Chateau d‘Oreron 

Chateau d’Oleron – die historische Hauptstadt der Insel Ile d’Oleron einer der Metropolen der Austern 

Wer die historische Hauptstadt der Insel Oleron besucht, die sich am südöstlichen Ende befindet muss in Chateau d’Oleron die Zitadelle besuchen, deren Stadtmauern rund um die Stadt von einer Geschichte, reich an Ereignissen zeugen. Einen Zwischenstopp bei den Hütten der Künstler und Kreativen am Austernhafen einzulegen ist ein Muss. 


245 Leuchtturm am südöstlichen Ende von Chateau d’Oleron auf der Insel d´Oleron 


246 Eingang (Porte royal) zur Zitadelle in Chateau d‘Oreron 

Zuerst laufen wir zur Touristeninformation und holen uns Informationen über die Insel und speziell über den Ort Chateau d’Oleron. Als erstes laufen wir zur Zitadelle und rundum auf der Bastion mit einem tollen Blick. Leider lässt sich heute die Sonne nicht blicken und es scheint alles ein wenig grau. 


247 Blick auf die Stadtmauer der Zitadelle in Chateau d‘Oleron 


248 Stadtmauern der Bastion der Zitadelle in Chateau d‘Oleron 


249 Durchgang der Stadtmauer zum Meer in Chateau d’Oleron 

Anschließend schlendern wir durch die Stadt, trinken gemütlich einen Espresso und gehen anschließend in das Fischerviertel mit den sehr bunt bemalten Häuschen, die den grauen Tag aufhellen. Wir laufen entlang an den Kanälen und machen viele Fotos. 


250 Altstadtgasse in Chateau d’Oleron 


251 Église Notre-Dame-de-l'Assomption in Château-d'Oléron 


252 Tourismusbüro in Château-d'Oléron 


253 Bunte Künstlerhütten im Hafenviertel in Château-d'Oléron 


253a Bunte Künstlerhütten im Hafenviertel in Château-d'Oléron


254 Bunte Künstlerhütten im Hafenviertel in Château-d'Oléron 


255 Hafen mit Blick auf die Zitadelle in Château-d'Oléron 

Zurück beim Wohnmobil kochen wir uns essen zu Mittag. Am Nachmittag fahren wir weiter bis zur nördlichen Spitze der Insel.    

Tagesetappe 15 - Zwischenstopp:
Montag, 18.05.2026 von Chateau d'Oleron nach Saint Denis d'Oleron  
Tageskilometer: insgesamt: 31 km
Zwischenstopp: auf Parkplatz beim Leuchtturm Phare de Chassiron an der Nordspitze der Ile d'Oleron in F-17650 Saint Denis d'Oleron GPS: N46°02'45.40" W001°24'21.70" großer Parkplatz in Leuchtturmnähe
Anzahl Übernachtungen: keine -  Aufenthalt: zur Besichtigung des Leuchtturms Phare de Chassiron und der Umgebung
Kosten: keine
Nebenkosten: keine 

Dort befindet sich der Leuchtturm „Phare de Chassiron“.  Wir parken unser Wohnmobil auf dem großen Parkplatz in der Nähe vom Leuchtturm Phare de Chassiron an der Nordspitze der Ile d'Oleron in F-17650 Saint Denis d'Oleron GPS: N46°02'45.40" W001°24'21.70". 


256 Parkplatz am Leuchtturm Phare de Chassiron in Saint Denis d‘Oleron 


257 Impressionen: Leuchtturm Phare de Chassiron an der Inselspitze von Ile d’Oleron und Strand in La Cotiniere 

Leuchtturm von Chassiron - seit 2012 ein historisches Monument 

Der 33 m hohe Turm wurde aus Bruchsteinen gebaut und besaß zwei Feuerstellen, die mit Holz befeuert wurden. Dieser Turm war jedoch nicht mehr effektiv genug, um den zunehmenden Seeverkehr zu bewältigen. Der zweite Leuchtturm von Chassiron, wie wir ihn heute kennen, wurde daher 1834 als Ersatz gebaut. Er wird am 1. Dezember 1836 in Betrieb genommen. Seine Höhe beträgt 46 m über dem Boden. Seine acht Lichtstrahlen sind an klaren Tagen bis zu 52 Kilometer weit sichtbar. Im Inneren führt eine Wendeltreppe mit 224 Stufen zu einer Plattform, von der aus man ein sehr schönes Panorama bewundern kann. 


258 Leuchtturm Phare de Chassiron an der Inselspitze von Ile d’Oleron 


259 Blick über das Meer in Chassiron an der Inselspitze von Ile d’Oleron 


260 Blick über das Meer in Chassiron an der Inselspitze von Ile d’Oleron 

Nun laufen wir ein wenig an den Klippen entlang und machen ein paar Fotos. 

Tagesetappe 15:
Montag, 18.05.2026 von Les Mathes / La Palmyre nach La Cotiniere
Tageskilometer: insgesamt: 82 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Aire de Camping Car, Rue des Pins 115, F-17310 La Cotiniere, GPS: N45°55'26" W001°20'34"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 16,00 €
Nebenkosten: Kurtaxe 1,32 €
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 17,32 € 

Anschließend fahren wir weiter zu unserem nächsten Übernachtungsplatz auf den Wohnmobilstellplatz Aire de Camping Car, Rue des Pins 115, F-17310 La Cotiniere, GPS: N45°55'26" W001°20'34". Der Stellplatz liegt gleich hinter den Dünen mit einem kleinen Fußweg direkt zum Strand. Der Stellplatz hat 56 Plätze, liegt in Meernähe im Wald bzw. am Waldrand, hat eine Ver- und Entsorgungsanlage und Stromversorgung. 


261 Stellplatz auf dem Wohnmobilstellplatz in La Continiere 

La Cotinière - ein bezaubernder kleiner Fischerhafen an der Westküste von Frankreich auf der Ile d‘Oleron

Es ist der perfekte Ort, um das Strandleben zu genießen, über den Markt zu schlendern, in den Geschäften zu verweilen oder an den verschiedenen lokalen Veranstaltungen teilzunehmen. Der Hafen von La Cotinière ist das Herzstück des Dorfes. Er beherbergt 95 Schiffe und beschäftigt 300 Fischer. 

Gleich nach unserer Ankunft wollten wir zum Strand. Das Meer ist etwas laut und hat eine schöne Brandung. Wir haben Glück, denn am Abend ist Hochwasser. Hier hat der Atlantik einen ziemlich großen Tidenhub, nämlich über 6 Meter. 


262 Strandzugang zum Meer in La Cotinière 


263 Blick über das Meer in La Cotinière 

Endlich können wir im Sand barfuß laufen. Der Strand ist angenehm warm, obwohl heute keine Sonne scheint. Am Rande der Dünen hat jemand aus Paletten und Totholz einen prima Sitzplatz gezaubert. Hier setzen wir uns hin und lassen das Meer und die Wellen auf uns wirken. Und wie auf Bestellung lässt sich die Sonne etwas blicken. Gleich sieht das Meer freundlicher aus. Wir genießen die tolle Atmosphäre. 


264 Sitzplatz am Meer in La Cotinière 

Danach bummeln wir wieder zurück zum Wohnmobil und sitzen noch lange bei geöffneter Türe im Wohnmobil. Es ist das erste Mal in diesem Urlaub, dass wir bei geöffneter Wohnmobiltüre sitzen können ohne zu frieren. Den Abend verbringen wir mit einem Glas Wein und lassen die Eindrücke des Tages auf uns wirken. 

Da wir gestern erst am späten Nachmittag auf dem Stellplatz in La Cotiniere angekommen sind, haben wir 24 Stunden Zeit, den Platz wieder zu verlassen. Wir wollen noch den Ort besichtigen. Er soll den siebtgrößten Fischereihafen besitzen.  

Da wir auch noch ein wenig einkaufen wollen, holen wir die Fahrräder aus der Heckgarage und fahren die knapp 2 km mit dem Fahrrad in den Ort. Aber schon als wir im Hafen ankommen fängt es zu regnen an. Gleich neben dem Hafenbecken stellen wir unsere Fahrräder ab und gehen in die dort befindliche Markthalle für den Fischverkauf. In der Markthalle warten wir den Regenguss ab und sehen uns in der Markthalle um. Hier entdecken wir leckeres Essen für Mittag, das wir einkaufen. 


265 Hafen in La Cotinière 


266 Markthalle in La Cotinière 

Nach dem Besuch der Markthalle regnet es noch immer, deshalb kaufen wir in einem Bistro einen Espresso, aber der Regen fällt heute sehr heftig aus. In kleinen Regenpausen bummeln wir durch die Einkaufsstraße, kaufen Sommerschuhe für Hildegard und auch noch Brot und Nachtisch. 


267 Einkaufsstraße am Hafen in La Cotinière 


268 Altstadthaus in La Cotinière 

Leider regnet es wieder sehr heftig und wir gehen den zweiten Espresso trinken. Aber das mit dem Abwarten bis der Regen aufhört wird nichts. Wir fahren deshalb bei Regen zurück zum Wohnmobil. Dort genießen wir zuerst die gekauften Fischgerichte und den Nachtisch. 

In einer kurzen Regenpause verladen wir die Fahrräder in die Heckgarage und machen uns Fertig für die Weiterfahrt. 

Tagesetappe 16 - Zwischenstopp:
Dienstag 19.05.2026 von La Cotiniere nach Hiers-Brouage
Tageskilometer: insgesamt: 32 km
Zwischenstopp: auf Parkplatz D3 in F-17320 Hiers-Brouage, G'PS: N45°52'06.48" W001°04'04.88
Anzahl Übernachtungen: keine -  Aufenthalt: zur Besichtigung und Besuch von einem der schönsten Dörfer Frankreichs in Brouage - Parken mit Übernachtungsmöglichkeit entlang des Parkplatzes - keine Infrastruktur - ortsnahe Lage für den Besuch von Brouage
Kosten: keine
Nebenkosten: keine 

Als erstes Ziel haben wir uns Marennes ausgesucht. Marennes ist die Hochburg für Austern. Wir parken auf dem Rastplatz für Wohnmobile 9-17 Rue Jean Moulin, F-17320 Marennes, GPS: 45°49'33.52" W001°05'49.00". Der Platz hat eine Ver- und Entsorgung gegen Gebühr und keine weitere Infrastruktur für Wohnmobile. Hier gefällt es uns nicht und wir fahren weiter. 

Unser nächstes Ziel ist Hiers-Brouage. Dieses Dorf gehört wieder zu den schönsten Dörfern Frankreichs. Es ist sehr klein und übersichtlich. Wir stellen unser Wohnmobil auf dem Parkplatz D3 in F-17320 Hiers-Brouage, G'PS: N45°52'06.48" W001°04'04.88 ab. 


269 Parkplatz in Hiers-Brouage 


270 Impressionen: Zurück auf dem Festland – heute in Brouage, das zu den schönsten Dörfern Frankreichs gehört 

Hiers-Brouage – eine von Befestigungsanlagen umgebene Wohnsiedlung 

„Die heutige Bekanntheit verdankt der Ort seiner Vergangenheit als ehemalige Hafenstadt; daneben war er ein international bedeutendes Zentrum des Salzhandels und eine militärische Festungsstadt. Die gut erhaltene mittelalterliche Stadt ist von beeindruckenden Befestigungsanlagen umgeben und zieht daher Geschichtsinteressierte und Architekturliebhaber gleichermaßen an. Besucher können die Stadtmauern erkunden und Panoramablicke auf die umliegenden Marschländer und die Landschaft genießen. Die engen Gassen der Stadt sind gesäumt von schönen Steinhäusern und malerischen Geschäften, was eine friedliche und zeitlose Atmosphäre schafft.“*(https://trek.zone/de/frankreich/orte/24946/hiers-brouage)

„1626 integrierte Ludwig XIII. die Stadt, die nunmehr den alleinigen Namen Brouage führte, in das Königreich Frankreich. Der Gouverneur für die Stadt war Armand Jeam du Plessis, bekannter unter dem Namen „Kardinal Richelieu“. Zu dieser Zeit zählte die Stadt 4000 Einwohner und war ein blühender Handelsplatz.“ *(https://de.wikipedia.org/wiki/Hiers-Brouage


271 Porte Royale mit den Wachtürmen der Bastion Richelieu – Eingang in die Festungsstadt Brouage 


272 Fremdenverkehrsamt an der Porte Royale in der Festungsstadt Brouage 


273 Blick durch ein Tor auf die Stadtmauer in der Festungsstadt Brouage 


274 Festungsmauer um die Stadt Brouage 


275 Königliche Pferdeställe in der Festungsstadt Brouage 


276 Kunstwerk bei den Pferdeställen in der Festungsstadt Brouage 

Um das Dorf sind noch alle Festungsmauern erhalten. Mittlerweile schaut die Sonne durch die Wolken. Wir bummeln durch den kleinen Ort und spazieren auf den Befestigungsanlagen entlang und genießen das angenehme Flair des kleinen historischen Ortes.    


277 Kirche Saint Pierre in der Festungsstadt Brouage 


278 Innenansicht der Kirche Saint Pierre in der Festungsstadt Brouage 


279 Eiskeller (glacière), eine besondere Einrichtung (äußerlich in Form eines kleinen hölzernen Gebäudes) in der Festungsstadt Brouage 


280 Wachtürmchen auf der Bastion Richelieu in der Festungsstadt Brouage


280a Lebensmittelhalle in der Bastion der Festungsstadt Brouage 

Tagesetappe 16:
Dienstag, 19.05.2026 von La Cotiniere über Hiers-Brouage nach Rochefort
Tageskilometer: insgesamt: 50 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Städtischer Campingplatz Le Rayonnement, 3 Avenue de la Fosse aux Mats, F-17300 Rochefort. GPS: N45°55'49.03" W000°67'29.59
Übernachtungen: 2
Kosten: 46,00 €  
Nebenkosten: Kurtaxe 2,64 €
Gesamtkosten für 2 Übernachtungen: 48,64 € 

Nach unserem Stadtrundgang fahren wir weiter zu unserem heutigen Übernachtungsplatz auf den städtischen Campingplatz Le Rayonnement, 3 Avenue de la Fosse aux Mats, F-17300 Rochefort. GPS: N45°55'49.03" W000°67'29.59. Der Campingplatz liegt wenige hundert Meter vom Altstadtkern entfernt. Morgen wollen wir die Stadt Rochefort und den Hafen am Fluss Charente erkunden. Nach einer ausgiebigen Dusche verbringen wir einen gemütlichen Abend bei etwas milderen Temperaturen und Sonnenschein im Wohnmobil. 


281 Stellplatz auf dem Campingplatz in Rochefort 


282 Impressionen: Heute in Rochefort am Fluss Charente 

Rochefort – die Rivalin von La Rochelle 

„Rochefort liegt zwischen Meer und Binnenland, aber nicht direkt am Atlantischen Ozean. Die Stadt hat einen Hafen, obwohl sich der Atlantik etwa 20 km weit entfernt befindet. Die Verbindung zum Meer ist durch den Fluss Charente gegeben. Die vorgelagerten Inseln Ré, Oléron und Aix bieten der Mündung der Charente einen gewissen Schutz, was Rochefort zu einem geografisch und strategisch günstigen Ort für maritime Belange machte.“ *(https://de.wikipedia.org/wiki/Rochefort_(Charente-Maritime) 

Sie war die ewige Rivalin von La Rochelle, dem großen Handelshafen der Hugenotten am Atlantik. Die Festungswerke um Rochefort bildeten einst eine unüberwindliche Barriere. 

Wir wollen noch einen weiteren Tag auf dem Campingplatz in Rochefort bleiben. Der Campingplatz ist ideal, der Stellplatz super, alles sauber, nicht überteuert und sehr Stadt nah gelegen. 


283 Kongresscenter in Rochefort 


284 Porte du Soleil in Rochefort 


285 Hotel de Ville in Rochefort 

Zuerst laufen wir nach dem Frühstück in die nahe gelegene Innenstadt mit den Geschäften. Wir bummeln durch die Gassen, trinken einen Espresso, machen einige Fotos und holen uns in der Touristeninformation weitere Anregungen. Es gibt hier noch so viel zu sehen und zu entdecken, was wir alles am Morgen zu Fuß nicht erleben können. Wir kaufen unser Mittagessen ein und gehen dann zurück zum Campingplatz. 


286 Place Colbert im Zentrum von Rochefort 

 
287 Église Saint-Louis von Rochefort 


288 Innenansicht der Église Saint-Louis von Rochefort 

Nach dem Essen gibt es wie immer eine kurze Pause und danach holen wir die Räder aus der Heckgarage. 

Wir fahren zuerst zur ca. 3 km entfernten Schwebefähre über den Fluss Charente. Diese Fähre befördert nur Personen und Fahrräder. Die im Jahr 1900 errichtete letzte Schwebefähre Frankreichs fährt die Menschen in einer abgehängten Gondel über den Fluss. 


289 Der Pont Transbordeur – ein spektakuläres Transportmittel über die Charente – Schwebefähre in Rochefort 

Die Schwebefähre - ein « Eiffelturm » über der Charente 

Die 1900 gebaute Schwebefähre, verbindet Rochefort (am rechten Ufer) mit Echillais (am linken Ufer), ohne jedoch den Flussverkehr auf der Charente zu behindern. 

Weiter fahren wir den Weg „Chemin de Charente“ am Fluss entlang zurück ins Zentrum. Wo im Trockendock eine Fregatte nachgebaut wurde, die als Kletterpark zwischen den Masten für die Matrosen zwischen 3 und 6 Jahren konzipiert wurde. 


289a Rochefort: L’Accro-mâts – ein Hochseilgarten in Form eines Segelschiffs in Rochefort 

Gleich im Anschluss befindet sich das sehr lange Gebäude „Corderie Royal“ neben dem Park „Jardin de la Marine“ das ein reiches maritimes Erbe präsentiert. Daran anschließend sind noch zwei Häfen angegliedert, die von prächtigen Bauten eingesäumt sind. Wir umrunden die Hafenbecken und machen zahlreiche Fotos. 

Corderie Royal – die königliche Seilerei, ein internationales maritimes Zentrum 

In der königlichen Seilerei, die 1666 im Auftrag von Ludwig XIV. erbaut wurde, fertigte seit zwei Jahrhunderten die Corderie Royale, die Seile der großen Segelschiffe der königlichen Marine. 


290 Meeres- und Militärmuseum im Park der Marine in Rochefort 


291 Die Corderie Royale ist eines der Wahrzeichen von Rochefort im Park der Marine 

Heute scheint durchgehend die Sonne und es ist Kurzarmwetter. Nach dem Nachmittagsausflug räumen wir die Fahrräder wieder auf. Wir sind doch tatsächlich 10 km gefahren, um die Stadt Rochefort zu erkunden. Den ganzen Abend ist es mild und sonnig. Wir genießen die lauen Temperaturen. 


292 Port de Plaisance in Rochefort 


293 Schiff „WOSAMMA“ im Hafen von Rochefort 


Fahrt durch Frankreich Entlang am Atlantik: (Teil 2)
Reiseetappe 17 bis 18:
 

Tagesetappe 17
Donnerstag, 21.05.2026 von Rochefort nach Le Bois-Plage-en-Ré
Tageskilometer: insgesamt: 62 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Aire de Camping-Car Campéole, 68 Avenue du Passage des Boeufs, F-17580 Le Bois-Plage-en-Ré, GPS: N46°10'37.44" W001°23'12.59"
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 38,00 €
Nebenkosten: Kurtaxe 2,64 €
Gesamtkosten für 2 Übernachtungen: 40,64 € 

Heue verlassen wir Rochefort und fahren zu einem großen Supermarkt und frischen unsere Vorräte für das kommende Wochenende auf. Anschließend fahren wir ca. 60 km weiter auf die „Ile de Ré“. Der Campingplatz den wir uns ausgesucht haben liegt ungefähr in der Mitte der Insel direkt am Strand in der Ortschaft „Le Bois Plage en Ré“. Als wir ankommen und nach einem Platz fragen, bekommen wir zur Antwort: „wir sind voll, alles belegt und vorbestellt.“ Übermorgen beginnt das lange Pfingstwochenende. 

Gleich neben dem Campingplatz gibt es den Wohnmobilstellplatz Aire de Camping-Car Campéole, 68 Avenue du Passage des Boeufs, F-17580 Le Bois-Plage-en-Ré, GPS: N46°10'37.44" W001°23'12.59", wo noch einige Plätze frei sind. Der Wohnmobilstellplatz hat neben der üblichen Infrastruktur auch noch eine warme Außendusche. Frischwasser an der Ver- und Entsorgungsstation gibt es jedoch nur gegen 3 Euro Gebühr für 10 Minuten. 


294 Stellplatz auf dem Wohnmobilstellplatz in Le Bois-Plage-en-Ré 


295 Impressionen: Ankunft auf der Ile de Ré im Atlantik und erste Impressionen 

Ile de Ré – die weiße Insel an der französischen Atlantikküste ist ein Inseljuwel und ein Reiseziel für jede Jahreszeit 

„Die Insel liegt  etwa 1,6 Seemeilen westlich der Küste bei La Rochelle und 6,5 Seemeilen nördlich der Île d’Oléron. Die 30 km lange und bis zu 5 km breite Insel ist an der schmalsten Stelle, bei Le Martray, etwa 100 m breit. Die beliebte Ferieninsel, die seit 1988 durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist, weist ausgedehnte Marschbodenflächen, Pinien- und Zypressenwälder sowie feine Sandstrände auf. 

Die Austern- und Muschelzucht nimmt großen Raum in der Inselwirtschaft ein. Die Fischerei ist einer der Hauptwirtschaftszweige der Insel. Ein heute weniger bedeutender Wirtschaftsfaktor ist die Salzgewinnung der etwa 350 Hektar großen Salinen bei Loix. 

Bis zu 180.000 Touristen im Jahr finden in den zahlreichen Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätzen aller Kategorien Unterkunft. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer von 2.800 Stunden im Jahr, der meist flache Sandstrand, das durch den Golfstrom temperierte Wasser und der frische Wind machen Ré zu einer familienfreundlichen Insel.“ *(https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%8Ele_de_R%C3%A9)

Zu den unvergesslichen Erlebnissen gehören: Der Phare des Baleines (Leuchtturm der Wale), das Wahrzeichen der Insel, Die Vauban-Befestigungsanlagen von Saint-Martin, Radwege zum Erkunden der Insel, Fischreusen und Zeugnisse der maritimen Geschichte und farbenfrohe Märkte und lebhafte Häfen. 

Le Bois-Plage-en-Ré – mit langen mit der blauen Flagge ausgezeichneten Sandstränden 

Die Strände der Kommune Le Bois-Plage-en-Ré erstrecken sich über fünf bis sechs Kilometer und der Ort ist einer der ältesten Badeorte der Region. Die kleinen Gässchen werden bereits zu Sommerbeginn von blühenden Stockrosen gesäumt. Le Bois-Plage-en-Ré ist ein Spiegelbild der ganzen Insel: natürlich, authentisch, liebenswert … 

Wir stellen unser Wohnmobil auf dem Stellplatz ab und machen natürlich gleich einen Abstecher an den Strand, der nur 100 m entfernt ist. Der Strand ist gigantisch, es ist gerade Ebbe und trotzdem reicht der feine Sand bis zum Beginn des Wassers. Wo ist wohl am Abend bei Flut das Meer? 


296 Badestrand vor dem Wohnmobilstellplatz in Le Bois-Plage-en-Ré 

Nach dem Mittagessen im Wohnmobil und einer kleinen Pause fahren wir mit den Fahrrädern in den Ort Le Bois Plage en Ré. Wir sind etwas enttäuscht, denn der Ort wirkt sehr verschlafen und es gibt nichts zu besichtigen. 

Wir fahren weiter auf der Straße nach La Couarde-sur-Mer. Auch hier gibt es nur weiße niedrige Häuser mit grünen Fensterläden und wenig zu besichtigen. Wir kaufen uns ein Eis, besichtigen danach die Kirche und gehen dann in die Touristeninformation. Dort holen wir uns eine Radwegekarte.    


297 Gasse in La Couarde-sur-Mer 


298 Kirche Église Notre-Dame-de-l‘Annonciation in La Couarde-sur-Mer 


299 Karussell im Ortszentrum La Couarde-sur-Mer 

La Couarde-sur-Mer – ein atypischer Badeort im Herzen der unberührten Natur 

La Couarde-sur-Mer ist der ideale Ausgangspunkt für Radtouren. Im Süden, hinter den Dünen, liegt eine riesige Weite aus feinem Sand. Vom Strand von Les Prises bis zum Strand von Les Petites Folies ist es ein und dasselbe Ufer, das sich über 5 km lang erstreckt, wo alle Aktivitäten am Meer und das Wasser angeboten werden. 

Wir wollen nun auf Radwegen nach Saint-Martin-de-Ré fahren. Der Radweg führt immer am Meer entlang, vorbei an Austernzuchtanlagen und mit schönem Blick auf den Atlantik. Es ist zwischenzeitlich 17:30 Uhr und wir stellen fest, dass Saint-Martin-de-Ré so viel zu bieten hat, dass wir den Ort am nächsten Tag ausführlich besichtigen wollen. Wir fahren zurück zum Wohnmobil. 


300 Stadttor La Porte des Campani in Saint Martin-de-Ré 

Für den nächsten Tag merken wir uns die Tour nach Saint Saint-Martin-de-Ré und weiter nach La Flotte als Ziel vor. Für heute reicht es. Wir gehen noch kurz zum Strand, um zu sehen wie weit das Meer an den Strand gekommen ist und verbringen dann einen gemütlichen Abend vor dem Wohnmobil. 

Nun ist es Sommer! Wir haben blauen Himmel und es ist sehr warm. Bisher hatten wir immer 15 – 17 Grad, ab heute sind es 27 – 28 Grad. Wir stehen ganz nahe an einem der schönsten Strände der Ile-de-Ré. Was will man mehr. 


301 Abendstimmung am Meer in Le Bois-Plage-en-Ré 


302 Sonnenuntergang über dem Meer in Le Bois-Plage-en-Ré 

Vormittags fahren wir mit den Rädern nach Saint-Martin-de-Ré. Heute wollen wir den Ort ausgiebig erkunden. Es sind sehr viele Radfahrer unterwegs. Die Ile-de-Ré ist ein Paradies für Radler. Auch im Ort ist sehr viel los. Wie ist es hier erst in der Hauptsaison. 


303 Impressionen: Fahrradausflug nach Saint-Martin-de-Ré 

Saint-Martin-de-Ré – ein Dorf mit unvergesslichem Charme 

Im Mittelalter bildet der Hafen den Mittelpunkt der Stadt und war Ausgangspunkt für den Export von Wein und Salz und den Import von Getreide und Holz. Im Frühjahr 1627 wurde die Befestigungsanlage fertiggestellt. Die Zitadelle hatte einen quadratischen Grundriss mit vier Bastionen, die durch Kurtinen verbunden und durch halbmondförmige Bauten und einer mit Palisaden bewehrten Fausse-Braie verteidigt wurden. Ihre Gebäude waren um einen zentralen Waffenplatz herum angeordnet. 


304 Befestigungsanlage in Saint-Martin-de-Ré 


305 Befestigungsanlage am Hafen in Saint-Martin-de-Ré 


306 Leuchtturm auf den Befestigungsanlagen an der Hafeneinfahrt in Saint-Martin-de-Ré 

Organisiert rund um den Hafen, geschützt von einer Stadtmauer, ist Saint-Martin-de-Ré ein besonderer Urlaubsort. Gesäumt von Restaurants und lebhaften Terrassen, geschützt durch Wälle und einen Deich am Eingang, umfasst der Hafen von Saint-Martin-de-Ré einen Strandhafen und ein von einer Schleuse reguliertes Becken. 


307 Hafen mit Blick auf die Citadelle in Saint-Martin-de-Ré 

Wir laufen um das Hafenbecken und gehen dann zur Citadelle. Die Citadelle besteht aus Wohnhäusern und Gassen und ist vom Hafenbecken eingeschlossen. Wir trinken einen Espresso und schlendern dann durch die Einkaufsstraße im Ort bis zur Kirche. 


308 Église Saint-Martin in Saint-Martin-de-Ré 


309 Innenansicht der Église Saint-Martin in Saint-Martin-de-Ré 


310 Altstadtgasse in Saint-Martin-de-Ré 

Hildegard stellt fest, dass sich ihre Wandersandalen auflösen und die Sohle sich ablöst. Also suchen wir nach der Besichtigung der Kirche nach Ersatz und werden auch fündig. 

Nach dem Stadtbummel fahren wir weiter in den Ort La Flotte. Auch dort bummeln wir um das Hafenbecken, die Gassen der Altstadt und durch die Marktstände, die um diese Zeit schon fast abgeräumt sind.  


311 Hafenbecken in La Flotte 


312 Altstadtgasse in La Flotte 

La Flotte – war ursprünglich ein Fischerdorf 

La Flotte ist eine historische Stadt, die zu den schönsten Dörfern Frankreichs gehört. Sie lädt ihre Besucher am Hafen entlang oder unter den Platanen des Cours Félix Faure unter dem Blick der alten Häuser des achtzehnten Jahrhunderts zum Flanieren ein. Der Hafen ist auch als "Blaue Flagge" eingestuft, ein Umweltzeichen, das einen nachhaltigen Ansatz und ein qualitativ hochwertiges Umfeld garantiert. 


313 Alle in der Altstadt in La Flotte 


314 Promenade am Meer in La Flotte 

Nun fahren wir zum Wohnmobil zurück, kochen etwas zu Mittag und machen einen kurzen Mittagsschlaf. Am späten Nachmittag laufen wir die wenigen Meter zum Strand und baden im schon wunderbar warmen Meer. Wir wollen gar nicht mehr aus dem Wasser, so schön ist es im Meer zu baden. Anschließend machen wir einen ausgiebigen Strandspaziergang in den nassen Badeklamotten. Es friert uns kein bisschen. 

Zurück am Platz kommt zu Helmut der Friseur. Mit der neuen Kurzhaarfrisur von Helmut schmieden wir Pläne für die nächsten Tage. Wir sitzen das erste Mal seit drei Wochen vor dem Wohnmobil und genießen die 27 Grad noch am Abend. Bevor es Nacht wird, gehen wir zur „Blauen Stunde“ nochmal ans Meer und sind erstaunt, wie viele Menschen die gleiche Idee haben. Es gibt wieder eine tolle Brandung. Das lockt vereinzelt noch junge Menschen zum Baden ins Meer. Nach einem tollen Sonnenuntergang gibt es anschließend ein Glas Wein und wir lassen den Abend bei sommerlichen Temperaturen ausklingen.    


315 Abendstimmung am Meer in Le Bois-Plage-en-Ré 

Tagesetappe 18:
Samstag, 23.05.2026 von Le Bois-Plage-en-Ré nach St. Clement-des-Baleines
Tageskilometer: insgesamt: 17 km
Übernachtung: auf Campingplatz: ACSI Camping Homair La Cote Sauvage, 336rue de la Foret, F-17590 St. Clement-des-Baleines, GPS: 46°13'32" W001°32'41" W001.274515)
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 38,00 € ACSI
Nebenkosten: Kurtaxe 4,64 €
Gesamtkosten für 2 Übernachtungen: 42,64 € 

Da wir die gesamte Ile de Ré besichtigen wollen, fahren wir nach dem Frühstück ein Stück in nördlicher Richtung weiter auf den Campingplatz ACSI Camping Homair La Cote Sauvage, 336rue de la Foret, F-17590 St. Clement-des-Baleines, GPS: 46°13'32" W001°32'41" W001.274515). Zu unserer Überraschung ist der Campingplatz zu zweidrittel leer. Das wundert uns. Der Ort ist nur wenige Gehminuten oder ca. 5 Minuten mit dem Fahrrad entfernt. 


316 Stellplatz auf dem Campingplatz in St. Clement-des-Baleines 

St. Clement-des-Baleines – eines von zehn Dörfern auf der Ile de Ré 

Saint-Clément-des-Baleines ist eines der zehn charmanten Dörfer an der Île de Ré. Es ist eine Stadt, die für ihre wilden Landschaften, ihre ausgedehnten Strände und ihren emblematischen Leuchtturm geschätzt wird. Die Kirche St. Clemens stammt aus der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts und wurde mit der Hilfe aller Einwohner der Stadt gebaut. 

Da wir noch Brot brauchen, fahren wir mit den Rädern in die Ortsmitte von St. Clement-des-Baleines. Heute ist Pfingstsamstag und auf dem Dorfplatz stehen einige Marktstände, die alles das Anbieten was wir brauchen. Nach dem Einkauf besichtigen wir die Kirche und fahren dann wieder zum Campingplatz zurück. Der Ort ist sehr übersichtlich und es gibt weiter nichts zu besichtigen.


317 Kirche Saint-Clément in St. Clement-des-Baleines

Beim Wohnmobil bereiten wir das Mittagessen zu und nach dem Essen machen wir noch eine kurze Pause. 

Am Nachmittag fahren wir mit den Rädern nach Ars-en-Ré, das nur ca. 5 km entfernt ist. Dort sind wir ein wenig enttäuscht, da der Ort als besonderes Highlight auf der Ile de Ré angekündigt wird. Wir fahren zum Hafen, wo leider gerade Ebbe ist. Bei Ebbe sieht alles nicht so schön aus, das Wasser fehlt einfach. Danach besichtigen wir den Ortskern mit der Kirche. 


318 Hafen in Ars-en-Ré 


319 Ortskern in Ars-en-Ré 


320 Impressionen: Wechsel in den nördlichen Teil der Ile de Ré nach Ars-en.Ré 

Ars-en-Ré – mehr als ein Hafen, ein Naturparadies 

„Bei einem gemächlichen Spaziergang durch die schmalen gepflasterten Fußgängerzonen und die versteckten Gässchen kann man viele Stockrosen bewundern, die überall wachsen. Ars-en-Ré ist unter anderem für seinen Kirchturm bekannt. Der 40 m hohe Turm mit seiner spitzen Form (spätgotischer Stil), der weiß und schwarz gestrichen ist, ist von weit herum gut sichtbar und diente den Seeleuten als Orientierungspunkt. Die schwarze Farbe ist bei Schönwetter gut sichtbar, während das Weiß bei dunklem Himmel und in der Nacht gut zu sehen ist. Mit ihrer Errichtung im 12. Jhdt. gehört sie zu den ältesten Bauwerken der Insel. 

Der Hafen kann bis zu 500 Booten Platz bieten und befindet sich ganz hinten in der 800 ha großen Bucht Fier d‘Ars, die zum Meer hin offen ist. Ars und La Couarde sind über den schmalsten Landweg der Insel – Le Martray miteinander verbunden, der sich auf 330 m zwischen der Bucht „Fier d‘Ars“ und der Meerenge Breton dahinschlängelt.“ *(https://www.camping-lesbaleines.com/de/ars-en-re

Die Kirche hat einen wunderschönen Turm, aber der Innenraum wird gerade restauriert. In den angrenzenden Gassen und auf dem Hauptplatz gibt es nicht viel zu sehen, keine besonderen Gebäude und/oder Geschäfte oder Museen. Wir kaufen uns einen Espresso, den teuersten in diesem Urlaub und fahren den gleichen Weg wieder zurück. 


321 Église Saint-Etienne in Ars-en-Ré 


322 Innenansicht der Kirche Église Saint-Etienne in Ars-en-Ré 

Heute ist es sommerlich heiß und wir freuen uns auf ein kühles Bad im Meer. Wir stehen direkt hinter den Dünen und haben einen Strandzugang vom Campingplatz aus. Wir ziehen unsere Badesachen an und laufen über die Dünen. 

Dann, ach du Schreck, das Meer ist weg! Soweit das Auge reicht gibt es nur grünes Watt zu sehen. Nun sind wir sehr enttäuscht. Nur 16 km weiter südlich hatten wir fantastischen Sandstrand bei Ebbe und bei Flut. 

Doch was sollen wir machen? Wir gehen zurück zum Wohnmobil und gehen in den Sanitäranlagen duschen. Den Abend verbringen wir bei 23 Grad bis spät abends vor dem Wohnmobil.    

Heute ist Pfingstsonntag und wir frühstücken gemütlich vor dem Wohnmobil. Wir wollen heute mit den Rädern den nördlichen Teil der Ile de Ré erkunden. Zuerst fahren wir wenige Kilometer auf einem schön ausgebauten Radweg durch Felder zum Phare des Baleines. 

Phare des Baleines – einer der höchsten und ältesten Leuchttürme Frankreichs 

Der Phare des Baleines (Leuchtturm der Wale) ist zweifellos die Hauptattraktion und das Symbol von Saint-Clément-des-Baleines. Es ist einer der höchsten Leuchttürme Frankreichs und bietet ein außergewöhnliches Panorama. Der Grand Phare wurde zwischen 1849 und 1853 erbaut und 1854 in Betrieb genommen und erhebt sich auf eine Höhe von 60 Metern. Um seinen Gipfel zu erreichen und den atemberaubenden Blick auf das Meer, die Insel Ré und die Insel Oléron zu genießen, muss man 257 Stufen besteigen. Seine Lichtbreite beträgt ca. 50 km. Es ist einer der ältesten Leuchttürme Frankreichs. 


323 Leuchtturm Phare des Baleines


323a Alter Leuchtturm mit Museum beim Phare des Baleines 


324 Strandzugang beim Phare des Baleines 

Dort ist total viel los, kaum ein Platz zum Abstellen der Räder ist zu bekommen. Hier ist alles sehr touristisch. Nach einigen Fotos vom Turm und Meer fahren wir weiter nach Les-Portes-de-Ré. 


325 Impressionen: Radausflug zum Leuchtturm, nach Les-Portes-en-Ré und nach La Patache am nördlichsten Teil der Ile de Ré und durch die Salzgärten zurück 

Les-Portes-en-Ré – eine Oase der Ruhe zwischen Ozean und Salzwiesen 

„Dieses Dorf bietet uns seine Süße des Lebens, seine Authentizität und das Gefühl, am Ende der Welt zu sein. Es ist auch eine erhaltene Stadt im Herzen einer geschützten Umgebung entlang der majestätischen Salzwiesen oder ihres Kiefernwaldes, typisch für den Norden der Insel Ré.“ 

Les Portes-en-Ré ist ein Ferienort, umgeben von bemerkenswerten Stränden. Hier befindet sich der berühmte Strand von Trousse Shirt, den Charles Aznavour 1962 zum ersten Mal besungen hat. Oder die Strände der Patache am Eingang der Fier d’Ars, der Lodge und ihrer herrlichen Aussicht auf die Vendée sind nicht weit entfernt, oder die des Petit Bec, diskreter, aber berühmter Surfspot. 


326 Altstadtgasse in Les Portes-en-Ré 

Beeindruckend ist die Echtheit der Gassen, die mit traditionellen Häusern mit farbenfrohen Fensterläden ausgekleidet sind. 


327 Marktstraße in Les Portes-en-Ré 


328 Marktstand in Les Portes-en-Ré 

In der kleinen Ortsmitte ist heute am Pfingstsonntag Markt. Ein sehr schöner Markt, typisch französisch. Auch hier wimmelt es nur so von Menschen. Gerade ist noch ein kleiner Tisch für zwei Personen zu bekommen, um einen Espresso zu trinken. 

Der Trubel ist uns zu viel und wir fahren weiter an der nördlichen Küstenlinie entlang bis La Patache, zu dem bekannten Lokal La Cabane de la Patache. Das Restaurant liegt außergewöhnlich schön, mit Blick in eine Bucht. 


329 Restaurant La Cabane de la Patache 


330 Bucht in La Patache in der Nähe des Restaurants 

Auch hier ist wieder viel los. Man merkt, dass Pfingstsonntag ist. Wir können uns noch nicht entscheiden, wo wir Mittag essen. Im Lokal sind außerdem fast alle Plätze besetzt oder reserviert und viel Betrieb. Also fahren wir den kürzesten Weg zurück zu unserem Standort. 

Nach ca. 25 km sind wir zurück vorbei an den Salzwiesen in unserem Ort Saint-Clement-des-Baleines. Wir hoffen da im Ort ein Restaurant zu finden wo wir um ca. 14 Uhr noch etwas zu essen bekommen. Zwei Lokale sind geschlossen und die beiden anderen sagen uns nicht zu. Wir finden im Internet noch ein Lokal in einem Vorort, das geöffnet ist und bis 15 Uhr Essen anbietet. 


331 Salzwiesen auf dem Rückweg 

Wir fahren zum Lokal „Chez Bebert“, das zu einem Campingplatz gehört und werden dort sehr freundlich empfangen. Der junge Gastwirt muss erst noch die Mama fragen, ob sie um 14:30 Uhr noch für uns kocht. Es sagt, es gibt nur ein Menü, wenn wir das essen wollen können wir bleiben. Das war heute unsere beste Entscheidung. Wir essen vorzüglich zu Mittag und beklommen einen erstklassigen Wein kredenzt. Der junge Gastwirt freut sich sehr, uns noch bewirten zu können. Da fühlen wir uns wohl und sind glücklich. 

Nach dem schönen und kulinarischen Erlebnis fahren wir gesättigt zum Campingplatz zurück und müssen uns dort erst einmal ausruhen. Wir verbringen den restlichen Tag und den Abend vor dem Wohnmobil bei sommerlichen Temperaturen. 


Fahrt durch Frankreich Entlang am Atlantik: (Teil 3)
Reiseetappe 19 bis 22:
 

Tagesetappe 19:
Montag, 25.05.2026 von St. Clement-des-Baleines nach La Rochelle
Tageskilometer: insgesamt: 50 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Camping Soleil, 107 Avenue Michel Crepeau, F-17000 La Rochelle, GPS: N46°09'01.07" W001°09'27.14"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 29,44 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 29,44 € 

Schweren Herzens verabschieden wir uns heute von der Ile de Ré. Wir fahren zurück zum Festland nach La Rochelle auf den Campingplatz Camping Soleil, 107 Avenue Michel Crepeau, F-17000 La Rochelle, GPS: N46°09'01.07" W001°09'27.14" Dieser Campingplatz liegt sehr nahe an der Innenstadt. Wir kommen morgens kurz nach 10 Uhr an und bekommen den letzten Stellplatz mit Stromanschluss. 


332 Stellplatz auf dem Campingplatz in La Rochelle 

Heute wird es wieder sehr heiß, deshalb fahren wir mit den Fahrrädern am Wasser entlang in die ca. 2 km entfernte City. Der Weg dorthin ist sehr kurzweilig, bietet er doch immer tolle Perspektiven und Fotomotive von den Wahrzeichen von La Rochelle. 


333 Impressionen: Besichtigung von La Rochelle – eines der schönsten Hafenstädtchen an der französischen Atlantikküste 

La Rochelle - gehört zu den schönsten Hafenstädtchen an der französischen Atlantikküste 

Die berühmteste Stadt des Départements Charente-Maritime begeistert nicht nur durch ihre reiche Geschichte und malerische Altstadt, sondern auch durch ihre einzigartige Lage am Meer. Beim Spaziergang entlang der alten Hafenmauern, wo einst Schiffe voller exotischer Waren anlegten, oder in den schattigen Arkaden der Altstadt spürt ihr den Atem der Geschichte, vermischt mit der frischen Brise des Meeres. Es ist eine Stadt, die Tradition und Moderne, Geschichte und Gegenwart auf eine Weise vereint, die ihresgleichen sucht. 

La Rochelle war im 16. und 17. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum des Protestantismus in Frankreich. Die Stadt bot den Hugenotten nicht nur wirtschaftliche Freiheiten, sondern auch einen Ort, an dem sie ihre Religion ungehindert ausüben konnten. 

Einzig drei Türme, die den Eingang zum Alten Hafen von La Rochelle bewachten, überlebten die Zerstörung durch Kardinal Richelieu, dem kriegerische Kirchenmann und sind seitdem die Symbole der quirligen Stadt. Der Höchste des Trios ist mit 55 Metern die Tour de la Lanterne. Die Türme des Hafens sind nicht nur historische Denkmäler, sondern auch Orte voller Legenden und Geschichten. 

Der Jachthafen von La Rochelle ist der größte, der Vieux-Port das schönste Bassin an Frankreichs Atlantikküste. Drei Kilometer lang sind die Arkaden der Altstadt, die zum Bummeln bei jedem Wetter einladen. Die Arkaden führen auch zum Hôtel de Ville. Mit seinen Zinnen und Türmen wirkt das Rathaus wie eine Ritterburg und gehört zu den ältesten Sitzen der Stadtväter in Frankreich.“*(https://meinfrankreich.com/la-rochelle-sehenswertes-und-hintergrund/


334 Türme Tour St.-Nicolas und Tour de la Chaine am Hafenportal vom Alten Hafen in La Rochelle 


335 Turm Tour de la Lanterne am Eingang zum Alten Hafen in La Rochelle 


336 Weltkugel vor dem Wahrzeichen von La Rochelle 


337 Kunstwerk im Hafengelände von La Rochelle 

Schon von weitem haben wir einen schönen Blick auf die Türme der Hafeneinfahrt und den Uhrturm. Vor der Altstadt stellen wir die Fahrräder ab und laufen durch die Gassen in der Fußgängerzone. Zuvor besichtigen wir noch die Église-Saint-Sauveur, deren Ursprünge bis ins Mittelalter zurückreichen. Nach einem Brand im 15. Jahrhundert wiederaufgebaut, fasziniert sie heute mit ihrer Mischung aus Gotik und Barock. 


338 Église-Saint-Sauveur in La Rochelle 


339 Innenansicht der Église-Saint-Sauveur in La Rochelle 


340 Blick auf die Hafenpromenade mit dem Torturm Grosse Horloge (Uhrturm) in La Rochelle 

Wir essen in einem Restaurant in der Innenstadt Moules mit Pommes frites und zum Nachtisch Creme Brulee. Anschließend besichtigen wir das Rathaus Hotel de Ville, das als eines der Schönsten Frankreichs gilt. 


341 Rathaus Hotel de Ville in La Rochelle 

Besonders sehenswert ist die Cathedrale Saint-Louis de la Rochelle, ein klassizistisches Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert. Sie beeindruckt mit ihrem imposanten Innenraum und den kunstvollen Glasfenstern. 


342 Die Kathedrale Saint-Louis in La Rochelle 


343 Innenansicht der Kathedrale Saint-Louis in La Rochelle 


344 Glasfenster in der Kathedrale Saint-Louis in La Rochelle 


345 Glasfenster in der Kathedrale Saint-Louis in La Rochelle 


346 Arkaden in der Innenstadt von La Rochelle 


347 Grand Theatre del la Coursive in La Rochelle 

Wir kaufen uns ein Eis, eine Kugel für 4 Euro. Wir haben seit langem kein so gutes Eis gegessen. Dann bummeln wir durch die Allee Cr. des Dames bis zum Uhrturm und anschließend weiter noch einen kleinen Entdeckungsrundgang vorbei am Tour de la Lanterne und entlang der Rue sur Les Murs. Es ist heute so heiß, dass wir leider weiter nichts besichtigen können. 


348 Blick von der Innenstadt auf den Torturm Grosse Horloge (Uhrturm) in La Rochelle 


349 Tour de la Lanterne in La Roschelle 


350 Häuserreihe entlang an der Rue sur Les Murs in La Rochelle 


351 Tour de la Chaîne am Hafen in La Rochelle 


352 Torturm Grosse Horloge (Uhrturm) in La Rochelle 

Wir laufen zu unseren Rädern zurück und fahren dann bis zum nächsten Strand „Plage des Minimes“ Dort am Strand ist alles voll belegt und man bekommt fast nur einen Stehplatz. Der Stadtstrand ist sehr klein. Deshalb fahren wir zum Campingplatz zurück und sitzen vor dem Mobil im Baumschatten. Im Wohnmobil sind es 41 Grad und draußen 33 Grad. Da hilft nur öfter kalt duschen. Den Abend verbringen wir vor dem Wohnmobil bis Mitternacht. 

Nachtrag:

La Rochelle war für die deutsche Armee im 2. Weltkrieg ein wichtiger Stützpunkt. Dort wurde 1942 ein U-Boot-Bunker mit 13 Liegeplätze für U-Boote gebaut. La Rochelle wurde auch als letzte Stadt in Frankreich im Mai 1945 befreit. Der U-Boot-Hafen wurde nach dem Krieg von der französischen Marine übernommen und kann nicht besichtigt werden. In der Stadt La Rochelle wurde ein Bunkermuseum eingerichtet, das für Besucher offen ist. Leider mussten wir nach unserer Abreise durch unseren Sohn auf diese Geschichte hingewiesen werden und haben uns dann über Wikipedia informiert. Leider haben wir in der Touristeninformation als auch im deutschsprachigen Flyer über La Rochelle, weder über den U-Boot-Hafen noch über das Bunkermuseum Informationen erhalten oder vorgefunden. Es wird einfach verschwiegen.     

Tagesetappe 20:
Dienstag, 26.05.2026 von La Rochelle nach La Tranche-sur-Mer
Tageskilometer: insgesamt: 78 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Le camping Baie Aunis, 10 Rue du Perthuis Breton, F-85360 La Tranche-sur-Mer, GPS: N46°20'47.04" W001°25'55.27"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 28,50 €
Nebenkosten: Kurtaxe 1,32 €
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 29,82 € 

Die Hitzewelle an der französischen Atlantikküste hält an, tagsüber haben wir bis zu 35 Grad und nachts nicht unter 20 Grad. So wollen und können wir nicht weiter nur Besichtigungen unternehmen. 

Für heute haben wir uns einen Campingplatz mit direktem Zugang zum Meer ausgesucht und auch darauf geachtet, dass sowohl bei Ebbe und bei Flut das Wasser da ist und der Sandstrand breit genug ist. 

Doch das stellt sich dann als großer Flop heraus. Die GPS-Daten sind falsch, dort entsteht ein neues Bungalowdorf und für Camping bestehen nur ein paar wenige ungepflegte Plätze mit einem veralteten Sanitärgebäude. 

Als wir an dem Campingplatz kurz nach 12 Uhr ankommen ist die Rezeption bis 15 Uhr geschlossen. Also können wir uns den Campingplatz ungehindert ansehen und erkennen, dass ein Aufenthalt auf diesem Platz völlig uninteressant ist. Also suchen wir auf dem Parkplatz mit unserem Wohnmobil einen Schattenplatz im hinteren Bereich, kochen unser Mittagessen und machen danach eine kleine Pause.  

Danach fahren weiter und finden nach ca. 5 km den sehr gepflegten Campingplatz Le camping Baie Aunis, 10 Rue du Perthuis Breton, F-85360 La Tranche-sur-Mer, GPS: N46°20'47.04" W001°25'55.27". Der Platz ist nicht in unserem Campingplatzführer verzeichnet. Er hat ein Schwimmbad und direkten Strandzugang. Der Strand ist sehr breit, feinsandig und das Meer ist immer über den sehr breiten Sandstrand erreichbar. Das bedeutet Badevergnügen bei Ebbe und bei Flut. 


353 Stellplatz auf dem Campingplatz in La Tranche-sur-Mer 


354 Impressionen: Im Badeort La Tranche-sur-Mer mit seinen 14 km langen Sandstränden – heute Strandspaziergang und baden im Meer 

La Tranche-sur-Mer - das "Little California" mit 14 km langen feinsandigen Stränden  

„Weit entfernt von den Betondämmen ist La Tranche-sur-Mer ein Badeort, dem es nicht an Charakter mangelt! Mit seinen 14,7 km feinsandigen Stränden hat "Little California", das wegen seines außergewöhnlichen Sonnenscheins so genannt wird, es geschafft, einen authentischen und familiären Geist zu bewahren.“ *(https://www.france-voyage.com/frankreich-stadte/la-tranche-sur-mer-34162.htm

Nachdem wir bereits unterwegs Mittag gegessen haben, testen wir gleich nach unserer Ankunft das Schwimmbad und gehen dort schwimmen. Es ist leider keine Abkühlung möglich. Durch 35 Grad Lufttemperatur ist das Wasser im Schwimmbecken badewannenwarm. 

Nun gehen wir so wie wir sind - in Badekleidung und nass – an den 13 km langen Standstrand. Wir baden im Meer und stellen fest, dass auch das Meerwasser bereits relativ warm ist für den Monat Mai, aber es bringt uns wenigstens Abkühlung. Danach laufen wir noch einen langen Spaziergang am Strand entlang, gehen anschließend duschen und fühlen uns besser als gestern nach der Besichtigung von La Rochelle.   


355 Sandstrand in La Tranche-sur-Mer 


356 Sandstrand in La Tranche-sur-Mer 

Am Abend kühlt es ganz langsam ab. Wir haben bis Mitternacht 25 Grad und sitzen vor dem Wohnmobil.   

Tagesetappe 21:
Mittwoch, 27.05.2029 von La Tranche-sur-Mer nach Les Sables-d'Olonne
Tageskilometer: insgesamt: 53 km
Übernachtung: auf Campingplatz: Chadotel Camping La Dune des Sables, Chemin de la Bernardlere, F-85100 Les Sables-d'Olonne, GPS: N46°30'38" W001!49'06"
Anzahl Übernachtungen: 2
Kosten: 70,64 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 2 Übernachtung: 70,64 € 

Les Sables-d'Olonne wir kommen. Heute geht es weiter in die französische Partnerstadt unserer Nachbarstadt Schwabach. Wir fahren gleich nach dem Frühstück ca. 50 km in nördlicher Richtung am Atlantik entlang. 

Zum Übernachten haben wir uns einen Campingplatz direkt am Meer in ca. 4 km Entfernung von der Stadt ausgesucht, den Campingplatz Chadotel Camping La Dune des Sables, Chemin de la Bernardlere, F-85100 Les Sables-d'Olonne, GPS: N46°30'38" W001!49'06". Der Campingplatz liegt sehr schön, ist sehr gepflegt und von hier führt ein Radweg am Meer entlang in die Stadt. 


357 Stellplatz auf dem Campingplatz in Les Sables-d'Olonne 


358 Impressionen: Besuch der Partnerstadt von Schwabach – Les Sables-d‘Olonne 

Les Sables-d'Olonne – die Partnerstadt von Schwabach in Mittelfranken, eine Stadt der Kunst und Geschichte 

„Les Sables-d’Olonne ist das größte Seebad des Départements Vendée, der viertgrößte Fischereihafen Frankreichs und ein maritimer Schmelztiegel, in dem die Baustile so individuell, nüchtern oder exzentrisch sind wie die Kulturen und Charaktere der Menschen. Ihr Sandstrand, von der Wellenkraft des Atlantiks puderfein gerieben, erstreckt sich kilometerweit, das Paradies der Fußfischerei bei Ebbe bis an den Horizont. 

Les Sables-d’Olonne überrascht. Da steht ein Palazzo mit Zinnen neben einem Art-déco-Juwel, da thronen acht Kanonen aus dem 18. Jahrhundert auf einer Festung, die einst Kloster war. Eine Stadt mit vielen Gesichtern. 

Die Stadtkirche Notre-Dame-de-Bon-Port ist das Wahrzeichen des Stadtzentrums von Les Sables-d’Olonne und erzählt 400 Jahre Geschichte auf einen Blick. Kardinal Richelieu höchstpersönlich gründete 1622 die Pfarrei. 

Gute Nachbarn sind die Stadtkirche und die historische Markthalle. Die Halles Centrales ist gerade wegen Sanierung geschlossen, aber ihr Baltard-Stil mit gusseisernen Säulen, Backstein und Ziegelschmuck bleibt auch von außen ein Hingucker. 

La Pendule: der Treffpunkt von Les Sables-d’Olonne. Die acht Meter hohe Uhr am Strand ruht auf einem deutschen Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. 1956 eingeweiht, wird sie heute liebevoll „Eiffelturm von Les Sables-d’Olonne“ genannt. 

Architekt Charles Charrier setzte 1919 mit dem Palazzo Clementina einen Höhepunkt architektonischer Extravaganz. Der zinnenbekrönte Turm vermischt fröhlich Maschikulis, Erker und italienische Loggias zu einem architektonischen Unikum. 

Der Remblai: Zeitreise der Bäderarchitektur. Heute bewacht die monumentale Freske von Albert Marquet den Remblai. Das 15 mal 20 Meter große Wandbild an der Résidence Eole reproduziert das Gemälde Été, la plage des Sables-d’Olonne. 

Das Meer tobt gegen die Mauer. Seit dem 16. Jahrhundert trotzt der Remblai den Fluten des Atlantiks – und wurde 2025 für den Küstenschutz nach Süden verlängert. Was einst als massive Schutzmauer gegen Sturmfluten und Versandung entstand, verwandelte sich zur mondänsten Flaniermeile der Vendée-Küste. Gut drei Kilometer lang erstreckt sich die Promenade von der Petite Jetée bis zum Lac du Tanchet und überragt den berühmten, gegen Südwesten ausgerichteten Sandstrand. 

Mit dem Passeur, einer der vier Hafenbus-Linien, oder einer kleinen Fähre geht es hinüber ans Nordufer nach La Chaume, dem ältesten Viertel der Stadt. Es war über Jahrhunderte das Quartier der Fischer, Reeder und Abenteurer – mit niedrigen Häusern, engen Gassen und einer starken maritimen Identität. Die Nähe zum Meer prägte die Architektur und das Alltagsleben. Und im Herzen von La Chaume erzählt ein Wandbild vom einstigen Leben. 

Fort Saint-Nicolas: vom Kloster zur Festung. Das markanteste Bauwerk von La Chaume begann im 11. Jahrhundert als Priorat, geweiht dem heiligen Nikolaus, Schutzpatron der Seeleute. Nach dem englisch-holländischen Angriff 1696 entstanden Befestigungen und Küstenbatterien. Heute beherbergt das Fort Kunstausstellungen und Konzerte – die Akustik ist legendär. 

Die Petite Jetée (kleine Mole) an der Hafeneinfahrt schützt den Hafen vor Versandung und der Kraft der Wellen. Sie wurde zwischen 1768 und 1780 unter der Leitung des Ingenieurs François-Laurent Lamandé erbaut und ist etwa 250 Meter lang. Heute ist sie die Mole eine aussichtsreiche Flaniermeile. Sie endet an einem etwa sieben Meter hohen Leuchtturm (phare vert) aus Granit, der seit 1827 als grüne Hafeneinfahrtsmarkierung dient.“ *(https://meinfrankreich.com/les-sables-dolonne-sehenswert-hintergrund-info/


359 Radweg nach Les Sables-d’Olonne 


360 Radweg nach Les Sables-d’Olonne 

Nach dem Mittagessen fahren wir am Meer entlang auf einem tollen Radweg. In der Stadt Les Sables-d'Olonne angekommen, bummeln wir durch die Fußgängerzone, gehen ein wenig schoppen und sehen uns die ganz tolle Stadtkirche an. Bis dahin war alles ganz normal, wie in jeder Stadt. 


361 Altstadthaus in Les Sables-d’Olonne 


362 Stadtkirche Notre-Dame-de-Bon-Port, das Wahrzeichen des Stadtzentrums von Les Sables-d’Olonne 


363 Innenansicht der Stadtkirche Notre-Dame-de-Bon-Port von Les Sables-d’Olonne 


364 Gute Nachbarn sind die Stadtkirche und die historische Markthalle in Les Sables-d’Olonne 

Als wir jedoch durch eine Gasse zum Strand kommen, sind wir „geplättet“. Das haben wir nicht erwartet. Die Strandpromenade ist ca. 3 km lang und säumt einen wahnsinnigen Sandstrand, der von Menschenmassen bevölkert ist. An der Promenade entlang gibt es nur Fahrradwege und breite Gehsteige, die immer wieder mit wunderschönen Pflanz- und Blumeninseln abgegrenzt sind. Auf den breiten Fahrradwegen dürfen nur Anlieger mit ihren Autos und Fahrräder fahren. Dabei haben Fahrräder immer Vorfahrt. Die Häuser an der Promenade entlang sind manchmal noch aus einer anderen Epoche und daneben befinden sich moderne mehrstöckige Häuser. Wir radeln zuerst in die eine Richtung an der Promenade entlang und dann in die andere. 


365 Sandstrand entlang der Strandpromenade in Les Sables-d’Olonne 


366 Die monumentale Freske von Albert Marquet den Rembla an einem Gebäude an der Strandpromenade in Les Sables-d’Olonne 


367 La Pendule: der Treffpunkt von Les Sables-d’Olonne. Die acht Meter hohe Uhrturm am Strand in Les Sables-d’Olonne 


368 Historisches Gebäude am Place de la Resistance am Sandstrand in Les Sables-d’Olonne 


369 Villa an der Strandpromenade in Les Sables-d’Olonne 

Zurück fahren wir am Fischereihafen entlang und auf dem schönen Radweg am Meer entlang, so wie wir gekommen sind. 


370 Fischereihafen in Les Sables-d’Olonne 

Nach einer kleinen Pause gehen wir zum Strand. Es ist schon relativ spät am Nachmittag und es sind noch einige Leute im Wasser. Das Meer ist sehr unruhig. Es kommen relativ große Wellen. Wir riskieren es und gehen ins Meerwasser. Es ist leider kein so großer Genuss. Der Sand ist relativ grobkörnig und weich und das Meer wird relativ bald sehr tief. Außerdem wirft uns die Brandung fast um. Also tauchen wir nur kurz ein wenig unter und ziehen es vor, danach einen langen Strandspaziergang zu unternehmen.    


371 Impressionen: Strandbilder vor unserem Campingplatz in Les-Sables-d’Olonne 


372 Abendstimmung am Strand vor dem Campingplatz in Les-Sables-d’Olonne 


373 Blick über die Dünen oberhalb vom Strand vor dem Campingplatz in Les-Sables-d’Olonne 

Als wir wieder am Wohnmobil zurück sind, machen wir Brotzeit. Hier ist es am Abend wesentlich kälter und auch viel windiger als in den Orten vorher und wir sitzen noch lange vor dem Wohnmobil.  


374 Sonnenuntergang über dem Meer am Stand vor dem Campingplatz in Les-Sables-d’Olonne 

In Les-Sables-d’Olonne gefällt es uns so gut, dass wir noch einen weiteren Tag bleiben. Der Campingplatz ist super, das Meer ist nahe und die Stadt in Fahrradentfernung. 


375 Impressionen: Ein weiterer Tag in Les-Sables-d’Olonne 

Nach dem Frühstück fahren wir in den westlichen Teil der Stadt in den Stadtteil Chaume. Dieser Stadtteil wird durch die Hafenausfahrt und den Fischereihafen getrennt. Von Chaume kommt man mit einer kleinen Fähre auf kurzem Weg nach Les-Sables d’Olonne zurück. 


376 Hafenausfahrt im Stadtteil Chaume in Les-Sables-d’Olonne 

Zuerst erkunden wir den Stadtteil Chaume, mit den niedrigen Häusern, engen Gassen und einer starken maritimen Identität. Danach fahren an der Küste entlang, besuchen eine interessante Galerie im Fort Saint-Nicolas und bummeln die kleine Mole bis zum Leuchtturm entlang. 


377 Kleines bemaltes Häuschen in Quartier der Fischer im Stadtteil La Chaume in Les-Sables-d’Olonne  


378 Im Herzen von La Chaume erzählt ein Wandbild vom einstigen Leben in La Chaume in Les-Sables-d’Olonne  


379 Wandmalerei im Stadtteil La Chaume in Les-Sables-d’Olonne  


380 Fort Saint-Nicolas: vom Kloster zur Festung. Das markanteste Bauwerk von La Chaume in Les-Sables-d’Olonne 


381 Fort Saint-Nicolas: vom Kloster zur Festung. Das markanteste Bauwerk von La Chaume in Les-Sables-d’Olonne 


382 Kunstausstellung im Fort Saint-Nicolas in La Chaume in Les-Sables-d’Olonne 


383 Küstenbatterien auf den Befestigungen am Fort Saint-Nicolas in La Chaume in Les-Sables-d’Olonne 


384 Die Petite Jetée (kleine Mole) an der Hafeneinfahrt mit Leuchtturm in La Chaume in Les-Sables-d’Olonne 

Gerne würden wir in einem der Restaurants am Hafenquai essen gehen. Wir suchen uns ein Lokal aus, wo das Angebot und der Preis unseren Vorstellungen entsprechen. Leider sind alle Tische reserviert und wir können nicht bleiben. 

Also fahren wir mit der kleinen Personenfähre zusammen mit unseren Fahrrädern in den Hauptort und suchen dort entlang der Hafenmole ein passendes Lokal. Im Restaurant „Le Poisson Rouge“ direkt am Hafen bekommen wir einen Tisch. Wir bestellen das angebotene Menü. Das Essen ist fantastisch, gut zubereitet, wohlschmeckend, für das Auge toll hergerichtet und von einem sehr guten Service serviert. Hier ist die Leistung und der Preis nicht zu toppen. Wir können dieses Restaurant sehr empfehlen. 


384a Personenfähre zum Hauptort über die Hafeneinfahrt in Les-Sables-d’Olonne


385 Restaurant „Le Poisson Rouge“ direkt am Hafen in Les-Sables-d’Olonne 

Nach dem Essen radeln wir noch ein wenig an der Strandpromenade von Les Sables d’Olonne entlang und dann wieder zurück zum Campingplatz. Der Weg mit dem Fahrrad am Meer entlang, von und nach Les Sables ist jedes Mal ein Erlebnis. Wir können diesen Campingplatz für einen Besuch von Les Sables ‚d‘Olonne nur empfehlen. 

Nach so einem guten Mittagessen ist ein Mittagsschlaf unerlässlich. Nachmittags gehen wir an den Strand. Das Meer ist wieder ganz schön bewegt und wild. Da der Sand am Strand etwas grobkörnig ist, aber trotzdem bei jeder Welle aufgewirbelt wird, haben wir nach jedem Bad im Meer eine Handvoll Steinchen im Badeanzug bzw. der Badehose. 


386 Abendstimmung am Strand vor dem Campingplatz in Les-Sables-d’Olonne 

Nach dem Strandbesuch und dem Abendessen beobachten wir noch den Sonnenuntergang über dem Meer, der heute leider nicht ganz so schön ausfällt. Dafür ist heute der Abend sehr mild und wir sitzen noch bis spät in der Nacht vor dem Wohnmobil.    


387 Sonnenuntergang über dem Meer am Strand vor dem Campingplatz in Les-Sables-d’Olonne 

Tagesetappe 22:
Freitag, 29.05.2026 von Les Sables-d'Olonne nach Saint-Gilles-Croix-de-Vie
Tageskilometer: insgesamt: 25 km
Übernachtung: auf Campingplatz: ACSI Camping Le Bahamas Beach, 168 route des Sables, F-85800 Saint-Gilles-Croix-de-Vie, GPS: N46°40'41" W001°54'56"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 20,30 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 20,30 €

Auf geht’s zu unserer letzten Station am Atlantik, nach Saint-Gilles-Croix-de-Vie. Es sind nur wenige Kilometer bis dorthin, aber es ist eine sehr schöne Fahrt entlang an einem Kanal und durch kleine Orte, die immer wieder nach Abschnitten durch viel Wald auftauchen. 

Auf dem ACSI Campingplatz Camping Le Bahamas Beach, 168 route des Sables, F-85800 Saint-Gilles-Croix-de-Vie, GPS: N46°40'41" W001°54'56" sind noch viele Plätze frei und wir können uns einen schönen Platz mit etwas Schatten aussuchen. 


388 Stellplatz auf dem Campingplatz in Saint-Gilles-Croix-de-Vie 


389 Impressionen: Unsere letzte Station am Atlantik – Saint-Gilles-Croix-de-Vie 

Saint-Gilles-Croix-de-Vie – ein charmantes Seebad 

„Badeort, Saint-Gilles-Croix-de-Vie ist auch ein bekannter Hafen dessen Spezialgebiet der Sardinen Fischfang ist. Malerisch mit seinen bunten Booten, der Hafen von Saint-Gilles-Croix-de-Vie ist auch der Älteste der Vendée. Der Ort entstand aus der Fusion der bis 1967 selbständigen Gemeinden Saint-Gilles-sur-Vie und Croix-de-Vie. Die Kirche Saint-Gilles entstand im 14. und 15. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert im Stil des Flamboyant und der Renaissance überarbeitet. Die Kirche Sainte-Croix in Croix-de-Vie wurde im 19. Jahrhundert im neobyzantinischen Stil gebaut. 

Das Viertel „Vieux Saint-Gilles“ ist das älteste Viertel der Stadt. Seine Hauptstraße, die Rue Torterue, stammt noch aus dem Mittelalter. Zu jener Zeit bildete der Fluss Vie die Grenze zwischen den beiden Gemeinden Saint-Gilles und Croix-de-Vie. Am linken Ufer („Girase“) lebten Bürger der Oberschicht, Kaufleute und Landbesitzer. Am rechten Ufer („Croix-deviote“) Seeleute und Fischer.“ *(https://www.payssaintgilles-tourisme.fr/destination/nos-destinations/saint-gilles-croix-de-vie/


390 Kirche Saint-Gilles im Ortsteil Saint Gilles in Saint-Gilles-Croix-de-Vie 


391 Innenansicht der Kirche Kirche Saint-Gilles im Ortsteil Saint Gilles in Saint-Gilles-Croix-de-Vie 


392 Blick über den Fluss Vie auf den Sportboothafen in Saint-Gilles-Croix-de-Vie 


393 Kirche Sainte-Croix in Ortsteil Croix-de-Vie in Saint-Gilles-Croix-de-Vie 


394 Innenansicht der Kirche Sainte-Croix in Ortsteil Croix-de-Vie in Saint-Gilles-Croix-de-Vie 

Gleich in der Nähe bei unserem Platz ist das Tor vom Campingplatz zum Strand. Da es heute wieder sehr warm ist, ziehen wir unsere Badekleidung an und laufen los. Der Weg am Campingplatz vorbei und über die Dünen zum Meer ist sage und schreibe ein Kilometer lang. Aber es lohnt sich so weit zu gehen. Der Stand ist sehr breit und feinsandig. Das Meer ist weit zurück, weil gerade Ebbe ist. Sofort gehen wir über den feinen Sand ins Wasser, das schon sehr warm ist und baden im Meer.  

Nach einem ausgiebigen Bad im Meer laufen wir zurück zum Wohnmobil und gehen auf dem Campingplatz duschen. Heute kochen wir selbst und essen vor dem Wohnmobil. Nach einem kurzen Mittagsschlaf im Baumschatten radeln wir etwa zweieinhalb Kilometer in den Ort. 

Der Ort hat rund um die Hafenbecken drei Ortsteile. Der erste Teil ist recht beschaulich und außer der Kirche ist nichts zu besichtigen. Auch in den Gassen und auf der Straße ist wenig los. 


395 Blick über den Fluss Vie auf den Ortsteil Croix-de-Vie mit der Kirche Sainte-Croix in Saint-Gilles-Croix-de-Vie 

Der zweite Ortsteil ist sehr belebt. Es führt eine Einkaufsstraße vom Hafen bis zur Kirche und hier ist viel los. Wir kaufen uns ein Eis und bummeln entlang an den vielen Geschäften. 

Nun fahren wir in den dritten Teil des Ortes. Das ist eine langgezogene Sandzunge, die bis zur Mündung des Flusses Vie reicht. Am Sandstrand entlang sind Hotels und viele Gaststätten. Im Wasser und am Strand tummeln sich viele Menschen. Da gerade Hochwasser ist, ist der Stand sehr schmal.  


396 Sandstrand entlang der Strandpromenade in Saint-Gilles-Croix-de-Vie 


397 Sandstrand entlang der Strandpromenade in Saint-Gilles-Croix-de-Vie 

Wir fahren mit den Rädern zurück zum Campingplatz. Da wir heute Morgen schon im Meer baden waren, gehen wir jetzt in den Pool am Campingplatz ein paar Bahnen schwimmen. Außerdem gibt es in dieser Wasserlandschaft einen Whirlpool und Sprudelliegen. Das ist alles sehr entspannend.   

Auch heute haben wir in den Tag wieder sehr viel „hineingepackt“ und sind dementsprechend müde. Wir sitzen noch lange vor dem Wohnmobil und genießen den letzten lauen Abend, denn morgen soll es laut Wettervorhersage kühler werden und wir beginnen unsere Heimreise. 


Rückfahrt durch Frankreich:
Reiseetappe 23 bis 24:

Tagesetappe 23:
Samstag, 30.05.2026 von Saint-Gilles-Croix-de-Vie nach La Chapelle-Saint-Mesmin
Tageskilometer: insgesamt: 379 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Air de Camping Car, Chemin des Greves, F-45130 La Chapelle-Saint-Mesmin, GPS: N47°49'23" E001°41'54"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 11,00 €
Nebenkosten: Kurtaxe 1,32 €
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 12,32 € 

Die Heimreise beginnt. Wir nehmen Abschied vom Atlantik. Das fällt uns heute nicht so sehr schwer. Über Nacht ist alles nass geworden. Die Luft ist feucht und es sieht aus wie Nebel im November. Dabei ist es sehr warm. Wir schwitzen morgens nur vom Herumstehen. Nach dem Frühstück versorgen wir unser Wohnmobil und machen uns auf den Weg. 

Heute wollen wir ca. 400 km hinter uns lassen. Auf halber Strecke halten wir bei einem Supermarkt und tanken, da dort der Diesel immer am preisgünstigsten ist. Wir kaufen unseren Lebensmittelvorrat für die Heimreise und unser heutiges Mittagessen ein.

Am frühen Mittag hat es schon wieder 33 Grad. Es wird heute wieder sehr heiß. 

Nach dem Einkauf fahren wir ein weiteres Stück bis zu einem Rastplatz, wo wir Mittagspause machen. Die Luft steht und es hat 35 Grad. Da ist an Mittagsschlaf nach dem Mittagessen nicht zu denken, Am besten halten wir es im Auto beim Fahren mit Klimaanlage aus. 

Um ca. 17 Uhr kommen wir an unserem heutigen Etappenziel auf dem Wohnmobilstellplatz Air de Camping Car, Chemin des Greves, F-45130 La Chapelle-Saint-Mesmin, GPS: N47°49'23" E001°41'54" an. Der Wohnmobilstellplatz liegt direkt an der Loire und ist sehr schattig. 


398 Stellplatz auf dem Wohnmobilstellplatz La Chapelle-Saint-Mesmin 


399 Impressionen: Erster Halt auf unserer Heimreise in La Chapelle-Saint-Mesmin an der Loire 

La Chapelle-Saint-Mesmin – mit einem Naturraum auf der UNESCO-Liste und einer Drachenhöhle 

„La Chapelle-Saint-Mesmin ist eine Gemeinde im französischen Département Loiret. Am Ursprung des Namens der Stadt, ist Saint-Mesmin Kirche. Das Gebäude des elften und zwölften Jahrhunderts, denkmalgeschütztes Denkmal, mit Blick auf die berühmte Höhle, in der einst der Drache lebte. Das Rathaus stammt aus dem 18. Jahrhundert und beherbergt ein bemerkenswertes Fresko von Yann Hervis zum Thema der Geschichte der Stadt. Aber was macht den Charme von La Chapelle-Saint-Mesmin, es ist zweifellos der Treidelpfad, der die Loire auf 5 km begrenzt. Sie können Spaziergänge und Wanderungen entlang des GR3 unternehmen.“ *(https://www.france-voyage.com/frankreich-stadte/la-chapelle-saint-mesmin-15791.htm

Wir erkunden nach dem Einparken die Gegend. Zuerst laufen wir an der Loire entlang, in der Hoffnung eine Stelle zu finden wo wir kurz ins Wasser hüpfen können. Aber das Wasser der Loire ist uns nicht sauber genug. Wir drehen deshalb um und laufen in den kleinen Ort. 


400 Blick auf die Loire in La Chapelle-Saint-Mesmin 


401 Hotel de Ville in La Chapelle-Saint-Mesmin 

Bei der Anfahrt haben wir ein kleines Chateau entdeckt. Das wollen wir uns ansehen. Aber leider ist das Tor geschlossen und wir können nur von außen ein paar Fotos machen. Weiter laufen wir zur Kirche „Église Saint-Mesmin“, die direkt über der Loire thront. Wir machen auch hier ein paar Fotos und gehen dann den Fußweg entlang der Loire zurück zum Wohnmobil. 


402 Blick auf das Schloss in einem kleinen Park von La Chapelle-Saint-Mesmin


402a Blick auf das Schloss in einem kleinen Park von La Chapelle-Saint-Mesmin 


403 Kirche „Église Saint-Mesmin in La Chapelle-Saint-Mesmin 


404 Auf dem Rückweg zum Stellplatz entlang an der Loire in La Chapelle-Saint-Mesmin 


405 Weg zurück zum Stellplatz in La Chapelle-Saint-Mesmin


405a Abendstimmung über der Loire in La Chapelle-Saint-Mesmin 

Inzwischen sind die Temperaturen fast erträglich. Es hat nur noch 28 Grad und wir sitzen vor dem Wohnmobil und bewegen uns nicht. So ertragen wir die Hitze am besten.  

Tagesetappe 24:
Sonntag, 31.05.2026 von La Chapelle-Saint-Mesmin nach Toul
Tageskilometer: insgesamt: 415 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Aire du Camping-Cars, Chemin du Cimetiere, F-54200 Toul, GPS: N48°40'36" E005°53'07"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 9,88 €
Nebenkosten: keine
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 9,88 € 

Nun ist die große Hitze vorbei. Unsere Heimfahrt setzen wir fort und fahren heute bis Toul, kurz vor Metz. Schon bei der Abfahrt kurz nach Orleans erwischen wir die falsche Autobahn, bei einer Auswahl von vier verschiedenen Richtungen und fahren erst einmal 16 km in die falsche Richtung bis wir wieder umdrehen können. Wir fahren auf der Autobahn bis kurz nach Troyes und dann die kostenfreie Vierspurige N4 bis Toul. Den Mittagshunger überbrücken wir mit einem Kaffee und einem süßen Stückchen auf einem Autobahnparkplatz. 

Wir kommen um ca. 16:00 Uhr an dem Wohnmobilstellplatz Aire du Camping-Cars, Chemin du Cimetiere, F-54200 Toul, GPS: N48°40'36" E005°53'07" an. Dieser Stellplatz hat nur Platz für 12 Mobile, eine Ver- und Entsorgung und Stromversorgung. Bei unserer Ankunft steht ein Wohnmobil vor der Schranke und kann nicht hineinfahren. Die Wohnmobilisten aus Schweden erläutern uns in englischer Sprache, dass der Platz voll ist und sie deshalb nicht hineinfahren können. Wir laufen über den Platz und stellen fest, dass noch zwei Plätze frei sind. Aber die Urlauber aus Schweden geben die Einfahrt nicht frei. 

Wir drehen um und finden unweit an der Seite der Hauptstraße eine Parkbucht, wo wir unser verspätetes Mittagessen zu uns nehmen können. Unser Plan ist noch einen Versuch zu starten, auf den Wohnmobilstellplatz zu kommen. Wenn das nicht klappt, fahren wir weiter nach Metz. 

Als wir am Wohnmobilstellplatz ankommen will gerade ein französisches Wohnmobil den Platz verlassen, gerade in dem Augenblick in dem wir den zweiten Versuch zur Einfahrt starten. Bereits nach uns kommt ein weiteres Wohnmobil. 


406 Stellplatz auf dem Wohnmobilstellplatz in Toul 


407 Impressionen: Nächster Halt auf unserer Heimreise in Toul an der noch jungen Mosel 

Toul - eine Stadt mit einer extrem reichen Geschichte 

„Toul ist eine Stadt mit einer extrem reichen Geschichte, die von Stadtmauern umgeben ist, an denen die Geschichte vorbeigezogen ist und deren Schatzkammer die wunderschöne Kathedrale Saint Etienne ist. Toul liegt am rechten Ufer der Mosel, in der Nähe des Rhein-Marne-Kanals. Die Stadt ist von dem Weinbaugebiet Côtes de Toul umgeben. Die gotische Kathedrale Saint-Étienne, eine der schönsten der Region Lothringen, besitzt einen der größten gotischen Kreuzgänge Frankreichs. Die Stiftskirche Saint-Gengoult wurde vom 13. bis 15. Jahrhundert in einem für die Gotik der Region Champagne charakteristischen Stil errichtet.“ *(https://www.france-voyage.com/frankreich-tourismus/toul-518.htm

Der Versuch auf den Wohnmobilstellplatz einzufahren ist erfolgreich und wir können einen freien Platz einnehmen. Nun können wir in Ruhe die Stadt Toul besichtigen. Die Stadt ist ganz von einer Mauer und einem Wassergraben umgeben, wie eine Zitadelle. 


408 Hafen am „Canal de la Marne au Rhin“ in Toul 


409 Stadttor mit Mauer und Wassergraben in Toul 

Gleich neben dem Wohnmobilstellplatz befindet sich der Hafen am „Canal de la Marne au Rhin“. Auf der anderen Seite der Stadt fließt die noch junge Mosel vorbei. Wir besichtigen den Kanalhafen mit den Hausbooten und gehen anschließend durch das Tor in die Stadt. 


410 Kirche Collegiale Saint-Gengoult in der Altstadt von Toul 


411 Springbrunnen auf dem Hauptplatz Place des Trois Eveches in Toul 


412 Bastion 46 der Befestigungsanlagen in Toul 


413 Befestigungsanlagen mit Wassergraben in Toul 


414 Sicht auf die Bastion 46 der Befestigungsanlagen in Toul 

Dort besichtigen wir die Kathedrale, das Hotel de Ville und schlendern durch die Gassen, vorbei an Springbrunnen, historischen Gebäuden und an Rosengärten. 


415 Blick von Norden auf die gotische Kathedrale Saint-Étienne in Toul 


416 Hotel de Ville in Toul 


417 Blick durch das Tor auf das Hotel de Ville in Toul 

Nach unserer Rückkehr zum Wohnmobil ist es bereits Abend. Da wir so spät zu Mittag gegessen haben, fällt das Abendessen heute aus. Wir genießen ein Froschkonzert aus dem nahen Kanal und freuen uns, dass heute erträgliche Temperaturen herrschen.   


Fahrt durch Deutschland:
Reiseetappe 25 bis 26:
 

Tagesetappe 25:
Montag, 01.06.2026 von Toul nach Eppingen
Tageskilometer: insgesamt: 315 km
Übernachtung: auf Wohnmobilstellplatz: Wohnmobilhalt "An der Hilsbach", Talstraße 23, D-75031 Eppingen, GPS: N49°08'25" E008°54'23"
Anzahl Übernachtungen: 1
Kosten: 10,00 €
Nebenkosten: Strom 1,50 €
Gesamtkosten für 1 Übernachtung: 11,50 € 

Die vorletzte Etappe ist angebrochen. Heute fahren wir aus Frankreich nach Deutschland zurück. Zuerst halten wir in Waghäusel bei Speyer bei der Firma Carsten Stäbler. Dort lassen wir unser Wohnmobil begutachten, ob der nachträgliche Einbau eines Gastanks möglich ist. Bis Herr Stäbler für uns Zeit hat, gehen wir im benachbarten Hotel Cristall zum Mittagessen. Dort gibt es immer eine „Business Lunchkarte“. Das Angebot haben wir schon öfter genutzt, immer dann, wenn wir in der Werkstatt sind. Das Essen ist dort immer hervorragend, so auch heute. Die anschließende Antwort bezüglich des Einbaus eines Gastanks in unser Wohnmobil war auch positiv. 

Danach fahren wir noch ein Stückchen in Richtung Heimat und halten in der Stadt Eppingen, weil es dort einen relativ neuen und komfortablen Wohnmobilstellplatz gibt. Wir parken unser Wohnmobil auf den Wohnmobilstellplatz Wohnmobilhalt "An der Hilsbach", Talstraße 23, D-75031 Eppingen, GPS: N49°08'25" E008°54'23". Dieser Stellplatz hat 22 Plätze, eine Ver- und Entsorgungsstation, Stromversorgung und liegt in Stadtnähe. 


418 Stellplatz auf dem Wohnmobilstellplatz in Eppingen 


419 Impressionen: Letzter Halt auf unserer Heimfahrt in der historischen Altstadt Eppingen 

Eppingen – die Fachwerkstadt mit Pfiff 

Die Große Kreisstadt Eppingen ist eine tausendjährige Fachwerkstadt und ein wahres Schatzkästlein süddeutscher Fachwerkbaukunst. Die Alte Universität, die Mikwe Jordanbad, das Stellwerk West und der Pfeifferturm sowie die liebevoll restaurierten Fachwerk- und Sandsteinbauten sind in Eppingen sehenswert. 


420 Fachwerkhäuser „Alte Post“ am Marktplatz in Eppingen 


421 Rathaus in Eppingen 


422 Blick auf den Pfeifferturm, Kulturdenkmal und ältestes Gebäude der Stadtt Epppingen 

Eigentlich denken wir, dass es hier nicht viel zu enddecken gibt. Weit gefehlt. Eppingen ist eine historische Altstadt, die schon im Jahr 985 urkundlich erwähnt wird. Während der Pest in den Jahren 1564/1565 wird die Universität Heidelberg in dieser Stadt untergebracht. Die Stadt wirbt immer noch mit dem Slogan „ehemalige Universitätsstadt“. Im Jahr 2022 richtet Eppingen die Landesgartenschau Baden-Württemberg aus. Die Stadt hat sehr viele historische Gebäude aus verschiedenen Epochen und ist ein Museum von Fachwerkhäusern.    


423 ehemalige Universität, heute Museum in Eppingen 


424 ehemalige Synagoge in Eppingen 


425 Mikwe in der Synagoge in Eppingen 


426 ehemalige Stadtmauer vor dem Gartenschaugelände in Eppingen 


427 Fachwerkhaus in der Leiergasse in Eppingen 


428 Katholische Kirche in Eppingen 


429 Handwerkerhaus in Eppingen 


430 Blick über den Stadtweiher auf die Altstadt in Eppingen


430a Blick über den Stadtweiher auf die Altstadt in Eppingen 

Wir können uns bei unserem Stadtrundgang nicht sattsehen. Nach dem historischen Stadtrundgang und der Besichtigung des ehemaligen Gartenschaugeländes gehen wir zum Wohnmobil zurück und lassen den letzten Abend unserer Reise geruhsam ausklingen. Morgen geht es heim. 

Tagesetappe 26:
Dienstag, 02.06.2026 von Eppingen nach Rednitzhembach  
Tageskilometer: insgesamt: 186 km 

Am nächsten Morgen frühstücken wir im Wohnmobil und machen uns dann auf den Heimweg. Nun geht es endgültig nach Hause. Am frühen Nachmittag sind wir wieder zu Hause in Rednitzhembach

Fazit:
Das Dordogne-Tal (Périgord) im Südwesten Frankreichs besticht durch seine malerische Natur, weltberühmte prähistorische Stätten, spektakuläre Burgen und der Périgord-Architektur mit Natursteinhäusern sowie einer Vielzahl „schönste Dörfer Frankreichs“. 

Zu den Highlights zählen die Marktstadt Sarlat-la Canéda, sowie die Festung Domme, Beynac-et-Cazenac und La Roque-Gageac am Flussufer. Diese Orte bieten eine hohe Dichte an Geschichte. 

Die französische Atlantikküste ist eine abwechslungsreiche und faszinierende Urlaubsregion, die von atemberaubenden Naturlandschaften, endlosen Sandstränden und erstklassigen Surfspots geprägt ist. Die Kombination aus wildem Ozean und maritimem Charme macht sie zu einem unvergesslichen Reiseziel. 

Die Ile de Ré an der französischen Atlantikküste ist ein exklusives Ferienparadies mit dem Flair des „Sylts des Südwestens“. Die Insel besticht durch weiße Häuser, Stockrosen in Hülle und Fülle, kulinarische Genüsse wie frische Austern und 110 km Radwege. In der Nebensaison war sie zudem nicht so sehr überfüllt wie im Sommer. 

Gerade im Mai sind noch nicht so viele Touristen und Wohnmobilfahrer unterwegs und Frankreich hat sich mit den vielen Stell- und Campingplätzen wieder mal als ideales Land für Camper gezeigt. Auch wenn bereits viel los war kann man aber um diese Jahreszeit fast immer seinen Platz finden. 

Das Wetter war in den ersten beiden Urlaubswochen wechselhaft, aber für die vielen Besichtigungen im Périgord ideal. Während unseres Aufenthaltes am Atlantik war das Wetter hochsommerlich und wir konnten im Meer bereits baden, jedoch oft schränkten die hohen Wellen insbesondere bei Flut das Badevergnügen etwas ein und es war teilweise gefährlich. 

Diese Wohnmobilreise mit seinen vielen Höhepunkten wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. 

Wohnmobil-Logbuch        
Reise:     Frankreich      
Etappe   Datum   Wochentag von nach km km
    Anfahrt   Deutchland und Frankreich      
1   01.05.2026   Freitag Rednitzhembach Dinkelsbühl 92  
2   02.05.2026   Samstag Dinkelsbühl Cernay 399  
3   03.05.2026   Sonntag Cernay Chalon-sur-Saone 261  
4   04.05.2026   Montag Chalon-sur-Saone Salers 415 1167
        Frankreich Dordogne      
5   06.05.2026   Mittwoch Salers Beaulieu-sur-Dordogne 85  
6   07.05.2026   Donnerstag Beaulieu-sur-Dordogne  Collonges-la-Rouge 22  
7   08.05.2026   Freitag  Collonges-la-Rouge Rocamadour 51  
8   10.05.2026   Sonntag Rocamadour Domme-Le-Pradal 52  
9   11.05.2026   Montag Domme-Le-Pradal Sarlat-la-Canéda 15  
10   12.05.2026   Dienstag Sarlat-la-Canéda Vezac 13  
11   13.05.2026   Mittwoch Vezac La-Roque-Gageac/Vezac 18  
12   14.05.2026   Donnerstag La-Roque-Gageac/Vezac Rouffignac-de-Sigoules 81  
13   15.05.2026   Freitag Rouffignac-de-Sigoules Mortagne-sur-Gironde 159 496
        Frankreich Atlantik      
14   17.05.2026   Sonntag Mortagne-sur-Gironde Les Mathes / La Palmyre 52  
15   18.05.2026   Montag Les Mathes / La Palmyre  La Cotiniere 82  
16   19.05.2026   Dienstag  La Cotiniere Rochefort 50  
17   21.05.2026   Donnerstag Rochefort Le Bois-Plage-en-Ré 62  
18   23.05.2026   Samstag Le Bois-Plage-en-Ré St. Clement-des-Baleines 17  
19   25.05.2026   Montag St. Clement-des-Baleines La Roschell  50  
20   26.05.2026   Dienstag La Roschell  La Tranche-sur-Mer 78  
21   27.05.2026   Mittwoch La Tranche-sur-Mer Les Sables-d'Olonne 53  
22   29.05.2026   Freitag Les Sables-d'Olonne Saint-Gilles-Croix-de-Vie 25 469
31       Rückfahrt  Frankreich      
23   30.05.2026   Samstag Saint-Gilles-Croix-de-Vie La Chapelle-Saint-Mesmin 379  
24   31.05.2026   Sonntag La Chapelle-Saint-Mesmin Toul 415  
25   01.06.2026   Montag Toul Eppingen 315 1109
        Rückfahrt Deutschland      
26   02.06.2026   Dienstag Eppingen Rednitzhembach 186 186
    Fahrstrecke gesamt:     3427 3427


Fahrtkostenzusammenstellung:
Fahrtkosten Diesel:  373,55 Liter 
Gesamtkosten Diesel: 693,91 €  
Gesamtfahrstrecke: 3.427 km
Durchschnittskosten je Liter: 1,86 €
Durchschnittsverbrauch je 100 km: 10,32 Liter 

Übernachtungskostenzusammenstellung:
Anzahl Übernachtungen: 32      
Gesamtkosten Übernachtungen: 613,53 €
Durchschnittskosten je Übernachtung: 19,17 €
Nebenkosten (Maut) insgesamt: 211,00 € 
Gesamtkosten: 1.518,44 €
Durchschnittskosten je Übernachtung: 47,45 €


Copyright © 2026
Helmut Dammer und Hildegard Löffler-Dammer, Rednitzhembach

 

 

 

Zusätzliche Informationen